Chemtrails – Jetzt befallen sie auch Tiere

Mit großer Erschütterung mussten wir feststellen, dass Chemtrails nun auch Tiere befallen. Wir sind im Internet – dem Wort der Wahrheit – über Bilder gestolpert, die an Schrecken kaum zu überbieten sind. Man betrachte nur diese schwarze, deutsche* Katze! Selbst ohne über den unglaublichen Scharfblick, den man als Chemtrail-Kenner und Abgesahnter der Kommisarischen Reichsregierung zwangsläufig entwickelt hat, zu verfügen, kann auch der Laie deutlich den Chemtrail auf ihrem Rücken erkennen. Ist es nicht abscheulich, wie diese Katze durch Chemtrails entstellt wurde? Statt des zarten lieben Gesichts hat dieses Biest eine Fratze, die kaum mehr an eine Katze erinnert. Man meint fast, es wäre überhaupt keine Katze. Das sanfte Fell ist struppig und und eher Gestrüpp als anschmiegsam.

Deutsche, von Chemtrails entstellte Katze (stinkt fürchterlich)

Und auch wenn es der geneigte Leser über das Internet nicht nachvollziehen kann, es ist unglaublich, wie eine so entstellte Katze stinken kann.

Aber dabei bleibt es nicht! Auch andere Tiere sind bereits befallen, wie etwa dieses Pferd:

Von Chemtrails entstelltes Pferd (Quelle)

Die Chemtrails haben den ganzen Körper umschlungen, es sieht damit praktisch aus wie ein wandelnder Zebrastreifen. Erschütternd, was Chemtrails diesen edlen Tieren antun. Auch hier zeigt man sich als Pferdekenner entsetzt, dass dieses Tier einfach nicht die selbe Eleganz wie ein typisch deutsches Ross besitzt. Und diese Frisur! Total verdorben! Man betrachte nur zum Vergleich diesen ursprünglichen, echten, reinen deutschen Hengst:

Edler deutscher Hengst(*) (Quelle)

Kein Vergleich! Diese Eleganz, diese typisch deutsche Figur, rein, ursprünglich, echt männlich deutsch.

Aber nicht einmal unter Wasser sind die Tiere vor den Chemtrails sicher. Dieser deutsche Karpfen ist ebenfalls bis zur Unkenntlichkeit entstellt:

Von Chemtrails gezeichneter Karpfen (kein Photoshop !!!!)

Da bleibt man sprachlos zurück. Natürlich wurde keines der Bilder mit Photoshop nachbearbeitet (**), um einen falschen Eindruck zu erwecken. Wir wollen das an der Stelle nur mal klarstellen. Chemtrails sind voll echt und müssen niemals nicht gefaked werden!

Aber es kommt noch schlimmer! Wir haben das Gerücht vernommen, dass Chemtrails nun sogar schon auf deutschen Tischen zu finden sind. In einer abartigen Praktik werden die Chemtrails dann direkt in die Nase gesaugt. Also, früher hätte es das nicht gegeben! Wehrmacht denn sowas?

(*) Bei dem Pferd auf dem Bild handelt es sich um eine Araberstute, siehe Bildquelle Wikipedia
(**) Es wurde Gimp verwendet

Visionssuche in der Wüste, oder: Wie eilig haben Sie es zum Friedhof?

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Dass etliche esoterische Angebote zwar dem Portemonnaie der Anbieter, nicht jedoch der Gesundheit der Kundschaft förderlich sind, ist uns bei Psiram ja nicht neu. Nur wenige allerdings bieten den Kunden einen potenziell derart schnellen Ausweg aus der irdischen Misere wie eine Veranstalterin von Visionssuchen aus Berlin.

Angelika Brosin führt dort eine Shiatsu-“Praxis“, ist aber offenbar auch an Zuverdienst interessiert. Daher organisiert sie für die Kundschaft (maximal vier Teilnehmer) eine Visionssuche in der Wüste, und zwar in der Rub al-Khali. Diese befindet sich im Süden der arabischen Halbinsel; der Name bedeutet auf Deutsch „Leeres Viertel“, und dies darf als Hinweis darauf gesehen werden, wie lebensfeindlich die Umwelt dort ist. Mehr…

Kein Gewerbeschein für Humbug!

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Wir möchten für eine neue Initiative in Österreich die Trommel rühren:

Wissenschaft als Maßstab – kein Gewerbeschein für Humbug! Mehr…

Management und Esoterik

Eigentlich… ist eigentlich ein Unwort. Doch in diesem Zusammenhang macht dieses Unwort Sinn. Denn eigentlich sollte man meinen, dass die deutschen Wirtschaftsunternehmen rein rational getrieben sind. Klar, es gibt signifikante Unterschiede zwischen den kleinen Betrieben, dem klassischen deutschen Mittelstand und den großen Konzernen. Doch eines sollten sie gemein haben: Fakten als Fundament und klare betriebswirtschaftliche Spielregeln… Eigentlich.

Doch der Einfluss der Esoterik macht auch vor Vorstandsetagen – und besonders vor Personalvorständen – nicht Halt. Auf der ständigen Suche nach Optimierungspotentialen in der Personalentwicklung sind die Verantwortlichen die Getriebenen. Der immer unübersichtlicher werdende Markt der selbst ernannten Trainer- und Coach-Gurus treibt die wildesten Blüten.

Richtig ernst wurde es gegen Ende der 90er-Jahre. Jürgen Höller galt als Vorreiter des Motivations-Trainers. Zu seinem Repertoire gehörte u. a.: Barfuß über Glasscherben laufen, positives Denken [1] und NLP [2].

Dies zog zahlreiche Nachahmer nach sich, bis die medienwirksame Pleite, rechtskräftige Verurteilung wegen Meineid und Steuerhinterziehung und die daraus resultierende Haftstrafe des Jürgen Höller die Welt der Gurus in ein kritisches Licht rückte.[3]

Nun sollte man denken, die Verantwortlichen aus den Personalabteilungen hätten daraus gelernt – weit gefehlt! In der Gegenwart ist dieses Thema immer noch präsent – nur nicht ganz so marktschreierisch wie zu Höllers Zeiten. Das haben die Motivations-Gurus gelernt: Sie kommen mittlerweile auf leisen Sohlen daher. Natürlich finden sich Angebote zu NLP tagesaktuell im Netz. Selbst im als seriös geltenden Business-Netzwerk „Xing“ machen sich die Gurus breit. Gibt man bei „Xing“ den Suchbegriff „NLP“ ein, so werden „+10.000 Treffer“ angezeigt. Gruselig. Mehr…