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„Der Standard“ aus Wien die Zweite

Es gibt doch noch Gerechtigkeit und Vernunft auf der Welt. Der österreichische „Standard“, der in seiner Online-Ausgabe Werbung für die Homöopathie machte:
„“Der Standard“ aus Wien“ (von uns) und
„Homöopathiepropaganda in der Qualitatszeitschrift“ (von Astrodicticum Simplex), bringt zum achzigsten Geburtstag von James Randi ein Interview mit dem Altmeister.

Der Zauberkünstler James Randi hält nichts vom Glauben an Übernatürliches. Seine „James Randi Educational Foundation“ hat sich zum Ziel gesetzt, angebliche paranormale Phänomene zu untersuchen. Wer es schafft, unter wissenschaftlich-objektiven Bedingungen übernatürliche Fähigkeiten nachzuweisen, kann sich bei Randi eine Million Dollar abholen. Weder Astrologen noch Wünschelrutengänger oder Homöopathen haben das bisher geschafft. Der STANDARD sprach mit James Randi anlässlich seines achtzigsten Geburtstages.

STANDARD: Sie waren selbst lange Zauberkünstler und lebten von der Faszination des Unerklärlichen. Können Sie Begeisterung über angeblich übersinnliche Phänomene nicht auch nachvollziehen?

James Randi: Nein, das kann ich nicht. Ein Zauberkünstler ist eine völlig ehrliche Person. Er sagt von vornherein: „Ich werde dich täuschen, indem ich Tricks verwende.“ Ein Spiritist wird das nie zugeben.

STANDARD-Interview: „Dieselben Tricks, die ich benutze“
Über die Gefahr, sich auf Übersinnliches zu verlassen: James Randi im Gespräch

Einen richtigen Artikel, der sich unter anderem der Homöopathie widmet, gibt es auch noch.
Auszug:

Randi gegen Homöopathie
Zu den paranormalen Phänomenen zählt James Randi auch die Homöopathie: „Bei homöopathischen Präparaten wird der Wirkstoff so sehr verdünnt, dass keine Spur der originalen Substanz mehr darin enthalten ist. Wenn das eine Krankheit heilen könnte, wäre das übernatürlich.“ 1988 behauptete eine französische Forschergruppe, den Wirkmechanismus von Homöopathie in Form eines mysteriösen „Gedächtnisses des Wassers“ wissenschaftlich nachgewiesen zu haben. James Randi wurde daraufhin vom weltberühmten Wissenschaftsjournal „Nature“ eingeladen, die Sache näher zu untersuchen. Randi entwickelte gemeinsam mit den Wissenschaftlern ein genaues Versuchsprotokoll, das keine Täuschungen zulassen sollte. Das Experiment wurde wiederholt – und plötzlich war der geheimnisvolle Effekt verschwunden. Der Glaube an den Effekt hatte die Wissenschaftler offenbar unbewusst dazu gebracht, ihre Daten einseitig zu interpretieren.

„Nichts als fauler Zauber“
James Randi kämpft mit wissenschaftlicher Methodik gegen das Übernatürliche – zu den paranormalen Phänomenen zählt er auch die Homöopathie

Danke „Standard“ und Alles Gute zum Geburtstag James Randi!

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