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Archiv für August, 2010

Who the fxxx is DrNatura – Marion ?

30. August 2010 27 Kommentare

Aufmerksame Leser von EsoWatch-Artikeln werden sich vielleicht noch an die unsäglichen Betrügereien um vermeintliche Leberreinigungsprodukte erinnern, die im September 2009 Spiegel-Online veranlassten, uns zu zitieren. Damals berichteten wir über die alternativmedizinische Praxis, Kunden einzureden, sie hätten in großer Zahl behandlungsbedürftige Gallensteine. Eine von bestimmten „Diagnostikern“ sofort angebotene simple „Leberreinigung“ mit Ölen und sauren Getränken führt dann zur Bildung von so genannten Seifensteinen, die in der Toilette zum Vorschein kommen und als Beweis der Gallensteine bezeichnet werden. Anbieter von Leberreinigungsprodukten erschaffen sich also eine Scheinkrankheit, für die dann eine Scheintherapie verkauft wird.

Nun ist EsoWatch einem analogen Phänomen, einer besonderen Form der Darmreinigung, auf der Spur. Diese ist insbesondere in den USA als eine Form des „Colon Cleansing“ verbreitet, und wird von mehreren Firmen propagiert. Aber auch im deutschsprachigen Raum und in ganz Europa wird zur Zeit versucht, diese bestimmte Form einer rein diätetischen Darmreinigung zu verkaufen. Dabei wird den Kunden (z.B. für 89 Euro) ein Gemisch bestimmter Lebensmittel oder Mehr…

Markus Söder, Gentechnik und die Schöpfung

27. August 2010 34 Kommentare

Überschätzte Gefahr: horizontaler Gentransfer bei Eukaryoten

Von der niederbayerischen Bäuerin* geht das etwas böse und skurrile Vorurteil, sie glaube noch an Dämonen. Dass sich der Dämonenglaube – in anderer Form und mit einem anderen Dämon – hartnäckig in Bayern hält, ist eine andere Ansicht.

Dämonen glaubt man dann am Werke, wenn man so gar nicht weiß, warum etwas passiert, oder wenn man Dinge, die passieren, so gar nicht im Griff zu haben meint. Auch Technik kann dämonisiert werden, vor allem wenn man sie nicht einschätzen kann oder ihre Wirkungen nicht direkt sehen. Eine solche Technik ist die Gentechnik. Nicht nur die niederbayerische Bäuerin weiß damit nichts anzufangen, sondern offenkundig auch der bayerische Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder. Von Haus aus Jurist, wähnt der Herr Söder in der Gentechnik wohl eine solch dämonische Macht und im ausübenden Wissenschaftler den kleinen Bruder des Antichristen.
Söder äußert sich auf Abgeordnetenwatch wie folgt:

der grünen Gentechnik stehe ich skeptisch gegenüber. Die ökologischen Auswirkungen sind ungeklärt. Die Bewahrung der Schöpfung ist ein zentrales Gut.

So macht dann auch der jüngste juristische Vorstoß Bayerns Sinn:

„Bayern plant gesetzliches Verbot der Gentechnik“
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Anonyme Alkoholiker: Ein positives Vorurteil oder 12 Schritte ins Abseits?

23. August 2010 85 Kommentare

Die Anonymen Alkoholiker (AA) gelten gemeinhin als vertrauenswürdige und seriöse Organisation. Sie bestehen seit 75 Jahren und haben durchaus Menschen zu einem neuen, einem trockenen Leben verholfen. Zu Hauf werden Menschen, die durch ihre Sucht zum Beispiel mit dem Gesetz in Konflikt kamen, an diese Institution verwiesen. Kaum einer jedoch hat sich bislang die Mühe gemacht, einmal zu schauen, was sich hinter dieser Gruppierung verbirgt und wie sie den Menschen zu einem Leben ohne Alkohol verhelfen will. Alkoholiker haben, obwohl es Schätzungen zufolge etwa 1,3 Mio. Alkoholabhängige gibt, keine Lobby.

Die auffällig gewordenen Alkoholiker werden also zum Beispiel an die AA verwiesen, um sich dort im Rahmen der Selbsthilfe von anderen Betroffenen, Laien, helfen zu lassen. Bei den AA befolgt man einen eigenen Plan, die sogenannten 12 Schritte. Diese 12 Schritte sind schon Bestandteil des Vorgehens seit der Gründung 1935. Das Rezept der Anonymen Alkoholiker zur Abstinenz ist also 75 Jahre alt, jegliche Ergebnisse moderner Suchtforschung können demnach schon einmal nicht beinhaltet sein.

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Akupunktur im ärztlichen Alltag

21. August 2010 16 Kommentare

Eine lesenswerte Diskussion im Ärzteblatt:

Solange wir Orthopäden in BW für die Basisversorgung unserer Patienten für das ganze Quartal 25,47 € zur Verfügung haben und nochmals 10,93 € (=42,9 %) für die Akupunktur dazu erhalten können, für jämmerliche zusätzliche 6,67 € (= 26,2 %) jedoch die gesamte Rö-Diagnostik eines ganzen Quartales abdecken müssen (bei weit höheren Investitionen, Sachkosten, Personalanforderung, Quali-Sicherung, Film- und Rö-Konstanzprüfungen, etc.), ist diese ambulante medizinische Welt einfach nicht in Ordnung. Ein Verfahren, welches in Studien keinen durchgehend reproduzierbaren Effekt aufweist und nach meinen langjährigen Erfahrungen im Wesentlichen durch einen meist nur vorübergehenden Zuwendungseffekt geprägt ist, kann und darf einfach nicht die finanziellen Ressourcen unserer Basisversorgung auffressen. Der aktuelle Beitrag im Ärzteblatt sollte den Herren in der Gebührenkommission die Ohren klingeln lassen!

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Gefährlicher Sex: Depressionen und AIDS durch Kondome

18. August 2010 39 Kommentare

Auch eine Promotion schützt nicht davor, wirren Blödsinn von sich zu geben – auch nicht auf dem eigenen Fachgebiet. Ein Highlight der Kategorie “besonders seltsamer und sogar gefährlicher Blödsinn” gibt die Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychosomatik, Dr. Julia Rüsch auf der Seite die-frau.at von sich:

Kondome machen Frauen depressiv

Kein könnte, nein, eine Tatsachenbehauptung ohne Wenn und Aber. Damit könnte man mit dem Schreiben bereits aufhören, diese Behauptung allein veranlasst einen, abzuwinken und an Loriot zu denken, der mal meinte, dass sich Ehepaare auf lilafarbenen Sofas alle umbringen.

Trotzdem ist der Artikel als Lehrstück interessant. Man sieht förmlich, wie sich da jemand etwas zusammenschwurbelt, an den Haaren herbeizieht, weglässt und überbetont, verdreht, von sich (vermutlich) auf alle anderen schließt, um nur seine fixe Idee bestätigt zu sehen.

Aber man lese selbst:

Wien (OTS) – Kondome sind eine Möglichkeit, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern, mit Hilfe von Kondomen kann man sich vor einer Ansteckung mit HIV, Syphilis, sowie anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Die Liste, die die Schulmedizin an Vorteilen für die Nutzung des Gummis angibt, ist sehr lang. Was dabei aber übersehen wird, sind die möglichen psychischen und gesundheitlichen Folgen auf den Körper einer Frau.

Was von Frau Rüsch übersehen wird: HIV, Syphilis, Tripper, Herpes Genitalis, Hepatitis C etc. können massive gesundheitliche Auswirkungen haben, deren Folgen sich erst recht psychisch niederschlagen, von den körperlichen – inklusive angeschlagenem Immunsystem – ganz zu schweigen.

Um die Folgen der Nutzung des Kondoms auf die Gesundheit einer Frau zu beschreiben, ist es wichtig, ein richtiges Verständnis für den Geschlechtsverkehr zu haben.

Für einen essentiellen, arterhaltenden und erotischen Akt muss man also erst ein intellektuelles Verständnis entwickeln? Was ist dann mit Essen und Atmen als ebenso rudimentäre Funktionen?

Der Geschlechtsverkehr ist jedes Mal ein fiktives Kinderzeugen, das dem natürlichen Gang entspricht und der Befriedigung der Frau dient, nicht der des Mannes.

Hier fällt es sehr schwer, nicht zu persönlich zu werden. Aber man fragt sich schon, woher Frau Rüsch diese “Erkenntnis” beziehen will …

Bereits das Anlegen des Kondoms, der Anblick auf den “verpackten” Penis, Besorgung, Vorratshaltung wirken sich negativ auf die Lust der Frau aus.

Also, alle Frauen, die ich so kenne und die keine Kinder wollen, fühlen sich eigentlich durch dieses Verantwortung übernehmen des Mannes eher entspannt. Und vielleicht sollte Frau Rüsch mal wieder mehr Feldforschung betreiben. Heutige Kondome sind keine millimeterdicken Gummipanzer, kaum sichtbar und in Sekundenschnelle übergezogen.

Für den Orgasmus der Frau ist es wichtig zu fühlen, sich zu spüren. Mit einem Gummiding auf dem Penis in der Vagina ist das kaum vorstellbar.

Das sehen aber (vermutlich) Millionen Frauen anders. Zumal sich in der Vagina sehr wenig Nerven befinden, ist diese Aussage nicht haltbar. Vielleicht sollte Frau Rüsch eher an ihrem Vorstellungsvermögen arbeiten …

Das Resultat: Die Frau wird zu einer Onanierpuppe für den Mann, der Geschlechtsverkehr zu einer Fitnessübung.

Falsche Annahme, falscher Schluss: Weil ein Mann ein Kondom benutzt, wird die Frau zur Onanierpuppe. Aha. Ihre Phantasie möchte ich nicht haben, Frau Dr. Rüsch. Im übrigen ist diese Aussage eine bodenlose Unverschämtheit gegenüber allen Paaren, die sich lieben oder mögen, aber halt verhüten wollen.

Die Folgen sind der negative Einfluss auf die Psyche der Frau mit einem Spektrum an Erkrankungen, die als Ursprung eine hormonelle Störung haben: Asthma, Allergien, Gebärmutterkrebs, Suchtverhalten etc.

Und das alles wegen Kondomen. Faszinierend. Sicher kann es durch Kondome Allergien geben – falls diese Latex enthalten, kann man darauf eine Latexallergie entwickeln. Doch hier gibt es Abhilfe in Form latexfreier Kondome. Andere Allergien aber entstehen nicht. Dazu kommt, dass Frau Rüsch eine falsche Vorstellung von der Entstehung von Süchten hat, denn diese haben ihre Ursache nicht in einem Hormonmangel, sondern im Gehirn.

Abgesehen davon, dass mit der Nutzung des Kondoms die fiktive Kinderzeugung während des Geschlechtsverkehrs auf betrügerische Art und Weise verschwindet, kann eine Frau mit einem Kondom keinen Orgasmus erleben.

Ich glaube, wir brauchen hier keine Umfrage zu starten, um das als völligen Unsinn zu bezeichnen. Das mag Frau Rüschs persönliche Erfahrung sein. Wir schlagen mal einen Blindtest vor.

Als Folge entstehen sexueller Frust, Depressionen, oft auch Selbstmordversuche.

Hier sieht man gut, wie aus falschen Annahmen ein irrwitziges Gebilde an Folgerungen entstehen kann.

Natürliche Verhütung schließt die fiktive Kinderzeugung während jedes Geschlechtsverkehrs nicht aus.

(Hier könnte man einen Kalauer bezüglich “fiktive” Kinderzeugung bringen, der dann aber doch das Niveau des Blogs unterschreitet.)

Ein Mann muss die Fähigkeit besitzen, seine Ejakulation zu kontrollieren und somit eine natürliche Verhütung zu gewährleisten, indem er nicht in der Frau kommt, wenn sie noch nicht bereit ist, ein Kind zu bekommen oder nach dem ersten Kind kein zweites haben will.

Coitus interruptus also, das hat ja schon immer wunderbar funktioniert. Wir wissen ja auch, dass gerade beim Geschlechtsverkehr die rationalen Leistungen des Gehirns besonders vorhanden sind … (Der Pearl-Index beim Coitus Interruptus liegt bei ca. 4-18. Manche sagen bis 30. Das heißt 4 bis 18 (30) Prozent der Frauen werden innerhalb eines Jahres schwanger, wenn diese alte, aus der Not geborene Verhütungsmethode angewendet wird, die meist auch einen gemeinsamen Orgasmus zielsicher verhindert.)

Und wie schützt man sich vor Infektionen? Ein gesunder, immungeschützter Körper ist weniger anfällig für Infektionen, Bakterien und andere Erreger. Ein psychisch beeinträchtigter Körper ist schwach und von hormonellen Störungen geprägt, daher auch für Infektionen anfälliger.

An dieser Stelle ist das Ganze nicht mehr nur lächerlich, sondern sogar gefährlich. Damit werden nicht nur alle Frauen verhöhnt, die bereits an AIDS erkrankt sind, sondern auch falsche Ratschläge zur Prävention dieser Erkrankungen gegeben. Wird jemand krank, ist derjenige selber schuld – war er halt nicht psychisch auf der Höhe, sonst hätte er sich nicht angesteckt. Mit solchen Ansichten befindet man sich – was die Konsequenzen betrifft – in “guter” Gesellschaft mit den AIDS-Leugnern. So etwas als Arzt von sich zu geben, ist verantwortungslos.

Ein gesunder Umgang mit der eigenen Sexualität und das Leben nach der Natur sind die Grundvoraussetzungen für die Gesundheit der Frau.

Leben nach der Natur? Streifen denn Sie, Frau Rüsch nackt und ganz natürlich durch die Savannen? Und im Winter nackt durch den Schnee? Schon die Benutzung des Feuers ist “unnatürlich”.

Alle in diesem Artikel dargestellten Informationen beruhen auf den Beobachtungen und Forschungen der Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychosomatik, Dr. Julia Rüsch.

Es ist zu hoffen, dass solche Kurzschlüsse Schlüsse aus Beobachtungen nicht von noch mehr Personen gezogen werden: Kondom -> psychische Störung -> AIDS erst möglich.

Der gefischte Fritzsche

17. August 2010 19 Kommentare

Claus Fritzsche, seines Zeichens Betriebswirt, hat einen neuen Auftrag: Er blogt für den DZvhÄ. Nun könnte man annehmen, dass dies nicht ganz überraschend kommt, schreibt er doch schon seit Jahren unbeleckt von näheren naturwissenschaftlichen Kenntnissen über allerlei abwegige Themen. Zu den besonderen Lieblingstemen, die er verteidigt wie die Löwin ihr Junges, zählt neben der Homöopathie auch die Geistheilung. Aber Claus Fritzsche wäre nicht Claus Fritzsche, wenn er nicht auch einen Euro mit seinen Ideen machen wollte.

Zur Geistheilung hatte er ja schon einmal ein Geschäftsmodell der besonderen Art laufen. Er wollte zunächst kostenlos für Interessenten beten lassen, um dieses dann später in einen Service umzuwandeln. So eine Art “rent a prayer”. Das lief anscheinend nicht so gut, und ist jetzt nur noch Geschichte.

Die neue Tätigkeit als Auftragsschreiber für den DZVhÄ dürfte da in Euro und Cent schon lohnender sein. Etwas wundert zunächst, dass sich der DZVhÄ seinen neuen Mitarbeiter nicht näher anschaute: Auch wenn für den Hausgebrauch “ist für Homöopathie” genügen mag, so wäre doch an jemanden, der für einen nicht ganz kleinen Verein schreibt, ein wenig mehr Anforderungen zu stellen. Aber – es ist ja ein homöopathischer Verein. Und so besteht die Pressetätigkeit:

  • im Verkaufen eines Placeboeffekts als echte Medizin,
  • dem Darstellen von homöopathischen Ärzten als naturwissenschaftlich geschulten Menschen,
  • und in der Abgrenzung der Hersteller von der “bösen Pharma”.

Das hat natürlich mit der Realität nichts zu tun, ist aber das homöopathische Geschäftsmodell und daher das natürliche Betätigungsfeld für Menschen, die heiße Luft nett und ansprechend verpacken können. Sozusagen ein Biotop für journalistische Hütchenspieler.

Das passt also dann bei näherer Betrachtung doch ganz wunderbar und wir beglückwünschen zu dieser überaus passenden Allianz: Jeder Arbeitgeber kriegt den Angestellten, den er verdient.

Das wird heiter. Garantiert.

Hier kann man sich den neuen Blog anschauen:
http://dzvhae-homoeopathie-blog.de.

Klehr

13. August 2010 2 Kommentare

Der “umstrittene” selbsternannte Krebsarzt Nikolaus Klehr hat einen schönen Eintrag im Wiki bei uns, und im Blog haben wir auch schon zwei mal über ihn berichtet. Trotzdem kann er unbehelligt weiterarbeiten. Wir würden gerne etwas Druck machen, und dazu brauchen wir Fakten. Wer

  • bei Dr. Klehr in Behandlung war/ist
  • einen Angehörigen hat, der bei Dr. Klehr in Behandlung war/ist
  • bei Dr Klehr gearbeitet hat oder noch arbeitet
  • sonstwie Informationen beitragen kann

ist herzlich gebeten, uns eine Email an info at esowatch dot com zu schreiben. Wir behandeln alle Hinweise vertraulich.

Danke!

Veranstaltungshinweis in Berlin

12. August 2010 12 Kommentare

Veranstaltungen gegen Verschwörungsfantasien
und aktuelle Events der VerschwörungsideologInnen Szene

Sa. 14.8. 18.30 Projektraum Hermannstr. 48 2 HH
Verschwörungskritischer Filmabend

“Die heimlichen Herrscher der Welt”
http://www.youtube.com/results?search_query=Die+heimlichen+Herrscher+der+Welt&aq=f

“Der 11. September fand nicht statt”
http://tinyurl.com/33tcshm
http://www.ofdb.de/film/73122,Der-11-September-fand-nicht-statt
http://www.imdb.de/title/tt0407483/

“Die Protokolle der Weisen von Zion”
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Manifeste-des-Hasses/Programm/2014698,CmC=2014696.html

“Verloren im Nachrichtendschungel”
http://rpzine.de/2010/02/arte-dokumentation-verloren-im-nachrichtendschungel/
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Journalismus-auf-Abwegen/3044562,CmC=3044576.html

———————————

Di. 17.8. 18.30 Tristeza Pannierstr. 5
offene Diskussionsrunde
zum boomenden Verschwörungswahn

u.a. mit
Daniel Kulla
http://www.classless.org/

Martin Wassermann
http://reflexion.blogsport.de/

Elke Wittich
“Jungle world” etc

und dem Berliner Hip Hopper Tapete
http://www.facebook.com/tapeteberlin
der auch beim Verschwörungs Hip Hop Event
mit dem Titel “Die Kritische Masse” angekündigt war

HINTERGRUNDINFOS:

http://www.psiram.com/ge/index.php?title=Marxismus-Leninismus

Festival für Truther und Infokrieger in Berlin
Verfasst von: leser*in. Verfasst am: 04.08.2010 – 14:04. Kommentare: 18
http://linksunten.indymedia.org/de/node/23841

Infonetzwerk Festival in Berlin
-o-o- 04.08.2010 12:58

http://de.indymedia.org/2010/08/287226.shtml

Vorderseite

Flyer Rückseite

Allen, die sich um diese Zeit nach Neukölln trauen wünschen wir jetzt schon viel Spaß :-)

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What´s the harm in homeopathy? Baby stirbt an Hirnbluten

10. August 2010 34 Kommentare

Auch in Japan hat sich mittlerweile die Homöopathie verbreitet. So gibt es eine “Japanische Vereinigung für Homöopathische Medizin” und leider wendet auch mancher Uni-Mediziner das Verfahren an. Es soll hundertausende Anwender landesweit geben. Anlässlich eines Todesfalls bei einem Kind, dem die Vitamin-K-Gabe zugunsten homöopathischer Mittel verwehrt wurde, ist der Japanische Hebammen-Verband aktiv geworden und hat seine Mitglieder zur Methode Homöopathie befragt.

Kürzlich berichtete das Internet-Nachrichten-Portal der Zeitung “The Asashi Shimbun(Übersetzung aus dem Englischen):
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Arjen Robben ist verletzt

5. August 2010 19 Kommentare

Eine Meldung für den Kicker, aber bestimmt nicht für Esowatch, oder?
Nun ja, wenn ein vermeintlicher „Wunderheiler“ eine nicht unerhebliche Rolle spielt, schon.

Arjen Robben hat sich in einem Testspiel vor der Weltmeisterschaft einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Eigentlich eine klare Sache: vier bis fünf Wochen Pause bei „konventioneller“ Behandlung und dann geht’s weiter.

Blöd nur wenn eine WM ansteht und man in Holland einen „Wunderheiler“ parat hat, der dafür sorgen sollte, dass der Flügelflitzer in Rekordzeit gesundet.
Dick van Toorn hat schon Johann Cruyff behandelt – eine bessere Qualifikation gibt es in Holland nicht. Auch Robben war bereits bei dem 77jährigen in Behandlung. Die Ärzte seines damaligen Vereins Real Madrid sahen das allerdings nicht so gerne. Für Toorn ist das – in bester Wunderheiler-Manier –  natürlich kein Makel, sondern eine Bestätigung seiner Kunst:

Die Real-Ärzte hatten ihm im November zwei Wochen Pause verschrieben. Dann kam er zu mir und nach drei Tagen war er wieder fit.

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