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Detlef Hardorp

Dr. Hardorp ist eine Schlüsselfigur im Skandal um das Kinderheim der KJHE in Rädel, die nach den Prinzipien der Waldorfpädagogik arbeitet. Seine Rolle wurde in mehreren Kommentaren zu diesem Blogbeitrag angesprochen. Wir haben die öffentlich verfügbaren Informationen über Dr. Hardorp gesammelt und einen wiki-Artikel über ihn verfasst. Nicht öffentlich verfügbar ist die Info, dass Dr. Hardorp mit Malcolm Hope, dem Vorstand der KJHE, gut befreundet ist. Eine kritische Distanz zu den Vorgängen in Rädel ist von daher also nicht zu erwarten. Viel Spaß!

  1. 24. August 2008, 19:22 | #1

    Anthropo"sophen", die wie Hardorp so verbissen sind, dass sie vermutlich sogar Wasser kauen, sind eine echte Gefahr. Ein irrwitziger Verein huldigt dem Wahnsinn. Es wäre schön, wenn sich hier mal ein echter Profi in Sachen Psychiatrie melden würde.

  2. thomas
    29. August 2008, 20:06 | #2
  3. Andreas Lichte
    9. Januar 2009, 14:14 | #3

    Kommentar zu Dr. Detlef Hardorp bei "info 3", anthroposophisches Magazin:

    http://www.info3.de/wordpre

    Andreas Lichte schreibt:
    Mittwoch, 7. Januar 2009 um 12:50 Uhr.

    info 3 übt den Schulterschluss mit Dr. Detlef Hardorp …

    Wissen die noch, was sie tun?

    Der gläubige Anthroposoph Hardorp verkauft seinen naiven Waldorf-Klienten Steiner:

    http://www.waldorf.net/html

    “Rudolf Steiner: Philosoph und Wissenschaftler

    Rudolf Steiner war promovierter Philosoph und hat sich zeitlebens nicht gescheut, seine oft sehr kritischen Gedanken über die Zeitlage und die vermeintlichen Grenzen des Erkennens scharf zu formulieren. Früh beschäftigte er sich mit Mathematik, den Naturwissenschaften sowie Goethes naturwissenschaftlichen Schriften. Wiederholt betonte er die Notwendigkeit einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung als Voraussetzung für ein Verständnis der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Es ist eine auch heute noch wenig bekannte Tatsache, daß er vor dem ursprünglichen Lehrerkollegium über vierzig Vorträge in drei Zyklen über Naturwissenschaft hielt. Bemerkenswert ist u.a., daß er in einem dieser Vorträge schon im Jahre 1920 eine Differentialgleichung für Lichtwirkungen entwickelte, die erst drei Jahre später von Erwin Schrödinger “neu” entdeckt wurde. Sie spielte als Grundlage der Quantenphysik in der modernen Naturwissenschaft eine nicht unbedeutende Rolle. Steiners Erkenntnismethode war eben keineswegs vage und okkult-nebulös, wie manchmal behauptet wird. Sonst hätte sie sich nicht auf so vielen Gebieten als äußerst lebenspraktisch und kulturerneuernd erwiesen.”

    Steiner als Entdecker der Quantenphysik!

    WOW!

    Dr. Andreas Krämer, Physiker, hat die Ausarbeitung “Rudolf Steiner and Schrödinger’s equation” by Detlef Hardorp and Ulrich Pinkall, in “Mathematisch-Physikalische Korrespondenz”, Nr. 201, Johanni 2000, als Experte untersucht. Für den Leser, der die Untersuchung nicht in voller Länge (siehe link unten) lesen will, hier sein Kurz-Fazit:

    “Für den Physiker ist eine mathematische Formel ohne eine klare Beschreibung der enthaltenen Grössen keine Theorie. Nach meinem Verständnis der Grössen in der Steinerschen Formel (Kontext Wärmeleitung/Energieumsatz) wird daraus sogar eine falsche Theorie.”

    Zur abschließenden Beurteilung aussagekräftig erscheinen auch die Kommentare Prof. Ulrich Pinkalls (TU-Berlin) und Dr. Detlef Hardorps, denen Dr. Krämers Skript zur Kritik vorlag.

    Prof. Ulrich Pinkall:

    “Ich selbst habe auch ein etwas ungutes Gefühl dabei, das ganze Thema als Munition in Debatten um die Wissenschaftlichkeit der Waldorf-Pädagogik zu verwenden.”

    Dr. Detlef Hardorp:

    “Keiner wird bestreiten, dass Feynmann natürlich eine wesentlich gründlicheren Bezug zur Physik hatte als Steiner. Das aber just Steiner eine Gleichung intuitiv an die Tafel schreibt, die einige Jahre später in der Physik zu den bedeutsamsten Gleichungen überhaupt werden wird, erscheint mir symptomatisch für Steiner zu sein. Denn das hat er doch in vielen Bereichen gemacht: von außen betrachtet stochert er unprofessionell in allen möglichen Gebieten herum, und trifft mit unverschämter Sicherheit immer wieder Goldadern, auch wenn er nicht den wissenschaftlichen Apparat bieten kann, mit dem das dann meist später von anderen wesentlich vollständiger gemacht wird.”

    https://www.psiram.com/med

  4. “Unzeitgemäßes Vokabular”
    17. Juli 2010, 12:10 | #4

    Bei: https://blog.psiram.com/?p=269&cpage=1#comment-9073 ist Dr. Detlef Hardorps Artikel “Unzeitgemäßes Vokabular” dokumentiert. In seinem Artikel verteidigt Detlef Hardorp Rudolf Steiners Vorstellungen von Menschenrassen.

    Michael Mentzel, “Themen der Zeit”, hatte den Artikel “Unzeitgemäßes Vokabular” von Hardorp veröffentlicht. Jetzt hat er ihn gelöscht. Michael Mentzel übt einmal mehr anthroposophische Selbstzensur: Besser, die Öffentlichkeit erfährt nicht, was Anthroposophen denken.

  5. Waldorfschule: „Detlef Hardorp, der Berlin-Brandenburgische Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit“ | Ruhrbarone
    19. November 2010, 11:52 | #5

    „Waldorfschule: „Detlef Hardorp, der Berlin-Brandenburgische Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit“

    Jetzt ist schon wieder was passiert. Nein, keine Sorge. Der „Berlin-Brandenburgische Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit“, Detlef Hardorp, hat kein Kind tot gebissen. Obwohl. Beschwören möchte ich das nicht– (…)“

    weiter: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„detlef-hardorp-der-berlin-brandenburgische-bullterrier-der-anthroposophischen-offentlichkeitsarbeit“/

  6. Andreas Lichte
    30. Januar 2012, 13:00 | #6

    „Waldorfschule: Dr. Detlef Hardorp verkauft Rudolf Steiners Rassismus als Multikulti“

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-dr-detlef-hardorp-verkauft-rudolf-steiners-rassismus-als-multikulti/

  7. Andreas Lichte
    11. August 2012, 10:39 | #7

    “Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’

    (…) Anthroposophen arbeiteten in allen für sie wichtigen Praxisfeldern mit nationalsozialistischen Organisationen zusammen, im Überblick:

    – Waldorfschulen: „Das Motto der Waldorfbewegung im »Dritten Reich« lautete: »Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft.«1 Ihrer Selbstdarstellung zufolge lieferte die anthroposophische Pädagogik einen wesentlichen Beitrag zum Aufbau des neuen Deutschlands durch »die Pflege des völkischen Gedankens und die Betonung des Wesens und der Aufgaben des deutschen Geistes« und stand damit »im Einklang mit der Grundgesinnung des nationalsozialistischen Staates«.2“3

    – Anthroposophische Medizin: „Die Vereinigung anthroposophischer Ärzte stellte eine Hauptstütze der NS-treuen »Reichsarbeitsgemeinschaft für eine Neue Deutsche Heilkunde dar«.“4

    – „Biologisch-dynamische“ Landwirtschaft: „1935 wurde der »Reichsverband für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise« korporatives Mitglied der nationalsozialistischen »Deutschen Gesellschaft für Lebensreform« (Motto: »Die Weltanschauung der Deutschen Lebensreformbewegung ist der Nationalsozialismus«).“5 (…)

    Credits: Die Darstellung der Geschichte der Anthroposophie im Verhältnis zum Nationalsozialismus ist eine Kurzzusammenfassung der Forschung von Peter Staudenmaier, seit August 2011 Professor für „Modern German History“ an der Marquette University (…) Die Darstellung wurde von Peter Staudenmaier durchgesehen.”

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/

  8. Andreas Lichte
    11. August 2012, 10:42 | #8

    “Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute

    (…) Was der Historiker Helmut Zander als End- und Höhepunkt von Steiners Rassendenken zitiert, „Die weiße war nun »die zukünftige, die am Geiste schaffende Rasse« (GA 349,67 [1923])“, wird bei Detlef Hardorp zu, Zitat Hardorp, „Steiners Haltung zur multikulturellen Gesellschaft in einer globalisierten Welt“. Dieses Weisswaschen „gelingt“ Hardorp durch selektives und sinnentstellendes Zitieren Steiners, siehe: „Waldorfschule: Dr. Detlef Hardorp verkauft Rudolf Steiners Rassismus als Multikulti” (…)”

    zum vollständigen Artikel: http://www.ruhrbarone.de/hitler-steiner-mussolini-anthroposophie-und-faschismus-gestern-und-heute/

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