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Die Kriegsspiele des Daniele Ganser

Ironie ist nicht immer leicht als solche zu erkennen

Aktuell toben um den sich selbst als Friedensforscher bezeichnenden Daniele Ganser mehrere mediale Schlachten, als deren Feldherr er entweder höchstselbst auftritt oder eifrige Vasallen in die Schlacht schickt. Da ihm beispielsweise sein Wikipedia-Eintrag nicht sonderlich absatzfördernd erscheint, rief er dazu auf, gut belegte Aussagen zu löschen. Mehr dazu in einem sehr lesenswerten Gastbeitrag von Erik Bradley, der ursprünglich von ihm auf Facebook veröffentlicht wurde und dessen Veröffentlichung er uns hier erlaubt hat.

Ungeachtet der wenig schmeichelhaften – und gut belegten – Fakten, die sich in Gansers Wikipedia-Artikel finden, ist er gelegentlich gern gesehener Redner auch im wissenschaftlichen Rahmen. So wurde er erst kürzlich von der Uni Witten/Herdecke zu einem Vortrag eingeladen, der trotz eines hervorragenden offenen Briefes an die Uni nicht verhindert werden konnte. Über den Inhalt der Gruselveranstaltung berichten die Ruhrbarone.

So, nun aber der Gastbeitrag:


Daniele Ganser steht schon seit längerem auf Kriegsfuß mit der Wikipedia, weil ihm die Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ in seinem Artikel nicht gefällt. In einem Vortrag und einem KenFM-Interview forderte er seine Fans auf, sie sollten bitte immer wieder den Wikipedia-Artikel ändern (in Wiki-Deutsch: einen „Edit-War“ für ihn führen). Das taten sie auch fleißig kurz nach Erscheinen von Gansers Hilferuf im Februar 2015. Solche Aktionen gehen aber bei der Wikipedia recht schnell kräftig in die Hose und enden meist mit einer Kontosperre.

In diese Falle tappte auch ein Biolehrer aus Oldenburg namens Markus Fiedler. Als er auf der Diskussionsseite des Ganser-Artikels mit seinem Lamento zur Ganser-Verteidigung aufschlug, war bereits eine ganze Horde Ganser-Fans durchgetrollt und die Wikipedia-Gemeinschaft längst gründlich genervt von den immer wieder gleichen Strohmann-Argumenten, die sich nur noch im Kreise drehten (wenn man die offizielle 9/11-Theorie bezweifelt, sei man doch kein Verschwörungstheoretiker etc.). So war dann auch Fiedlers Wiki-Leben bereits nach zwei Tagen mit einer Kontosperre beendet, da er nicht Willens war, sich erstmal mit dem bestehenden Diskussionsstand auseinanderzusetzen, anfing, gegen andere User zu trollen und zu drohen. Für Fiedler aber liegt der wahre Grund für seine Sperrung wohl darin, dass er als Abweichler rausgemobbt werden sollte.

Hier kann man nun durchaus kritisieren, dass unerfahrene Wikipedia-Autoren mit den internen Gepflogenheiten der Wikipedia meist überfordert sind und dies häufig zu unnötigen Missverständnissen und schroffer „Abfertigung“ führt. Auch Fiedler erhielt eine Warnung, die er aber nicht dazu nutzte, mal innezuhalten, sondern noch nachzulegen.

Statt nun die eigene Fehlleistung selbstkritisch zu hinterfragen, war für Fiedler klar: hier müssen sich offenbar dunkle Netzwerke gegen ihn und alle anderen „kritischen“ Menschen verschworen haben, um Abweichler mundtot zu machen. Die nächsten acht Monate beschäftigte sich der Biolehrer also mit der Aufdeckung der großen Wikipedia-Verschwörung gegen ihn. Herausgekommen ist ein Film auf KenFM („Die dunkle Seite der Wikipedia“), der natürlich bereits lobend bei RT Deutsch und Nachdenkenseiten erwähnt wurde. Auch im Freitag wurde der Film als sehenswert angepriesen.

Als jemand, der selbst langjährige Wikipedia-Erfahrung hat, habe ich mir das Interview Fiedlers mit Jebsen angeschaut. Ich wollte natürlich wissen, was der Biolehrer mit gerade einmal zwei Dutzend Wiki-Edits da alles so aufgedeckt hat.

Zunächst einmal berichtet Fiedler über die Funktionsweise der Wikipedia. Der Teil strotzt eigentlich nur von groben Fehlern. Ich liste hier einige wesentliche auf:

  1. Fiedler meint, Sichterrechte werden nach Gutdünken von Administratoren vergeben. Das ist falsch. Sichterrechte werden nach einer bestimmten Zeit automatisch vergeben, können aber bereits vorher beantragt werden (dann entscheidet ein Administrator).
  2. Artikel verschieben dürfen auch normale Benutzer, nicht nur Administratoren.
  3. Artikel aus anderen Wikipedias übernehmen dürfen ebenfalls alle normalen Benutzer. Administratoren dürfen jedoch zusätzlich die komplette Versionsgeschichte importieren.
  4. Er behauptet, Administratoren und Bürokraten dürften sich nicht außerhalb der Wikipedia unterhalten. Das ist ja nun der größte Schwachsinn. Es gibt neben diversen Stammtischen auch regelmäßige Konferenzen und Workshops, wo sich Wikipedia-Aktive untereinander austauschen. Warum auch nicht??
  5. Er vergisst neben den Administratoren und Bürokraten viele andere wichtige Funktionen wie Checkuser-Berechtigte (dürfen Server-Logs auswerten, um missbräuchlich verwendete Konten aufzudecken), Schiedsgerichte und Oversighter (dürfen Daten so löschen, dass sie auch Administratoren nicht mehr sehen).

Nun zur Kritik am Ganser-Artikel selbst:

Fiedler meint: der Absatz, in dem das Wort „Divisionsstärke“ aus einem Artikel des Historikers Gregor Schöllgen aus der FAZ zitiert wird, sei komplett falsch, da in Gansers Buch „NATO-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung“ das Wort „Divisionsstärke“ nicht vorkomme. Dies habe Fiedler extra überprüft, indem er das Buch digital durchsucht habe. Er hätte das Buch lieber auch mal lesen sollen. Da schreibt Ganser nämlich von „offiziell 17000 Mitgliedern“ in der Tarnorganisation (was in etwa einer Divisionsstärke gleich kommt). Die „Divisionsstärke“ ist kein wörtliches Zitat Gansers, Schöllgen hat das offenbar frei formuliert. Daraus macht Fiedler nun aber einen Hauptmanipulationsvorwurf.

Grotesk ist nun, dass Fiedler wiederum mit Genugtuung die Kritik an Gregor Schöllgen in dessen Wikipedia-Eintrag erwähnt. Also: wenn im Wikipedia-Artikel zu Ganser Kritik an dessen Werk erwähnt wird, ist das Rufmord; Kritik bei einem Ganser-Kritiker ist dann aber genehm und richtig?

Nun beleuchtet Fiedler den Teil des Wiki-Artikels, in dem durch einen Artikel der SonntagsZeitung aus 2006 auf die Distanzierung der ETH Zürich von Ganser hingewiesen wird. In dem Artikel äußert sich Andreas Wenger, Leiter des „Center for Security Studies“ der ETH, er sei strikt gegen Verschwörungstheorien als Erklärungsansätze an seinem Institut. Auch sein Stellvertreter Victor Mauer wird in dem Artikel kurz zitiert. Jener Victor Mauer, den Fiedler nun als „Kronzeugen gegen Ganser“ darstellt, verursachte einige Jahre nach dem Erscheinen dieses Artikels selbst einen kleinen Skandal, als bekannt wurde, dass er eigentlich keinen Doktor-Titel hat. Jedenfalls schlussfolgert Fiedler daraus nun eine private Fehde mit Ganser. Belege dafür, dass dies der eigentliche Grund für die Distanzierung der ETH sei, lässt Fiedler jedoch vermissen. Es bleibt auch unklar, wieso es diese Fehde wegen des Doktor-Schwindels bereits im Jahr 2006 gegeben haben soll, wenn der Skandal erst 2011 aufkam. Auch ist es merkwürdig, warum für Fieder – der sich selbst gern wissenschaftlicher Arbeitsweise rühmt – hier die Verfehlungen von Kritikern so sehr im Vordergrund stehen.

Zur Verwendung des Artikels aus der SonntagsZeitung als Quelle behauptet Fiedler auch, es sei nicht Wikipedia-konform, dass dort ein nicht-digitaler Text als Quelle angegeben wird. Hier beweist Fiedler einmal mehr, wie wenig er wirklich über die Arbeit in der Wikipedia weiß. Natürlich ist es dort vollkommen legitim, Belege aus analogen Quellen (wie bsw. gedruckte Bücher oder Zeitungen) zu verwenden – dort steht ja nun mal ein Großteil des gesammelten Wissens. Fiedler sieht hier aber einmal mehr einen „Trick“, eine „Meinungsmache“, die „nicht mit wissenschaftlichen Daten hinterlegt ist“.

Was folgt, ist ellenlanges Herziehen darüber, wie viele Bearbeitungen Fiedlers Wiki-Erzfeind namens Kopilot pro Tag durchführt, und dass das doch nicht mit rechten Dingen zugehe. Die „Mainstream-Medien“ verschwiegen 9/11-Manipulationen in der Wikipedia. Überhaupt alles ganz schlimm mit der Presse etc. Peer-Groups in der Wikipedia manipulierten gezielt das 9/11-Thema, würden „von außen gesteuert“. Erstklassige Recherchen der „Anstalt“ über die große Atlantikbrücken-Verschwörung kämen nicht in die Wikipedia rein … usw.

Fiedler kritisiert immer wieder die Anonymität der Autoren in der Wikipedia. Als echten Knaller verkündet er, er habe die Identität seines Wiki-Erzfeindes Kopilot ausgemacht (hierzu bedient sich Fiedler der rechtsextremen Seite Metapedia). Das ist nun aber keine wirkliche Schwierigkeit und mit ein wenig Google-Suchen aufgedeckt, da besagter Kopilot aus seiner Person kein großes Geheimnis macht. Im Interview wird auch schnell klar, warum sich Fiedler so sehr für die Identität der Wikipedia-User interessiert. Nicht etwa, um sie direkt zu kontaktieren; nein: es wird Kopilot im Netz nachgespitzelt, evtl. werden gar noch bei KenFM seine Arbeitszeiten mit seiner Wikipedia-Aktivität abgeglichen.

Es ist auch schlicht Unsinn, wenn Fiedler meint, dass sich aufgrund der Anonymität der Schreiber niemand gegen Wikipedia wehren könne. Wikipedia selbst kann ganz normal abgemahnt werden. Dazu muss man gar nicht die Autoren im einzelnen kennen. So erwirkte der Linke-Abgeordnete Lutz Heilmann 2008 gar eine zeitweilige Sperrung der Wikipedia, da ihm nicht genehm war, dass in seinem Artikel auf seine Stasi-Vergangenheit hingewiesen wurde.

Irgendwann kommt man dann noch über Ganser auf die AZK und einen Vortrag von Nazibraut Sylvia Stolz, aus dem Biolehrer Fiedler nun gelernt habe, dass das Verfahren gegen den Holocaustleugner Ernst Zündel ganz ähnlich gelaufen sei wie die Verfahren im Dritten Reich.

Als Biolehrer meint Fiedler schließlich, die Wikipedia müsse doch die Evolutionstheorie und den Kreationismus gleichberechtigt darstellen, so dass der Leser selbst entscheiden könne, was er „glaubt“. Beweisen könne man das ohnehin alles nicht so genau. Von wissenschaftlicher Arbeit, kritischem Rationalismus und Falsifikation hat der Biologielehrer anscheinend noch nichts gehört.

Die Ironie der Geschichte: Ja, im Falle Ganser gab es gezielte Manipulationsversuche in der Wikipedia. Nur anders als Fiedler vermutet, stammen diese Manipulationen von den Ganser-Fans selbst.


Originalbeitrag auf Facebook: https://www.facebook.com/erik.de.bradley/posts/779222295516859

 

Hinweis: Wer es sich ersparen will, den genannten Film „Die dunkle Seite der Wikipedia“ anzusehen, der kann sich die Beiträge von Nutzer Solifuga bei Allmystery dazu durchlesen: http://www.allmystery.de/themen/gg48762-2385#id15055883

  1. Kurdi Anabol der Schöne
    3. November 2015, 18:08 | #1

    Ich göbel auf Psiram.

  2. Bernd
    3. November 2015, 20:52 | #2

    Ich habe den Film gesehen und parallel dazu in der Wikipedia recherchiert, schließlich wird jeder Edit, jede administrative Maßnahme bis in alle Ewigkeit öffentlich einsehbar gespeichert. Na fast jeder, manchmal werden die Logs auch frisiert, aber das ist ein anderes Thema. Da lässt sich klar nachvollziehen, dass der Film mit seiner Grundaussage Recht hat: Ein paar Macker haben dort die Wahrheit gepachtet.

    Weiterhin tauchen nirgendwo Sylvia Stolz oder Ernst Zündel auf, ebenso wenig der Kreationismus, da ist der obige Artikel schon böse manipulativ. Aber da steht Psiram Seite an Seite mit der Wikipedia, wenn es um naturwissenschaftlich-technische Fragen geht, kann man da wichtige Informationen findet, was aber den gesellschaftlichen Bereich betrifft, wird massiv manipuliert.

    Lang ist’s her, aber ich habe mal gelernt, dass Fragen stellen eine wichtige Grundlage von Wissenschaft ist. Wer das bereits verbietet und ein rundum abgeschlossenes Weltbild durchdrückt tötet Wissenschaft. Und der offizielle Untersuchungsbericht zu 9/11 wirft eine Menge mehr Fragen auf als er beantwortet.

  3. Marcus Cyron
    3. November 2015, 21:18 | #3

    Danke für den guten, wichtigen und richtigen Beitrag! Wird natürlich keinen Verschwörungstheoretiker erreichen, aber vielleicht fängt ja doch der ein oder andere nochmal mit dem denken an…

  4. Bernd Maurer
    3. November 2015, 22:43 | #4

    Dieser Gastbeitrag ist an absolutes Musterbeispiel an Unausgewogenheit. Es wird hier genau das gemacht, was Fiedler in seinem Video kritisiert, nämlich durch Andeutungen und aus dem Zusammenhang gerissene Fakten, eine tendenziöse Meinung zu schaffen. Anstatt sachlich Kritik zu üben, wird an passender Stelle überzeichnet: so „strotzt“ Fiedlers Darlegung der Wikipedia-Funktionsweisen nur so von Fehlern aber Victor Mauer sorgt nur für einen „kleinen“ Skandal in dem er sich unrechtmäßig eines Doktortitels bedient. Fast jeder negative Fakt dieses Beitrages lässt sich leicht entkräften. Um ein Beispiel zu nennen, Fiedler sagt zu keiner Zeit, das analoge Quellen nicht Wikipedia-Konform sind sondern, dass sie für das Internetzeitalter untypisch sind. Lediglich die Quellenangabe als solches bezeichnet er als wenig hilfreich und nicht korrekt, da nur schwer nachvollziehbar ist, woher der Artikel eigentlich stammt. Als krönenden Abschluss darf natürlich eine irgendwie konstruierte Verbindung in die rechte Ecke nicht fehlen.

    Da kann ich nur traurig lächeln, wenn Marcus Cyron hofft, dass der ein oder andere nochmal mit denken anfängt.

  5. fernsehgucker
    3. November 2015, 22:48 | #5

    @Marcus Cyron
    Eben auf frontal 21 war ein Beitrag über Verschwörungstheoretiker. Ein Experte mit den insteressanten Nachnamen Butter meinte, es gäbe Studien, das VTler nach Konfrontation mit Gegenargumente in Ihrer Ansicht *bestärkt* sind.Kennt jemand den Herrn? Welche Studien meint er? butter kann man schlecht googeln…

  6. Elender
    4. November 2015, 00:42 | #6

    Bernd :
    Weiterhin tauchen nirgendwo Sylvia Stolz oder Ernst Zündel auf, ebenso wenig der Kreationismus, da ist der obige Artikel schon böse manipulativ.

    Noch mal genau lesen, es geht um das Interview mit Jebsen.

    Bernd :Aber da steht Psiram Seite an Seite mit der Wikipedia, wenn es um naturwissenschaftlich-technische Fragen geht, kann man da wichtige Informationen findet, was aber den gesellschaftlichen Bereich betrifft, wird massiv manipuliert.

    Falsch, bei Psiram kann man keine Trolle einschleusen, die unangenehme Tatsache glatt bügeln sollen.

    Bernd :Lang ist’s her, aber ich habe mal gelernt, dass Fragen stellen eine wichtige Grundlage von Wissenschaft ist.

    Schon mal das eigene Weltbild in Frage gestellt?

  7. RainerO
    4. November 2015, 00:52 | #7

    @ fernsehgucker
    Bei Butter ging es wohl um den Begriff der „Belief Perseverance“. Das betrifft aber nicht nur Aluhüte, sondern alle, die um jeden Preis an ihre Sache glauben wollen, also auch z.B. Anhänger von mystischen Heilslehren, wie Homöopathie, etc. Entgegen jeder Evidenz wird am hart erarbeiteten Weltbild festgehalten. Bei VTlern ist das natürlich noch verschärft, weil jeder, der Gegenbelege bringt, automatisch Teil der Verschwörung ist.

  8. Christian Perzl
    4. November 2015, 01:36 | #8

    @Bernd Mauer

    Stimmt, Herr Markus Fiedler sagt nicht einmal das es nicht Wikipediakonform ist analoge Quellen zu benutzen.
    Er sagt es im Interview drei Mal in einem Zeitfenster von 30 Sekunden…

    O-Ton. „Das geht eigentlich gar nicht in der Wikipedia. Das ist kein digitaler Text wo ich das lesen kann.“ … „Das funktioniert nicht“

    Am Schluss dieser 30 Sekunden beschwert er sich auch das man sich die Mühe gemacht hat ein analoges Medium zu digitalisieren, das MUSS ja auch ein Teil einer Verschwörung sein…

    Kommt da eigentlich noch mehr? Das ist doch ja alles so leicht zu entkräften… ich verbleibe freudig erwartend.

  9. Solifuga
    4. November 2015, 22:14 | #9

    Hui. Da schaut man nichtsahnend in den Blog und findet sich lobend erwähnt. Welch‘ Ehre 🙂 Da die „Doku“ bei Allmy in mehreren Threads parallel diskutiert wird/wurde, hier eine Übersicht meiner Beiträge zum Thema:

    http://www.allmystery.de/themen/gg48762-2385#id15055883
    http://www.allmystery.de/themen/gg48762-2385#id15058187
    http://www.allmystery.de/themen/gg69522-140#id15071443 (ein Gesamtfazit)
    http://www.allmystery.de/themen/gg48762-2392#id15081781

    Bernd Maurer :
    Anstatt sachlich Kritik zu üben, wird an passender Stelle überzeichnet: so „strotzt“ Fiedlers Darlegung der Wikipedia-Funktionsweisen nur so von Fehlern aber Victor Mauer sorgt nur für einen „kleinen“ Skandal in dem er sich unrechtmäßig eines Doktortitels bedient.

    Der Unterschied ist die Relevanz für den Film.
    Wenn jemand, der eine Doku über Wikipedia dreht, nicht verstanden hat, wie Wikipedia funktioniert, wirkt sich das unvermeidlich auf die Qualität seiner Arbeit aus.
    Mauer äußert sich in seiner Funktion als stellvertretender Leiter der Forschungsstelle, und zwar in inhaltlicher Übereinstimmung mit seinem Chef und der Kommunikationsdelegierten. Ob er seinen Doktortitel zurecht trug hat oder nicht, ob er seine Knöllchen bezahlt oder nicht, ob er seine Socken täglich wechselt oder nicht, tut da nichts zur Sache. Es ist lächerlich, überhaupt mit dieser Geschichte anzukommen, weil es ganz offensichtlich nur darum geht, mit Dreck zu werfen.

    Bernd Maurer :
    Lediglich die Quellenangabe als solches bezeichnet er als wenig hilfreich und nicht korrekt, da nur schwer nachvollziehbar ist, woher der Artikel eigentlich stammt.

    Er hätte nur auf den verdammten Link („SonntagsZeitung“) in der Quellenangabe klicken müssen und es wäre klar gewesen, welche Zeitung gemeint ist. Also vorausgesetzt, es ginge um was anderes, als Haare in der Suppe zu finden…

  10. Bernd Maurer
    4. November 2015, 22:28 | #10

    @Christian Perzl
    Muss ich ihnen zustimmen, das ist der O-Ton aus dem Interview. Ich bezog mich auf die Doku. Was aber der eigentliche Stein des Anstoßes ist, ist der Fakt, dass das Foto bei Flickr hochgeladen wurde. Zusammen mit der mangelhaften Quellenangabe erfüllt dies nicht die Wikipedia Regeln für Quellen, in denen es unter anderem heißt:
    „Zuverlässigkeit beinhaltet neben Verlässlichkeit auch Zugänglichkeit und langfristige Verfügbarkeit: …“
    Das Witzige ist, wenn ich es nicht übersehen habe, ist der Link zu dem Bild schon nicht mehr existent.
    Der Sachverhalt, dass das Bild analog ist, ist zu mindestens untypisch.
    Und jetzt frage ich mich schon wieder, wo im Video zu der Digitalisierung der Satz gesagt wird: „…das man sich die Mühe gemacht hat ein analoges Medium zu digitalisieren, das MUSS ja auch ein Teil einer Verschwörung sein……“.
    Ok machen wir weiter:
    „So war dann auch Fiedlers Wiki-Leben bereits nach zwei Tagen mit einer Kontosperre beendet…“
    Stimmt nicht, sein Account war bereits älter und er hat bereits früher in der Wikipedia Artikel verfasst und bearbeitet. Also war sein Wiki-Leben weit älter und erfahrener als dargestellt.
    „…da er nicht Willens war, sich erstmal mit dem bestehenden Diskussionsstand auseinanderzusetzen, anfing, gegen andere User zu trollen und zu drohen.“
    Woher weiß Erik Bradley, dass Fiedler anfing zu drohen und zu trollen? In welcher Form? Das ist plakativ und polemisch und soll Fiedler ganz einfach in ein schlechtes Licht rücken und damit unsachlich.

  11. pelacani
    4. November 2015, 23:18 | #11

    @Bernd Maurer
    Vorausschicken möchte ich, dass ich mich mit Ganser nicht auskenne. Ich habe meine Ansichten fast nur aus der hier geführten Diskussion. Diesen youtube-Film habe ich nicht gesehen und ich weigere mich auch, mir das anzutun. Wenn Ganser darauf abhebt, dass man nicht seriöse Zeitungen lesen, sondern statt dessen sich nur diese Clips reinziehen soll, dann ist mir das zutiefst suspekt und weckt in mir den dringenden Verdacht, dass er tatsächlich ein Verschwörungstheoretiker ist. Meine Erfahrung mit solchen Filmchen (und übrigens auch mit Fernsehdokumentationen) ist, dass sie für alle Arten von Manipulation offen sind: man wird überfahren. Vernünftige Quellen werden nicht genannt, die Interview-Partner werden beschnitten, auskunftsfähige Stellen werden nicht oder falsch erwähnt/zitiert, sie sind hoch suggestiv etc. pp. Ich habe das bei Themen überprüft, in denen ich mich auskenne, Details würden zu weit führen. Zeitungsartikel kann man viel gelassener und intensiver prüfen. Die Gansersche Empfehlung ist doch wohl der krasseste, entlarvendste Humbug.

    Trotz der scheinbar sachlichen Einwände von Dir fällt auf, dass Du an Kleinigkeiten herumpolkst, und nicht einmal in diesen Recht zu haben scheinst. Die Kernaussage, dass Ganser einen Edit-War initiiert und (glücklicherweise) verloren hat, nimmst Du gar nicht zur Kenntnis. Das weckt den dringenden Verdacht, dass Dir nicht an Klarheit oder Wahrhaftigkeit gelegen ist, sondern dass Du auf Mission bist. Nur mal ein Beispiel: „Stimmt nicht, sein Account war bereits älter“ – ich habe jetzt nicht nochmal nachgelesen, aber dieser Fakt ist erwähnt worden, jedenfalls habe ich ihn parat. Das ist also ein Scheinargument, ein Strohmann. „Woher weiß Erik Bradley, dass Fiedler anfing zu drohen“ – noch ohne die Diskussionsseiten des Ganser-Artikels auf WP gelesen zu haben, bin ich inzwischen nahezu sicher, ich in dieser Beziehung fündig werden würde. Na, und so weiter.

  12. Elender
    5. November 2015, 00:27 | #12

    Solifuga :
    Hui. Da schaut man nichtsahnend in den Blog und findet sich lobend erwähnt. Welch‘ Ehre Da die „Doku“ bei Allmy in mehreren Threads parallel diskutiert wird/wurde, hier eine Übersicht meiner Beiträge zum Thema:

    Da denkt man an nichts böses und dann sowas… 😉

    Deine Beiträge wurden bei uns im Forum gemeldet. Man kann ja nur dankbar sein, wenn sich jemand solche Machwerke ansieht und dann noch so gute Zusammenfassungen schreibt. Es gibt bei uns immer wieder Hinweise auf gute Beiträge auf Allmy.

  13. Elender
    5. November 2015, 00:38 | #13

    Bernd Maurer :
    Woher weiß Erik Bradley, dass Fiedler anfing zu drohen und zu trollen? In welcher Form? Das ist plakativ und polemisch und soll Fiedler ganz einfach in ein schlechtes Licht rücken und damit unsachlich.

    Er sagt es im Interview ja sogar selbst, dass es auf WP überhaupt nicht gerne gesehen wird, wenn von einer Interessensseite (in dem Fall Ganser) zur Manipulation aufgerufen wird und jemand diesem Auftrag folgt. Der Fiedler erkennt seine eigenen Widersprüche nicht, und das am laufenden Band. Sowas ist Getrolle in Reinform. Ein Hinweis eines Admins:

    „Du hast heute im Artikel [[Daniele Ganser]] bzw. auf der Diskussionsseite dieses Artikels den wohlbekannten POV erneut verbreitet. Die Mitarbeiter der Wikipedia sind nicht merkbefreit und wir können dieses Lied inzwischen singen. Die Manipulation der Wikipedia auf Anforderung von Daniele Ganser wird hier aber dennoch nicht geduldet. Es gelten die Regeln der WP uneingeschränkt auch für diesen Artikel. Besonders hier [[WP:NPOV]] und [[WP:Q]]. Betrachte dies als Warnung, weitere Verstöße gegen diese Regeln werden die Sperrung deines Kontos zur Folge haben. –[[Benutzer:Itti|Itti]] 07:58, 26. Feb. 2015 (CET)“

    Der Troll erkennt nie den Troll in sich, das müssen leider immer die anderen bemerken.

  14. Bernd Maurer
    5. November 2015, 20:39 | #14

    @pelacani
    Sehr angenehm mal etwas Sachliches zu lesen. Ich weiß nicht woher du die Erkenntnis nimmst, dass Ganser nicht möchte, dass man seriöse Zeitungen liest. Das habe ich so von ihm noch nicht gehört.
    Eine vernünftige Diskussion erübrigt sich natürlich, wenn du dem Film nicht einmal eine Chance gibst, sondern einfach, der durch diesen Artikel transportierte Aussage glauben schenkst. Ich gehe mit dir d‘accord, das viele Dokumentation, in das von dir geschilderte Schema passen und auch die Dokumentation von Markus Fiedler ist nicht perfekt.
    Da ich zeitlich außerstande bin, den ganzen Kommentar auseinander zu nehmen, bleibt mir nichts anderes übrig, als mich an einigen Punkten aufzuhängen. Mit deiner pauschalen Aussage, dass ich nicht recht zu haben „scheine“, machst du es dir sehr einfach.
    Mir ist sehr wohl an Klarheit und Wahrhaftigkeit gelegen, darum gebe ich zum einen auch gerne Fehleinschätzungen zu und zum anderen ist exakt das der Punkt, warum ich hier schreibe. Denn diese „Wahrhaftigkeit“ und „Sachlichkeit“ lässt der Artikel inkl. Kommentar vermissen. Sind wir uns da wenigstens einig? Ich habe keine Mission, wohl aber stören mich solche Artikel, die selbst nichts anderes wollen als ihre Meinung durchzudrücken und eine gewisse Deutungshoheit für sich beanspruchen.
    Und auch beim letzten Punkt machst du es dir wieder einfach und vertraust auf deine Vermutung. Dann ist deine Meinung doch vorgefertigt und wird durch den Artikel nur bestätigt. Eine Abweichende Sicht der Dinge wird abgewunken.
    Ich bin mir wohl bewusst, dass der Aufruf von Ganser, ihm bei seinem Wikipedia Artikel zu helfen, einem Aufruf zu einem Edit-War gleicht. Dies darf nicht sein und wird von den Wikipedia Sichtern und Administratoren zurecht unterbunden. Dies erklärt aber immer noch nicht, warum viele Kompromissverschläge, zu dem Wort „Verschwörungstheorien“ ebenfalls ausgeschlagen wurden.
    Die Kernaussage auf dem Wikipedia Artikel ist nicht korrekt. Ganser greift nicht irgendwelche Verschwörungstheorien auf, sondern stellt genau eine zentrale Frage zum Thema WTC7 und bezweifelt die offizielle Erklärung zu dessen Einsturz.
    @Elender
    Danke für den Stempel Troll.

  15. Fabian Molder
    5. November 2015, 20:54 | #15

    Soso, nun heulen sich die Wikipedia Verleumder also auf Psiram aus, weil es auf WP langsam eng für Sie wird. Blöde wenn einem plötzlich massenhaft Leute auf die Finger sehen und live mitbekommen wie man Fakten verdreht, lügt das sich die Balken biegen und hetzt was das Zeug hält. Vor allem dann wenn der eigene Name bekannt wurde und jeden Moment ein Schreiben der Staatsanwaltschaft ins Haus flattern kann. Rufmord und Verleumdung sind in Deutschland immer noch strafbar und niemand bleibt auf ewig anonym.

  16. Julia Rösler
    5. November 2015, 21:14 | #16

    Wir können uns gerne nochmal über alles unterhalten, sobald der Wikipedia-Artikel „Verschwörungstheorien vom 11. September 2001“ genauer unter die Lupe genommen wurde. Der angesprochene Wikipedia-Artikel besteht nachweislich aus über 120 (!) unzulässigen Quellen und basiert nahezu vollständig auf unzulässiger „Original Research“ („WP:OR“) Die immer wieder auftauchende, umfangreiche und äußerst detaillierte Mängelliste löscht der umstrittene Schreiber KOPILOT regelmäßig. Letztmalig am 17. September 2015 um 19:51 Uhr. Hier der Link zur Mängelliste: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Verschw%C3%B6rungstheorien_zum_11._September_2001&oldid=146148110#Bitte_WP:BLG_beachten

    Wenn Sie es schaffen sollten, diese in der Liste aufgeführten Mängel zu beseitigen, bin ich gerne bereit Sie in Ihrer Meinung zu unterstützen. Der Wikipedia-Benutzer und hier aufgeschlagene Diskussionsteilnehmer Marcus Cyron könnte sich dieser Mängelliste annehmen, falls ihm was an der Wikipedia liegen sollte. Fiedler hat schon ganz Recht mit seinem Film. Der Artikel „Verschwörungstheorien zum 11. September 2011“ bestätigt ihn zu 100%. Ebenso wird Fiedler durch die aktuell laufende Diskussion im Artikel „Daniele Ganser“ zu 100% bestätigt. Wortführer ist hier doch tatsächlich immer noch der im Film entlarvte Antifa-Aktivist KOPILOT. Ganz neutral selbstverständlich.

    Ansonsten bleibt mir nur die Feststellung, daß Sie unter dem DUNNING-KRUGER-EFFEKT leiden.

  17. Julia Rösler
    5. November 2015, 21:30 | #17

    Zum Ganser-Artikel kann noch gesagt werden, dass auch hier ganz klar ganz klare gegen Wikipedia-Regeln verstoßen wird, um Ganser zu diskreditieren, Die Diskussion zu diesen ganz klaren Regelberstößen für Wikipedia-Biografien („WP:Bio“) dazu wurde aber wie gewohnt von Kopilot eigenmächtig als „erledigt“ erklärt, und dann umgehend archiviert.

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Daniele_Ganser&oldid=147502752#Zahlreiche_Verst.C3.B6.C3.9Fe_gegen_die_Grunds.C3.A4tze_f.C3.BCr_Wikipedia:Artikel_.C3.BCber_lebende_Personen_.28erl..29

    Das ist exakt „Die dunkle Seite der Wikipedia“, die gemeinschaftlich politisch-ideologische Gegner entgegen aller Wikipedia-Regeln diskrediert. That’s Wikipedia 2015. Traurig – aber eben doch wahr.

  18. Julia Rösler
    5. November 2015, 21:36 | #18

    Habe ich schon erwähnt, daß ich Aluhut-Träger, antisemitscher Verschwörungstheoretiker und Troll bin? Aber gerne doch! Blogger und andereOnlinesüchtige, die unter dem DUNNING-KRUGER-EFFEKT leiden, haben alles Recht der Welt, Menschen so einzuordnen, wie es Ihnen vorgeschrieben wird. Das passt schon 😉

  19. Julia Rösler
    5. November 2015, 21:49 | #19

    @Marcus Cyron

    […]

    Das keiner der Diskutanten in der aktuellen Ganser-Diskussion Kopilots Neutralität zumindest in Frage stellt, spricht meines Erachtens Bände. Ebenso Kopilots Schweigen auf der aktuellen Diskussion zum WTC7. MfG

    Quarkdopplung beseitigt. Dummsinn muss nicht auch noch doppelt und dreifach eingestellt werden – davon wird er nicht wahrer. H.

  20. pelacani
    5. November 2015, 22:35 | #20

    Bernd Maurer :

    Ich weiß nicht woher du die Erkenntnis nimmst, dass Ganser nicht möchte, dass man seriöse Zeitungen liest. Das habe ich so von ihm noch nicht gehört.

    Kann sein, dass ich aus meiner Erinnerung da überspitzt habe. Wohlgemerkt: in der Ausformulierung, aber nicht im Kern.

    er zeigt wie Medien darüber berichten…und bittet darum kein TV mehr zu gucken..man solle lieber im Internet googeln…und neben bekannten TV Sendern auch mal zb Russia Today oder Nachdenkseiten oder KenFm gucken..KenFm wird öfter positiv erwähnt..dazu Buchempfehlungen..und Autoren..Bröckers..Todenhöfer..
    https://www.facebook.com/groups/nothing.but.the.truth1/permalink/596288290510507/

    Besonders Zeitungen solle man stets kritisch lesen, findet der Referent. Später, beim Amerika-ist-an-allem-Schuld-Teil, deutet er an, dass sie überwiegend Außenstellen der Nato-Pressestelle seien.
    http://www.ruhrbarone.de/medienkompetenz-in-witten-lesen-sie-buecher/116341

    Bernd Maurer :
    Eine vernünftige Diskussion erübrigt sich natürlich, wenn du dem Film nicht einmal eine Chance gibst

    Tja, ich bin halt für die Wahrheit ™ verloren.

    Weißt Du, ich kenne zwar Ganser nicht, aber ich kenne unsere 9/11-Fäden.
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=12992.0
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.0
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=14078.0
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=14153.0
    Meine Ansicht, dass Ganser ein Verschwörungstheoretiker ist, leitet sich deduktiv aus dieser Kenntnis ab.
    Du findest dort allerlei Fragen, inbesondere hier,
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.msg170771#msg170771
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=14078.msg183470#msg183470
    https://forum.psiram.com/index.php?topic=14078.msg183719#msg183719
    deren Gansersche Antworten Du hier ruhig mal posten könntest.

  21. Elender
    5. November 2015, 22:37 | #21

    Bernd Maurer :

    Danke für den Stempel Troll.

    Der Stempel gilt Fiedler, nicht dir. Oder bist du Fiedler?

    @Fabian Molder: Ich fürchte, du hast recht. Wird hier aber wenig bringen, außer das mancher meint, mal ordentlich Dampf ablassen zu können.

    Was ist für die Ganser-Fans eigentlich so schwer zu verstehen? Die WP gibt ja keine eigene Meinung wieder. Zu einem runden Artikel gehört auch ein Abschnitt Kritik, der die Rezeption der Aussagen und Werke Gansers in der Öffentlichkeit darstellt. Die Einordnung als Verschwörungstheoretiker kommt von außerhalb der WP, die Quellen sind alle angegeben.

    Mag sein, das es Ganser nicht gefällt, aber das ist mit Kritik halt so. Das gleiche Spiel sieht man auch bei Naidoo. Man will sich anders definieren, aber das Ego und die Anhänger blenden einen großen Teil der Wahrheit aus. WP ist kein Selbsbeweihräucherungsprojekt und keine Werbeplattform, auch wenn es leider oft so genutzt wird.

    Wir bei Psiram kritisieren WP auch in Teilen, aber rational begründet. Geheime Mächte anzunehmen, die im Hintergrund alles nach einer gewissen Agenda steuern, wird der Sache nicht annähernd gerecht 😉

    Wenn es immer wieder heißt, Ganser stelle ja nur („wissenschaftliche“) Fragen, so ist das einfach nur dumm und naiv. Fragen können natürlich schon gewissen Annahmen implizieren. So ein Argument überzeugt keinen, der weiß, wie Verschwörungsideologien funktionieren.

  22. Elender
    5. November 2015, 23:22 | #22

    Ich darf nochmal auf WP verlinken. Hat auch was mit Ganser zu tun 🙂

    https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

  23. Christian Perzl
    6. November 2015, 00:26 | #23

    @Bernd Maurer

    Ja, der Flickrverweis wurde gelöscht, vor gut 11 Tagen dank der Schweizer Urheberrechtsverordnung. Das ist ärgerlich, aber nachvollziehbar, Recht ist eben Recht.

    Würde Fiedler jetzt nur auf diese Problematik eines Verfahrensfehlers hinweisen, gerne. Auch wenn das eben dann kein Beweis wäre das die Wikipedia hier fehlerhaft ist.
    Fiedler jedoch macht daraus folgendermaßen einen“„Beweis“, und so komme ich auch auf Ihre Anfrage.

    Im Interview gibt er nämlich bei 29:23 – 29:34 dieses feil:

    “Da kann man schon sehen, das Foto auf Flickr, das ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit genau deswegen reingestellt worden. Damit man das nachweisen kann das Ganser halt irgendwelche kruden Theorien veröffentlicht.“

    Da denkt er nicht nur in einer Ebene in Verschwörungen, sondern auf zwei:
    -Zu einem natürlich die das er erstmal viel eher davon ausgeht das wenn man sich schon die Mühe macht eine analoge Quelle zu digitalisieren da böswillige Absicht dahinter steht.
    -Zum anderen die, dass er auch einfach davon ausgeht das ein Kontra in diesen Fall nur dazu dient die Wahrheit zu vertuschen, anstatt zu überlegen wie man eben die Kontras richtig entkräftet wenn möglich.

    Fiedler macht es sich hiermit viel zu leicht.

  24. Melhut
    6. November 2015, 11:19 | #24

    Ich sympathisiere weder mit Verschwörungstheoretikern noch mit Kreationisten oder sonstigen Ideologen. Trotzdem finde ich es schade, dass nicht nur drüben bei der GWUP sondern auch hier bei Psiram regelmäßig das Feld der Naturwissenschaften verlassen wird und man sich aufs gesellschaftspolitische Glatteis begibt. Das macht unnötig angreifbar und schadet der eigenen Glaubwürdigkeit.

    Diese konstruierten „Querfronten“, denen man pauschal alle Menschen zurechnet, mit deren Meinungen man sich nicht auseinandersetzen will, werden auf Dauer nicht funktionieren. Im Gegenteil, sie sind erbärmlich. Jens Berger von den Nachdenkseiten hat neulich einen guten Artikel dazu geschrieben:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=28169

    Aber natürlich.. die Nachdenkseiten sind ebenfalls Teil dieser aus Verschwörungstheoretikern, Antisemiten und Rechtsradikalen bestehenden „Querfront“. Und die Kabarettisten der „Anstalt“ gehören auch dazu. Ultrarechte Linke wohin man schaut. Wer braucht schon Argumente, wenn er Schubladen hat.

    PS: die „Anstalt“ ist meiner Meinung nach so ziemlich das Beste, das derzeit im deutschsprachigen Fernsehen geboten wird.

  25. Bernd Schneider
    6. November 2015, 12:06 | #25

    Querfront bezeichnet heute ja erstmal einen kruden Antiamerikanismus mit oft antisemitischem Einschlag unter dem sich Mitglieder beider politischer Flügel sowie ein buntes Völkchen von Infokriegern, Esoterikern, Reichsdeutschen etc. zusammenfinden.

  26. Melhut
    6. November 2015, 12:47 | #26

    Wie erkennt man „kruden Antiamerikanismus“? Ist jemand verdächtig, der die flächendeckende Überwachung der Bürger durch US-Geheimdienste kritisiert? Oder die Ermordung von Menschen in aller Welt durch US-Drohnen? Oder die Unterstützung von Gotteskriegern im syrischen Bürgerkrieg? Oder illegale Angriffskriege gegen souveräne Staaten unter Vortäuschung von in Wahrheit frei erfundenen Gründen? Und betreibt man da lediglich „Antiamerikanismus“ oder ist man auch gleich Antisemit, Infokrieger, Esoteriker und Reichsdeutscher?

  27. Melhut
    6. November 2015, 12:56 | #27

    Aber ich ahne es schon: dann ist man „Putin-Versteher“. Denn wer die USA kritisiert (egal aus welchem Anlass), muss Russland offenbar lieben. Und da Russland bekanntlich nur aus Putin besteht, passt dieses Label perfekt. Andererseits gehören diese Putin-Versteher doch sicher zur Querfront. Wer also den US-Drohnenterror kritisiert, muss ein antisemitischer Reichsdeutscher sein.

    Eine wunderbare Immunisierungsstrategie. Würden Esoteriker Kritik ähnlich ideologisch begegnen, gäbe es hier (zu Recht) einen gewaltigen Aufstand.

  28. 6. November 2015, 13:25 | #28

    @Melhut
    Das was Du in Deinem letzten Kommentar tust, nennt man „einen Strohmann dreschen“. Niemand hat Dich einen Putin-Versteher genannt und Deine Schlussfolgerungen hast Du Dir alle selbst ausgedacht und dennoch leitest Du daraus eine Kritik an denjenigen ab, die nicht Deiner Meinung sind.
    Wer so „argumentiert“ disqualifiziert sich selbst für jede sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

  29. 6. November 2015, 13:30 | #29

    Melhut :
    […] konstruierten „Querfronten“, denen man pauschal alle Menschen zurechnet, mit deren Meinungen man sich nicht auseinandersetzen will

    (Hervorhebung von mir.)

    Melhut :
    […]Wer braucht schon Argumente, wenn er Schubladen hat.

    Lies‘ Dir die oben zitierten Passagen nochmal durch. Fällt Dir nicht selbst auf, dass Du genau das selbst tust, was Du anderen hier vorwirfst, nämlich sich durch Pauschalvorwürfe von der „lästigen Pflicht“ befreien zu wollen, sich mit den Standpunkten der Gegenseite auseinanderzusetzen?!

  30. Julia Rösler
    6. November 2015, 13:35 | #30

    @Mephisto

    Ach Mephisto. Melhut argumentiert schon ganz richtig und vollkommen korrekt. Anhand deiner Wortwahl könnte man allerdings vermuten, daß du eine hier trollende Sockenpuppe vom Wikipedia-Schreiber Phi bist.

  31. 6. November 2015, 13:43 | #31

    @Julia Rösler
    Das sehe ich anders und was meine Wortwahl angeht: so kann man sich täuschen!

  32. Julia Rösler
    6. November 2015, 13:44 | #32

    @Mephisto
    Das glaube ich nicht, mein lieber Phi[…].

  33. 6. November 2015, 13:49 | #33

    @Julia Rösler
    Tja, sehen Sie, das ist das Problem: Dass man etwas glaubt heißt nicht, dass es auch stimmt.

  34. Orci
    6. November 2015, 13:54 | #34

    Eigentlich schon im zweitletzten. Du stellst eine Frage, beantwortest sie selbst in einer Weise, aus der Du Dich in das sichere Schneckenhaus des zu Unrecht gebrandmarkten zurückziehen kannst.
    Kruder Antimerikanismus äußerst sich zum Beispiel an der festen Überzeugung, dass die USA 3.000 Ihrer eigenen Leute ermorden, wochenlang die Wirtschaft des ganzen Landes und jahrelang die Finanzbranche der ganzen Welt erschüttern, die sich aus immer wieder konstruierten Widersprüche speist, die in Wirklichkeit keine sind, zu deren Aufklärung man allerdings sehr viel wissen (und in der Debatte auch sagen können) muss.
    Kruder Antiamerikanismus äußert sich auch dadurch, dass man die USA im Wesentlich verantwortlich für die Revolutionen in Nordafrika der letzten Jahre, für den syrischen Bürgerkrieg und den ukrainischen Bürgerkrieg macht. Beachte, dass ich schreibe verantwortlich für den Ausbruch! Kaum jemand wird bestreiten, dass westliche Staaten sich in Krisen eingemischt haben, von denen sie besser die Finger gelassen hätten. Aber der große Drahtzieher, der im geheimen jene Krisen inszeniert hat, sind die USA nicht.

    Immer wenn außergewöhnliche Katastrophen geschehen oder Verbrechen verübt werden findet sich eine vielzahl von Aspekten, die nicht einfach zu erklären sind, aber durchaus erklärt werden können, wenn man sich genügend Zeit nimmt und mit den Berichten von Experten dazu außeinandersetzt. Dann fallen einem viele Strohmänner der VT-Seite auf – WTC 1 und 2 stürzten z.B. durchaus nicht senkrecht in sich zusammen, sondern hatten leichte Schlagseite. Das Feuer hat das Stahlskelett nicht geschmolzen, aber geschwächt, gedehnt und die Verbände (genauer: das Material unmittelbar neben den Schweißnähten) angegriffen. WTC 7 ist nicht einfach so zusammengestürzt, sondern von Trümmern der großen Türme schwer beschädigt worden.
    Dann wird auch vieles klarer, was man sich vorher nicht so vorstellen konnte.
    „Nur Fragen“ sind schnell gestellt. Viel schneller, als sie beantwortet werden können. Es gibt so vieles was man sich ansehen muss…deswegen haben ja auch unzählige Experten auf ihrem Gebiet sich der Fragen angenommen und enorme Papierberge mit sehr detaillierten Erklärungen aufgetürmt. Ein riesiger Quell an Antworten exisitiert und ist in sich auch schlüssig, aber in der Debatte in der Regel nicht zur Hand.

  35. Julia Rösler
    6. November 2015, 13:56 | #35

    @Mephisto

    Weißt du Phi[…], dein aufgedecktes niederträchtiges Verhalten bei Wikipedia ist die eine Sache.
    Mit denselben von dir hundertfach angewandten „Argumenten“ à la „Das hast du dir bloß ausgedacht“ Diskussionnsteilnehmer außerhalb der Wikipedia von Diskussionen ausschließen zu wollen, ist ein weiteres schönes Zeugnis für deine anhand deiner Benutzerbeiträge nachgewiesene Graphomanie, die sich ja jetzt auch schon auf vielerlei Blogs ausgeweitet hat.

    Du bist halt etwas einfältig. Wer heute um 12.00 Uhr erstmals bei Wikipedia editiert, und kurze Zeit hier aufläuft, um mal wieder andere Leute zu diskreditieren, muß sich auch nicht wundern, mal wieder direkt enttarnt zu werden. Fiedler hatte offensichtlich mit allem Recht.

  36. Omikronn
    6. November 2015, 14:02 | #36

    @Julia Rösler: trollende Wortwahl? haben sie sich ihre Texte auch mal angesehen?
    Ich würde nicht mit Steinen werfen wenn ich im Glashaus sitze.

    Julia Rösler :
    Habe ich schon erwähnt, daß ich Aluhut-Träger, antisemitscher Verschwörungstheoretiker und Troll bin? Aber gerne doch! Blogger und andereOnlinesüchtige, die unter dem DUNNING-KRUGER-EFFEKT leiden, haben alles Recht der Welt, Menschen so einzuordnen, wie es Ihnen vorgeschrieben wird. Das passt schon

    Mal schnell alle als Onlinesüchtige mit Dunning-Kruger Effekt zu bezeichnen aber anderen ihre wortwahl vorwerfen….

  37. 6. November 2015, 14:05 | #37

    @Julia Rösler
    Sie können Ihre Behauptungen gerne noch 733 mal wiederholen und sich noch sehr viel ausführlicher darüber auslassen, wen oder was Sie glauben enttarnt zu haben. Es wird nichts an der Tatsache ändern, dass ich nicht der von Ihnen vermutete WP-User bin.
    Vielmehr wirft das was Sie hier veranstalten, ein sehr bezeichnendes Licht auf Ihre Einstellung, denn selbst wenn dem so wäre: Was würde das Ihrer Meinung nach an meiner Aussage, @Melhut greife hier andere mit den selben Mitteln an, die er ihnen gleichzeitig vorwirft, ändern?

  38. Julia Rösler
    6. November 2015, 14:19 | #38

    @Orci
    Ist es dann kruder Antiamerikanismus, daß die USA während des Vietnamkrieges aufgrund einer nachweislich konstruierten Verschwörungstheorie (Tonkin-Zwischenfall) 60.000 ihrer „eigenen Leute“ in den Tod schickten und dadurch die für die USA so wichtige Kriegswirtschaft kräftig angekurbelt wurde? Historiker nennen so etwas Geschichte – Sie wahrscheinlichen „kruden Antiamerikanismus“.

  39. Julia Rösler
    6. November 2015, 14:25 | #39

    @Mephisto
    Kann hier mal jemand die trollende Sockenpuppe von […] alias Phi abstellen. @Phi[…]: Jetzt wieder husch husch zu Wikipedia. Dein Maul wird da gebraucht.

    Unterlassen Sie Beschimpfungen, haltlose Verdächtigungen und das Nennen von Klarnamen von Usern anderer Plattformen. Psiram steht für eine Fortsetzung des WP-Editwar nicht zur Verfügung. H.

  40. Stöber
    6. November 2015, 14:35 | #40

    Melhut :
    PS: die „Anstalt“ ist meiner Meinung nach so ziemlich das Beste, das derzeit im deutschsprachigen Fernsehen geboten wird.

    Aber auch die haben ihre Tiefpunkte.
    Zum Beispiel diese unfassbar dämliche Sendung zusammen mit dieser ‚Komikerin’… Name fällt mir grad nicht ein. Jedenfalls gings um Geschlechtergerechtigkeit, Gender Pay Gap und so.
    Da die beiden ‚Gastgeber‘ ihre Würgereiz verursachenden Moralinreden im normalen ‚Anstalt‘-Stil vortrugen, gehe ich davon aus, dass dieser Mist wirklich ernst gemeint war.

  41. Bernd Schneider
    6. November 2015, 14:40 | #41

    Julia, Du bist doch Tina Wendt.

  42. Bernd Schneider
    6. November 2015, 14:44 | #42

    Die Amerikaner haben in Vietnam nicht wegen eines Vorfalls gekämpft sondern um die Ausbreitung des Stalinismus aufzuhalten. Das damit die Kriegswirtschaft angekurbelt werden sollte ist eine reine Unterstellung, das ein Krieg sie ankurbelt banales Alltagswissen.

  43. Julia Rösler
    6. November 2015, 14:46 | #43

    @Bernd Schneider
    Jo Schnix, du kennst ja Leute 😉

  44. Groucho
    6. November 2015, 14:51 | #44

    Stöber :
    Da die beiden ‚Gastgeber‘ ihre Würgereiz verursachenden Moralinreden im normalen ‚Anstalt‘-Stil vortrugen, gehe ich davon aus, dass dieser Mist wirklich ernst gemeint war.

    Konnte man früher noch anschauen. Heute muss man schon auf simple Weltbilder stehen, um diesen salonbolschewistischen Antiamerikanismus interessant zu finden. Zu KenFM ist da kein großer Abstand mehr, wenn man es unter der Rubrik Querfront betrachtet.

  45. Bernd Schneider
    6. November 2015, 14:52 | #45

    .., direkt kennen tun wir uns soweit ich weiß ja nicht Tina, war aber nicht schwer drauf zu kommen.

  46. Julia Rösler
    6. November 2015, 14:54 | #46

    Oh man Bernd. Du glaubst aber auch echt alles, was man dir so erzählt. Und weil Osama Bin Ladin und 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien kamen, greifen die USA zur Vergeltung und Friedenssicherung Afghanistan und den Irak an. Passt schon.

    Ich vertrau da vollkommen zurecht auf die warnenden Worte des nach deiner Lesart offensichtlich „kruden Antiamerikanisten“ Eisenhowers aus seiner Abschiedsrede von 1961: “ In der Regierung müssen wir uns in unserem Denken vor dem Eindringen von unberechtigten Einflüssen des militärisch industriellen Komplexes hüten, seien sie gewollt oder auch nicht. Die Gefahr eines unheilvollen Anwachsens unbefugter Macht existiert und wird fortdauern. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Gewicht dieser Kombination unsere Freiheiten und demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gesichert ansehen. Nur eine wachsame und kenntnisreiche Bürgerschaft kann eine ausgeglichene Verbindung der gewaltigen industriellen und militärischen Maschinerie der Verteidigung mit unseren friedlichen Methoden und Zielen gewährleisten, so dass Sicherheit und Freiheit gemeinsam gedeihen können.“

  47. Julia Rösler
    6. November 2015, 14:58 | #47

    Bernd Schneider :
    .., direkt kennen tun wir uns soweit ich weiß ja nicht Tina, war aber nicht schwer drauf zu kommen.

    Ach Berndi, was du sonst noch so tun tust, weiß ich gar nicht. Aber denken tun ist ja offensichtlich nicht so deine Stärke.

  48. 6. November 2015, 15:02 | #48

    Julia Rösler :
    @Mephisto
    Kann hier mal jemand die trollende Sockenpuppe von […] alias Phi abstellen. @Phi[…]: Jetzt wieder husch husch zu Wikipedia. Dein Maul wird da gebraucht.

    732…

  49. Julia Rösler
    6. November 2015, 15:08 | #49

    Bernd Schneider :
    Die Amerikaner haben in Vietnam nicht wegen eines Vorfalls gekämpft sondern um die Ausbreitung des Stalinismus aufzuhalten. Das damit die Kriegswirtschaft angekurbelt werden sollte ist eine reine Unterstellung, das ein Krieg sie ankurbelt banales Alltagswissen.

    Oh man Bernd. Du glaubst aber auch echt alles, was man dir so erzählt. Und weil Osama Bin Ladin und 15 der 19 Attentäter aus Saudi-Arabien und die anderen 4 aus Ägypten und dem Jemen kamen, greifen die USA zur Vergeltung und Friedenssicherung Afghanistan und den Irak an. Passt schon.

    Ich vertrau da vollkommen zurecht auf die warnenden Worte des nach deiner Lesart offensichtlich „kruden Antiamerikanisten“ Eisenhowers aus seiner Abschiedsrede von 1961: “ In der Regierung müssen wir uns in unserem Denken vor dem Eindringen von unberechtigten Einflüssen des militärisch industriellen Komplexes hüten, seien sie gewollt oder auch nicht. Die Gefahr eines unheilvollen Anwachsens unbefugter Macht existiert und wird fortdauern. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Gewicht dieser Kombination unsere Freiheiten und demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gesichert ansehen. Nur eine wachsame und kenntnisreiche Bürgerschaft kann eine ausgeglichene Verbindung der gewaltigen industriellen und militärischen Maschinerie der Verteidigung mit unseren friedlichen Methoden und Zielen gewährleisten, so dass Sicherheit und Freiheit gemeinsam gedeihen können.“

  50. 6. November 2015, 15:08 | #50

    @Julia Rösler
    Im Übrigen hatte ich Ihnen eine Frage gestellt. Was würde es, Ihrer Meinung nach, an meiner Aussage, @Melhut greife hier andere mit den selben Mitteln an, die er ihnen gleichzeitig vorwirft, ändern, wenn ich der Wikipedia-Benutzer wäre, von dem Sie behaupten ich sei es?

  51. Julia Rösler
    6. November 2015, 15:11 | #51

    Mephisto :

    Julia Rösler :
    @Mephisto
    Kann hier mal jemand die trollende Sockenpuppe von Philip Heyde alias Phi abstellen. @Philip: Jetzt wieder husch husch zu Wikipedia. Dein Maul wird da gebraucht.

    732…

    733+1 = 732 😉 Yeehah Phi, dein Basecap sitzt wohl falsch 😉

    [@Julia Rösler: Die Einzige, die sich hier bisher trollmäßig aufführt, sind Sie. Unterlassen Sie Beschimpfungen und Unterstellungen. Hier gibt es keine Fortsetzung ihrer Privatfehde. Erste und letze Warnung. /G]

  52. Julia Rösler
    6. November 2015, 15:17 | #52

    [Kommentar gelöscht. Unterlassen Sie Beleidigungen und Unterstellungen. /G]

  53. 6. November 2015, 15:28 | #53

    Julia Rösler :

    Mephisto :
    @Julia Rösler
    Im Übrigen hatte ich Ihnen eine Frage gestellt. Was würde es, Ihrer Meinung nach, an meiner Aussage, @Melhut greife hier andere mit den selben Mitteln an, die er ihnen gleichzeitig vorwirft, ändern, wenn ich der Wikipedia-Benutzer wäre, von dem Sie behaupten ich sei es?

    […] substanzloses Geblubber von trollenden Sockenpuppen […] Tanz deinen Niveaulimbo mit deinen anderen onlinesüchtigen Kumpels […]

    Und Sie, ausgerechnet Sie, sprechen von Niveaulimbo? Wer meint, den Boden grundlegender Höflichkeit verlassen zu müssen, ohne einen nachvollziehbaren Grund dafür zu haben, kann nicht erwarten, hier ernstgenommen zu werden. Wer hier der Troll ist, dürfte an dieser Stelle mehr als deutlich geworden sein!
    Und übrigens: Wenn ich sage „Sie können Ihre Behauptungen gerne noch 733 mal wiederholen […]“ und dann auf die Wiederholung Ihrer Behauptung mit „732“ reagiere, sollte jedem mathematisch auch nur durchschnittlich gebildeten Menschen auffallen, dass es sich um ein Herunterzählen und somit um Subtraktion handelt. Wer bereits an so niedrigen Hürden scheitert, sollte es besser unterlassen, andere von oben herab belehren zu wollen.

  54. pelacani
    6. November 2015, 15:41 | #54

    Julia Rösler :

    @Orci
    Ist es dann kruder Antiamerikanismus, daß die USA während des Vietnamkrieges aufgrund einer nachweislich konstruierten Verschwörungstheorie (Tonkin-Zwischenfall) 60.000 ihrer „eigenen Leute“ in den Tod schickten und dadurch die für die USA so wichtige Kriegswirtschaft kräftig angekurbelt wurde? Historiker nennen so etwas Geschichte – Sie wahrscheinlichen „kruden Antiamerikanismus“.

    Ja, das ist kruder Antiamerikanismus. Mit Sicherheit hat man sich den Ablauf des Vietnamkrieges in den USA völlig anders vorgestellt, als er dann gelaufen ist. Es ist doch einfach Unsinn anzunehmen, die hätten sich gedacht: „Wir schicken jetzt mal 60.000 Amerikaner übern Jordan, um unserer Rüstungsindustrie Zusatzprofite zu schaffen“; und dann per Analogie zu schlussfolgern, 9/11 hätte den gleichen Hintergrund. Das ist schon ein sehr schlichtes Weltbild: Die Wallstreet als die Zentrale des Bösen.

  55. Orci
    6. November 2015, 16:39 | #55

    Wenn es nur um das Ankurbeln der Rüstungsindustrie ginge, könnte man auch gleich den gesamten Kalten Krieg als riesiges Konjunkturpaket für die Rüstungsindustrien von Ost und West bezeichnen. Immerhin gab es zwar die berühmten Stellvertreter-Kriege und vereinzelte Scharmüzel, aber unterm Strich haben zwei Volkswirtschaften den Gegenwert von mehreren Jahren Arbeit für nichts ausgegeben. Und in der Rückschau sähe das Bild zunächst sogar ziemlich passend aus. Nur klammert man damit eben die fast 50 Jahre aus, in denen sich bis an die Zähne bewaffnete Machtblöcke, deren Bevölkerungen so gut wie nichts übereinander wussten und deren Regierungen nur über sehr mittelbare Kommunikationskanäle in Verbindung standen, gegenüberlagen, im Zweifel bereit, sich gegenseitig bis zur Vernichtung zu bekämpfen.
    So sieht der Vietnamkrieg auch in der Rückschau völlig anders aus, als sich das die Franzosen Mitte der 50er und die Amerikaner Mitte der 60er Jahre hätten träumen lassen. Wäre manchmal recht angenehm, wenn die Welt so planbar wäre…

  56. Christian Perzl
    6. November 2015, 17:26 | #56

    Man möge mich dafür hassen, aber die Wahrheit muss ans Licht:

    Hier ist etwas massiv faul.
    Vor nicht einmal einem Tag war dies noch eine angenehm ruhige und doch recht sachliche Diskussion.
    Man konnte hier darüber schreiben ob jetzt Markus Fiedlers Film einen Dr. phil. Daniele Ganser eher nutzt oder eher doch nicht… und „zufälligerweise“ nach dem langsam klar wird das dieser Fiedler Gansers Kampf gegen die Wikipedia schadet schlagen hier einige Personen auf die von diesen hochwichtigen Thema ablenken.

    Da darf man sich doch, ja MUSS man sich, die Frage „Cui bono?“ stellen!

    Wollen hier etwa urplötzlich auftauchende falsche Freunde Gansers Bewegung ins Lächerliche ziehen?
    Wieso kommen sie genau dann als ehrhafte Wahrheitssuchende gemerkt haben dass etwas nicht stimmt an dieser (scheinbaren?) „Pro“-Ganser Doku.
    Woher kommt der Antrieb ein Thema so entgleisen zu lassen um die Wahrheit zu verschleiern?
    Wer macht sich den freiwillig und ohne Bezahlung schon die Mühe einen redlichen Ganser auf solch hinterhältige Weise zu schaden?

    Es liegt doch eindeutig auf der Hand das hier bezahlte Sockenpuppen, verkleidet als angebliche Ganserfans/Truther, wüten! Ganser hat viel zu viele der Mächtigen auf die Füße getreten als das diese noch stillhalten können!

    Ich hoffe sie haben trotz ihrer widerlichen materialistischen Einstellung wenigstens irgendwo tief im Herzen noch die Furcht vor dem das die Wahrheit IMMER siegt!!!

  57. 6. November 2015, 17:50 | #57

    Zum Thema „Wahrheit“ hätte ich auch noch etwas anzubieten:

    Julia Rösler :
    @Mephisto
    Weißt du Phi[…]
    […]
    Du bist halt etwas einfältig. Wer heute um 12.00 Uhr erstmals bei Wikipedia editiert, und kurze Zeit hier aufläuft, um mal wieder andere Leute zu diskreditieren, muß sich auch nicht wundern, mal wieder direkt enttarnt zu werden. […]

    Kurz mal in der Wikipedia nachgeschaut, Benutzer Phi ist dort seit geschlagenen 11 Jahren aktiv!

  58. Elender
    6. November 2015, 22:47 | #58

    Christian Perzl :

    Man möge mich dafür hassen, aber die Wahrheit muss ans Licht:

    Es liegt doch eindeutig auf der Hand das hier bezahlte Sockenpuppen, verkleidet als angebliche Ganserfans/Truther, wüten! Ganser hat viel zu viele der Mächtigen auf die Füße getreten als das diese noch stillhalten können!

    *Hüstel* also ist die Julia doch ein System-Agent? Wer weiß, so wie sie hier aufgetreten ist…
    Obwohl, ist das nicht ein wenig merkwürdig. Das könnte ja bedeuten, dass Ganser hinter allem und dem Rest steckt; er sich selbst erfunden hat und die ganze Kontroverse nur inszeniert ist. Cui Bono: der Sänger von U2!!111

    Christian Perzl :

    Ich hoffe sie haben trotz ihrer widerlichen materialistischen Einstellung wenigstens irgendwo tief im Herzen noch die Furcht vor dem das die Wahrheit IMMER siegt!!!

    Wir haben eigentlich nur Angst, dass das doch ernst gemeint ist.

  59. Hans Wurst
    7. November 2015, 10:28 | #59

    Eine materialistische Einstellung ist … widerlich? Und die atheistische? Oh Gott, jetzt bloß keine Materialismus-Atheismus-Diskussion.

  60. Groucho
    7. November 2015, 14:09 | #60

    Hans Wurst :

    Eine materialistische Einstellung ist … widerlich? Und die atheistische? Oh Gott, jetzt bloß keine Materialismus-Atheismus-Diskussion.

    Ich glaube (und hoffe), das war Ironie. Ist in heutigen Zeiten ohne explizite Kennzeichnung leider nicht immer eindeutig.

  61. Elender
    7. November 2015, 14:17 | #61

    Ist Ganser eigentlich Atheist? 🙂

  62. B.Meyer
    7. November 2015, 18:40 | #62

    @Marcus Cyron

    Hört doch endlicxh auf, das Wort „Verschwörungstheoretiker“ zu verwenden, bzw. so zu verwenden, wie es hier und überall sonst geschieht.
    1. Man begeht damit einen Denkfehler.
    2. Man arbeitet damit Diffamierern und Intriganten in die Hände.

    Zum Denkfehler: Walter van Rossum hat es schön erklärt: Es gibt Verschwörungen, also gibt es auch Verschwörungstheorien. Und: Es gibt gute und schlechte Verschwörungstheorien. Nochmal zum Mitschreiben: GUTE und SCHLECHTE. Die aktuelle Verwendungsweise wirft aber ALLE in einen Topf. Sie unterscheidet nicht zwischen brauchbaren, plausiblen, vernünftigen Theorien und den anderen. Indirekt wird damit unterstellt, dass es Verschwörungen überhaupt nicht gibt.

    Zu den Intriganten: Würde man einen Unterschied machen, müsste man nämlich anfangen es zu begründen und dafür braucht man Argumente und dafür muss man sich ein Stück weit auf diese Theorien einlassen. Und genau das will der diffamierende Anschwärzer und Intrigant vermeiden. Das Etikett „Verschwörungstheoretiker“ erlaubt die Diffamierung ohne Begründung und ohne die geringste Erwähnung auch nur eines Zipfels vom Inhalt der Theorie.

    Weil es so ist, gehört das Stigma „Verschwörungstheoretiker“ ins Wörterbuch des Unmenschen, in die Schmuddelecke, sein Gebrauch ist zu ächten, wer es dennoch benutzt, soll sich schämen und wird dafür in der Hölle braten.

  63. Elender
    7. November 2015, 21:21 | #63

    Stimmt, Verschwörungstheoretiker ist ein schlechter Begriff. Aber selbst auf WP wird Ganser so nicht bezeichnet, er greife lediglich Verschwörungstheorien auf. Man sollte lieber Verschwörungsideologie sagen, das trifft solche Wahnvorstellungen besser. Gut gefällt mir auch der Begriff „Verschwörungserzählungen“, den ich neulich irgendwo las. Neudeutsch könnte man auch „Verschwörungsnarrativ“ sagen. Nein, nicht weil nur Narren damit die Wichtigkeit ihres Dasein aufbrezeln. Obwohl…

  64. Groucho
    7. November 2015, 22:04 | #64

    Das Eigentümliche am Verschwörungsheini ist eine Art Religiosität, die sich verlaufen hat, und in Allem nicht nur einen Sinn, sondern auch einen Verantwortlichen sucht.

  65. Hans Wurst
    7. November 2015, 22:28 | #65

    Groucho :

    Hans Wurst :
    Eine materialistische Einstellung ist … widerlich? Und die atheistische? Oh Gott, jetzt bloß keine Materialismus-Atheismus-Diskussion.

    Ich glaube (und hoffe), das war Ironie. Ist in heutigen Zeiten ohne explizite Kennzeichnung leider nicht immer eindeutig.

    Wieso Ironie? Ich fordere Aufklärung!

  66. Groucho
    7. November 2015, 22:31 | #66

    Hans Wurst :

    Wieso Ironie? Ich fordere Aufklärung!

    Der Beitrag von Christian Perzl war womöglich ironisch gemeint.

  67. Hans Wurst
    7. November 2015, 22:38 | #67

    Wo gibt es eigentlich Verschwörungen? Und wenn es welche gibt, dann könnte daraus folgen, daß es auch ‚Theorien über Verschwörungen‘ geben kann, aber zwingend ist das nicht. Empirisch zeigt sich, daß das, was landläufig als Verschwörungstheorie bezeichnet wird, lediglich ein tumber Blödsinn ist, das heute übliche Skandalkrakeel und Buhlen um mediale Aufmerksamkeit.

    Der Ausdruck ‚Verschwörungsnarrativ‘ gefällt mir besonders. Wann ist eigentlich wieder Schwörmontag?

  68. Hans Wurst
    7. November 2015, 22:41 | #68

    Also, bei Christian Perzl habe ich nur Angst vor seiner Orthographie.

  69. Groucho
    8. November 2015, 00:48 | #69

    Hans Wurst :

    Also, bei Christian Perzl habe ich nur Angst vor seiner Orthographie.

    Da könnten wir uns einig werden.

    Verschwörungstheorien kann man auch als Epiphänomen betrachten, insofern ist ihr Blödsinn und Irrwitz leicht zu kondensieren.

  70. Hans Wurst
    8. November 2015, 00:56 | #70

    Groucho, geh ins Bett, du bist deiner Zeit zu sehr voraus.

  71. Mach mal Pause
    8. November 2015, 02:17 | #71

    Hallo,

    dieser Artikel hier strotzt vor Halbwahrheiten und ist sehr stellenweise nahe an einer Lüge!

    Nur mal so als Beispiel. Zitat „hierzu bedient sich Fiedler der rechtsextremen Seite Metapedia“.
    Was soll das? Ein Faux pas? Darf man das nicht? Natürlich kann man aus einer rechtsextremen Quelle zitieren. Hier geht es nur um Personendaten und nicht um arische Weltanschauungen oder ähnliches! Die Filmemacher machen das sogar ganz sauber und ordnen die Quelle lang und breit – so deutlich wie es nur geht – als rechtsextrem ein. Sie gleichen die daraus gewonnenen Informationen zu Kopilots echter Person sogar abschließen mit einem Ringvergleich mit anderen Quellen ab! Ja was wollt ihr denn? Das ist sauber recherchiert! Das scheint lediglich die wahrheitsgemäße Abfolge der Enttarnung von Kopilot aka Jesusfreund gewesen zu sein.

    Und was soll der Abschnitt zur AZK hier? Den wichtigsten Teil habt Ihr vergessen! Fiedler attestiert der verwendeten Quelle der „WOZ“ Zeitung, die Unwahrheit zu verbreiten oder zumindest auf ein anderes Ereignis zu verweisen, als die AZK. Die WOZ wird in der Wikipedia so zitiert, dass Ganser in seinem Vortrag von Silvia Stolz und anderen rechten Socken gesprochen haben soll. Hat er aber gar nicht! Wieso lasst Ihr das weg? Das ist die zentrale Aussage des Films! Hier geht es um Verwendung von falschen Quellen!
    habt Ihr Euch Gansers Vortrag auf der AZK wie in Fiedlers Film als Fußnote angegeben angeschaut? Spricht er da von Silvia Stolz oder nicht? Wenn nicht, hat der Fiedler hier recht!

    Und das geht im Film fröhlich so weiter! Ab ca. 1Std.26min hagelt es an sauberer Quellenkritik.
    Der Film nimmt eine ganze Reihe an scheinbaren Quellen im Ganserartikel unter die Lupe! Alles mit Fußnoten. Die sind zwar manchesmal viel zu lang, aber man kann es nachprüfen, wenn man die URL sauber abtippt. Und es stimmt!
    Hier werden in Wikipedia Quellen verwendet, die nicht zulässig sind! Entweder, weil sie nicht wahr sind, oder ausschließlich Meinungen transportieren und keine Fakten darlegen.

    Und jetzt zum unverschämten letzten Absatz in diesem Blogbeitrag hier:
    „Als Biolehrer meint Fiedler schließlich, die Wikipedia müsse doch die Evolutionstheorie und den Kreationismus gleichberechtigt darstellen, so dass der Leser selbst entscheiden könne, was er „glaubt“. Beweisen könne man das ohnehin alles nicht so genau. Von wissenschaftlicher Arbeit, kritischem Rationalismus und Falsifikation hat der Biologielehrer anscheinend noch nichts gehört.“

    Das ist wohl die Höhe! Jetzt habe ich mir das Interview und den Film vollständig angeguckt. Dieser Blogartikel hier wechselt andauernd ungekennzeichnet zwischen den Aussagen von Fiedler im Film und den Aussagen im Interview und vermischt das zu einer unwahren Gesamtaussage.

    Fiedler sagt tatsächlich am Ende des Interviews etwas zur Evolution.
    Sagt mal, hört Ihr nicht richtig hin oder was? Er spricht davon, dass man bei unterschiedlichen Meinungen in der Wikipedia beide Seiten der Medaille gleichberechtigt vorstellen solle. Und dazu nennt er ein Beispiel aus seinem Fach, nämlich die Evolution. Er sagt, er müsse es dann akzeptieren, tolerieren, also „ertragen“, dass man bei Evolution auch was von den Kreationisten lesen würde. Daraus wird doch eindeutig klar, dass er klar der Naturwissenschaft zugeneigt ist. Und er hinterfragt auch noch die Methoden der Naturwissenschaft und nimmt sie nicht als unumstößlich hin (am Beispiel der Datierung der archäologischen Artefakte, bzw. der gewählten Arbeitsmethoden). Wie wissenschaftlich wollt ihr es denn noch haben? Das ist Empirie und wissenschaftskritik wie sie im Buche steht! Und ihr stellt den als Idioten dar.

    Es geht dem Fiedler doch bezogen auf das Thema Ganser darum, dass man beispielsweise bei 9/11 eben auch die „Verschwörungstheorien“ gleichberechtigt benennt und nicht schon mit dem Wort „Verschwörungstheorie“ als Spinnereien abtut!

    Das was Ihr hier macht ist schon wieder Rufmord. Ihr vergreift Euch an Personen, jetzt nicht nur an Ganser sondern auch noch an dem Filmemacher Fieder und verdreht absichtlich Aussagen von offensichtlich ehrlich arbeitenden Leuten! Der Fiedler hatte anscheinend auf ganzer Linie recht. Hier passiert das gleiche wie in der Wikipedia. Rufmord! Wahrscheinlich ist der Blogschreiber mit einem Wikipediaautor aus dem Gebiet Ganser 9/11 identisch. Und kennzeichnet das nicht! Schämen solltet Ihr Euch!
    Grüße und macht mal Pause!

  72. Richard Stadlbauer
    8. November 2015, 09:00 | #72

    Fassen wir die Anschläge vom 11. September 2001 zusammen:

    – 19 Attentäter – davon 15 aus Saudi-Arabien, 3 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und 1 Ägypter – die von einem Saudi-Arabier aus Afghanistan instruiert wurden, hebeln mit Teppichmessern bewaffnet, die komplette und am besten ausgestattetste Luftverteidigung und militärischen Verteidigungseinrichtungen der Welt aus. Der Koffer von Mohamed Atta inkl. Koran, Testament und Flugzeugbedienungsbuch bleibt als einziges aller Gepäckstücke von Flug AA 11 am Bostoner Flughafen zurück. Am 10. September war Atta bereits in Boston. Aber anstatt in Boston zu bleiben, um auch 100%-ig den Todes-Flug AA11 am nächsten morgen zu erreichen, holt er seinen Kumpel Omari am Milner Hotel in Boston ab – und fährt mit ihm ins 170km entfernte Portland im US-Bundesstaat Maine. Hier gehen die beiden bei WalMart einkaufen und bei PizzaHut essen. Was man halt so macht als fundamentalistischer Islamist 12 Stunden bevor man auf ein selbstmörderisches Himmelfahrtskommando geht. Am 11. September checkt Atta dann um 6:00 Uhr morgens am Airport in Portland bei Colgan Air Flug BE 1900C ein um zunächst nach Boston zu fliegen, um dann umzusteigen in den Todesflug AA11 von Boston nach New York. Eine perfekte Planung. Glück für Atta, daß der Flug von Portland nach Boston keine Verspätung o.ä. hatte.

    – Nachdem die Entführer 4 Flugzeuge kaperten, flogen sie teils über 1 Stunde mit gravierenden Kursabweichungen durch den US-Luftraum, ohne dabei von Abfangjägern belästigt worden zu sein.

    – Die 19 fundamentalistischen islamischen Attentäter schafften es mit 2 Flugzeugen 3 Wolkenkratzer in New York zum Einsturz zu bringen, während fast gleichzeitig ein anderes Flugzeug ins Pentagon einschlug, in dem Angestellte gerade nach den 2.3 BILLIONEN US-Dollar (=2300 Milliarden US-$) suchten, die Donald Rumsfeld am Tag zuvor in einer Pressekonferenz als „vermisst“ gemeldet hat: http://www.cbsnews.com/news/the-war-on-waste/ https://www.youtube.com/watch?v=xU4GdHLUHwU

    – Das vermeintlich am besten bewachte Gebäude der Welt – das Verteidigungsministerium der USA – hat keine einzige Videoaufnahme vom Einschlag des Flugzeugs ins Pentagon.

    – Bereits nach kurzer Zeit verkündete man noch am 11. September, daß Osama Bin Ladin hinter den Anschlägen stecken würde und daß aus den Trümmern der New Yorker World Trade Center ein nahezu unversehrter Reisepass eines Terroristen gefunden wurde. Ein weiterer unversehrter Terroristen-Reisepass tauchte auch an der Absturzstelle in Pennsylvania auf. Bush verkündet via TV, daß man auf gar keinen Fall „frevelhafte Verschwörungstheorien tolerieren darf“.

    – Leiter der nur auf Druck von Opferverbänden gebildeten 9/11-Kommission war der erfahrene US-Geheimdienst- und National Security-Abgesandte Philip Zelikow. Zelikow war auch einer der Autoren des umstrittenen,bereits im Jahr 2000 erschienen militärstrategischen Positionskatalogs „Rebuilding America’s Defenses: Strategies, Forces, and Resources For a New Century“ des ultra-konservativen PNAC, in dem auf Seite 51 folgende prophetischen Forderungen in Bezug auf weitreichende militärische Expansionspläne gestellt werden:“Der Weg der Umwandlung inklusive revolutionären Veränderungen wird wahrscheinlich lange dauern. Es sei denn, es tritt ein
    katastrophales und katalysierendes Ereignis ein – ein neues Pearl Harbor.“ (Quelle: Seite 51, oben links http://www.webcitation.org/5e3est5lT)

    – Die eingesetzte 9/11-Commission und der 9/11- Commission Report haben viel Kritik einstecken müssen. Fehlende Unabhängigkeit einiger Kommissionsmitglieder, Zeugenaussagen die aufgrund extensiver Folterung erfolgten und eine Vielzahl zerstörter Aufzeichnungen waren die Hauptkritikpunkte – ausgesprochen aus den Reihen der 9/11-Kommissionsmitglieder. Der 9/11-Report läßt u.a. folgende Erklärungen zu folgenden Themen aus: Einsturz des WTC 7, das Anti-Terror-Programm Able Danger (hatte z.B. Mohamed Atta bereits seit dem Jahr 1999 auf dem Schirm), sowie die einschlägigen Anti-Terror-Übungen, die am 11.September und in den Monaten zuvor abgehalten wurden, und ein ähnliches Scenario wie am 11.September darstellten. (Quelle: http://www.boston.com/news/packages/sept11/anniversary/wire_stories/0903_plane_exercise.htm) Siehe auch: (https://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_the_9/11_Commission

    – Die DIA (Defense Intelligence Agency) vernichtete 2,5 Terabytes an Daten über das Anti-Terror-Programm „Able Danger“ (Quelle: Seite 3, https://fas.org/irp/agency/dod/ig-abledanger.pdf)

    -In einer Rede vor dem im Repräsentantenhaus am 27. Juni 2005 bekräftigte der US-Kongress-Abgeordnete Curt Weldon (Republikaner und stellvertretender Vorsitzender des United States House Committee on Armed Services und des Komitees für Homeland Security):
    1.Able Danger habe vier der späteren 9/11-Entführer identifiziert, darunter Mohammed Atta,
    2.Mitarbeiter von Able Danger hätten ihre Kenntnisse Vertretern der 9/11-Kommission vorgelegt, diese habe die Information aber ignoriert.
    3. Das USSOCOM (US Special Operations Command = Kommando für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten) habe die Weitergabe der Daten an das FBI verweigert
    (Quellen: http://www.gpo.gov/fdsys/pkg/CREC-2005-06-27/pdf/CREC-2005-06-27-pt1-PgH5250-2.pdf#page=1

    – Das WTC 7 war und ist bis heute das einzige Stahlskellett-Hochhaus /-Wolkenkratzer das aufgrund von Feuer bzw. Wärmeausdehnung als offizielle Einsturzursache zusammengestürzt ist.

    – Feuer gab es laut offiziellem NIST-Untersuchungsbericht auf den Stockwerken 6, 7, 8, 10, 11, und 19 der Südseite des WTC 7. Feuerwehrleute berichteten zudem von Feuer auf der 5. und 6. Etage, dass sich von Ost nach West bewegte. Im Laufe des Tages konnten weitere Feuer auf der Ostseite auf dem 11., 12. und 28. Stock gesichtet werden.
    Auf der Nordseite gab es laut NIST-Bericht Feuer auf der 7. und 8. Etage, sowie auf der 11., 12., und 13. Etage. Die 11.-13 Etage war komplott von der US-Bundessteuerbehörde SEC angemietet. Die vom Feuer auf der Nordseite nicht betroffenen 9. und 10. Stockwerke waren komplett vom US Secret Service angemietet. Von der Westseite konnten lediglich Fotos von Feuern im 29. und 30. Stockwerken gemacht werden. Der Bericht sagt zudem, daß insbesondere die Stockwerke 5 bis 7 besonders wichtig für die Struktur des WTC 7 gewesen ist. Insgesamt werden im Untersuchungsbericht Feuer auf insgesamt 13 Stockwerken erwähnt, alle jedoch lokal eher begrenzt, wie man auch auf den Fotos und Videoaufnahmen erkennen kann. (Quelle: http://www.fema.gov/pdf/library/fema403_ch5.pdf) Insbesondere die lokalen Feuer auf der Nordseite (7.,8. 11.,12.,13. Stockwerk) kann man auf folgendem Video sehr gut erkennen.
    DER EINSTURZ DES WTC 7 AUS 23 VERSCHIEDENEN UND EINDRUCKSVOLLEN WINKELN: https://www.youtube.com/watch?v=JnLcUxV1dPo

  73. pelacani
    8. November 2015, 10:43 | #73

    @Richard Stadlbauer
    Dein Post ist hier verfehlt; Du wirst Dir ein tl,dnr einhandeln. Für die Diskussion solcher Einsichten ist die Forumssoftware denkbar besser geeignet. Ich darf Dich auf die in #20 genannten Fäden verweisen. Im Übrigen steht auch vor Dir die Aufgabe, die unschuldigen Fragen am Schluss dieses Posts #20 zu beantworten: Mach mal eine zusammenhängende Story daraus, die nicht um Größenordnungen absurder ist als die offizielle Version.

    Hier gehen die beiden bei WalMart einkaufen und bei PizzaHut essen. Was man halt so macht als fundamentalistischer Islamist 12 Stunden bevor man auf ein selbstmörderisches Himmelfahrtskommando geht.

    Vielleicht hatte er Hunger? Verdächtig, höchst verdächtig.

  74. Seb
    8. November 2015, 12:36 | #74

    @RichardS

    Wenn das alles so offensichtlich fehlerhaft durchgeführt wurde, dass (im Nachhinein) jeder Depp mit Internet die Erkenntnisse ausgewiesener Experten für nichtig erklären kann: Wie um Himmels willen waren diese offenbar vollkommen inkompetenten Idioten schlau genug eine solche Operation bis zur „Exekution“ komplett geheimzuhalten?
    Mal ganz davon abgesehen, dass einige der Umgereimtheiten sich vollkommen auflösten, wenn man sich einfach nur einmal die Mühe machen würde, kurz das spekulative Faseln zu unterlassen und stattdessen die Untersuchungsberichte läse.

    Dass das Ereignis von den USA anschließend auf schamlose Weise ausgenutzt wurde um bereits geplante Strategien noch schneller bzw. mit weniger Widerstand umzusetzen, ist offensichtlich, aber alles andere als ein Beweis für Täterschaft. „Die Politik“ versucht aus ALLEM was „medial ausbeutbar“ ist Kapital zu schlagen, auf welche Weise auch immer.

  75. Groucho
    8. November 2015, 14:08 | #75

    Richard Stadlbauer :

    – Das WTC 7 war und ist bis heute das einzige Stahlskellett-Hochhaus /-Wolkenkratzer das aufgrund von Feuer bzw. Wärmeausdehnung als offizielle Einsturzursache zusammengestürzt ist.

    99,999% aller Menschen sind nicht Papst. Also ist der Papst ein Außerirdischer.

    Fliegen ja auch dauernd vollgetankte Passagierflugzeuge in Wolkenkratzer.

    Hör doch auf mit dem dämlichen Quatsch, ist ja fast noch blöder als an Chemtrails zu glauben.

  76. Seb
    8. November 2015, 14:15 | #76

    Groucho :

    Richard Stadlbauer :
    – Das WTC 7 war und ist bis heute das einzige Stahlskellett-Hochhaus /-Wolkenkratzer das aufgrund von Feuer bzw. Wärmeausdehnung als offizielle Einsturzursache zusammengestürzt ist.

    99,999% aller Menschen sind nicht Papst. Also ist der Papst kein Mensch.
    Fliegen ja auch dauernd vollgetankte Passagierflugzeuge in Wolkenkratzer.
    Hör doch auf mit dem dämlichen Quatsch, ist ja fast noch blöder als an Chemtrails zu glauben.

    Genau genommen sind zwar 99,99999998636859 % der Menschen nicht katholischer, dafür aber 100% der Menschen diskordianischer Papst. Sie verstricken sich in Widersprüche, Sie Obama-Versteher 😛 😀

  77. Richard Stadlbauer
    8. November 2015, 14:49 | #77

    Groucho :

    Richard Stadlbauer :
    – Das WTC 7 war und ist bis heute das einzige Stahlskellett-Hochhaus /-Wolkenkratzer das aufgrund von Feuer bzw. Wärmeausdehnung als offizielle Einsturzursache zusammengestürzt ist.

    99,999% aller Menschen sind nicht Papst. Also ist der Papst ein Außerirdischer.
    Fliegen ja auch dauernd vollgetankte Passagierflugzeuge in Wolkenkratzer.
    Hör doch auf mit dem dämlichen Quatsch, ist ja fast noch blöder als an Chemtrails zu glauben.

    Ins WTC 7 ist kein Flugzeug geflogen. „Dämlicher Quatsch“ und der Verweis auf Chemtrails sind keine Argumente.

  78. Richard Stadlbauer
    8. November 2015, 14:52 | #78

    Seb :
    @RichardS
    Wenn das alles so offensichtlich fehlerhaft durchgeführt wurde:Wie um Himmels willen waren diese offenbar vollkommen inkompetenten Idioten schlau genug eine solche Operation bis zur „Exekution“ komplett geheimzuhalten?

    Das ist ja eine der Fragen, die Verschwörungstheoretiker stellen. Willkommen im Club.

  79. Groucho
    8. November 2015, 15:08 | #79

    Richard Stadlbauer :

    Ins WTC 7 ist kein Flugzeug geflogen. „Dämlicher Quatsch“ und der Verweis auf Chemtrails sind keine Argumente.

    Achso. Ja. Ich vergaß. Es war ein grün gestreiftes Einhorn.

    Man hört auch, die Pizzabäcker von Neapel wären schuld, als sie mit dem Vesuv als Ofen experimentierten. Ist aber streng geheimes Wissen.

  80. Richard Stadlbauer
    8. November 2015, 15:26 | #80

    Groucho :

    Richard Stadlbauer :
    Ins WTC 7 ist kein Flugzeug geflogen. „Dämlicher Quatsch“ und der Verweis auf Chemtrails sind keine Argumente.

    Achso. Ja. Ich vergaß. Es war ein grün gestreiftes Einhorn.
    Man hört auch, die Pizzabäcker von Neapel wären schuld, als sie mit dem Vesuv als Ofen experimentierten. Ist aber streng geheimes Wissen.

    Es ist für Sie also unerheblich, ob nun ein Flugzeug ins WTC 7 flog oder nicht. Danke, das hilft mir sehr bei der Einschätzung der Qualität und Quantität Ihres Denkvermögens.

  81. Groucho
    8. November 2015, 15:43 | #81

    Richard Stadlbauer :

    Es ist für Sie also unerheblich, ob nun ein Flugzeug ins WTC 7 flog oder nicht. Danke, das hilft mir sehr bei der Einschätzung der Qualität und Quantität Ihres Denkvermögens.

    Nein.

    Aber Glückwunsch zum Doppel-Dunning. Vielleicht schaffen Sie noch den Hattrick?

  82. Seb
    8. November 2015, 16:29 | #82

    @Groucho

    Es hat zwar niemand direkt behauptet, dass ein Flugzeug ins WTC7 geflogen sei, aber auslegen kann man Dein Posting (wenn man denn unbedingt will) schon so.
    Korrekter oder „sicherer“ wäre wohl gewesen: Es sind bisher noch nicht so viele Hochhäuser eingestürzt weil sie von Trümmern eines anderen Hochhauses (WTC1), in das ein Flugzeug geflogen ist, schwer getroffen wurden.

    Immer dran denken, wenn eine Chance besteht etwas falsch oder unsinnig auszulegen, dann machen diese Leute das auch unter Garantie 😉

  83. Groucho
    8. November 2015, 18:18 | #83

    Seb :

    Immer dran denken, wenn eine Chance besteht etwas falsch oder unsinnig auszulegen, dann machen diese Leute das auch unter Garantie ?

    Jaklar 🙂 Ich dann auch. Soviel Freiheit nehm ich mir 😉
    So nach ca. 1256784 Diskussionen.

  84. 8. November 2015, 21:10 | #84

    Richard Stadlbauer :

    Seb :
    @RichardS
    Wenn das alles so offensichtlich fehlerhaft durchgeführt wurde:Wie um Himmels willen waren diese offenbar vollkommen inkompetenten Idioten schlau genug eine solche Operation bis zur „Exekution“ komplett geheimzuhalten?

    Das ist ja eine der Fragen, die Verschwörungstheoretiker stellen. Willkommen im Club.

    Verschwörungstheoretiker vielleicht schon, aber Verschwörungsideologen, die in aller Regel – so wie Sie hier – mit dem Unterton des Wissenden, der „dummen Schafen“ die Wahrheit erklären kann und muss, auftreten, eben genau nicht! Denn würden sie sich ernsthaft diese Art von Fragen stellen, müssten sie sich eingestehen, dass da in ihrer Ideologie eine Lücke klafft, die weitaus größer ist, als die meisten der ach so offensichtlichen Schwächen der jeweiligen „offiziellen Version“, was bei gleicher Bewertung das Ende ihrer Ideologie bedeuten müsste. Stattdessen werden solche Fragen vom Tisch gewischt und an die Stelle einer sachlichen Auseinandersetzung tritt (zumeist) der persönliche Angriff auf den Fragesteller oder ein komplettes Ignorieren der Frage.

    Wie war doch gleich Ihre Antwort auf diese Frage?

  85. 9. November 2015, 00:18 | #85

    ich habe zu Ganser und seinem Spezialgebiet „Gladio“ einige Beiträge verfasst:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/09/11/unsinn-an-schweizer-unis/

  86. Rudolf Spielmann
    9. November 2015, 16:16 | #86

    Zum Gladio-Komplex kann ich folgende Audio- bzw. Filmbeiträge aus öffentlich-rechtlichen Medien (ZDF/3sat/phoenix/SWR) sehr empfehlen, damit die Leser hier nicht nur private Blogeinträge zum Thema vorgesetzt bekommen:

    * 3sat: „Gladio – Geheimarmeen in Europa“ https://www.youtube.com/watch?v=THmJ5WP2XbE

    * ZDF „Stay Behind – Die Schattenkrieger der NATO“
    https://www.youtube.com/watch?v=7zDffehl2jo

    * ZDF „Frontal21 – Stay behind-Geheimarmeen in Deutschland“
    https://www.youtube.com/watch?v=eisc_5VgbZo

    * SWR 2 Wissen: “Regine Igel: Rote Brigaden und RAF – Terror in Italien und Deutschland“ http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/swr2-wissen-rote-brigaden-und-raf/-/id=660374/did=2280462/nid=660374/1is1489/index.html

    * SWR2 Wissen: “Der Fall Aldo Moro – Auf den Spuren italienisch-amerikanischer Geheimpolitik“ http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/swr2-wissen-der-fall-aldo-moro/-/id=660374/did=1642826/nid=660374/1fme93t/index.html

    Zu den Anfängen der zahlreichen deutschen „Stay Behind“/“Gladio“-Einheiten liefern die zwischen den Jahren 2005 und 2007 deklassifizierten CIA, sowie Erkenntnisse des reputierten Historiker Timothy Naftali erstaunliche Einsichten über militärische Geheimoperationen im Nachkriegsdeutschland: „Die ersten Stay-behind-Organisationen in Deutschland waren die Kibitz-Netzwerke in Süd-/Südwestdeutschland und das Pastime-Netzwerk in Berlin. Lt. den 2006/2007 deklassifizierten CIA-Dokumenten wurden als Hauptzentralen der ab 1949 von den USA im Nachkriegsdeutschland installierten Stay-behind-Netzwerke Berlin und Karlsruhe ausgewählt. Die in Berlin agierenden Netzwerke wurden als „Berlin Operations Base (BOB)“ geführt, die im Süden/Südwesten Deutschlands agierenden Netzwerke wurden in der „Karlsruhe Operations Base (KOB)“ ansäßig in der Generalvertretung L koordiniert. Von diesen beiden Hauptstandorten wurden wiederum folgende Stay-behind-Projekte koordiniert, die mit Identity 1,2, etc. verschlüsselt wurden:

    -Pastime (Identity 1, bereits vor dem eigentlichen Stay-behind-Programm in Berlin etablierte Einheit)
    -Vulture (Identity 2, zuständig für die Aushebung von unterirdischen Materialverstecken, Beschaffung von Gold etc. für alle KOB- und BOB- Netzwerke)
    -Missouri(Identity 3, Organisation von „safe houses“, sprich geheimen Unterschlupfen für BOB- und KOB-Netzwerke)
    -Kibitz (Identity 4, Rekrutierung, Organisation und Training von Stay-Behind-Personal) Kibitz hatte mehrere Subdivisionen [1]
    -Fold (Identity 5, Organisation von „safe houses“ für Netzwerke im Bereich des BOB)
    -Cajun (Identity 6, Aufbau und Training von BOB-Personal im Umgang mit Fernmeldetechniken)
    -Cadeau (Identity 7, Besorgungseinheit zur Beschaffung von benötigtem Material für Agenten und anderen, die in Verbindung mit Identity 8 stehen)
    -Cabinda (Identity 8, Einheit zur Bereitstellung von ausgesuchten amerikanischen Geheimdienstlern, die als Kern der weiteren Einheiten dienten)
    -Wrinkle (Identity 9, eine bereits zu Beginn des Programms überholte Operationseinheit, deren Aufgaben mittlerweile in den anderen 8 Identities integriert wurden) [3]

    Neben den hier beschriebenen BOB- und KOB-Netzwerken existierte noch das auf Initiative des US-Geheimdienstfunktionärs James H. Critchfield gegründete POB (Pullach Operation Base), die innerhalb der Organisation Gehlen beheimatet war. Von hier aus wurde das bundesweit agierende ZIPPER-Stay-behind-Netzwerk mit Einheiten in München, Frankfurt, Bremen und Hannover (u.a. mit der Einheit SATURN). Das 150 Mann umfassende ZIPPER-Netzwerk wurde lt. Quellen vom US-Geheimdienstfunktionär Richard Helms geführt.

    Die in Berlin stationierte Einheit Pastime, sowie die in Süd-/Südwestdeutschland beheimaten Stay-behind-Gruppen Kibitz mit Basis in Karlsruhe waren Teil eines mehrere Netzwerke umfassenden Stay-behind-Programms amerikanischer Sicherheitsdienste.

    Das Kernstück des 1950 gegründete Kibitz-Netzwerk resultierte aus einem Schreiben des ehemaligen SS-Offiziers Walter Kopp an John Jay McCloy, der als Hoher Kommissar höchster Vertreter der alliierten Siegermächte in der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland war. In dem Brief äußerte Kopp als abgesandter Sprecher einer Interessengruppe aus ehemaliegen Reichswehr-Mitglieder Sorgen um eine Invasion der russischen Armee in Westeuropa und bot der amerikanischen Besatzungsmacht eine Zusammenarbeit an. In Folge dessen schlug ihm der US-Geheimdienst die Gründung einer Stay-behind-Organisation unter seiner Führung vor. Kopp willigte ein und verlangte als Gegenleistung u.a. eine adäquate Position in einer deutschen oder europäischen Armee und legte Wert auf die Feststellung, dass er kein US-Agent sei und sein Engagement ausschliesslich dem „Kampf gegen die schwarze Rasse“, dem „Kampf gegen Kommunismus und Bolschewismus“, sowie dem „Schutze Europas“ diene. US-Geheimdienste stuften Kopp als Nationalisten, militanten Antikommunisten und pro-westlich eingestellten Deutschen ein, der das NATO-Bündnis und die Idee einer europäischen Armee unterstützt.

    Kopp alias Kibitz 15 kontaktierte ca. 500 mögliche Kandidaten, aus denen letzlich 125 antibolschewistisch eingestellte Personen rekrutiert wurden, die Kopp als geeignet für die subversive Tätigkeit einstufte. Als Basis für das Netzwerk wurde Karlsruhe gewählt. Die größte der in zwölf Subdivisionen aufgeteilte Kibitz-Einheit mit 63 Personen wurde von Walter Kopp unter Mitwirkung der ehemals hochrangigen SS-Militärs Hans Rues (alias Kibitz 16) und Heinrich Hoffmann geleitet. Hauptaufgabe war, diese Personen in fernmelde- und nachrichtentechnische Aufgaben zu schulen. Zudem wurden militärische Übungen unter deutscher Leitung und amerikanischer Beobachtung absolviert.

    Für bestimmte Agenten vom Kibitz-Netzwerk wurden insgesamt neun „geheime Unterschlupfe“ (engl.“safe houses“) eingerichtet. Diese Unterschlupfe stellten in US-Besitz befindliche Wohnungen in unscheinbaren Wohnhäusern z.B. in Heidelberg, Unterschondorf am Ammersee und Ulm dar. Im Heidelberger Unterschlupf wurde von 1951 bis Oktober 1952 zur Tarnung die fiktive Nachrichtenagentur „Cosmopress“ betrieben. Im Juni 1952 enttarnte Hans Otto Ims (alias Kibitz 171) einige Agenten der Kibitz 15-Division. Aus nachrichtendienstlichen Sicherheitsgründen emigrierte Ims anschliessend mit Hilfe der CIA und des australischen Generalkonsulats nach Kanada. Die Enttarnung der Kibitz 15-Agenten, sowie die Einschätzung der US-Geheimdienste, dass die Ziele Kopps und derer der US-Dienste strukturell zu stark voneinander abweichen, führte zur teilweisen Auflösung dieser Einheit.

    Quellen:

    Timoty Naftali: http://www.fas.org/sgp/eprint/naftali.pdf

    CIA-Akten („Pastime“) http://www.foia.cia.gov/sites/default/files/document_conversions/1705143/PASTIME%20%20%20VOL.%202_0064.pdf

    CIA-Akten („Saturn“) http://www.foia.cia.gov/sites/default/files/document_conversions/1705143/SATURN_0004.pdf

    CIA-Akten („Walter Kopp“) http://www.foia.cia.gov/sites/default/files/document_conversions/1705143/KOPP%2C%20WALTER%20%20%20VOL.%202_0034.pdf

    CIA-Akten („Walter Kopp“) http://www.foia.cia.gov/sites/default/files/document_conversions/1705143/KOPP%2C%20WALTER%20%20%20VOL.%202_0017.pdf

  87. mossmann
    9. November 2015, 16:45 | #87

    Menschen führen im Internet sinnlose verbale Kleinkriege über relativ unbedeutende Wissenschaftler.
    Gut so, weitermachen!

    🙂

  88. Bernd Schneider
    9. November 2015, 17:15 | #88

    @mossmann ….ich denke Du unterschätzt seine verbindende Wirkung in den entsprechenden Querfront-, Pegida- und Lügenpresseschreikreisen.

  89. Omikronn
    9. November 2015, 19:11 | #89

    mossmann :
    Menschen führen im Internet sinnlose verbale Kleinkriege über relativ unbedeutende Wissenschaftler.
    Gut so, weitermachen!

    Auf diesen Kommentar hat sicher jeder hier sehnlichst gewartet. Bringt er doch die Diskussion inhaltlich auf neue Sphären…

  90. Sandra
    9. November 2015, 22:45 | #90

    … sehr unterhaltsam

  91. SchlaumiSchlaumeier
    9. November 2015, 23:49 | #91

    Selbstverständlich gibt es keine Verschwörungen und es gab auch nie welche!
    Das wollen uns diese Beschwörungsrheothetiker immer weis machen. Ach ja und wer was dagegen sagt gehört auch zur Beschwörung. Muss man kennen diese Mechanismen! Alle gleich! Natürlich kann es keine Verschwörungen geben, wie soll das funktionieren?

    Es ist doch naiv zu glauben man würde im TV nicht nur die reine Wahrheit in Empfang nehmen und Absprachen, Geheimnisse und diverse verdeckte Operationen wären mehr als Geschichten aus Filmen. Nee also das geht ja mal garnicht. Und die CIA und auch die NSA sind nette Agentenvereine die eben ein bisschen spionieren. Menschenexperimente, politische Morde, Destabilisierungen, politische Einflussnahme, Drohnenmorde? Ach komm!
    Also die Akten dazu stammen doch bestimmt von unseriösen, pseudowissenschaftlichen Seiten.

    Merke: wenn etwas riecht wie VT dann IST es VT – und bleibt auch VT! Auch wenn Fakten eher eine Praxis bestätigen als nur eine Theorie nahelegen.
    Ich fordere Haftstrafen für VTler, denn das sind schon unglaubliche Verbrecher, was erlauben die sich? Sie verdienen Rufmord und den völligen Ruin. Aber, ok da gibts ja schon Portale und Seilschaften die das als Lebensaufgabe haben?! Wikipedia von solchen Leuten infiltriert? Nee also das kann ja wohl nicht sein. Da geht es doch demokratisch und faktenbasiert zu und man hält sich an die Regeln.

    Also Verschwörungen und sowas? Nee also das gibts ja nun wirklich nicht! Und die Partei hat immer Recht!

  92. Elender
    10. November 2015, 00:42 | #92

    Es gibt keine Verschwörungen? Sag das mal der Mafia.

  93. Groucho
    10. November 2015, 00:51 | #93

    Also, man müsste wenigstens kapieren, was eine VT auszeichnet, bevor man sich auch noch mit „Schlaumi Schlaumeier“ so als Nullchecker outet 🙂 Aber jedem seine Peinlichkeit, wie er sie verdient.

  94. 10. November 2015, 01:07 | #94

    @SchlaumiSchlaumeier
    Haste vielleicht noch mehr als deplatzierten Sarkasmus anzubieten?

  95. Rudolf Spielmann
    10. November 2015, 05:55 | #95

    Mephisto :
    @SchlaumiSchlaumeier
    Haste vielleicht noch mehr als deplatzierten Sarkasmus anzubieten?

    Was ist daran jetzt deplatziert? Was wissen Sie denn zum Beispiel über die Bombenattentate in London am 07.07.2005?

  96. pelacani
    10. November 2015, 07:57 | #96

    Rudolf Spielmann :

    Was wissen Sie denn zum Beispiel über die Bombenattentate in London am 07.07.2005?

    Und was wissen Sie über den „Vulkanausbruch“ des Krakatau? Ich stelle nur Fragen.

  97. Rudolf Spielmann
    10. November 2015, 10:51 | #97

    Sie stellen keine Fragen. Aus Ahnungslosigkeit im eigentlichen Sinne des Wortes polemisieren Sie. Alles was Sie gleich lesen, haben Sie noch nie gehört. Und wenn Sie das verdaut haben, schicken Sie mir gerne etwas über Ihren Vulkanausbruch, den Sie meinen in Anführungsstriche setzen zu müssen 😉

    Halten Sie es für eine Verschwörungstheorie oder lediglich nur für puren Zufall, dass am 07.07. 2005 der britische Ex-Militär und Anti-Terror-Unternehmer Peter Power mit seinem Anti-Terror-Übungsunternehmen Visor Consulting und „1000 beteilligten Übungsteilnemern zur exakt selben Uhrzeit, das exakt selbe Terrorszenario, an exakt denselben U-Bahn und Busstationen als Terrorübung abhielten.“ ? „Plötzlich mussten wir vom fiktionalen in den Wirklichkeitsmodus umschalten“ , so zumindest Peter Power.

    Und weil Sie das eh nicht glauben können (Dunning-Krüger-Effekt?), was ich soeben beschrieb, hier ein paar weiterführende Links für einen bis heute von reinem Zufall begleiteten Terroranschlag, von dessen Zufälligkeit nicht besonders viele wissen. Ausser vielleicht aufmerksame Verschwörungstheoretiker.

    Hier die TV-Nachrichtensendung des Senders ITV vom 07.07.2005 in der Peter Power den schier unglaublichen Zufällen einem recht irritierten Interviewer im Nachrichtenstudio per Zuschaltung berichtet und diese überaus zufällige Koinzidenz von Anti-Terror-Übung, die plotzlich zum echten Terror-Anschlag wird, auf die unglaübige Nachfrage des Interviewers nochmal präzessiert: https://www.youtube.com/watch?v=JKvkhe3rqtc

    POWER: Today we were running an exercise for a company – bearing in mind I’m now in the private sector – and we sat everybody down, in the city – 1,000 people involved in the whole organisation – but the crisis team. And the most peculiar thing was, we based our scenario on the simultaneous attacks on an underground and mainline station. So we had to suddenly switch an exercise from ‚fictional‘ to ‚real‘. And one of the first things is, get that bureau number, when you have a list of people missing, tell them. And it took a long time –

    INTERVIEWER: Just to get this right, you were actually working today on an exercise that envisioned virtually this scenario?

    POWER: Er, almost precisely. I was up to 2 oclock this morning, because it’s our job, my own company. Visor Consultants, we specialise in helping people to get their crisis management response. How do you jump from ’slow time‘ thinking to ‚quick time‘ doing? And we chose a scenario – with their assistance – which is based on a terrorist attack because they’re very close to, er, a property occupied by Jewish businessmen, they’re in the city, and there are more American banks in the city than there are in the whole of New York – a logical thing to do. And it, I’ve still got the hair….

    Zuvor, bereits am Nachmittag des 07.07. 2005, führte BBC Radio 5 ein Interview mit Peter Power. Hören Sie es hier: http://www.julyseventh.co.uk/media/r5.live.peter.power.exercise.mp3

    POWER: …at half-past nine this morning we were actually running an exercise for, er, over, a company of over a thousand people in London based on simultaneous bombs going off precisely at the railway stations where it happened this morning, so I still have the hairs on the back of my neck standing upright!

    PETER ALLEN: To get this quite straight, you were running an exercise to see how you would cope with this and it happened while you were running the exercise?

    POWER: Precisely, and it was, er, about half-past nine this morning, we planned this for a company and for obvious reasons I don’t want to reveal their name but they’re listening and they’ll know it. And we had a room full of crisis managers for the first time they’d met and so within five minutes we made a pretty rapid decision, ‚this is the real one‘ and so we went through the correct drills of activating crisis management procedures to jump from ’slow time‘ to ‚quick time‘ thinking and so on.

    Sehen Sie, all dies wussten Sie nicht von den lt. Wikipedia „schwersten islamistischen Terroranschlägen in der Geschichte von Großbritannien mit 56 Toten und 700 zum Teil schwer Verletzten.“ Was Sie alles über den 11. September 2001 nicht wissen, ahnen Sie nicht einmal.

    Aber natürlich gibt es noch auch die Möglichkeit des Zufalls. Dass exakt an demselben Tag, an exakt zur selben Uhrzeit, an exakt den selben U-Bahn- und Busstationen, das exakt selbe Terrorszenario inkl. Bombenexplosionen durch islamistische Attentäter, die von der Terrorübung mit den exakt selben Planungen gar nichts mitbekamen, durchgeführt wurde 😉

  98. Melhut
    10. November 2015, 12:48 | #98

    Mephisto :@Melhut Das was Du in Deinem letzten Kommentar tust, nennt man „einen Strohmann dreschen“. Niemand hat Dich einen Putin-Versteher genannt und Deine Schlussfolgerungen hast Du Dir alle selbst ausgedacht und dennoch leitest Du daraus eine Kritik an denjenigen ab, die nicht Deiner Meinung sind.Wer so „argumentiert“ disqualifiziert sich selbst für jede sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

    Ich habe hier niemandem persönlich etwas unterstellt sondern lediglich auf einen Trend hingewiesen, den ich seit langem sowohl in Medien als auch in Debatten beobachte. Es werden gezielt sogenannte „Querfronten“ erfunden um unliebsamen Gegnern anschließend eine Mitgliedschaft anzudichten und sie in eine bestimmte Ecke zu stellen. So wird dann beispielsweise ein Linker, der die US-Außenpolitk kritisiert, zum Rechtsradikalen umgedeutet. Wenn dieser Linke dann an einer anderen Stelle beispielsweise für ein höheres Lohnniveau eintritt, setzt man sich in den Leitmedien nicht etwa mit den ökonomischen Argumenten zu dieser Forderung auseinander. Sondern man erklärt den Lesern lang und breit, warum die Person, die da etwas fordert, aufgrund ihrer Querfront-Mitgliedschaft besser ignoriert werden sollte.

    Es ist mein Empfinden, dass obiger Artikel in eine ähnliche Richtung geht. Das finde ich schade, da ich Psiram in esoterischen Fragen gerne als seriöse Quelle empfehle. Was ihr mit meinem Feedback macht, ist euch überlassen. Wenn man Feedback erhält, das man selbst als unzutreffend empfindet, kann man es natürlich reflexartig zurückweisen. Oder man kann darüber reflektieren, was diese unzutreffenden Einschätzung hervorgerufen haben könnte.

    PS: Jens Berger hat die Querfront-Methode neulich im Interview erklärt:
    http://diefreiheitsliebe.de/politik/es-geht-darum-die-linke-gegenoeffentlichkeit-zu-zerstoeren-im-gespraech-mit-jens-berger-nachdenkseiten/

  99. mossmann
    10. November 2015, 13:00 | #99

    Auf diesen Kommentar hat sicher jeder hier sehnlichst gewartet. Bringt er doch die Diskussion inhaltlich auf neue Sphären…

    Noch mehr Sphären? Wo soll das nur enden? Immer wieder erstaunlich, wieviele Menschen täglich wieviel Zeit haben, stundenlang am PC zu diskutieren 😉

    Gut so, weitermachen!

  100. Omikronn
    10. November 2015, 13:04 | #100

    @Rudolf Spielmann
    Und was soll das beweisen? Dass eine Übung in die Realität übergeht, ist gar nicht so ungewöhnlich… Das Problem an euch Verschwörungstheoretikern ist aber, dass ihr derartige Zufälle niemals als solche akzeptieren könnt. Es muss immer eine Verschwörung von finsteren Gestalten dahinter stecken.

  101. Omikronn
    10. November 2015, 13:12 | #101

    @mossmann
    Warum liest du hier eigentlich wenn du immer alles so sinnlos findest wie du auch nicht müde wirst zu betonen?

    Das ist jetzt Kommentar Nr. 58937478 von dir mit demselben Inhalt.

  102. pelacani
    10. November 2015, 14:10 | #102

    Rudolf Spielmann :

    Halten Sie es für eine Verschwörungstheorie oder lediglich nur für puren Zufall

    In der Tat, davon habe ich noch nie was gelesen. Machen sie doch einfach mal eine Geschichte draus. Die britische Regierung hat die Übungspläne von Power gestohlen, um sie exakt und zeitgleich mit Fake-Terroristen umzusetzen – speziell, um neben dem Verwirrungseffekt für die Öffentlichkeit noch den Sicherheitsexperten zu verblüffen? So, wie die Flugzeuge bei 9/11 nicht spektakulär genug waren, so dass zusätzlich noch ein nebenstehendes Gebäude gesprengt werden musste? So wie die Russen die polnische Präsidentenmaschine abgeschossen haben? Da sind die Indizien ja noch viel eindeutiger; davon sind vermutlich Millionen Menschen völlig überzeugt.

    Und weil Sie das eh nicht glauben können (Dunning-Krüger-Effekt?)

    Entschuldigung, bei so viel Durchblick muss Ihnen auch ein wenig Exaktheit möglich sein: Dunning-Kruger-Effekt.

  103. 10. November 2015, 16:44 | #103

    Rudolf Spielmann :

    Mephisto :
    @SchlaumiSchlaumeier
    Haste vielleicht noch mehr als deplatzierten Sarkasmus anzubieten?

    Was ist daran jetzt deplatziert?

    Deplatziert daran ist, dass gerade hier eine recht differenzierte Debatte zum Thema stattfindet – es ist z. B. mehrfach auf den Unterschied zwischen Verschwörungstheorien und Verschwörungsideologien hingewiesen worden – die sarkastischten Einlassungen von SchlaumiSchlaumeier ignorieren das jedoch und stellen stattdessen auf das Klischee des grundsätzlich alles als Verschwörungstheorie ablehnenden Gegners ab. Wie ginge es denn eigentlich noch deplatzierter?

    Rudolf Spielmann :
    Was wissen Sie denn zum Beispiel über die Bombenattentate in London am 07.07.2005?

    Das nennt man übrigens eine Nebelkerze, denn was ich über dieses Ereignis weiß, ist weder für den Artikelgegenstand, noch für die Bewertung von SchlaumiSchlaumeiers Einlassungen als deplatzierter Sarkasmus per se von Bedeutung und einen Grund warum, es in diesem speziellen Fall von Bedeutung sein sollte, haben weder Sie noch er geliefert.

    Davon abgesehen spiegelt das was Sie hier dazu anbieten, auch nicht das wider was Sie wissen, sondern das was Sie glauben zu wissen, ein Unterschied, dessen Vernachlässigung die Brücke von der Veschwörungstheorie zur Verschwörungsideologie darstellt!

  104. 10. November 2015, 17:08 | #104

    Melhut :

    Mephisto :@Melhut Das was Du in Deinem letzten Kommentar tust, nennt man „einen Strohmann dreschen“. […]

    Ich habe hier niemandem persönlich etwas unterstellt […]

    Ja interessant, denn ich habe das auch gar nicht behauptet! Ich sagte, Du drischst einen Strohmann, und dabei bleibe ich, denn selbst wenn man Dich für einen Putin-Versteher hielte (wofür es keinerlei Hinweise gibt!), wäre das für die Sache unerheblich. Nur wenn man aus dieser Annahme unzulässige oder falsche Schlussfolgerungen ableitete, wäre das der Fall.
    Tatsächlich sind Deine Unterstellungen nicht persönlicher, sondern pauschaler Natur. Und? Macht das die Sache besser? Ich glaube nicht, eher im Gegenteil!

    Melhut :
    […] sondern lediglich auf einen Trend hingewiesen, […] Es werden gezielt sogenannte „Querfronten“ erfunden um unliebsamen Gegnern anschließend eine Mitgliedschaft anzudichten und sie in eine bestimmte Ecke zu stellen. […]

    Oh, dann hast Du aber eine äußerst merkwürdige Art, auf einen Trend hinzuweisen. Implizit tust Du nämlich selbst genau das, was Du oben beschreibst: wer Dir widerspricht, dem wird angedichtet, dass er Dich höchstwahrscheinlich für einen „Putin-Versteher“ hält und glaubt, dass jeder der die USA kritisiert Russland liebt und dass Russland nur aus Putin besteht.

  105. Rudolf Spielmann
    10. November 2015, 17:21 | #105

    pelacani :

    Rudolf Spielmann :

    Halten Sie es für eine Verschwörungstheorie oder lediglich nur für puren Zufall

    In der Tat, davon habe ich noch nie was gelesen. Machen sie doch einfach mal eine Geschichte draus. Die britische Regierung hat die Übungspläne von Power gestohlen, um sie exakt und zeitgleich mit Fake-Terroristen umzusetzen …?

    Wenn Sie jetzt „britische Regierung“ durch „in- oder ausländischen Geheimdienst“ ersetzen, sind wir beide doch gar nicht weit weg von unserer Meinung.

  106. pelacani
    10. November 2015, 18:48 | #106

    @Rudolf Spielmann
    Dann werde doch mal genauer. Welcher Geheimdienst? Ich habe da eine Vermutung. Ich bin ja so gespannt :nägelknabber:

  107. Rudolf Spielmann
    10. November 2015, 19:06 | #107

    pelacani :
    @Rudolf Spielmann
    Dann werde doch mal genauer. Welcher Geheimdienst? Ich habe da eine Vermutung. Ich bin ja so gespannt :nägelknabber:

    Lassen Sie uns doch zuerst einmal teilhaben an Ihrer Vermutung. Nachdem ich Ihnen nun so viele erhellende Fakten zu Gladio und den 7/7 London Bombings gebracht habe, höre ich Ihnen gerne bei Ihren weiteren Spekulationen zu.

  108. pelacani
    10. November 2015, 20:19 | #108

    Rudolf Spielmann :

    pelacani :
    @Rudolf Spielmann
    Dann werde doch mal genauer. Welcher Geheimdienst? Ich habe da eine Vermutung. Ich bin ja so gespannt :nägelknabber:

    Lassen Sie uns doch zuerst einmal teilhaben an Ihrer Vermutung. Nachdem ich Ihnen nun so viele erhellende Fakten zu Gladio und den 7/7 London Bombings gebracht habe, höre ich Ihnen gerne bei Ihren weiteren Spekulationen zu.

    Das mit den Spekulationen ist ja wohl eindeutig Ihr Part, Herr Kruger. Ihre „erhellenden“ „Fakten“ sagen rein gar nichts zu unserem Thema; auch wenn Sie sich von Ihnen subjektiv erleuchtet fühlen.

  109. Elender
    10. November 2015, 20:42 | #109

    Melhut :

    Ich habe hier niemandem persönlich etwas unterstellt sondern lediglich auf einen Trend hingewiesen, den ich seit langem sowohl in Medien als auch in Debatten beobachte. Es werden gezielt sogenannte „Querfronten“ erfunden um unliebsamen Gegnern anschließend eine Mitgliedschaft anzudichten und sie in eine bestimmte Ecke zu stellen.

    Könntest du aus deiner langen Liste an Personen, an denen das klar wird, mindestens eine nennen. So mit ein wenig Anschauung kann man besser darüber diskutieren.

    Melhut :

    PS: Jens Berger hat die Querfront-Methode neulich im Interview erklärt:

    Jens Berger von den Nachdenkseiten meint: „Ken Jebsen redet viel und einige seiner Sätze sind natürlich kritikwürdig. Das wird er wahrscheinlich selbst so sehen. Auch ich habe in meiner überschaubar langen Karriere als Journalist und Blogger sicher schon den einen oder anderen dummen Satz gesagt oder geschrieben. Nichtsdestotrotz sind viele der Interviews, die er für KenFM produziert, sehr interessant.“

    Wahrscheinlich insbesondere die mit Ganser. Ein echter Ken-Versteher. Wahrscheinlich findet der auch den Elsässer voll dufte und liest Bücher vom Kopp-Verlag. Querfront? Sowas gibts doch gar nicht. Und VTs haben da auch gar keinen Platz. Darum hat sich auch der Mitbegründer der Nachdenkseiten aus dem Sumpf verabschiedet: http://www.fr-online.de/politik/nachdenkseiten-die-anti-luegenpresse-front,1472596,32314018.html

    Ergänzung: es gibt ja auch ganz, ganz böse Menschen, die behaupten glatt, dass sich andere Menschen selbst als Querfrontler einordnen. Lügenkresse: http://www.fr-online.de/politik/querfront–ausgrenzung-stiftet-identitaet,1472596,31477388.html

    Rudolf Spielmann :

    Halten Sie es für eine Verschwörungstheorie oder lediglich nur für puren Zufall, dass am 07.07. 2005 der britische Ex-Militär und Anti-Terror-Unternehmer Peter Power mit seinem Anti-Terror-Übungsunternehmen Visor Consulting und „1000 beteilligten Übungsteilnemern zur exakt selben Uhrzeit, das exakt selbe Terrorszenario, an exakt denselben U-Bahn und Busstationen als Terrorübung abhielten.“ ?

    Peter Power erzählt ja viel (mit besondere Betonung auf dem Wort „erzählt“). Er hat ja in einem späteren Interview noch etwas ergänzt „auf dem Papier“. Ist aber nur eine unwesentliche Kleinigkeit. Und selbst wenn es so gewesen wäre, was soll das belegen? Dass Elvis immer noch lebt?

  110. 10. November 2015, 20:52 | #110

    mossmann :
    Immer wieder erstaunlich, wieviele Menschen täglich wieviel Zeit haben, stundenlang am PC zu diskutieren

    Stimmt irgendwie. Gehen Sie doch um Himmelswillen was Sinnvolles machen.

  111. Rudolf Spielmann
    11. November 2015, 04:01 | #111

    *Artikel im Magazin „Focus Money“ vom 05. Januar 2001 http://www.oliverjanich.de/911wir-glauben-euch-nicht.pdf

    *Artikel im Magazin „Focus Money“ vom 08. September 2010 http://www.oliverjanich.de/911-tathergang.pdf

  112. Rudolf Spielmann
    11. November 2015, 05:07 | #112

    Rudolf Spielmann :
    Halten Sie es für eine Verschwörungstheorie oder lediglich nur für puren Zufall, dass am 07.07. 2005 der britische Ex-Militär und Anti-Terror-Unternehmer Peter Power mit seinem Anti-Terror-Übungsunternehmen Visor Consulting und „1000 beteilligten Übungsteilnemern zur exakt selben Uhrzeit, das exakt selbe Terrorszenario, an exakt denselben U-Bahn und Busstationen als Terrorübung abhielten.“ ?

    Und selbst wenn es so gewesen wäre, was soll das belegen? Dass Elvis immer noch lebt?

    Ihr letzter besonders trauriger Post bestätigt auf erschreckende Weise den in der dystopischen Novelle „1984“ gemachten orwellschen Partei-Slogan „Ignorance Is Strenght.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

  113. Rudolf Spielmann
    11. November 2015, 05:09 | #113

    Rudolf Spielmann :
    Halten Sie es für eine Verschwörungstheorie oder lediglich nur für puren Zufall, dass am 07.07. 2005 der britische Ex-Militär und Anti-Terror-Unternehmer Peter Power mit seinem Anti-Terror-Übungsunternehmen Visor Consulting und „1000 beteilligten Übungsteilnemern zur exakt selben Uhrzeit, das exakt selbe Terrorszenario, an exakt denselben U-Bahn und Busstationen als Terrorübung abhielten.“ ?

    Peter Power erzählt ja viel (mit besondere Betonung auf dem Wort „erzählt“). Er hat ja in einem späteren Interview noch etwas ergänzt „auf dem Papier“. Ist aber nur eine unwesentliche Kleinigkeit. Und selbst wenn es so gewesen wäre, was soll das belegen? Dass Elvis immer noch lebt?

    Ihr letzter besonders elender Post bestätigt auf erschreckende Weise den in der dystopischen Novelle „1984“ gemachten orwellschen Partei-Slogan „Ignorance Is Strenght.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, Elendiger.

  114. pelacani
    11. November 2015, 08:00 | #114

    Rudolf Spielmann :

    Ignorance Is Strenght.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Aber nun sei doch endlich einmal ein bisschen konsequent, Rudolf. Sieh der Gefahr unerschrocken ins Auge: Ist es wirklich nur „Ignoranz“, dass man sich hier so gegen die am Tag liegende Wahrheit sträubt? Ist es nicht unausweichlich zu folgern, dass da mehr dahintersteckt?

  115. Bernd Schneider
    11. November 2015, 09:04 | #115

    Auch eine Möglichkeit gerade hier Oliver Janich als Quelle einzuführen.
    https://www.psiram.com/de/index.php/Oliver_Janich

  116. Bernd Schneider
    11. November 2015, 09:35 | #116

    ……gilt eigentlich auch bei Verschwörungsszenarien okhams Messer? Angenommen die Powergeschichte stimmt, und er hat mit 1000 Teilnehmern diese Übung gemacht, ist dann die naheliegendste Erklärung nicht die, dass an die 1000 Teilnehmer 1000 mal das „Script“ zur Übung ausgeteilt wurde und eine der Kopien bei jemandem landete der zu faul war sich was eigenes auszudenken?

  117. Peter GausL
    11. November 2015, 11:13 | #117

    Bernd Schneider :
    Angenommen die Powergeschichte stimmt, und er hat mit 1000 Teilnehmern diese Übung gemacht,…

    Keine 1000 Leute, Sieben oder acht. Das war eine Art Stabsübung.

    But Power soon claims that the exercises he spoke of were purely paper-based in nature, only involving a small group of seven or eight executives in a room seeking to examine the impact on corporate decision-making of a potential crisis situation, and no actual participants in the subway system.
    Quelle

    Zum ach so grossen Zufall:

    Every week across [Britain] there are probably about hundred exercises, tests and simulations going on to get crisis teams familiar with their roles. We certainly do this regularly for many clients, the vast majority of them paper-based.
    Quelle

    Dieses Zitat stammt übrigens von Peter Power selbst. Solche Übungen finden andauernd statt. Zeitliche Nähe zum Anschlag ist also zwangsläufig gegeben. Die inhaltliche auch. Denn was für Szenarien sollte man denn da für London durchspielen? Etwas realistisches wie ein Bombenattentat in der U-Bahn mit mehreren Attentätern? Oder lieber Ufo-Landungen mit Elvis-Spontankonzert im Hyde-Park?

    Bernd Schneider :
    …ist dann die naheliegendste Erklärung nicht die, dass an die 1000 Teilnehmer 1000 mal das „Script“ zur Übung ausgeteilt wurde und eine der Kopien bei jemandem landete der zu faul war sich was eigenes auszudenken?

    Die naheliegenste Lösung ist die das verschiedene Leute bei der gleichen Fragestellung auf die gleiche Lösung kommen. Wenn man sich überlegt wie man maximales Chaos mit einer handvoll leicht zu transportiernenden Bomben anrichten kann, kommt man schnell auf dieses oder ein unglaublich ähnliches Szenario.

  118. Bernd Schneider
    11. November 2015, 13:22 | #118

    …..auch gut möglich, weiter oben stand irgendwo was von 1000.

  119. mossmann
    11. November 2015, 15:08 | #119

    Stimmt irgendwie. Gehen Sie doch um Himmelswillen was Sinnvolles machen.

    Danke für die Zustimmung!
    Ja, ich bin nach einer Minute auch schon wieder weg – was Sinnvolles machen 😉

  120. Orci
    11. November 2015, 15:10 | #120

    Die Teilnehmer bekommen in der Regel nur die Informationen, die sie für Ihre Rolle brauchen, damit die Reaktionen vorher nicht einstudiert werden können.
    Ich hatte im Rahmen meines Studiums ein Mal Gelegenheit, bei so einer Übung mitzumachen. Der Verteiler für das gesamte Szenario dürfte ziemlich klein gewesen sein, aber es ist auch nicht ungewöhnlich, dass solche Übungen etwas mit der Realität zu tun haben.

  121. Melhut
    11. November 2015, 18:38 | #121

    @mephisto
    Korrekt, meine Aussage war pauschaler Natur. Wer über ein ausreichendes Maß an Selbstreflexion verfügt, wird hoffentlich entscheiden können, ob die Kritik auf ihn selbst zutrifft oder nicht.

    Dass ich keineswegs einen „Strohmann dresche“ sondern es tatsächlich Menschen gibt, die exakt wie von mir beschrieben vorgehen, zeigt beispielsweise der Beitrag von Kommentator „Elender“ vom 10.11.

    Der fordert tatsächlich zuerst, ich solle konkret eine Person benennen, die Querfronten erfindet um unliebsame Gegner in eine bestimmte Ecke zu stellen. Anschließend tut er genau das selbst. 🙂

    „Elender“ führt aus, dass Jens Berger in einem Interview gesagt hat, er fände einige Aussagen von Ken Jebsen als kritikwürdig, aber viele von ihm geführte Interviews auch sehr interessant. Und dann geht es schon los: Jens Berger wird zum „Ken-Versteher“. Und weil irgendwann irgendwer Ken Jebsen eine Verbindung zu Elsässer angedichtet hat (was Jebsen selbst wehement bestreitet), muss also Berger, der ein paar von Jebsen geführte Interviews interessant findet, auch Elsässer „voll dufte“ finden. Logisch, oder? Und natürlich auch den Kopp-Verlag (wahrscheinlich, weil der irgendwie mit Elsässer in Verbindung stehen soll). Dabei stört es „Elender“ auch nicht, dass Jens Berger im gleichen Interview, in dem er zugibt, Interviews von Jebsen interessant zu finden, sich ein paar Zeilen vorher explizit von Elsässer und Kopp-Verlag distanziert.

    Danach werden noch die Nachdenkseiten pauschal als „Sumpf“ bezeichnet und mit Verschwörungstheorien in Zusammenhang gebracht. Getreu dem Motto: wenn man lange genug mit Dreck wirft, wird schon irgend etwas davon hängen bleiben.

    Wir haben es hier offensichtlich mit jemandem zu tun, der Rufmord betreiben will und dabei auf belastbare Fakten keinen Wert zu legen scheint. Und dieser Mensch ist offensichtlich dermaßen verblendet, dass er das selbst gar nicht mehr mitbekommt.

    Meiner Ansicht nach gibt Psiram mit solchen Artikeln Hexenjägern wie Elender nur unnötig Futter. Und ich denke, dass ich diese Meinung nun ausführlich genug begründet habe. Auf „absichtliches Mißverstehen“ und ähnliche Spielchen habe ich in Debatten wirklich keine Lust.

  122. Melhut
    11. November 2015, 18:52 | #122

    PS: Wann wird sich Psiram eigentlich jenen Verschwörungstheorien annehmen, die von Massenmedien verbreitet werden. Beispielsweise im Zusammenhang mit der Griechenlandkrise. Oder im Ukrainekonflikt. Was da an Spekulationen oder teilweise sogar nachweislichen Falschmeldungen transportiert wurde, war beispiellos. Natürlich sind Blogs wie die Nachdenkseiten in gewissen Kreisen unbeliebt. Denn die verlinken (um ein Beispiel von vielen zu nennen) konkret zu den Positionspapieren des griechischen Verhandlungsteams, während uns gewisse Medien vorlügen, dass „die Griechen bisher zu keinem Kompromiss bereit gewesen“ wären.

  123. pelacani
    11. November 2015, 19:06 | #123

    Melhut :

    Und weil irgendwann irgendwer Ken Jebsen eine Verbindung zu Elsässer angedichtet hat (was Jebsen selbst wehement bestreitet) […] Und natürlich auch den Kopp-Verlag (wahrscheinlich, weil der irgendwie mit Elsässer in Verbindung stehen soll)

    Das war bestimmt der Tagesspiegel, das Hetzblatt der Wirtschaftselite:

    Um radikale Äußerungen verlegen war Ken Jebsen noch nie. Was der Moderator jedoch angesichts der Causa Grass in seiner Sendung zu sagen hatte, dürfte ihn endgültig in der Sparte „Verschwörungstheoretiker“ verorten.
    http://www.tagesspiegel.de/medien/ex-rbb-moderator-jebsen-israel-will-endloesung-fuer-palaestina/6485636.html

    Oder hier:

    Ist Ken Jebsen mit diesen Grundpositionen, Perspektiven und Themen alleine? Er arbeitet gerne mit Lars Mährholz zusammen, dem Organisator der „Montagsmahnwachen“. Bis vor wenigen Monaten auch über mindestens zwei Jahren intensiv mit Jürgen Elsässer, dem Chefredakteur und Mitgründer von „compact“; ein Streit über Pegida und die Ausländerfrage trennt sie momentan.
    […]
    Ein Netzwerk aus eigenständigen profilierten Akteuren, die ohne gemeinsames Ziel und Zentrum, aber auf Basis der oben skizzierten Grundüberzeugung nach Bedarf und Interesse zusammenarbeiten.
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/juergen-elsaesser-ken-jebsen-und-co-den-mainstream-in-den-medien-erweitern/12221496.html

    Die haben natürlich alle überhaupt gar nichts mit einander zu tun, nein. Ähnlichkeiten sind wirklich rein zufällig.

  124. Elender
    11. November 2015, 20:49 | #124

    Der fordert tatsächlich zuerst, ich solle konkret eine Person benennen, die Querfronten erfindet um unliebsame Gegner in eine bestimmte Ecke zu stellen. Anschließend tut er genau das selbst.

    Ähm, nicht wirklich. Ich hätte gerne eine konkretes Beispiel für so ein Opfer. Also z.B. – wie selbst angeblich beobachtet – einen Linken, der in einem ganz anderen Zusammenhang plötzlich als Querfrontler einsortiert wird (und sich selbst davon distanziert). Kann doch nicht so schwer sein, immerhin leitest du doch deine Einschätzung, Querfrontler wäre nur ein Kampfbegriff, aus solchen Fällen ab.

    Und weil irgendwann irgendwer Ken Jebsen eine Verbindung zu Elsässer angedichtet hat (was Jebsen selbst wehement bestreitet), muss also Berger, der ein paar von Jebsen geführte Interviews interessant findet, auch Elsässer „voll dufte“ finden. Logisch, oder?

    Was die Kenntnis der Zusammenhänge von Jebsen, Elsässer und Kopp angeht, scheint ja kaum ein wirkliches Wissen vorhanden zu sein. Jebsen wohnt nicht umsonst in unserem Wiki, auch auf WP kann man etwas zu seiner „Seriosität“ lesen. Ist es jetzt Naivität oder Dummheit, solch offensichtlichen Zusammenhänge zu ignorieren. Und dass jemand etwas leugnet, ist in der Szene üblich. Sie sind alle keine Antisemiten, Verschwörungsheinis und Anti-Amerikanisten. Nein, kein bisschen, alles nur Lügen.

    Danach werden noch die Nachdenkseiten pauschal als „Sumpf“ bezeichnet und mit Verschwörungstheorien in Zusammenhang gebracht. Getreu dem Motto: wenn man lange genug mit Dreck wirft, wird schon irgend etwas davon hängen bleiben.

    Kommt dir eigentlich deine eigene Rhetorik nicht auch ein wenig einseitig vor: „mit Dreck werfen, Rufmord betreiben, Hexenjäger“… Man ist halt immer Opfer. Entweder der Amis, der NWO, der Juden, von Psiram, von denen da oben etc. Warum kann ich das nicht mehr hören..?

    Noch mehr „Dreck“: http://journalistenhatz.blogspot.de/

  125. Elender
    11. November 2015, 21:12 | #125

    Peter GausL :

    Keine 1000 Leute, Sieben oder acht. Das war eine Art Stabsübung.

    Danke für die Hinweise. Die Geschichte tauch immer mal wieder auf. Und obwohl sie sehr merkwürdig und höchst unplausibel ist (alleine seine immer wieder geänderten Darstellungen), soll sie irgendwie eine VT belegen oder sein. Es gibt offensichtlich auch keine Aussagen Dritter, die die Geschichte belegen könnten (komisch, waren doch über 1000 Personen beteiligt). Dass der einfach ein Blender, Wichtigtuer, Schwätzer ist, darauf kommen die Verschwöris nie (warum auch, man sucht ja nach Bestätigung dessen, was man eh schon gewusst hat). So wie der seine Geschichte hin und her gedreht hat, könnte sich sogar Münchhausen auf seine alten Tage noch ein wenig abschauen. Genau solche Geschichtenerzähler sind ja oft „Kronzeugen“ für VTs.

    Interessant auch, dass kaum zwischen 9/11 und 7/7 unterschieden wird. Weil die Geschichte ja angeblich „absolut wasserdicht“ ist, muss 9/11 auch ein Inside-Job gewesen sein. Ergo ist Ganser (um mal wieder ein wenig zum Thema zurück zu kommen) ein Prophet der absoluten und endgültigen Wahrheit. Ein Seher, der durch den Nebel der Verwirrung und Täuschung die wahre Mechanik der Geschichte erkannt hat. Amen.

  126. 11. November 2015, 22:41 | #126

    Melhut :
    @mephisto
    Korrekt, meine Aussage war pauschaler Natur.

    Soso, Ihre Reaktion auf meinen Vorwurf einen Strohmann zu dreschen, lautete aber:

    Melhut :
    Ich habe hier niemandem persönlich etwas unterstellt […]

    Was darf ich denn davon halten? Ich weiß ja nicht wieso, aber für mich sieht das so gar nicht nach der aufrechten, unbestechlichen Suche nach der Wahrheit aus, auf der Sie sich, Ihren eigenen Einlassungen nach zu urteilen, befinden!

    Melhut :
    Wer über ein ausreichendes Maß an Selbstreflexion verfügt, wird hoffentlich entscheiden können, ob die Kritik auf ihn selbst zutrifft oder nicht.

    Ach wie überaus trickreich! Unter dem Deckmäntelchen der Ironie, pauschal allen, die die eigene Meinung nicht teilen, zu unterstellen, sie arbeiteten mit pauschalen Unterstellungen und dann darauf bestehen, man müsse diese „Kritik“ ja nicht annehmen (oder kurz: „getroffene Hunde bellen“). Wer über ein ausreichendes Maß an Selbstreflexion verfügt, wird hoffentlich bemerken, dass das in höchstem Maße doppelzüngig und unehrlich ist.

    Melhut :
    Dass ich keineswegs einen „Strohmann dresche“ sondern es tatsächlich Menschen gibt, die exakt wie von mir beschrieben vorgehen, zeigt beispielsweise der Beitrag von Kommentator „Elender“ vom 10.11.

    Dass das das ist, von dem Sie gern hätten, dass Elender es getan hätte und nicht das was er tatsächlich schrieb, ist Ihnen ja bereits erklärt worden. In diesem Zusammenhang aber viel wichtiger: Selbst wenn dem so wäre, zeigte dies keineswegs, dass Sie keinenStrohmann dreschen“ würden. Dass und warum das Gegenteil der Fall ist, habe ich ja bereits ausgeführt.

  127. 12. November 2015, 00:25 | #127

    mossmann :

    Stimmt irgendwie. Gehen Sie doch um Himmelswillen was Sinnvolles machen.

    Danke für die Zustimmung!
    Ja, ich bin nach einer Minute auch schon wieder weg – was Sinnvolles machen

    Nach einer Minute Zeitverschwendung. Wer den Pfennig nicht ehrt…

  128. Groucho
    12. November 2015, 00:31 | #128

    gnaddrig :

    mossmann :

    Stimmt irgendwie. Gehen Sie doch um Himmelswillen was Sinnvolles machen.

    Danke für die Zustimmung!
    Ja, ich bin nach einer Minute auch schon wieder weg – was Sinnvolles machen

    Nach einer Minute Zeitverschwendung. Wer den Pfennig nicht ehrt…

    Die Jugend von heute halt. Mossmann will ja Vertreter der gemäßigten Psiram-Jugend sein.

  129. Melhut
    12. November 2015, 12:39 | #129

    Ich habe gerade ein weiteres ideales Opfer für eure Hexenjagd entdeckt: Eine Frau namens Katrin McClean, die sich im Interview mit „Querfrontler“ Jens Berger zur aktuellen Querfront-Kampagne äußert.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=28643

    Es werden immer mehr. Querfrontler überall!

  130. pelacani
    12. November 2015, 13:09 | #130

    @Melhut
    Wenn wir jetzt so langsam aber sicher vom Thema abkommen (nicht wirklich, denn Ganser und Fiedler werden ja auch von ihr in Schutz genommen), dann kannst Du doch gleich mal berichten, wie die diffamierten Friedenskämpfer die russischen Bombardements in Syrien so einordnen.

  131. Elender
    12. November 2015, 23:20 | #131

    Melhut :

    Ich habe gerade ein weiteres ideales Opfer für eure Hexenjagd entdeckt: Eine Frau namens Katrin McClean, die sich im Interview mit „Querfrontler“ Jens Berger zur aktuellen Querfront-Kampagne äußert.

    Immerhin nennt die Wahnmacherin endlich mal die Namen, die du uns nicht traust zu sagen: Jebsen, Ganser und Bröckers. Echt der Brüller, alles Opfer von Diffamierungen, insbesondere durch „linke Geheimbünde“ wie die TAZ und die Ditfurth. Dabei sind es doch nur Friedensaktivisten. Apropos: würde mich auch mal intressieren, wie man den Spagat hinbekommt, den „Menschenrechtler und Antiimperialisten“ Putin dann als Friedenstaube zu verklären. Ach so, der bombt wahrscheinlich für die gute Sache.

    Melhut :

    Es werden immer mehr. Querfrontler überall!

    Scheint dir ja alles neu zu sein, die Namen sind aber immer die gleichen. Die McClean könnte sich an Gansers Vorbild orientieren und auch zum „cleanen“ ihres WP-Artikel aufrufen. Immer diese nervigen Fakten: https://deutsch.rt.com/32651/meinung/kafkaeske-prozesse-verkommt-wikipedia-zum-gesinnungspranger/ (Vorsicht: Propagandakanal!)