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Die Vernichtung von Mariupol

15. März 2022 2 Kommentare

Das Folgende ist eine gekürzte, unkorrigierte Google-Übersetzung aus dem Ukrainischen einer Veröffentlichung der Ukrainska Pravda von heute früh.
https://www.pravda.com.ua/news/2022/03/15/7331396/

Ein Berater des Bürgermeisters von Mariupol sagt, 20.000 Zivilisten seien in der Stadt gestorben


Manche werden beerdigt, manche liegen in den Höfen, auf den Straßen. Aufgrund der Intensität des Beschusses können die Menschen nicht einmal nach draußen gehen, um ihre Lieben zu begraben. Kommunale Dienstleistungen funktionieren nicht, der Friedhof – in dem von der russischen Armee kontrollierten Gebiet. Der Tod ist überall, er ist sichtbar.“

Aber wenn dies in den kommenden Tagen nicht geschieht, wird die Zahl auf 350.000 zugehen – all diejenigen, die keine Zeit hatten, zu gehen.

Manche werden beerdigt, manche liegen in den Höfen, auf den Straßen. Aufgrund der Intensität des Beschusses können die Menschen nicht einmal nach draußen gehen, um ihre Lieben zu begraben. Kommunale Dienstleistungen funktionieren nicht, der Friedhof – in dem von der russischen Armee kontrollierten Gebiet. Der Tod ist überall, er ist sichtbar.“

Details: Ihm zufolge fahren Menschen, die die Stadt auf einer zuvor vereinbarten Route mit dem Privatauto verlassen, auf eigene Gefahr, da es keine Garantien der russischen Armee gibt.

In der Nähe von Berdjansk blockieren die Russen jedoch etwa 35 Busse, neun Lastwagen mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten für die Bewohner von Mariupol.

Andryushchenko sagte auch, dass die Bombardierung in der Stadt fortgesetzt wird.

Ihm zufolge hatte die Stadt zum Zeitpunkt der Blockade etwa 350.000 Einwohner.

Direkte Ansprache: „Die Menschen in der Stadt leben in Kellern, Notunterkünften, die sind natürlich alle überfüllt. Die Bedingungen sind menschenunwürdig. Keine Nahrung, kein Wasser, kein Licht, keine Heizung. Wir haben Heizungsanlagen und Heizungsleitungen abgebaut – Trinkwasser abgelassen.“ .

Die letzte Wasserquelle ist vor ein paar Tagen versiegt. Eine zentrale Wasserversorgung wurde durch ständigen Beschuss und Bombenangriffe unmöglich. Lebensmittel – es gab eine Werkstatt, in der es mehr oder weniger Vorräte gab, die wurde vorgestern gezielt zerstört.

Details: Er fügte hinzu, dass bereits 80 % des Wohnungsbestands in der Stadt unbewohnbar seien, von denen mindestens 80 % nicht wiederhergestellt würden.

Direkte Rede: „Mariupol hat in den letzten acht Jahren eine besondere Rolle gespielt – es ist die letzte größte Stadt in der Region Donezk, die diese Bananenrepubliken nicht akzeptiert hat und die russische Besatzung nicht akzeptiert hat. Und seit acht Jahren demonstriert, dass eine solche Stadtfront, wie sie wiedergeboren und zu einer europäischen Stadt werden kann, und wollen nun zeigen, was passiert, wenn jemand die „russische Maßnahme“ und ihre Bedingungen nicht akzeptiert.

Alles deutet darauf hin, dass Menschen absichtlich in der Stadt eingesperrt wurden und vernichtet werden.“

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Russischer Überfall auf die Ukraine 2022

2. März 2022 25 Kommentare

Putin denazifiziert die Ukraine (so die offizielle Sprachregelung), in dem er Babi Jar bombardiert.

Außenminister Lawrow sagt, der 3. Weltkrieg wäre ein Atomkrieg, der das Ende der Menschheit bedeuten würde.

Man könnte sich fragen: warum erwähnt er diese Selbstverständlichkeit? Das ist seit Hiroshima und Nagasaki bekannt. Muss das als eine Drohung verstanden werden, genauso wie Ulbricht den Mauerbau angekündigt hat? Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten. Wenn, dann ist es eine Drohung aus Frustration.

Zoya Sheftalovich, geboren in der Ukraine, schreibt:
Aber bisher ist es nicht so sehr ein Kampf aus der Entfernung gewesen. Es ist ein Krieg von Angesicht zu Angesicht. Und es ist schwer, sich daran zu erinnern, dass die ukrainische Großmutter, die aussieht wie deine russische Großmutter, mit einem Kopftuch ums Gesicht und mit Tränen in den Augen, ein NATO-Agent ist.
Und diese ukrainische Großmutter, in dieser ukrainischen Stadt, in der vielleicht deine eigene Großmutter geboren ist, sie fragt dich: „Was tust Du hier?“ Sie sagt, du sollst nach Hause gehen. Und RT hat dich darauf nicht vorbereitet.

Es ist schwer, Babuschka kaltblütig zu erschießen.

https://twitter.com/zoyashef/status/1498797624203554816

Klar, ein Bomberpilot kann sich einbilden, er kämpfe gegen die Nazis. Aber darauf hat die russische Propaganda die Soldaten nicht vorbereitet; sie wurden darauf gepolt, dass sie als Befreier begrüßt werden. Um diesen Krieg zu gewinnen, brauchen die Russen eine Landsknechtmoral. Dieser Krieg wird nicht nur auf dem Schlachtfeld entschieden.

Hier einer von Putins Denazifizierern, der das Vorbild der Armee sein muss: Dmitri Walerjewitsch Utkin [WP], Gründer der „Gruppe Wagner“, ein Mann fürs Grobe.

Utkin war anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Tapferkeitsorden am 9. Dezember 2016 Gast bei einem Empfang im Kreml und wurde mit dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, fotografiert. Inzwischen gibt es Grund für die Annahme, dass er auf der Jagd nach Selenskyi ist (hier).

Und es gibt inzwischen mehrere Videoclips, wie Ukrainer Panzer aufhalten, mit nichts bewaffnet als ihrer Furchtlosigkeit.

Slawa Ukraini!

 

ATMAN – Die Internationale Föderation für Yoga und Meditation: Ein „Röntgenbild“ des MISA-Dachverbandes

29. Dezember 2021 Keine Kommentare

Wir wollen heute eine Übersetzung eines Textes bloggen, der zuerst auf  Englisch veröffentlicht wurde. Er ist für uns relevant, da es auch im deutschsprachigen Raum etliche Schulen gibt, auf denen zwar „Yoga“ draufsteht, aber etwas ganz anderes (und nichts Gutes) drin ist: Sektoide Strukturen und Missbrauch, dokumentiert in unserem Wiki (hier und hier). Wer gerne Yoga machen möchte, sollte überlegen ob es wirklich eine mit ATMAN verbundene Schule sein muss: die International Yoga Federation und die European Yoga Alliance haben alle diese Organisationen nicht grundlos ausgeschlossen.

ATMAN – The International Federation of Yoga and Meditation – ist ein Dachverband, der von MISA und seinen internationalen Zweigen gegründet wurde. Im Jahr 2008 wurden MISA und alle ihre internationalen Zweige aus der International Yoga Federation und der European Yoga Alliance ausgeschlossen. MISA kündigte daraufhin auf ihrer Website in einem Artikel von Mihai Ian Stoian, dem Leiter von NATHA Dänemark (dem dänischen Zweig von MISA), an, dass sie ihren eigenen Verband, die ATMAN Federation of Yoga and Meditation, aufbauen werden. [1]

Aber ATMAN – die internationale Föderation für Yoga und Meditation – wurde offiziell bereits 2004 in Großbritannien gegründet. Die damalige Adresse des Tara Yoga Centre, der britischen MISA-Zweigstelle, wurde bis März 2021 als Adresse der Föderation verwendet: 25-31 Ironmonger Row, Lower Ground Floor, London. [2] [3]

Nach den unten verlinkten öffentlich zugänglichen Informationen waren die ersten DirektorInnen dieses Verbandes die folgenden [4]:

  • MISA – zwischen 2004 – 2013
  • Nicolae Catrina (MISA-Präsident bis 2004) – zwischen 2004 und 2011
  • Monica Dascalu (jahrelange MISA-Sprecherin) – zwischen 2011 und 2013

Die Direktoren, die auf sie folgten, einschließlich der aktuellen, sind alle MISA-Anhänger. Eine einfache Google-Suche zeigt, mit welchen MISA-Zweigen sie verbunden sind.

Bis 2010 wurde Mihai Ian Stoian bei verschiedenen Veranstaltungen als Präsident des Verbandes vorgestellt. In der oben verlinkten offiziellen Information wurde aber sein Name erst im Oktober 2016 erwähnt, als er offiziell zum Direktor der Föderation ernannt wurde.

Im Gegensatz zu anderen Sekten (Scientology, NXIVM usw.), deren Zweigstellen überall auf der Welt denselben Namen tragen, haben die Zweigstellen von MISA in der Regel unterschiedliche Namen in den verschiedenen Ländern- nur NATHA wird in 6 Länder verwendet. In einigen Ländern haben sie sogar bis zu 5 verschiedene Namen in verschiedenen Städten. Aus diesem Grund ist die Verbindung zwischen ihnen und MISA für Außenstehende nur schwer zu erkennen- Absicht oder Versehen? Mehr…

Genschere im Kopf

28. April 2021 3 Kommentare

In verschiedenen Blättern der Lokalpresse liest man heute:

Schulze sagt Genschere den Kampf an

Sollten mit Crispr/Cas veränderte Pflanzen so streng behandelt werden wie klassisch genmanipulierte? Das Umweltministerium positioniert sich gegen Empfehlungen vieler Experten.

„Ich sehe aktuell mit Befremden, dass es Bestrebungen gibt, neue Gentechnik umzudefinieren“, sagte Ministerin Svenja Schulze (SPD). […]

Mit dieser Haltung erntet Schulze viel Zuspruch aus dem Ökolandbau, Kirchen und Naturschützern, die jüngst in einem von 94 Organisationen unterzeichneten Papier vor einer lascheren Regulierung neuer Gentechnik warnten. Von wissenschaftlicher Seite jedoch kommt vor allem Gegenwind.

So empfiehlt die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina […] Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, […] „Wir sollten hier stärker auf die Wissenschaft hören und weniger idiologisch argumentieren“, so Krüsken. Ein internationales Forscherteam der Unis Bayreuth und Göttingen stellte sich jüngst mit einer Studie auf seine Seite […]
tagblatt.de

Was sagt die Frau Minister dazu?

Schulze ließen die Einwände unbeeindruckt. Sie verweist darauf, dass es sich um eine junge und nicht ausgeforschte Technik handele, wie Genscherenversuche an Rindern in den USA zeigten. Die seien unbeabsichtigt antibiotikaresistent geworden.

Noch einmal langsam: Rinder werden aus Versehen antibiotikaresistent. … Soeben erreicht uns die Kopie eines Schreibens aus den Psiram-Labs:

—-

Sehr geehrte Frau Ministerin,

wir haben Ihnen mitzuteilen, dass Sie seit vier Jahren Teil einer experimentellen Ernährungsgruppe mit genmanipulierten Nahrungsmitteln sind. Bei der Zwischenauswertung der Studie mussten wir feststellen, dass es bei den Probanden unbeabsichtigt zu eklatanten Defiziten im schlussfolgernden Denken und der Kritikfähigkeit sowie zur Beratungsresistenz gekommen ist. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass deshalb Ihren Beiträgen kein Gewicht mehr beigemessen werden kann.

Grund zur Sorge besteht jedoch nicht. Unsere Haftpflichtversicherung kommt für die entstandenen Schäden auf und trägt die Kosten einer Betreuung.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Kränk,
Psiram Labs

„Fehlalarm“ – oder Falsches Zeugnis? Reiss/Bhakdi und die Wissenschaft

2. Oktober 2020 102 Kommentare

Die Biochemikerin Prof. Karina Reiss und ihr Gatte, der Mikrobiologe im Ruhestand Prof. Sucharit Bhakdi, machen mit ihrem Buch „Corona Fehlalarm“ Furore. Alles halb so wild, die Krankheit ist gar keine richtige Krankheit, der Lockdown ist völlig überzogen, und man weiß nicht, wer von ihm profitiert, sagen sie. In einer Forumsdiskussion bei uns kommt die folgende Passage vor:

Bhakdi und Reiss haben eine Grundthese. Sie folgen nicht der Evidenz, sondern sie arrangieren die Evidenz so, dass diese These gestützt wird. Die Grundthese ist, dass alles nur ein böser Traum ist, erfunden von [ __ ] (man setze ein, wen man will). Diese These ist absurd, genauso absurd wie die Simile-Regel der Homöopathen.

Darauf antwortet ein erleuchteter Durchblicker:

Wie erklärt sich das? Zwei zuvor angesehene und hoch dekorierte Professoren bekommen plötzlich „Hirnerweichung“? Das ergibt keinen Sinn usw. usf.

Noch abgesehen davon, dass solche Entwicklungen weder plötzlich noch gänzlich ungewöhnlich sind (s. Nobel-Krankheit), hat unser Bhakdi-Anhänger den Punkt verfehlt. Was ist der Punkt? Der Punkt ist natürlich: Reiss/Bhakdi lassen sich nicht von der Evidenz führen, sondern sie „führen“ die Evidenz. Was damit gemeint ist, wollen wir an einem Beispiel aus der jüngeren Medizingeschichte erläutern.
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COVID-19: die Hobby-Epidemiologen geben Entwarnung

26. März 2020 18 Kommentare

Große Einschränkungen im sozialen Leben sind spürbar, und die Wirtschaft schlingert. Das muss doch auch anders gehen, sagt sich der Laie, und viele, die schon immer über alles Bescheid wussten, sind auch nun wieder um Lösungen nicht verlegen. Nehmen wir zum Beispiel diese Leuchte der Wissenschaft, den Herrn Professor Walach. Seine Erkenntnisse zur Corona-Pandemie teilt er der Welt unter dem Motto „keine Panik“ mit. Er erläutert zunächst einige Szenarien und schlussfolgert richtig: „Diese [d. h. die soziale Isolation] hilft nur, um den Ansturm auf die Intensivstationen zu bremsen, sonst nicht.“ Was das zu bedeuten hat, wollen wir uns im Folgenden etwas genauer anschauen.

Walachs Seelenruhe beruht auf einem Vergleich mit der Grippe:

Gemessen daran ist die Mortalitätsrate, die wir derzeit aus den weltweiten Zahlen der Corona-Virus-Infektion schätzen können mit 4% nicht höher, sondern eher niedriger.

Doch der Vergleich der Letalität (nicht: „Mortalität“, wie dieser frischgebackene Hobby-Epidemiologe sagt) zwischen Grippe und COVID-19 ist absurd. Gegen Grippe wird geimpft. Wenn ein Vergleich erlaubt ist, dann allenfalls mit der Spanischen Grippe im 1. Weltkrieg.

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Multiple Sklerose, coimbriert

10. Januar 2020 8 Kommentare

„Ihre Augen leuchteten wie die Fenster brennender Irrenhäuser.“
(aus Arno Schmidt, Leviathan)

Die Multiple Sklerose ist eine der häufigsten neurologischen Krankheiten in den gemäßigten Klimazonen des Erdballs. Der Median des Erkrankungsalters liegt bei 30 Jahren, und wenn man sie hat, wird man sie nicht mehr los. Viele tausend Forscher beschäftigen sich mit ihr, Milliarden Dollar wurden und werden zu ihrer Erforschung und Bekämpfung aufgewendet. Seit Anfang der 90er Jahre stehen wirksame Immuntherapien zur Verfügung. Inzwischen gibt es eine Fülle an wissenschaftlich abgesicherten Therapieformen, von denen einige, so hofft man, in naher Zukunft in der Lage sein werden, die immer schwelende Krankheitsaktivität vollständig zu unterdrücken. Die Medizin ist hier in schneller Entwicklung; was vor zwei Jahren richtig gewesen ist, hat heute nur noch eingeschränkte Gültigkeit. Es gilt dabei aber: hohe Wirksamkeit bedeutet häufig auch hohes Risiko, und es bleibt eine Herausforderung, für den richtigen Patienten die richtige Therapie zu finden.

Dieses Problem ist gelöst, das Allheilmittel ist gefunden: „Das Coimbra-Protokoll ist sicher eine der sensationellsten medizinischen Entwicklungen in der Medizin überhaupt. Sensationell, weil kaum für möglich gehaltene Therapieerfolge bei MS berichtet werden“, sagt Dr. med. Volker Schmiedel [1]. Das elektrisiert. Vor allem elektrisiert es, weil in der Fachliteratur gar keine Berichte vorliegen. Der Erfinder des „Coimbra-Protokolls“ ist der brasilianische Neurologe Cicero Galli Coimbra, welcher erkannt hat, woran die bisherigen Versuche, die MS mit Vitamin D zu behandeln, gescheitert sind. Sie waren nicht mutig genug, die Patienten mit toxischen Dosen zu behandeln. Placebokontrollierte Studien dazu sind unethisch, sagt er, weil das bedeuten würde, Patienten von vornherein aus seiner über jeden Zweifel erhabenen [2] Therapie auszuschließen, weil sie dann mit einer (tatsächlich stets unwirksamen) Placebotherapie verglichen werden müsste. Er hat recht, aber die Begründung ist falsch: placebokontrollierte Studien sind (inzwischen) unethisch, weil es heute nachgewiesen wirksame Therapien gibt. Mehr…

Monduntersuchung

22. September 2019 Keine Kommentare

Alle diejenigen, die ihr Hirn noch nicht durch die Bildzeitung oder den Spiegel verkorkst haben, ahnten es schon lange: Die Mainstream-Medien lügen, dass sich die Blätter biegen. Alle Projekte, die kritisch sind oder die Alternativen aufzeigen, werden heruntergemacht und in die rechte Ecke gestellt, so z.B. die Anastasia-Bewegung. Dankenswerterweise gibt es inzwischen eine Gegenöffentlichkeit durch Seiten wie Extremnews, die sachlich und objektiv die Dinge wieder in die Balance bringen – der fragliche Bericht dort klärt erst anhand einfachster Graphiken über die tatsächlichen Hintergründe des angeblichen Klimawandels auf, um dann ebenso sachlich und kompetent über die bei Anastasia weiterentwickelten geistigen Fähigkeiten, u. a. Telepathie, zu informieren.

Mich persönlich ärgert besonders Wikipedia, und da bin ich nicht alleine: (Klehr, Fiedler). Neueste Untersuchungen mit statistischen Methoden decken die systematische Manipulation durch Wikipedia klar auf (Caltech). Dazu wurden über 100.000 Änderungen in der Wikipedia gesichtet und nach Autor, Zeitpunkt und weiterer Entwicklung klassifiziert. Dadurch können die Netzwerke identifiziert werden, die durch Löschen unliebsamer Änderungen ihre Macht ausüben und den Mainstream durchsetzen.

Diese Untersuchung durch lupenreine Wissenschaftler hat mir klar vor Augen geführt, warum meine wissenschaftlichen Untersuchungen zum Mond nicht bei Wikipedia aufgenommen werden – die Sprengkraft meiner durch Spektroskopie gewonnen Ergebnisse ist zu viel; zu viele Interessen der Verfechter des herrschenden Narrativs stehen auf dem Spiel. Dabei zeigt der Peak beim Calcium nicht nur – reproduzierbar – die wirkliche Zusammensetzung des Mondes! Vielmehr kann durch Fourieranalyse der Peakbreite auch die Isotopenzusammensetzungen aufgeklärt werden. Diese Standardverfahren liefern nicht nur den Beweis, dass zumindest die Mondoberfläche aus Gouda besteht- wir können auch mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Milch aus den bayerischen Alpen kam (Mascarenas). Die angebliche Mondlandung der Amerikaner wird dadurch als Hollywood-Lüge enttarnt – die Tragfähigkeit von Gouda ist viel zu gering, die Astronauten hätten Fettspuren an den Stiefeln haben müssen und und und …

Ich möchte, wie der großartige britische Wissenschaftler Graham Chapman, tragisch jung verstorben, mit einem Appell für die Vernunft schließen.

Bruno Gröning zu Gast beim Deutschen Roten Kreuz

2. Juni 2019 6 Kommentare

Liebe Leser!

Der „Bruno Gröning-Freundeskreis“ (BGF), der auch als „Kreis für geistige Lebenshilfe e.V“ auftritt, ist euch möglicherweise nicht unbekannt, denn er ist seit langem – verdientermaßen – Bewohner unseres Wikis.
Bruno Gröning war kurz gesagt ein Heiler, dessen Kompetenz unter anderem daran sichtbar wurde, dass er an Krebs gestorben ist. Das bewahrte ihn auch vor weiterer juristischer Verfolgung. Auch für den riesigen Kropf Bruno Grönings haben seine Jünger die naheliegendste Erklärung: in ihm konzentrieren sich seine Heilkräfte.

Er ist uns in letzter Zeit verstärkt unangenehm aufgefallen, und zu unserer Verblüffung zieht er seine Show anscheinend gerne in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ab. Das DRK hat ein stark föderale Struktur, wodurch die Landes- und Kreisverbände eine hohe Eigenständigkeit haben. Wenn also irgendwo eine solche Veranstaltung in Räumen stattfindet, die von einem großen Roten Kreuz geschmückt werden, hat das wohl eher was mit den lokalen Gegebenheiten zu tun und nicht mit dem DRK an sich.
Trotzdem ist es natürlich hässlich, dass mit dem Ansehen des DRK Leute zu solchen Spinnern gelockt werden. Unsere Bitte deshalb: Wenn ihr bei euch lokal im Blättchen eine entsprechende Ankündigung findet, dann tragt die doch mit Datum und Ort in den Kommentaren ein. Wir wüssten gerne, wie groß das Problem ist.

Herzlichen Dank!

PS: Zum Weiterlesen, vom Wiki abgesehen:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/bruno-groening-freundeskreis-eine-unterschaetzte-sekte-15843241.html
https://www.bistum-trier.de/weltanschauungsfragen-sekten/gruppen-weltanschauungen/bruno-groening-freundeskreis/
https://www.ezw-berlin.de/html/15_6969.php

Homöopathie grotesk

25. Mai 2019 6 Kommentare

Zur Homöopathie ist alles gesagt, sollte man meinen. Es hat nie eine Zeit gegeben, in der sie nicht für ihre Unwissenschaftlichkeit und die Absurdität ihrer Grundannahmen kritisiert worden ist. Heinrich Heine hat dem Homöopathen Didier Roth den “millionsten Theil einer Lyoner Salami” geschickt. Wenn die Homöopathie überhaupt je einen positiven Einfluss auf die Medizin hatte, dann beschränkt er sich darauf, dass sie weniger eingreifend als die zeitgenössische Medizin gewesen ist. Nichtstun war im Allgemeinen humaner als Zugpflaster, Einläufe und Aderlässe (s. hier). Schon den Einfluss auf die Entwicklung der medizinischen Forschung kann man nur als „Erfolg“ der Homöopathie verbuchen, wenn man eine dialektische Volte zu Hilfe nimmt. Das messianische Geschrei der Homöopathen war den Zweiflern so auf die Nerven gegangen, dass sie auf Mittel zur empirischen Überprüfung gesonnen hatten: der vermutlich erste plazebokontrollierte Doppelblindversuch in der Medizin war das Resultat dieser Überlegungen. Das Ergebnis konnte niemanden überraschen:

Wirft man nun einen Blick auf die gewonnenen Resultate, so sieht man zuvörderst, dass die bey weitem überwiegende Mehrzahl der Versuchspersonen eben so wenig auf das potenzirte Kochsalz wie auf reines Wasser irgend eine Befindensveränderung wahrgenommen hat, woraus mit Recht die Identität der Wirkungskraft dieser beyden Flüssigkeiten gefolgert werden kann, während doch Hahnemann und die Homöopathen der ersteren eine Kraft zuschreiben, vermöge welcher sie 897, sage: achthundert sieben und neunzig Zufälle in Gesunden erregen, und denen gemäss sie Kranke heilen soll […] [Die homöopathischen Kochsalzversuche zu Nürnberg]

Genauso wenig überraschend ist es gewesen, dass die Adepten sich davon nicht irritiert fühlten, sondern herablassend – und über jeden Versuch einer methodischen Kritik erhaben – erwiderten:

das Ganze läuft auf nichts, als auf eine, eines wissenschaftlichen Arztes unwürdige, jämmerliche Fratze hinaus; nur bornirte Köpfe sind deren fähig; am Unwesentlichen bleiben sie hängen: um zum Wesentlichen zu gelangen, haben sie freilich keinen Verstand — nur so viel gerade, um, statt die Nichtigkeit der von ihnen angegriffenen Sache, ihre eigene Nichtigkeit in pessima forma darzulegen. [1]

Spätestens seit dem Donner-Bericht über die Versuche, die Homöopathiewirksamkeit in den späten 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu belegen (verfasst ca. 1966, die Publikation bis in die 80er Jahre von den Homöopathen erfolgreich unterdrückt), muss jedem klar sein: es gibt keine geheime Kraft, die dieser „Medizin“ Wirkung verschafft. Alle späteren Versuche, die Wirksamkeit wissenschaftlich zu beweisen, erfinden das Fahrrad neu und sind Marketinginstrumente. Weil aber jede Generation dazu verurteilt ist, die Fehler der früheren zu wiederholen, gibt es in gewissen Abständen neue Reviews, Metaanalysen oder Stellungnahmen wissenschaftlicher Gremien hierzu. Sie stellen keine neuen Erkenntnisse fest, sondern verteidigen lediglich die bisherigen gegen neue Nachrichten über vollbrachte Wunder. Diese Messen sind alle gesungen. Wenn also der Gesundheitswissenschaftler Prof. Gerd Glaeske kürzlich meinte:

bei homöopathischen Mitteln fehlt bisher grundsätzlich bei allen Mitteln, die homöopathisch daherkommen, ein Wirksamkeitsnachweis

dann ist das eine Aussage, die niemanden aufregen kann. Doch was ist das?

Für diese Aussage hat der mittelständische Hersteller Hevert-Arzneimittel Glaeske über einen Anwalt abmahnen lassen.

Wer hier „mittelalterlich“ liest, dem kann verziehen werden.

Geschäftsführer Mathias Hevert von Hevert-Arzneimittel zum Vorgehen gegen Prof. Glaeske. Er sagte mit deutlichen Worten […]: „Hevert-Arzneimittel wird zukünftig noch entschlossener gegen Homöopathie-Kritiker vorgehen und Personen juristisch angehen, wenn sie falsche Aussagen über die Homöopathie verbreiten und damit Rufschädigung betreiben, was geschäftsschädigende Auswirkungen für uns haben kann.“

Und auch hier ist ein wenig inhaltliche Hilfestellung erforderlich: statt „noch entschlossener“ muss es heißen „noch unverschämter“. Man muss schon weit laufen, um heutzutage Beispiele für ähnliche Grotesken zu finden. Natalie Grams beharrt trotz anwaltlicher Ermahnung darauf, dass 2 + 2 = 4 ist:


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Mehr Details zum aktuellen Anlass z. B. hier:


  1. Ludwig Griesselich: Hygea: Centralorgan für die homöopathische oder specifische Heilkunst. C. T. Groos, 1835, S. 324 – 330 [online hier]
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