Offener Brief an die Gemeinde Bad Boll

Ein offener Brief von GWUP-Mitgliedern an eine Gemeinde im Württembergischen, die es für nötig hält, Schwurbel offen auf ihrer Homepage zu bewerben. Problematisch ist dies insbesondere deshalb, weil man das unter der Rubrik „Gesundheitsdienstleister“ macht und weil man sich als Kurort präsentiert. Die Gemeinde Bad Boll ist daneben noch die Heimat der anthroposophischen Wundermittelfirma Wala, … Weiterlesen

Das Konzept der absconditen Interpaginalität – eine critical hunt for easter eggs

Martin Mahner hatte es gewagt, die heilige Kuh (shoutout an alle Menschen mit hinduistischem Familienhintergrund), das 2023er Triggerwort, den neurechten Kampfbegriff, ein stolzes Wort der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung den Sammelbegriff WOKE zum Thema eines wissenschaftstheoretischen Vortages zu machen. Jeder normale Skeptiker hätte gedacht: “ Toll, endlich macht sich mal jemand die Mühe, dieses Knäuel aufzudröseln und … Weiterlesen

Psiram Leaks

Unsere NWO-Hacker haben sich Zugriff auf die Vorstandssitzungsprotokolle der GWUP und die Protokolle der GWUP-Wissenschaftsratsitzungen verschaffen können. Wir veröffentlichen hier einige Auszüge, um es Mitgliedern der GWUP zu ermöglichen, sich eine Einschätzung zu den internen Abläufen zu bilden. Eigentlich müssten diese innerhalb der GWUP frei verfügbar sein, sollte man annehmen. Doch der Informationsaustausch innerhalb des … Weiterlesen

Wie und warum arbeitet Rubikon News

Rubikon News ist aktuell besonders aktiv, wenn es um das Verbreiten von Fake-News, Falschinformationen und Verschwörungstheorien um die grassierende Covid-19-Pandemie geht. Als einer der wichtigsten Parteien, die an der Verbreitung von Falsch- und Fehlinformationen in westlichen Staaten interessiert sind, gilt der russische Staat. Bereits Anfang April warnte der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) vor der gefährlichen Einflussnahme russischer Agenturen, die Desinformation zum Zwecke der Destabilisierung in westlichen Demokratien nutzten.

An vorderster Front stehen dabei die Staatsmedien Russia Today und Sputnik, die auch über entsprechende, deutschsprachige Ableger verfügen. Daneben ist auffällig, dass viele der sich selbst als „alternative Medien“ bezeichnenden Angebote, wie KenFM und Kla TV ebenfalls die gleichen Fakemeldungen verbreiten. Insbesondere Rubikon steht im Verdacht, diese Art von Propaganda in der Rolle als Putins fünfte Kolonne mehr als nur zufällig zu spielen. Die engen Beziehungen, die man zu RT Deutsch pflegt, sind sicher mit einer entsprechenden Agenda verbunden. Das wird nur allzu deutlich, wenn man sich die aktuelle Ergänzung unseres Wiki-Artikels zu Rubikon ansieht. Auf Hinweis eines Foren-Nutzers sind wir einer Sache nachgegangen, die Rubikon eindeutig als Propagandakanal des Kremls ausweist. Worum geht es?

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Hanau, 19. Februar 2020, der Herr Professor Doktor Ohnemichel, und was man dazu wohl auch noch sagen darf

Nach den Mordtaten vom vergangenen Mittwoch ist die Bitte an Psiram herangetragen worden, wir möchten hierzu doch etwas schreiben. Dem kommen wir gerne nach. Und zwar mit ein paar Anmerkungen unter dem gemeinsamen Motto: Das wird man wohl noch sagen dürfen.

Das Blut der Opfer war noch nicht trocken, als die Apologeten bereits wussten, wo der Hase läuft: Ein „wirrer Einzeltäter“ habe gewütet. Wie wirr der Mordbube von Hanau tatsächlich war, wie individuell und unorganisiert er handelte, ist bis zu dieser Stunde nicht bekannt, vielleicht wird man es nie vollständig aufklären können; man kann ihn ja nicht mehr fragen. Auch wenn es starke Anzeichen für eine ernsthafte psychische Störung gibt: Das alles ist eine Frage der Auswertung von Indizien – schriftliche und mündlich überlieferte Äußerungen, Zeugnisse des Abgleitens in parallele Vorstellungswelten; das wird man sich genau ansehen und die gebotenen Schlüsse ziehen müssen. Nur: Am frühesten Morgen des Folgetages, um sage und schreibe 00:38 Uhr, als der Herr Prof. Dr. rer. pol. Jörg M. seine Diagnose meinte stellen zu müssen,

konnte darüber genau nichts bekannt sein. Was lehrt uns das? Der Herr Prof.Dr.rer pol., promovierter und habilitierter Volkswirt, im derzeitigen Hauptberuf Bundesvorsitzender einer Partei, die sich „Alternative“ nennt, hat eine knappe Stunde nach Vollendung der Tatenserie wie in einem Pawlowschen Reflex eine bei solchen Anlässen beliebig wiederholbare – und in der Vergangenheit gut bewährte – Phrase herausgehauen: Uns geht das doch nichts an!

Ein erstes, was man hierzu wohl noch sagen darf: Herr Professor Doktor Ohnemichel, so ein Geschwafel kotzt uns an. Wirklich, es kotzt.

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Homöopathie. BEI SEPSIS???

Die stetig wachsende deutsche Skeptiker-Gemeinde, auch bekannt als „Skeptiker-Lobby“ oder „Skeptiker-Sekte“, guckt in diesen Tagen nach Bayern und reibt sich verblüfft die Augen. Auf Initiative der CSU und der Freien Wähler, mit Unterstützung der Grünen, wurde vorgestern im dortigen Landtag der Beschluss gefasst, eine wissenschaftliche Studie in Auftrag zu geben.

Zur Homöopathie. Als Mittel zur Reduktion der Antibiotika-Abgabe. Weil die Politik der Wissenschaft gefolgt ist und sich die Gefahr der Antibiotikaresistenz als politisch relevantes Thema zu eigen gemacht hat. Und jetzt wissen möchte, was man dagegen tun kann. Mit Alternativmedizin. Und speziell mit Homöopathie.

So als hätte es die Diskussion der letzten Jahre, die die nachgewiesene und immanente Wirkungslosigkeit der Homöopathie ins öffentliche Bewusstsein gebracht hat, nicht gegeben.

Das Ergebnis ist eine ungläubige und fassungslose Schockstarre unter den Skeptikern, die sich in den letzten Jahren am Diskurs beteiligt haben, freiwillig und unentgeltlich. Gerade weil wir immer wieder betonen, dass Big Pharma und Big Woo sich im Hinblick auf die Geschäftspraktiken nichts schenken und dass die Förderung der Gesundheitskompetenz der Patienten beide Probleme gleichermaßen angeht: Verringerung des Schadens durch nachgewiesen unwirksame Therapien, wie z.B. Homöopathie, und Sensibilisierung für die ebenfalls schädliche Überversorgung mit Antibiotika. Antibiotikaresistenz als Folge von unverantwortlichem Verordnungsverhalten, welches durch die Marketingstrategien der pharmazeutischen Hersteller befeuert wird, ist unbestritten ein Problem. Bereits seit Jahren warnen Wissenschaftler davor, dass wir etablierte Behandlungsoptionen wie Penicillin und Amoxicillin, die in der Vergangenheit Menschenleben gerettet haben und immer noch retten, mittelfristig verlieren könnten.

Was kann jetzt noch getan werden, wie sollten Skeptiker mit der Situation umgehen? Sollten sie auf die Ergebnisse der Studie warten, um dann im Rahmen des wissenschaftlichen Diskurses methodische Kritik zu üben? Hier ein Wort der Warnung: Auftragsforschung wird in der Regel nur als so genannte „graue Literatur“ veröffentlicht. Das heißt, der Auftraggeber erhält einen Bericht, den er dann z.B. ins Internet stellen kann. Vielleicht gibt es eine offizielle Ergebnispräsentation, z.B. im Gesundheitsausschuss des Landtages. Was es aber sicher nicht geben wird, ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Vorgehen, denn wenn die Studienautoren keine wissenschaftliche Veröffentlichung anstreben, wird es auch kein peer review geben, genauso wenig wie eine Ergebnispräsentation im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz, bei der methodisch versierte Kollegen den notwendigen Input zu den Limitationen geben können.

Sollten skeptische Wissenschafler (mit anderen Worten: Wissenschaftler) die Studie deshalb boykottieren?

Ganz im Gegenteil!

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Enttarnt! Hintergründe und Hintermänner von PSIRAM!

Wenn die Trutherhorde die Psiram-Basis stürmt, wird’s Zeit das Weite zu suchen. Wenn es denn klappen würde…

Letztens im geheimen Psiram-Hauptquartier: celsus trocknet sich gerade nach einem erfrischenden Bad im Pharma-finanzierten Geldspeicher ab. Pelacani füttert träge den Welpen-Häcksler. Plötzlich hält er inne.

„Hast du das auch gehört?“

„Was?“ fragt celsus und legt den Kopf schief, um sich die letzten Cent-Stücke aus den Ohren zu schütteln.

„Da war was.“

„Was soll da gewesen sein? Wir sind hier in einem stillgelegten Endlager, ein paar Meter unter der Erde, umgeben von Stahlbeton, da kannste nix hören.“

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In eigener Sache

Wir werden am Dienstag, dem 18.12.2018, nachmittags vom Netz gehen. Wir haben uns entschlossen aufzugeben … nee, April April. Es sind nur Wartungsarbeiten! Nur zur Info: Die Wartungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Es kann in den nächsten Tagen zu Ausfällen kommen.

Angelesen: „Verschwörungstheorien“ von Bernd Harder

Wer sich schon länger mit dem Thema Verschwörungstheorien beschäftigt, wird sie kennen: die seltsam verbogenen Argumente, sich selbst bestätigenden Scheinfakten, die Zirkelschlüsse und „Cui bono“-Fragen. Als unbeteiligter Beobachter ist es ja gelegentlich sogar unterhaltsam, besonders wenn man schon vorher ahnt, zu welchem aktuellen Ereignis sich bald wieder die üblichen Aluhüte zu Wort melden werden. Dem fleißigen Skeptiker stellen sich allerdings auch immer wieder dieselben Fragen: Wer glaubt so einen Blödsinn? Warum verbreiten sich auch die abgefahrensten Mythen wie ein Lauffeuer? Was kann man dagegen tun?

Das handliche Büchlein von Bernd Harder, dieses Jahr erschienen (160 Seiten, 10 Euro), liefert einige Antworten und hilft beim Verständnis der Zusammenhänge. Dabei bezieht es sich auf aktuelle Internet-Verschwörungstheorien, aber auch geschichtliche Zusammenhänge kommen nicht zu kurz.

Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema findet sich am Anfang jedes Kapitels eine Behauptung oder These, die nach eingehender Diskussion zu einer Schlussfolgerung führt. So geht Bernd Harder am Anfang auf die Frage ein, woran man eine Verschwörungstheorie erkennt und was sie von einer „echten“ Verschwörung unterscheidet. Auch die Verwendung des Begriffes selbst wird ausgiebig diskutiert und dabei plausibel erklärt, warum hier nicht von Verschwörungsglaube oder Verschwörungsideologie gesprochen wird.

Was also lernen wir bei der Lektüre des Buches? Etwa, dass Verschwörungstheorien eine Methode zur Komplexitätsreduktion sind und damit einfache Antworten auf komplizierte Fragen geben. Und wir erfahren, was der Glaube an Verschwörungstheorien mit Mustererkennung oder der Angst vor Kontrollverlust zu tun hat. All diese Erklärungen kommen leicht verständlich daher, werden aber trotzdem sorgfältig belegt. An keinem Punkt hat man das Gefühl, Bernd Harder habe sich eine Erklärung einfach ausgedacht. Vielmehr arbeitet er ausgiebig mit Zitaten anerkannter Experten oder fasst deren Erkenntnisse unverfälscht zusammen. Eine umfangreiche Literaturliste lädt zur Vertiefung des Themas ein.

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In nicht eigener Sache: Kennen Sie Stuart Styron?

Sehen Sie, wir auch nicht. Stuart Styron (geb. 1975 in Arnsberg) ist ein deutsch-aramäischer Künstler und staatl. anerk. Schauspieler … dem es bisher nicht gelang, die Relevanzhürden der deutsch- oder englischsprachigen Wikipedia zu überwinden. Das scheint ihn zu allerlei Aktivitäten anzuspornen, die deutlich über die zehn Gebote oder die Lehre des Engelwerks hinausgehen. So bildet … Weiterlesen

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