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Archiv für September, 2010

Ryke Geerd Hamer beleidigt: Darf nicht beim Sterben zusehen.

26. September 2010 56 Kommentare

Wie wir hier schon berichtet haben, hatte der wahnhafte Wunder”heiler”  Ryke Geerd Hamer ein neues Opfer im Griff, die 12-jährige Maraike. Offenbar ist es ihrer Mutter doch zu seltsam vorgekommen, und man kann sie nur zu diesem Schritt beglückwünschen, diesen vermutlichen Sadisten, dem es anscheinend Spaß macht, andere möglichst schmerzhaft verrecken zu sehen, als solches erkannt zu haben. Wir wünschen Maraike alles Gute und der Mutter die Einsicht, jetzt ganz schnell zu handeln. Chemo ist kein Spaß, nein. Es kann heftige Nebenwirkungen geben, man kann sich sehr beschissen dabei fühlen. Aber man hat die Chance, dauerhaft zu überleben. Mit heutigen Methoden mehr denn je. Mit Hamer stirbt man. Sicher, schnell und noch viel beschissener und ist dann auch noch selber schuld.

Report München wird am Montag eine Sendung dazu bringen .

Hier noch die Transkription des obigen Briefes, des weinerlichen, beleidigten Hamers, der sich mal wieder in der Opferrolle sieht, und von sich im Pluralis Majestatis spricht. Die kleinste Universität der Welt, bestehend aus einer Person, bestätigt Hamers Wahn: Nimmt mich keiner ernst, gründe ich halt eine eigene Universität. Wäre alles schon fast lustig. Aber Leichen pflastern seinen Weg. Wann wird dieses Monster endlich aus dem Verkehr gezogen? Dieser offene Brief findet sich hier. Ein weiteres Dokument der Größen- und Verfolgungswahns, dass auch noch öffentlich präsentiert wird.

Mutter mit Tochter nach Deutschland zurück

Heute ist die Mutter, gegen meinen ausdrücklichen Rat (hat sie unterschrieben), mit ihrer Tochter, bei der von der Hamburger Universitätsklinik ein Ewing Sarkom diagnostiziert worden war und bei der am 3. September eine tödliche Inzision mit anschließender Chemo gemacht werden sollte, aus dem sicheren Norwegen nach Deutschland zurück gefahren. Und das, obwohl sie – erstmalig in der deutschen Justizgeschichte – den Vormundschaftsprozeß durch das Gutachten der Universitet Sandefjord gewommen hatte. Sie hätte in Norwegen mit ihrer Tochter friedlich die endgültige Heilung bis Ende Oktober, wie geplant abwarten können.

Wir respektieren diese Entscheidung.

Aber für den Fall, daß es mit den in Deutschland üblichen justitialen Gepflogenheiten zugehen würde, fehlt uns jegliches Verständnis dafür, sich freiwillig in so große Gefahr zu begeben. Die Mutter hat uns keine Erklärung gegeben, hat uns gesagt, sie würde das schon schaffen und in Deutschlad würde ihr sicher niemand etwas tun.

Wir wissen nicht, wer die Familie evtl. entsprechende Zusagen gegeben hat oder wer ihre Beschützer sind.

War der Zeitgleiche Überfall der Gossenjournaille (Report München) bei Dr. Hamer reiner Zufall? Und warum hat die Gossenjournaille nicht, wie im Fall Susanne Rehklau (“ausgeknipst”? Weihnachten 2009) auch die Eltern attakiert?

Es ist nicht unsere Aufgabe, das herauszufinden. Wir haben unsere gute Arbeit (Gutachten) geleistet. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan…

Es sind so viele Fragen offen geblieben. Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

Für uns ist der Fall damit abgeschlossen.

Dr. Hamer
Rektor der Universitet Sandefjord

Esoterik-Aussteiger gesucht

25. September 2010 17 Kommentare

Hallo,

vielleicht erinnert Ihr Euch an diesen Blogbeitrag: http://blog.psiram.com/?p=1423 oder diesen http://blog.psiram.com/?p=313 . Wir suchen nun für eine Recherche zum Thema esoterische Telefonberatung Kontakt zu Menschen, die so etwas als Berater schon mal gemacht haben oder noch machen- Also nicht als Anrufer.Wie üblich ist Anonymität garantiert. Wir haben für den Kontakt eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet: astro @ esowatch dot com.

Vielen Dank im Voraus!

Nachtrag: Unser Aufruf für Klehr-Opfer ist immer noch aktuell!

KategorienAllgemein, Esoterik, Interna Tags:

Am Anfang war das Licht

25. September 2010 21 Kommentare

Der Herr Straubinger, ein junger Regisseur aus Österreich, hat einen extrem naiven Film übers Lichtfasten gemacht, der in Österreich ziemlich erfolgreich angelaufen ist. Hungerkünstler waren bei uns als Jahrmarktsattraktion vor etwa hundert Jahren auch mal in Mode und sie waren alle Betrüger oder hielten nur einige Wochen durch. Indische Yoghis haben eine jahrhundertealte Tradition des Betruges, wie wir hier im Blog schon mal mit ziemlichem Aha-Effekt zeigen konnten. Das mit dem “Flugstuhl” war wirklich ein simpler und effektiver Zaubertrick. Am 24.09.2010 war der Regisseur zu Gast in der ORF-Sendung konkret. Mehr…

Hamers Universität Sandefjord / Universitet Sandefjord For Den Germanske Nye Medisin

24. September 2010 25 Kommentare

Neu in unserem Wiki:

Universität Sandefjord
Die Firma und Titelmühle Universitet Sandefjord (vollständige Bezeichnung: Universitet Sandefjord For Den Germanske Nye Medisin, Naturlig Kunst og Livsstil Dr. Hamer) ist ein am 29. Januar 2008 im norwegischen Sandefjord angemeldeter Kleinverlag des deutschen ehemaligen Arztes und Wunderheilers Ryke Geerd Hamer, Erfinder der pseudomedizinischen Germanischen Neuen Medizin. Der Kleinverlag mit der norwegischen Firmen-Registriernummer 992168196 ist an der Wohnanschrift von Hamer angemeldet, und soll sich laut norwegischer Branchenauskunft der Herausgabe von Büchern widmen (Bransje: Utgivelse av bøker. Stikkord: Forlag). Die auf der Webseite des Verlags angegebene Kontaktadresse lautet: Kontakt mit: Amici di Dirk Verlag, Sandkollveien 11, Sandefjord Norwegen.

Eine staatlich anerkannte “Universität Sandefjord” existiert nicht.

Die Verlags-Scheinuniversität

Der Verlag wird von Hamer stets als “Universität” bezeichnet. Sich selbst bezeichnet er als “Rektor”. Unzweideutig versucht Hamer seiner Scheinuniversität den Anstrich einer tatsächlichen Universität zu geben, mit der angeblichen Möglichkeit medizinische Behandlungen durchführen zu können oder Gutachten zu erstellen. Am 1. Januar 2010 schrieb Hamer in diesem Zusammenhang an seine Anhänger:

Liebe Freunde der Germanischen! Das Neue Jahr beginnt mit einer großen Freude: Wir haben im alten Jahr eine private Universität gegründet Das ist der 1. Schritt. Nach 29 Jahren der Erkenntnisunterdrückung der Germanischen für Nichtjuden sind wir jetzt nicht mehr auf die korrupten Universitäten der Vormedizin angewiesen… Jetzt können wir unsere eigenen Verifikationen abhalten, und alle können live im Internet zuschauen. Auch werden wir eigene Examina abhalten, live für jeden zu sehen, aber nur über die Germanische. Ich vermute, daß ein solches Examen, bei dem ich der Prüfungsvorsitzende sein werde, für den Examinierten in Zukunft von unschätzbaren Wert sein wird… Außerdem steht in Sandefjord ein leeres Krankenhaus, das sich hervorragend als Universitätsklinik eignen würde – und wenn wir erst einmal nur 4 Zimmer bekämen…

Der ganze Wikiartikel hier: http://psiram.com/ge/index.php/Universit%C3%A4t_Sandefjord

Edit am 5.1.2010, der Sachverhalt sieht jetzt anders aus:

Beim hpd gab es gestern eine Pressemeldung zu Hamer und Maraike:

Und nächste Woche ein Hexenprozess…

(hpd) Ein Richter in Deutschland hat entschieden, dass es für ein 12jähriges Mädchen besser sei, nach der „Germanischen Neuen Medizin“ behandelt zu werden, als das der „eselsdummen Schulmedizin“ zu überlassen.

Am Dienstag wurde der „eselsdummen Schulmedizin mit ihren 5000 Hypothesen“ mal gezeigt, wo der Hammer hängt bzw. der Sepp den Most holt. Unter dem Aktenzeichen 13 bS 374/10 kann man sich die Argument des Herren Richters aus Bad Segeberg gern durchlesen. Muss man aber nicht. Denn allein die Stellungnahme der “Universitet Sandefjord (for den Germanske Nye Medisin, Naturlig Kunst og Livstil)” – unterschrieben von Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer – spricht Bände….

Link zur kompletten Pressemeldung beim Humanistischen Pressedienst.

Die Pressemeldung wurde korrigiert:

In eigener Sache: Korrektur

(hpd) An dieser Stelle stand von Freitag (24.9.) bis Montag (27.9.) ein Artikel, der auf einer falschen Tatsachendarstellung beruhte. Wir bitten die Leser und das Gericht in Bad Segeberg hiermit wegen der unzureichenden Gegenrecherche um Entschuldigung.

Zum Sachverhalt:

Der Humanistische Pressedienst berichtete über den Fall eines 12-jährigen, an Knochenkrebs erkrankten Mädchens. Die Heilung des Kindes wurde von den Eltern dem „Wunderheiler“ Ryke Geerd Hamer überlassen. Im Artikel wurde behauptet, dass ein Richter des Amtsgerichtes Bad Segeberg der Familie des Kindes Recht gab und das Kind so der medizinischen Betreuung entzog. Dies ist falsch.

Nach Recherchen des ARD-Magazines „report aus München“ fand die Verhandlung vor dem Amtsgericht Bad Segeberg nicht statt. Das von Herrn Harmer in seiner Stellungnahme zitierte Urteil ist nicht existent.

Leider hat sich der Autor des Artikels allein auf diese einseitige Stellungnahme verlassen und daher zu Unrecht das Gericht in Bad Segeberg verunglimpft. Wir bitten dies zu entschuldigen.

F.N.

http://hpd.de/node/10301

CCSVI: Eingriffe auf spekulativer Basis, das “Liberation Treatment” bei multipler Sklerose

21. September 2010 Keine Kommentare

Nach Diasporal mal wieder so ein richtiges Thema wo verstaubte und verluderte Schulmediziner so richtig voll auf ihre Kosten kommen, die Kasse klingelt und dahergelaufene Quacksalber doof aus der Wäsche gucken. Aber keine Sorge liebe Leser: So schlimm ist es doch nicht.
Seit etwa 2 Jahren macht eine etwa 75 Jahre alte Hypothese zu einer „venösen Multiplen Sklerose“ (MS) bei Multiple-Sklerose-Kranken die Runde. Demnach wäre die Ursache der häufigsten neurologischen Krankheit erkannt: Eine Abflussbehinderung für venöses Blut aus dem Kopfbereich durch angeborene Verengungen oder Verschlüsse bestimmter Venen im Bereich des Halses, genannt Chronische Cerebro-Spinale Venöse Insuffizienz (CCSVI). Nichts gegen Hypothesen, vielleicht ist auch was dran, immerhin sprechen einige Beobachtungen dafür, dass sich bis heute Neurologen auf einem Irrweg befanden, indem sie annahmen, bei der MS handele es sich um eine Autoimmunerkrankung. Aber auf der anderen Seite spricht doch auch sehr viel dafür, dass sie richtig liegen, und die CCSVI vielleicht nur ein unbedeutender Nebenfaktor ist, oder überhaupt kein Zusammenhang besteht.

Aber kommen wir zum Kern der Sache: Primum non nocere ist eine wichtige Regel in der Medizin. Diese knapp 2.000 Jahre alte Regel besagt „zunächst nicht schaden“, will meinen, dass vor Einsatz einer Therapie zwischen Nutzen und möglichem Schaden stets abgewogen werden muss.

Im Zusammenhang mit der CCSVI-Hypothese kann aber beobachtet werden, dass trotz des bislang nicht sicher nachgewiesenen Zusammenhangs zwischen CCSVI und MS (bzw. angesichts der extrem widersprüchlichen Studienlage) an mehreren Kliniken im In- und Ausland „experimentelle“ Ballondilatationen und Stent-Implantationen am Fließband durchgeführt werden (3.000 – 6.000 Euro). Imposanterweise oft “Liberation Treatment” genannt. Dies, obwohl sich die Befürworter der „venösen MS-Hypothese“ sich noch nicht einmal einig darüber sind, wie die CCSVI zu diagnostizieren ist.

Der Gipfel sind Berichte aus dem Internet über Eingriffe bei Gesunden (also Nicht-MS-Patienten), die sich vorsorglich ihre CCSVI ballonieren lassen, aus Furcht sie könnten eine MS bekommen.

Zur Zeit laufen mehrere Studien, deren Ergebnis wohl 2011 veröffentlicht wird. Schaun mer mal…

Magnesium in der Diaspora

19. September 2010 13 Kommentare

Kürzlich beim Ausmisten des Medikamentenschranks schreit eine Packung entgegen: Diaspora! Na gut, nicht ganz. War noch ein “l” dran. Man fragt sich dann doch, wie betriebsblind ein Produktmanagement sein muss, dass denen das nicht aufgefallen ist. Dass entsprechende Werbeagenturen bei der Namensfindung machmal zu etwas seltsamen Ergebnissen kommen – wenig Schlaf und weißes Pulver schränken Kritikfähigkeit ein -  ist ja ok. Aber wie kann sowas von der Geschäftsführung abgesegnet werden?

Nun gut, Mitsubishi ist das auch schon gelungen, wie manch Anderen auch. Haben sich gewundert, dass ihr Geländewagen Pajero in Spanien eher wenig Absatz fand, bis sie gemerkt haben, dass Pajero auf Spanisch Wichser heißt.

Lustig ist, dass wohl bei dieser Firma auf sprachliche Korrektheit besonderen Wert gelegt wird: So ist der Hersteller plötzlich eine Herstellerin – klar, ist ja eine Gesellschaft (mbH) und das ist eine Die.

Es gäbe noch einige Vorschläge für ähnlich schöne Präparatenamen:

Holokaustex

Inkontinental

Unseren Kommentatorinnen und Kommentatoren wird bestimmt noch mehr einfallen.

KategorienAllgemein, Satire Tags:

Alternative HIV-Therapie: Wunsch und Wirklichkeit?

14. September 2010 18 Kommentare

Aus unserem Forum:

Hallo esowatch Forum,

ich bin durch Hinweise in den Selbsthilfeforen auf diese Diskussion aufmerksam geworden und möchte etwas aus der Perspektive der Betroffenen beitragen. Ich bin HIV-positiv und lag bereits mit AIDS im Krankenhaus. Freunde von mir sind an den Folgen von AIDS gestorben. Es ist ein langsames, entwürdigendes und schmerzhaftes Sterben. Es ist mir wichtig, dass hier jedem bewusst ist, worum es bei HIV geht. HIV führt, wenn es nicht behandelt wird, zu AIDS. Und daran sterben Menschen auf der ganzen Welt qualvoll. Mitte der 90er wurden Medikamente zugelassen, die genau das verhindern. Seitdem spricht man vom neuen AIDS und von HIV als einer chronischen, behandelbaren Krankheit.

Aus Gesprächen weiss ich, dass bei Neubetroffenen massivste Ängste vorhanden sind. Sie haben Angst vor AIDS, vor der Zukunft, vor den Nebenwirkungen der Medikamente, vor einer Stigmatisierung und davor, dass sie ihre Träume und Ziele nicht mehr  erreichen können. Es gelingt oft genug nicht, diese Betroffenen rechtzeitig von der Einnahme der lebensnotwendigen Medikamente zu überzeugen. Diese landen dann mit schwersten Erkrankungen im Krankenhaus oder suchen erst dort Ansprechpartner. Das fängt bei einem simplen Herpes an, geht über verpilzte Speiseröhren und Lungen, Krebstumoren bis hin zur zerebralen Toxoplasmose und Enzephalopathie. Ich denke, euch ist die Dimension des Leidens hinter diesen kalten Worten bewusst. Der Weg zurück zu einem  gesundheitlichen Status, mit dem man seinen Alltag bewältigen kann, ist dann sehr langwierig und gelingt nicht immer. Heute sterben immer noch Menschen in Deutschland an AIDS. Das müsste nicht sein, weil die Medikamente dies erfolgreich verhindern. Ich bin nicht aus Prinzip gegen komplementäre Therapien. Ganz im Gegenteil: keiner und keine von uns Menschen mit HIV und AIDS möchte freiwillig ein Leben lang jeden Tag Tabletten schlucken, die massiv in den Organismus eingreifen. Wir sind alle dankbar für Methoden, die unsere Lebensqualität erhöhen. Aber es geht hier um unser Leben. Die Alternative zu den Medikamenten ist ausnahmslos  Krankheit und Sterben. Mehr…

Hamers neues Opfer: Maraike (12 Jahre)

11. September 2010 40 Kommentare

Ryke Geerd Hamer, Erfinder der “Germanischen Neuen Medizin“, hat wieder ein neues Opfer gefunden: Die 12-jährige Maraike Foldt. Maraike hat offenbar ein Ewing-Sarkom, einen hochmalignen Knochenkrebs. Um eine angezeigte Probepunktion zu verhindern, sind die Eltern offenbar von Hamburg nach Sandefjord in Norwegen gereist. Hamer spricht in diesem Zusammenhang von „Flucht“ und auch davon, dass die Familie „politisches Asyl“ in Norwegen suche. Offenbar gab es auch Befürchtungen um ein Sorgerechtsverfahren wie seinerzeit bei Olivia Pilhar.

Hamer behauptet nun, dass die „Universität Sandefjord“ den „Fall übernommen“ hätte. Mit „Universität Sandefjord“ ist jedoch lediglich eine private Firma von Hamer gleichen Namens gemeint, eine echte Universität Sandefjord gibt es nicht. Hamer verlor 1986 seine ärztliche Approbation nach mehreren Fehlbehandlungen mit tödlichem Ausgang. Es ist zu befürchten, dass bei Maraike nun entweder gar keine oder keine effektive Therapie angewandt wird.

Zitat Hamer (bezogen auf Maraike):

[...] Nach der Germanischen Heilkunde benötigt sie nur 2 Monate Zeit der Ruhe, vorausgesetzt es wird nicht in das Periost punktiert. [...]

Hamer behauptet nun auch in seinem Verfolgungswahn, dass „therapieflüchtige“ Menschen zwangsweise einen Chip implantiert bekämen, um sie dann gezielt fernzutöten, wenn die Patienten flüchten wollen. Zitat Hamer:

Für den Fall aber, daß die Patienten während des Horrorszenarios flüchten, bekommen sie, wie jedes Tier im Zoo oder Tierpark einen Chip mittels einer Spritze implantiert (mit sog. Todeskammer). Die Patienten können dann per Satellit jederzeit „ausgeknipst“ werden. Und die zugehörige Gossenjournaille brüllt dann „… hat Chemo abgebrochen und ist gestorben“.

Erst vor wenigen Monaten, zu Weihnachten 2009, starb im Oberallgäu ein ebenfalls 12-jähriges Mädchen namens Susanne, nachdem eine sinnvolle Therapie zu Gunsten der Germanischen Neuen Medizin aufgegeben worden war.

Zeit, die norwegischen Behörden auf Trab zu bringen!

Sheng-Fui: Lehrreiche Leere

7. September 2010 13 Kommentare

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Die Kunst der Auswahl des richtigen Zeitpunktes besteht meist in der Wahl des passenden Moments.

Ich bin immer ich, und ihr seid immer ihr.

Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt nie wieder zu Dir zurück.

Der Geist ist leuchtend, er strahlt, er ist die Erkenntnis selbst.

Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr.

Ich denke, dass der Sinn des Lebens darin besteht, glücklich zu sein.

Einen Erleuchteten kann man am besten im Dunkeln erkennen.


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KategorienAllgemein Tags:

Ärzte gegen Tierversuche, eine Sekte?

4. September 2010 106 Kommentare

Gemeinhin genießen Vereinigungen, welche “Ärzte”, ein “und”, “gegen” oder “ohne” in ihrem Vereinsnamen führen, ein hohes öffentliches Ansehen, was vermutlich mit auf die Ärzte ohne Grenzen zurückzuführen ist. Zu Recht, leistet doch dieser Verein mit bewundernswertem Einsatz, oft unter Lebensgefährdung der einzelnen Mitglieder, selbstlose und gute Hilfe.

Da schaut man doch guten Mutes mal auf die Seite der “Ärzte gegen Tierversuche”, denn wer ist schon grundsätzlich für Tierversuche und will nicht unnötiges Tierleid vermeiden. Eventuell haben die ja gute Vorschläge, hier was zu verbessern. Die Eingangsseite schaut schon mal nicht schlecht und vernünftig aus.

Aber, oh Graus, liest man etwas tiefer, kann man nur noch ohne Wenn und Aber feststellen: Das ist eine sektoide, wissenschaftsfeindliche Ideologenvereinigung.

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