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Waldorfpädagogik aus Sicht der Erziehungswissenschaft

2. März 2010 11 Kommentare

Klaus Prange ist Professor im (Un)Ruhestand an der Abteilung Allgemeine Pädagogik der Eberhard-Karls Universität Tübingen. Man kann von ihm also einen kompetenten und sachlichen Beitrag über Waldorfpädagogik erwarten. Diesen hat er bei den Ruhrbaronen geliefert. Er fällt nur leider, leider nicht gut aus für die Anthros. Seine drei Kernthesen lauten:

  • Die Anthroposophie ist eine Heilsbotschaft für Verlassene und Enttäuschte, für Sinnsucher und Heimatlose.
  • Die Waldorfpädagogik und die Waldorfschule sind der Versuch, diese Heilsbotschaft über Erziehung auf Dauer zu stellen.
  • Die anthroposophische Pädagogik ist eine Mogelpackung für Herrschaft. Sie beutet das vielfach anzutreffende Orientierungsbedürfnis aus, um die Herrschaft einer selbsterwählten Elite zu begründen.

Wer wissen möchte, wie er das sachlich begründet, dem sei sein Artikel ans Herz gelegt.