Hans Rosling shows the best stats you’ve ever seen

Wir hatten Hans Rosling ja schon einmal hier im Blog und jeder der gesehen hat, wie er das Wunder der Waschmaschine beschreibt, wird begeistert auch auf dieses Video klicken. Es ist schon etwas älter, aber ein Must-See!

Quelle: TED Talk
Man kann Untertitel in 44 Sprachen, darunter auch Deutsch, zuschalten.
Direkt rechts neben dem Startknopf geht das. Dazu muss das Video allerdings erst ein paar Sekunden gelaufen sein.

Und wer jetzt nicht auf den Geschmack gekommen ist und nicht sofort alle Videos von Rosling suchen geht, dem ist nicht zu helfen! 😉

7 Gedanken zu „Hans Rosling shows the best stats you’ve ever seen“

  1. Jede Vorlesung, die mit Begeisterung vorgetragen wird, ist „manipulativ“. Es kommt doch auf die Grundaussage an und die Denkanregungen. Und davon gibt Rosling massig.

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  2. Sehr cool, leider bleibt auch bei öffentlichen Daten immer die Notwendigkeit sachkundiger Interpretation durch vertrauenswürdige Personen oder Organisationen. Beim gewählten Maßstab fängt es an und bei der Normalisierung der Daten hört es noch lange nicht auf. Müsste man Einkommensgrafiken nicht in Kaufkraft umrechnen, sollte man das? Oder darf man das nicht aufgrund von Zusammenhängen die sich eben nicht beim ersten Hinsehen erschliessen?
    Er wendet sich ja offenbar an ein Fachpublikum und weiß das selbst.
    Ich bin absolut dafür, dass öffentlich finanzierte Daten für jeden zugänglich werden, aber ich glaube es ist ein Trugschluss, dass jeder diese Interpretieren kann und quasi „automatisch“ Transparenz herrscht. Nur die Überprüfbarkeit (wiederum durch Sachkundige) wird besser. Also keine „magic bullet“ aber viel besser als die Intransparenz die wir jetzt noch haben.

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  3. Nun, zum Ersten, das ist ein Vortrag, keine wissenschaftliche Arbeit. Von einer trockenen wissenschaftlichen Aufbereitung mit Konfidenzintervallen etc. hat man da nicht viel. Da muss man Daten visualisieren und optisch cool darstellen.

    Nur, zum Zweiten, dass dadurch nicht automatisch Transparenz herrscht, ist klar. Man kann auch graphisch „lügen“ und Ergebnisse produzieren, die nicht stimmen. Aber das geht sowieso immer. Ich, als Endbenutzer, kann die Ergebnisse einer Untersuchung nur glauben oder nicht.

    Aber, wenn die Echtdaten öffentlich vorhanden sind, verändert sich etwas. Dann muss der „Fälscher“ ordentlich Chuzpe mitbringen, dass er sich das überhaupt traut. Denn es gibt eigentlich immer jemand, der mit dem Ergebnis nicht einverstanden ist und nachrechnet. Oder einfach so nachrechnet. 😉

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  4. Irgendwie gewinnt man beim Schauen dieses Video den Eindruck, dass sich im Moment alles ganz positiv entwickelt…
    Dabei entwickelt sich die Einkommensverteilung sehr dramatisch, wobei bei einem Gini-index von jenseits 0.4 mit sozialen Unruhen zu rechnen ist und viele westliche Gesellschaften sind auf bestem Weg dorthin.
    Die Open-Data-Idee klingt ganz gut. Wobei man natürlich die Schattenseite jeder neuen Technologie immer genau im Auge behalten muss. Ansonsten handeln wir uns wieder mehr Probleme ein, als Fortschritte.

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  5. Pingback: Psiram » Hans Rosling: Wie man Ebola besiegt

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