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Wo man Impfgegner treffen kann

Als kleines Schmankerl zwischendurch ein Tipp vom Milchwirt, wo man Impfgegener („Gleichgesinnte“) treffen kann:

Es gibt in unserer Nähe mehr solcher Menschen und man kann sie leichter finden, als wir ahnen. Ein Aushang im Bioladen oder dem Wartezimmer des Heilpraktikers meines Vertrauens, eine Kleinanzeige, Kontakt zum nächsten Naturheilverein, dem Waldorfkindergarten oder die Waldorfschule können uns dabei helfen, diese Menschen zu finden. Treffen Sie sich zum Beispiel mit gleichgesinnten Eltern alle vier, sechs oder acht Wochen zu einem Elternstammtisch, und tauschen Sie sich zum Thema Kindergesundheit und Impfungen aus. Sie werden sehen, allein das Wissen, nicht allein zu sein, ist sehr unterstützend.

http://www.impfkritik.de/download/Neujahrsbotschaft2010.pdf
Das ist aus der Neujahrbotschaft vom Hans. Hier kann man ihm sogar mal teilweise zustimmen.
Der Impfgegner ist schon eine interessante Varietät des Homo sapiens:
Die Brutpflege des gemeinen Impfgegners ist für Primaten einzigartig.

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  1. antiökofa
    8. Januar 2010, 13:23 | #1

    "Kontakt zur Waldorfschule", wer sagts denn! Wo er recht hat, hat er recht, der Milchwirt.
    Mehr zum gefährlichen anthroposophischen Virenkult hier:
    http://www.transgallaxys.co

  2. Tagesspiegel
    10. Januar 2010, 16:03 | #2

    Zum Thema Impfungen und Schweinegrippe. Und so etwas wird von esowatch auch noch unterstützt. Sehr fragwürdig:

    Berlin – Vorgesehen sind eine Dringlichkeitsdebatte in der Parlamentarischen Versammlung und ein Untersuchungsausschuss.

    Initiiert wurde beides von dem ehemaligen deutschen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wodarg (SPD), der in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates noch als Chef des Unterausschusses für Gesundheit amtiert. Wodarg ist Arzt und Epidemiologe, er hält den Umgang mit der Schweinegrippe für „einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts“. In seinem vom Ausschuss einstimmig beschlossenen Antrag kritisiert er die Beeinflussung von Wissenschaftlern und Behörden durch geschäftstüchtige Pharmaunternehmer. Dies habe dazu geführt, dass „unnötigerweise Millionen gesunder Menschen dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt“ worden seien – bei einer Infektionskrankheit, die „erheblich harmloser“ sei als alle Grippewellen der Vorjahre und „nicht einmal ein Zehntel der hierbei üblichen Todesfälle“ verursacht habe.

    Schlimmer noch als die Tatsache, dass die Impfstoffhersteller mit ihrer Panikmache auf Kosten der Steuerzahler so prächtig verdient hätten, findet Wodarg, „dass man dafür auch Körperverletzung in Kauf genommen hat“. Die in den Impfstoffen steckenden Wirkungsverstärker seien kaum erprobt worden, sagte der SPD-Politiker dem Tagesspiegel. Und auftretende Nebenwirkungen bis hin zu gefährlichen Nervenlähmungen würden nach wie vor nur lückenhaft registriert.

    Beschäftigen müssten sich Europarat und Berichterstatter laut Wodarg insbesondere mit der Rolle der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im Juni für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe ausgerufen hat. Erstmals sei das Kriterium für die Höherstufung hierbei nicht mehr das tatsächliche Krankheitsrisiko gewesen, sondern die Zahl der Krankheitsfälle. Damit galt die Infektion als weltweite Seuche, die Staaten wurden zum Handeln gedrängt. Der hundertmillionenfache Kauf kaum getesteter Impfstoffe und Medikamente weltweit sei die Reaktion gewesen – trotz der Zurückhaltung einiger weniger skeptischer Staaten wie Polen, Luxemburg oder der Schweiz.

    Weil die WHO nicht parlamentarisch kontrolliert werde, müssten dort nun die Regierungen Konsequenzen verlangen, fordert Wodarg. Es könne nicht sein, dass man die Pandemie-Definition einer Organisation überlasse, die offensichtlich dem Einfluss von Pharmaverkäufern unterliege. Viele der Entscheidungsträger dort kämen aus der Industrie und gingen wieder dahin zurück, sagte Wodarg. Zu untersuchen sei zudem die Rolle von und die Einflussnahme auf Paul-Ehrlich- und Robert-Koch-Institut, die in Deutschland entscheidenden Stellen.

    In der Vergangenheit hat schon einmal eine Europaratsuntersuchung Staub aufgewirbelt. Im Jahr 2005 wurde der Schweizer Politiker Dick Marty beauftragt, den vermuteten geheimen Gefangenentransporten und Gefangenenlagern der CIA in Europa nachzuspüren. Seine Berichte belegten die Existenz von CIA-Geheimgefängnissen in Polen und Rumänien und das Mitwissen mehrerer europäischer Länder um die illegalen Aktivitäten.

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 16.12.2009)

  3. 10. Januar 2010, 19:52 | #3

    Wodarg ist ganz einfach ein Populist, der die Gunst der Stunde genutzt hat, sich ins Gespräch zu bringen.
    Man findet für jede Außenseitermeinung einen Arzt, der sie vertritt.
    Das ist problemlos möglich und wird von den Medien natürlich auch gern genutzt.

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