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Artikel Tagged ‘Wikipedia’

Die Kriegsspiele des Daniele Ganser

2. November 2015 131 Kommentare

Ironie ist nicht immer leicht als solche zu erkennen

Aktuell toben um den sich selbst als Friedensforscher bezeichnenden Daniele Ganser mehrere mediale Schlachten, als deren Feldherr er entweder höchstselbst auftritt oder eifrige Vasallen in die Schlacht schickt. Da ihm beispielsweise sein Wikipedia-Eintrag nicht sonderlich absatzfördernd erscheint, rief er dazu auf, gut belegte Aussagen zu löschen. Mehr dazu in einem sehr lesenswerten Gastbeitrag von Erik Bradley, der ursprünglich von ihm auf Facebook veröffentlicht wurde und dessen Veröffentlichung er uns hier erlaubt hat.

Ungeachtet der wenig schmeichelhaften – und gut belegten – Fakten, die sich in Gansers Wikipedia-Artikel finden, ist er gelegentlich gern gesehener Redner auch im wissenschaftlichen Rahmen. So wurde er erst kürzlich von der Uni Witten/Herdecke zu einem Vortrag eingeladen, der trotz eines hervorragenden offenen Briefes an die Uni nicht verhindert werden konnte. Über den Inhalt der Gruselveranstaltung berichten die Ruhrbarone.

So, nun aber der Gastbeitrag:


Daniele Ganser steht schon seit längerem auf Kriegsfuß mit der Wikipedia, weil ihm die Bezeichnung „Verschwörungstheoretiker“ in seinem Artikel nicht gefällt. In einem Vortrag und einem KenFM-Interview forderte er seine Fans auf, sie sollten bitte immer wieder den Wikipedia-Artikel ändern (in Wiki-Deutsch: einen „Edit-War“ für ihn führen). Das taten sie auch fleißig kurz nach Erscheinen von Gansers Hilferuf im Februar 2015. Solche Aktionen gehen aber bei der Wikipedia recht schnell kräftig in die Hose und enden meist mit einer Kontosperre. Mehr…

Selbst ernannte Skeptiker, raus aus Wikipedia!

27. März 2014 11 Kommentare

Unserem Foristen ajki war ein Beitrag unterlaufen, den wir hier mit seinem freundlichen Einverständnis weiterverwenden:

Neben den esotenüblichen Bestellungen beim Universum [baerbelmohr.de] muß die Ungerechtigkeit der Ignoranz wahrer heilerischer Künste auch anderweitig durchgesetzt werden. Besonders natürlich dort, wo heutzutags kostenfreies Marketing mit hoher Reichweite erzielt werden kann.

Eine solche Plattform ist Wikipedia – dort schlagen alle möglichen Leute weltweit alle möglichen, für sie wichtigen Sachen nach. Deshalb ist es Esoten schon immer wichtig gewesen, in den diversen Artikeln zu ihrem Verkaufskram möglichst positive Texte zu unterhalten – die diversen Edit-Wars auf manchen Seiten sind legendär. Alles, was von einem potentiellen Leser als irgendwie „ungünstig“ empfunden werden könnte (vom einfachen „Citation needed“ über den Standardvorbehalt „… Effekte nicht nachgewiesen…“ bis hin zu den üblichen Kategorisierungen wie „Esoterik“ usw.), wird bekämpft, rerverted, ad nauseam diskutiert und in immer wieder neuen Artikelansätzen unter „neuem“ Begriff eingestellt.

Der Grund ist natürlich klar: neben öffentlicher „Respektabilität“ und Zitierbarkeit ist das reputable Werbung. Mehr…

Die deutsche Wikipedia und Psiram

28. Juni 2013 30 Kommentare

Wer sich fragt, warum im Wiki von Psiram nicht jeder schreiben darf, könnte eine Antwort darauf bekommen, wenn man bei Wikipedia den Eintrag zu Psiram ansieht. Wir haben mal das Verhältnis der Wortanzahl der Diskussion und des letztlichen Artikels visualisiert, Stand Juni 2013: Mehr…

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Wikipedia, Prof. Tschuschke und die Krebspersönlichkeit

1. August 2012 21 Kommentare

Seit kurzem steht im Abschnitt Rezeption zu unserer Seite in der Wikipedia eine Kritik, basierend auf einem Text des Psychoonkologen Volker Tschuschke aus dem Buch „Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie“ (Seite 105). Und zwar:

Der Psychoonkologe Volker Tschuschke kritisiert die pauschale Ablehnung der sogenannten „Krebspersönlichkeit“, wie sie auch von Esowatch (Psiram) vertreten werde, und zählt die Seite zu „eher skeptisch zu betrachtende[n] Foren“.

Das hat uns natürlich interessiert: Was sagt denn Herr Tschuschke über uns?

Seriöse Internetforen, wie www.krebsinformationsdienst.de (immerhin Sprachrohr der Deutschen Krebsgesellschaft), oder eher skeptisch zu betrachtende Foren, wie www.esowatch.com (das sich als Kritiker esoterischer Auffassungen geriert) propagieren ein höchst kritisches Bild der sogenannten Krebspersönlichkeit und schlussfolgern, dass es keinerlei Grundlagen für die Annahme eines persönlichkeitsgebundenen Krebsrisikos gebe.

Erstmal möchten wir sagen: Prof. Tschuschke hat mit seiner Auffassung, dass wir skeptisch zu betrachten sind, völlig recht. Aber wir haben da ein paar Punkte: Mehr…

Wikipedia denkt über Streik nach

14. Dezember 2011 Keine Kommentare

In den USA wird zur Zeit über den so genannten Stop Online Piracy Act(SOPA) diskutiert, ein Gesetz, das dem Justizministerium und Rechteinhabern weitergehende Rechte einräumen würde. Webseiten, die urheberrechtlich geschütztes Material zur Verfügung stellen oder den Zugriff auf solches Material erleichtern(!), könnten per Gerichtsbeschluss gesperrt werden. Auch Services wie Paypal müssten finanzielle Transaktionen unterbinden.

Webseiten, die selbst Schritte unternehmen, um entsprechende Seiten zu sperren oder Links entfernen, werden mit Immunität belohnt. Wenn eine Webseite also nicht aktiv das Benutzerverhalten aufzeichnet und beobachtet, können Rechteinhaber behaupten, dass die Seite den Richtlinien des Gesetzes nicht genügt.

Internet-Provider müssten den Zugriff aus den USA auf solche Seiten unmöglich machen, Suchmaschinen dürften diese Seiten nicht mehr anzeigen. Streaming von urheberrechtlichem Material würde zum Schwerverbrechen(Wikipedia listet dazu: Mord, Vergewaltigung, schwere Körperverletzung, Brandstiftung, Raub, …).

Das Problem an diesem Gesetz ist aber vor allem, dass es die technische Infrastruktur für die sofortige Auslöschung jeder unangenehmen Information möglich machen würde. Wenn Suchmaschinen die Info nicht mehr finden, wenn Facebook und Twitter die Links darauf nicht zulassen?

Kritiker des Gesetzes merken weiter an, dass dies das Äquivalent zur großen Firewall von China wäre, viele Anbieter von Services daraufhin die USA verlassen würden, die EFF (Electronic Frontier Foundation) kritisierte das Gesetz massiv. Services wie Tumblr und Vimeo könnten vermutlich dicht machen. Die Proxy Server, die z.B. im Arabischen Frühling genutzt wurden, würden durch dieses Gesetz illegal.

Die Gefahr für Missbrauch ist gewaltig. Wenn z.B. Wikileaks einfach nie verlinkt hätte werden können, von keiner Suchmaschine gefunden hätte werden können? Auch die Wikipedia ist betroffen, ein Bild genügt theoretisch…

Jimmy Wales hat nun auf seiner Diskussionsseite zur Diskussion gestellt, ob die Wikipedia gegen dieses Gesetz streiken soll. In der Diskussion haben sich etwa 80-90% der Beteiligten dafür ausgesprochen, etwas zu unternehmen. Z.B. die Wikipedia Offline zu nehmen, wie es vor kurzem schon die italienische Wikipedia getan hat.

Ziehen wir uns warm an und machen wir uns auf ein paar kalte Tage ohne Wikipedia gefasst.

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Italienische Wikipedia vor dem Aus?

4. Oktober 2011 4 Kommentare

Falls jemand glaubt, die Frage im Titel ist übertrieben, der möge die italienische Wikipedia ansurfen: http://it.wikipedia.org

Dort wenden sich die Nutzer der Wikipedia an die Öffentlichkeit und bitten um den notwendigen Aufschrei, der auch international erfolgen sollte. Hier der volle deutsche Text der Erklärung:

Lieber Leser,

zum derzeitigen Zeitpunkt besteht die Gefahr, dass die italienischsprachige Wikipedia nicht mehr den nützlichen Service, den der Leser bisher erwarten konnte, erbringen kann. Zurzeit ist die Seite, die Sie gerade lesen möchten, nur versteckt, doch es besteht die Gefahr, dass wir bald dazu gezwungen werden können, sie wirklich zu löschen.

In den vergangenen zehn Jahren wurde Wikipedia Teil im Leben von Millionen Internetnutzern, weil sie eine neutrale, frei lizenzierte und vor allem unabhängige Wissensquelle darstellte: eine neue, großartige Enzyklopädie, die jederzeit frei und kostenfrei zugänglich war.

Heute aber stehen die Säulen, auf denen Wikipedia gebaut war: Neutralität, Freiheit und Überprüfbarkeit ihrer Inhalte unglücklicherweise auf wackligem Boden. Ursache dafür ist der Paragraph 29 eines italienischen Gesetzentwurfes, namens „DDL intercettazioni“ (Abhörmaßnahmen).

Dieser Gesetzesentwurf, den das italienische Parlament zurzeit debattiert, enthält neben anderen Dingen eine Verpflichtung für Webseiten, innerhalb von 48 Stunden kommentarlos jegliche Korrektur am Inhalt vorzunehmen, die der Antragsteller im Interesse seiner Reputation fordert.

Unerfreulicherweise verlangt dieses Gesetz keine Evaluation durch eine unabhängige dritte Person. Ausschließlich die Meinung der angeblich beleidigten Person oder Organisation genügt, um die geforderten Korrekturen an der Webseite durchsetzen zu lassen.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jeder, der sich durch irgendeinen Inhalt in einem Blog, einer Online-Zeitschrift oder eben auch Wikipedia angegriffen fühlt, direkt die Entfernung des Inhalts und eine dauerhafte Veröffentlichung einer durch ihn korrigierten Fassung verfügen kann. Als Begründung würde es genügen, einen angeblich schädigenden Inhalt anfechten und widerlegen zu wollen – unabhängig von möglichen angegebenen Quellen und ohne Rücksicht darauf, ob der Inhalt wirklich ein persönlicher Angriff ist.

In all den Jahren haben sich die Benutzer der Wikipedia (zur Erinnerung: Wikipedia hat keine festangestellte Redaktion) verpflichtet gefühlt, auf Nachfrage hin jede Art von Inhalt zu überprüfen, der für jemanden nachteilig sein könnte, ohne dabei auf die Neutralität und Unabhängigkeit des Projektes verzichten zu müssen. In dem sehr seltenen Fall, in dem es nicht möglich war, eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu erreichen, wurde die Seite gelöscht.

Die sich aus Paragraph 29 ergebende Verpflichtung, die Korrektur ohne Recht auf Diskussion und Überprüfung der Inhalte veröffentlichen zu müssen, würde zu einer inakzeptablen Beschneidung der Freiheit und Unabhängigkeit der Wikipedia führen, zur Beschädigung der Prinzipien, auf denen Wikipedia steht, ja letztlich zum Ende des Projektes, wie wir es bis heute kennen.

Es sollte klar geworden sein, dass niemand von uns den Schutz der Reputation, Ehre oder des Ansehens irgendeiner Person oder Organisation in Frage stellen möchte, sondern wir darauf hinweisen, dass jeder italienische Staatsbürger schon durch Artikel 595 des Strafgesetzbuches vor Diffamierungen geschützt ist.

Mit dieser Ankündigung wollen wir unsere Leser über die Gefahren aufklären, die auf uns zu kämen, wenn jedermann selbst in der Lage wäre, willkürlich den Schutz seines eigenen Ansehens und seiner eigenen Reputation durchzusetzen. Unter solchen Bedingungen werden Internetbenutzer wahrscheinlich Abstand davon nehmen, sich mit gewissen Themen oder Personen zu beschäftigen, einzig um Ärger aus dem Weg zu gehen.

Wir wollen Wikipedia frei und offen für alle belassen, weil unsere Artikel auch eure sind – wir sind schon neutral, wieso wollt ihr uns neutralisieren?

Die Benutzer der italienischsprachigen Wikipedia

Wiki-Watch: Wer bewacht die Wächter?

3. Juli 2011 44 Kommentare

Im Herbst 2010 wurde das Projekt Wiki-Watch mit dem hehren Ziel der Qualitätssicherung in der Wikipedia ins Leben gerufen. Angeblich als „Arbeitsstelle im Studien- und Forschungsschwerpunkt ,Medienrecht‘ der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).“, als Forschungsprojekt geführt von dem Journalistik-Professor Wolfgang Stock.

Wie allerdings jetzt bekannt wurde, wurde der Account von Stock durch Mitarbeiter der Wikipedia überprüft und einige Auffälligkeiten festgestellt. Wiki-Watch soll: „… in zahlreichen Konfliktthemen um Religion, Homosexualität und Politik mittels zahlreicher Accounts massiv versucht haben, Artikel in ihrem Sinne zu manipulieren und zu beeinflussen.„. In einem 11 Seiten langen Dossier der Wikipedia Mitarbeiter wird ein interessantes Bild der Vorgänge gezeichnet. Ein Artikel, der zum Schaden einer Pharmafirma gewesen wäre, wurde mehrfach „optimiert“, andere Artikel geschönt.

Stock erklärte der FAZ, dass er in einem 8-Personen Haushalt gelebt hätte und man mit mehreren Laptops gearbeitet habe und vielleicht nicht immer der angemeldete Benutzer mit der Person hinter dem Laptop übereingestimmt haben könnte …

Auf der anderen Seite wurde auf der Wiki-Watch Seite die „Qualität“ der Artikel bewertet.

Wie sich weiter herausstellte, hat Wiki-Watch niemals Etatmittel von der Universität erhalten und wird ausschließlich von unbekannten „Dritten“ finanziert. Die Homepage ist auf die Privataddresse von Wolfgang Stock registriert und gehört ihm damit als Privatperson und nicht der Universität. Ebenso verhält es sich mit dem Logo. Auf die gleiche Adresse ist auch die Homepage von Convincet GmbH, bei der Stock Geschäftsführender Gesellschafter ist, gemeldet. Convincet wirbt mit folgendem Text:

„Wir unterstützen Sie bei Ihrer Interessenvertretung im politisch-gesellschaftlichen Kontext. Ziel ist es, Ihren unternehmerischen Erfolg durch gezielte Interventionen zu sichern und Krisen vorzubeugen. Extrem schnelle und flexible Reaktion auf neue Themen und Problemstellungen ist dabei selbstverständlich.“

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

Die FAZ, die einen Artikel zum Thema verfasst hatte, wurde in der Zwischenzeit mit Klage bedroht und entfernte den Artikel von ihrer Webseite. Aber im Sinne des „Streisand-Effekts“ finden Sie den Artikel natürlich bei uns: hier.

Und weil es dieses Wochenende kein Rätsel gab, hier noch ein kleines:

Rätselfrage: Wie nennt man das, wenn jemand für Geld Artikel manipuliert und gleichzeitig als Qualitätswächter auftritt? Uns ist kein geeigneter Begriff eingefallen.

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Edit: Das Dossier wurde verlinkt

 

EsoWatch: Hier der autorisierte Text für Wikis

2. November 2010 14 Kommentare

Es tut uns leid. Bei der deutschen Wikipedia sind wir momentan der Spitzenreiter, was Editwars betrifft. Inzwischen sogar vor Stuttgart 21.

Hier nun ein Text, wiki-konform formatiert, zum Übernehmen, damit endlich mal die reine Wahrheit über EsoWatch in diversen Wikis verbreitet wird:

“’EsoWatch“‘

Die angeblich esoterik-kritische Webseite [https://www.psiram.com/de EsoWatch] bietet seit sehr langer Zeit Raum für Spekulationen und Gerüchte, u.a. weil es den Betreibern Jahrhunderte vor [[Browser|Tim Berners-Lee]] und [[Alfred_E._Neumann|von Neumann]] gelang, eine Webseite zu machen.

==Hintergrund==
Aussteiger des umstrittenen Projekts gibt es mittlerweile einige, stellvertretend seien der (nicht nur in christlichen Kreisen) weithin anerkannte [[Antichrist]] und [[Albert_Hofmann|Albert Hofman]] genannt. Diese berichten von sektenähnlichen Strukturen innerhalb dieses [[Ich-AG|Projekts]], das zwar, der öffentlichen Wahrnehmung entsprechend, wirklich von der [[Aspirin|Pharma-Industrie]] gesponsert wird, allerdings alles andere als esoterikfeindlich ist. Ganz im Gegenteil setzt man gezielt unterdrückte verborgene Erkenntnisse für die eigenen Zwecke ein. Vor diesem Hintergrund sollte es nicht verwundern, dass viele Aussteiger, wie die beiden genannten, nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Für esoterische Kenntnisse der EsoWatcher finden sich viele Belege, u.a. in aus Haithabu stammenden Tonsteinescherben. Damit wird eine Verbindung zu dieser frühen Hochburg des Okkultismus, die, ähnlich wie Atlantis, durch ein fehlgelaufenes esoterisches Experiment den Untergang gefunden hat, zwangsläufig (zur Wichtigkeit der Tonsteinescherben für EsoWatch siehe ‚Konflikte‘).

Neben der Pharmaindustrie ist EsoWatch auch ein willfähriges Organ der [[Wahrheit]]svertuschungspläne der [[Bilderberger]].

==Geschichte==
Diese liegt wie Haithabu im Dunkeln. Das kommt der Pflege einer mysteriösen Aura natürlich zu Gute.

==Anonymität==
In der Eigendarstellung von EsoWatch ist die Anonymität der (EsoWatch-untypischen) Ungepflegtheit der klassischen Vertreter der Eso-Szene geschuldet: Die bekanntermaßen hohe sexuelle Anziehungskraft der EsoWatcher auf das andere Geschlecht könnte unkalkulierbare Risiken für die EsoWatcher bergen. Dies ist aber nicht das alleinige Motiv: Die Anonymität dient des Weiteren der geschickten Verdeckung der Tatsache, dass EsoWatcher selbst erfolgreich Channeling und Tischrücken einsetzen und durch ihr sehr ausgeklügeltes Makrelenweitwurforakel über ein äußerst verlässliches Mittel zur Beurteilung der Zukunft verfügen. Dieses Wissen will man nicht mit der Allgemeinheit teilen. Das liegt unter anderem auch an den den Wurzeln des Projekts in Haithabu: Hier wurden traditionell nicht nur Tonsteinescherben, sondern auch die Fischrezepte als Familiengeheimnis betrachtet. Als Beleg wird gemeinhin auf den Sinnspruch “zey des dohnes dräger du und lasz maagrel auch in ruh“ verwiesen.

==Bekannte Tatsachen==
Durch die schon erwähnten Aussteiger gelangte statistisches Material über die EsoWatcher in die Öffentlichkeit. Demzufolge:
*ist die Durchschnittsgröße der männlichen Esowatcher 1,92 m, das Durchschnittsgewicht liegt bei 98 kg bei einem Körperfettanteil von 12%
*ist die Durchschnittsgröße der weiblichen EsoWatcher 1,83 m, das Durchschnittgewicht liegt 70 kg bei einem Körperfettanteil von 19%
*betrug die Durchschnittsstudiendauer 7,3 Semester ohne bzw. 8,1 Semester mit Promotion
*werden im Durchschnitt 3,1 Fremdsprachen fließend und 5,8 in Grundkenntnissen beherrscht
*beträgt die Durchschnittsteilnahme an Olympischen Spielen 1,3
*beträgt die mittlere Nominierung zu Nobelpreisen 0,4
*ist die durchschnittliche Makrelenweitwurfweite 12,23 m (gestoßen) bzw. 18,12 m (klassisch gedreht).

==Konflikte==
Entgegen dem in der (zu Recht) verängstigten Öffentlichkeit vorherrschenden Bild bilden die Teilnehmer des Projekts alles andere als einen monolithischen und erst recht keinen [[Schwarzer_Block|schwarzen Block]]. Erste Konflikte kamen anscheinend schon durch Meinungsverschiedenheiten bei der Umstellung von Tonsteinescherben auf HTTP als Trägerprotokoll zum Ausbruch. Diese latenten Konflikte wurden in letzter Zeit offensichtlich akut, wie sich in der sog. [[Maserati]]-[[911|Porsche]]-Krise zeigt.

==[[Maserati]]-[[911|Porsche]]-Krise==
Durch unzureichend abgeschirmte Channelingkanäle sind Details dieses aktuellen Konfliktes an die Öffentlichkeit gelangt. Diese Informationen decken sich mit Andeutungen des Aussteigers [[Oscar_Wilde|wilder Oskar]], dessen plötzlicher Tod vor diesem Hintergrund nicht wirklich überraschen sollte.

Details sind unklar, aber übereinstimmend lässt sich aus den genannten Quellen folgendes Bild zeichnen:
Nach der traditionellen, von den Sponsoren für EsoWatch ausgerichteten Rotwildhetzjagd im Odenwald traf man sich 2009 zu einer zünftigen Jagdfeier in [[Hainstadt]]. Der Tradition der [[Bilderberger]] entsprechend ist dieser Termin ein Fixum im Kalender der EsoWatcher und findet aus nachvollziehbaren Gründen immer an St. [[Martin]] statt. EsoWatch war es in dem Jahr gelungen, das [[MacDonalds|Bevölkerungsreduktionsprogramm]] der Bilderberger durch [http://de.wikipedia.org/wiki/2009#Januar Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Norwegen] einen bis dahin nicht erhofften Erfolg zu bescheren. Als Anerkennung sollte jedes EsoWatch-Mitglied eine Prämie in Form eines Porsche [[911]] erhalten. Die Annahme wurde von einem nicht unerheblichen Teil der Anwesenden verweigert: Die [[Schamane|schamanische]] Fraktion unter den Anwesenden aus Pietätgründen dem an diesem Tag erlegten Rotwild gegenüber, deren Geister man durch den im Porsche-Emblem abgebildeten Hirsch nicht erzürnen wollte. Die [[Satan|satanische]] Fraktion hingegen bestand auf Maserati, da sie in dessen [[Gabel|Emblem]] sich besser vertreten fand. Dieser Konflikt ist offensichtlich bis zum heutigen Tag noch nicht gelöst.

Inwiefern die zersetzenden Bestrebungen von EsoWatch durch diesen aktuellen Konflikt behindert sind, lässt sich nicht klar feststellen. Zumindest scheinen die Bilderberger durch diese Zurückweisung tief gekränkt worden zu sein, wodurch die Finanzierung von EsoWatch offensichtlich in eine Schieflage geriet. Als Beleg hierfür wird gemeinhin die [[Bankenkrise 2008]], die eine direkte Folge dieser Finanzierungsprobleme ist, sich aber durch die unzureichende Abschirmung der Channelingkanäle vor dem eigentlichen Auslöser manifestierte, angesehen.

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