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Frank N. Foode bei Kickstarter

Bei Kickstarter läuft zur Zeit noch eine interessante Kampagne mit dem Ziel, das Maskottchen Frank N. Foode (den freundlichen, genetisch modifizierten Organismus von nebenan) für „alle“ zugänglich zu machen.

Die Idee hinter dem Maskottchen ist es, sich über die Bezeichnung Frankenstein-Futter lustig zu machen. Man hat die Hoffnung, dass es durch diese freundliche Figur möglich ist, den Menschen die komplizierte Welt der Gentechnik und Landwirtschaft näher zu bringen und ihnen eine Persönlichkeit anzubieten, der sie um die Welt folgen können.

Frank hat inzwischen schon die weite Welt bereist und viele Fotos geschossen.

Die Idee stammt von den Leuten von biofortified.org und der Doktorand Karl Haro von Mogel (Pflanzenzucht und Genetik) bastelte 2009 den ersten Frank N. Foode™ als Plüschtier.

Biology Fortified, Inc. ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit dem Ziel, eine vernünftige öffentliche Diskussion über Biologie und vor allem über Gentechnik und die Anwendung in der Landwirtschaft zu führen. Finanziert wird das Projekt von den Mitgliedern und durch Spenden; Details dazu findet man hier.

Zu den richtig coolen Teilprojekten gehört zum Beispiel GENERA, der GENetic Engineering Risk Atlas, eine Datenbank von Studien zum Thema Gentechnik und ihre Auswirkungen auf Umwelt, Mensch und Tier. Ziel ist es, eine einfach zugängliche Sammlung von Studien zu schaffen, damit sich im Prinzip jeder selbst ein Bild machen kann, ob Gentechnik sicher ist und sich nicht auf irgendwelche Behauptungen verlassen muss.

Bei diesem Projekt wird auch explizit angemerkt, dass man kein Geld von im Bereich tätigen Firmen nehmen und Finanzierung nur aus neutralen Quellen akzeptieren wird. Spender/Unterstützer werden in jedem Fall kein Mitspracherecht bei GENERA erhalten.

Wir finden es wichtig darauf hinzuweisen, denn die übliche Unterstellung bei allen Befürwortern der Gentechnik ist leider, dass sie bestochen sind. Dass jemand sich dafür einsetzt, weil er etwas vom Thema versteht, ist offenbar als Grund inakzeptabel.

Die Kickstarter-Kampagne hat bereits ihr Finanzierungsziel von 10.000$ erreicht, mit dem 500 Plüschfiguren von Frank N. Foode produziert werden sollen. Aber vielleicht hat ja noch jemand Lust mitzuhelfen, die Stretch-Goals zu erreichen. In jedem Fall lohnt es sich, die Seite von biofortified.org zu kennen und anzuschauen; man findet dort viele interessante Informationen zum Thema Gentechnik und Biologie.

Zugehörige Links:

  1. max
    24. Februar 2014, 13:48 | #1

    mein Kommentar: Schlicht und einfach….Gentechnisch veränderte Pflanzen nein danke!
    Es gäbe genug Alternativen!!!!!!

  2. Groucho
    24. Februar 2014, 14:01 | #2

    max :

    mein Kommentar: Schlicht und einfach….Gentechnisch veränderte Pflanzen nein danke!
    Es gäbe genug Alternativen!!!!!!

    Viel Spaß beim Grasen.

  3. tom
    24. Februar 2014, 14:06 | #3

    lol @max ich bin mir noch nicht sicher, ob ihr Kommentar ironisch gemeint war, falls nicht, dann haben sie glaube ich die Diskussionskultur auf psiram nicht verstanden?

    ein Beispiel:

    mein Kommentar: Schlicht und einfach….Gentechnisch veränderte Pflanzen sind die einzige Möglichkeit umweltschonend und nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben! Es gibt dazu keine Alternativen!!!!!!

    Und nun? was machen wir nun? Wer hat Recht, Sie, oder ich?

  4. Martin
    24. Februar 2014, 14:06 | #4

    max :mein Kommentar: Schlicht und einfach….Gentechnisch veränderte Pflanzen nein danke! Es gäbe genug Alternativen!!!!!!

    Was GENAU wären denn die Alternativen? Und wie genau wollen sie natürlich stattfindende genetische Veränderungen verhindern?
    Und warum genau?

  5. doublemoth
    24. Februar 2014, 14:32 | #5

    Sorry…
    Ich weiß, dass ich eigentlich etwas über das Projekt oder über Gentechnik schreiben sollte, was ich beides unterstütze, aber….

    1:04 Ponys <3

    XD

  6. max
    24. Februar 2014, 14:53 | #6

    Gegen die natürliche Vermischung ist auch nichts einzuwenden…das findet schon seit tausenden von Jahren statt.

    Alternativen zu menschlicher Gentechnik:

    Der Urzeitcode
    EM`s verwenden in der Landwirtschaft
    Abstand nehmen vom täglichen Fleischkonsum

    Die Gentechnik bringt die Bauern in den USA und in anderen Ländern heute schon in grösste Bedrängnis! Neuartige „Schädlinge“ entstehen die gegen alle bisherigen chemischen Mittel resident sind! Durch die Gentechnik müssen Bauern von Monsanto, BASF, und co kaufen. Keine natürliche Selbstvermehrung mehr durch das eigene Saatgut.

    Bauern in Haiti haben es uns vorgemacht!!!!! Sie verbrannten einfach das Saatgut von Monsanto! BRAVO und mein grösster Respekt davor!!!!

    @Tom
    umweltfreundlich???? Wie soll das gehen? Umweltfreundlich heisst das ich mit der Natur leben würde, das ist genau das Gegenteil! Bienen meiden solche Pflanzen, und das aus gutem Grund!
    Nachhaltig???? Für wem ist de Frage?!?! Auf Lebensmittel bzw. auf Pflanzen darf es kein Patent geben! Was kommt als nächster? Wollen die Herren und Damen auch die Luft patentieren lassen nur um Kohle zu machen?

    LG

  7. Groucho
    24. Februar 2014, 15:17 | #7

    Ah! Nur 6 Kommentare bis „Monsanto“. 😀

    Urzeitcode:
    http://www.psiram.com/ge/index.php/Urzeitcode

    EM:
    http://www.psiram.com/ge/index.php/Effektive_Mikroorganismen

    Fleischverzicht: Silage, Rübenschnitzel, Gras, Sojatrester: Wohl bekomms!

  8. Martin
    24. Februar 2014, 15:22 | #8

    @ max
    Ah so, wenn etwas seit Jahrtausenden so ist, ist dagegen irgendwie nix mehr einzuwenden und es ist auf magische Weise garantiert unschaedlicherals neues, logisch.
    Sie scheinen wirklich prototypisch für die Art naiv-ignoranter Weltsicht zu sein, gegen die u.a.Psiram anschreibt. Erbärmlich.

  9. 24. Februar 2014, 15:25 | #9

    Das Video bitte oft clicken- Monsanto spendet uns 10 €cent pro click, das hilft doch sehr…

  10. 24. Februar 2014, 15:29 | #10

    Nachtrag zur Patentierung von Luft:

    „Ein Seufzer kostet einen Zehner und ein Gähnen deren zwo“ ->
    http://www.beikircher.de/news.php?id=28

    Warum gibt es so viele Karl-Mary Plätze in deutschen Städten und keinen Carl Barks Platz?

  11. Martin
    24. Februar 2014, 15:35 | #11

    Ah, und Max: „Neuartige “Schädlinge” entstehen die gegen alle bisherigen chemischen Mittel resident sind!“

    Ist doch gut, wenn die resident sind….dann weiß man wenigstens genau, wo sie sind 🙂

  12. max
    24. Februar 2014, 15:49 | #12

    @Groucho

    selbst schon mal EM`s probiert? Ich nehme es mal nicht an! Wo ist das Problem es funktioniert und es schädigt keinem! Selbstversuche zeigen super Ergebnisse!!! Würde mich Interessieren ob die Schreiber des Artikels EM`s selbst getestet haben, nehme ich aber nicht an.

    Fleischverzicht: Warum sollte ich Rübenschnitzel essen oder Gras? Sind wir nicht in der Lage Gemüse und Obst zu essen???? Bin selbst seit einigen Jahren Vegetarier und ich brauch zum Glück keinen Fleischersatz! Ich kann auch ohne sehr gut leben, und auch gesünder wie meine Blutwerte beweisen!

    Wenn wir in den Industrieländern unseren Fleischbedarf reduzieren würden, könnten wir alle Menschen auf Erden ernähren!!!

    https://www.pro-regenwald.de/hg_fleisch

    Ich möchte keinem seine Essgewohnheit abgewöhnen, aber es muss ja nicht jeden Tag ein Schnitzl sein oder?

    Urzeitcode: Okay kann man streiten wie man das sieht.

    @Martin deshalb wird ja jetzt auch versucht mit Agent Orange vorzugehen 🙁
    Tolle Leistung! Ich nenne das vorsätzliche Vergiftung des Menschen!

  13. darkfiete
    24. Februar 2014, 17:01 | #13

    Wann werden die Leute endlich aufwachen und sich nichtmehr mit minderwertigen Pflanzen abspeißen lassen? Es wird endlich Zeit das wir die qualitativ hochwertigen und effektiven Genpflanzen nutzen und die Forschung subventionieren. Ich will keinen Kompost auf meinen Teller!

  14. Martin
    24. Februar 2014, 17:44 | #14

    @Max: Also erstmal deutet die hohe Zahl mehrfacher Ausrufezeichen schonmal drauf hin, daß mit Deinem Blutdruck respektive Deinen Blutwerten so allerlei nicht stimmt.
    Oder das Du das ankratzen Deiner Ökoreligion nicht so gut verkraftest.

    Was Deinen „Agent Orange“ Kommentar angeht: Du weißt nicht, was „resident“ ist, gell? Geschweige denn „resistent“. 🙂
    Ja, ist doch immer wieder schön, wenn öko-eso verblödete „Experten“ einem was erzählen wollen, aber nichtmal einfachste Begriffe richtig verwenden können.

  15. GST
    24. Februar 2014, 17:50 | #15

    Golden Rice: Top!

    1507: Flop!

    Wenigstens so viel Differenzierung würde ich mir von beiden Seiten dieser Debatte wünschen.
    Man könnte auch sagen: Dort wo die Interessen egoistischer Unternehmen dahinter stecken darf man nicht erwarten dass die Versprechen auch gehalten werden. http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/gentechnik-mais-eu100.html

    Aber das kennen wir ja aus der Werbung.

  16. Rudolf Heinrich
    24. Februar 2014, 18:10 | #16

    Ja lieber Max, das mit den Blutwerten….

    War mal in Kur – nicht wegen Fettleibigkeit o.ä. – und hatte bei der Eingangsuntersuchung hohe Cholesterin-Werte. Der Doc zu mir: „Sollen wir Sie auf Diät setzen oder verzichten Sie freiwillig auf Fleisch und Fett?“ Ich gelobte, freiwillig auf dergleichen zu verzichten. Von nun an schlug ich gleich beim Frühstück zu: Wurst, Käse, Fleisch, kurzum alles, was verboten ist, kam nun auf den Teller, übrigens ganz gegen meine häuslichen Essgewohnheiten.

    Bei der Enduntersuchung meinte der Doc: „Ihre Blutwerte sind geradezu ideal! Es geht also, wenn man will!“ Das Cholesterin war im Keller…

  17. Gast
    24. Februar 2014, 22:20 | #17

    Passt hier wunderbar rein, da hier wohl ein paar spinnende, missionierende Veganer unterwegs sind, es geht um
    „Weizenkleber für unsere Kinder“ Ein Abfallprodukt kommt zu Ehren und sorgt für ernsthafte Probleme.“
    „Auf der Suche nach Alternativen zu Fleisch wird neben Soja zunehmend Weizeneiweiß in Kindergärten und Schulen angeboten. Wie nahrhaft ist das sogenannte Seitan, wie das Produkt mit dem asiatisch klingenden Namen heißt?

    http://www.deutschlandradiokultur.de/spezialitaeten-weizenkleber-fuer-die-kinder.993.de.html?dram%3Aarticle_id=278186#

  18. Elfriede
    24. Februar 2014, 22:42 | #18

    Aufklärung ist immer schön und wünschenswert. Aber wer bitte kam auf die Idee mit dem Frank-Maiskolben?

    Ein Maiskolben mit Augen spricht natürlich sehr für die Harmlosigkeit von Gentechnik.

    Hallo???

  19. Martin
    25. Februar 2014, 10:51 | #19

    Wobei auch noch zu sagen bleibt, das es entgegen Maxens Meinung praktisch keine Hungersnöte mehr gibt, die dadurch verursacht würden, das zuwenig Nahrung hergestellt würde.
    Sondern praktisch ausschließlich, weil Regierungen, Milizen diese entweder absichtlich durch Blockaden oder unabsichtlich durch Unfähigkeit bei der Verteilung verursachen.

  20. Martin
    25. Februar 2014, 10:52 | #20

    @ Elfriede
    Ja…. Mäuse mit übergroßen Ohren und sprechende Enten wirken auch extrem bedrohlich.

  21. max
    25. Februar 2014, 11:28 | #21

    @Martin
    haha ich kann echt nicht mehr vor lauter lachen!
    Ökoreligion, etc….
    Wo bleiben eigentlich die Argumente von Ihnen?

    Also was ist jetzt mit Agent Orange????

    Echt es gibt also genügend Nahrung auf der Welt?
    Na dann ist es ja eh perfekt, dann brauchen wir kein Genfood! JUHUUUUUUUUU

    @Gast Der Mensch braucht keine Alternativen zu Fleisch!
    Also können sie sich diese Berichte auch behalten. Es streitet ja keiner ab das so wie in jedem Gebiet auch hier genügend Schindluder betrieben wird.

    @Rudolf Heinrich
    Und was wollen sie mir jetzt damit sagen?
    Ist ja schön wenn es ihnen körperlich gut geht! Das freut mich sehr für sie, aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Die Ressourcenverschwendung ist enorm, nochmal ist es echt nötig jeden Tag Kiloweise Fleisch zu essen, wenn es anders auch geht?

  22. Gisander
    25. Februar 2014, 12:07 | #22

    Vegane Ernährung, kleinbäuerlich-extensiv erwirtschaftet, biologisch erzeugt und regional, am besten sogar lokal erzeugt…

    Nette Idee, aber dann fangen wir mal an, alle Landschaften zu entvölkern, in denen fast nichts wächst, was man essen kann. Allgäu, Schwarzwald, Bayrischer Wald, Pfälzer Wald, Hochlagen von Schwäbischer Alb, Fränkischer Alb, Fichtelgebirge, Thüringer Wald, Taunus, Rhön, Vogelsberg, Westerwald, Hunsrück, Eifel, Harz… fast alle höhergelegenen Mittelgebirgsregionen. Der Rest müsste dann wohl komplett gerodet und unter den Pflug genommen werden, um wenigstens die dort lebenden Menschen zu versorgen. Was sollen, bei der Gelegenheit, Skandinavier essen? Soja, biologisch gezogen in Norwegen?

    Oder doch massenhafte Importe von essentiellen Nährstoffträgern – Soja, Hülsenfrüchte, Mais für den Verzehr? Unter Beachtung der für den Anbau ungeeigneten Weideflächen wäre das das Ende enormer Regelwaldflächen, auf der Suche nach dem letzten Fitzelchen urbarem Land. Auch keine schöne Vorstellung.

    Gemüse und Obst alleine, mein lieber Max, macht bei entsprechender Menge vielleicht satt, aber sonst nichts. Und mit Gemüse und Obst und seinem im Verhältnis zum Nährstoffertrag riesigen Flächenbedarf machen Sie alles, was ich gerade schrieb, nur noch schlimmer.

    Bitte erst mal richtig kundig machen.

  23. Güldenstern
    25. Februar 2014, 12:31 | #23

    @ max

    – Auch bei herkömmlich gezüchteten Nutzpflanzensorten verbieten die Züchter, sie wieder auszusähen. Ganz abgesehen davon, dass es sich dabei oft um Hybridsorten (Mischungen zweier unterschiedlicher Elternsorten) handelt, die nicht stabil sind (die Tochtergeneratin spaltet sich wieder in verschiedene Sorten auf): Auch herkömmlich Züchter haben ein Recht darauf, dass ihre Entwicklungen nicht raubkopiert werden.

    – Wo steht, dass Bienen genmanipulierte Pflanzen meiden?

    – Agent Orange: Worauf spielst Du an?

    – Fleischkonsum: Ja, ich zumindestens finde auch, dass weniger besser wäre. Aber was hat das mit genmanipulierten Pflanzen zu tun?

  24. max
    25. Februar 2014, 12:35 | #24

    @Gisander
    Also zumindest bei mir in Österreich kann auch in den entlegensten Gebieten gepflanzt werden!

    Es müsste kein Gebiet gerodet werden, ganz im Gegenteil die tausende an Hektar die heute für die Viehzucht bewirtschaftet werden, könnten wieder aufgeforstet werden.

    Der Regenwald der für die Viehzucht vernichtet wurde, könnte auch wieder schön langsam aufgeforstet werden.

    Ein kleines Rechenbeispiel:

    Mit wachsenden Bevölkerungszahlen und steigenden materiellen Ansprüchen insbesondere in bisher ‚unterentwickelten‘ Regionen, wird eine sparsame Nutzung der Rohstoffe immer wichtiger. Fleisch ist genau das Gegenteil von sparsamer Rohstoffnutzung. Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7-16 kg Getreide oder Sojabohnen. Viele kritisieren das als effektive Form der Nahrungsmittelvernichtung.

    In den USA fressen die Schlachttiere 80 Prozent der Getreideernte, rund 90 Prozent der global produzierten Sojabohnen dienen als Futtermittel und etwa ein Drittel der weltweiten Getreideproduktion wird an Tiere verfüttert, die es mit einem schlechten Wirkungsgrad unter großem Verlust in, an der pflanzlichen Ausgangsmenge gemessen, wenig Fleisch umwandeln.

    Oder andersherum betrachtet: Auf der Fläche, die man benötigt, um 50 kg Rindfleisch zu produzieren (ca 16.500 m2), könnte man 4.000 kg Apfel oder 6.000 kg Karotten erzeugen.

    Und 50 kg Fleisch ist eine Person im ganzen Jahr, 4.000 kg Äpfel würden aber für mehr wie einem Menschen ausreichen!

    Und da sind wir nicht mal beim Wasserverbrauch angelangt.

    Die Rechnung vom Fleisch kann sich rechnerisch nie ausgehen, egal wie man es dreht oder wendet.

    Nochmals, wenn jeder von uns nur einmal pro Woche Fleisch essen würde, wäre uns allen geholfen!

    LG

  25. max
    25. Februar 2014, 12:41 | #25

    @Güldenstern Nochmal kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht mit Lebensmittel zu spekulieren, die Pflanzen gehören uns allen und nicht einer kleinen Elite!

    Deshalb sollten Bauern auch wieder ihre Pflanzen selbst vermehren dürfen um aus der Abhängigkeit der Konzerne zu kommen.

    Bienen und Genmanipulierte Pflanzen
    http://bienen-in-gefahr.jimdo.com/landwirtschaft-und-transgene-pflanzen/

    Agent Orange:
    http://netzfrauen.org/2014/02/24/agent-orange-vom-landwirtschaftsministerium-der-vereinigten-staaten-usda-zugelassen-bald-auch-auf-feldern-deiner-naehe/

    Muss das denn wirklich sein?

    lg

  26. Güldenstern
    25. Februar 2014, 13:11 | #26

    @ max

    Es geht hier nicht ums spekulieren. Es geht darum, dass jemand, der Zeit und Geld in die Weiterentwicklung von etwas steckt, dafür auch bezahlt werden sollte, wer er es will. Wer eine braunfäulerestistente Tomatensorte entwickelt, sollte bitteschön auch entscheiden können, ob er sie verschenkt oder nicht. Abeitest Du etwa für lau?

    Hast Du übrigens schonmal mit Bauern gesprochen, ob die wirklich wieder zurück wollen zu alten Sorten, die weniger produktiv sind, teilweise krankheitsanfälliger, die man dann nach der Ernte teilweise einlagern muss, damit um sie wohlbehalten über den Winter zu bringen… Mach mal.

    Bienen: „Genmanipulierte Pflanzen machen den Bienen weiterhin Probleme, da sie diese Pflanzen meistens meiden, z.B. auf Grund des veränderten Geruchs oder da sie ihre Pollen nicht verwerten können.“ Textquelle: [17] ist nicht anklickbar. Sorry, nicht alles, was in den Interwebs steht, ist auch eine Quelle. Übrigens: Wenn Bienen gemanipulierte Pflanzen meiden, die eigentlich bestäubt werden müssten, müsste sich das ‚Problem‘ doch eigentlich von selbts lösen, oder?

    „Agent Orange“: Wodurch kamen es zu den Erkrankungen bei Menschen, die damit in Kontakt kamen? Durch den auch in Deiner Quelle angegebnen Wirkstoff 2,4-D (2,4-Dichlorphenoxyessigsäure – die in offenbar in den neune Mittel drin ist) oder durch die Verunreinugungen mit TCDD (2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin – das, rate mal, in dem neune Mittel nicht drin ist)? Ist die in Deiner Quelle angegebene Argumentaion also wirklich integer? Oder nicht ein Vermengen von Halbwahrheiten, um Angst zu schüren?

  27. 25. Februar 2014, 13:44 | #27

    Elfriede :

    … Aber wer bitte kam auf die Idee mit dem Frank-Maiskolben?..

    Das ist sicher eine Anspielung auf den hier:
    http://farm5.staticflickr.com/4017/4675133971_f7076f89aa_z.jpg

    Der ist von Gr€€np€ace.

  28. max
    25. Februar 2014, 14:05 | #28

    @Güldenstern ja ich habe mit sehr vielen Bauern schon darüber gesprochen und sie wollen definitiv zurück zu ihren alten „Wurzeln“ Es gibt gute biologische Mittel die den Ernte ertrag steigern und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze steigern, auch gegen „Schädlinge“ gibt es sehr gute Mittel (Neembaumöl).

    Beobachtest du Bienen in der Natur? Ich schon und ich weiss von eigenen Erfahrungswerten das Bienen schon die jetzt angebauten Gebiete meiden! Kein Wunder bei der Chemie die gespritzt wird!

    Aber zum Glück haben Bienen noch die Gärten von Menschen die keine Chemie bei sich im Garten verwenden und dort findet man diese noch vor! Und es gibt schon immer mehr Bauern die auch auf die chemischen Braugemische verzichten denn sie haben erkannt das die Bienen ein sehr wichtiger Bestandteil sind!

    Agent Orange:
    Aber natürlich ist das alles nur Panikmache! Ist ja alles soooooo gesund was uns tagtäglich unter die Nase gerieben wird. Man merkt es ja anhand der Erkrankungen bei Bauern die Jahrelang mit diesen Mitteln hantieren das sie bei bester Gesundheit sind!

    Nein ich glaube nicht alles was ich wo lese, aber ich gehe hinaus in die Natur und rede sehr viel mit den Menschen die dadurch betroffen sind und das ist ein gänzlich anderes Bild wie vermittelt wird!

    Aber wenn du nur an das Gute der Konzerne glaubst, dann glaube ruhig weiter daran, ist dein gutes Recht, aber wundere dich nicht wenn das versprochene nie eintreffen wird! So wie in den 50igern als die Verfechter der Monokulturen versprochen haben das ab jetzt der Hunger auf der Welt ein für alle mal beendet sei. Das Ergebnis war?

    Okay soll der jenige ruhig einmal dafür kassieren, aber der Bauer sollte das kommende Jahr seine Pflanzen selbst vermehren können und nicht wie jetzt Jahr für Jahr die gebeizten Samen kaufen müssen! Das ist Bereicherung im grossen Stil!

  29. Martin
    25. Februar 2014, 14:13 | #29

    @ max

    Och Max. Wo sind denn außer hysterischem Geweine, „Ich-hab-aber-Angst“ und Eso-Quatsch wie dem „Steinzeitcode“ Ihre Argument?
    Selbstverständlich ist das, was sich von sich geben, nichts als quasireligiöses Ökogeheule. Ihr Glaubensbekenntnis ist halt das von der „guten Natur“, in die der „böse Mensch“ nicht eingreifen darf.

    „Also was ist jetzt mit Agent Orange????“

    Ja, was denn? Das kam doch von Ihnen? Ich weiß immer noch nicht, was sie damit eigentlich wollte. Dürfte halt eh nur einer der Begriffe sein, den sie aufgeschnappt haben und verwenden ohne wirklich irgendwas drüber zu wissen.

    „Echt es gibt also genügend Nahrung auf der Welt? Na dann ist es ja eh perfekt, dann brauchen wir kein Genfood! JUHUUUUUUUUU“

    Mit Genfood läßt sich aber dieselbe Menge Nahrung mit wesentlich weniger Pestiziden, weniger Anbaufläche und weniger Aufwand und damit wesentlich umweltfreundlicher herstellen. Gut, gell? Und das Einzige was das verhindert sind hysterische, verdummte Ökofutzis, die sich damit so ziemlich zu den übelsten Umweltfeinden machen, die es gibt…

    Aber was zählen Argumente schon bei Religiösen….

  30. Groucho
    25. Februar 2014, 14:15 | #30

    Zu Neembaumöl:

    Trotz der Aussage, dass Niem für Säugetiere ungefährlich sein soll, handelt es sich um eine Pflanze mit potenten Wirkstoffen, die noch nicht einmal alle genau untersucht sind. Daher sind auch Nebenwirkungen und Todesfälle grundsätzlich nicht auszuschließen.

    Insbesondere Säuglinge, die Niemextrakte wegen Husten oder anderer Erkrankungen erhalten hatten, entwickelten Erbrechen, Bewußtseinsstörungen, Krampfanfälle und Reye-artige Syndrome durch die Vergiftung mit Niemöl. Einige Todesfälle konnten mit der Verunreinigung der Niemextrakte durch Aflatoxine erklärt werden. Es zeigte sich, dass sich die lebertoxischen Wirkungen des Öls elektronenmikroskopisch und histologisch von Vergiftungen durch Aflatoxin unterscheiden.

    http://www.psiram.com/ge/index.php/Niembaum

    Alles totaaal gesund, weil es ja natüüüürlich ist.

    Zu landwirtschaftlichen Erträgen:

    Ein Landwirt erzeugte 1900 Nahrungsmittel in einem Umfang, um etwa 4 Personen ernähren zu können. 1950 ernährte ein Landwirt 10 und 2010 sogar 131 Personen (ohne Erzeugung aus Auslandsfuttermitteln).

    http://www.bauernverband.de/12-jahrhundertvergleich

  31. Martin
    25. Februar 2014, 14:17 | #31

    @Max: Ach reden Sie doch nicht dauernd so einen grenzdebilen Mumpitz daher.
    „Nochmal kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht mit Lebensmittel zu spekulieren, die Pflanzen gehören uns allen und nicht einer kleinen Elite!“

    Lebensmittel gehören dem, der sie anbaut und erzeugt. Pflanzen werden seit Jahrtausenden gezüchtet, das dürfte ihrer bestechenden Unlogik nach ja auch niemand. Ist ja auch eine „kleine Elite“ die Plfanzenzüchter.

    „Deshalb sollten Bauern auch wieder ihre Pflanzen selbst vermehren dürfen um aus der Abhängigkeit der Konzerne zu kommen.“

    Ihre Pflanzen dürfen sie vermehren, soviel sie wollen. Züchten sie halt eigenständig eine Sorte und dann können sie damit machen, was sie wollen.

    Und mal zusammengefaßt: Glückwunsch: Sie sind in Ihrer Mischung aus Null bis Viertelwissen, primitivem „Anti-Kapitalismus“ und Sozial- und Ökoromantischem Dummgeschwall wirklich prototypisch für einen guten Teil der verdummten Bevölkerung.

  32. max
    25. Februar 2014, 14:37 | #32

    Groucho Kennen sie die Wirkung vom Neemöl von eigenen Gebrauch?
    Ich weiss es anhand von eigenen Erfahrungen im Garten. Wer ist den so blöd bitte und gibt Kindern ein Extrakt davon? Keines meiner Tiere würde je auf die Idee kommen das Öl abzulecken, schon alleine der Geruch vertreibt diese.

    Die Inder verwenden dieses Öl schon seit Jahrtausenden und komisch das es dort immer noch lebendige Menschen und Tiere gibt.

    Schreiben kann ich viel, aber die Wahrheit muss es deswegen noch lange nicht sein!

    Ertrag von Ernten:

    Haben sie schon einmal mit den Bauern selbst gesprochen? Wie gesagt wenn man zu den Menschen geht und mit ihnen spricht ergibt sich immer an anderes Bild wie es gerne so manche Behörden hätten! Mit Zahlen kann ich allerhand rausrechnen, wenn ich die Parameter verschiebe kommt ein solches oder ein gänzlich anderes Bild heraus, je nachdem was ich gerade möchte. Also selbst raus gehen mit den Menschen reden die Betroffen sind.

    Nur eines von vielen Problemen:
    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/157814/index.html

    Den Konzernen hat das ganze Megagewinne eingebracht, den Bauern viel weniger und den Konsumenten gar keinen!

    @Martin sie sind mir einfach zu stumpf (kommt von dumm)
    Ausser Beleidigungen haben sie anscheinend nichts in ihrem Wortschatz oder?
    Deswegen keine Unterhaltung mehr meinerseits mit ihnen, da mir meine Zeit zu Wertvoll ist…..ich empfehle mich.

    LG

  33. 25. Februar 2014, 14:50 | #33

    max :
    […] Kennen sie die Wirkung vom Neemöl von eigenen Gebrauch? Ich weiss es anhand von eigenen Erfahrungen im Garten.

    Ganz schlechtes Argument. Ich bin noch nie aus der 20. Etage eines hohen Gebäudes gesprungen. Heißt das, dass ich nicht davon ausgehen kann, dass das spätestens nach dem Erdgeschoss ungesund wird? Und persönliche Erfahrungen sind wohl kaum allgemeingültig. Es haben auch schon Leute Stürze aus großer Höhe überlebt, aber das bedeutet nicht, dass das bei jedem so ist, nicht wahr?

    max :
    Keines meiner Tiere würde je auf die Idee kommen das Öl abzulecken, schon alleine der Geruch vertreibt diese.

    Und warum jetzt nochmal ist es ein Argument gegen gentechnisch veränderte Pflanzen, dass sie von Bienen gemieden werden, aber kein Argument gegen Neembaumöl, dass Deine Tiere es meiden?

  34. max
    25. Februar 2014, 14:51 | #34

    @ Groucho
    http://www.allum.de/stoffe-und-ausloeser/sanierung/neembaumoel-azadirachtin

    so welcher Artikel hat jetzt Recht? Ihrer oder dieser hier?

    Das traurige ist wie ich finde, ist schon alleine die Tatsache das der Mensch immer mehr vom natürlichen entwurzelt wird! Kinder wissen gar nicht mehr wie eine echte Erdbeere schmeckt, da nur mehr künstliche Aromen in den Lebensmitteln sind, und wenn sie dann das erste mal in eine Erdbeere beißen, fragen sie was das ist. Traurig aber wahr. Und so kommt es das die Menschheit immer mehr in den Glauben verfällt das die Natur gar nicht so gut ist und wir sie besser machen können, aber überall wo der Mensch in die Natur eingreift entsteht eine Ungleichgewicht.

    Ja ich stehe dazu, ich bin pro Natur und stehe dazu und bin stolz drauf denn ich bin mir bewusst das wir alles von der Natur zur Verfügung gestellt bekommen und das wir ohne Natur nicht lange überlebensfähig sind.

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag noch.

    Lg

  35. max
    25. Februar 2014, 14:56 | #35

    Mephisto
    Also muss es stimmen wenn es wo steht?

    Zum Glück gibt es auch andere Meinungen wie die verlinkte.
    Und diese Meinungen decken sich halt zufällig mit der meinen.

    Meine Tiere meiden die Pflanzen deshalb weil der Geruch nicht angenehm für Ihre Nasen sind.
    Die Biene meidet die Gentechnisch veränderten Pflanzen deshalb weil diese nicht zu bestäuben geeignet sind, das ist ein grosser Unterschied! Die Bienen meiden aber meine Pflanzen nicht, auch wenn ich sie mit Neemöl behandle. Wenn dem so wäre würde ich das ganze sofort einstellen, den Bienen sind für die Pflanzen sehr sehr wichtig!

  36. 25. Februar 2014, 15:02 | #36

    Max, du bist so deutsch, dass das schon wieder lustig ist. 🙂

  37. max
    25. Februar 2014, 15:04 | #37

    @Cohen freut mich für dich!

  38. 25. Februar 2014, 15:44 | #38

    max :
    Mephisto Also muss es stimmen wenn es wo steht?Zum Glück gibt es auch andere Meinungen wie die verlinkte. Und diese Meinungen decken sich halt zufällig mit der meinen.

    Was sollen diese Unterstellungen? Ich habe Dich lediglich auf einen Argumentationsfehler hingewiesen. Mir scheint Du gehst hier blindwütig auf alles los, was auch nur den Anschein erweckt, Deine Meinung nicht zu unterstützen.

    max :
    […] Die Biene meidet die Gentechnisch veränderten Pflanzen deshalb weil diese nicht zu bestäuben geeignet sind […]

    Aha. Und woher hast Du dieses Wissen? Davon steht nämlich in Deiner „Quelle“ nichts, stattdessen wird dort explizit der Geruch als Argument genannt. Mal ganz abgesehen davon, dass Deine sog. „Quelle“ eine Ansammlung von Behauptungen ist, deren Wahrheitsgehalt nur sehr schwer zu prüfen ist, weil sie sich auf einen Artikel von Demeter beruft, der nicht (mehr?) verfügbar ist und da ignoriere ich schon zu Deinen Gunsten, dass Demeter hier nicht ernsthaft als neutrale Quelle angesehen werden kann.

  39. Güldenstern
    25. Februar 2014, 15:48 | #39

    @ max

    (Lassen wir das sein mit dem „Er hat geesagt, sie hat gesagt“ – das kann keiner von uns nachprüfen. Meine Erfahrungen sidn anders, und ich komme vom Land.)

    Ja, ich beobachte Bienen. Unter anderem. Ich bin Biologe und habe an der Uni sogar den Bienenkurs betreut. Kannst Du mir jetzt glauben oder nicht. Auf einem Getreidefeld wirst Du wenig Bienen sehen – das wird vom Wind bestäubt ud da gibt es keinen Nektar zu holen. Bei Raps oder Obst wird das anders sein. Gäbe es dort keine Bienen, sähe die Ernte schlecht aus.

    Agent Orange: Sorry, lass doch diese Polemik. Wo habe ich gesagt, dass alles toll ist? In Deiner Quelle werden zur möglichen Neueinführung eines Wirkstoffes, der auch in Agent Orange drin war, erstmal die verheerenden Wirkungen eines anderen Stoffes breitgetreten, der in der neuen Formulierung offensichtlich nicht gar nicht drin ist. Das ist mieser, polemischer, desinformierender, propangandistischer Stil, der den Leser für dumm verkauft.

    Wo schreibe ich, dass ich nur an das Gute von Konzernen glaube. Tue ich nicht. Aber gibt’s da ernsthaft nicht mehr als die halbseidene, tendenziösen ‚Infos‘, die Du hier präsentierst? Das kann doch wohl nicht wahr sein.

  40. Güldenstern
    25. Februar 2014, 15:59 | #40

    @ max

    „Ja ich stehe dazu, ich bin pro Natur und stehe dazu und bin stolz drauf denn ich bin mir bewusst das wir alles von der Natur zur Verfügung gestellt bekommen und das wir ohne Natur nicht lange überlebensfähig sind.“

    Das ist andererseits eine Binsenweisheit, einseits: wer oder was ist denn die „Natur“. Irgendetwas mit einem Willen, einer Moral, einer Vision, dem heeren Ziel, und glücklich zu machen? Nee. Schlag nur mal ein Parasitologielehrbuch auf. Oder mach mal ne Bildersuche zur River Blindness (Flussblindheit) Oder wenn das nicht reicht, Elephantiasis. Alles Natur. So romatisch udn schön.

  41. max
    25. Februar 2014, 16:31 | #41

    @Güldenstern

    Der Raps wird von Jahr zu Jahr immer kleiner, die Obstbäume verlieren auch von Jahr zu Jahr immer mehr an Früchte. Eben weil die Bienen mehr und mehr ausbleiben. Siehe Amerika wo ja jetzt schon mit der Hand bestäubt werden muss. Oder extra Bienen eingeflogen werden müssen da es keine heimischen mehr gibt. Und diese müssen auch mit Antibiotikum vollgepumpt werden sonst würden auch sie gleich an einer Vergiftung der Pestizide/Fungizide zu Grunde gehen.

    Nein das lasse ich ganz sicher nicht! Wie kann man nur so blind schon sein und alles schlucken was einem vorgesetzt wird?

    Wie gläubig muss ich sein, das ich meinen Menschenverstand ausblende?
    Sorry aber so denke ich darüber! Synthetisch chemische Stoffe werden den natürlichen vorgezogen.

    Die Natur ist sicher nicht grausam. Die Natur ist unsere Lebensgrundlage! Wir haben nur diese eine und diese ist es nicht wert zu schützen? Die Nahrung gewinnen wir aus der Natur, das Wasser zum trinken, erhalten wir aus ihr, alle wichtigen Spurenelemente bekommen wir von der Natur. Und das wollen wir nicht schützen? Die Natur ist das Gesamtpaket des Planeten Erde, auch wir sind ein Teil der Natur, nur glauben wir das wir uns über sie stellen können, naja glauben können wir ja viel, die Rechnung werden wir aber auch für unser Handeln tragen müssen.

    Und alle wundern sich wenn es immer mehr Kranke auf dieser Welt gibt, die Naturkatastrophen immer mehr zunehmen usw……

    Wir sollten einmal lernen für unser handeln auch Selbstverantwortung zu übernehmen! Wir sind verantwortlich dafür wie die kommenden Generationen leben werden. Und was hinterlassen wir…….einen geschunden Planeten der noch immer noch mehr und mehr von uns geschunden wird und alles nur im Auftrag des Geldes…….wohl bekomm`s kann ich dazu nur sagen. In solch einer Welt möchte ich nicht mehr Leben müssen und zum Glück denken immer mehr Menschen so wie ich! Täglich werden die Menschen mehr die munter werden und sehen was wir mit unserem sogenannten Fortschritt erreichen. Fortschritt ist gut und schön aber nicht auf kosten unserer Lebensgrundlage, es geht auch anders.

    Denkt darüber einmal nach was jeder einzelne von euch seinen Nachfahren überlassen möchte

    So nun verabschiede ich mich von hier.

    LG an alle

  42. 25. Februar 2014, 16:41 | #42

    max :[…] Fortschritt ist gut und schön aber nicht auf kosten unserer Lebensgrundlage, es geht auch anders.

    Sprach’s, schaltete seinen Computer in den Ruhezustand, rief noch schnell einen Freund mit seinem Mobiltelefon an, zog seine atmungsaktive Nässeschutzjacke an und wähnte sich ob seiner übergroßen Naturliebe dem Pöbel überlegen.

  43. sumo
    25. Februar 2014, 17:01 | #43

    @Mephisto
    +1!

  44. max
    25. Februar 2014, 17:23 | #44

    Mephisto
    Computer habe ja da gebe ich dir recht, ein Telefon leider auch (aber nicht mehr lange) eine atmungsaktive Jacke habe ich aber nicht.

    Fortschritt wäre es zum Beispiel, wenn wir Produkte wieder für mehrere Jahre entwickeln würden anstatt das wir alle paar Monate ein neues (Handy,Notebook,Fernseher,….) brauchen. Fortschritt wäre es wenn wir wieder die Nutzpflanze Hanf nutzen würden! Dann bräuchten wir das Erdöl nicht mehr in diesem Ausmaß! Fortschritt wäre, wenn wir die Natur achten würden, anstatt diese mit den Füssen zu treten! Wenn wir wieder Respekt vor allem Leben hier auf Erden hätten, anstatt das wir Millionen Tiere tagtäglich abschlachten.

    Du kennst mich nicht, du kennst meine Liebe zu diesem Planeten nicht wirklich, ich achte sehr auf meine Umwelt. Ich habe grössten Respekt vor allen Lebewesen.

    Ich bin keinem Überlegen, jedes Lesewesen ist in meinen Augen gleich, keines besser wie das andere. Alles ist individuell und doch gleich.

    So nun hoffe ich in keine Schublade mehr gesteckt zu werden denn ich passe in solche nicht rein. Ich bin……….

    LG

  45. mossmann
    25. Februar 2014, 17:34 | #45

    Interessanter Report-München Beitrag.

    Geht leider keiner darauf ein. Lieber wieder mit einem Typ hier kindisch herumstreiten … same procedure … 🙁

  46. 25. Februar 2014, 17:47 | #46

    max :
    So nun hoffe ich in keine Schublade mehr gesteckt zu werden denn ich passe in solche nicht rein.

    Dann verzichte bitte darauf andere in Schubladen zu stecken, denn genau das tust Du die ganze Zeit! Wer Dich darauf hinweist, dass Du falsch liegst oder viel zu undifferenziert argumentierst, dem wird unterstellt irgendwie obrigkeitshörig zu sein oder alles toll zu finden was irgendwelche Großkonzerne tun. Also fass‘ Dir bitte an die eigene Nase!

    @ mossmann :

    1.) Ich finde es vollkommen plausibel von dem Beitrag ausgehend zu diskutieren, den man kommentiert.
    2.) Der Link zu dem Report-München-Beitrag ist gerade mal einen Tag alt. Nicht jeder hat die Zeit und die Gelegenheit sich immer alles sofort anzusehen, was ihn interessiert.
    3.) Nicht alles was Dir nicht in den Kram passt, ist kindisch.

  47. Groucho
    25. Februar 2014, 18:19 | #47

    mossmann :

    Interessanter Report-München Beitrag.

    Geht leider keiner darauf ein. Lieber wieder mit einem Typ hier kindisch herumstreiten … same procedure … :-(

    Das Redaktionsteam bittet vielmals um Entschuldigung, dass der Artikel zu dem Thema noch nicht fertig ist.

    Ebenso bitten wir um Entschuldigung, dass es Leser wagen, hier nicht in Deinem Sinne zu kommentieren.

  48. DasKleineTeilchen
    25. Februar 2014, 20:10 | #48

    @martin#29:“Mit Genfood läßt sich aber dieselbe Menge Nahrung mit wesentlich weniger Pestiziden, weniger Anbaufläche und weniger Aufwand und damit wesentlich umweltfreundlicher herstellen.“

    hm. theoretisch ja. praktisch bilden sowohl die „unkräuter“ als auch insekten resistenzen aus. ergo genau das gleiche in grün. plus monokultur. plus falsche anwendung der pestizide. plus bödenauslaugung. plus patentiertes saatgut. plus abgeschwächtes „terminator“-gen. plus ca. 50% ALLER lebensmittel noch VOR verkauf in die mülltonne. machen sichs hier vielleicht ein paar verfechter auch zu einfach in ihrer argumentation?

    gentechnik mag seinen beitrag zur versorgung leisten, eine allumfassende lösung ist sie keinesfalls.

    und solche „maskottchen“-spielereien erinnern mich persönlich fatal an „atomkraft-ist-unser-freund“-maskottchen aus den ’50ger-’60gern. sorry, für mich ist diese ganze diskussion mehr als nur zwiespältig.

  49. 25. Februar 2014, 20:20 | #49

    Bödenauslaugung hatten wir früher schon, vor der Haber-Bosch-Synthese.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Haber-Bosch-Verfahren

    Du hast Überdüngung vergessen. ^^

    Man kann heutzutage den Landwirten problemlos im gleichen Absatz Auslaugung und Überdüngung vorwerfen.
    Das merkt keine Sau. 😉

    Hauptsache, man lädt ein paar Schlagworte ab.

  50. Bergerbilder
    25. Februar 2014, 20:52 | #50

    Lieber Cohen,

    falscher Link!
    Richtiger Link: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCneburger_Heide

    @max zum Ersten:
    Antibiotika gegen Pestizide/Fungizide etc.?
    In Biologie wohl nicht aufgepasst, wa?

    @max zum zweiten
    Zitat: „…extra Bienen eingeflogen werden müssen da es keine heimischen mehr gibt.“

    ES GIBT KEINE HEIMISCHEN BIENEN IN AMERIKA!
    Das sind Neophyten, eingeführt von Columbus und co.!
    „Ökologisch“ gesehen, gehören die Viecher da genauso wenig hin wie Wollhandkrabe in die Nordsee.

  51. StephanCGN
    26. Februar 2014, 00:18 | #51

    Zum Beitrag von Report München :

    Erstaunlich, sobald das unterbelichtete Gentechnikgegner- und VT-Volk auch nur den kleinsten Hinweis über die Problematik von Gentechnik oder ähnlichem in den, zuvor verschmähten, Mainstreammedien zu entdecken glaubt, ist die angebliche Kontrolle durch CIA, Bilderberger, Illuminaten und Co auf einmal wie weggeblasen.

  52. 26. Februar 2014, 10:23 | #52

    DasKleineTeilchen :
    und solche “maskottchen”-spielereien erinnern mich persönlich fatal an “atomkraft-ist-unser-freund”-maskottchen aus den ’50ger-’60gern.

    Interessanterwiese wird das Ganze – wie so oft – erst zur „Makottchen-Spielerei“ wenn es nicht den eigenen Überzeugungen entspricht. Hier und hier und hier war das offenbar noch kein Problem.

    Und bitte: Nicht jeder der gentechnisch veränderte Pflanzen nicht pauschal verteufelt ist der Meinung, alles sei in Ordnung so wie es ist. Sicherlich gibt es Risiken, aber eben auch Chancen. Es gab auch Zeiten in denen man der Meinung war, Eisenbahnen seien aufgrund ihrer enormen Geschwindigkeiten (damals ging es da um ca. 30km/h wenn ich mich recht erinnere) zu gefährlich für Mensch und Tier. Heute dürfte die Bilanz mehr Nutzen als Schaden ausweisen. Also – um in diesem Bild zu bleiben: geplante Streckenführungen hinterfragen ist gut und richtig, aber pauschal Gleise zu sabotieren ist der falsche Weg.

  53. max
    26. Februar 2014, 11:51 | #53

    @Bergerbilder achso? seit wann hat es in den heutigen USA vor Kolumbus keine Bienen gegeben? Wenig bekannt ist die Tatsache, daß es in Amerika vor der europäischen Kolonisierung überhaupt keine Honigbienen gab, Wildpflanzen also zuvor nur von Hummeln und Solitärbienen bestäubt wurden.

    Eine Solitärbiene ist also keine Biene?

    •Die jüngsten Massenverluste wurden durch hochgiftige Pestizide verursacht: Anfang des 21. Jahrhunderts gingen in Frankreich hunderttausende Bienenvölker ein. Ein staatlicher Untersuchungsbericht, durchgeführt von den Universitäten Caen und Metz sowie dem Institut Pasteur, bewies einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Bayer-Pestizid Gaucho (Wirkstoff Imidacloprid) und dem Bienensterben, und die französische Zulassungsbehörde AFSSA verweigerte die Zulassung. In Deutschland aber wurde sie erteilt.

    2008 wurde das Nervengift Clothianidin der Bayer CropScience eingesetzt, um die Mais-Saat gegen den Mais-Wurzelbohrer zu schützen – ein Ziel, das man auch giftfrei durch Feldfruchtwechsel, also durch abwechselnden Anbau von Mais und einer anderen Feldfrucht hätte erreichen können. Beim Ausbringen des mit diesem Pestizid behandelten Saatgutes im Frühjahr genügten einige Windböen, um ein wenig Abrieb auf die Blüten und Blätter der Umgebung zu wehen und alle Insekten dort zu vernichten: neben Honigbienen auch alle lokal vorkommenden Wildbienen und die anderen Hautflügler, Fliegen, Schmetterlingen und andere, die für ihre Eigenversorgung auf Nektar angewiesen sind. Bekannt wurde das Massensterben aber nur, weil Imker es an ihren Haustieren, den Honigbienen, registrierten.

    Um nicht gleich an den Folgen zu sterben sind die Bienen mit Antibiotikum vollgepumpt.

    Quelle: http://www.wildbienen.de/wbf-bist.htm

  54. 26. Februar 2014, 12:32 | #54

    max :
    […] Die jüngsten Massenverluste wurden durch hochgiftige Pestizide verursacht:
    […]
    Gaucho (Wirkstoff Imidacloprid)
    […]
    Clothianidin
    […]
    Um nicht gleich an den Folgen zu sterben sind die Bienen mit Antibiotikum vollgepumpt.

    Und was genau soll (ein) Antibiotikum bei den genannten Pestiziden bewirken? Beide wirken über die Besetzung von Rezeptoren (http://de.wikipedia.org/wiki/Clothianidin#Wirkung, http://de.wikipedia.org/wiki/Imidacloprid#Wirkungsweise). Wie soll da ein Mittel helfen, das Mikroorgansimen abtötet?

  55. Rudolph Heinrich
    26. Februar 2014, 13:53 | #55

    Lieber Herr Max in #21,

    was ich damit sagen wollte? Wenn Sie lesen könnten, würden Sie das nicht fragen. Aber hier noch mal extra für Sie:

    Ihre in #12 stolz aufgeführte Behauptung: „Bin selbst seit einigen Jahren Vegetarier und ich brauch zum Glück keinen Fleischersatz! Ich kann auch ohne sehr gut leben, und auch gesünder wie meine Blutwerte beweisen!“ beweist absolut nichts, wie ich es Ihnen mit meinem persönlichen Beispiel zu erklären versuchte. Haben Sie es jetzt verstanden?

    In Ihrem Beitrag #52 unterstellen Sie, dass Mais ohne Fruchtwechsel angebaut wird. Das ist ausgemachter Unsinn: Zumindest hier in Deutschland baut kein Bauer jedes Jahr auf dem selben Acker Mais an; das ist nur auf ganz bestimmten Böden möglich.

    Der nächste Blödsinn, den Sie hier verzapfen: „Abrieb“ des mit einem Pestizid behandelten Saatgutes hat in der Umgebung alle Insekten vernichtet. Mag sein, aber welches Antibiotikum hilft denn den Bienen gegen Clothianidin?

    Sicher können Sie mir das genau erklären, ich wäre gerne bereit, das Vefahren patentieren zu lassen und den Gewinn mit Ihnen zu teilen.

  56. max
    26. Februar 2014, 14:40 | #56

    Lieber Herr Rudolph Heinrich,

    in der Region wo ich wohne passiert eben genau das, jedes Jahr auf den gleichen Feldern wird z.b. nur Mais gezüchtet.
    Das ist keine Unterstellung sondern eine Aussage die ich beobachten kann. Und eine Beobachtung ist noch keine Unterstellung. Ich unterstelle auch keinen Bauern das er mutwillig so handelt.

    Die Ernten fallen von Jahr zu Jahr geringer aus, die Böden sind durch PK Dünger ausgelaugt usw…

    Aber schön langsam kehrt bei den Bauern bei uns ein umdenken ein!

    Wenn sie Beweise für ein gesünderes Leben als Vegetarier brauchen dann suchen sie danach
    es gibt genug Studien darüber! Mir ist es egal was sie ihrem Körper antun, es ist ihrer und mit dem können sie machen was immer sie wollen!

    Aber es geht hier nicht um das speziell sondern darum das wir kein Geenfood brauchen! Und wenn wir weniger Fleisch essen/fressen würden dann brauchen wir dieses eben nicht!

    Welches Antibiotikum dies ist weiss ich leider nicht, aber ich habe einen Link dazu beigefügt, fragen sie doch nach wenn sie es nicht glauben können.

  57. max
    26. Februar 2014, 14:49 | #57

    Lieber Herr Rudolph Heinrich,

    vielleicht können sie auch hier fündig werden.

    http://www.spiegel.de/kultur/kino/bienen-dokumentation-more-than-honey-a-865904.html

    Fragen sie doch bei den Doku-Machern nach um welches Antibiotikum es sich handelt.

    Mir ist egal welches Antibiotikum es ist, schon alleine die Tatsache das wir Tieren so etwas antun nur um noch mehr Geld zu machen kotzt mich einfach nur mehr an!

    Jeder einzelne soll daran ersticken!

  58. max
    26. Februar 2014, 14:56 | #58

    Lieber Herr Rudolph Heinrich,

    habe gerade gesehen das der Satz „Um nicht gleich an den Folgen zu sterben sind die Bienen mit Antibiotikum vollgepumpt.“ nicht mit dem Mittel Clothianidin unmittelbar in Verbindung steht. Dafür muss und werde ich mich entschuldigen.

    Das Antibiotikum steht in einem anderen Zusammenhang.

  59. JolietJake
    26. Februar 2014, 18:13 | #59

    max :Lieber Herr Rudolph Heinrich,in der Region wo ich wohne passiert eben genau das, jedes Jahr auf den gleichen Feldern wird z.b. nur Mais gezüchtet. Das ist keine Unterstellung sondern eine Aussage die ich beobachten kann. Und eine Beobachtung ist noch keine Unterstellung. Ich unterstelle auch keinen Bauern das er mutwillig so handelt.Die Ernten fallen von Jahr zu Jahr geringer aus, die Böden sind durch PK Dünger ausgelaugt usw…

    Der dumme Bauer kann ja nichts dafür, der weiß es halt nicht besser. Jeder weiß doch, wie dumm Bauern sind. Die säen und ernten, säen und ernten und irgendwann wächst nichts mehr und sie verstehen nicht warum. Dann stirbt der dumme Bauer.
    Hätte er mal lieber den Max gefragt, der ist der Oberchecker in Sachen Landwirtschaft.

  60. Rudolph Heinrich
    27. Februar 2014, 11:42 | #60

    Lieber Herr (oder Frau?) Max,

    da Sie gerne mit Links auf Internetseiten argumentieren, hier eins zum Fleischkonsum und zur Mär, dass Vegetarier gesünder leben: http://tinyurl.com/kgslqxt.

    Darf ich mal etwas über Ihre Person unterstellen? Sie haben derart romantische und naive Vorstellungen von dem, was Sie als „Natur“ bezeichnen, dass ich sehr vermute, dass Sie weder ein naturwissenschaftliches noch ein sonstiges Studium absolviert haben. Das ist ja auch nicht schlimm, man kann trotzdem recht haben.

    Aber prüfen wir doch einmal Ihr Naturverständnis anhand der Realität, dazu nur zwei Ansätze:

    1.) Im von Ihnen so geschätzten vorindustriellen Zeitalter, das vor etwa 200 Jahren spätestens endete, lag die Sterblichkeit bei Kindern bis zum 10. Lebensjahr bei etwa 50%. Ich kann Ihnen das anhand von Kirchenbüchern zweifelsfrei nachweisen. Ein Knabe, der diesen gefährlichen Zeitraum überlebt hatte, hatte dann eine Lebenserwartung von 45 Jahren, bis er an der Schwindsucht, einer Lungenentzündung oder durch einen Unfall starb.
    Ein Mädchen durfte hoffen, 35 Jahre alt zu werden, bis es bei der Entbindung des xten Kindes verblutete. Ein Knochenbruch führte oft zu lebenslangem Siechtum, eine Blinddarmentzündung unweigerlich zum Tod. Die meisten Todesfälle gab es im zeitigen Frühjahr, wenn die Vorräte zu Ende gingen oder verdorben waren. Jede Mißernte konnte das Ende ganzer Dörfer bedeuten.

    Überlegen Sie mal, welche Krankheiten Sie bisher in Ihrem Leben durchgemacht haben und dank der modernen Technik und Medizin unbeschadet überlebt haben! Möchten Sie trotzdem wieder im vorindustriellen Zeitalter leben?

    2.) Wenn Sie das nicht glauben, dann begeben Sie sich mal in Weltgegenden, die heute noch „natürlich“ leben. Ich war lange Jahre in Afrika, nicht als Tourist am Strand, sondern tief im Innern. Dort finden Sie Natur pur, ganz wie oben beschrieben, gepaart mit abergläubischen Vorstellungen, die jedem Versuch der „Entwicklungshilfe“ entgegenstehen. Sie dürfen dort gerne mal eine Weile austesten, wie Sie in Einklang mit der „Natur“ leben. Wenn Sie das lebend überstanden haben, dürften Sie ihre Einstellung zur Natur, wie Sie sie verstehen, geändert haben.

    Wes Geistes Kind Sie sind, drückt sich im letzten Satz Ihres Beitrags #57 aus: „Jeder einzelne soll daran ersticken!“ Liege ich ganz falsch, wenn ich eine solche Aussage als „ökoterroristisch“ bewerte?

    Träumen Sie weiter ….

  61. max
    27. Februar 2014, 12:24 | #61

    Thema Fleischkonsum: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bstuecke/15258/index.html

    2. Warum die Menschen früher starben wie heute hat nicht nur den Aspekt der „besseren Medizin“ heute sondern beruht auch auf der unbestrittenen Tatsache das sich zum Glück die Hygienischen Bedingungen verbessert haben.

    Nach dem Römischen Reich verschlechterten sich diese Verhältnisse zunehmend. Die Menschen warfen ihre Abfälle einfach auf die Strassen, das Trinkwasser war schmutzig, usw… und da wunderte man sich wenn Pest und co. Einzug hielt? Dafür braucht es keine Impfungen oder sonstige Medikamente, einfach waschen, saubere Kleidung und Wasser, aussreichend Essen, dann hätte es keine Pest gegeben.

    Die „Unfallmedizin“ ist auch eine geniale Sache, das bestreitet ja keiner. Knochenbrüche, Blinddarmdurchbrüche, etc. das kann die Medizin hervorragend heilen.

    Leider war ich noch nicht in Afrika, aber ich war jahrelang in Südamerika unterwegs und da bittet sich mir ein anderes Bild.

    Die Menschen die im „Busch“ dort leben, haben auch keine Mediziner. Sie haben ihre Schamanen und Medizinmänner, die durchschnittliche Lebenserwartung eines Dorfbewohners in den Gegenden wo ich unterwegs war, ist höher wie in den industriellen Ländern. Krebs kennen diese Menschen nicht genauso wenig kennen sie andere Zivilisationskrankheiten die bei uns immer mehr am Vormarsch sind. Ihre gesunde Lebensweise stärkt ihr Immunsystem, unsere laugt unser Immunsystem immer mehr aus.

    Nicht das es den Südamerikanern allen besser geht, nein auch dort leiden die Menschen unter den Konzernen! Aber es gibt zum Glück noch Gegenden wo sich die Industrie noch nicht niedergelassen hat und dort leben Menschen die sehr glücklich sind.

    Afrika ist nun mal durch die Europäer ein sehr geschundener Kontinent! Die arme Bevölkerung dort muss um sauberes Trinkwasser streiten, und was machen die Konzerne?

    http://netzfrauen.org/2014/02/14/wem-gehoert-das-wasser/#more-8379

    Das geschieht wenn Menschlichkeit nicht mehr gelebt wird sondern die Religion Geld an erster Stelle steht!

    Wie sie also sehen kann auch ich aus erster Hand darüber berichten.

    Ja dann bin ich halt ein Ökoterrorist wenn sie meinen, macht mir auch gar nichts aus, ich bin stolz darauf das bei mir der Schutz des Planeten an erster Stelle steht! Heute wird man als Terrorist bezeichnet wenn man sich für den Planeten einsetzt, und Konzerne werden dafür gelobt das sie ihn ausbeuten, in welch einer verrückten Welt wir doch leben.

    Welche Krankheiten ich in meinem Leben durchgemacht habe…..hmm mal überlegen…..ausser ein paar mal Fieber eigentlich nichts!

    LG

  62. ogrim
    27. Februar 2014, 12:51 | #62

    @max Die durchschnittliche Lebenserwartung(ab Geburt?) von indigenen Bevölkerungen soll höher sein als die in westlichen Ländern? Haben sie dafür irgendeinen Beleg ausser, dass sie das glauben?
    Und für die Behauptung das dort Krebs unbekannt ist hätte ich auch gern einen Beleg, da Studien zeigen dass in Indigenen Bevölkerungen Krebs vorkommt(manche Arten sogar häufiger: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24153248).

  63. pelacani
    27. Februar 2014, 13:07 | #63

    Ich greife einfach mal ein paar Dinge heraus, mein lieber Schwan, äh, Max.

    max :

    2. Warum die Menschen früher starben wie heute hat nicht nur den Aspekt der “besseren Medizin” heute sondern beruht auch auf der unbestrittenen Tatsache das sich zum Glück die Hygienischen Bedingungen verbessert haben.

    Richtig. Nur: die besseren hygienischen Bedingungen sind nicht vom Himmel gefallen, sondern haben sich erst mit zunehmenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem höheren ökonomischen Lebensniveau entwickelt. Nennt man Zivilisation, ist das Gegenteil von Natur.

    Nach dem Römischen Reich verschlechterten sich diese Verhältnisse zunehmend. Die Menschen warfen ihre Abfälle einfach auf die Strassen, das Trinkwasser war schmutzig, usw…

    Richtig.

    und da wunderte man sich wenn Pest und co. Einzug hielt?

    Falsch. Es wundert sich niemand. Im Übrigen: Die antike Millionenstadt Rom wäre der Pest genauso hilflos ausgeliefert gewesen wie die mittelalterlichen Städte. Ich vermute, Du hast gar nicht die Pest im Sinn, sondern eine undifferenzierte, nebelhafte Vorstellung von Epidemie. Über Epidemien in der Antike wissen wir sehr wenig.

    Dafür braucht es keine Impfungen oder sonstige Medikamente, einfach waschen, saubere Kleidung und Wasser, aussreichend Essen, dann hätte es keine Pest gegeben.

    Richtiger Ansatz (sofern wir die Pest außen vor lassen), aber in der Konsequenz absurd. Der wesentliche Zuwachs an Lebenserwartung ist auf Hygiene zurückzuführen, aber „keine Impfungen oder sonstige Medikamente“ zu fordern, ist einfach Schwachsinn.

    Die Menschen die im “Busch” dort leben, haben auch keine Mediziner. Sie haben ihre Schamanen und Medizinmänner

    Vermutlich richtig, aber bedrückend für die Betroffenen, sofern sie ernsthaft erkranken.

    die durchschnittliche Lebenserwartung eines Dorfbewohners in den Gegenden wo ich unterwegs war, ist höher wie in den industriellen Ländern. Krebs kennen diese Menschen nicht genauso wenig kennen sie andere Zivilisationskrankheiten die bei uns immer mehr am Vormarsch sind.

    Wenn Du dafür keine belastbaren Quellen hast, dann bleibt das ein grotesker Unsinn. Deine persönlicher, voreingenommener Eindruck ist keine glaubwürdige Quelle, das wäre lächerlich.

    Ihre gesunde Lebensweise stärkt ihr Immunsystem, unsere laugt unser Immunsystem immer mehr aus.

    Das ist nur so dahergeschwafelt. Dieser Satz hat überhaupt keinen Inhalt, den man irgendwie in Fakten übersetzen könnte. Sie haben (vielleicht) weniger Allergien, weil ihr Immunsystem völlig damit ausgelastet ist, die Parasiten in Schach zu halten.

    Meine Empfehlung: nicht nur „mit offenen Augen“ durch die Natur gehen, sondern den eigenen Eindruck auch mal gegenchecken. Nachlesen könnte an der einen oder anderen Stelle helfen.

    Gruß, P.

  64. Waldi
    27. Februar 2014, 13:21 | #64

    Es wundert sich niemand. Im Übrigen: Die antike Millionenstadt Rom wäre der Pest genauso hilflos ausgeliefert gewesen wie die mittelalterlichen Städte. Ich vermute, Du hast gar nicht die Pest im Sinn, sondern eine undifferenzierte, nebelhafte Vorstellung von Epidemie. Über Epidemien in der Antike wissen wir sehr wenig.

    Und das wenige, dass man weiß, legt nahe das man Pandemien in der Antike auch nicht sonderlich viel besser wegsteckte, als im Mittelalter. Die attische Seuche und die beiden (vergleichsweise) gut dokumentierten römischen Seuchen (antoninische und justinianische Pest) waren auch Massensterben von schauderhaften Ausmaßen.

  65. max
    27. Februar 2014, 13:33 | #65

    Bringen wir es zum Schlusspunkt

    Ihr glaubt an eine Natur in der es keine Rolle spielt wie sich der Mensch verhält.
    Die Natur kann ruhig ausgebeutet werden, sie ist fehlerhaft, deshalb müssen wir sie anhand von Genmanipulationen verbessern und sie ist erbarmungslos

    Meine Ansicht:

    In der Natur kann es kein Ungleichgewicht geben, deshalb muss es Ausgleich stattfinden. Stichwort Katastrophen usw.
    Wenn der Mensch nicht bald zu Besinnung kommt und die Natur weiter schädigt und nicht respektiert, wird diese einen Ausgleich suchen müssen (was sie eh schon macht)
    Gutes Sprichwort: Was du säst erntest du auch
    Die Natur gibt mir alles was ich zum leben brauche.
    Ganz einfach Ich Liebe die Natur!

    Die Natur ist unser aller Leben ohne Natur könnten wir nicht einmal 1 Sekunden hier sein.

    Hiermit empfehle ich mich

  66. ogrim
    27. Februar 2014, 13:40 | #66

    130 Wörter ohne konkrete Aussage das ist bemerkenswert(und das Natur 7x vorkommt es, der, sie aber nur jeweils 4x ist bezeichnend).

  67. DerKritiker
    27. Februar 2014, 14:10 | #67

    @all
    Also, habe mich eben beim Psiram-Forum angemeldet und stöber ein wenig rum. Bin ganz neu hier und finde die Psiram-Idee gut. Aber leider gibts hier auch jede Menge Gläubige. Im Endefeffekt sind auch Atheisten Gläubige, sie glauben nämlich, dass es kein höheres Wesen gibt. Beweisen können sie es nicht. Finde solche Streitereien daher nutzlos. Kirche sollte man im Dorf lassen.

    Mich interessiert Wissenschaft. Und da muss ich sagen, dass mich der Artikel schon sehr gestört hat. Denn es sollte nicht darum gehen, ob man Gentechnik befürwortet oder nicht. Eine wirklich wissenschaftliche Herangehensweise wäre eine neutrale Meinung zu haben. Sprich, ich schaue nach, ob meine Hypothese mit die Realität abbildet. Dazu reicht es nicht aus, sich nicht von Pro-Gentechnik-Firmen sponsorn zu lassen, sondern zur Not zu akzeptieren, dass die Hypothesen unwahr seien könnten. Es ist natürlich menschlich, dieses nicht zu akzeptieren. Man sieht es auch schön an der Diskussion unter dem Artikel. Auf der einen Seite die Schublade der angeblichen Ökoreligion, auf der anderen, die der Technik-Religion. Gerne beleidigt man sich gegenseitig.

    Der Wissenschaftler Karl Haro von Mogel zeigt dieses unwissenschaftliche Verhalten übrigens auch selbst:
    h..p://www.youtube.com/watch?v=PEAj1RpPZx8&feature=share&list=UUZJLlTvJBFvWKkF4d_C2kxA&index=1

    In seinem Video activist vs scientist suggeriert er, ein dummer quasi-religiöser Aktivist würde rein argumentativ gegen einen Wissenschaftler verlieren. Der Wissenschaftler ist tatsächlich „scientist“, aber er ist jetzt in anderer Funktion unterwegs. Er hat ne Firma für „spezielle Früchte“ gegründet und möchte dem Lebensmittelhandel helfen, dass die Äpfel nicht oder nicht mehr so schnell „braun werden“. Der „scientist“ möchte jetzt also Geld verdienen mit seinen Ideen. Das sei ihm gegönnt. Ist auch nichts anrüchiges dabei. Nur ist er jetzt kein reiner Wissenschaftler mehr, sondern ein Geschäftsmann, welcher sein Produkt vermarkten muss.

    Dass Herr von Mogel etwas anderes suggeriert, ist nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch tendenziös. Und damit würde ich keinen Euro für seine Datenbank spenden. Meine Meinung dazu.

  68. StephanCGN
    27. Februar 2014, 15:08 | #68

    @ der Kritiker :

    Jaja….und niemand kann beweisen, dass es Pumuckl nicht gibt.

    Wenn Du glaube und Glaube nicht voneinander trennen kannst, versuchs mit den englischen Begriffen believe und Faith.

    A-theos = kein Gott ! Vom Glauben wird da nirgends gesprochen !

  69. 27. Februar 2014, 15:20 | #69

    @ DerKritiker
    Erstmal: Herzlich Willkommen. Die Argumente die Du hier anführst sind alle schon mehr oder minder ausführlich diskutiert worden, um es aber nicht ausufern zu lassen, nur so viel:

    DerKritiker :
    Im Endefeffekt sind auch Atheisten Gläubige, sie glauben nämlich, dass es kein höheres Wesen gibt. Beweisen können sie es nicht.

    Hier solltest Du Dir den Unterschied zwischen glauben und annehmen bewusst machen. Die meisten Atheisten nehmen an, es gäbe kein übernatürliches Wesen, da dafür keine wirklich überzeugenden Anhaltspunkte bekannt sind („beweisen“ ist ohnehin so eine Sache: http://de.wikipedia.org/wiki/Verifizierung#Wissenschaftstheorie). Sie könnten also vom Gegenteil überzeugt werden, wenn man ihnen einen solchen Anhaltspunkt präsentierte. Gläubigen veschiedener Ausrichtung hingegen, kann man in der Regel präsentieren was man will, sie argumentieren immer aus ihrem Glauben heraus und sind daher per se nicht zu überzeugen.

    Nun kann man argumentieren, dass sich Leute die sich wie von mir beschrieben überzeugen ließen, Agnostiker nennen müssten, aber der Terminus Atheist ist in dieser Hinsicht nicht ganz scharf definiert, es gibt z.B. auch agnostische Atheisten, aber da begteben wir uns in den Bereicht der Haarspalterei 😉 Unter dem Strich, stellt sich die Situation allerdings schon so dar wie oben beschrieben.

    Im Allgmeinen hat hier auch niemand vor, jemandem seinen Glauben auszureden, aber dessen Auswüchse und Konsequenzen zu thematisieren und zu kritisieren ist erlaubt.

  70. doublemoth
    27. Februar 2014, 15:25 | #70

    @ max
    Die Natur ist mein Hirte
    Mir wird nichts mangeln
    ….
    XD

    Die Natur ist einfach Natur. Wenn wir viel CO2 und Methan in die Luft pusten, kommt es zum Treibhauseffekt. So können dann auch einige Wetterphänomeen ab- oder zunehmen und das Klima verändert werden.
    Wenn du das als Ausgleich meinst, kann ich dir zustimmen. (Wenn du aber so was wie Erdbeben meinst, muss ich dir widersprechen. )
    Das sind Ursache- Wirkungsbeziehungen. Aber warum sollte man die Natur lieben?
    Vor allem, weil es die Natur auch so gar nicht mehr gibt. Es gibt kaum noch ein Flecken auf der Erde, was wir nicht schon verändert haben.

  71. doublemoth
    27. Februar 2014, 15:28 | #71

    @ max
    Ach ja, hör endlich auf anderen Leuten Dinge in den Mund legen zu wollen, die sie nie gesagt haben z.B. „Ihr glaubt an eine Natur in der es keine Rolle spielt wie sich der Mensch verhält.“ hat keiner gesagt. Das ist ein miserabler Diskussionsstil.

  72. max
    27. Februar 2014, 15:39 | #72

    StephanCGN Irrtum, der Glaube eines Atheisten ist der Glaube an die Materie, das ausserhalb der Materie nichts anderes existiert. Also glaubt der Atheist auch an etwas, an das nichtvorhandensein eines Gottes eben.

  73. max
    27. Februar 2014, 15:41 | #73

    @doublemoth das ist nun mal das Statement aus den vielen Texten.

  74. 27. Februar 2014, 16:10 | #74

    @ max
    max Irrtum, Du verwechselst Atheismus mit Materialismus (und auch da trifft Deine Beschreibung nur auf eine bestimmte Auslegung zu)

  75. StephanCGN
    27. Februar 2014, 18:19 | #75

    max :@doublemoth das ist nun mal das Statement aus den vielen Texten.

    Nenn mir einen einzigen Text von hier, aus dem das hervorgeht.
    Da Du dahingehend eine Aussage triffst und den plural verwendest, musst Du ja mindestens 2 Texte davon hier entdeckt haben. Bin gespannt.

    Zu deinem falschen Verständnis von Glaube, Annehmen, Atheist und Materialist hat Mephisto schon alles gesagt.

    Die einzige Aussage die sich aus „Atheist“ ableiten lässt,lautet „Kein Gott“. Punkt.

  76. pelacani
    28. Februar 2014, 08:29 | #76

    Mephisto :

    @ max
    max Irrtum, Du verwechselst Atheismus mit Materialismus (und auch da trifft Deine Beschreibung nur auf eine bestimmte Auslegung zu)

    Diese Auslegung hat auch einen Namen: Vulgärmaterialismus.

  77. Rudolph Heinrich
    28. Februar 2014, 11:18 | #77

    Mein Fazit aus der „Diskussion“ mit Max:

    Zunächst hielt ich ihn nur für einen bedauernswerten Spinner, der – um es
    mit seiner Wortwahl zu sagen – „resident“ gegen Fakten ist. Im Laufe der
    Diskussion jedoch entlarvte sich Max als Ökoterrorist, der sich nichts sehnlicher
    wünscht, als dass alle, die nicht seiner Meinung sind oder die seiner Meinung
    nach die Welt vergiften, „ersticken“ sollen.

    Hier zeigt sich die ganze moralische Verkommenheit des typischen Gutmenschen.

    Lieber Max – und ich wende mich ein letztes Mal direkt an Sie – Sie sind kein
    Träumer, der glaubt, dass jeder Baum im Walde nur darauf wartet, von Ihnen
    umarmt zu werden, der nur daran glaubt, dass Händewaschen gegen Seuchen
    hilft, und wenn das nicht hilft, dann gibt es ja noch die Schamanen.

    Sie sind keiner, der nur daran glaubt, dass die bösen Kolonialherrn den
    armen Negern das Wasser vorenthalten (den mir bekannten Einwohnern
    in Burkina Faso hatten die bösen Kolonialherrn einen Brunnen mitten ins
    Dorf gebaut, ganz umsonst. Die Frauen wurden aber von ihren Männern
    gezwungen, Wasser von weit entfernten, verdreckten Wasserstellen zu
    holen. Warum: Sie hätten sonst in der ersparten Zeit auf dumme Gedanken
    kommen können…).

    Max, sie lieben die Natur nicht, Sie fürchten sie! Darum glauben Sie, sich
    durch Andienern vor der wirklichen Natur schützen zu können. Dass Sie nur
    ein paarmal im Leben Fieber hatten, glaubt Ihnen kein Mensch, denn im
    Grundschulalter scheinen Sie nicht mehr zu sein. Wahrscheinlich wären sie
    ohne die Segnungen der von Ihnen so gescholtenen zivilisatorischen
    Fortschritte schon in den Windeln umgekommen.

    Und weil Sie in Ihrer Angst vor der Realität nicht so allein sein wollen, möchten
    Sie anderen auch Angst machen, hier mit dem bösen, bienenschädlichen Genmais.

    Nein, sie zeigen nicht nur das Vollbild des strotzdummen und Fakten“residenten“
    Gutmenschen, Sie outen sich hier als Ökoterrorist und sind auch noch stolz drauf.
    Damit sind Sie nicht mehr mein Diskussionsgegner, sondern mein Feind.

    Mit der Wortwahl „Jeder einzelne soll daran ersticken!“ begeben Sie sich auf
    die Stufe derjenigen, die ein ganzes Volk ausrotten und ersticken wollten.

    Hoffentlich haben viele Menschen ihre Diskussionsbeiträge gelesen; dann kann
    keiner mehr sagen, er habe nicht gewusst, wie ein Ökofaschist tickt.

    Ich habe mich ein letztes Mal an Sie direkt gewendet, denn mit Menschen,
    die Andersdenkende ersticken wollen, diskutiere ich nicht.

  78. Wulfi
    28. Februar 2014, 13:02 | #78

    @ GST
    Kein Wunder, dass die Menschen sich gegen genmanipulierte Pflanzen aussprechen.

    @ DerKritiker
    Danke für den Beitrag.
    Da ist der Verein wohl doch eher eine Lobbygruppe.

  79. max
    28. Februar 2014, 13:15 | #79

    Rudolph Heinrich

    Da ich meine Umwelt nicht terrorisiere kann ich gar kein Ökoterrorist sein, wenn dann bin ich ein Mensch der sich für diese einsetzt. Nochmals, gaaaaaanz langsam auch für sie zum mitschreiben……..ich schädige nicht die Natur sondern ich Liebe sie, achte sie und respektiere sie.

    Ja die Menschen deren Religion das Geld ist, sollen auch daran ersticken, diese Art von Mensch ist es schnurz egal wer und was alles drauf geht. Und in letzter Konsequenz werden sie das auch, denn Geld kann man nicht essen, die Früchte der Natur allerdings schon!
    Das ist auch keine Böswilligkeit von mir, sondern die Konsequenz des Verhaltens.

    Aber was bin ich jetzt eigentlich ein Faschist oder ein Terrorist?

    So plump sind ihre Aussagen das es einfach schon lustig ist, danke das sie mich so amüsiert haben!

  80. 28. Februar 2014, 13:21 | #80

    @ #67 und #78:

    Das: „Wer nicht meiner Meinung ist, kann nur ein bezahlter Lobbyist sein“- Argument ist übrigens ein extrem armseliges Standardargument.

    Könnt Ihr Euch echt nicht vorstellen, dass jemand aufgrund von Fakten und Wissen zu einer Meinung kommen kann, die der Euren nicht entspricht?

  81. Wulfi
    28. Februar 2014, 14:02 | #81

    Lieber Herr Cohen.

    Psiram schreibt:

    „Bei diesem Projekt wird auch explizit angemerkt, dass man kein Geld von im Bereich tätigen Firmen nehmen und Finanzierung nur aus neutralen Quellen akzeptieren wird. “

    Karl Haro von Mogel macht doch Geschäfte mit Gentechnik, oder bezahlt der keine Beiträge?
    Wie will der gute Herr von Mogel denn neutral sein?

  82. kopfkratz
    28. Februar 2014, 15:34 | #82

    Karl Haro von Mogel macht doch Geschäfte mit Gentechnik, oder bezahlt der keine Beiträge? Wie will der gute Herr von Mogel denn neutral sein?

    Verstehe ich nicht: Was soll er denn für Beiträge bezahlen? Wem und wo/wozu?

  83. pelacani
    28. Februar 2014, 15:43 | #83

    Wulfi :

    Karl Haro von Mogel macht doch Geschäfte mit Gentechnik, oder bezahlt der keine Beiträge?
    Wie will der gute Herr von Mogel denn neutral sein?

    Ich steck‘ ja nicht so in dem Thema drin, aber: Ist das nicht die bloße Wiederholung des armseligen Standardarguments? Enthebt der Hinweis auf die Herkunft von Ansichten der Notwendigkeit einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit ihnen?

    Karl is a Ph.D. Candidate in Plant Breeding and Plant Genetics at UW [University of Wisconsin – P.]-Madison.

    Beziehungen von Universitäten zur Industrie könnten ja wirklich gelegentlich zum Problem werden, weißt Du da Näheres?
    Welche Geschäfte mit Gentechnik macht er denn so? Woher weißt Du, dass er ein bezahlter Agent ist (Quelle bitte), oder ist von vornherein klar, dass ihm sein Fachwissen den unbestochenen Blick vernebelt hat? Wen stellst Du Dir denn so vor als „neutralen“ Experten?

  1. 27. April 2014, 03:35 | #1
  2. 4. Juli 2014, 20:42 | #2