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Wie gut sind Waldorfschulen?

„Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich meinen Sohn im Zoo angemeldet.“

Von den Ruhrbaronen (Mit freundlicher Genehmigung):


Was die Eltern vorher nicht erfahren hatten: In einer Waldorf-Klasse sitzen bis zu 40 Schüler. Die ersten beiden Waldorf-Schuljahre sind von einem Kindergarten kaum zu unterscheiden. Von ‘Fördern und Fordern’ kann in dieser Schule keine Rede sein. Der Lehrer, selbst aus einem Waldorfelternhaus stammend, übernahm zum ersten Mal eine Klasse, war unqualifiziert und völlig damit überfordert, eine 1ste Klasse mit 38 Schülern zu leiten. Er war nicht in der Lage, auf die unterschiedlichen Charaktere der Schüler einzugehen, nicht nur wegen ihrer großen Zahl, sondern auch wegen seines sowieso nicht vorhandenen Einfühlungsvermögens.

Jeden Monat fand ein Elternabend statt. Pflichtbewußt nimmt man auch regelmäßig daran teil, man gehört ja jetzt dazu, zur großen Waldorf-Bewegung. Alles wird im Detail besprochen, so glaubt man. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, so glaubt man. Es ist aber vielmehr so, dass von Seiten der Schule vorgegeben wird, wohin z.B. eine Klassenfahrt geht. Unter welchem Thema z.B. die Karnevalsfeier steht, usw., usw.. Platz für eigene Ideen bleibt da nicht, sie sind auch nicht gefragt – jedenfalls nicht so, dass diese Ideen auch einmal umgesetzt würden. Hat man irgendwelche Fragen oder Einwände, so werden diese geschickt abgeblockt oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen – es sei denn, sie könnten auch nur irgendwie der Sache Rudolf Steiners dienlich sein. ‘Steiner, Steiner über alles!’, so lautet die Devise der Waldorfschule, wie ich aber erst viel später verstehen konnte – leider verstehen musste.

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Die Ausführungen basieren auf den Aussagen einer Mutter, die anonym bleiben möchte. Ihr Name liegt Esowatch vor.

  1. 6. Oktober 2009, 15:38 | #1

    Solange es die Waldorfschulen gibt, sind sie äußerst umstritten. Kritik wird meistens verschwiegen, aber ich wundere mich immer wieder, wie arglos Eltern auf diese Sektierer hereinfallen. Schon im Jahre 1997 verfasste ich ein "Statement zur Anthroposophie", das ich hier aus meinem Blog http://www.raymond-walden.b… (Monatsarchiv August 2009) zitieren darf:
    "
    Zunächst waren mir die sogenannten Waldorfschulen von meiner Lehrerausbildung her bekannt als Modell einer alternativen, ganzheitlichen Pädagogik. Seit jeher wird der eigentliche anthroposophische Hintergrund in den Lehrerseminaren ausgespart, wohl aber eine vordergründige allgemeine Wertschätzung der Waldorfpädagogik vermittelt.
    Erst im ganz anderen Zusammenhang der Aufklärung über astrologische und okkult-esoterische Lebensauffassungen stieß ich auf einen Wust von okkult- vergeistigtem Unsinn: die Anthroposophie des Rudolf Steiner, des Gründers der Waldorfschulen.
    Bald wurden mir Klagen durch Schüler und Eltern über diese Schulen zugetragen, sodass ich mich für weitere konkrete Einzelheiten interessierte. Das Ergebnis meiner und anderer Aktivitäten ist die Aufdeckung eines unglaublichen gesellschaftspolitischen Skandals. Zu den Fakten:
    1. Steiners umfangreiche Schriften und Vorträge belegen zweifelsfrei seine okkult vergeistigte Umnachtung.
    2. Die entworfenen anthroposophischen Zerrbilder der menschlichen Entwicklung wie der kosmischen Gegebenheiten spiegeln sich nachweisbar in der Waldorfpädagogik kontinuierlich wider.
    3. Führungs- und Mitbestimmungsstrukturen der so bezeichneten „freien“ Waldorfschulen widersprechen den demokratischen Gepflogenheiten: ein geschlossenes Sektiererwesen suggeriert Freiheit, wo unreflektiertes sich Einordnen herrscht.
    4. Es offenbart sich eine Verfilzung von anthroposophisch inspirierten Funktionsträgern mit teilweise ahnungslosen, aber sehr reichen Leuten und mit einfältig Pseudoreligiösen.
    Aus eigenem Erleben bestätige ich:
    1. Anthroposophen üben auf Kritiker massiven psychischen Druck aus und schrecken selbst vor niedrigster Pöbelei nicht zurück.
    2. Die Medien verschweigen die Kritik bewusst ohne Angabe von Gründen.
    3. Die entscheidenden staatlichen Stellen schweigen zu den massiven Vorwürfen.
    4. Die breite Masse ist sich des Problems nicht bewusst. – Ein Ergebnis anthroposophischer Strategie.

    Ich fragte mich stets, wie die Machtergreifung der NAZIS möglich war. Heute erlebe ich die exemplarische Vorführung durch Anthroposophen. Man propagiere eine wirre Lehre, die angeblich nur von eingeweihten Kadern richtig verstanden wird, gebe sich nach außen menschenfreundlich, kontrolliere subtil oder direkt die Medien, verbreite Unwahrheiten, unterschlage Kritik, prozessiere sie in Ermangelung objektiver Argumente und Fakten nieder, verbünde sich mit dem Großkapital, besetze politische Ämter und vereinnahme die gläubige Gefolgschaft möglichst ganzheitlich-total.
    Sollte man glauben, dass dieses Deutschland schon wieder so krank ist!"

  2. terra nova
    6. Oktober 2009, 15:56 | #2

    @ Raymond Walden

    Danke für Ihren Beitrag! Ich greife nur mal einen Punkt heraus:

    "1. Steiners umfangreiche Schriften und Vorträge belegen zweifelsfrei seine okkult vergeistigte Umnachtung."

    Dass Rudolf Steiner geisteskrank war, ist auch einem Waldorfschüler aufgefallen. Er schreibt auf seinem blog über Steiner: "… all dies grenzt an unglaublichen, psychotischen Wahnsinn." hier:

    http://waldorfblog.wordpres

    "Die Mächte des (L)ICH(ts) – Symptome der Steinerschen „Geisterkenntnis“. Eine philosophische Stellungnahme"

  3. swsw
    6. November 2009, 09:56 | #3

    Also den besten Beleg "vergeistigte Umnachtung." sehe ich in den Kommentaren hier. Wie umnachtet muss man eigentlich sein um Waldorfschulen mit der Machtergreifung der Nazis zu vergleichen?

    Die von Herrn Walden geäußerten Vorwürfe sind größtenteils blödsinnig aber dieser Vergleich schießt den Vogel ab!

  4. über Anthroposophie und Faschismus
    10. November 2009, 00:11 | #4

    @ swsw

    http://npd-blog.info/2009/0

    Kommentar 15:

    "Rudolf Steiner ist nicht der einzige anthroposophische Rassist. Der bekannteste Italienische Anthroposoph, Massimo Scaligero, der auch ins Deutsche übersetzt wurde, war im italienischen Faschismus aktiv.

    Massimo Scaligero wird nach wie vor von Anthroposophen als spirituelle Autorität verehrt, so von Michael Eggert, Betreiber des anthroposophischen blogs “Egoisten” in seinem neuesten Artikel “Die Kraft des Lebens”, siehe:

    http://www.egoisten.de/file

    Michael Eggert ist seit langen bekannt, dass Massimo Scaligero Faschist, Antisemit und Rassist war, spätestens seitdem ich meine von der Italienischen Botschaft durchgesehene Scaligero-Übersetzung auf seinem blog postete:

    Massimo Scaligero, „Coscienza del sangue“ in „La Difesa della Razza“, August 20, 1942, 4:

    „Se esiste una finalità essenziale della dottrina razzista, questa necessariamente consiste in una prassi etico-scientifica che rettifichi i valori della razza, secondo un modello che non occorre inventare ma che già esiste. Ciò può essere realizzato non soltanto attraverso una serie di norme eugeniche e sanitarie, ma anche destando una sensibilità e una coscienza razzista, così che il popolo non accolga passivamente i risultati di un’azione razzista, ma divenga esso stesso consapevole cooperatore di tale azione.“

    Massimo Scaligero, „Bewusstsein des Blutes“ in „Die Verteidigung der Rasse“, 20. August 1942, S. 4:

    „Wenn eine essentielle Zielsetzung der rassistischen Doktrin [i.e: der Rassen-Lehre] existiert, dann besteht diese notwendigerweise in einer ethisch-wissenschaftlichen Praxis, die die Werte der Rasse richtigstellt, gemäss eines Modells, das nicht erfunden werden muss, sondern das bereits existiert. Dies kann nicht nur durch eine Reihe von Normen der Eugenik und der Gesundheit erreicht werden, sondern auch indem eine rassistische Sensibilität und ein rassistisches Bewusstsein [i.e.: ein Rasse-Bewusstsein] erweckt wird, so dass das Volk nicht passiv die Resultate einer rassistischen Aktion aufnimmt, sondern selbst bewusster Mitwirkender dieser Aktion wird.“

    ……………………………………..

    Massimo Scaligero, „Fronte unico ario“ in „La Difesa della Razza“, February 20, 1941, 22:

    „Il movimento anti-ebraico giustamente oggi deve acquisire un’ampiezza supernazionalistica sino a divenire un’intesa di tutti i paesi. Proprio perchè si è mossi da un ideale di universalità che non abolisce ma mantiene e armonizza la differenziazione gerarchica, non si può ammettere l’azione di un gruppo etnico culturale a carattere internazionalistico, quale quello ebraico; tale inamissibilità per i popoli acquista vivente significato sopratutto allorchè alla concezione di una nuova universalità ariana corrisponde il risveglio di quell’elemento etnico-spirituale che inizialmente dette impulso a questo ideale di umanità. Ora, un fronte unico si rende necessario per dare all’universalità dell’ideale ariano uno strumento positivo sul piano dell’azione, in quanto non si tratta di combattere contro una nazione, ma contro una ‘internazionalità’ che è nazione nelle nazioni e si presenta non soltanto sotto l’aspetto di razza, ma sotto quello di religione, di cultura, di modo di pensare, di conoscere, di agire.“

    Massimo Scaligero, „Arische Einheitsfront“ in „Die Verteidigung der Rasse“, 20. Februar 1941, S. 22:

    „Die anti-jüdische Bewegung muss heute richtigerweise eine übernationale Größe erlangen, bis sie zu einem Übereinkommen aller Länder wird. Gerade weil man von einem Ideal der Universalität bewegt [i.e.: angetrieben] ist, das die hierarchischen Differenzierungen nicht abschafft, sondern beibehält und harmonisiert, kann man die Aktion einer ethnisch-kulturellen Gruppe mit internationalistischem Charakter, wie die der jüdischen, nicht zulassen; diese Unzulässigkeit für die Völker erlangt lebende [auch: lebendige] Bedeutung vor allem sobald mit der Konzeption einer neuen arischen Universalität das Erwachen [auch: Wiederaufleben] jenes ethnisch-spirituellen Elementes übereinstimmt, das ursprünglich diesem Ideal der Humanität den Impuls gab. Jetzt ist eine Einheitsfront unentbehrlich, um der Universalität des arischen Ideals ein positives Instrument auf der Ebene des Handelns zu geben, insofern es nicht darum geht, gegen eine Nation zu kämpfen, sondern gegen eine ‘Internationalität’, die Nation in den Nationen ist, und sich nicht nur unter dem Aspekt der Rasse präsentiert, sondern auch unter dem Aspekt der Religion, Kultur, der Denkweise, des Erkennens, des Handelns.“

    Dies sind nur 2 Beispiele, es gibt unzählige andere faschistische Scaligero-Texte, was sagen Sie dazu?"

  5. Nietsche
    28. November 2009, 17:55 | #5

    @ Walden

    Du bist doch total psycho.
    Wahrscheinlich redet auch Dein Fernseher mit Dir
    Geh mal und lass Dich wegen paranoiden Anwandlungen behandeln.

  6. Andreas Lichte
    29. November 2009, 12:18 | #6

    apropos "Psycho":

    Der Anthroposoph Lorenzo Ravagli schreibt in seinem Buch "Zanders Erzählungen", Seite 277:

    "So spricht Steiner im Hinblick auf den polarischen Zeitraum in der »Akasha-Chronik« von »Astralvorfahren« des Menschen, die in die Äthererde hineinversetzt wurden und sich in dieser ätherische Leiber bildeten. Diese Menschenvorfahren pflanzten sich fort, indem sie sich in Tochterwesen spalteten, die ebenso seelenbegabt waren wie sie, denn die Mutterseelen gliederten sich wie Seelenbäume in ihren Nachfahren auf. Die Astralvorfahren der polarischen Zeit waren im Grunde ein einziges »Gehörorgan». Ähnliches gilt auch für die hyperboräische Epoche, in der weiterhin Mutterwesen ihre Tochterwesen parthenogen aus sich hervorgehen lassen. Noch in der lemurischen Zeit war der Leib des Menschen nur bis zur »Wässrigkeit verdichtet»."

    Das hat Ravagli natürlich nicht allein in der Geistigen Welt geschaut, es ist eine "Inhalts"-Angabe von Rudolf Steiner.

    Ich habe dem Waldorfschüler und info 3 Autoren Ansgar Martins einen Selbstversuch vorgeschlagen:

    Geh in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Trage frei die Steiner-Zusammenfassung von Ravagli (siehe oben) vor, in der ersten Person, so als ob du fest dran glaubst …

  7. MrsMacmillan
    27. Dezember 2009, 17:15 | #7

    Ich bin verunsichert!
    Wie immer, wenn ich waldorfkritische Berichte lese oder sehe. Mir erscheint die Kritik bezüglich der Steiner-Literatur und so manchen Gepflogenheiten durchaus angemessen. Wahrscheinlich gibt es auch tatsächlich Schulen, in denen man sich sehr streng daran hält und einen offensichtlich schlechten Umgang mit Eltern und Kritikern pflegt.
    In meiner, vollen 13 Jahre dauernden Waldorfschul-Karriere habe ich eingentlich nur unter dem frühen Aufstehen, dem weiten Schulweg und dem teilweise langsamen Unterrichtstempo gelitten. Es gibt schlimmeres, wenn man sich so manche staatliche Grund-und Hauptschule ansieht, denke ich. Den Unterricht fand ich meistens ganz gut und bin im Nachhinein dirket froh, geschmiedet, gegärtnert, gestrickt, gezimmert und im Seidengewand eurythmisch durch den Raum geschwebt zu haben!
    Wahrscheinlich hatte ich aber auch einfach Glück, einige weltoffene und "gemäßigte" Lehrer gehabt zu haben, die besonders in der Oberstufe echt guten Untericht machten.

    Außerdem haben mich meine Eltern eben auf diese Schule geschickt, was soll ich machen… bin ich jetzt ein armes Opfer einer verqueeren, psychotischen Sekte? Soll ich meine Eltern auf Schadensersatz verklagen? Soll ich mich prophylaktisch in der Psychiatrie vorstellen (man weiß ja nie…)?
    Natürlich nicht. Wie immer gibt es auch beim Thema Waldorf sicherlich mehrere Wahrheiten und ich persönlich bin zu einer relativ emotionslosen Einstellung dazu gekommen: ich finde vieles bei Herrn Steiner irgendwie sehr abstrus, echt widersinnig und total überholt. Einige Kritikpunkte habe ich auch an meine alte Schule was den Unterrichtsbetrieb und die Organisation angeht. Aber manche Dinge waren eben auch ganz gut! Oder wissen Sie ohne zu googeln, was zum Teufel nochmal die Edda war? Eben! Und bei Herrn Jauch wären Sie jetzt rausgeflogen…:)

  8. Andreas Lichte
    13. Januar 2010, 19:41 | #8

    @ MrsMacmillan

    Sie schreiben: "Ich bin verunsichert!"

    Ja, das sollten Sie auch sein. Natürlich sollen Sie als Schülerin nicht mitbekommen, bei wem Sie in der Waldorfschule gelandet sind: bei der fundamentalistischen Religionsgemeinschaft Anthroposophie. Und die Eltern sollen das natürlich auch nicht erfahren, sonst gäbe es keine Anmeldungen mehr …

    So sieht dann ein Eltern-Info-Abend einer Waldorfschule aus:

    http://www.ruhrbarone.de/di

    "Die Waldorfschulen informieren – Heute: Die Johannes-Schule Berlin"

  9. Andreas Lichte
    8. Februar 2010, 14:01 | #9

    @ MrsMacmillan

    Nachtrag: Durch den Umzug des EsoWatch-blogs funktioniert der link nicht mehr richtig, korrekt:

    http://www.ruhrbarone.de/die-waldorfschulen-informieren/

    „Die Waldorfschulen informieren – Heute: Die Johannes-Schule Berlin“

  10. 9. Februar 2010, 20:46 | #10

    Here are two articles on the issue anthroposophy and racism.
    The first one, written in Dutch, but with the German passages of Steiner untranslated is a critical comment on different aspects of the Report of the Dutch Anthroposophical Society (The van Baarda Report), which argued there is no structural racist thought in the work of Steiner: [url]http://florisschreve.blog-s.nl/category/antroposofie3/[/url]

    The second article (in English, but the passages of Steiner in German) contains a general description on Steiners view on ‚races‘. But this article is mainly dealing with a Belgian anthroposophical magazine/website ‚De Brug‘, which links it self openly to Neo Nazi sites. In this ‚magazine‘ there are a lot of radical antisemitic passages and the authors speak out their solidarity woth nototious Holocaust revisionists, like David Irving, Ernst Zündel and Robert Faurrisson: [url]http://florisschreve.blog-s.nl/category/antroposofie4/[/url]

  11. Bildungswissenschaftler über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie
    21. Juli 2011, 19:29 | #11

    “Waldorfschule: „Man kann nicht nur ein »bisschen« Waldorf sein“

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Das Interview führte Andreas Lichte für die Ruhrbarone (…)

    Hopmann: Waldorfschulen wollen nicht im allgemein üblichen Sinne „individualisieren“, d.h. die je einzigartige Persönlichkeit eines Kindes achten. Vielmehr werden entsprechend den Waldorflehren die Kinder unterschiedlichen Charaktertypen, Entwicklungsstufen, Seeleneigenschaften usw. zugeordnet, denen sich dann die jeweilige pädagogische Behandlung unterordnen soll. Gehörst du zum Typ A, richtet sich die Behandlung nach Verfahren B usw. Man kann das recht gut kennenlernen, wenn man sich ansieht, wie Rudolf Steiner selbst in seinen Lehrerkonferenzen Einzelfälle analysierte. Es ging ihm nicht um konkrete Individuen, sondern darum, jedes Kind in eine anthroposophische Kategorie zu pressen. (…)“

    Read more: http://blog.psiram.com/?p=3481

  12. 21. Juli 2011, 21:13 | #12

    Nochmal der Hinweis: Der Name eines Kommentators sollte wenigstens innerhalb eines Beitrages gleich bleiben, damit ein Mindestmaß an Übersicht, wer was kommentiert hat, erhalten bleibt und nicht als wechselnde Überschrift benutzt werden.

  13. Gewalt
    23. März 2012, 14:27 | #13

    “Gera. In der Geraer Waldorfschule hat ein Lehrer einen 13-Jährigen so geschlagen, dass der mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Junge soll bei der Auseinandersetzung mit dem Kopf gegen eine Wand gestoßen sein. (…)

    Der 13-Jährige soll nach dem Schlag noch vom Lehrer aufgefordert worden sein, eine Arbeit mitzuschreiben. Als ihm schlecht wurde, ging der Junge von sich aus zum Arzt, der ihn sofort in die Klinik überwies. (…)

    Die [Familie] hat inzwischen Anzeige erstattet. Für den Jungen gibt es kein Zurück mehr, er ist bereits an einer staatlichen Regelschule angemeldet. Dort werde er mindestens ein Jahr heruntergestuft, heißt es, weil die Schulkonzepte nicht nahtlos aneinander passen.

    Angeblich, so berichten es Eltern, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen wollen, wechselten in letzter Zeit mehrere Schüler von der privaten auf eine staatliche Schule. Das Schulamt Gera bestätigt Übergänge. (…)”

    zum vollständigen Artikel: http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Waldorflehrer-schlaegt-in-Gera-13-Jaehrigen-und-wird-suspendiert-823517905

  1. 23. März 2011, 20:10 | #1