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Tennessee: Zeit für etwas Kreationismus

Im amerikanischen Bundesstaat Tennessee wurde gerade ein harter Schlag gegen Wissenschaft und Vernunft geführt. Nachdem die so genannte „Affenverordnung“ (wie sie von Kritikern spöttisch genannt wird) letzte Woche durch den Senat ging, wurde sie nun durch das Repräsentantenhaus bestätigt.

Bei der Verordnung geht es darum, Lehrern zu erlauben, die „wissenschaftlichen Stärken und Schwächen“ von „kontroversen Themen“ wie „Evolution, Ursprung des Lebens, Globaler Erwärmung und dem Klonen von Menschen“ zu diskutieren. Dahinter steckt im Wesentlichen, dass die „Kontroverse“ gelehrt werden soll, was auf gut Deutsch heißt: Kreationismus/Intelligent Design.

Die Bezeichnung „Affenverordnung“ bezieht sich dabei auf den Prozess Scopes vs. State of Tennessee, der auch „Monkey Trial“ oder kurz „Scopes Trial“ genannt wird. In dem Prozess wurde 1925 der Lehrer John T. Scopes schuldig befunden, die Evolution im Klassenzimmer gelehrt zu haben. Der Ankläger William Jennings Bryan (dreifacher Präsidentschaftskandidat) kritisierte die Evolutionstheorie, da Menschen „Not even from American monkeys, but from old world monkeys“ abstammten.

Das Urteil wurde kurz darauf wegen eines Verfahrensfehlers aufgehoben und nicht wieder neu aufgerollt. Das zugrunde liegende Gesetz, der „Butler Act“, blieb noch bis 1967 bestehen, bevor es endlich aufgehoben wurde. Unter dem Titel „Inherit the Wind/Wer den Wind sät“ wurde das Thema dann auch verfilmt, Spencer Tracy in der Hauptrolle großartig wie immer.

Die aktuelle Verordnung wird als Versuch gesehen, die Zeit zurückzudrehen und die Wissenschaft wieder etwas mehr durch wahrhaft bibeltreue Gedanken zu verdrängen. Diverse Wissenschaftsorganisationen bezeichnen die Verordnung als „“misleading, unnecessary, likely to provoke unnecessary and divisive legal proceedings, and likely to have adverse economic consequences for the state.“

Momentan liegt die Verordnung in den Händen von Gouverneur Haslam und es wird noch gehofft, dass er sein Veto einlegt, bevor die Verordnung in 10 Tagen rechtsgültig wird. Es bleibt abzuwarten, ob genügend schlechte Presse es schafft, diesen Effekt zu erzielen.

  1. enkidu
    29. März 2012, 15:09 | #1

    Danke für den Filmtipp. „Wer den Wind sät“ läuft gerade auf MGM:
    http://info.sky.de/inhalt/de/popup/popup_listendetail.jsp?ausstrahlungsID=20165.

  2. Oliver
    29. März 2012, 19:04 | #2

    Den Oldie kann ich nur empfehlen.Gibt zwar 2 Neuverfilmungen aber Spencer Tracy ist unschlagbar.Zudem zeichnet der Film auch kein eindeutiges Schwarz-Weissbild sondern stellt auch die Kreationisten neutral dar.

  3. max
    29. März 2012, 20:30 | #3

    die Ammis sind ja eben bescheuert.

  4. 29. März 2012, 21:42 | #4

    Dauert nicht mehr lange und die Amis klettern wieder zurück auf die Bäume..

  5. Skeptiker_
    30. März 2012, 01:06 | #5

    Amerika – eine Evolutionäre Entwicklung von der Barbarei direkt zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur !!!

  6. timo
    30. März 2012, 09:41 | #6

    Bei den Kommentaren hier fällt mir mal wieder ein, dass Antiamerikanismus die einzige Form des Rassismus ist, welcher mit steigendem Bildungsgrad bei Deutschen steigt. So sucht man das Wissenschaftliche und verfängt sich in den kleinen Fallen der Sozialpsychologie mit Stammtischqualität.

    Vielen Dank trotzdem an Esowatch für die ansonsten stetige Wachsamkeit

  7. 30. März 2012, 09:46 | #7

    @timo,
    ist mir auch sofort aufgefallen.

  8. Groucho
    30. März 2012, 10:24 | #8

    @timo: Stimmt. Kaum kritisiert man etwas, was in USA stattfindet, kommen sie aus den Löchern mit so unglaublich differenzierten Kommentaren wie „die sind eh alle bescheuert“. Man könnte meinen, da sind noch einige sauer, weil die USA entscheidend in den WK II eingegriffen haben …

  9. Mephisto
    30. März 2012, 10:53 | #9

    Man sollte aber auch nicht bei jeder Kritik an Verhältnissen in den USA gleich die Anti-Amerikanismus-Keule schwingen.

    Es entsteht schon der Eindruck, dass solche Ansichten wie die der Kreationisten dort auf besonders fruchtbaren Boden fallen und ich finde nichts ungebührlich antiamerikanisches daran, zu vermuten dass das an den dortigen Verhältnissen liegt. Ich würde z.B. verbreitet niedriges Bildungsniveau und übersteigerten Patriotismus als Einflussfaktoren vermuten.

  10. kumi
    30. März 2012, 11:00 | #10

    Jaja, die Amis … schnarch … als ob das bei christlichen Fundamentalisten in Europa anders wäre. Von denen kenne ich hier in Deutschland reichlich, während unter den US-Amis, mit denen ich jemals zu tun hatte (und das waren nicht wenige), kein einziger war.

    Skandal! Es soll US-Amerikaner geben, die Intelligent Design für Schwachsinn halten. 🙂

  11. timo
    30. März 2012, 11:08 | #11

    @ Mephisto: Es geht nicht darum jede Kritik zu kritisieren, sondern Stammtischaussagen wie „die Ammis sind ja eben bescheuert“. Es gibt Kritik, die berechtigt ist an den USA, wie an anderen Ländern auch und es gibt Anti-Amerikanismus.
    Europäer neigen häufig dazu den Finger gen Westen zu strecken und laut zu gegen Amerika zu wettern. „Die sind alle fett“ – schwupps ist Deutschland ganz oben im Übergewicht.
    „Die Amis brauchen alle 4 Jobs“ – schwupps kurze Zeit später benötigen hier Menschen auch mehrere Jobs und ja ich habe auch 5 Stück
    „Die Amis sind dumme Kreationisten“ – …..*hmmm*

    Kreationisten und Christian Science Freaks gibt es mittlerweile in Deutschland auch mehr als genug.
    Das Buch von Carl Sagan „Demon haunted world“ aus den 90ern liest sich erschreckend aktuell für Deutschland.
    Vielleicht sollte man ein wenig wachsam gegenüber den eigenen Landestendenzen sein, anstatt fleissig andere immer über einen Kamm zu bügeln.

  12. Mephisto
    30. März 2012, 11:11 | #12

    Für mich sieht es zumindest so aus, als hätten die Kreationisten in den USA mehr Einfluss als hier in Europa. Aber ich habe dazu keine Daten (weder Pro noch Contra).

    Gab/gibt es denn ähnliche „Erfolge“ dieser Fraktion wie den oben erwähnten in Tennessee irgendwo in Europa?

  13. Mephisto
    30. März 2012, 11:14 | #13

    @timo
    Ok, solche stumpfen Statements wollte ich mit meiner Aussage auch nicht unterstützt haben.

  14. timo
    30. März 2012, 13:00 | #14

    Noch gibt es diese Erfolge zum Glück in Europa nicht. Aber leider gibt es kleine Erfolge, so gab es z.B. letzten Monaten in dem Rathaus meines Bezirks in Berlin einen Infoabend unter der Schirmherrschaft der „christlichen Wissenschaft“.
    Wichtiger ist die Frage, wie es auch so bleibt, dass die Erfolge und die Verdummung vermieden werden können. Es wäre gut zu untersuchen, warum die Kreationisten, die bis vor einiger Zeit, als religiöse Spinner galten, plötzlich einen Treshhold überschreiten, der sie salonfähig gemacht hat. Ab wann ist sozusagen die „kritische Masse“ erreicht und mit welchen Methoden?

    Genauso interessant sind die Gegenströumgen gegen Verdummung in den USA die sich zur Zeit gut in Beispielen wie der Reason Rally 2012 oder Medienformaten wie der Maher Show, Colbert Report oder bei Family Guy zeigen.

  15. Antitainment
    30. März 2012, 16:27 | #15

    @timo
    Vollste Zustimmung was die anti-amerikanischen Auswüchse angeht, ohne die kreationistischen Auswüchse relativieren zu wollen.
    Aber der Bill Maher erweist sich leider als „false friend“ in Sachen kritischen Denkens, da er leider eine seltsame Auffassung von Medizin, Impfungen und Medikamenten zu haben scheint.

    http://www.sciencebasedmedicine.org/index.php/oh-come-on-superman-bill-maher-and-western-medicine/

    http://scienceblogs.com/insolence/2009/07/bill_maher_gets_the_richard_dawkins_awar.php

  16. Peter
    30. März 2012, 20:58 | #16

    Hier findet man verschiedene Statistiken zum Kreationismus:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Level_of_support_for_evolution

    z. B. innerhalb der USA unterschieden nach Religionszugehörigkeit oder nicht:
    Interessant: Buddisten und Hindus stimmen noch mehr der Evolution zu als Bekenntnislose.

    und nach einer ganzen Anzahl von europäischen Ländern, Japan und USA
    USA hat nach der Türkei die niedrigste Zustimmung zur Evolution, aber fairerweise muss man sagen, dass immerhin 40% der Evolutionstheorie zustimmen

    Mich würden noch Zahlen von Ländern interessieren, in denen andere Religionen oder Weltanschauungen dominieren wie Israel, Indien, China, Iran, Saudi-Arabien, Tibet usw.

  17. 31. März 2012, 13:21 | #17

    Die ersten plumpen antiamerikanischen kommentare sind wirklich hochgradig bescheuert aber auch hochgradig deutsch. 😀

    Wir sollten uns an unsere eigene Nase fassen, das Trauerspiel mit der grünen Gentechnik gibt´s z.B. in den USA nicht:

    „Die Zulassung von Freiheitsbeschränkungen“, so der Hallenser Verfassungsrechtler ,,ohne jede empirische und fachwissenschaftliche Grundlage ist nichts anderes als ein Deckmantel für schlecht kaschierte Willkür, die vor einer gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung kapituliert.“ Und weiter: „Wo Fundamente fehlen, kann der Hausbau nicht tragfähig sein.“ Kluth weist im Einzelnen nach, dass sich das höchste deutsche Verfassungsgericht bei seiner Entscheidung vom 24.11.2010 über den eindeutigen Stand der Naturwissenschaften einschließlich aller empirischen Erkenntnisse, die weltweit in anderthalb Jahrzehnten mit der grünen Gentechnik gesammelt worden sind, hinwegsetzt und gelangt u.a. zu folgendem Ergebnis: „Das Gericht verkennt und ignoriert mit seiner Vorgehensweise den wissenschaftlichen Meinungsstand und verletzt das rechtsstaatliche Verteilungsprinzip, das für freiheitsbeschränkende Regelungen eine tragfähige sachliche Begründung verlangt.“

    http://www.gruenevernunft.de/meldung/%E2%80%9Edie-kapitulation-des-rechts-vor-dem-zeitgeist%E2%80%9C-renommierter-verfassungsrechtler-%C3%BCbt-harsche

    Mit Physik und Biologie haben es unser deutschen Ökoaktivisten auch nicht so, die leben und artikulieren hauptsächlich ihre eigenen unumstößlichen Dogmen. Wenn man Lehrpläne nach grünen Milchmädchenrechnungen durchforstet, wird man sicher auch in Deutschland fündig.

  18. Tupper
    31. März 2012, 13:27 | #18

    Dafür haben die Amis aber EHEC und ähnliche Probleme gezüchtet – jedenfalls soweit ich das, was bei Science Daily vor Jahren als der erste Fall auftrat, verstanden habe. Sie haben festgestellt, woran es liegen könnte – und das war es. Brauereireste zu verfüttern war halt billiger und sie könnten es Bauern nicht verbieten … auf Wunsch suche ich die Links zusammen – das wird aber dauern.

  19. 31. März 2012, 16:36 | #19

    @Mephisto

    „Gab/gibt es denn ähnliche “Erfolge” dieser Fraktion wie den oben erwähnten in Tennessee irgendwo in Europa?“

    In Polen wird bald an einem Gesetz gearbeitet, das den Apothekern erlauben soll die Verhuttungsmittel NICHT zu verkaufen. Die koennen dann einfach sagen, dass das mit ihrem Gewissen nicht vereinbar ist.

    Im letzen Jahr hat die Bevolkerung ein eigenes Gesetz vorgeschlagen. Man muss mindestens 100 000 Unterschrifte gesammelt haben (die Buerger nutzen diese Moeglichkeit seeeeehr selten), damit sich die Leute im Parlament damit beschaeftigen, sie haben sogar 600 000 gesammelt, wenn ich micht nicht irre. Das Ziel war die Abtreibung gesetzlich zu verbieten. Zum Gluck gab es dann die Parlamentswahlen und das Projekt ist irgendwo verschwunden.

    Ich koennte noch mehr Beispiele geben, aber das reicht denke ich.

  20. wollecarlos
    31. März 2012, 19:00 | #20

    @Lukasz
    Unterstellen wir mal, diese beiden, von Ihnen genannten, Beispiele stimmen so.

    Zu den Apo-Theken:
    Ja und? Richtig ist, daß Apotheken Arzneimittel, die dem kranken Menschen helfen können, nach gewissen Regeln (Rezept u.ä.) abgeben sollen.
    Sind „Verhütungsmittel“ wirklich „Arzneimittel“?
    Und warum sollte ein Apotheker nicht freiwillig auf einen Teil seines Umsatzes verzichten können? Wir haben doch die Freiheit der unternehmerischen Entscheidung!
    Er kann ja auch auf den Umsatz mit Globuli und Johanniskraut verzichten!

    Zu dem Gesetzesvorschlag:
    So eine Initiative mag ja religiös beeinflusst sein, aber auch wissenschaftlich gesehen ist das Abtreiben von Föten irgendwas, das zwischen Tötung und Mord liegt.

    Nur: „die Gesellschaft“ legt hier auf einmal andere Maßstäbe an. Warum? Ist es Bequemlichkeit, das Wollen, eigenes Leben auszuleben?

  21. Groucho
    1. April 2012, 10:37 | #21

    Sind “Verhütungsmittel” wirklich “Arzneimittel”?

    Zumindest die hormonbasierten. Da braucht man nicht blöd fragen, sondern sich nur die Definition ansehen.

    Und warum sollte ein Apotheker nicht freiwillig auf einen Teil seines Umsatzes verzichten können? Wir haben doch die Freiheit der unternehmerischen Entscheidung!

    Ein Apotheker ist keine Tankstelle. Er hat einen gesetzlichen Auftrag, nämlich sämtlichen zugelassenen Arzneimittel zu besorgen. Genauso muss er wirkungslosen Unfug wie Homöopathika verkaufen, wenn es der Kunde will. Ist sein Job. Aus.


    Er kann ja auch auf den Umsatz mit Globuli und Johanniskraut verzichten!

    Was als Arzneimittel gelistet ist, muss er verkaufen.

    aber auch wissenschaftlich gesehen ist das Abtreiben von Föten irgendwas, das zwischen Tötung und Mord liegt.

    Das ist genau keine wissenschaftliche Sichtweise. Im Übrigen heißen Verhütungsmittel Verhütungsmittel, weil sie genau das verhindern: Dass es überhaupt erst zu einem Fötus kommt.

    Nur: “die Gesellschaft” legt hier auf einmal andere Maßstäbe an. Warum? Ist es Bequemlichkeit, das Wollen, eigenes Leben auszuleben?

    Ja, das ist schon eine verkommene Gesellschaft, wo es Menschen wagen, ein eigenes Leben leben zu wollen …

  22. wollecarlos
    2. April 2012, 13:14 | #22

    Ach Groucho..
    … heißt Du mit Nachnamen „Marx“ und bist DER Schauspieler und Entertainer?

    Ich finde, es reicht nicht, einer hier (in diesem Falle von mir) geäußerten Meinung damit zu widersprechen, daß irgendwelche Gegen-Behauptungen aufgestellt werden.

    Zu Arzneimittel:
    Wikipedia schreibt es anders, aber vielleicht bist DU zu blöd, da mal nachzuschauen?

    Zu Apothekentankstelle
    Kühne Behauptungen stellst Du hier auf. Aber die Beweise dafür lassen auf sich warten.
    MUSS eine Apothekerin unwirksame homöopatische Substanzen verkaufen? Wo steht das geschrieben, lieber Groucho?

    Zu Abtreibung von Föten
    Interessante Sichtweise. Empfehle mal die Protokolle der Debatten des Bundestages zur Abtreibungsdebatte durchzusehen.

    Mein geliebtes Wikipedia schreibt dazu (u.a.) „Im Widerstreit stehen dabei religiöse und ethische Vorstellungen, gesellschaftliche Ansprüche, das Selbstbestimmungsrecht der Frau und das Lebensrecht des Embryos bzw. Fötus. Daraus folgen sehr unterschiedliche ethische Beurteilungen und juristische Regelungen; sie reichen von weitgehender Entscheidungsfreiheit der Schwangeren bis zu völligen Verboten mit harten Strafen.“

    Nur ein paar Stichworte rausgegriffen: „ethische“ gesellschaftliche“ Lebensrecht“ „juristische“ …
    Alles Dinge, die sich zu komödiantenmäßigen Äußerungen nicht gerade empfehlen!

    „Ja, das ist schon eine verkommene Gesellschaft, wo es Menschen wagen, ein eigenes Leben leben zu wollen …“

    Diese -versuchte- Ironie ist entlarvend.
    Egoismus, Egozentrismus, Verantwortungslosigkeit. Bestimmen diese Begriffe IHR Leben?

  23. Statistiker
    2. April 2012, 13:17 | #23

    @ timo: Nicht jeder, der Kritik an einer sache übt, ist generell gegen diese Sache. ich esse auch Zucker, aber ich versuche, übermäßigen Zuckerkonsum zu vermeiden. Wenn Sier also brechtigte kritik mit pauschaler Feindlichkeit gleichsetzen, machen Sie sich meines Erachtens der Asozialität schuldig und sind eines denkenden Menschen unwürdig.

    Tschüss und ab zu den esoterikern mit Dir.

  1. 6. November 2012, 00:08 | #1
  2. 18. Februar 2013, 20:38 | #2