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Pseudowissenschaft an der Charite

Die sollten sich schämen!
In Berlin forschte Robert Koch. Dort wurde Medizingeschichte geschrieben.

So sieht die Realität im 21. Jahrhundert aus:

Ärzte Zeitung, 20.05.2008
Charité vertieft Forschung in Alternativmedizin
Europas größte Uniklinik besetzt erste Professur zur Erforschung der Komplementärmedizin in Deutschland

BERLIN (ble). Als nach eigenen Angaben erste deutsche Universitätsklinik hat die Berliner Charité eine Stiftungsprofessur zur Erforschung der Komplementärmedizin besetzt. Erste Inhaberin des neuen Lehrstuhls ist Professor Claudia Witt.

Ärztezeitung

Durch Krankheiten sterben und leiden Menschen. Die Charite hat nichts Besseres zu tun, als einen Lehrstuhl für Schamanismus einzurichten, nur weil diese Stiftung mit einem dicken Scheck winkt.

Die „Forschung“ an Homöopathie und Ähnlichem geht mit schönster Regelmäßigkeit gegen den Baum.
Es wäre natürlich eine Sensation, wenn plötzlich elektronenmikroskopische Aufnahmen von „Miasmen“ oder die Messung von „Lebenskraft“ publiziert würden.
Die Chancen dafür dürften allerdings eher LM 1000 oder kleiner sein.
Ich freu mich schon auf die „bahnbrechenden Papers“.

Vielleicht spendieren die Kreationisten demnächst mal einen alternativen Bio-Prof ?
Mich würde es nicht wundern.

  1. Arno Nym
    4. Juni 2008, 20:35 | #1

    Tod allen Spammern!

  2. folgsam
    6. Juni 2008, 15:58 | #2

    Das an diesen Phänomenen geforscht wird ist grundsätzlich zu begrüßen, schließlich kann und will ich nicht ausschließen das hinter gewissen noch esoterischen Phänomenen vielleicht nicht doch ein unentdecktes Prinzip steckt.

    Was jedoch keineswegs sein darf ist "Forschung" mit indifferentem, im Sinne von "Ach das hat jetzt nichts gezeigt, aber ganz verneinen kann man das nicht" oder gar bereits festsehendem Ergebniss.

    Bei Homöopathie und ähnlichem sehe ich jedoch nicht das daraus irgendwas werden kann ^^

    ach und ich schlage als Captcha das Projekt reCaptcha vor

    http://recaptcha.net/

    da macht man mindestens was sinnvolles ^^

  3. 8. Juni 2008, 18:50 | #3

    Siehe Zitat aus dem Laborjournal aus dem letzen Beitrag:

    "Offenheit für Außenseitermethoden ist gut und schön, aber einer, der heute noch versucht, einen Nachweis für die Wirksamkeit der Homöopathie zu erbringen, erinnert an einen, der zum hundertsten Male versucht, mit dem bloßen Arm einen Apfel auf den Mond zu werfen. Das ist keine Offenheit, das ist Verbohrtheit oder Schlimmeres."

  4. kinderarzt
    16. März 2009, 19:56 | #4

    Witt und ihr ebensolcher Chef Willich (der Name sagts schon) sind Scharlarlatanerie-Betrugs- Gefälligkeits Pseudo- Gutachten mit völlig unbrauchbaren Pseudo-statistischen "Methoden".

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