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Anthroposophische Kinderquäler

14. Juli 2008

Aus dem Google-Cache.
Das ist der Originaltext der Sendung.
Der Sender hat ihn aus dem Netz genommen.Damit er nicht verschwindet, bringe ich ihn hier.
Unten habe ich den Beitrag, der noch auf einer Videoplattform zu finden ist, verlinkt.

KLARTEXT vom 02.07.2008
Umstrittene Methoden einer Hilfeeinrichtung für Kinder und Jugendliche

Die Eltern erhofften sich Hilfe und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer verhaltensauffälligen Kinder. Doch statt Zuwendung soll es drakonische Strafen und körperliche Übergriffe gegeben haben. Unbemerkt von staatlichen Aufsichtsbehörden?

Waldorfschule, Bio-Bauernhof, sogar Schauspiel-Unterricht. All das wird Kindern in einer Jugendhilfe-Einrichtung in Brandenburg versprochen. Hier gilt angeblich der Grundsatz von Rudolf Steiner, dem Begründer der Waldorf-Pädagogik: „Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen und in die Freiheit entlassen.“ Soweit die Theorie. Doch die Praxis sieht offenbar anders aus: Ehemalige Heimkinder und ihre Eltern wandten sich an Klartext – mit erschütternden Berichten über die Zustände im Kinderheim. Ein Bericht von Gabi Probst.

Kilian ist vorsichtig. Er würde uns gern alles zeigen, aber er will niemandem mehr begegnen. In diesem Heim für traumatisierte Kinder hat er bis vor ein paar Monaten gelebt, in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Alte Ziegelei im brandenburgischen Rädel. Heute ist Sommerfest, viele neugierige Besucher sind gekommen. Alles sieht so friedlich aus. Trügerisch meint Kilian.

Kilian
„Ehrlich gesagt habe ich ein bisschen Angst, wieder zurück zu gehen, zurück zu müssen. Es ist komisch, wirklich komisch, weil man hier so steht und ich überlege, dass noch andere hier sind, denen es genauso geht wie mir, es seltsam, zu zustehen plötzlich und den Unterschied zu merken zwischen früher und jetzt.“

Kilians Eltern haben ihn zurück nach hause geholt. Auch Carolina wurde von ihrer Mutter aus dem Heim geholt. Beiden haben Angst und Gewalt erlebt, sagen sie. Dabei hatten ihre Eltern alle Hoffnung auf das Heim gesetzt. Denn Heime sind oft die einzige Lösung schwerwiegender Entwicklungsprobleme sagen Experten wie der Kinderpsychiater, Dr. Wolfgang Droll:

Dr.Wolfgang Droll
„In einer solchen Einrichtungen sind Kinder, die in Ihrer Reaktion immer in Grenzsituationen kommen, wo sie selber hilflos sind und wo sie auch ihre Eltern hilflos gemacht haben. Und keiner, weder die Eltern noch die Kinder finden eine Lösung aus so einer Sachgasse ihrer Entwicklung heraus zu kommen. Und in einer solchen Situation ist es extrem wichtig und unabdingbar, dass die Kinder gerade hoch qualifizierte Pädagogen vorfinden, aus ihrer Sackgasse heraus zu kommen.“

Auch der 14jährige Pit war in Rädel. Und ist dort noch tiefer in die Sackgasse geraten, sagt er. Vor zwei Monaten hat er einen Brief an seine Mutter geschrieben, an der Heimleitung vorbei.

Pit
„Die Situation war halt für mich so, dass ich total verzweifelt war und ich habe auch nicht mehr wirklich die Umwelt um mich herum wahrgenommen, wenn mich jemand angesprochen hätte, hätte ich nicht reagiert.“

Annekatrin Richter, Berlin
„Dieser Brief war so für mich als Mutter so entsetzlich, dass ich mir solche Sorgen gemacht habe, um mein Kind. Es lautete, bitte Mama, hol mich hier raus.“

Alle drei wollten nach hause – Carolina, Kilian und Pit, die einen nach Berlin, die anderen nach Potsdam. Wir wollen uns selbst ein Bild machen, das Heim ansehen. Doch wir dürfen nicht, müssen vor der Tür bleiben. Was hier auch mit öffentlichen Geldern gebaut wird und wurde, soll nur eine schöne Fassade sein, meinen Kritiker. Ebenso der Anspruch nach den Prinzipien der Waldorf-Pädagogik zu lehren und Kindern und Jugendlichen professionell zu helfen.

Johanna Niermann hat als Praktikantin gearbeitet. Jetzt will sie den Eltern und Kindern helfen, Behörden wach zu rütteln. Sie hat erlebt, wie Mitarbeiter kamen und gingen. Eine hohe Personalfluktuation: Als Praktikantin habe sie teilweise allein die Verantwortung für eine Gruppe kranker Kinder gehabt.

Johanna Niermann, ehemalige Praktikantin
„Das ist auf der einen Seite eine schlimme Überforderung. Ich denke aber nicht nur für jemanden, der Praktikant ist, sondern auch überhaupt für jemanden, der mit diesen Geschichten und auch mit diesem Alltag alleine gelassen wird.“

Gern hätten wir den Heimleiter und Geschäftsführer Erwin Roth sowie die pädagogische Leiterin, Angelika Gilde zu den Vorwürfen befragt – doch kein Interview. Stattdessen wird das Vorstandsmitglied Malcome Hope geschickt und der bestreitet die Vorwürfe.

Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Prinzipiell und grundsätzlich sind die Praktikanten in Begleitung von Erziehern tätig.“
KLARTEXT
„Aber uns hat die Praktikantin Niermann es so in die Kamera erzählt, dass sie über Stunden und über Tage allein für neun Kinder verantwortlich war.“
Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Tut mir leid Frau Probst, dazu kann ich auch nichts sagen.“

Stephan Kühne arbeitete als Lehrer in Rädel, gehörte sogar einige Zeit zur Heimleitung. Jetzt unterstützt er die kritischen Eltern. Es kostet ihn Überwindung, über seine Erfahrungen zu reden. Auch darüber, dass es in Rädel HIV-positiv Kinder gibt und das Personal davon nur über Umwege erfahren hat, lange ahnungslos war.

Stephan Kühne, Lehrer KJHE
„Bei dem Hintergrund, den die Kinder ja schon mitbringen an Lebenssituationen, Traumatisierungen, an Krankheiten, an dramatischen Situationen, da gibt es sehr viele Wutausbrüche. Stellen Sie sich vor bei einer AIDS Erkrankung und dann Wutausbruch, Bisswunden: Wie soll denn da der Mitarbeiter, wenn er das nicht weiß sich schützen können? Das ist ein katastrophaler Zustand. Da muss man geschützt offen mit umgehen und jeden mit einbeziehen, zum Wohle der Kinder.“
KLARTEXT
„Und auch die anderen Kinder schützen?“
Stephan Kühne, Lehrer KJHE
„Unbedingt auch zum Schutze der anderen Kinder.“

Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Wenn es HIV-infizierte Kinder in der Einrichtung gebe, würden die Mitarbeiter darüber Bescheid wissen.“
KLARTEXT
„Die Mitarbeiter behaupten aber, dass sie nicht Bescheid wussten und dass sie Angst haben, weil es ihnen nicht gesagt wurde.“
Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Dazu kann ich auch nichts sagen.“

Überforderte Praktikanten, zu wenig und schlecht informiertes Personal, – das sind die Vorwürfe, die gegen die Einrichtung erhoben werden. In der Betriebserlaubnis des Landesjugendamtes Brandenburg wird für den Erziehungsdienst eine bestimmte Anzahl an Fachpersonal gefordert.

Wann und ob überhaupt dieses Personal in Rädel kontrolliert wird, wollte uns das Landesjugendamt vor der Kamera nicht sagen. Auch hier eine verschlossene Tür für uns. Doch nach unserer Anfrage gibt es jetzt eine Untersuchung. Immerhin.
Doch damit nicht genug: In Rädel gibt es auch Schulunterricht, hier Archivaufnahmen. Das Landesschulamt Brandenburg hat den Waldorf- Schulbetrieb zwar genehmigt, fühlt sich aber für die Kontrolle nicht zuständig. Die Erfahrung einiger Eltern: die Kinder erhalten keine altersgerechte Ausbildung.

Als wir das Interview mit dem Schulamtsleiter beginnen wollen und kritische Fragen stellen, werden wir aus dem Zimmer geworfen. Der Vorstand aus Rädel zur Schulausbilung:

Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Ich finde das schulische Personal ausgezeichnet.“

Verständlich, er ist ja selbst Lehrer vor Ort.

Trotzdem wird Kilian von zwei unabhängigen Psychologen mangelnde Schulausbildung bescheinigt. Kilian, so haben Tests ergeben, hat aber einen überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten. Das Klavier spielen hat er sich selbst beigebracht.

Sabine Wietschel, Mutter
„Das Schlimmste, was man meinem Sohn angetan hat, dass man ihn unterrichtet hat als Drittklässler. Das ist das Schlimmste. Diese seelische Vernachlässigung, wie er darunter gelitten hat. Wie er gelitten hat, nicht lernen zu dürfen.“

Kilian ist heute in einer normalen Schule. Und nur kurzer Zeit, nachdem er das Heim verlassen hat, schaffte er die Aufnahme ins Gymnasium.

Doch nicht nur seine unzureichende Schulbildung war das Problem. Es kam noch schlimmer. Pit und Carolina hätten im Heim, so erzählen sie, auch körperliche Gewalt erfahren. Und das ausgerechnet von der Pädagogischen Leiterin, Angelika Gilde. Statt therapeutischer und psychologischer Gespräche habe Pit mit ihr so genannte Verhöre erlebt, hinter abgeschlossenen Türen:

Pit
„Mir ist es halt auch so in einem Verhör ergangen, dass sie dann so extrem wütend wurde, dass sie einfach einen Stuhl genommen hat und gegen mich geschleudert hatte. Wobei ich dann ohnmächtig geworden bin, also bewusstlos war.“

Frau Gilde bestreitet den Vorwurf.

Carolina musste im Keller schlafen ein ganzes Wochenende lang, eine Strafmaßnahme, sagt sie.

Carolina
„Und da habe ich halt geschlafen. Dann habe ich mir meine Decke hingelegt, so dass ich wenigstens nicht auf einem zu harten Boden liege.“
KLARTEXT
„Da war gar keine Matratze?“
Carolina
„Nein, gar nichts!“
KLARTEXT
„Nur roher Beton?“
Carolina
„Ja, roher Beton.“

Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Die Bezugserzieherin konnte mir versichert, dass dies nie passiert ist.“

Hinzu kommt: die Pädagogische Leiterin, Frau Gilde, sei wegen ihres so genannten „Gilde-Griffs“ gefürchtet.

Kilian
„Beim Gilde-Griff wird das Kind auf den Boden geworfen wirklich, und zwar brutal. Und die Arme werden so verschränkt, der andere Arm so. Sie setzt sich aufs Kreuz drauf und hat die Arme sozusagen dann von hinten hinter den Kopf gezogen. Und wenn das Kind sich dann wehrt, drückt sie ihm das Knie in den Rücken und zieht die Arme hoch. Ein Junge hat dann in seinem Schreianfall, weil das wirklich weh tut, dann Ausflüsse aus Nase und Mund gehab.“

Stephan Kühne, Lehrer KJHE
“’Gildegriff’ ist der Einrichtung unter den Kindern und Jugendlichen leider ein geflügeltes Wort. Wird einem doch immer wieder gesagt und dokumentiert einfach, einen Griff festhalten und die Kinder bekommen große Angst: Fass mich nicht an! Mach bloß den Gilde-Griff nicht bei mir! Ein deutliches Zitat.“

Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Sie hat mir das beschrieben, was ich eben vorhin beschrieben habe, die Möglichkeit festzuhalten über kurze Zeit. Mehr habe sie nie getan.“
KLARTEXT
„Nach vorn und nicht nach hinten und nicht auf die Erde?“
Malcome Hope, Vorstand KJHE
„Nicht auf die Erde.“

Nicht auf die Erde? Der ehemalige Heiltherapeut Yesha Karmeli bestätigt jedoch die Beschreibung der Kinder. Ein Mädchen hätte einfach nur geweint und dann kam der Gildegriff.

Yesha Karmeli, ehemaliger Heiltherapeut
„Also ich habe einmal erlebt, das ein Mädchen von der Gruppe, wo ich war, dass drei Erzieher, ein von denen war die Leiterin, hat ein Mädchen zwei Stunden festgehalten, einfach eine auf sie gesessen und zwei halten ihre Hände und Beine.“

So wie bei Christina, die heute noch hier lebt. Vor wenigen Tagen erst ist uns ein Tonmitschnitt ihres Martyrium zugespielt worden. Frau Gilde soll 30 Minuten auf ihr gesessen haben, mitten im Schulunterricht, die anderen Kinder waren dabei:

Tonbandaufnahme
„Frau Gilde, aua, ich mag das nicht…oh manno Frau Gilde, du erdrückst mich… du tust meinem Finger weh ahaha, bitte, mein Finger wird blau, aua…Du bist jetzt still, sonst muss ich dir den Mund zu halten, Christina ist jetzt still …“

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Körperverletzung, Missbrauch von Schutzbefohlenen und Vernachlässigung der Fürsorgepflicht. Darüber hinaus hat das Bildungsministerium Brandenburg eine Untersuchung angeordnet. Vorerst darf Frau Gilde nicht mehr allein in einem Raum mit Kindern sein.

Beitrag von Gabi Probst

Bitte helft mit, dass die Anthros diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten nicht vertuschen können!

Die Anthroposophen haben sofort reagiert und betreiben aktiv Vertuschung. An Aufklärung der Ereignisse sind sie definitiv nicht interessiert und versuchen Kritiker mundtot zu machen.

Hier ist die Pressemitteilung mit den abstrusen Vorwürfen gegenüber den Eltern und Erziehern, die sich um die Kinder sorgen:

Es verdichten sich die Anzeichen, dass eine Kampagne gegen die Alte Ziegelei von einem ehemaligen Mitarbeiter ausging, der die Einrichtung in Unfrieden verließ. Dieser Kampagne schlossen sich vor Monaten zwei weitere ehemalige Mitarbeiter und Eltern von zwei ehemaligen Schülern an.

Stellungnahme der Einrichtung

Nachtrag: RBB hat vor Gericht gewonnen, der Beitrag ist wieder online.

  1. 14. Juli 2008, 22:46 | #1

    http://rudolf-steiner.blogs

    Die kennen sich besser mit dem Thema aus.
    Es ist erschütternd.

  2. 14. Juli 2008, 23:12 | #2

    cohen,

    sorry, dass ich den Beitrag nur kurz überflogen hab‘, aber besteht irgendein direkter Zusammenhang zwischen der antroposophischen Prägung der Schule und der Gewalt? Oder ist es einfach eine miserable Einrichtung, die zufälligerweise auch antroposophisch ist?

  3. 14. Juli 2008, 23:23 | #3

    Gewalt ist dem anthroposophischen "Denken" immanent. Nicht offensichtlich, aber immanent.

  4. 14. Juli 2008, 23:27 | #4

    Hallo Benjamin,

    das ist der Text des Fernsehbeitrages. Die Veröffentlichung hat auch Dokumentationscharakter, deswegen ist der so lang. Die Waldis haben es geschafft, dass der Sender den Beitrag aus dem Netz genommen hat, es gab ihn nur noch im Cache von Google.
    Du kannst Dir also auch den verlinkten Beitrag anschauen.

    Zur Pädagogik:
    " So schreibt Waldorfpädagoge Erich Grabert in seinem 1989 in zehnter unveränderter Auflage erschienenen Standardwerk "Die Strafe in der Selbsterziehung und in der Erziehung des Kindes": "Wenn man also sagen wollte, es (das Schlagen, C.G.) sei unter allen Umständen falsch, (…) so wäre das abstrakt, wäre lebensfremd. Es gibt eben Fälle, wo keine Zeit zu verlieren ist, und es gibt Kinder, denen man vor allem anderen erst einmal imponieren muß, bei denen man sich erst in Respekt setzen muß, ehe man überhaupt mit irgendwelchen erzieherischen Maßnahmen beginnen kann. (…) Es kann durchaus Notwendigkeiten geben für körperliche Strafen und auch gute Resultate, die daraus entspringen".[36] Auch Steiner hält Prügel, insbesondere "Ohrfeigen",[37] für durchaus legitim, denn: "eine körperliche Strafe, von einer respektierten erwachsenen Person erteilt, kann mitunter einen günstigen, aufschreckenden Effekt haben".[38] "
    http://www.fkpsych.de/psych

  5. 14. Juli 2008, 23:36 | #5

    Eigentlich ist der Fernsehbeitrag noch viel zu zahm. Der Beginn mit den Biobauernhof und dem Schauspielunterricht ist doch volles Reinfallen auf die Selbstdarstellung dieser esoterischen, autoritären und ewiggestrigen Sekte.
    Wenn man etwas tiefer in das anthroposophische Wahnsystem eintaucht, wird es richtig eklig, rassistisch, behindertenfeindlich und psychotisch.

    Das ist einfach eine voll kranke Denke.
    Vielleicht lassen sich noch ein paar Sachen zusammentragen.

    Die lassen ihre ungeimpften Kinder auch gerne mal zur "Karmareinigung" an den Masern verrecken.
    Da hörts bei mir schon auf. Was für asoziale Elemente.

  6. Andreas Lichte
    15. Juli 2008, 09:01 | #6

    Ich bin ausgebildeter Waldorf-Lehrer und setze mich seit Jahren kritisch mit der Waldorf-Pädagogik und Anthroposophie auseinander.

    Meine Arbeitshypothese (in Übereinstimmung mit einem bekannten deutschen Schulrechtler):

    Die Bildungsministerien der Länder genehmigen Waldorfschulen, obwohl ein Grossteil der Lehrer keine ausreichende Qualifikation besitzt.

    Sie handeln damit gegen das Grundgesetz …

    GG, Artikel 7, Absatz 4, Satz 3: "Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen…"

    Ich selber machte eine Fortbildung zum Waldorflehrer am "Seminar für Waldorfpädagogik Berlin". Die "Ausbildung" ist völlig unwissenschaftlich, hat den Charakter einer Gehirnwäsche … siehe:

    "Wundersame Waldorf-Pädagogik oder Atlantis als Bewusstseinszustand", im internet: http://www.novo-magazin.de/

    Mein Bericht ist die "fsk 16" Version, geschrieben für meine Nichten und Neffen, die damals noch eine öffentliche Schule besuchten. Wenn ich da alles gebracht hätte, was sonst noch so passiert ist, hätten sie mich für "bekloppt" gehalten.

    Für die sektenartigen Zustände im Berliner Waldorfseminar gibt es Zeugen … siehe:

    "Inkarnieren zum Klavier – Nicole Glocke über ihre Erfahrungen am Seminar für Waldorfpädagogik in Berlin", http://www.novo-magazin.de/

    "Rudolf Steiner in Berlin", http://www.novo-magazin.de/

    und eine umfangreiche Korrespondenz mit dem Berliner Senator für Bildung Prof. Zöllner und Landesschulrat Hans-Jürgen Pokall. Teilnehmer des Waldorfseminars unterrichten OHNE 2tes Staatsexamen, obwohl dieses laut Prof. Zöllner zwingend für eine Lehrtätigkeit in Berlin erforderlich ist.

    "Unqualilifizierte Lehrer" hat Konsequenzen für die Praxis:

    – Waldorf-Lehrer sind völlig unkritisch, würden nie Kritik nach aussen tragen, da dies den Verlust des Arbeitsplatzes zur Folge hätte. Sie ständen vor dem Nichts, da sie an keiner anderen Schule eingestellt würden.

    – Waldorf-Lehrer erlernen keine Strategien zum "Konflikt-Management" … Eltern berichten immer wieder, dass ihre Kinder "gemobbt werden" und die Lehrer tatenlos zuschauen

    – Waldorf-Lehrer werden selber zu Gewalttätern, siehe die Dokumentation: http://eltern-contra-schulu

    – Der Waldorf-Unterricht ist katastrophal schlecht. Im "Klartext"-Beitrag sagt Sabine Wietschel, Mutter:

    "Das Schlimmste, was man meinem Sohn angetan hat, dass man ihn unterrichtet hat als Drittklässler. Das ist das Schlimmste. Diese seelische Vernachlässigung, wie er darunter gelitten hat. Wie er gelitten hat, nicht lernen zu dürfen."

    Dieser Satz steht für die Waldorf-Pädagogik als Ganze, nicht nur für die "KJHE Alte Ziegelei Rädel"

  7. 15. Juli 2008, 12:20 | #7

    Danke Andreas,

    man greift sich an den Kopf, was alles hierzuland möglich ist.

    Eins ist klar, die Anthros spielen auf der Klaviatur der Öffentlichkeitsarbeit sehr geschickt.

    Mir war auch sehr lange nicht bewusst, wie krank das ganze ist.

    Der Michael Grandt hat ein neues Buch geschrieben, "Schwarzbuch Waldorf":

    http://gtvh.de/product_info

    Klingt gut.

    Für mich sind es ja eigentlich zwei Baustellen. Die paramedizinische "anthroposophische Heilkunst" ist mir genauso ein übler Dorn im Auge.

    Wenn anthroposophische Ärzte es heilsam finden, dass man unter Qualen stirbt, damit die nächste Reinkarnation in 1300 Jahren einen besseren Start hat, ist das unmenschlicher Wahnsinn.

  8. 15. Juli 2008, 12:57 | #8

    Hallo,

    zu der Frage, ob es nur „zufällig“ in einer anthroposophischen Einrichtung zu solchen Misshandlungen kommt:

    Nein. Es ist weder ein Zufall noch ein Einzelfall.

    Siehe hierzu:

    http://rudolf-steiner.blogs

    http://rudolf-steiner.blogs

    Vor einiger Zeit wandte sich ein ehemaliges Heimkind einer andren Einrichtung mit der Bitte an mich, das Grauen anthroposophischer Kinderheime zu thematisieren. Ich sagte zu und bat um Zeit für Recherche und Realisation. Dann kam der RBB-Bericht von Gabi Probst.

    Hier ein Zitat, des ehemaligen Heimkindes zu diesem Bericht:

    „Weist du, all die Jahre habe ich mehr oder minder auf verlorenem Posten gekämpft dieses Problem zu thematisieren. Und dann dies. Aber eine Genugtuung ist es wahrlich nicht, wenn sich die Vermutung einer Kontinuität auf derartige Weise bestätigt.“
    Der Fall der KJHE Rädel ist in sofern eine Ausnahme, als hier an die Öffentlichkeit kam, was sonst niemand erfährt.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie

  9. thomas
    15. Juli 2008, 20:27 | #9

    Hallo Horstibär,

    Ich habe das flv gerade in ein mpeg verwandelt und lade es hoch, ist allerdings 120 MByte groß geworden. Dauert noch ein bischen, nur Geduld!

  10. Horstibaer
    15. Juli 2008, 18:58 | #10

    @cohen: womit kann ich das abspielen? Kenne das Format nicht.

    @Topic:

    Solch massiver körperliche Misshandlung hab ich nie erlebt, kenne aber solche Fälle. Ich war allerdings auch auf einer "normalen" Waldoofschule und nicht in einem Heim.
    Bei uns waren die Misshandlungen ehr subtiler. Mir hat man eine solche Angst vor der "bösen Staatsschule" eingeredet, dass ich mich nie getraut habe zu wechseln. Ausserdem waren Kontakte zu Aussenstehenden verpöhnt. Im Prinzip wurde das ganze Leben vereinnahmt, bis hin zur einenen Kirche die sich die Anthroposophen unterhalten. Das sind für schon Zeichen für Sektierertum.

    Naja, mehr dazu bei Gelegenheit hier oder im Forum.

  11. Horstibaer
    15. Juli 2008, 21:11 | #11

    mir hätte auch ein verweis auf einen player ausgereicht. Aber Dakn für deine Mühe!

  12. Horstibaer
    15. Juli 2008, 22:01 | #12

    Ich hab mir gerade mal die "Gegenrede" der Heimleitung durchgelesen. Das ist ja eine Verschwöhrungstheorie aller erster Kajüte! Da fehlt nur noch der Hinweis auf den "Ewigen Jud’" als Drahtzieher und wir hätten das ganze Standartprogramm der paranoiden Schwafler zusammen…..

  13. thomas
    16. Juli 2008, 13:19 | #13

    Die Aussagen kommen nicht nur von den "psychisch kranken" Kindern, sondern auch von ehemaligen Erziehern. Hast Du dir den Beitrag angesehen? Die Anstalt wird nicht nur durch Tonbandschipsel belastet.

    Wie dem auch sei- was sagt dir die Reaktion der Einrichtung, ihren Kritikern "Bildung einer kriminellen Vereinigung" vorzuwerfen. Lies dir auch mal den Kommentar eines Betroffenen unter der Stellungnahme der Einrichtung durch. Auch wir wissen nicht, wer da mit wem welche Rechnungen begleicht. Aber wir werden es hier dokumentieren, weil es sonst niemand tut.

  14. folgsam
    16. Juli 2008, 12:56 | #14

    Unfassbar das für euch angeblich kritisch Denkenden der schuldige schon absolut sicher feststeht. Ihr könnt euch anscheinend nicht vorstellen was psychisch kranke und Verhaltensauffällige Kinder alles erfinden können, die alleinigen Aussagen dieser Jugendlichen und ein Tonbandschnippsel ist leider gar nichts wert.

    Solange die Ermittlungen nicht weitere Ergebnisse bringen und die Anstalt belasten werde ich mir über die Schuld oder Unschuld der Erzieher kein Urteil bilden.

  15. 16. Juli 2008, 16:23 | #15

    @folgsam:
    Natürlich ist das ein boulevardmäßiger Beitrag.
    Ich habe trotzden geheult, als ich mir den Tonmittschnitt anhörte.
    Jedenfalls ist jetzt die Staatsanwaltschaft dran. Wir werden sehen.

    Ich finde es ein Unding, dass es solche Sachen wie anthroposophische Pädagogik und anthroposophische Medizin mit staatlicher Unterstützung in Deutschland gibt.

    Wenn es nur das dämliche Rumgehopse in den Elfengewändern wäre, könnte ich darüber lachen.

    Hier lache ich nicht mehr:
    "„Denn nehmen Sie einmal an, es gelingt den
    ahrimanischen Mächten, im menschlichen
    physischen Körper einen Sieg zu erringen …
    dann verfällt der Mensch durch diesen Sieg
    der ahrimanischen Mächte in solche Erkrankungen,
    wie Geschwulstbildungen, Karzinombildungen
    oder Stoffwechselkrankheiten,
    wie Diabetes, Zuckerkrankheit."

  16. 16. Juli 2008, 17:45 | #16

    Ich habe mir den Beitrag eben noch mal angesehen. Ich habe drei Kinder erlebt, die über Gewalterfahrungen berichten. Der Ex-Lehrer Kühne bestätigt die Geschichte mit dem "Gilde-Griff". Auch der Ex-Therapeut will das mit eigenen Augen gesehen haben. Dazu kommt die Praktikantin, die über ihre üblen Erfahrungen berichtet. Das sind *sechs* voneinander unabhängige Quellen. Die Staatsanwaltschaft hat den Laden durchsucht. Das geht nur auf richterliche Anordnung. und ein Richter ordnet sowas nicht mal eben so an. Ich halte das für eine außerordentliche Maßnahme. Wir dürfen gespannt sein…

  17. Jens Gerlach
    16. Juli 2008, 17:56 | #17

    @ folgsam

    „ …die alleinigen Aussagen dieser Jugendlichen und ein Tonbandschnippsel ist leider gar nichts wert.“

    Dein Kommentar ist leider gar nichts wert. Er ist nicht mehr als eine tumbe Frechheit. Gründe hat Thomas Dir bereits genannt.

    Darüberhinaus:

    Es handelt sich um einen auf 10 Minuten begrenzten Beitrag für ein Fernsehmagazin. Darin können weder die kompletten Recherche-Ergebnisse präsentiert, noch eine lückenlose Beweisführung erbracht werden. Das ist jetzt Sache der Staatsanwaltschaft.

    Auch die Länge eines Audio-Mitschnitts ist in einer Kurzdokumentation notwendigerweise begrenzt. Der Mitschnitt ist u.a. deshalb wichtig, weil er selber ein Beweisstück sein könnte und weil durch seine Existenz klar ist, dass es Zeugen geben muss.

    Gabi Probst ist eine seriöse Journalistin, die u.a. bereits skandalöse Verhältnisse in brandenburgischen JVAs ans Licht der Öffentlichkeit gebracht hat. Detlef Hardorp, der alle Betroffenen als Lügner diffamiert und mit irrsinnigen Klageandrohungen einzuschüchtern versucht, ist eine rassistischer Fanatiker, der alles tut, damit die Wahrheit nicht herauskommt.

    J.G.

  18. Jens Gerlach
    16. Juli 2008, 18:48 | #18

    PS

    Zitat folgsam:

    „Solange die Ermittlungen nicht weitere Ergebnisse bringen und die Anstalt belasten werde ich mir über die Schuld oder Unschuld der Erzieher kein Urteil bilden.“

    Dann kolportiere doch bitte derweil auch keine Urteile über die betroffenen Kinder, sondern halte ganz einfach den Mund.

    J.G.

  19. 16. Juli 2008, 19:04 | #19

    Ich hab mir Jahreleng angehört, sowas währen alles bedauerliche Einzelfälle. Heute weiss ich es eben besser. Die Aussagen der Beschuldigten richten sich doch auch ganz offensichtlich nur an Gläubige. Es werden die Argumente der Gegner wiederholt ohne auch nur ansatzweise etwas entgegesetzen zu können. Alles was bleibt sind Beleidigungen. Wer denen immernoch nach dem Maul redet hat mein Mitgefühl.

  20. w.g.
    16. Juli 2008, 19:28 | #20

    Dr. Detlef Hardorp ist nicht nur Pressesprecher der Waldorfschulen in Berlin/Brandenburg.

    Er ist auch "Geistesforscher".

    Siehe Hardorps Ausführungen in der Werbeschrift: "Was will Waldorfpädagogik?" http://www.waldorf.net/html

    Dort sagt Hardorp im Abschnitt "Rudolf Steiner: Philosoph und Wissenschaftler", Zitat:

    "Bemerkenswert ist u.a., dass er [Steiner] (…) schon im Jahre 1920 eine Differentialgleichung für Lichtwirkungen entwickelte, die erst drei Jahre später von Erwin Schrödinger "neu" entdeckt wurde. Sie spielte als Grundlage der Quantenphysik in der modernen Naturwissenschaft eine nicht unbedeutende Rolle."

    Was würde die physikalische Fachwelt Hardorps Forschung sagen?

    "Rudolf Steiner – Entdecker der Quantenphysik …"

    Schöne Grüsse von der Sekte!

  21. w.g.
    16. Juli 2008, 19:45 | #21

    In den Verantwortungsbereich von Dr. Detlef Hardorp gehört auch der folgende Skandal:

    – Bauskandal der Rudolf Steiner Schule, Berlin

    Tagesspiegel, 23.10.2007:

    http://www.tagesspiegel.de/

    "NACHBARSCHAFTSSTREIT

    Wird der Neubau der Zehlendorfer Waldorfschule abgerissen?
    Die Rudolf-Steiner-Waldorfschule in Zehlendorf hat mit Bestürzung auf einen möglichen Abriss ihres Erweiterungsbaus reagiert. Gegen den Neubau hatten Anwohner geklagt, der Rechtsstreit zieht sich seit Jahren hin.

    BERLIN – "Ein Abriss wäre katastrophal für uns", sagte Geschäftsführer Friedrich Ohlendorf. Bislang seien 1,8 Millionen Euro in den fast abgeschlossenen Bau geflossen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hatte am Montag in einem Beschluss Anwohnern Recht gegeben, denen der Bau zu nahe an den eigenen Grundstücken liegt. Sie können nun einen Abriss des Gebäudes durchsetzen. Noch hätten sich die Anwohner nicht zu der Gerichtsentscheidung geäußert, sagte Ohlendorf. Die Schule wolle erneut auf die Nachbarn zugehen und weitere Vergleichsangebote machen. Zuvor hätten die Kläger bereits mehrere Angebote ausgeschlagen.

    Hintergrund ist ein langjähriger Nachbarschaftsstreit. Anfang der 60er Jahre war es zwischen der seit 1947 existierenden Schule und den damaligen Eigentümern der angrenzenden Grundstücke zu einem Streit wegen des Schullärms gekommen. Damals gab es einen Vergleich, bei dem sich die Schule verpflichtete, im Falle eines Neu- oder Ergänzungsbaus einen Mindestabstand von 20 Metern zu den Nachbargrundstücken einzuhalten. Die Schule fühlte sich mittlerweile aber nicht mehr an den Vergleich gebunden. Sie begann damit, einen Erweiterungsbau zu errichten, der rund zehn Meter an die Wohngrundstücke der heutigen Eigentümer heranrückt. Durch mehrere Instanzen gelangte die Auseinandersetzung bis zum BGH.

    Bereits im vergangenen Jahr sei ein Baustopp verhängt worden, sagte Ohlendorf. Der Innenausbau sei noch nicht abgeschlossen. Rund 75 Schüler seien derzeit in provisorischen Containern untergebracht. Beim Neubau habe die Schule besonders auf den Lärmschutz geachtet. Einem Gutachten zufolge würden die Anwohner durch den Neubau besser als vorher vom Schullärm abgeschirmt. (mit ddp)"

    Die Kosten des Neubaus betragen laut Architekten Becher + Rottkamp http://www.becher-rottkamp.de/ 2.1 Millionen Euro. Woher kommt das Geld?

  22. w.g.
    16. Juli 2008, 19:46 | #22

    In den Verantwortungsbereich von Dr. Detlef Hardorp gehört auch der folgende Skandal:

    – Asbest-Skandal an der Eugen-Kollisko-Schule, Berlin Kladow

    Berliner Morgenpost vom 17. November 2006:

    http://www.morgenpost.de/co

    "Kinder spielen im Asbest – Vater schildert erschreckende Zustände auf der Baustelle der Waldorf-Schule in Kladow

    Kladow – Die Zustände auf der stark asbestbelasteten Baustelle der Kladower Eugen-Kolisko-Schule für Waldorfpädagogik übertreffen offenbar die schlimmsten Befürchtungen der Behörden. Andreas Weber, dessen vierjährige Tochter in die Waldorf-Kita im Gebäude des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) geht, berichtet über einen erschreckend sorglosen Umgang mit dem krebserregenden Material im ehemaligen Haus 9 des Krankenhauses Havelhöhe. Der Verein für Waldorfpädagogik Havelhöhe baut den früheren Krankenhaustrakt zu Schulstandort um. Nachdem besorgte Eltern vorige Woche Ämter alarmiert hatten, besteht ein Baustopp.

    Seit Februar hätten Eltern und Lehrer zunächst nur an den Wochenenden, seit Mai dann beinahe täglich in den belasteten Räumen gearbeitet. Der Staub des Abbruchmaterials sei bei geöffneten Fenstern sowohl ins Freie als auch durch das Gebäude geweht. Nahezu alle Eltern und Lehrer hätten mitgeholfen. Viele der freiwilligen Helfer hätten ihre Kinder regelmäßig mit auf die asbestverseuchte Baustelle gebracht. "Da haben Mütter einfach den Kinderwagen reingeschoben", erinnert sich Weber. Der Nachwuchs habe inmitten des Abbruchmaterials gespielt, berichten auch Mitstreiter.

    Der Keller sei ein "regelrechter Asbestschacht" gewesen, sagt Weber. "Als ich da auf eine knirschende Bodenplatte getreten bin, habe ich mir gesagt, das kann ja wohl nicht wahr sein. Ich habe ein Bruchstück in eine Plastiktüte gesteckt und mitgenommen." Die Probe bestätigte den Asbestverdacht, der dem Vereinsvorstand als Bauherren lange bekannt gewesen sein muss. Ein Schadstoff-Gutachten der Berliner Gesellschaft für Sicherheits- und Umwelttechnik (GSU) vom April 2005 im Auftrag der Eugen-Kolisko-Schule, das dieser Zeitung vorliegt, weist gleich an mehreren Stellen auf asbestbelastete Baumaterialien, aber auch andere Schadstoffe wie hochgiftige Holzschutzmittel hin. Danach wurden vom Keller bis zum Dach des viergeschossigen Hauses asbesthaltige Baustoffe dokumentiert und auf Richtlinien zum Umgang mit gefährlichen Stoffen verwiesen.

    Dass dennoch keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, macht Behörden und Betroffene gleichermaßen sprachlos. Auf ausdrückliche Nachfragen seien die Belastungen immer heruntergespielt worden, erzählen Väter und Mütter hinter vorgehaltener Hand. Die meisten wollen anonym bleiben. Sie fürchten Nachteile für ihre Kinder und bangen um das Projekt, an dem die meisten Familien und viele Pädagogen auch finanziell beteiligt sind.

    Der Vereinsvorstand war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Am Mittwoch will er jedoch Eltern und Lehrer bei einer Versammlung mit Vertretern des Landesamtes für Arbeitschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit über die Situation informieren."

  23. 16. Juli 2008, 19:56 | #23

    Klar, und wer dran krepiert, der muss sich mal überlegen was er im Vorleben falsch gemacht hat….

  24. folgsam
    16. Juli 2008, 21:46 | #24

    "Dann kolportiere doch bitte derweil auch keine Urteile über die betroffenen Kinder, sondern halte ganz einfach den Mund."

    Auch wenn du persönlich in diesen Fall involviert sein solltest, den Mund lasse ich mir ganz sicher nicht verbieten.

    Diese Kinder sind nicht grundlos in einer derartigen Einrichtung gelandet.
    Anbetracht des einseitigen Meinungsbildes hier erschien mir eine Überspitzung zudem angebracht.

    Ich kenne beileibe nicht alle Fakten und kann die einzelnen Aussagen nicht gegeneinander abwägen, deswegen möchte ich abwarten was die Ermittlungen ergeben. Ich bezweifle ausserdem dass anthroposophische Ideologie alleine hinreichend für Gewalt gegenüber Kindern ist. Oder hat Steiner oder sonstwer irgendwo festgeschrieben, man solle die Kinder züchtigen?

  25. Jens Gerlach
    16. Juli 2008, 22:05 | #25

    @ folgsam

    „Diese Kinder sind nicht grundlos in einer derartigen Einrichtung gelandet.“

    Es fällt schon wirklich schwer, bei dem was Du von Dir gibst, nicht aus der Haut zu fahren.

    „Ich bezweifle ausserdem dass anthroposophische Ideologie alleine hinreichend für Gewalt gegenüber Kindern ist.“

    Lies doch z.B. die hier im thread verlinkten Quellen.

    Was Du schreibst läuft darauf hinaus:

    Ich habe von nichts eine Ahnung, möchte aber nicht, dass die Heimleitung so hart ins Gericht genommen wird, wo doch die Kinder viel zwielichtiger sind.

    Hast Du auch die Antwort von Thomas gelesen?

    Darauf gehst Du überhaupt nicht ein und wiederholst nur noch einmal den bereits zuvor geäußerten Blödsinn.

    J.G.

  26. 16. Juli 2008, 23:17 | #26

    "Oder hat Steiner oder sonstwer irgendwo festgeschrieben, man solle die Kinder züchtigen?"

    Na klar:
    " Nach Aussagen ehemaliger Waldorflehrer werde mithin auch zu anderen Methoden der Disziplinierung gegriffen: unbotmäßige Schüler würden vor der gesamten Klasse an den Pranger gestellt, in schwerwiegenderen Fällen für die ganze Schule sichtbar als Störer gekennzeichnet; hypermotorischen Kindern würden die Hände schon mal mit Pflaster an die Schulbank geklebt,[34] auch körperliche Züchtigung, eine "schallende Ohrfeige" etwa, sei durchaus probates Mittel "kindgemäßer Erziehung".[35] Auch wenn es sich hierbei vielleicht um Einzelfälle handelt – die Waldorfschulen sind in ihrem Vorgehen nicht weisungsgebunden -: Steiner-Pädagogik läßt Gewalt als Erziehungsmittel ausdrücklich zu. So schreibt Waldorfpädagoge Erich Grabert in seinem 1989 in zehnter unveränderter Auflage erschienenen Standardwerk "Die Strafe in der Selbsterziehung und in der Erziehung des Kindes": "Wenn man also sagen wollte, es (das Schlagen, C.G.) sei unter allen Umständen falsch, (…) so wäre das abstrakt, wäre lebensfremd. Es gibt eben Fälle, wo keine Zeit zu verlieren ist, und es gibt Kinder, denen man vor allem anderen erst einmal imponieren muß, bei denen man sich erst in Respekt setzen muß, ehe man überhaupt mit irgendwelchen erzieherischen Maßnahmen beginnen kann. (…) Es kann durchaus Notwendigkeiten geben für körperliche Strafen und auch gute Resultate, die daraus entspringen".[36] Auch Steiner hält Prügel, insbesondere "Ohrfeigen",[37] für durchaus legitim, denn: "eine körperliche Strafe, von einer respektierten erwachsenen Person erteilt, kann mitunter einen günstigen, aufschreckenden Effekt haben".[38] "

    http://www.fkpsych.de/psych
    Lies doch mal ein bisschen Colin Goldner, folgsam.

    Und probier auch mal einen Perspektivwechsel ! Kopier Dir den Text raus und ersetze "Waldorf" durch "Kloster", "anthroposophisch" durch "katholisch" und "Rudolf Steiner " durch "Jesus"!
    Steiners Äußerungen sind für Anthroposophen sakrosankt.

    Sekten sind gut im Geheimhalten. Das ist ein Merkmal von Sekten.
    Wenn die Schüler nicht so ein verdammt arhimanisches Gerät zum Mitschneiden gehabt hätten, wäre nix passiert.

  27. folgsam
    17. Juli 2008, 01:22 | #27

    @Jens Gerlach

    In eine derartige Einrichtung (Kinder und Jugendhilfe) kommt keiner weil er mal in die Sommerfrische geschickt wird. Die betroffenen Jugendlichen kommen zum überwältigenden Anteil aus dysfunktionalen Familien und bringen von dort teils schwerwiegende psychosoziale Störungen mit. Sie werden vom Jugendamt aus ihren Familien geholt wenn die Zustände dort untragbar geworden sind, die Jugendlichen konsequent die Schule schwänzen und andere Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Insbesondere zur Ferien und Feiertagszeit, zum Beispiel über Weihnachten oder Ostern brennt die Bude, da werden Kinder für ein paar Tage oder Wochen aus den Familien evakuirt um nicht bei den Eltern hocken zu müssen.
    Ob speziell dieser Anthroladen psychosoziale Ambulanz anbietet, weiß ich nicht, aber es dürfte in die Richtung gehen.

    Also, fahr mal ruhig aus deiner Haut. Das die meisten Kinder/Jugendlichen der Einrichtung ihren Knacks weg haben ist sicher.

    "Ich habe von nichts eine Ahnung, möchte aber nicht, dass die Heimleitung so hart ins Gericht genommen wird, wo doch die Kinder viel zwielichtiger sind."

    Die Heimleitung und oder einzelne Erzieher sind solange unschuldig bis ihre Schuld bewiesen ist.
    Betrachtet man unsere Verhaltensbiologie und evolutiven Wurzeln ist in manchen Fällen physische Unterstreichung ( Backpfeife, bestimmtes festhalten an Extremitäten, auch hohe Lautstärke) von Grenzziehungen etc. sicher nicht unter allen Umständen das schlechteste Mittel zur Erziehung und sicherlich ein definitiver, konditionierender Reiz.

    Zweifellos gibt es mittlerweile bessere pädagogische Methoden.

    "Und probier auch mal einen Perspektivwechsel !"

    Dankeschön, aber de anthroposophische Irrenkram hat sich auch ohne das für mich als solcher entlarvt.

    Mir geht es hier nicht darum Steiners Lehre zu verteidigen oder gar Gewaltverbrechen an Kindern und Jugendlichen zu relativieren.
    Es wird für einige Erzieher und die Heimleitung wohl böse enden, das ist abzusehen, doch sogleich einseitig die Aussagen der vermeintlichen Opfer und ehemaligen Erzieher als Wahrheit anzusehen, das ist absurd.

  28. 17. Juli 2008, 02:00 | #28

    1.Welche Kinder „landen“ (wie Du es nennst) in einem „solchem“ Heim?

    2.Nach welchen „Rezepten“ werden sie in der KJHE Rädel behandelt?

    3.Was ist mit der Antwort/den Fragen von Thomas?

    4. Wenn hier einer einen "Knacks weg" hat, dann bist Du es.

    J.G.

  29. Jens Gerlach
    17. Juli 2008, 02:14 | #29

    Pardon

    "… dann bist Du es."

    war natürlich falsch formuliert.

    korrekt muss es heißen;

    „dann Du.“

    J.G.

  30. folgsam
    17. Juli 2008, 02:20 | #30

    1. Was für Personen in Kinder/Jugendhilfeeinrichtungen landen (was hast du nur gegen das wort?) habe ich geschrieben, oder?

    2. Von welchen "Rezepten" sprichst du bitte? Wo hab ich diese Wort gebraucht?
    Was willst du von mir?

    3. Was soll damit sein? Die Indizien, soweit ich das sehen kann, scheinen gegen gegen den/die Erzieher/Heimleitung zu sprechen.
    Ändert nichts an meiner Kernaussage.

    4. ad hominem, wenns dir spaß macht mach halt weiter.

  31. Jens Gerlach
    17. Juli 2008, 03:03 | #31

    1.Ja, hast Du geschrieben. Begreifst aber nicht, was Du schreibst.
    Nochmal die Frage: welche Kinder sind es Deiner Meinung nach?

    2.Nein, Du hast das Wort nicht gebraucht, redest aber über Kinderheime anthroposophischer Ausrichtung und maßt Dir an, gestandene Journalisten für dämlich oder intrigant zu halten.

    3.Wenn die Indizien, wie Du schreibst, gegen die Heimleitung und nicht gegen die Kinder sprechen, warum bringst Du dann hier immer wieder das Gegenteil zum Ausdruck?

    4.Nein, macht mir keinen Spaß. Zum dritten Mal: Was ist mit der Antwort und den Fragen von Thomas?

    Guts Nächtle.

  32. folgsam
    17. Juli 2008, 03:17 | #32

    Du meinst ob ich den Beitrag gesehen hab? Jap.

    Zum Rest: Ich wiederhol mich ungern.

  33. Jens Gerlach
    17. Juli 2008, 03:28 | #33

    "Ich wiederhol mich ungern."

    😀

    Nicht einmal das stimmt.

    s.o.

    Jetzt aber endgültig Schluss. Zumindest für mich.

  34. folgsam
    17. Juli 2008, 03:35 | #34

    Genau, schluss bis mehr darüber in Erfahrung gebracht werden kann.

  35. Jens Gerlach
    17. Juli 2008, 13:07 | #35

    Ich meinte nicht Schluss mit dem Thema, sondern mit einer fruchtlosen Diskussion, in der Du partout nicht auf die Argumente anderer eingehen willst. Wenn Du davon ausgehst, dass Kinder, Eltern, Erzieher, Lehrer und Journalisten gemeinsam lügen, um eine vorbildliche Einrichtung in Verruf zu bringen, dann ist Dir nicht mehr zu helfen.

    J.G.

  36. 17. Juli 2008, 13:18 | #36

    Es ist schön, dass ihr eure Diskussion ohne Eingreifen der Moderation zu einem zivilisierten Abschluss gebracht habt. Ich möchte noch hinzufügen, dass bei uns niemandem der Mund verboten wird, gerade dann nicht wenn er anderer Meinung ist. Wir möchten uns nicht im Sumpf unserer Vorurteile wälzen, sondern stellen uns jederzeit kritischen Nachfragen. Zensur ist was für Sektierer, die ein Problem mit der Realität haben.

  37. 17. Juli 2008, 14:10 | #37

    „Ich möchte noch hinzufügen, dass bei uns niemandem der Mund verboten wird“

    Meine Güte, so war das doch überhaupt nicht gemeint.

    Es Ist nur nicht sehr logisch, sich angeblich kein Urteil über die Erzieher erlauben zu wollen und im selben Atemzug zu mutmaßen, die „psychisch kranken“ Kinder hätten alles nur erfunden, weshalb sie ja auch zu Recht in einer solchen Einrichtung „gelandet“ wären.

    Wenn sich jemand außer Stande sieht, aufgrund des Beitrags ein Urteil zu bilden, dann sollte er das auch lassen, nicht nur bezüglich der Erzieher, sondern auch hinsichtlich der Kinder, deren Aussagen von anderen bestätigt wurden.

    J.G.

  38. 17. Juli 2008, 15:43 | #38

    @Jens: Ich glaub, der Sysopi hat das auch nicht so gemeint.

    Ich kann "folgsam" hier auch nicht folgen, sehe aber seinen grundsätzlichen Gedanken, der ja nicht verkehrt ist, nämlich sich vor Hysterie und Vorverurteilung zu hüten. Andererseits kann man diese Haltung auch übertreiben. M.M. hat "folgsam" das hier getan.

    Ist doch kein wirkliches Problem.

  39. 17. Juli 2008, 16:23 | #39

    @ rincewind,

    Was folgsam hier mit der Attitüde gebotener Neutralität und Zurückhaltung zu Besten gab, war jedoch das genaue Gegenteil dessen, mit der wiederholten Unterstellung, es gäbe einen Kausalzusammenhang von psychischen Erkrankungen und besonders ausgeprägter Verlogenheit der Heimkinder. Das ist etwas anderes als sich gegen Vorverurteilung und Hysterie auszusprechen, der hier im Übrigen auch niemand verfallen ist. Es ist eine fortgesetzte, dummdreiste Beleidigung der Kinder und psychisch kranker Menschen. Alle sachlichen Argumente ignoriert er hartnäckig und hat selber kein einziges zu bieten, weder dafür, dass alle Zeugen lögen, noch dafür, dass hier eine pauschale Vorverurteilung inszeniert würde.

    J.G.

  40. folgsam
    17. Juli 2008, 17:37 | #40

    Lieber, lieber, lieber Jens. Nicht Hyperventilieren.

    Um mal die Pressemitteilung des Kinderheims zu bemühen:

    "Kinder und Jugendliche sind beeinflussbar, in gesteigertem Maße, wenn sie psychische Probleme haben."

    Die Kinder sind in jedem Fall die Opfer, ob sie nun tatsächlich wie geschildert misshandelt wurden oder ob sie durch Suggestion anderer Falschaussagen machen.
    In jedem Fall ist, falls eine psychische Störung vorliegt und der Junge der angibt mit einem Stuhl beworfen worden zu sein hat wie man seinen eigenen Schilderungen entnehmen kann wohl einen psychischen Defekt. Ob und wie genau die eigene Urteilsfähigkeit, Realitätswahrnehmung und Beeinflussbarkeit dadurch verändert ist kann ich nicht beurteilen, das kannst du wohl auch nicht, als Richter würde ich jedenfalls ein psychologisches Gutachten abwarten bevor ich die Aussage des Jugendlichen bewerte.

    Die ersten paar Beiträge klangen für mich durchaus tendenziös. Natürlich wusste ich, dass mir widersprochen wird. Daran hing ja der ganze spaß ^-^

  41. folgsam
    17. Juli 2008, 17:38 | #41

    Da ist ein kaputter Satz drin, bitte zusammenreimen ^^

  42. w.g.
    17. Juli 2008, 17:55 | #42

    Hallo "folgsam",

    Ihre Skepsis finde ich grundsätzlich o.k. …

    dass Sie fast wörtlich die Aussagen von Dr. Detlef Hardorp übernehmen, überzeugt mich nicht.

    Wenn Sie wirklich zur A U F K L Ä R U N G beitragen wollen, dann hinterfragen Sie doch einmal die Rolle Dr. Detlef Hardorps.

    Einige Hinweise dazu habe ich weiter oben gegeben, siehe "16/07 19:28:33" ff.

    Recherchieren Sie doch mal, was Sie sonst noch über Dr. Hardorp finden können …

    Es gibt noch so einiges. Auch im Verfahren der "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" (BPjM) gegen 2 Bücher Rudolf Steiners hat Hardorp Falschmeldungen en masse publiziert. Darin stellte er implizit die Autorität einer Bundesbehörde in Frage …

  43. 17. Juli 2008, 18:09 | #43

    "Kinder und Jugendliche sind beeinflussbar, in gesteigertem Maße, wenn sie psychische Probleme haben."

    Ah ja.

    Nö klar, wenn Hardorp das so sagt, dann wird das wohl stimmen.

    Sicher, „unzufriedene Ehemalige“ haben eine „kriminelle Vereinigung“ gegründet und die Kinder dazu gebracht Misshandlungen zu erfinden.

    Glücklicherweise gibt es so unbeeinflussbare kritische Geister wie Dich, die das Ganze mit Hardorps Hilfe schnell durchschauen, während alle anderen hier so blöde sind, den Braten nicht zu riechen.

    J.G.

  44. folgsam
    17. Juli 2008, 18:36 | #44

    War ja klar, einmal den unter allen Umständen verachtenswerten und falschen Anthroladen zitieren und gleich wird jedes Wort zu Kot. So scheinst du es zumindest zu sehen.

    Ganz losgelöst von jedem Vorurteil: Das sehen nicht nur Anthros so und da haben sie ausnahmsweise mal recht.

  45. folgsam
    17. Juli 2008, 18:42 | #45

    Zur Gänze erfunden ist wohl nicht alles, das Ausmaß der Misshandlungen ist aber vielleicht stark übertrieben. Müsste man untersuchen.

  46. w.g.
    17. Juli 2008, 18:51 | #46

    Hallo "folgsam",

    kann Ihnen nicht folgen, ist vielleicht auch besser so: "Fäkal-Vokabular" mag ich nicht.

    Machen Sie sich mal an die "Untersuchung" – schnell.

    Fangen Sie bei Dr. Detlef Hardorp an – am vielversprechendsten.

  47. folgsam
    17. Juli 2008, 18:54 | #47

    Tut mir leid wenn ich mit dem Wort "Kot" irgendjemanden "peinlich" berührt haben "sollte" o_O

    Anonsten weiß ich nicht was Sie von mir wollen, lieber "w.g."

  48. w.g.
    17. Juli 2008, 19:13 | #48

    Lieber "folgsam",

    Sie sollen mal endlich selber zur Aufklärung beitragen, anstatt hier den "alles halb so wild" -Rap zu performen … das wird langsam zu spam: Absicht?

    Auftrag: Stürzen Sie sich auf den Sekten-Führer Dr. Detlef Hardorp!

  49. folgsam
    17. Juli 2008, 19:21 | #49

    Tut mir leid, Esoterik-Aufklärung ist nicht meine Hauptbeschäftigung, das macht ihr schon sehr gut.

    Kreationisten/ID machen mir da schon mehr spaß, aber der Sumpf ist natürlich der gleiche:
    Obskurantistische, irrationale Wahrheiten und ganz allgemeiner galoppierender Irrsinn.

  50. Andreas Lichte
    17. Juli 2008, 20:51 | #50

    @ "folgsam"

    Sie schreiben:

    "Kreationisten/ID machen mir da schon mehr spaß, aber der Sumpf ist natürlich der gleiche"

    Genau. Weil Anthroposophie auch "Intelligent Design" ist.

    Jens Heisterkamp, Autor der anthroposophischen Zeitschrift "info 3" vertritt öffentlich ein "Intelligent-Design" à la Steiner … besser: er vertrat es … sein Artikel ist nicht mehr zu finden, der link am Ende meines kommentierenden Artikels führt ins Leere, siehe:

    „Die Welt in meinen Füßen“

    http://www.novo-magazin.de/

    (link zu Heisterkamp bei "Anmerkungen")

  51. folgsam
    17. Juli 2008, 22:13 | #51

    "Der Mensch steht am Anfang. Aus ihm heraus haben sich die Tiere entwickelt, sind Spezialisierungen, ja Vereinseitigungen menschlicher Eigenschaften. Und zugleich ist „der Mensch“ auch Ziel des ganzen Entwicklungsgeschehens."
    Wow, das verschlägt einem die Sprache.

    Daran ist so ziemlich jedes Wort wirrsinnig und grotesk, das ist kein ID wie ihn die etwas besonneren Vertreter wie Behe und Dembski proklamieren, bei denen muss man schon vorsichtig argumentieren, will man nicht in Fallen tappen.

    Aber das…irre und gefährlich.
    Den Menschen wider jede Vernunft in das Zentrum des Universums zu stellen hat schon bei den Christen etc. zu nichts gutem geführt…

    Und sowas wird an Waldorfschulen gelehrt? Ich dachte bisher da kommen auch recht taugliche und vernünftige Menschen bei rum. Scheint ein Vorurteil gewesen zu sein.

  52. 17. Juli 2008, 22:35 | #52

    Sowas wird nicht gelehrt im Sinne von ID gleichberechtigt zur Evolution in der Biologie. Aber es wird in früherer Jahren, also der Grundschuhlzeit in Form einer wirren Mischmaschs aus Alrem und Neuem Testament, Germannischen Legenden, Literarischen Werken und Historie.
    Das alles als ein indifferenter Brei.

  53. 18. Juli 2008, 00:14 | #53

    Für mich ist Kirche genauso esoterisch, wie die ungeliebte Alternativmedizin.
    Ich sehe da nur Parallelen.

    Es beruht immer auf Behauptungen, wird einfach geglaubt, Kritik ist unerwünscht.

    Die Kritik, die Dawkins für den "Gotteswahn" entgegeschlug: "Sie haben keine Ahnung von der Thematik, Sie haben sich selbst nicht intensiv genug mit Religion auseinandergesetzt", kenne ich genauso von Homöopathen etc..

    Die Esoteriker berufen sich immer auf höheres Wissen, dass den Uneingeweihten verschlossen ist und nehmen Kritik sofort persönlich. Dementsprechend keifen sie dann zurück.

    Die Anthropsophen haben jede Menge "geheimes Wissen". Steiner war in quantitativer Hinsicht extrem produktiv. Er hat eine Menge giftige und ziemlich erfolgreiche Meme freigesetzt.

  54. w.g.
    19. Juli 2008, 16:04 | #54

    Dr. Detlef Hardorp … wittert das Komplott, die Verschwörung … da muss er auch schon mal selber über Leichen gehen, wen auch immer diffamieren: Unten sein Kommentar zum TAZ-Artikel

    "Rudolf Steiner – Diese Waldorfs!"

    http://www.taz.de/1/politik

    "(…) Es gibt eine ganz kleine Gruppe von Menschen, die derzeit auf dem Trip sind, Anthroposophie bzw. Waldorfpädagogik in ein möglichst schlechtes Licht zu stellen, aus weltanschaulichen Gründen. Es ist erstaunlich, wie es dieser Truppe immer wieder gelingt, ein Medienecho zu produzieren. Andreas Lichte hat Rainer Fromm von Frontal21 mit Material versorgt, hat versucht über die Kirche eine Anti-Waldorf Tagung zu organisieren, die er – als diese abgesagt wurde – an der HU zusammen mit der Doktorandin und Stipendiatin der Rosa Luxemburg Stiftung Jana Husmann-Kastein unterbrachte. Dann haben die beiden den Indizierungsantrag begutachtet. Wenn der "besorgte Bürger", der den Prüfauftrag laut Ministeriumssprecher auslöste, nicht Andreas Lichte selber war, dann mit großer Wahrscheinlichkeit ein Bekannter von ihm, wie z.B. sein ehemaliger Kommiliton Marcus Beauchamp, der auch in Frontal21 auftrat."

    "Eine ganz kleine Gruppe von Menschen …" gibt es jemanden, dem das bekannt vorkommt?

    Dann wird u.a. "Marcus Beauchamp" benannt, als möglicher Antragsteller für das BPjM-Verfahren – der hatte davon aber noch gar nichts gehört …

    usw. usw.

    Viel Spass bei der Lektüre des versammelten Hardorp-Wahnsinns – selber lesen, dies war nur ein winziger Auszug.

  55. Zerdling
    21. Juli 2008, 03:36 | #55

    Der Gilde-Griff… ich dachte solche Zeiten sind vorbei, wie naiv ich doch immer bin.

  56. William
    21. Juli 2008, 13:09 | #56

    Ich bin äußerst betroffen von den Zuständen, die in dieser Einrichtung herrschten. Auch ich glaubte solche Zeiten sind vorbei. Warum aber empört man sich so wenig über die, die einen solchen menschenverachtenden Wahnsinn überhaupt amtlich zulassen. Warum setzt man sich so wenig mit denen auseinander, die dafür gesorgt haben, dass die Kinder eine derartige Entwicklung genommen haben. Ich kenne persönlich eines der betroffenen Kinder und die Ursachen für dessen Entwicklung! Nach dem Dilemma in der Kindereinrichtung spielt dessen Mutter die Erschütterte und Besorgte, hat sie doch durch die Instrumentalisierung ihres Sohnes maßgeblich zu dessen psychosomatischer Erkrankung im Rahmen ihrer Ehescheidung beigetragen. Tut mir leid, aber auf Grund dieser meiner Kenntnisse, kann ich den Äußerungen von Mutter und Sohn, nur wenig Glauben beimessen. Neben den sog. "Erziehern" dieser Einrichtung und den Verantwortlichen, die derartige Einrichtungen zulassen, sind die Elternteile, mit deren Zustimmung Kinder in derartige Einrichtungen abgeschoben werden, ebenfalls zur Verantwortung zu ziehen.

  57. andreas Lichte
    21. Juli 2008, 13:27 | #57

    Hallo William,

    in der Verantwortung steht zu allererst mal das "Ministerium für Bildung, Jugend und Sport" (MBJS) Brandenburg,

    http://www.mbjs.brandenburg

    Nie und nimmer hätte die "KJHE Alte Ziegelei Rädel" überhaupt genehmigt werden dürfen, siehe:

    http://rudolf-steiner.blogs

    Sie schreiben:

    "Ich kenne persönlich eines der betroffenen Kinder und die Ursachen für dessen Entwicklung! Nach dem Dilemma in der Kindereinrichtung spielt dessen Mutter die Erschütterte und Besorgte, hat sie doch durch die Instrumentalisierung ihres Sohnes maßgeblich zu dessen psychosomatischer Erkrankung im Rahmen ihrer Ehescheidung beigetragen. Tut mir leid, aber auf Grund dieser meiner Kenntnisse, kann ich den Äußerungen von Mutter und Sohn, nur wenig Glauben beimessen."

    Das ist starker Tobak!

    Den sollten Sie vielleicht nicht anonym schreiben … auch sollten Sie hier den Namen der Eltern nennen – dann kann man Ihre Aussagen zumindest prinzipiell überprüfen.

    So streuen Sie nur bösartig Gerüchte …

  58. 21. Juli 2008, 14:30 | #58

    Ich habe die Antwort von William gelöscht, da ich nicht erkennen kann was die privaten Eheprobleme der betreffenden Personen mit der Frage zu tun haben, ob in Rädel Kinder misshandelt worden sind. Dass wir hier anonym alles schreiben können, heißt das wir auch Verantwortung für das geschriebene haben. Es ist eine Sache, Personen zu kritisieren die sich aus eigenem Entschluß ins Licht der Öffentlichkeit gestellt haben, wie zB Herrn Hardorp. Es ist eine andere Sache, das private Unglück von Opfern in die Öffentlichkeit zu zerren.

  59. Lili
    25. Juli 2008, 21:23 | #59

    @ William,
    Egal aus was für Gründen ein Kind in solch eine Einrichtung kommt.die Eltern, auch wenn sie (unwissendlich)zu dessen Erkrankung beigetragen haben, wollen doch das jemand ihrem Kind hilft. Ich kann die Erschütterung und Besorgnis der Mutter nachvollziehen, denn es ist sehr schwierig, eigentlich unmöglich in der "Behandlungsphase" ehrliche und wahre Anliegen und Probleme der Kinder zu erfahren. Ich spreche aus Efahrung, denn meine Eltern haben mich auch in eine Anthroprosophische Klinik gesteckt.

  60. Kiebitz
    27. Juli 2008, 18:43 | #60

    Hallo,
    ich finde es grandios, dass sich Leute dieses Themas annehmen und "Daten" vor dem Zugriff und der Entfernung aus dem Netz sichern.
    Die Stellungnahme der Einrichtung ist bekannt, sie ist auf der Seite der Einrichtung abgelegt.
    Der Text der Klartext-Sendung sowie auch das Video der Sendung stehen auf der rbb-Seite wieder zur Verfügung.
    Lassen sich daraus Interpretationen des derzeitigen Standes der Dinge ableiten? Ansonsten ist ja seit einiger Zeit nichts neues mehr zum Thema erschienen.

  61. w.g.
    29. Juli 2008, 16:05 | #61

    rbb-Beitrag per Gericht entsorgt:

    Presseerklärung von Dr. Detlef Hardorp Presse- und Bildungspolitischer Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg zur "KJHE Alte Ziegelei Rädel":

    http://www.kjhe-raedel.de/p

    Berliner Landgericht untersagt dem rbb schwerwiegende Vorwürfe

    Der rbb hatte in seiner letzten "Klartext" Sendung über ein Mitglied der pädagogischen Leitung der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Alte Ziegelei Rädel" eine Reihe schwerwiegender Vorwürfe erhoben. Nun hat das Landgericht Berlin in einem Eilverfahren dem rbb sowie der Autorin des Beitrages, Gabi Probst, die Wiedergabe von neun Behauptungen untersagt, darunter alle sechs im Beitrag enthaltenen konkreten Misshandlungsvorwürfe. Bei Zuwiderhandlung droht sowohl dem Sender als auch Gabi Probst ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft von bis zu sechs Monaten.

    Die Vorwürfe stammen aus dem Umfeld einer sogenannten "Interessengemeinschaft", die sich aus unzufriedenen ehemaligen Mitarbeitern und Eltern formierte und deren erklärtes Ziel es ist, "die Einrichtung, deren Grundgedanke ja genial ist, von der Leitung zu befreien". Ein Vorstandsmitglied der Einrichtung hatte dem rbb ein Interview gegeben und aus dem Umfeld der "Interessengemeinschaft" stammende Misshandlungsvorwürfe mehrfach als infam zurückgewiesen. Diese Statements wurden im Beitrag nicht gesendet.

    In einem weiteren Beschluss untersagte das Landgericht Berlin dem rbb und der Journalistin Nina Bednarz eine in der Sendung "Brandenburg Aktuell" aufgestellte Behauptung, wonach sich die Einrichtung zur angeblichen Notwendigkeit von "Gewalt gegen Kinder" erklärt habe. Tatsächlich hatte die Einrichtung eine solche Erklärung niemals abgegeben.

    Der Pressesprecher der Einrichtung hatte sich im Vorfeld der Berichterstattung außerdem an die Intendantin des rbb gewandt und u.a. um ein Hintergrundgespräch gebeten. Die Redaktionsleitung verweigerte dieses Gespräch. Wegen eines Satzes im Schreiben an die Intendantin betrieb Frau Probst ein einstweiliges Verfügungsverfahren auf Unterlassung gegen den Pressesprecher. Ihr Antrag wurde nunmehr vom Landgericht zurückgewiesen.

    Alle drei Entscheidungen datieren vom 24.7.2008.

    Dr. Detlef Hardorp Presse- und Bildungspolitischer Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg Tel.: 03322 242624 dh(at)waldorf.net

  62. 29. Juli 2008, 19:29 | #62

    Ich frag mal beim RBB an, was die dazu sagen.

  63. 1. August 2008, 19:19 | #63

    Ich habe die Mitteilung bekommen dass der rbb das Urteil angefochten hat. Bis zu einem Ergebniss wird es wohl keine Veröffentlichung geben.

  64. andreas Lichte
    1. August 2008, 20:25 | #64

    Hallo Horstibaer,

    Danke für deine Nachricht!

    Ich habe Gabi Probst, Autorin des Klartext-Beitrages, am 17.Juli per e-mail angeschrieben … will ja nicht sagen, dass ich "hellsichtig" bin, aber in meiner e-mail steht:

    "Alle Journalisten, die kritische Beiträge über die Waldorfpädagogik brachten, wurden vom "Bund der Freien Waldorfschulen" verklagt, oder aber zumindest massiv unter Druck gesetzt … ist es ihnen auch schon so ergangen?"

    Siehe ZUM BEISPIEL (es gibt mehr!):

    "Waldorfschulen gegen Informationsfreiheit", http://hpd.de/node/1174

    "Einschüchterung auf Waldorf-Art", http://www.akdh.ch/ps/ps_re

  65. 1. August 2008, 20:54 | #65

    Wollen wir mal hoffen dass der Einspruch von einem Vernünftigeren Richter entschieden wird. Kann mich da mal jemand juristisch aufklähren: Muss es auch bei so einem Eilantrag nicht eigendlich eine öffentliche Urteilsbegründung geben?

    H.

    PS: Hut Ab vor Frau Probst! Wir brauchen mehr solche Journalisten.

    PPS:
    Ich mache hierzu mal was im Forum auf. Fas wird doch etwas unübersichtlich hier. https://forum.psiram.com/i

  66. fassungslosMUC
    15. August 2008, 13:01 | #66

    Es ist wirklich erschütternd wie sich in unserem Land eine Privatzensur ausbreitet. Unter dem Deckmantel wirtschaftliche Interessen ist es ein leichtes kritische Berichte aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen. Auf der anderen Seite werden privatwirtschaftliche Interessen mit Geldern der Steuerzahler gefördert.

  67. w.g.
    16. August 2008, 09:17 | #67

    Hallo "fassungslosMUC",

    Sie schreiben: "werden privatwirtschaftliche Interessen mit Geldern der Steuerzahler gefördert"

    "Waldorfschulen in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr 305 Millionen Euro an Steuergeldern bekommen." Michael Grandt

    hier der ganze Artikel:

    "Waldorfschulen in der Kritik

    Der Bisinger Autor Michael Grandt sorgt für reichlich Zündstoff

    Er gilt als Spezialist für "heiße Eisen" und auch sein neues Buch wird sicherlich wieder für Aufregung sorgen: Der Bisinger Autor Michael Grandt setzt sich kritisch mit den Waldorfschulen auseinander.

    STEPHANIE APELT

    Bisingen Michael Grandt legt nach. Schon mit seinem vor gut zehn Jahren erschienenem "Schwarzbuch Anthroposophie" (Verlag Überreuter) erregte er die Gemüter, in seinem neuen Buch "Schwarzbuch Waldorf" (ab September beim Gütersloher Verlagshaus) begibt er sich erneut auf Spurensuche zwischen "Mythos und Wirklichkeit von Waldorf".

    Warum jetzt noch einmal? "Auslöser war ein Urteil der Bundesprüfstelle im September 2007", sagt er. Auf Anzeige des Bundesfamilienministeriums hin waren dort zwei der Bücher Rudolf Steiners geprüft worden. Steiner gilt als der Begründer der Antroposophie, an den Waldorfschulen wird nach der von ihm begründeten Waldorfpädagogik unterrichtet. "Die Bundesprüfstelle stellte rassistische Aussagen fest, geeignet, Kinder und Jugendliche sozial-ethisch zu desorientieren." Grandt ärgert sich: "Jedes andere Buch wäre auf den Index gekommen." Steiners nicht; der Verlag will beide künftig mit Kommentar herausgeben. Grand aber reicht das nicht. Nicht nur, dass er Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die für die Prüfung der beiden Steiner-Bücher zuständige stellvertretende Vorsitzender gestellt hat, er selbst griff das Thema – das ihn über all die Jahre nie so recht losgelassen hat – wieder auf.

    Auf 224 Seiten geht Grandt gegen das bei vielen Eltern und Bildungspolitiken durchwegs positiv besetzte Image der Waldorf-Einrichtungen, die gern als reformpädagogische Alternative zur staatlichen Regelschule – ohne Notendruck, stattdessen mit kindgerechter-spielerischer Erziehung und Bildung – gesehen werden, an. "Man muss den Eltern klipp und klar sagen, dass hinter dieser Pädagogik eine esoterisch-okkulte Weltanschauung steht."

    Grandts Forderungen sind klar: Waldorfschulen müssen sich in der Öffentlichkeit transparenter geben. Dazu gehört auch: Waldorfschulen müssen sich endlich als antroposophische Weltanschauungsschulen bekennen. Die antroposophische Lehre muss auf ihre Verfassungskonformität hin überprüft werden. Rudolf-Steiner-Schulen (wie sie zum Beispiel in der Schweiz heißen) müssen umbenannt werden. Und vor allen Dingen natürlich, und hier liegt einer der Kernpunkte, jegliche staatliche Förderung aus Steuergeldern für die Waldorfschulen muss gestrichen werden. "Waldorfschulen in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr 305 Millionen Euro an Steuergeldern bekommen." Für Grandt nicht tragbar.

    Dass er damit bei Waldorf-Befürwortern nicht gerade auf Gegenliebe stoßen wird, ist Grandt klar. Doch wie sieht es mit der tatsächlich praktizierten Anthroposophie in den über 200 deutschen und weltweit knapp 1000 Waldorf-Schulen aus? "Natürlich heißt es offiziell, Antroposophie werde nicht gelehrt. Lehrer haben mir aber bestätigt: Sie wird angewendet." Sein "Schwarzbuch Waldorf" sei "keine Streitschrift", betont Grandt, sondern "eine kritische Auseinandersetzung". Sein Buch solle vielmehr eine "Entscheidungshilfe für Eltern sein, um ernsthaft zu prüfen, ob sie ihre Kinder dem System ,Waldorf mit all seinen Facetten und weltanschaulichen Hintergründen anvertrauen wollen."

    Natürlich weiß der Bisinger, "es wird heftige Reaktionen geben", das Medienecho sei schon jetzt groß. Doch er freue sich auf die Auseinandersetzung. Gelegenheit dazu besteht übrigens am Dienstag, 7. Oktober, 20 Uhr, in der Buchhandlung "Daniel" in Balingen.

    Erscheinungsdatum: Samstag 16.08.2008"

  68. Andreas Lichte
    1. September 2008, 16:32 | #68

    Hier ein Hinweis auf den neuesten Artikel der "Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie" zur KJHE Alte Ziegelei Rädel:

    "Kindesmisshandlung und Terror-PR – Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung „Alte Ziegelei“ und anthroposophische Öffentlichkeitsarbeit"

    http://rudolf-steiner.blogs

    Besonders aufmerksam machen möchte ich auf die Ergänzung zu Camphill, beweist sie doch, dass es sich bei der KJHE Alte Ziegelei Rädel keinesfalls um einen Einzelfall handelt. Der Autor des Briefes ist mir bekannt.

    "Ergänzung zu „Camphill“

    Nicht aus allen anthroposophischen Kinderheimen werden Handlungen bekannt, die zu Ermittlungen der Staatsanwaltschaft führen. Alle diese Einrichtungen folgen jedoch denselben esoterischen, menschenverachtenden Prinzipien Rudolf Steiners. Wir veröffentlichen zur Veranschaulichung nachstehend einen Brief, in dem ein angehender Pädagoge einem Vater Auskunft gibt, dessen Kind in einer der eingangs erwähnten Camphill-Einrichtungen untergebracht werden sollte. Die Veröffentlichung erscheint uns umso wichtiger, weil sämtliche Einträge der viel genutzten Internetenzyklopädie „Wikipedia“, die in irgendeiner Weise mit Rudolf Steiners Weltanschauung und der weit verzweigten anthroposophischen Organisation zu tun haben, von deren Anhängern zu Propagandamaterial umgearbeitet wurden. Auch Camphill-Einrichtungen werden den Wikipedia-Lesern daher als vorbildliche Heime geschildert. Der folgende Brief gibt detailliertere Auskünfte. Auf Wunsch des Verfassers veröffentlichen wir ihn aufgrund der oben beschriebenen „Terror-PR“ in anonymisierter Form.
    Sehr geehrter Herr [Name des Adressaten],

    Sie haben mich gebeten, ihnen mitzuteilen, wie ich das Betreuungsangebot eines Camphills bewerte und ihnen von meinen Erfahrungen in einer solchen Einrichtung zu berichten.

    [Name der Einrichtung und Zeitraum der Beschäftigung]

    In dieser Einrichtung sind behinderte und psychischkranke Kinder und Jugendliche untergebracht. Ich war mit der Betreuung der Kinder und Jugendlichen in der angegliederten Schule, sowie in einem der Wohnhäuser betraut.

    Im Folgenden möchte ich auf der Basis meiner Erfahrungen einen kritischen Einblick in die spezifische Organisationsform [Name der Einrichtung] und in die dort praktizierte anthroposophische Pädagogik geben.
    Organisation und innere Verfasstheit

    In einem Camphill leben Menschen mit Behinderung mit ihren Betreuern in sogenannten Hausgemeinschaften zusammen. Tagsüber besuchen die Kinder die Schule und die Erwachsenen sogenannte Workshops, in denen einfache handwerkliche Tätigkeiten ausgeführt werden (z.b.: Kerzengießen, Gartenarbeiten, Weben,…). Anthroposophen besetzen hierbei die Schlüsselstellungen der „Hauseltern“, Lehrer und Workshopleiter und werden von Angestellten und Freiwilligen unterstützt. Alle Bereiche sind streng hierarchisch organisiert. Der vielbemühte Gemeinschaftsbegriff bedeutet für die Mehrzahl der Beteiligten Unterordnung in der Gruppe.

    Verstärkt wird dieses Phänomen durch die Weltanschauung der esoterischen Anthroposophie, die jeden Lebensbereich in einem Camphill bestimmt. Die Legitimation der Regeln des Zusammenlebens durch dieses mystische Geheimwissen beschränkt die Entscheidungsfindung auf einen eng begrenzten Personenbereich. Weit über das Normalmaß in anderen Einrichtungen hinaus ist somit das Leben reglementiert: Ob Ernährung, Religion, Schule, Arbeit, Freizeitgestaltung, Festlichkeiten, usw., allem liegt die Lehre des Rudolf Steiners zugrunde. Bei Meinungsverschiedenheiten wird Außenstehenden gerne ein Vortrag über deren “gestörtes Karma“ gehalten. Ergebnisoffene Diskussionen auf Grundlage rationaler Argumente finden nicht statt.

    Und da jeder, der bereit ist den Lehren Rudolf Steiners zu folgen, als Betreuer herzlich willkommen ist, zieht es vor allem sozial gescheiterte Existenzen in die Geborgenheit eines überreglementierten Lebens. Doch wo Glaube an die Stelle von beruflicher Qualifikation tritt, gehört Überforderung zum Alltag. Auch die übermäßige Arbeitsbelastung von 65 bis 70 Arbeitsstunden (je nachdem, wie man die Nachtaufsichten zählt), gerechtfertigt durch das Argument, dass in einem Camphill nicht gearbeitet, sondern nur gelebt wird, hat die Qualität der Betreuung negativ beeinflusst. Und so musste ich in meiner Camphillzeit des öfteren miterleben, wie dem ein oder anderen schon mal „die Hand ausgerutscht ist“, Jugendliche bei Minusgraden ohne angemessene Kleidung aus dem Haus gesperrt wurden oder psychischkranke Jugendliche sich auf Grund der unprofessionellen Betreuung massiv selbst verletzt haben. Für die Verantwortlichen hatten diese Vorfälle keine oder zumindest keine ernsten Folgen. Die verschworene und nach außen hin abgeschottete Gemeinschaft übte sich im wegschauen und vertuschen. Die Leidtragenden sind die Schutzbefohlenen. (…)"

    [Fortsetzung im nächsten Kommentar]

  69. Andreas Lichte
    1. September 2008, 16:35 | #69

    [Fortsetzung Brief zu Camphill]

    "Allgemeine Pädagogik

    Doch Repression und autoritäre Muster sind auch Bestandteil der reflektierten Erziehungsmethoden. Ich hatte den Eindruck, dass es eines der zentralen pädagogischen Ziele ist die behinderten Kinder und Jugendlichen zu Angepasstheit und Unterordnung zu erziehen. Verschiedene Strafen waren das Mittel um dies zu erreichen: Kinder auf den Stuhl zu stellen oder von den Mahlzeiten auszuschließen gilt als legitim. Individuelle Entfaltung und Kommunikationsfähigkeit der Behinderten werden häufig als Störfaktor wahrgenommen.

    Im überreglementierten Alltag, in dem jede Minute vom Aufstehen, bis zum Schlafengehen geregelt ist, ist für solche Dinge kein Platz. Dies ging so weit, dass es den Menschen mit Behinderung noch nicht einmal erlaubt war, sich während der Mahlzeiten selbst Essen zu nehmen oder etwas zu trinken, wenn sie zwischen den Mahlzeiten Durst hatten. In diesem Rahmen ist es für behinderte Kinder unmöglich Kompetenzen, die zur eigenständigen Bewältigung des Alltag notwendig sind, zu erwerben.

    Stand Kompetenzerwerb auf der Agenda war damit zumeist das Erlernen von Dingen, die Teil der anthroposophischen Riten und Gebräuche sind, gemeint: Liedgut, Lebensweisheiten und der gleichen, die es erlauben an der anthroposophischen Gemeinschaft teilzuhaben. Selbstständige Körperpflege oder einfache Handgriffe, wie sich die Schuhe eigenständig zu binden waren sekundär.

    Schule

    Dies ließ sich auch in der Schule beobachten. Auch hier sind die Vorstellungen Rudolf Steiners allgegenwärtig. Individueller Förderbedarf der Kinder und die Anforderungen der Umwelt (Berufliche Perspektive oder Alltagsbewältigung) werden kaum berücksichtigt.

    So wurden in [Name der Einrichtung] psychischkranke Jugendliche, die vor ihrer Erkrankung eine weiterführende Schule besucht haben, zusammen mit geistig behinderten Jugendlichen, die kaum lesen oder schreiben können, unterrichtet. Des weiteren gelten ähnliche Vorstellungen, wie in einer Waldorfschule und dies bedeutet vor allem: viel esoterischer Firlefanz.

    In der Unterrichtsmethodik war auffällig, dass es sehr wichtig genommen wurde, dass jeder alles mitmacht. Regelmäßig führte das zu Stilblüten, wie dass ein Betreuer die Hand des betreffenden Kindes führte um das gewünschte Ergebnis zu erreichen (z.b. beim Schreiben oder Malen), auch hier war es von geringem Interesse, ob der Schüler einen Lernerfolg erzielt.

    Therapie

    Auch die als Therapien bezeichneten Verfahren waren durch den kruden Geist der Anthroposophie gekennzeichnet. Zu nennen sind hier z.b. die Eurythmie, eine Art Ausdruckstanz oft gepaart mit einem mystischen Sprechgesang.

    Fast keines der Kinder hat seinen Tag ohne die tägliche Ration homöopathischer Mittelchen begonnen. Einem „Autisten“ wurde zur Unterstützung des Spracherwerbs gar eine schwarze „Sprechsalbe“ verabreicht, die in einem handflächengroßen Dreieck zwischen den Schulterblättern und gegen den Uhrzeigersinn verstrichen wurde.

    Doch es gab auch verschieden Arten der „Gruppentherapie“, wie gemeinsame Diaabende mit Abbildungen von Marienbildern untermalt mit Harfenmusik, die dreimal hintereinander in zweiwöchigem Abstand stattfanden. Auch hier wieder die oberste Maxime: Gehorsam. Wer während der halbstündigen Prozedur einen Laut von sich gegeben hat, wurde von den weiteren Sitzungen ausgeschlossen.

    Ein weiteres weites Feld der „therapeutischen“ Bemühungen waren verschiedenste Formen der Diät: Keine Milch, kein Fleisch, keine Erdbeeren oder glutenfrei um nur einige zu nennen. Medizinische Gründe für die Beschränkung des Essensangebots lagen nicht vor.

    Seriöse Therapien, wie Reittherapie oder Logopädie wurde nur wenigen Auserwählten zuteil. Ich hatte den Eindruck, dass es sich hierbei um die Betreuten handelte, deren Eltern stark um das Wohl ihrer Kinder bemüht waren. (…)"

  70. Andreas Lichte
    1. September 2008, 16:37 | #70

    [Fortsetzung und Ende Brief zu Camphill]

    "medizinische Versorgung

    In dem Maße, in dem die meisten Erwachsenen in [Name der Einrichtung] begeisterte Hobbyheilpraktiker waren, wurde die schulmedizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen auf die leichte Schulter genommen. Krankheiten wurden mit Hausmittelchen selbst behandelt, die Schwelle einen Arzt zu konsultieren lag sehr hoch. Ein Mädchen, dass sich beim Skifahren den Mittelhandknochen gebrochen hatte, wurde erst nach mehreren Tagen und nach massiven Beschwerden eines Zivildienstleistenden medizinisch versorgt. Die Verantwortlichen wollten es erst mal mit Ringelblumensalbe versuchen.

    Fazit

    Kurzum: Wenn sie mich fragen, würde ich jedem dringend davon abraten, sein Kind in die Obhut eines Camphills zu geben.

    Ich halte es für äußerst fragwürdig, ob ein junger Erwachsener nach einer derartigen Unterbringung seine Defizite jemals aufholen kann und zu einem selbstständigen Leben befähigt ist. Auch während der Unterbringung habe ich die meisten Kinder unglücklich und isoliert erlebt.

    Ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen.

    Und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

    [Name des Verfassers]"

  71. Bastel
    3. September 2008, 09:49 | #71

    WICHTIG !!! gesehen auf
    http://rudolf-steiner.blogs… , trifft auf den Punkt…
    Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung „Alte Ziegelei“ und anthroposophische Öffentlichkeitsarbeit

    Unter Public Relations (PR) werden gemeinhin die Bestrebungen verstanden, einem positiven Image des zu vertretenden Anliegens dienlich zu sein. In der deutschen Sprache wird dieses Tätigkeitsfeld als Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet. Ein Grundanliegen der PR ist es, eine ergiebige Interaktion mit Presse und Rundfunk zu erzielen. Ganz anders als die seriöse und professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gestaltet sich deren anthroposophische Variante. Sie kann am treffendsten als "Terror-PR" bezeichnet werden. Terror bedeutet, anderen Schrecken einzujagen. Allein darauf kaprizieren sich die anthroposophischen Strategen. Anstelle eines guten Verhältnisses zu den Medien, versuchen diese Fanatiker Journalisten mit allen Mitteln zum Schweigen zu bringen. Wer nicht selber Anthroposoph ist, d.h., bedingungslos den „Schauungen“ des „Hellsehers“ Rudolf Steiner folgen möchte, oder sich nicht damit begnügt, anthroposophische Verlautbarungen zu kolportieren, der muss aus anthroposophischer Sicht ausgeschaltet werden. (Vgl. Es geht ums Ganze)
    Insofern könnte auch von einer Art „Negativ-PR“ gesprochen werden, die immerhin in Deutschland und mehreren anderen Ländern einige Jahrzehnte durchaus ihren Zweck erfüllte. Insbesondere die anthroposophischen Waldorfschulen (außerhalb Deutschlands Rudolf-Steiner-Schulen), die allein den Nachwuchs der „Bewegung“ garantieren, profitierten von den mangelnden Informationen der Öffentlichkeit. Noch weitaus schlimmer als für die Waldorfschüler sind die Folgen dieser Informations-Unterdrückung inmitten demokratischer Gesellschaften für jene Kinder, die in einem Heim untergebracht werden, das Rudolf Steiners Anthroposophie-/Waldorf-Ideologie in die Tat umsetzt. Die sogenannten Camphill-Einrichtungen sind derartige anthroposophische Heime. Das erste dieser Art und Bezeichnung entstand 1939 im schottischen Aberdeen. Andere Institutionen derselben Ausrichtung und „Qualität“ verraten namentlich noch weniger über ihre weltanschauliche Prägung, wie beispielsweise die anthroposophische Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung (KJHE) „Alte Ziegelei“ im brandenburgischen Rädel.

    In dem vorausgegangen Beitrag „Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung“ vom 11. Juli 2008 hatten wir bereits über diese Institution berichtet. Die KJHE war in die Schlagzeilen geraten, infolge eines Berichts der Journalistin Gabi Probst für das Fernsehmagazin „Klartext“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) vom 2. Juli 2008. Unqualifiziertes Personal und Misshandlungen der Heimkinder, insbesondere durch die „pädagogische Leiterin“ des Hauses, Angelika Gilde, so lauteten die Vorwürfe der Dokumentation, belegt durch Zeugenaussagen von Kindern, Eltern und Angestellten der KJHE. Die Reaktion der Anthroposphen erfolgte wie gewohnt unverzüglich in der bekannten Manier.

    Malcolm Hope, Vorstandsmitglied der KJHE, der in dem Fernsehbericht interviewt wurde, gab sich die größte Mühe, eine ganze Reihe falscher Behauptungen nachträglich zu erfinden. Detlef Hardorp, Pressesprecher der Waldorfschulen in Berlin und Brandenburg, sorgte für öffentliche Desinformation durch abstruse Presseerklärungen und versuchte mittels der Lügengeschichten Hopes bei der Intendantin des RBB gegen Gabi Probst zu intervenieren. Das entspricht dem üblichen Vorgehen dieses „Pressesprechers“, der in diesem Fall vielleicht noch zusätzlich motiviert war, weil er mit seiner Familie gerne Malcolm Hopes Ferienhaus an der schottischen Atlantikküste nutzt. In seinem wütenden Kampf gegen die Wahrheit ist der extremistische Sprecher der Waldorfschulen in Berlin und Brandenburg allerdings ohnehin stets äußerst ambitioniert. Mit einer neuerlichen und bislang letzten Presseerklärung zu der Affäre um die KJHE, bemühte sich Hardorp, den Eindruck zu erwecken, das Berliner Landgericht wäre den Darlegungen der Anthroposophen gefolgt und hätte es dem RBB untersagt, an den Misshandlungsvorwürfen weiterhin festzuhalten. (OpenPR, 29.7.2008) Mit der Realität hat das nur wenig zu tun. …..

    BITTE lesen

  72. 10. September 2008, 12:03 | #72

    Der RBB hat den Rechtsstreit gegen Angelika Gilde / KJHE gestern gewonnen…

  73. Lydia
    18. Dezember 2008, 19:36 | #73

    wenn hier anscheinend eine so Anti- Waldorfdisskusion geführt wird,und: ich zitiere "Wenn man etwas tiefer in das anthroposophische Wahnsystem eintaucht, wird es richtig eklig, rassistisch, behindertenfeindlich und psychotisch.", kann mir dann mal einer verraten, warum so viele Waldorfschüler in sozialen Bereichen tätig sind????
    Mich interessiert an all dem Missachten von Waldorf und Anthroposophie, ob Sie sich schon mal mit ganz normalen Waldorfschüler auf menschlicher Ebene unterhalten haben, und dabei nicht bemerkt haben, was für besondere Menschen das sind?
    Vielleicht ist es wichtig das ganze mal auf menschlicher Ebene zu betrachten!!!! Die meisten Kinder werden zu sehr individuellen Kindern erzogen, was ich persönlich sehr schätze! Vielleicht bin ich eine Ausnahme die diesen Luxus einer anthroposophischen Erziehung genossen hat und nun einen starke Persönlichkeit geworden ist, und lebe dadurch jetzt in meinem naiven Bild der Weltanschauung. Jedoch waren meine Eltern immer sehr daran interessiert, dass ich meine eigenen Erfahrungen mache und nicht in einer heilen Welt lebe, aus der ich allerdings auch schon sehr früh (fast zu früh) rausgeschmissen wurde.

    Ich habe in der 11. Klasse mein Sozialpraktikum in der KJHE Rädel gemacht und seither waren meine dort gesammelten sehr positiven Erfahrungen immer ein Leitmotiv für mich.
    Jetzt bin ich von vielen Dingen die dort geschehen sind sehr bestürzt und finde es unmöglich was dort ans Licht kommt.
    Ich finde es gut, jedoch ist es einfach lächerlich wiesehr man übertreiben kann in manchen Dinge, was die ganze Sache sehr ins lächerliche zieht, obwohl es sich um eine so ernste Sache handelt, nämlich um das Wohl der Kinder!!!!!!
    Mit freundlichen und kritischen Grüßen
    Lydia

  74. 18. Dezember 2008, 20:42 | #74

    Tja Lydia, aus Deinem Posting geht hervor, was schief läuft: Du hältst Dich für was besonderes, weil Du Waldorfschülerin warst. Angeblich seid ihr auch "individueller" (eine ziemlich sinnfreie Aussage, nebenbei gemerkt).

    Ziemlich herablassend, findest Du nicht? Erinnert mich schon an Sektenanhänger, diese Aussagen.

    Ich kenne übrigens viele Waldorfschüler.

  75. 18. Dezember 2008, 22:33 | #75

    Lydia, es geht hier um eine "Systemkritik" und nicht darum zu behaupten, Waldorfschüler wären generell minderbemittelt. Sie können ja nichts dafür, dass sie in einem System stecken, welches sich einer mal in seinem umnachteten Wahn ausgedacht hat.

    Ich kenne auch einige ehemaligen Waldis. Der Tenor ist meist, dass man nicht wegen, sondern trotz dieser Schule "was geworden" ist.

  76. roger
    25. Januar 2009, 18:03 | #76

    Das ist aber komisch.

    „Trotzdem wird Kilian von zwei unabhängigen Psychologen mangelnde Schulausbildung bescheinigt. Kilian, so haben Tests ergeben, hat aber einen überdurchschnittlichen Intelligenzquotienten. Das Klavier spielen hat er sich selbst beigebracht.

    Sabine Wietschel, Mutter
    „Das Schlimmste, was man meinem Sohn angetan hat, dass man ihn unterrichtet hat als Drittklässler. Das ist das Schlimmste. Diese seelische Vernachlässigung, wie er darunter gelitten hat. Wie er gelitten hat, nicht lernen zu dürfen.“

    Kilian ist heute in einer normalen Schule. Und nur kurzer Zeit, nachdem er das Heim verlassen hat, schaffte er die Aufnahme ins Gymnasium.“

    Trotz der Vernachlässigung hat er es aufs Gymnasium geschafft, kurz nachdem er das Heim verlassen hat. Widerspruch?

  77. 25. Januar 2009, 18:19 | #77

    Ich seh da keinen Widerspruch. Die Waldis sind nicht in der Lage, überdurchschnittlich begabte Kinder zu fordern.

  78. roger
    25. Januar 2009, 20:12 | #78

    Wo ist er denn überdurchschnittlich begabt? Er hatte noch nicht einmal die Mondschein Sonate alleine spielen können. Also von Klavierspielen kann wohl kaum die rede sein, höchstens klimpern von dem was er da zum besten gegeben hat. Überdurchschnittlich begabt würde ich so etwas bezeichnen: http://www.youtube.com/watc

  79. Kniffo
    10. Februar 2009, 11:18 | #79

    Hallo rincewind,

    ich kenne Kilian persönlich und finde es befremdlich wie Du Dir eine Meinung bildest obwohl Du gar keine Ahnung hast. Kilian mußte nach seinem Aufenthalt in der KJHE Rädel ein Jahr lang sämtliche Schuljahre (die er durch Rädel versäumt hatte) nachholen um dann auf das Gymnasium gehen zu können. Es werden wohl kaum mehrere Psychologen einem Kind die Schulbildung eines Drittklässlers bestätigen wenn er mit seinem Wissen sofort auf das Gymnasium könnte. Manchmal ist es besser nachzudenken bevor man sich ein Urteil erlaubt und sich lächerlich macht! Ich rechne es Kilian hoch an was er in einem Jahr alles geschafft hat. Kilian ist nicht der einzige Junge den ich kenne, dem die Schulbildung durch die Leitung in Rädel regelrecht versagt wurde. Es war wichtiger das diese intelligenten Kinder auf dem angeschlossenen Bauernhof, Geschäftsführer: M.Sperlich + Erwin Roth gleichzeitig Leiter der KJHE Rädel in besagter Zeit (dieser Hof existiert immer noch mit dem selben System sowie der selben Leitung!!!!), arbeiten mußten als ordentlich beschult zu werden. Trotz Wissen der Behörden das dieser Bauernhof nur durch die Kinder betrieben wurde und deshalb auch so wirtschaftlich war. Kostenlose Mitarbeiter!!!! Teilweise mußten sie ein halbes Jahr auf dem Bauernhof arbeiten, wegen kleinerer Vergehen, ohne auch nur in dieser Zeit die Schule von innen zu sehen. Ist das die anthroposophische Menschlichkeit? Wann distanzieren sich endlich die Anthroposophen von dieser Bande? Solange das nicht geschieht kann ich keine Menschlichkeit erkennen. Einige Kinder haben es mit Hilfe anderer Institutionen geschafft ihre massiven Defizite aufzuholen und das Abitur zu machen. Hiervon wissen die Behörden auch schon seit Jahren und unternehmen nichts. Ich bin froh das viele Kinder von dieser Bande sich nicht haben brechen lassen sondern mit viel Kraft und eisernen Willen es geschafft haben ihr Leben in die Hand zu nehmen. Dabei ist es so unwichtig ob ein Junge ein paar kleinere Stücke sich selber auf dem Klavier beigebracht hat oder ganze Sonaten perfekt spielen kann. Wichtig ist das er seine Zukunft selbst in die Hand nimmt.
    Ich war in Rädel mehrfach vor Ort und habe die Arroganz dieser Leitung miterleben dürfen. Sie glaubten das Recht zu haben mit diesen Kindern so umgehen zu dürfen weil sie nur so zu heilen wären. Klingt nach Sekte oder?! Warum sagt keiner der verantwortlichen Führungsbene der Anthro’s wie leid es ihm tut und das es nicht in ihrem Sinne war. Eine kleine Entschuldigung, auch der verantwortlichen Waldorfschule Potsdam würde den Kindern schon sehr helfen. Aber sattdessen sieht Frau Sonntag, Leitung der Waldorfschule Potsdam, trotz dieser Indizien: "…keine Anhaltspunkte." Dabei war sie die ganze Zeit mit verantwortlich und hat sehr wohl durch eigene Lehrer von den Mißständen gewußt. Hier steht wieder die Frage der Menschlichkeit!

  80. Nachrichten a. d. Welt d. Anthroposopie
    10. Februar 2009, 15:51 | #80

    Guten Tag,

    Kilian besucht nach unseren Informationen heute ein Gymnasium mit überdurchschnittlichen Noten.

    Was den vermeintlichen Widerspruch angeht, hat Kniffo schon das Nötige gesagt.

    Unterstützung von der Leiterin einer Waldorfschule zu erwarten, ist hingegen schon mehr als naiv.

    Die Anthroposophen distanzieren sich nicht von ihrer Rädeler Clique, sondern sie versuchen noch immer hinter den Kulissen Gabi Probst vom RBB fertig zu machen.

    Wir werden dieses Thema sicherlich noch einmal aufgreifen.

    Zuletzt veröffentlichten wir dazu:

    http://rudolf-steiner.blogs

    Mit freundlichen Grüßen,
    Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie

  81. 10. Februar 2009, 19:31 | #81

    @Kniffo: Der Text, auf den Sie sich beziehen stammt nicht von mir, sondern einem "Roger". Ich werd den Teufel tun und Anthros verteidigen …

    Der Name steht unter dem Beitrag.

  82. Kniffo
    11. Februar 2009, 10:35 | #82

    Hallo rincewind,
    tut mir wirklich leid. Entschuldigung!
    Also, mein Text vom 10.02.09 ist für Roger bestimmt.

  83. 11. Februar 2009, 14:08 | #83

    @Kniffo: Kein Problem, das Layout hier ist diesbezüglich nicht besonders, man kann das leicht verwechseln.

  84. Kniffo1
    23. Februar 2009, 22:27 | #84

    Hallo,
    hat jemand zufälligerweise den Artikel über die freie Waldorfschule Potsdam im Hafelkurier gelesen? Der Titel lautet "Freie Waldorfschule Potsdam versagt bei Aufarbeitung einer Katastrophe".
    Macht ein sehr sehr Nachdenklich.

  85. Kniffo2
    23. Februar 2009, 22:35 | #85

    Ja den Artikel im Havelkurier habe ich gelesen, schon erstaunlich in was für einem schlechten Licht die Waldorfschule Potsdam jetzt dasteht.

  86. Kniffo
    25. Februar 2009, 11:30 | #86

    Habe gerade einen taz-Bericht vom April 2007 gefunden wo Par-ce-val und Alte Ziegelei Rädel als Außenstelle der Waldorfschule Potsdam benannt werden. Zur Info für die die es noch nicht wissen: Par-ce-val hat Rädel übernommen und nennt sich jetzt vor Ort in Rädel "Gemeinnützige Kinder- und Jugendhilfe am Goltzsee GmbH", dahinter versteckt sich aber Par-ce-val mit dem Geschäftsführer Haci Bayram. Also die Ausrede von Herrn Bayram das Par-ce-val nichts mit Rädel zu tun hat ist wohl mit diesem Artikel wiederlegt.
    Außerdem hat auch im April 2007 die taz berichtet das Malcolm Hope (Erziehungsleiter und Vorstand in Rädel) mit der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Alte Ziegelei Rädel" und Par-ce-val in Groß Glienicke sein Lebenwerk geschaffen hat. Kein Zusammenhang von Rädel und Par-ce-val? Und sanft schlafen die Behörden…und lassen in Rädel die selben Leute immer noch am Werk…nur mit anderer Besetzung…aber gleichem Verein. Wie sagte die Leiterin der Waldorfschule Potsdam Simone Sonntag, sie sehe keine Anhaltspunkte. Unter den Vorraussetzungen fühlt man sicher natürlich sehr sicher!
    Auch nicht ganz unwichtig, eine Tochter des Herrn Hope arbeitet bei der taz als Journalist.
    Ebenfalls interessant ist das nach meinem letzten Beitrag, Herr Erwin Roth von der Internetseite als Geschäftsführer vom Hofgut Alte Ziegelei verschwunden ist. Sieht so aus als ob die Verbrecherbande beobachtet was sich im Netz tut. Gut so!
    Für Kniffo1 und Kniffo2 : habe den Havelkurier gelesen. Stell mal den Link ein damit die Anderen wissen worum es geht.

  87. Kniffo
    25. Februar 2009, 11:35 | #87

    Den Artikel aus dem Havelkurier findet man unter: http://www.openpr.de/news/2
    unter den anderen Links findet man weitere Infos:
    http://www.taz.de/nc/1/arch

  88. blog-wart
    25. Februar 2009, 13:38 | #88

    Es freut mich sehr, dass es noch Menschen mit Gewissen und dem Interesse an positiver Veränderung gibt.

    Ich will hier unmissverständlich klarstellen, dass es sich bei dieser "Unglaublichkeit" um die "Alte Ziegelei Rädel", "Waldorfschule Postdam", der "LAG der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg" und dem gesamten "Rattenschwanz" hintendran nicht um eine Auseinandersetzung von zu recht oder zu unrecht Beschuldigten und deren Widersachern handelt, sondern um eine Auseinandersetzung bei der es um Würde und Respekt vor der Schöpfung, dem Menschen als Individuum, dem Menschen als Teil einer sozialen Gemeinschaft und gegenüber Kindern als wertvollstes und schützenswertestes Gut der Menschheit handelt.

    Ich werde mich – notgedrungen und ausgelöst durch das persönlich erfahrene Leid – an und in dieser Auseinandersetzung in einer umfassenden und omnipotenten Art & Weise beteiligen, wie es die
    bisherigen Akteure dieses Trauerspiels bisher noch nicht erlebt haben.

    Das kann hier als Ankündigung verstanden werden, worauf in meinen Artikel aus dem Havelkurier Nr. 50 (2.2009) der geschätzten Leserschaft nicht vorenthalten möchte:

  89. blog-wart
    25. Februar 2009, 13:39 | #89

    Freie Waldorfschule Potsdam versagt bei Aufarbeitung einer Katastrophe

    (openPR) – Im Zusammenhang mit den schweren Vorwürfen gegen die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Alte Ziegelei Rädel e.V." wegen Missbrauchs und Misshandlungen von Kindern und Schutzbefohlenen wurde durch die Geschädigten auch die Frage nach der Verantwortung für die unzureichende oder ausgebliebene Schulbildung gestellt. Die hier verantwortlichen Aufsichtsbehörden wie auch das Bildungsministerium hüllen sich in Schweigen. Die ehemalige Leiterin der Einrichtung Angelika Gilde ist nicht zu erreichen.

    Als Träger der Schulgenehmigung und inhaltlich, moralisch sowie rechtlich verantwortlich verhöhnte die Schulleiterin der Waldorfschule Potsdam und Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg Simone Sonntag zusammen mit dem Geschäftsführer der jetzt umbenannten Einrichtung Haci Bayram die vielen Opfer mit den Worten: „Ich sehe keine Ansatzpunkte … „ und „ …ich habe mir die Einrichtung selbst angesehen und es für in Ordnung befunden …".

    Wir dürfen daran erinnern, dass es nur durch den engagierten Einsatz persönlich und emotional betroffener Eltern überhaupt zur Aufdeckung dieser unmenschlichen und im höchsten Maße verwerflichen Zustände kam. Nicht umsonst mussten die Aufsichtsbehörden durch den Entzug betriebswichtiger Genehmigungen und eines Beschäftigungsverbotes die längst überfällige faktische Schließung der Einrichtung seinerzeit umsetzen und nicht umsonst ermittelt die Staatsanwaltschaft umfänglich wegen immer mehr Straftatbeständen.

    Die Freie Waldorfschule Potsdam sowie die Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg reagierte durch ihren Pressesprecher Dr. Detlef Hardorp in alt bewährter Manier: die Opfer diskreditieren und verunglimpfen, Behauptungen in den Raum stellen, massiv Druck ausüben und die Beschuldigten in den eigenen Reihen glorifizieren.

    Es darf daran erinnert werden, dass Malcolm Hope in dem durch die Staatsanwaltschaft beleuchteten Zeitraum Schulleiter der Waldorfschule Potsdam, Vorstandsmitglied und Erziehungsleiter in der Alten Ziegelei Rädel sowie Beisitzer in der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg war bzw. noch ist. Zudem brüstete er sich regelmäßig und medial auffällig mit der Nähe zum Par-Ce-Val Jugendhilfeverbund, womit der Kreis zu Haci Bayram als Geschäftsführer dieser Einrichtungen geschlossen wäre. Zufall? Wohl kaum.

    Wir reden hier über die Kluft, die bei dem Anspruch auf Lehre und Umsetzung und den verwandten Mitteln entstanden ist. In der Alten Ziegelei Rädel wurde Kindern über Jahre hinweg Schulwissen zur Bildung ihrer Biographien pflichtwidrig und strafbar vorenthalten. 13jährige wurden trotz zweifelsfrei bekannter Lernfähigkeiten und hohen Intellekts in einem „Schulverweigererprojekt" auf dem Niveau eines (so eine Mutter wörtlich) „Dritt-Klässlers" beschult.

    Kinder, die unmittelbar nach dem Wechsel aus der sogenannten Schule in der Alten Ziegelei Rädel als Außenstelle der Freien Waldorfschule Potsdam beste und ausgezeichnete Leistungen vorweisen können, denen aber durch die Erziehungsleiterin Angelika Gilde zuvor abstruse Schäden im Sozial- und Lernverhalten bescheinigt wurden.

    Es kann nicht an den Verantwortlichen beider Einrichtungen vorbeigegangen sein, welche Zustände in den Lebens- und Lernumständen der Kinder geherrscht haben, doch hat man diese unglaublichen Zustände wissentlich akzeptiert und gedeckt. Im Übrigen darf daran erinnert werden, dass die Freie Waldorfschule Potsdam neben ihrem Ruf einiges mehr zu verlieren hat: Bei dem für die Schulgenehmigung verantwortlichen Brandenburger Bildungsministerium liegt ein Antrag auf Entzug der Schulgenehmigung vor, der die Frage nach der Zukunft der Einrichtung wohl zulässt.

    Sollten hier systematisch Kinder gebrochen werden? War dies eine Keimzelle nach dem Muster Cologne Dignidad? Warum konnte diese Einrichtung trotz häufiger und schwerer Vorwürfe durch die brutalen Eingriffe der Verantwortlichen bis hin zu den Jugendämtern in ihrem Handeln fortfahren? Gibt es dort übergeordnete Interessen? Entwickelte sich hier ein Netzwerk oder eine Parallelgesellschaft?

    Diese und weitere Fragen werden wir in weiteren Berichten klären können und danken dem Leser für seine Aufmerksamkeit und sein Interesse.

    ( erschienen im Havelkurier Ausgabe 50 – Februar 2009 )

  90. 25. Februar 2009, 14:56 | #90

    Hallo Blog-wart (Blöder Nick, btw), nimm doch mal Kontakt mit uns auf: info@psiram.com . Danke.

  91. Liederzyklus
    27. März 2009, 23:34 | #91

    Oh mann ist das arm hier.
    Hier werden Gerüchte geschürt par excellence.
    Eine derartige Ansammlung von Diffamierungen sondersgleichen.

    Hier wird so getan, als wenn in Waldorfschulen geschlagen wird.
    ich war auf einer, geschlagen wurde ich und meine Mitschüler nie. was soll das hier?
    In einem anderen Hetzerforum spricht man von der Antiautoritären Erziehung der Kinder. Diese würden auf den Lehrern herumtanzen.
    Beides ist unwahr, beides sind Lügen!!!
    Hauptsache negativ. Ist das was ihr durch Negativbewertung in den gepriesenen Staatsschulen gelernt habt?
    Aber dieser Post wird wahrscheinlich sowieso wieder gelöscht, wie in den anderen Hetzerforen, denn er ist PRO Waldorfschule!

  92. 28. März 2009, 00:28 | #92

    @ Liederzyklus

    So, glaubst du wirklich, dass dein Post PRO Waldorfschule war? Wirklich?

  93. 28. März 2009, 08:22 | #93

    Oh nein, hier wird nicht so getan als ob in Waldorfschulen geschlagen wird, sondern es wird über eine Einrichtung berichtet, in der das getan wurde. Frau Probst, die Journalistin die für den Beitrag verantwortlich ist, hat die Ergebnisse ihrer Recherche erfolgreich vor Gericht verteidigt.

  94. Pro Waldorf!!!
    28. März 2009, 09:45 | #94

    Mein Post wurde hier also geloescht!!!!!!!!!!
    Alles Pro Waldorf wird geloescht, werde ich mal in anderen Foren erwaehnen. So gehen Hetzer mit andersdenkenden um.
    Beluegt Euch doch selbst ihr Armen!

  95. Papavera
    28. März 2009, 09:57 | #95

    Nö, wir lassen sowas als Dokumentation stehen, damit die Zusammenhänge nachvollziehbar bleiben.

    Aber wenn doch etwas gelöscht wurde, dann nur Spam und beleidigende Inhalte. Welche Post waren denn das genau, was war der Inhalt?

    Ich bitte um genaue Angaben, wann das gepostet wurde, unter welcher Kategorie und mit welchem Inhalt, damit man Ihren obige Kommentar zuordnen kann.

    Sonst muss ich es als Spam werten.

  96. Pro Waldorf!!!
    28. März 2009, 10:01 | #96

    Oh Wunder, mein Post (Liederzyklus) ist ja wieder da.

  97. 28. März 2009, 10:04 | #97

    Plonk!

  98. Liederzyklus
    28. März 2009, 10:35 | #98

    Oben wird davon gesprochen, es wäre kein Einzelfall (kenne den Fall allerdings kaum, weiß nur, dass ein Zitat laut Gericht gefälscht wurde), sondern hätte System.
    Und das ist absolut die Unwahrheit!
    Ein Grandt der hasst und nicht einmal für einen Diletanten gut genug recherchiert hatte, wird gelobt. Ihr ergötzt Euch in Einseitigkeiten und Verallgemeinerungen. Oben wird gesagt, es wäre kein Einzelfall sondern hätte System. Was soll das. Jeder der eine Waldorfschule besuchte, weiß dass das nicht stimmt.Und sollte es einmal vorkommen, dann ist es die Ausnahme und nicht hinzunehmen.
    Was treibt Euch, ist es der Neid über die guten Statistiken?
    Fast doppelt so viel Abiturientenabgänger als an Regelschulen, viel ausländerfreundlicher als an Regelschulen, viel sozialer als an Regelschulen.
    In welcher Scheinwelt lebt ihr?
    Sind nicht gerade Waldorfschulen das Gegenteil Eurer Behauptungen?
    Eben äußerst freiheitsliebend?
    Was treibt Eure Hetzeskapaden?
    Warum seid Ihr so einseitig, lasst alles weg was pro ist. Sucht nach allem was negativ klingt.
    Woher Euer Hass?
    Das andere Weltbild, das großen Erfolg hat und sich immer größerer Beliebtheit erfreut?
    Die Angst, es könnte nach dem einen Leben doch weiter gehen?
    Sich bei Andreas Lichte zu bedanken, dessen Lebensinhalt nur darin besteht, alles was Waldorf und Rudolf Steiner ist schlecht zu machen?

  99. 28. März 2009, 10:40 | #99

    Steiner muss man nicht schlecht machen, man muss ihn nur zitieren:
    https://www.psiram.com/index.p

    Wie man sich diesen Bullshit dann als ausländerfreundlich und freiheitsliebend zurechtlügen kann, ist mir ein Rätsel.

    Wahrscheinlich liegt´s an der Sektengehirnwäsche. Die scheint bei einigen Leuten gut zu funtionieren.

  100. 28. März 2009, 11:18 | #100

    Eine "Pädagogik" die auf Wurzelrassen, Atlantis und Ausserirdischen aufbaut, den Geisterwissenschaften eines Durchgeknallten braucht man nicht schlecht zu reden, nur darüber zu berichten, wie cohen schon sagte.

    Die Abiturrate möchte ich auch gerne sehen, und zwar nicht die Quote derer, die zum Abitur angemeldet wurden und bestanden haben, sondern die Gesammtquote.

  101. ein Esowatchautor
    28. März 2009, 12:24 | #101

    Vielleicht sollten Leser auch wissen, dass mindestens ein Esowatch-Autor das “volle Programm“ Anthroposophie mit Waldorfschule hinter sich gebracht hat und somit auch dabei seine eigenen Erfahrungen eine Rolle spielen, zusätzlich zu den dokumentierten Berichten von Ex-Schülern und Ex-Lehrern. Zum Beispiel Erfahrungen über Gewalt an Waldorfschulen in allen seinen Erscheinungsformen.

    Mich selbst hat am meisten schockiert in welcher Weise es mir nie möglich war bestimmte Fragen zu Inhalten aus Steinerbüchern zu stellen. Die Folge war stets ein ‚Besuch‘ von bestimmten Oberlehrern bei meinen Eltern, die sich darüber beschwerten dass ich aus Steiner-Büchern zitierte, obwohl ich als ‚Kind‘ nicht reif wäre in den Werken zu lesen oder gar aus den Werken zu zitieren oder mir darüber ein Urteil zu erlauben. Wir wurden zum unkritischen Denken erzogen und mussten uns die merkwürdigsten und pseudowissenschaftlichsten Argumentationen gefallen lassen. Ich habe irgendwann nichts mehr ernst genommen von manchen Lehrern.

    Auch der – ach so liebevolle – Umgang unter uns Schülern endete immer wieder in Gewaltexzessen und blinder Zerstörungswut an der von den Eltern (mit)finanzierten Schuleinrichtung. Die uns auferlegte ‚Liebe‘ und ‚Friedfertigkeit‘ wollte doch in keinster Weise zum Schulalltag passen.

  102. GeMa
    28. März 2009, 16:23 | #102

    Wow – das erinnert 1:1 an Procedere, wenn aus bspw. Lenins Werken im Osten zitiert wurde. Da war auch nur erlaubt, exakt die von Oben ausgewählten Textstellen nachzuplärren und Hurra zu schreien. Wenn darüber hinaus etwas angesprochen oder zur Diskussion gestellt wurde, kam es regelmäßig zu Unappetitlichkeiten. Teilweise war es wirklich gefährlich, wenn Fußvolk sich mit Schriften befasste und dabei erwischen ließ ;-).

    Wie war das gleich mit freiheitlich-individualistisch bei den Waldörflis? Ich lach mich kaputt. Ist das Demokratie auf sektisch?

  103. 28. März 2009, 19:12 | #103

    @ GeMa

    im "Seminar für Waldorfpädagogik Berlin", siehe http://www.novo-magazin.de/… gab´s auch ne Reihe Mitläufer. Auch welche aus der ehemaligen DDR. Einer sagte mir mal:

    "Andreas, was regst du dich so auf? Früher hingen Marx und Lenin an der Wand – jetzt eben Steiner."

    Er ist dann Waldorflehrer geworden, an der absoluten Skandal-Schule, der "Novalis-Schule", siehe SPIEGEL:

    http://wissen.spiegel.de/wi

    "Das Irrenhaus von Friedrichshagen"

    passend zum Thema "Anthroposophische Kinderquäler": auch dort gab es Übergriffe von Lehrern gegen Schüler. Ein Vater hat sich seinerzeit bei mir gemeldet …

  104. Liederzyklus
    28. März 2009, 21:52 | #104

    Gratuliere, mein Post hat schon einen Tag überlebt!

    Oh Mann o Mann redet ihr ein Zeug zusammen.
    Dass Euch Steiner Zitate zu hoch sind, ist kein Wunder. Ihr versteht ja nicht einmal, was er sagen möchte, ihr interpretiert es wie kleine Schulkinder.
    Lest mal "Die Philosophie der Freiheit" dann wisst ihr mit wem ihr es zu tun habt. (Niveau)
    Dass Euch ein jenseitiges Leben etwas fremdes ist, ist bei unserer Verblödungs und Medienindustrie nicht verwunderlich. Dass ihr aber ein Aufwachprozess spätestens dann habt, wenn Euch ein herber Schicksalsschlag ereilt – Kind, Eltern sterben, massive Erfahrung äußerer Ungerechtigkeit, Krankheit, tiefes Leid etc. – ist auch bei einigen hier zu vermuten.
    Habe erlebt, dass größte Materialisten und Atheisten richtig zusammen gebrochen sind und suizid gefährdet waren, weil ihnen der Lebenssinn fehlte, nach dem sie plötzlich suchten.-.
    Wie kann man auch annehmen, man wäre ein höher gestellter PC ohne geistige Anteile?

    Und diese Aussage von "ein esowatchautor"
    Zitat:
    "Mich selbst hat am meisten schockiert in welcher Weise es mir nie möglich war bestimmte Fragen zu Inhalten aus Steinerbüchern zu stellen. Die Folge war stets ein ‚Besuch‘ von bestimmten Oberlehrern bei meinen Eltern, die sich darüber beschwerten dass ich aus Steiner-Büchern zitierte, obwohl ich als ‚Kind‘ nicht reif wäre in den Werken zu lesen oder gar aus den Werken zu zitieren oder mir darüber ein Urteil zu erlauben".

    bestätigt doch gerade, dass Inhalte der Anthroposophie selbst gerade in Waldorfschulen nicht gelehrt werden. Danke für diese Äußerung!!!
    Werde ich jetzt auch in anderen Foren einbringen.-

    Sonst unterstellt man den Waldorfschulen immer, sie würden Inhalte der Anthroposophie an Schüler herantragen. Das hier bestätigt genau das Gegenteil, so wie ich es auch erfahren habe!

    Also, eigentlich sollte man diese Hetzer die sich schon gegenseitig in ihren Aussagen widersprechen, mal nur mit Zitaten gegen sich selbst antreten lassen.
    Das wäre recht amüsant!!!

  105. Papavera
    28. März 2009, 22:01 | #105

    Paranoia?

  106. Papavera
    28. März 2009, 22:06 | #106

    Atheisten fehlt also der Lebenssinn. Selten so gelacht. Ihr in Eurem Neid, in Eurer Verblendung könnt und wollt Ihr Euch einfach nicht vorstellen, dass man das Leben einfach genießen kann, ohne Hokuspokus.

    Das wäre ja zu schmerzvoll, wenn man sich eingestehen muss, dass man den ganzen Mummenschanz nicht braucht, weil Ihr ja Euer Leben damit verschwendet habt, Ihr amren Würmchen?

    Also, entweder werdet vernünftig, oder lasst vernünftige Leute mit Eurem Blödsinn in Ruhe!

  107. Liederzyklus
    28. März 2009, 22:12 | #107

    Papavera@"Atheisten fehlt also der Lebenssinn. Selten so gelacht. Ihr in Eurem Neid, in Eurer Verblendung könnt und wollt Ihr Euch einfach nicht vorstellen, dass man das Leben einfach genießen kann, ohne Hokuspokus".
    Ich glaub Du verwechselst Neid mit MITLEID!

    Denn arm seid ihr. Was seid ihr denn nach Eurem Glauben? Seid ihr nicht höher gestellte Computer?
    Habt ja nach eurem Glauben nicht Seele etc. Also denkt doch endlich mal konsequent. Ja selbst mit dem Kopf! Und schließt logische und vor allem mal konsequente Schlüsse!!!

    Was unterscheidet Euch von einem Computer?
    Sagt mir das mal bitte.

  108. Liederzyklus
    28. März 2009, 22:24 | #108

    Bei der Zitatensammlung steht:

    "dass Rudolf Steiner auch nur ein Mensch war, und zwar leider ein recht dummer"

    Wenn wirklichdumme sehr starke hochintelligente und höchst nievauvolle Menschen als dumm bezeichnen, dann ist das schon fast zum lachen, wenn´s nicht so viele noch dümmere gäbe, die alles ungeprüft nachplappern.

    Vor einigen Jahren hätte man sicher auch dieses (siehe unten)Zitat auf diese Zitatenliste gesteckt und sich darüber lustig gemacht.
    Aber seit BSE kann man das nicht mehr als "Dummheit" massregeln.

    »(…) Nun denken Sie sich, diesem Ochsen fiele es auf einmal ein, zu sagen: das ist mir zu langweilig, dass ich da herumgehen soll und mir erst diese Pflanzen abreißen soll. Das kann ich für mich von einem anderen Vieh fressen: ich fresse gleich dieses Vieh! Schön, der Ochse würde also anfangen, Fleisch zu fressen. Aber er kann doch das Fleisch selber erzeugen! Er hat die Kräfte dazu in sich. Was geschieht, wenn er statt Pflanzen Fleisch frisst? Er lässt die ganzen Kräfte ungenützt, die in ihm Fleisch erzeugen können! Denken Sie sich einmal, wenn Sie irgendwo eine Fabrik hätten, durch die irgend etwas erzeugt werden soll, und Sie erzeugen nichts, aber bringen die ganze Fabrik in Tätigkeit – was da für Kraft verloren geht! Es geht ja ungeheure Kraft verloren. Der Ochse ist endlich ganz angestopft mit dieser Kraft, die etwas anderes in ihm tut, als aus Pflanzenstoffen Fleisch zu machen. Diese Kraft, die bleibt bei ihm, die ist ja da. Die tut etwas anderes in ihm. Und das was sie tut, das erzeugt allerlei Unrat. Statt dass Fleisch erzeugt wird, werden schädliche Stoffe erzeugt. Der Ochse würde also, wenn er anfangen würde, plötzlich ein Fleischfresser zu werden, sich mit allen möglichen schädlichen Stoffen ausfüllen. Namentlich mit Harnsäure und mit Harnsäuresalzen würde er sich ausfüllen.
    Nun haben solche Harnsäuresalze nämlich auch ihre besonderen Gewohnheiten. Diese besonderen Gewohnheiten der Harnsäuresalze, die sind, dass sie eine Schwäche gerade für das Nervensystem haben und für das Gehirn. Und die Folge davon würde sein, wenn der Ochse direkt Fleisch fressen würde, dass sich in ihm riesige Mengen von Harnsäuresalzen absondern würden; die würden nach dem Gehirn gehen und der Ochse würde verrückt werden. Wenn wir das Experiment machen könnten, eine Ochsenherde plötzlich mit Tauben zu füttern, so würden wir eine ganz verrückte Ochsenherde kriegen. Das ist so der Fall. Trotzdem die Tauben so sanft sind, würden die Ochsen verrückt werden (…)«
    Kann Euch noch mehr diesbezügliches liefern!

  109. Papavera
    28. März 2009, 22:59 | #109

    Ach, Liederzyklus, was machst Du dann am Computer? Hast Du Deinen Steiner schon gelesen?

    Und das, was meine Lebensfreude ausmacht GEHT DICH NICHTS AN.

    Und alles andere Herumgeposte von Dir ist überflüssig, ICH brauche das nicht.

  110. Kurzundknapp
    28. März 2009, 23:20 | #110

    "Vor einigen Jahren hätte man sicher auch dieses (siehe unten)Zitat auf diese Zitatenliste gesteckt und sich darüber lustig gemacht. Aber seit BSE kann man das nicht mehr als "Dummheit" massregeln."

    Das kann man nicht nur, das macht man auch, sofern man nicht selber den Verstand verloren hat.

  111. GeMa
    28. März 2009, 23:49 | #111

    @Andreas Lichte
    Ich habe die von Dir verlinkten Sachen alle schon aufmerksam gelesen :-).
    Dieses freiwillige ! Mitläufertum ist mir eines der größten Rätsel. Wenn es einem selbst so auffällt, wie abseitig das Ganze ist.
    Früher konnte man das gerade noch verstehen. Auch wenn man als jüngerer Mensch solche "Ausreden" nicht ohne weiteres akzeptierte. Immerhin ging es auch um echt einschneidende Nachteile, die man in Kauf nehmen mußte (bzw. nicht auszuschließen waren).

    @Liederzyklus
    Nö, laß mal. Das diesbezüglich gelieferte ist schon dumm genug für 1 Woche.
    "Denken Sie sich einmal, wenn Sie irgendwo eine Fabrik hätten, durch die irgend etwas erzeugt werden soll, und Sie erzeugen nichts, aber bringen die ganze Fabrik in Tätigkeit – was da für Kraft verloren geht!" Das ist ja auch ein ganz großer BWLer vor dem Herrn. Hut ab.

  112. Kurzundknapp
    29. März 2009, 00:56 | #112

    "Nö, laß mal. Das diesbezüglich gelieferte ist schon dumm genug für 1 Woche."

    Allerdings.

    Aber, was sagt ihr zu diesen Herren:

    http://rudolf-steiner.blogs

    Das "tolle" Gespräch, das dort verhandelt wird, ist hier zu bewundern:

    http://www.sf.tv/videoplaye

  113. Kurzundknapp
    29. März 2009, 01:00 | #113

    Der zweite Link war nichts.

    Hier isses:

    http://www.sf.tv/sendungen/

  114. Liederzyklus
    29. März 2009, 11:21 | #114

    "Nö, laß mal. Das diesbezüglich gelieferte ist schon dumm genug für 1 Woche."

    Klar, Auseinandersetzung würde ja möglicherweise ein Scheitern seiner eigenen Position bedeuten. Also lieber pauschalurteile fällen, ist bequemer.- Ist aber auch auch gescheiter?

  115. 29. März 2009, 11:48 | #115

    Was denn für eine Auseinandersetzung?
    Übrigens:

    BSE wurde von Schafen auf Rinder übertragen und nicht von Tauben.
    Prionen lösen das aus, nicht Harnsäure.
    Harnsäure macht Gicht, nicht BSE.

    Liefer bitte mal noch mehr.
    Anthros stehen ja auf lange Texte.

  116. Liederzyklus
    29. März 2009, 11:55 | #116

    @kurzundknapp
    Der letzte Link Helmut Zander ist interessant. Zeigt allerdings aber auch nur einen Menschen mit seiner eigene weltanschaulichen Position. Also Reinkarnation ist für Zander persönlich nicht vorstellbar, ebensowenig "Einblick in höhere Welten".
    Von diesem Standpunkt aus, ist sein Vorwurf und Schluss, Anthroposophie wäre autoritär, allerdings nur logisch.
    Aber er outet sich auch mit der Formulierung: "eine übersinnliche Wahrnehmung interessiert mich nicht".
    Gerade darauf kommt es an. Aber gerade hier ist die Weichenstellung.
    Also verhält sich Rudolf Steiners Position natürlich die wie ein Sehender gegenüber eines von Geburt an Blinden.
    Denn, würdet ihr als Sehende mit einem Blinden über die Existenz einer "roten" Farbe diskutieren? Wohl sicher nicht. Wenn dieser Euch dann aber vorwirft, ihr wäret autoritär und nicht diskussionsbereit, wie würdet ihr das aufnehmen?

    Nun stellt sich deshalb die Frage: ist Zanders persönliche Weltsicht die über Rudolf Steiner zu stellen?

    Es ist doch sehr viel wahrscheinlicher, dass das wahr ist was einer sieht, als das was der andere nicht sieht.
    Wenn ihr einen Hirschen über die Fahrbahn wechseln seht und kommt nach hause und erzählt es Eurem Familienangehörigen. Was würdet Ihr davon halten, wenn dieser Euch widerspricht und sagt, er habe es nicht gesehen, also stimme es auch nicht.-

    Dass ein zentrales in der Anthroposophie, nämlich der Christus, so vermieden wurde darüber zu sprechen, finde ich schon eigenartig.

    Ich halte ihm allerdings zugute, er ist kein Hetzer und nicht so primitiv wie viele hier oder in andere Foren.

    Seine Formulierung: ….der Mensch: "ein Haufen von Materie in sozialen Zwängen", finde ich wieder sehr treffend!
    Trifft auf Euch hier ja wohl zu!?

  117. Liederzyklus
    29. März 2009, 12:19 | #117

    @Cohen "BSE wurde von Schafen auf Rinder übertragen"
    Das ist nach wie vor eine nicht bewiesene Hypothese!!!
    Und es geht um die Verfütterung von Fleisch an Kühen, nicht um Tauben. Kannst ja mal an Deine Ochsen Tauben (Fleisch) verfüttern.-

    Hierzu zitiere ich mal Jens Heisterkamp aus info3:
    "Nach dem derzeitigen Wissensstand ist ein BSE-Erreger nicht festzumachen, vielmehr stellt der Nachweis von veränderten Prionen – also nicht mehr abbaubaren Eiweißen im Hirn der Rinder – ein Symptom für den Befall mit der Krankheit dar. Ein Zusammenhang mit der von Steiner charakterisierten »ungenutzten Kraft« des Rindes bei tierischer Ernährung, die zu nicht mehr abbaubaren Eiweißen führt, liegt nahe."

  118. Rince Wind
    29. März 2009, 13:59 | #118

    Steiners Psychopathologie ist hinreichend bekannt. Es wäre für einige mal hilfreich, sich darüber klar zu werden, was menschliche Hirne so alles "wahrnehmen", zurechtbiegen und illusionieren. Sich auf eine Qualia-Argumentation zu berufen, trifft es nicht.

    Es gibt einen halbwegs brauchbaren Maßstab, das ist die Realität. Dunkelhäutige sind nicht blöder und vergrabene Kuhhörner erhöhen den Ertrag eines Ackers nicht, sowenig wie Mistel gegen Krebs hilft. Steiner war ein hochgradiger Spinner. Sowas gibts. Schade nur, dass auf das zwanghafte Geschwurbel von ihm immer noch Leute reinfallen.

  119. hic fuit
    29. März 2009, 21:44 | #119

    Wer einem psychopathischen Rassisten wie Steiner nachfolgt und ihn demütig als Sehenden bezeichnet, braucht sich über seinen Ruf als armer Irrer und mangelnde Diskussionsbereitschaft nicht zu wundern.

  120. Liederzyklus
    30. März 2009, 01:18 | #120

    Ihr könnte Euch mit Euren Beschimpfungen, Hetzen, Verunklimpfungen nicht der Realität verstellen.

    Ich halte gerade Euch für die eigentlichen Rassisten, denn Rudolf Steiner war es nie. Ihr wertet den Menschen in der Moral nach Hautfarbe, das tat Rudolf Steienr nie.

    Ihr macht hier keinen Unterschied, das tat aber Rudolf Steiner immer!!!
    Ihr pauschaliert, habt nicht den Mumm, Euch mal ernsthaft auf ein Thema einzulassen ein Für und Wider abzuwägen und neutral durchzugehen.
    Für mich seid Ihr die Gefährlichen dieser Welt, die mit Stammtischgeschimpfe blindlings um Euch schlagt und hetzt, die sich in Pauschalurteilen ergießen.

    Und wenn ich Eurer Niveau mit dem mir so einiger bekannter Anthropsophen vergleiche, würdet ihr mich einen Rassisten schimpfen, auch wenn es wahr ist.-

    Alles Stammtischgerede hier, nur Einseitigkeiten und Hasstiraden!

    Wer ist denn von Euch hier ernst zu nehmen, der Rudolf Steiner kritisiert?
    Mit Helmut Zander würde ich diskutieren, denn er hat ein gewisses Niveau, das ich allerdings bei Euch nicht erkenne!!!

  121. Scardanelli
    30. März 2009, 08:01 | #121

    Lieber Liederzyklus (Winterreise oder Dichterliebe oda watt?!?),

    ähem, also, ich persönlich bin ja kein Atheist. Ganz im Gegenteil, ich gehöre zu der etwas seltsamen Vereinigung, die sich katholische Kirche schimpft. Trotzdem habe ich nicht aufgehört, mir selbst Gedanken zu machen – vieles von dem (im Moment eigentlich das Meiste), was zur Zeit vom Obercheffe aus Rom verlautbart wird, halte ich für Käse. Wenig schmackhaften Käse, den ich, als aufgeklärter Mensch, ablehnen muss: Obs nun um Kondome geht, um die Haltung der Kirche zu Abtreibungen, zu homosexueller Liebe, zur Piusbruderschaft usw – das, was dazu aus Rom kommt, ist Bull.

    Und nun schlägt hier ein Anthroposoph auf und erzählt mir, dass ditt allett janz janz dolle wär mit dem anthroposophieren – dass ditte, watt der olle Steiner allet so verzapft hat, ditt jelbe vom Ei wär. Und zwar uneingeschränkt. Und zwar ohne Abstriche. Auch die rassistischen Inhalte. Einfach alles.
    Und dann schimpft er mich auch noch einen Atheisten (wobei das für mich eigentlich auch kein Schimpfwort ist – muss doch jeder selbst wissen, an was er glaubt und was nicht).

    Ja gehts eigentlich noch irgendwie? Ja, wo simmer denn, dass man das Kind nicht mal beim Namen nennen darf, ohne dass ein Liederzyklus hier auftaucht und Zeter und Mordio schreit, weil man Steiner nicht uneingeschränkt für Gottes Geschenk an die Welt hält?
    Mein lieber: privat darfst Du ja glauben, was du willst – das mach ich auch. Aber sobald ein Glaubenskonstrukt verifizierbare Aussagen über die Realität macht (das macht Dein Antrhpopsohischreng Verein sehr wohl – ich sach nur "Weleda") – und es kommt jemand her und verifiziert die und merkt – das ist alles Bull – und sagt das – dann dürftest Du einfach mal die Klappe halten oder bessere Beweise bringen.
    Das ist ja das Problem mit den ganzen Sekten, den ganzen weltanschaulichen Gemeinschaften – die predigen nicht nur schöne Dinge über Ethik und das Jenseits, wie es jede gute Religion tut – sondern behaupten auch, dass man mit Misteln Krebs heilt. Und das stimmt nicht.
    Immer dann, wenn Religion sich in das Feld der Philosophie (und damit auch in die Wissenschaft) vorwagt, dann gibts Tote. Denn Religion und Philosophie machen Aussagen über zwei komplett verschiedene Dinge. Wer das vermischt (wie etwa Anthros), der spielt mit dem Feuer – denn dann geht es nicht mehr um Glauben und Fakten, sondern darum, angebliche Fakten glauben zu müssen.

    Das ist für mich einer der Gründe, wieso ich Anthroposophie (mann, das ist ehrlich schwer zu schreiben) nicht besonders gut leiden kann.

    Untertänigst

  122. hic fuit
    30. März 2009, 09:08 | #122

    "Ich halte gerade Euch für die eigentlichen Rassisten, denn Rudolf Steiner war es nie." Das stimmt natürlich, Du hast mich überzeugt.

    "Ihr wertet den Menschen in der Moral nach Hautfarbe, das tat Rudolf Steienr nie." Das stimmt leider auch. Ich habe Rudolf Steiner immer seiner Hautfarbe nach beurteilt.

    Es tut mir Leid.

  123. anonym
    30. März 2009, 09:32 | #123

    Viel Spass bei der Diskussion mit "Liederzyklus".

    Er hat unter dem Pseudonym "Thomas Dob" auch schon deutliche Spuren auf dem blog von Waldorfschülern "Namenstänzer" hinterlassen, siehe:

    http://namenstaenzer.de/200…„gewahrsmann“-in-der-anthroposophiedebatte-heiligt-der-zweck-die-mittel/

    Nur ein unvollständiger Auszug – allein Dobs Weisheiten zum Thema "Rasse":

    ––––––––––––––––––––––––––––––––

    Thomas Dob (aka "Liederzyklus")

    2009-03-16 14:28:12

    “Dass es, hier die gegenwärtige Bezeichnung für Menschenrassen, “geografisch lokalisierbare Formengruppen” gibt, sollte doch kein Zweifel bestehen.

    Und dass wir ein völlig unterschiedliches Aussehen haben, sollte einem Nichtblinden aufgefallen sein.”

    ––––––––––––––––––––––––––––––––

    2009-03-19 00:00:51

    Es ist unbestritten, dass allein die Geschlechter unterschiedlich sind. Schon allein von der Größe. Ebenso bei den Völkerstämmen (früher Rassen genannt). Wer will allen ernstes behaupten, Frauen wären nicht kleiner als Männer, Pygmäen (unter 1,52m) nicht kleiner als Europäer?

    Chinesen vertragen kaum Milchprodukte, weil ihnen ein Enzym fehlt. Eskimos haben einen sehr kurzen Darm, weil sie sich in der Evolutiongeschichte hauptsächlich von Fisch ernährt haben. Längerer Darm findet man bei Indern (Pflanzenkost).

    Farbige haben in der Regel ein anderes Gesäß, weil deren Wirbelsäule sich anders streckt, dunklere Haut als Europäer, Inder andere Waden usw.

    Das sind alles bewiesene Fakten.

    Also sollte sich der erste Punkt doch schon erledigen, nicht wahr oder wollt ihr mir widersprechen.

    Wer glaubt, dass es Völkerstämme gibt, die sich in der Evolution entwickeln, wird auch nicht leugnen, dass es Unterschiede gibt. Wer dann behaupten will, ja die gibt es, aber alle entwickeln sich gleich und gleich gut, ist für mich nur NAIV.!!!

    Und jetzt stelle man sich vor, es gibt Völkerstämme die auf sehr lange Sicht bessere Voraussetzungen auf bestimmte Eigenschaften haben, als andere.

    ––––––––––––––––––––––––––––––––

    2009-03-19 17:16:26

    Wenn ich beispielsweise als Mann behaupte, eine Frau hätte auf einem gewissen Sektor eine angeborene Benachteiligung (beispielsweise die Körperliche Kraft), ist diese Aussage dann rassistisch?

    Wenn ich dazu noch sage, dass ich höchstwahrscheinlich mich im nächsten Leben als Frau inkarnieren werde, stellt das die gesamte Aussage nicht wieder in ein völlig anderes Licht, als wenn ich das als ein Frauenfeind sage?

    ––––––––––––––––––––––––––––––––

    2009-03-19 17:24:12

    Zudem frage ich: hat man die Aussagen denn schon einmal auf den Wahrheitsgehalt untersucht? Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen über die Aussage, beispielsweise des Trieblebens der einzelnen Völker?

    (…)

    Jedenfalls habe ich bei der Entgegnung Steiners noch nie etwas von einer diesbezüglichen wissenschaftlichen Untersuchung gehört. Ihr? Wäre das nicht die Grundlage einer solchen Diskussion?

    ––––––––––––––––––––––––––––––––

    2009-03-19 19:58:32

    Und will denn jemand sagen, ein Triebleben gibt es nicht? Ist es doch ein seelischer Teil von uns.

    Will jemand allen Ernstes behaupten, alle sind gleich?

    Auf der einen Seite spricht man davon, Elvis Presley sei ein Schwarzer gewesen, weil er so ein Rhythmusgefühl hatte. Das meint man als Lob.

    Ja, das ist so in Ordnung, wenn man aber dem Rhythmusgefühl nachgeht oje oje……….

    Erkennt man nicht, was ein hervorgehobenen Rhythmus beeinhaltet? Man sehe sich das Tanzen an, es geht ins Körperliche.

    Für Laien: schaut mal selbst, was spricht MELODIE im Menschen, was, HARMONIE und was RHYTHMUS an.

  124. anonym
    30. März 2009, 10:36 | #124

    P.S.: was "Thomas Dob" aka "Liederzyklus" herunterleiert, liest sich wie das Protokoll eines x-beliebigen Stammtisches …

    ist aber eine "Verteidigung" für Rudolf Steiner, natürlich.

    Damit ihr nicht so lange nach den Parallelen suchen müsst:

    http://namenstaenzer.de/200…„gewahrsmann“-in-der-anthroposophiedebatte-heiligt-der-zweck-die-mittel/

    –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

    Steiner

    2009-03-19 08:55:06
    Sehr geehrter Herr Dob,

    ich stimme Ihnen dabei voll zu:

    “Und jetzt stelle man sich vor, es gibt Völkerstämme die auf sehr lange Sicht bessere Voraussetzungen auf bestimmte Eigenschaften haben, als andere.”

    Und sage deshalb:

    “Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.”

    –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

    Andreas Lichte

    2009-03-21 08:25:26
    (…)

    Dob: "Beispielsweise, sieht man bei der Frau eine Benachteiligung, ist das für Euch rassistisch. Weil für Euch ist das ein unverrückbarer ZUSTAND für mich ein PROZESS.”

    “Seminar für Waldorfpädagogik Berlin”:

    Eine “emanzipierte” Seminaristin beschwert sich nach der “Kunstbetrachtung” (=Kunstgeschichte auf Anthroposophisch) beim Dozenten:

    “Warum kommen in der anthroposophischen Kunstgeschichte keine Frauen vor?”

    Der Gast-Dozent, Dr. Thomas Krämer: “Was regen Sie sich so auf, Sie werden im nächsten Leben doch sowieso als Mann wiedergeboren!”
    –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
    "Triebleben der Neger" und Steiner setze ich mal als bekannt voraus …

  125. 30. März 2009, 10:51 | #125

    Na, da haben wir uns ja wieder ein schönes Exemplar eingefangen…

  126. Liederzyklus
    30. März 2009, 11:26 | #126

    @scardanelli "die predigen nicht nur schöne Dinge über Ethik und das Jenseits, wie es jede gute Religion tut – sondern behaupten auch, dass man mit Misteln Krebs heilt. Und das stimmt nicht."

    Ja, Scardanelli, ich weiß, auch ich bin Katholik, (noch). Aber von Jehovas Zeugen bin ich nicht und eine Evolution werde ich nicht leugnen, so naiv bin ich nicht.Danke für die Zitate anonymus.
    Jetzt bin ich mal gespannt, wer hier inhaltlich bei welchen Punkten widerspricht?
    Ob hier irgend jemand einmal auf den INHALT eingeht?

    Ob auch mehr als Stammtischgebrülle wahrzunehmen ist?

  127. Scardanelli
    30. März 2009, 11:33 | #127

    Lieber Liederzyklus (mir ist, als hätte ich diesen Nick schon einmal angetroffen…),

    das mit den Misteln ist, soweit ich weiß, aber schon anthroposophisch, nä? Und das mit den Rassen wohl auch, nicht? Beides ist – nicht nur einmal – sauber widerlegt worden.

    Von den Jehovas haben im Übrigen Sie angefangen – um die ging es bislang hier nicht.

    Und rumbrüllen tut hier auch niemand.

    Und jetzd kommsch du.

    Untertänigst

  128. 30. März 2009, 11:41 | #128

    Weil Ihr nicht fähig seid, Euch inhaltlich mit diesem Thema wirklich auseinanderzusetzen, nur immer Zitate bringt, die zwar auch für mich unglücklich formuliert sind, aber dennoch Rudolf Steiner in ein völlig falsches Licht stellen, hier mal ein anderes Zitat:

    Rudolf Steiner 1916 in: “Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit – Goethe und die Krisis des 19. Jahrhunderts” (GA 117), S. 151 f.
    »So wie die Abgründe zwischen den einzelnen Nationen immer mehr und mehr verschwinden, so wie sich die einzelnen Teile der verschiedenen Nationen immer mehr und mehr verstehen, so werden sich auch andere Gruppenseelenhaftigkeiten abstreifen, und immer mehr wird das Individuelle des einzelnen Menschen in den Vordergrund treten. – So können wir sagen, innerhalb der Entwickelung der Menschheit verliert immer mehr und mehr der Begriff, worin sich die Gruppenseelenhaftigkeit am meisten ausdrückt, an Bedeutung, nämlich der Rassenbegriff.
    Deshalb ist es notwendig, dass diejenige Bewegung, welche die anthroposophische genannt wird, in ihrem Grundcharakter dieses Abstreifen des Rassencharakters aufnimmt, dass sie nämlich zu vereinigen sucht Menschen aus allen Rassen, aus allen Nationen und auf diese Weise überbrückt diese Differenzierung, diese Unterschiede, diese Abgründe, die zwischen den einzelnen Menschengruppen vorhanden sind.«
    Wie kann es sein, dass solche Zitate bei Euch nie gebracht werden?
    Wie wollt Ihr dies Thema "ernsthaft" diskutieren, wenn Ihr Euch nur in Einseitigkeiten ergießt!?

    Das darf aber nicht sein, sonst entzieht sich der Stammtisch plötzlich selbst das Thema, worauf er draufhauen kann!

  129. Liederzyklus
    30. März 2009, 12:09 | #129

    Scardanelli@"das mit den Misteln ist, soweit ich weiß, aber schon anthroposophisch, nä? Und das mit den Rassen wohl auch, nicht? Beides ist – nicht nur einmal – sauber widerlegt worden".

    Bitte bitte, wo ist die Widerlegung?

    Also vorgestern kam erst einmal im TV, ich glaub BR alpha, ein positiver Bericht über Mistelpräparate bei der erfolgreichen Krebsbehandlung.

    Und übrigens, gerade zu diesem Thema habe ich ein sehr persönliche Erfahrung miterleben dürfen.

    Klar, man kann sagen, es wäre erfunden, es wäre ein Einzelfall, vielleicht war anderes die Ursache, klar, dennoch:

    Mein Onkel erkrankte mit etwa 40 vor etwa 35-40 Jahren an Krebs. Man operierte ihn, sagte ihm aber auch, er werde es nicht überleben. Er ging zu einer Anthroposophischen Ärztin nach Stuttgart, diese gab ihm bestimmte Mistelpräparate, ich glaube ein bestimmtes Iscador und Musiktherapie. (Er spielte Stundenlang auf einem Cello lang ausgehaltene Töne).
    Klar, könnt Euch wieder lustig darüber machen.
    Jedenfalls besiegte er den Krebs.
    nach 30 Jahren erkrankte er leider wieder an Krebs, ein Großteil seines Magens (Darms?) wurde operativ entfernt und man sagte wieder, er werde das nächste Jahr nicht mehr erleben. Er weigerte sich erneut, auf diese Diagnose hin eine Bestrahlunsgtherapie zu machen und suchte damalige Ärztin erneut auf. Denn angeblich gibt es gerade da sehr wenig Spezialisten und Mistelpräparate wären sehr unterschiedlich. Nun war diese Ärztin zwar im Ruhestand aber behandelte ihn erneut. Fragte ihn auch, ob er die Jahre die Präparate weiter zu sich genommen hätte, er verneinte. Darauf sagte sie, das hätte er aber tun sollen. Na jedenfalls, begann die gleiche Prozedur von neuem und auch mit etwa 70 besiegte er diesen Krebs erneut. Er wird dieses Jahr 80.

    Ich erwarte hier nicht, dass Ihr es glaubt, könnt es als mein Phantasiegebilde hinstellen.-

  130. waldiwuff
    30. März 2009, 12:41 | #130

    Hi also anthros und waldis sind doch blöd. Kenn auch ein is in der 2.kalsse und kann noch net mal richtig schreiben. Also katholische kirche ist jäck, der papst verzapft so ein blödsinn und dann das zölibat, wer möcht da noch pfarrer werden.
    Hi anonym, kapier ich jetzt net, was sagt Thomas dob falsches?

  131. hic fuit
    30. März 2009, 12:41 | #131

    Dass Steiner nicht nur pro, sondern auch contra Rassismus geschrieben hat, wusste ich nicht. Das ändert alles. Ich werde – dem überlegenen Prinzip Steiners folgend – nun abwechselnd pro und contra Anthroposophie sein. Ich bitte nochmals, meine Irrtümer die Anthroposophie betreffend zu entschuldigen.

  132. Liederzyklus
    30. März 2009, 12:47 | #132

    @hic fuit

    es gibt ein Menge davon.
    Weiteres gefällig?
    In GA 346 S206 besispielsweise:

    “Unter dem Einfluss des Napoleonismus, des ersten Napoleon, entstand ja erst eigentlich mit voller Deutlichkeit, dieses Streben der Menschen in die Rasse, in die Nation hinein, das heute in einer so unverständigen Weise in dem Wilsonianismus zum Ausdruck gekommen ist. Das ist ja etwas ganz Furchtbares, wie heute die Menschen hineinstreben in Rassen und Völker und wie sie allen Kosmopolitismus im Grunde begraben wollen

  133. Liederzyklus
    30. März 2009, 12:52 | #133

    @waldwuff Hi anonym, kapier ich jetzt net, was sagt Thomas dob falsches?

    Danke, das wüsste ich jetzt auch mal gerne.

    Aber dass ein 2. Klässler in der Waldorfschule nicht so schreiben kann wie einer an einer Staatsschule ist ABSICHT!!!
    Wann versteht Ihr das endlich?

  134. R.S.
    30. März 2009, 13:02 | #134

    @ hic fuit

    du schreibst:

    "Dass Steiner nicht nur pro, sondern auch contra Rassismus geschrieben hat, wusste ich nicht. Das ändert alles. Ich werde – dem überlegenen Prinzip Steiners folgend – nun abwechselnd pro und contra Anthroposophie sein. Ich bitte nochmals, meine Irrtümer die Anthroposophie betreffend zu entschuldigen."

    Du bist auf dem besten Wege, ein Geistesforscher zu werden, Bravo!

    Ich greif mal vor, schon etwas mehr "Höhere Erkenntnis", damit muss man sich erst mal ernsthaft auseinandersetzen, vielleicht kann dir "Liederzyklus" helfen:

    “Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will.”

    Rudolf Steiner, “Allgemeine Menschenkunde – als Grundlage der Pädagogik”, “Dreizehnter Vortrag”.

  135. He MA
    30. März 2009, 13:08 | #135

    Rudolf Steiner 1916 in: “Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit – Goethe und die Krisis des 19. Jahrhunderts” (GA 117), S. 151 f.
    »So wie die Abgründe zwischen den einzelnen Nationen immer mehr und mehr verschwinden, so wie sich die einzelnen Teile der verschiedenen Nationen immer mehr und mehr verstehen, so werden sich auch andere Gruppenseelenhaftigkeiten abstreifen, und immer mehr wird das Individuelle des einzelnen Menschen in den Vordergrund treten. – So können wir sagen, innerhalb der Entwickelung der Menschheit verliert immer mehr und mehr der Begriff, worin sich die Gruppenseelenhaftigkeit am meisten ausdrückt, an Bedeutung, nämlich der Rassenbegriff.
    Deshalb ist es notwendig, dass diejenige Bewegung, welche die anthroposophische genannt wird, in ihrem Grundcharakter dieses Abstreifen des Rassencharakters aufnimmt, dass sie nämlich zu vereinigen sucht Menschen aus allen Rassen, aus allen Nationen und auf diese Weise überbrückt diese Differenzierung, diese Unterschiede, diese Abgründe, die zwischen den einzelnen Menschengruppen vorhanden sind.«
    Hat jemand GA 117?
    Ist das wirklich original Steiner?

  136. Liederzyklus
    30. März 2009, 13:12 | #136

    @R.S.Hast Du den Zusammenhang? Kennst Du "Die Philosophie der Freiheit"? Kennst Du seine mathematischen Vorträge, Kennst Du seine Vorträge über Mediziner?
    Wenn Du hohes Niveau bei R.Steiner suchst, kannst Du es zu Hauf finden.
    Aber vermutlich, suchen wirst DU es sicher nicht, liegt nicht in Deiner Wunschliste.- Lieber etwas aus dem zusammnehang reissen, was komisch klingt.-

  137. R.S.
    30. März 2009, 13:22 | #137

    @ Liederzyklus

    Der Zusammenhang ist die "Allgemeine Menschenkunde" und nicht irgendein Buch wie "Die Philosophie der Freiheit", das Steiner schrieb, BEVOR seine Geisteskrankheit vollends ausbrach.

    Und die "Allgemeine Menschenkunde" würde ich gerne insgesamt wiedergeben, totaler Wahnsinn, dass das die Basis der Waldorfpädagogik ist:

    “Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will.”

    Rudolf Steiner, “Allgemeine Menschenkunde – als Grundlage der Pädagogik”, “Dreizehnter Vortrag”.

  138. hic fuit
    30. März 2009, 13:23 | #138

    Das ist ja schön, dass Steiner noch viel mehr gegen Rassismus geäußert hat!
    Um meine Freunde zu überzeugen, bräuchte ich nur noch die Info, wann und in welcher Form sich Steiner und seine Anthroposophen-Schule "eigentlich mit voller Deutlichkeit" für den geäußerten und gelebten Rassismus öffentlich entschuldigt und den Rassismus aus dem anthroposophischen Katechismus endgültig gestrichen haben.

    Ich finde es inzwischen auch wichtig, dass Kinder zunächst mittels Eurythmie lernen, wann jemand hinter ihnen steht, obwohl sie gar nicht gucken. Das kann in der schriftlichen Abiprüfung nur von Vorteil sein.

  139. Liederzyklus
    30. März 2009, 13:38 | #139

    @Hic Prost
    Frag mal Rudolf Steiner, denn nicht nur Dir (auch R:S) u.w.) fehlt sicher die geistige Flexibilität den Zusammenhang und die Differenzierung zu verstehen.

  140. He Ma
    30. März 2009, 13:38 | #140

    Hallo Hic Fuit und R.S.
    Ist dieses Zitat wirklich echt?
    Das wär der Hammer.

  141. Liederzyklus
    30. März 2009, 13:45 | #141

    @R.S. "Geisteskrankheit vollends ausbrach"

    Wo sitzt Du denn gerade?

    @He Ma. Glaub mir, ich erfinde hier nichts!
    Und von hiesigen wirst Du hier keine Antwort erhalten, denn es ist orignal Rudolf Steiner. Sie wollen ja nur ihr Lügengebäude aufrecht erhalten!
    Weiteres gefällig?

    Rudolf Steiner in: “Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887-1901″ (GA 31), S. 378 f.

    »Ich habe den Menschen nie nach etwas anderem beurteilen können als nach den individuellen, persönlichen Charaktereigenschaften, die ich an ihm kennenlerne. … Und ich habe im Antisemitismus nie etwas anderes sehen können als eine Anschauung, die bei ihren Trägern auf Inferiorität des Geistes, auf mangelndes ethisches Urteilsvermögen und auf Abgeschmacktheit deutet.«
    Noch mehr gefällig?
    Aber dann hab ich angst, es wird hier gelöscht! Löst es doch die hiesigen Hirngespinste in Luft auf!

  142. Liederzyklus
    30. März 2009, 13:54 | #142

    @hic fuit"Ich finde es inzwischen auch wichtig, dass Kinder zunächst mittels Eurythmie lernen, wann jemand hinter ihnen steht, obwohl sie gar nicht gucken. Das kann in der schriftlichen Abiprüfung nur von Vorteil sein."

    Dann frag auch mal die vielen Millionen Menschen die täglich meditieren, was das soll.-

    Was soll Tai Chi sein?
    Warum machen es seit tausenden von Jahren viele Millionen Chinesen in Arbeitspausen etc.

  143. 30. März 2009, 14:38 | #143

    Zitat: Ich finde es inzwischen auch wichtig, dass Kinder zunächst mittels Eurythmie lernen, wann jemand hinter ihnen steht, obwohl sie gar nicht gucken. Das kann in der schriftlichen Abiprüfung nur von Vorteil sein."
    Zitat Ende.

    Klar, das erleichtert das Spicken.

  144. anonym
    30. März 2009, 15:02 | #144

    @ He Ma und alle anderen

    “Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit – Goethe und die Krisis des 19. Jahrhunderts” (GA 117), S. 151 f.

    Schätze, das ist Original Steiner. Das schnell zu überprüfen, fällt allerdings schwer, nachdem der Rudolf Steiner Verlag die Steiner Online-Volltextsuche sperrte, damit Kritiker nicht mehr daraus zitieren können …

    Das Zitat aus GA 117 ist aber keinesfalls eine Entlastung für Steiner, im Gegenteil:

    Das "Abstreifen des Rassencharakters" wird von Steiner nämlich vertagt, auf die Zeit nach der "Fünften nachatlantischen Kulturepoche", also FRÜHESTENS auf das Jahr 3573. Bis dahin behalten die "Rassen" ihre Gültigkeit – also all das, was Steiner zu deren Charakterisierung absondert.

    "Gruppenseelenhafigkeit" wird von Steiner und seinen anthroposophischen Schülern zur Charakterisierung der primitiven Nicht-Weissen-"Rassen" oder Völker verwendet.

    Nehmen wir als Beispiel die Broschüre "Soziale Hygiene" (sic !) des "Verein für ein erweitertes Heilwesen". In einem Aufsatz findet der anthroposophische Autor die Wurzeln der Pop-Musik beim Jazz. Diese Musik entstehe im "unteren Bereich des Menschen", wogegen die europäische Musik im "Herz und im Kopf" wachse. Die Pop-Musik sei Funktionsmusik und diene lediglich der Selbstbezogenheit und verdränge den brüderlich-verbindenden Geist wie er in der europäischen Musik vorkomme. Dieser Selbstgenuss bette sich zugleich in eine "Gruppenseelenhaftigkeit" ein – und jetzt kommt´s – die man heute noch wirksam findet bei "primitiven Völkergruppen" und, in abgewandter Form, "bei den Tieren".

  145. 30. März 2009, 16:55 | #145

    Anonym: Danke, wieder mal ein Goldstückchen aus Steiners Zitatenschatz bez. Rassenwahn. Es ist immer wieder offensichtlich, dass dies eine Hauptsäule seines "Denkens" ist. Wie man sich als Anhänger so verbiegen kann, das nicht zu sehen, ist mir ein Rätsel.

    (P.S.: Den ersten identischen Beitrag mit den Zeichensatzfehlern habe ich gelöscht)

  146. Liederzyklus
    30. März 2009, 17:23 | #146

    rincewind@
    Bist doch Staatsschüler, solltest also lesen können.
    Das von "anonym" war kein Zitat aus Rudolf Steiners Zitatenschatz!
    Meins hingegen schon!

  147. Liederzyklus
    30. März 2009, 17:33 | #147

    @anonym
    "Schätze, das ist Original Steiner. Das schnell zu überprüfen, fällt allerdings schwer, nachdem der Rudolf Steiner Verlag die Steiner Online-Volltextsuche sperrte, damit Kritiker nicht mehr daraus zitieren können …"

    Wohl eher, damit Negativ-Kritiker nicht mehr alles aus dem Zusammenhang reissen und nur dasjenige einseitig suchen und wiedergeben, wie hier, was anrüchig erscheint und Rudolf Steiner falsch wiedergibt!
    Gebt es endlich zu, es geht Euch nicht um Wahrheit, sondern um Einseitigkeit, um Brandmarkung und Diffamierung.

  148. Liederzyklus
    30. März 2009, 17:40 | #148

    P.S. Ihr findet ja nicht einmal Worte und ernsthafte Erklärungen auf meine Rudolf Steiner-Zitate einzugehen.

    Ihr versucht so schnell wie möglich von diesen Zitaten, die ja nicht neu sind, die Ihr selbst hättet ins Spiel bringen müssen, wenn es Euch um Ernsthaftigkeit in dieser Diskussion geht, abzulenken.

    Stattdessen wird abgelenkt.

    Bleibt in Eurem Wahn.
    Aber hoffentlich geht einigen stillen unvoreingenommenen Lesern bei dieser Behandlung des Themas ein Licht auf.-

    Wie verlogen diese ganze Diskussion, wie Philisterhaft sie ist!

  149. Scardanelli
    30. März 2009, 18:14 | #149

    Sehr geehrter Liederzyklus,

    Sie schrieben und gaben uns mit als Abschiedsgeschenk:

    "Bleibt in Eurem Wahn.
    Aber hoffentlich geht einigen stillen unvoreingenommenen Lesern bei dieser Behandlung des Themas ein Licht auf."

    Danke, bleiben wir. Und das mit dem Licht – eh klar!

    Untertänigst

  150. 30. März 2009, 19:27 | #150

    Lieber Eurythmie- äh Liederzyklus,

    Sie sind bei uns als anschauliches Beispiel für die nachhaltige Indoktination der Schauungen Rudolf Steiners, begonnen im Kindesalter und dauerhaft anhaltend im Zustand des Erwachsenenseins, herzlich willkommen. Das Wahnhafte, das sich in Ihren Anschauungen zeigt, konnten wir bereits anhand anderer Anthroposophen feststellen, selbst wenn sie angaben nie etwas über Anthroposophie gelernt zu haben weil sie nur eine Waldorfschule besuchten, die mit Rudolf Steiner nichts am Hut hatte.

    Wir verstehen sehr gut, dass Sie nicht anders können, als die Wahrheit des Seins über Steiner zu definieren, denn ihnen wurde die Grundlage die dazu nötig ist so subtil eingebleut, dass sie es gar nicht merkten und dass Sie automatisch darauf aufbauten.

    Leider muss ich Ihnen aber dementsprechend mitteilen, dass Leser, die Ihre Erfahrungen nicht geteilt haben, annehmen, dass es sich bei Ihrer Meinung um Satire handeln müsse. Mehr können Sie nicht erwarten, denn der gewöhnliche und staatlich gebildete Mensch, hat wenig Hang dazu, als elitär und übersinnlich bewusst zu gelten.

    Tja, Pech für Sie und Glück für uns.

  151. Liederzyklus
    30. März 2009, 20:05 | #151

    @Diesmal Ella

    Glück?
    Armer Mensch, ergießt sich wieder in Pauschalitäten.

    Wissen Sie, das ist ein Forum und in einem Forum wird normalerweise über ein Thema "diskutiert".
    Hab verstanden, das können Sie nicht.-

  152. 30. März 2009, 21:03 | #152

    Tja, lieber Liederzyklon,

    Diese Antwort von Ihnen war zu erwarten, denn sie entspricht haargenau der Antwort Ihrer Gleichgesinnten.

    Diskutieren kann man über Themen, die diskutabel sind. Über die Schauungen des psychopathischen Rudolf Steiners gibt es jedoch nichts zu diskutieren, schließlich befinden wir uns hier nicht in der Psychiatrie, in der es sehr wohl darum gehen könnte, wer Zugang zu Engeln und einer übersinnlichen Welt hat und davon überzeugen möchte, dass diverse Eingebungen der Realität entsprächen.

  153. Liederzyklus
    30. März 2009, 21:45 | #153

    Wenn man an geistige Wesen wie Engel glaubt, gehört man in die Psychiatrie. Hab verstanden hochstehende Materie.
    Und Liebe ist für Dich sicher nur eine zufällige Hormonausschüttung.-
    Danke sagt der Ehepartner.-:-)

  154. 30. März 2009, 22:33 | #154

    Ich weiß ja nicht, welchen Partner du hast aber meiner ist kein feinstoffliches Wesen. Er besteht sehr wohl aus Materie, die ich anlangen kann. Dass ich ihn liebe hat auch nichts damit zu tun, dass es unerklärlich wäre. Wir passen sehr gut zusammen, weil wir gleiche Interessen haben und weil wir über die wichtigen Dinge im Leben gleich denken. Ein gegenseitiges Verständnis macht halt auch sexy.

  155. Liederzyklus
    31. März 2009, 01:46 | #155

    Klar, bei Euch stimmt die "Chemie" 🙂

  156. Künder
    31. März 2009, 02:53 | #156

    Gute Nachricht:

    Steiner lebt!

    Er hat sich wieder etwas den Zeitläuften angepasst und tritt heute etwas legerer in Erscheinung.

    Unter dem Namen Dittsche nutzt das alte Schlitzohr die ahrimanische Technik, um sein kosmisches Wissen zu verkünden.

    Der Seher im Fernseher.

    Wir sind gerettet.

  157. He Ma
    31. März 2009, 13:58 | #157

    Also hab mich erkundigt, des Zitat von Ga 117 is echt.
    Ich Trottl schreib überall rum Steiner wär Rassist gewesen und das des. Ich glaub euch nix mehr.

  158. anonym
    31. März 2009, 15:00 | #158

    @ He Ma

    du must hier niemandem glauben, auch mir nicht, oder anderen "gruppenseelenhaften Tieren":

    “Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit – Goethe und die Krisis des 19. Jahrhunderts” (GA 117), S. 151 f.

    Schätze, das ist Original Steiner. Das schnell zu überprüfen, fällt allerdings schwer, nachdem der Rudolf Steiner Verlag die Steiner Online-Volltextsuche sperrte, damit Kritiker nicht mehr daraus zitieren können …

    Das Zitat aus GA 117 ist aber keinesfalls eine Entlastung für Steiner, im Gegenteil:

    Das "Abstreifen des Rassencharakters" wird von Steiner nämlich vertagt, auf die Zeit nach der "Fünften nachatlantischen Kulturepoche", also FRÜHESTENS auf das Jahr 3573. Bis dahin behalten die "Rassen" ihre Gültigkeit – also all das, was Steiner zu deren Charakterisierung absondert.

    "Gruppenseelenhafigkeit" wird von Steiner und seinen anthroposophischen Schülern zur Charakterisierung der primitiven Nicht-Weissen-"Rassen" oder Völker verwendet.

    Nehmen wir als Beispiel die Broschüre "Soziale Hygiene" (sic !) des "Verein für ein erweitertes Heilwesen". In einem Aufsatz findet der anthroposophische Autor die Wurzeln der Pop-Musik beim Jazz. Diese Musik entstehe im "unteren Bereich des Menschen", wogegen die europäische Musik im "Herz und im Kopf" wachse. Die Pop-Musik sei Funktionsmusik und diene lediglich der Selbstbezogenheit und verdränge den brüderlich-verbindenden Geist wie er in der europäischen Musik vorkomme. Dieser Selbstgenuss bette sich zugleich in eine "Gruppenseelenhaftigkeit" ein – und jetzt kommt´s – die man heute noch wirksam findet bei "primitiven Völkergruppen" und, in abgewandter Form, "bei den Tieren".

  159. hic fuit
    31. März 2009, 16:16 | #159

    anonym vom 30.03., 15:02 :
    "Das "Abstreifen des Rassencharakters" wird von Steiner nämlich vertagt, auf die Zeit nach der "Fünften nachatlantischen Kulturepoche", also FRÜHESTENS auf das Jahr 3573. Bis dahin behalten die "Rassen" ihre Gültigkeit – also all das, was Steiner zu deren Charakterisierung absondert."
    Das wusste ich AUCH nicht! Was es nicht alles zu LERNEN gibt! Das ändert ja WIEDER alles! Also, dann bin ich DOCH erst ab 3573 pro Anthroposophie, FRÜHESTENS.
    Bis dahin mach ich Qi Gong als Gymnastik, amüsiere mich über seinen esoterischen Überbau und halte Anthros für Leute, die sich freiwillig mit einem psychopathischen Rassisten in Verbindung bringen lassen.

  160. Liederzyklus
    31. März 2009, 21:38 | #160

    @HeMa "Also hab mich erkundigt, des Zitat von Ga 117 is echt.
    Ich Trottl schreib überall rum Steiner wär Rassist gewesen und das des. Ich glaub euch nix mehr".

    Bravo HeMa,

    endlich jemand der erwachsen genug ist, etwas einzugestehen, daraus lernt und die Konsequenz zieht.
    Auch unter ehemaligen Madigmachern scheint es ehrliche Menschen mit Gewissen zu geben, wenn auch etwas zu wenig davon.
    Dennoch HeMa, Respekt!

    Ich bin mit Rudolf Steiner nicht verwandt noch verschwägert und trete deshalb für ihn ein, weil ich ein waches Bewusstsein habe, das einigermaßen Sinn von Unsinn unterscheiden kann. Anthroposophie ist mir eine echte Hilfe im Leben geworden, besonders in Klarheit, Konsequenz und Freiheit. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Denn ich kenne nichts schlüssigeres, keine schlüssigere Weltanschauung. Hier ist die Weltenschöpfung gerecht und macht Sinn!!! –
    Dass ein paar wenige Sätze etwas Irritationen hervorrufen, kann nicht dazu führen, dass ein riesiger Schatz, 9600 Vorträge, madig gemacht wird.
    Und dass manche, besonders mit einseitigem Weltbild, das nicht verstehen können, ist deren Problem.
    Zeigt aber eher, es ist etwas sehr wahres daran, sonst würde man es nicht so bekämpfen.
    Und da Rudolf Steiner auch dies vorausgesagt hat, in etwa " Gegen Ende des 20. Jhrh. bis ins 21. Jhrh. hinein werden die Anfeindungen gegen die Anthroposophie sehr zunehmen", zeigt, auch hier war er sehr vorausschauend. (Kann Zitat nachliefern)

    Hiesige Verdrehungen sind absolut einseitig, weil aus falscher Ideologie (Materialismus) heraus bedingt, bzw. Ablehnung alles Geistigen.

    Da finden sie ein Thema "Anthroposophische Kinderquäler" und suhlen sich darin, verallgemeinern, als beträfe es die gesamte Anthroposophische Bewegung. Und als, wenn sie geistiges ins Lächerliche ziehen könnten. Nur, was sie nicht bedenken, die Wahrheit kümmert sich nicht um Verdrehungen, sie bleibt bestehen.

    Sie prangern Unrecht an, aber durch Aufbauschen und Verallgemeinern schaffen sie neues Unrecht und werden zu Tätern, das ist ihnen nicht bewusst.-

    Überhaupt, mit Bewusstsein und Eigenreflexion scheinen es diese hier überhaupt nicht zu haben.-

    So, ich glaub das wars von meiner Seite, glaube sowieso, es schreibt und wiederholt hier nur noch einer seine eigenen Unzulänglichkeiten. Ob als "anonym", "Ella" oder "hicfuit".
    Falls nicht, so ist einer wie der andere.-

    Zugeständnisse sind nicht zu erwarten, selbst wenn man ganze Bücher von Gegenzitaten brächte.-
    So ähnlich wie, wenn 1 Waldorflehrer einen Schüler geschlagen hat, dann waren es hier alle 10 000 Waldorflehrer.
    Wenn man diese Webside hier in anthroposophischen Kreisen erwähnt, wird es meist eh nicht weiter ernst genommen. Hatte zwar auch ständig dies Empfinden, aber wenn es einem (HeMa) die Augen geöffnet hat, hat sich´s doch gelohnt!

    Bleibt, nein, werdet gesund im Bewusstsein!

  161. Liederzyklus
    31. März 2009, 21:44 | #161

    P.S. "anonym", "Ella" oder "hicfuit", jetzt müsst ihr (DU) schnell noch alte Beiträge kopieren und haufenweise posten, damit mein Post nicht als letztes stehen bleibt und schnell von allen überlesen wird!
    Mirs solls wurscht sein:-)

  162. Künder
    31. März 2009, 23:33 | #162

    "Und da Rudolf Steiner auch dies vorausgesagt hat, in etwa " Gegen Ende des 20. Jhrh. bis ins 21. Jhrh. hinein werden die Anfeindungen gegen die Anthroposophie sehr zunehmen", zeigt, auch hier war er sehr vorausschauend. (Kann Zitat nachliefern)"

    Wenn Sie die Feundlichkeit bitte noch besäßen (wörtlich mit Quellenangabe).

    Hängt das mit dem Ahriman zusammen?

  163. hic fuit
    1. April 2009, 08:41 | #163

    "Dass ein paar wenige Sätze etwas Irritationen hervorrufen, kann nicht dazu führen, dass ein riesiger Schatz, 9600 Vorträge, madig gemacht wird."
    9600 Vorträge! Dann mussten da ja allein aus statistischen Gründen schon ein paar rassistische und vernunftlose Äußerungen drinstehen. Wenn das so ist, bin ich schon heute wieder PRO Anthroposophie und nicht erst dreitausendfünfhunderteppes (so lange "alles Geistige abzulehnen", bringe ich sowieso nicht übers Herz).
    In den anderen blumengeschmückten Waffenschränken wie der Bibel oder dem Koran nehme ich ja auch nur die Blumen wahr. Nein, kein Gläubiger wird jemals eine Waffe aus unserem heiligen Schrank nehmen, niemals, dafür sind wir viel zu vernünftig, nicht wahr?

  164. anonym
    1. April 2009, 11:01 | #164

    @ hic fuit und alle

    "Dass ein paar wenige Sätze etwas Irritationen hervorrufen …",

    das hätte der Anthroposoph wohl gerne … dass es nicht um "ein paar wenige Sätze" geht, sondern um eine

    R A S S E N T H E O R I E Steiners

    weiss nicht nur Helmut Zander, Autor von "Anthroposophie in Deutschland", Zitat:

    "Steiner ordnete die Rassen einer Fortschrittsgeschichte zu, in der beispielsweise heutige Indianer als "degenerierte Menschenrasse" im "Hinsterben" (GA 105,106.107 [1908]) oder schwarze Afrikaner als defiziente Spezies der Menschen- und Bewustseinsentwicklung, als "degenerierte", "zuruckgebliebene" Rasse (ebd., 106) erschienen. Umgekehrt habe die weiße Rasse "das Personlichkeitsgefuhl am starksten ausgebildet" (GA 107,288 [1909]). Dies sind nur Kernsatze einer Rassentheorie, die Steiner 1904 erstmals formulierte, um sie 1910 in einem komplexen System und in zunehmender Abgrenzung zu theosophischen Positionen auszufalten. Mit seinem Ausstieg aus der Theosophie hat er diese Vorstellungen keinesfalls uber Bord geworfen, sondern sie 1923 nochmals in Vortragen vor Arbeitern des Goetheanum in vergroberter, "popularisierter" Form wiederholt, aber ohne Revision im inhaltlichen Bestand. Die weiße war nun "die zukunftige, die am Geiste schaffende Rasse" (GA 349,67 [1923]).

    (…)

    Steiner formulierte mit seinem theosophischen Sozialdarwinismus eine Ethnologie, in der die Rede von "degenerierten", "zurückgebliebenen" oder "zukünftigen" Rassen keine "Unfälle", sondern das Ergebnis einer konsequent durchgedachten Evolutionslehre waren. Ich sehe im Gegensatz zu vielen Anthroposophen keine Möglichkeit, diese Konsequenz zu bestreiten."

  165. Jemand
    16. April 2009, 18:56 | #165

    Um mal auf den Fall in Rädel zurückzukommen:

    Eltern hatten einfach selbst keine Ahnung wer denn nun Rudolf Steiner war und haben sich das blaue vom Himmel erzählen lassen. Man ist absichtlich hinter das Licht geführt worden.
    Und damit auch ja nichts nach außen dringt wurde natürlich die Post gelesen und Kinderzimmer nach elekronischen Geräten gefilzt.
    Was daraus geworden ist wissen jetzt viele Dank RBB & Co.
    Das Behörden, Minesterien und Ämter auf der Seite von Rädel spielen ist sehr erschreckend. Aber andererseits will ja niemand Ärger bekommen, denn wenn wirklich die ganze Wahrheit ans Licht kommt kann das vielen "hohen Tieren" die Stelle kosten.

    Grüß von,
    Jemand der mehr über Rädel weiß als manch anderer.

  166. Anonym
    20. April 2009, 08:07 | #166

    "Michael Grandt
    2009-04-20 00:25:03
    Wir haben recherchiert: Eine Studie belegt, 80% der Eltern von Waldorfschülern sind Rassisten und ein Großteil sind Förderer des KukuxClan in Amerika. Der aber auch hier in Deutschland unsere Wirtschaft unterwandert und politisch Einfluss übt."

  167. Elmar
    20. April 2009, 10:18 | #167

    Nach neuen Recherchen der Grandt-Brüder sind 80% der Eltern von Waldorfschülern Rassisten!

    http://namenstaenzer.de:80/…„gewahrsmann“-in-der-anthroposophiedebatte-heiligt-der-zweck-die-mittel/

  168. Andreas
    20. April 2009, 10:41 | #168

    @Elmar"Nach neuen Recherchen der Grandt-Brüder sind 80% der Eltern von Waldorfschülern Rassisten!"

    Schwachsinn. Wenn Grandt-Brüder recherchieren, wird es sicher seriös gewesen sein.
    Sollte in einer Waldorfschule ein Rassist gefunden werden, betrifft es alle Waldorfschulen, ebenso so wie Rädel hier verallgemeinert wird.

    Ich bin mir sicher, es gibt in anthroposophischen Einrichtungen DEUTLICH weniger Rassismus als allgemein und pädagogisch sind diese Einrichtung eher vorbildlich.

    Nonnen sind hier sicher auch vermummte Terroristen.

    Man hat hier deutlich den Eindruck, man sucht hier nur nach Fehlern, um sie dann überdimensional verbreiten zu können.

    Habt ihr wirklich nichts besseres zu tun?

  169. Andreas
    20. April 2009, 10:45 | #169

    P.S. Ach ja, KKK- Anhänger sind sie auch noch.
    Wären Waldorfschulen in der NS-Zeit nicht verboten worde, wären wahrscheinlich jetzt alle Nazis, nicht wahr?

  170. hic fuit
    20. April 2009, 11:39 | #170

    Nein, so geht das nicht. Ich habe völlig vergessen, ob ich meinem alternierenden Rhythmus gemäß heute PRO oder CONTRA Anthroposophie bin.
    – Statistische Erhebungen zu Einstellungen sind fast immer Müll, gerade bei so emotionalen Themen wie Rassismus. Es lohnt sich nach meiner Erfahrung nicht, sich damit näher zu beschäftigen.
    – Andererseits gibt es keine mir bekannte Distanzierung der Anthroposophie vom Rassismus ihres verrückten Gründers. Ja, selbst Anthros geben zu, dass Steiner nicht alle Tassen im Schrank hatte.

  171. 20. April 2009, 11:48 | #171

    Die Grandt von Anonymen und Elmar untergeschobenen Aussagen lassen wir mal so stehen, damit man sich ein Bildchen von unseren Anthro-Freunden machen kann.

  172. Tanja
    20. April 2009, 13:29 | #172

    @Elmar
    "Nach neuen Recherchen der Grandt-Brüder sind 80% der Eltern von Waldorfschülern Rassisten!"
    Wikisysop
    "Die Grandt von Anonymen und Elmar untergeschobenen Aussagen lassen wir mal so stehen, damit man sich ein Bildchen von unseren Anthro-Freunden machen kann."

    Klar, jetzt sind es wieder die Anthroposophen, die sich selbst kreditieren.
    Denke, 50% hiesiger Schreiber sollten zur Alk-Entwöhnungskur gehen. Nüchtern kann man so viel Dummheiten auf Dauer sicher nicht von sich geben.

  173. 20. April 2009, 14:33 | #173

    Lassen wir das doch einfach den Leser entscheiden.

  174. hic fuit
    20. April 2009, 14:58 | #174

    Dass namenstaenzer in diesem Zusammenhang als Gegenteil einer vertrauenswürdigen Quelle gilt, sieht die nüchterne Tanja vielleicht ja ein und liefert uns Beschwipsten eine bessere. Und dann kommze bei uns bei un trinks ein mit! Hoch die Rassen!

  175. Anonym
    20. April 2009, 15:29 | #175

    Michael Grandt "Wir haben recherchiert: Eine Studie belegt, 80% der Eltern von Waldorfschülern sind Rassisten und ein Großteil sind Förderer des KukuxClan in Amerika. Der aber auch hier in Deutschland unsere Wirtschaft unterwandert und politisch Einfluss übt.”

    Löschen Sie bitte SOFORT diesen “Michael Grandt”-Kommentar!
    Unsere Studie ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

    Bitte löschen Sie auch alle sich darauf beziehenden Folgekommentare.

    Michael Grandt, Telefon und mail-adresse hier: http://www.michaelgrandt.de

    Ziehen Sie selber Ihre Schlüsse über das Verhalten der hier kommentierenden Anthroposophen. Dass Benutzernamen gefälscht werden, ist wohl eine neue Dimension.

  176. Andreas Lichte
    20. April 2009, 15:40 | #176

    Bei allem Respekt lieber Michael Grandt,

    dieser Prozentsatz scheint mir auch etwas hochgegriffen zu sein!

  177. hic fuit
    20. April 2009, 15:42 | #177

    Meine Güte, jetzt lassen die ihre zwölfjährigen Waldis ("Anonym") schon an den Computer und ins böse Indernet (Vorsicht Rasse!). Nicht mal lügen könnense, die sollen das hier wohl üben.

  178. Andrea
    20. April 2009, 15:50 | #178

    "80% der Eltern von Waldorfschülern sind Rassisten"

    Ihr habt sie wohl nicht alle.
    Ich war auf einer Waldorfschule 12 Jahre und nicht ein einziger Rassist ist mir begegnet.

  179. hic fuit
    20. April 2009, 16:05 | #179

    Welche Quelle hast Du da gerade zitiert, Andrea? Gib mir den Link!

  180. Andrea
    20. April 2009, 16:12 | #180

    Hi hic, siehe oben, ein Miachel Grandt schreibt das.

  181. hic fuit
    20. April 2009, 16:57 | #181

    Andrea, in diesem Blog hat kein Michael Grandt so etwas geschrieben. Er ist hier lediglich von Unbekannten so zitiert worden, die aber als beste Quelle eine Waldorf-Site angeben konnten. Hast Du eine bessere Quelle, oder hast Du nur beim Zitieren einen Fehler gemacht?

  182. 20. April 2009, 17:25 | #182

    Nachdem hier von Anthros MASSIV gespammt und gefälscht wird, mache ich die Kommentarfunktion erst mal dicht. Weder Herr Grandt noch Herr Lichte haben hier nach dem 19.4 kommentiert. Die IPs der Faker sind gespeichert… Wenn Sie was wichtiges zu dem Thema beizutragen haben, melden Sie sich bei info@psiram.com . Vielen Dank!

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