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Uni Magdeburg – Master of eminenzbasierter MummenschanzTM

Rund tausend homöopathische Ärzte gibt es in der Bundesrepublik. Mehrere tausend deutscher Mediziner verordnen von Fall zu Fall homöopathische Heilmittel, ohne speziell darauf eingeschworen zu sein. An den Universitäten indes ist die Homöopathie nicht vertreten. Bei Hochschulmedizinern stößt sie auf eisige Ablehnung. Die Homöopathie, betonen Professoren immer wieder, entbehre jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Über eineinhalb Jahrhunderte währt nun schon der Streit zwischen den Vertretern der Medizin, wie sie an den Hochschulen gelehrt wird, und den Homöopathen. Zweifellos haben die Hochschulmediziner recht, wenn sie ihre homöopathischen Kollegen der Unwissenschaftlichkeit zeihen. Dem Renommee, das Homöopathen im Volk genießen, hat dieser Vorwurf jedoch keinen Abbruch getan …

Quelle: Die Zeit „Der Arzt steckt im Fläschchen“

Die Homöopathie ist interessant – allerdings nur als gesellschaftliches Phänomen, nicht als Therapie. Der Bericht über diesen Kongress stammt aus dem Jahr 1967, er ist 42 Jahre alt. Schon damals wusste man, dass bei der klassischen Homöopathie nichts wirkt. Was hat sich geändert?

Nun ja, damals redete man sich über kybernetische Schwurbeleien, die ja eventuell irgendwelche Effekte auslösen könnten, um die Erklärung herum. Heute sollen Quantenmechanik und Wassergedächtnis das Hintertürchen offenhalten, dass da eventuell doch noch was dran sein könnte. Die pseudowissenschaftlichen Ausreden der Quacksalber unterliegen auch Moden und sind Kinder ihrer Zeit.

Heute hat der DZVHÄ 4.000 Mitglieder und die Carstens-Stiftung hat es mit Geld geschafft, eine Professur an der Charité einzurichten. Man will an die Universitäten. Zum einen um der Bevölkerung, die nach wie vor über die wirklichen (Ab-)Gründe der Homöopathie uninformiert ist, suggerieren zu können, hinter der Homöopathie stehe auch die Wissenschaft. Zum anderen, um neue Anwender bzw. Anhänger unter Akademikern zu finden. Den Homöopathen reicht es nicht, gesellschaftsfähig geworden zu sein, man will universitätsfähig erscheinen.

In Magdeburg können bald Ärzte und Apotheker einen Masterabschluss in Homöopathie machen. Die Magdeburger Uni hat sich nach Otto von Guericke, dem Entdecker des wissenschaftlichen Nichts, dem Vakuum, benannt. Er lebte von 1602 bis 1686 und brachte mit seinen Arbeiten die Wissenschaft seiner Zeit voran. Mit dem berühmten Experiment der Magdeburger Halbkugeln bewies er die Existenz der Erdatmosphäre und widerlegte eindrucksvoll den Gedanken des Horror vacui, die sogenannte Abscheu der Natur vor der Leere.

Homöopathen hingegen fürchten das Vakuum nicht. Weder als angebliches Heilmittel, noch in den Löchern ihrer Argumentation. Dass sich allerdings eine deutsche Universität der Unwissenschaftlichkeit derart weit öffnet, ohne dass ein Schrei durch die Gemeinschaft der dort arbeitenden Mediziner und Naturwissenschaftler geht, wirft einen bedenklichen Schatten auf die wissenschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung nicht nur der Universitätsleitung.

Man schafft allen Ernstes einen Masterstudiengang Homöopathie. Dieser Kniefall vor dem Zeitgeist ist einer Universität unwürdig. Was will man überhaupt lehren? Es gibt so viele Homöopathien, wie es Homöopathen gibt. Jeder saugt sich einen anderen Blödsinn aus den Fingern. Wie sollen solche Sachen denn universitär geprüft werden? Was ist, wenn ein Prüfling auf die Frage: „Auf welchem Prinzip beruht die homöopathische Heilung?“ mit „Plazeboeffekt“ antwortet? Wird das dann als Fehler gewertet? Was passiert, wenn dieser Prüfling dann eine Nachkorrektur fordert und die Frage mit dem Stand der Wissenschaft verglichen wird? Die Antwort wäre ja korrekt. Oder machen bei diesem eminenzbasierten MummenschanzTM (EBM für Ignoranten) alle stillschweigend mit, weil niemand sehen will, dass der Kaiser nackt ist?

Die Motive der Homöopathen und ihrer Verbände sowie der sie unterstützenden Stiftungen sind klar. Man will nicht nur Duldung des Unfugs, sondern Akzeptanz. Was aber kann eine Universität treiben, so etwas unter ihrem Dach zu dulden? Ist man der Meinung, die Alma mater könne auch diesen Wechselbalg nähren, ohne dass es auffalle? Wissenschaft und Aberglaube friedlich vereint in Magdeburg? Magdeburg als „Leuchtturm-Universität“ des Wissenschaftspluralismus? Will man wirklich so weit zurückfallen? Anscheinend schon, denn ein Teil der Verantwortlichen ist offenkundig nicht im Bilde, was das wirklich heißt, einem weiteren Teil ist es egal.

Es gibt sehr viele Dummheiten. Öffnet man der einen Dummheit die Tür, kann man die andere schlecht abweisen, denn das Instrument der Zurückweisung der Dummheit, die wissenschaftliche Methode, wird unscharf, wenn man Exklaven der Aberglaubens schafft. Solch ein Ort entsteht jetzt in Magdeburg: Ein Ort der Unwissenschaftlichkeit.

Das zeigt weitere Möglichkeiten für die Zukunft auf: Jede Menge anderer unwirksamer Methoden, für die man offen sein und mit denen man die Wochenenden verplempern kann: psiram.com: Kategorie Pseudomedizin. Diese Liste ist übrigens keineswegs vollständig, es gibt schließlich mindestens zwei Sachen, die unendlich sind. Das genaue Einstein-Zitat verkneifen wir uns aber lieber, wir sind ja keine Homöopathen.

Diese Öffnung für Aberglauben wirkt aber auch in die Gesellschaft zurück: Man entwertet Wissenschaft, wenn man Orte schafft, wohin ihr klarer und scharfer Wind nicht wehen darf. Wissenschaft, die davon lebt, immer besser und genauer zu werden, wo das Argument und der Beweis zählen, nicht die Person, wird für den Bürger auf eine Stufe gestellt mit den Hirngespinsten eines Mannes vor 200 Jahren, die nicht überprüft und verworfen werden dürfen. Wie will man die Begehrlichkeiten der Homöopathen, die ganz sicher nach den Speckgürteln der privat Versicherten auch an die Fleischtöpfe der gesetzlichen Krankenversicherungen wollen, zurückweisen, wenn „sogar Ärzte und Apotheker das an der Universität lernen“? Schließlich sind solche Entscheidungen nicht nur rationale, sondern auch politische und nicht wenige Politiker beugen sich dem Diktat der Unvernunft, wenn es nur Stimmen bringt.

Die Geschichte der Homöopathie in Deutschland ist ein Lehrstück über die Neigung des Menschen zum Aberglauben, geschickte Lobbyarbeit und ein Paradebeispiel für Cargo-Cult-Science, wenn man sich die unzähligen Studien anschaut, die immer wieder die nicht vorhandene Wirksamkeit oberhalb des Plazeboeffektes herbeizaubern sollen.

Sie ist aber auch ein Lehrstück darüber, dass aus der Gleichgültigkeit derer, die es besser wissen, und aus der intellektuellen Kleinstaaterei mancher resultieren kann, dass Rückschritt und Aberglaube immer weiter Fuß fassen. Homöopathie ist nicht demokratisch und sie beugt sich auch nicht dem besseren Argument. 200 Jahre Homöopathiegeschichte zeigen das. Homöopathie ist ein Glaube. Magdeburg reicht diesem Glauben jetzt den weißen Kittel.

  1. dargndorp
    17. Oktober 2009, 15:18 | #1

    Schön zu wissen, daß ich keinem der Absolventen der Uni Magdeburg jemals eine Chance einräumen werde, eine bei mir im Betrieb zu besetzende Stelle zu ergattern, unabhängig von sonstigen Qualifikationen.

  2. A.L.
    17. Oktober 2009, 20:15 | #2

    Als Wahlberliner, geborener Wessi, erinnere ich mich an die Zeiten, als es noch die Mauer gab … jetzt gibt es auch die passende homöopathische Medizin:

    "Murus berlinensis – Murus-berl – Energetic Fields of Places"

    siehe: http://www.provings.info/li

    "Homöopathie Wichmann – Die folgende Liste ist nach den lateinischen Begriffen alphabetisch geordnet. Sie können die vorhandenen Arzneimittelprüfungen, herunterladen, indem Sie auf die Buttons für die Provings klicken."

  3. antiökofa
    18. Oktober 2009, 00:07 | #3

    Sehr schöner Text, der diesen homöopsychopathischen Irrsinn nochmal deutlich macht.

  4. 18. Oktober 2009, 08:11 | #4

    Blockadebrecher
    Das Wassergedächtnis kann auch hartnäckigste Intellektblockaden unterspülen. http://chefarztfrau.de/?p=943
    @dargndorp,
    nur so lernen sie es …

  5. 18. Oktober 2009, 09:50 | #5

    Die haben auch Magnet und Magnetpole auf der Provingliste.
    Allerdings ist die Benennung ziemlich unklar. Meinen die Erdpole? Oder die Pole _irgendeines_ Magneten? Da es scheinbar um die "Strahlung" geht: Wie wird dafür gesorgt, dass nur die Strahlung eines Pols "eingefangen" wird.
    Ich denke wohl lieber nicht weiter drüber nach.

  6. Murus berlinensis
    18. Oktober 2009, 09:54 | #6

    "niemand hat die Absicht, eine Mauer zu schlucken …"

  7. GeMa
    18. Oktober 2009, 12:51 | #7

    Nee @Esotypo, denk besser nicht drüber nach. Ich will auch gar nicht wissen, was der alte Otto zu potenziertem Vakuum in Alkohol gesagt haben würde.

  8. Nadja
    18. Oktober 2009, 13:51 | #8

    ich bin ja nun wirklich kein anhänger der homöopathie oder sonstiger eso-sachen, aber:

    "Schön zu wissen, daß ich keinem der Absolventen der Uni Magdeburg jemals eine Chance einräumen werde, eine bei mir im Betrieb zu besetzende Stelle zu ergattern, unabhängig von sonstigen Qualifikationen."
    als ob die was dafür können. :/ die werden wohl kaum gefragt worden sein, bitte darüber abzustimmen.
    welch blödsinn. da klingt für mich auch nicht grad intellekt durch. schade.

  9. Sonde
    18. Oktober 2009, 17:03 | #9

    @ Nadja

    Ich finde das schon okay, was dargndorp. Die Absolventen der Uni Magdeburg könnten doch mal gegen solch eine Schwachsinn aufbegehren. Studenten gehen doch auch sonst für jeden Käse auf die Barrikaden. Hier wäre das mal was Sinnvolles. Vielleicht könnten sie die Sache retten und dafür sorgen, dass ihre Uni keinen schlechten Ruf bekommt.

  10. nogro
    18. Oktober 2009, 17:09 | #10

    @dargndorp
    Mit gleicher Logik dürfte man dann auch keinen Absolventen einer Uni einstellen, die eine theologische Fakultät hat…

  11. 18. Oktober 2009, 17:45 | #11

    nogro:
    So ganz stimmt das aber nicht. Theologen behaupten wenigstens nicht, dass Religion eine Wissenschaft sei. Man kann ihnen zu gute halten, dass sie sich der Religion auf wissenschaftliche Art nähern möchten/wollen.

    Homöopathen verkünden aber dauernd, ihr Prinzip wäre wissenschaftlich, oder sogar, das das ein Prinzip außerhalb der Wissenschaft wäre und dieser überlegen.

    Und ehrlich, wenn man als Unileiter so einen Schwachsinn zulässt, dann kann man durchaus auch auf die restliche Qualität dieser Universität schließen. Sicher nicht auf den Einzelnen, aber die Gesamtveranstaltung.

  12. ROH
    18. Oktober 2009, 19:58 | #12

    Homöopathie hat das Problem, dass sie nicht zugeben kann, dass es eine Plazebo-Behandlung ist. Wenn sie sich dazu durchringen könnte das einzugestehen, dann würde die wissenschaftliche Untersuchung schon einen Sinn machen: nämlich herauszufinden wie man den Plazeboeffekt optimal hervorrufen kann, welche Elemente einer homöopathischen Behandlung dafür notwendig sind und welche man weglassen könnte. Vielleicht kommt an Ende eine verschlankte Homöopathie heraus, die keine wissenschaftlich unhaltbaren Theoriegebäude mehr braucht.

  13. antiökofa
    18. Oktober 2009, 20:15 | #13

    Homöopathie hat vor allem das Problem, daß man mit etwas Nichts im Wasser Geld verdienen kann. Manch ein "Heilkundiger" lebt davon und für niedergelassene Ärzte kann es ein willkommener Zuverdienst sein. Der Patient ist nicht Patient sondern Kunde. Man sollte konsequenterweise die Kosten auch "potenzieren"…

  14. nihil jie
    19. Oktober 2009, 15:53 | #14

    @Chefarztfrau

    also mein wasser ist so schlau, dass ich es so weit trainieren konnte dass es von selbst die speiseröhre runterläuft !!! früher garb es da noch einige probleme… es wollte nicht so ganz wie ich es wollte und veriirte sich ab udn mal und lief mir die luftröhre entlang. aber nach einigen übungen hat sich das gedächniss meines wassers rapide verbessert. der ultimative tipp…. drohen… ja richtig verstanden… man muss dem wasser gegenüber eine massive drohung aussprechen dann funktioniert es auch. ich habe da allerdings ein kleines problem. ich bin zu gewaltfreicheit erzogen worden und es fällt mir unheimlich schwer dem armen wasser zu erzieherischen zwecken zu drohen. kennt vielleicht jemand eine gute übung wie ich mein dauernd schlechtes gewissen loswerden könnte ?

    lg aus B 🙂
    ich *ggg

  15. Nadja
    19. Oktober 2009, 19:50 | #15

    @sonde
    ich vermute ja, dass sie das nicht mal *wissen* denn auf der startseite der uni steht das nicht und in der liste der masterstudiengänge taucht es logischerweise noch nirgends auf. wenn ich die webseite durchsuche, finde ich lediglich einen hinweis auf eine tagesordnung der senastsitzung. nichts, was man sich irgendjemand jemals durchlesen würde und ohne suchfunktion überhaupt finden würde.
    der dzvhä wirbt als einziger für den (berufsbegleitenden weiterbidlungs)studiengang. na glücklicherweise gibt es da nun ein bisschen berichterstattung. aber ob das beschlossene aufgehalten werden kann? :/
    das mit dem "auf die barrikaden gehen" halte ich aber generell für ein gerücht. 😉 auch, wenn ich nicht von magdeburg sprechen kann, aber mir ist das an der uni jedenfalls kaum begegnet. (schade, eigentlich)

  16. Claudius D. Kersting
    20. Oktober 2009, 13:37 | #16

    Sie sollten erst einmal den `Organon der Heilkunst´ lesen, studieren und exakt nachprüfen! Dies wäre wissenschaftlich – alles andere ist viel Gerede. Sie wollen doch wissenschaftlich sein – also prüfen Sie exakt nach.

    Mfg

    C. D. Kersting

  17. A.L.
    20. Oktober 2009, 13:40 | #17

    @ C. D. Kersting

    Sie schlucken die "Berliner Mauer" aber zuerst, oder haben Sie schon?

    "Murus berlinensis – Murus-berl – Energetic Fields of Places"

  18. Papavera
    20. Oktober 2009, 13:54 | #18

    @ Herr Kersting,

    aber sicher hat man hier das Organon gelesen, und auch auf die Wirksamkeit hmoöpathischer Wässerchen/Zuckerlis hin ausgewertet.

    Nachzulesen hier: https://blog.psiram.com/in

  19. 20. Oktober 2009, 16:06 | #19

    @ Claudius D. Kersting

    Sie schrieben:

    "Sie sollten erst einmal den `Organon der Heilkunst´ lesen, studieren und exakt nachprüfen! Dies wäre wissenschaftlich – alles andere ist viel Gerede. Sie wollen doch wissenschaftlich sein – also prüfen Sie exakt nach."

    Na so was.
    Steht bei Ihnen zu Hause oder wo auch immer dann auch ordentlich nach Hahnemann die Hilfe für Verbrennungen und Verbrühungen: Terpentin? Aber nicht vergessen, es vor der Anwendung ordentlich zu erwärmen. Sagt Samuel.

  20. GeMa
    20. Oktober 2009, 17:04 | #20

    Wir haben nicht nur exakt geprüft, sondern darauf auch weiterentwickelt und wesentlich modernisiert. Kohlenmonoxid D 0 bei Luftnot und allgemeiner Kurzatmigkeit. Da es in der Homöopathie um äußere Symptome und nicht um die völlig uninteressanten Kausalitäten geht, gilt die CO D0 Beatmung natürlich für alle Zustände, die mit Kurzatmigkeit einhergehen (Bspw. Asthma, Pneumonien, Myokarditis und vielerlei mehr).

    Die APM wurde hierbei exakt nach Hahnemannschen Regeln durchgeführt. Und – das muß hervorgehoben werden : sogar doppelt verblindet! Goldstandard. Mit herausragendem Erfolg. CO hat bei allen gesunden Probanden in kürzester Zeit zu ausgeprägter Krankheitssymptomatik, erheblicher Atemnot, geführt.

    Von Sepia möchten wir hingegen mittlerweile abraten. Da die Sepiawirkung sich _ausschliesslich_ vom Bewegungsmuster des Tintenfisches ableitet (Fuhrmann 1930), ist gemäß Organon (Wirkversagen) und somit entgegen vielfacher Behauptung, eben nicht davon auszugehen, dass es da die Tinte wirklich noch in den Füller treibt.

  21. 21. Oktober 2009, 14:35 | #21

    @Claudius D. Kersting:

    Been there, done that, got the T-shirt.

  22. NorbertN
    22. Oktober 2009, 18:29 | #22

    Nadja 19 Oct, 2009 – 19:50:32:
    "ich vermute ja, dass sie das nicht mal *wissen* denn auf der startseite der uni steht das nicht und in der liste der masterstudiengänge taucht es logischerweise noch nirgends auf. wenn ich die webseite durchsuche, finde ich lediglich einen hinweis auf eine tagesordnung der senastsitzung. nichts, was man sich irgendjemand jemals durchlesen würde und ohne suchfunktion überhaupt finden würde."

    Nadja Du bist zu blauäugig
    Bei einer Suchmaschine mit Suchbegriffen:
    Homöopathie Magdeburger Uni
    habe ich 20000 Treffer gefunden.
    Z.B. unter:
    http://www.med.uni-magdebur
    Allgemeinmedizin/Lehre/Lehrveranstaltungen/Naturheilverfahren/
    Wahlfach_Hom%C3%B6opathie.html

    "Dozentin: Frau Dr. med. Brigitte Krémer

    Ein klinisches Wahlfach "Homöopathie" bietet die Möglichkeit an 2 bis 3 Wochenenden in einer Gruppe von 12 Studierenden über die Vorlesung hinaus vertiefende Kenntnisse in der Klassischen Homöopathie zu erwerben (Grundprinzipien, Ähnlichkeitsprinzip, Arzneimittelprüfung am Gesunden, Geschichte der Homöopathie, Fallaufnahme einer einfachen akuten Krankheit, Repertorisation, Arzneimittelfindung, Einführung in Langzeitfallmanagement, Gesetzmäßigkeit im Heilverlauf, Hering´sche Regel, Grundlagenforschung, Studien).

    An einem Wochenende findet eine Exkursion nach Köthen statt, der langjährigen Wirkungsstätte Samuel Hahnemanns, dem Begründer der Homöopathie. Dieses Seminarkonzept wird finanziell gefördert durch die Homöopathie-Stiftung.
    Das klinische Wahlfach Homöopathie umfasst einen Stundenumfang von 4 Semesterwochenstunden (56 Gesamtstunden). Eigene Erarbeitungen von Arzneimitteln und deren Präsentation in der Gruppe runden als Leistungsnachweis das Seminar ab."

  23. simsalabim
    9. November 2009, 09:39 | #23

    Schönen guten Tag,
    das hört sich ja gerade so an wie das vor sich hin- Geschimpfe eines alten Mannes. Man könnte statt Homöopathie auch ein anderes Wort einsetzen, denn es ist keine wissenschaftliche Diskussion sondern eine Beschimpfung ohne Inhalt. Nun , wer sich so eine Blöße geben will: Bitteschön!
    Selten habe ich eine derart unsachliche Abhandlung erlebt!
    Gott sei Dank wird die Wirksamkeit der Homöopathie nicht durch Diskussionen entschieden sondern durch Naturgesetze. Und da kann ich nur an die Geschichte erinnern: Was wurden die Gelehrten verurteilt, die sagten die Erde sei keine Scheibe!
    Sie mögen aber gerne auf Ihrer Scheibe sitzen bleiben, ich hoffe nur daß in dem Moment wo Ihnen nichts mehr hilft, ein guten Homöopath zur Seite ist der vorbehaltslos ihnen hilft. Spätestens dann wird Ihnen egal sein was richtig oder falsch ist- Hauptsache es hilft. Ich empfehle zu diesem Thema von Andreas Winter das Buch heilen ohne Medikamente, das ist für gebildete Menschen ein sehr interessantes Werk und bietet bahnbrechende Ansätze zur Sanierung unserer Gesundheit.
    Einen schönen Tag noch!

  24. 9. November 2009, 10:16 | #24

    Soviel Text und keine Argumente- typisch Homöopathiegläubiger.
    Prima Lehrvideo:
    http://www.youtube.com/watc

  25. Papavera
    9. November 2009, 12:15 | #25

    Zitat von Simsalabim:
    "Gott sei Dank wird die Wirksamkeit der Homöopathie nicht durch Diskussionen entschieden sondern durch Naturgesetze."

    Das interessiert mich. Welche Naturgesetze sind das denn?

  26. Roadrunner.
    9. November 2009, 12:38 | #26

    >Welche Naturgesetze sind das denn?

    ganzheitlich gesehen ist es das Naturgesetz dass es Menschen gibt, denen man den größten Blödsinn für teuer Geld verkaufen kann.

  27. egal
    18. November 2009, 17:28 | #27

    Bwahahaha, und ihr erlinkt unter "Freunde" zu einem Homöopathen, der auch Impfschwachsinn verbreitet.

    Was seid ihr denn für ein verrükcter Haufen?

  28. 18. November 2009, 17:33 | #28

    Wie wäre es mit einem Namen und einem Zitat, oder ist das schon wieder zuviel verlangt?

  29. Der über den Tellerrand blickt
    18. November 2009, 19:38 | #29

    @ simsalabim

    Bravo! Aber für die Armen Irren, etwa eine Hand voll, Betreiber dieser Websiten spiel das keine Rolle. Denn sie schießen einfach gegen alles, was nicht mit der (Hoch)Schulmedizin im Einklang ist.

    Warum? Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Wenn man mich für Geld bauftragen würde den ganzen Tag Mist zu verbreiten, und ich nichts besseres zu tun hätte, würde ich das warscheinlich auch noch tun – hätte ich keinen Skrupel. *zwinker*

  30. 30. November 2009, 08:10 | #30

    scharfenberg: und immer wieder das gleiche ritual gegen die homöopathie:" alles unsinn und PLACEBO".- und ich frage nun auch zum 1000.ten male dagegen: wie entsteht die homöopathische placebo-wirkung bei babies,? ach so,na klar : die liebevolle mutter, der strenge vater streicheln das kindlein, wenn sie es mit den globuli abfüllen. WAS ABER BEI PFERDEN?, tieren allgemein, besonders wilden tieren, denen mit list homöopat. tropfen verabreicht wurden. …

  31. Patient Deutschland
    18. Dezember 2009, 12:43 | #31

    Die wichtige Hochschulmedizin in Ehren: in der Intensivmedizin unschlagbar – bei chronischen Krankheiten Flopp. Man studiere nur mal den neuesten OECD Bericht. Klar ist auch das allerseits Interessen vetreten werden – natürlich auch bei esowatch deren Schreiber lieber anonym bleiben (wegen der bösen Leute mit den schwarzen Stiefeln).

    Die größeren Interessen liegen sicher auf Seiten der Pharmaindustrie – denn die hätte sicher mehr zu verlieren.

    Und das Wissenschaftlichkeitsgequatsche:
    Scheininnovationen bei Pharma (über 98% der Medikamente der letzten 10 Jahre) die uns teuer angedreht werden.

    Ach ja: und ich würde auch gerne alle EBM Studien zu allen Operationsverfahren sehen, die an Universitäten und Kiniken durchgeführt werden. Die gibt es nämlich nicht – auch nur Erfahrungswerte. Komisch.

    Und deswegen lasse ich mich trotzdem operieren wenn es mir sinnvoll erscheint und deswegen lasse ich mich auch homöopathisch behandeln.

    Und weil so bitter ist hier mal was zu lachen:
    http://www.youtube.com/watc

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