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Humbug des Monats – Dezember

Und hier wieder unser beliebter Humbug des Monats – diesmal der Heilpraktiker Dr. Johann Lechner.
Er punktet besonders auf dem Feld der (pseudo-)wissenschaftlichkeit , was die Referenzen auf Skalarwellen eindrucksvoll nachweisen. Aber auch in Punkto Abzocke ist man sehr kreativ:

Wir alle leiden an Krankheiten, von denen wir noch gar nichts wissen. In diese unerkannten Bahnungen und Prozesse gibt der MindLINK-Dialog mit dem Inneren Bewusstsein Einblick. PrevenTEST® arbeitet mit Begriffen von biodynamischen Entwicklungstendenzen und dient der Analyse von organischen und energetischen Prozessen und deren therapeutischer Kompensation

Den Leuten einfach einzureden, dass Sie krank sind ist ein genialer Schachzug und muss mit einem Humbug des Monats bedacht werden. Applaus für Dr. Lechner!

  1. 13. Dezember 2008, 19:34 | #1

    Der Herr Zahnarzt hängt auch bei den Hamer-Anbetern von Proleben mit drin. Seht mal:
    http://www.transgallaxys.co

  2. 14. Dezember 2008, 13:36 | #2

    Ach da schau her…

  3. Ella
    14. Dezember 2008, 18:51 | #3

    OHNE WORTE !!!

    http://www.pilhar.com/

  4. Kathy
    14. Dezember 2008, 21:01 | #4

    Oh Gott, mir ist grade richtig schlecht von dieser Pilhar-Seite… kannte ich noch gar nicht…
    Ich kann einfach nicht glauben, dass diese Menschen nach allem was dieser Mann ihrer Tochter angetan hat noch so denken können…. *kopfschüttelnd*

  5. 14. Dezember 2008, 21:10 | #5

    Diese Pillar-Seite ist wirklich eine der Schlimmsten. Einfach zum Heulen.

  6. 14. Dezember 2008, 23:26 | #6

    Pilhar demonstriert, wie einige klassische Dramen funktionieren, auch zum Teil das, was man heute als "Stockholm-Syndrom" bezeichnet.

    Er bringt es nicht über sich, dass seine Tochter wegen seinem Unsinn gestorben wäre zu akzeptieren. Dass andere zum Wohle der Tochter mit Gewalt eingegriffen haben und er der Idiot ist.

    Bei Kindern kann man die Urform dieses Verhaltens noch ganz gut sehen, wenn sie in der Gruppe sich selbst versehentlich verletzt haben und den Vorgang dann wiederhohlen, damit es nach Absicht ausschaut und keiner auf die Idee kommt, man wäre blöd oder ungeschickt.

  7. 15. Dezember 2008, 14:50 | #7

    Stimme rincewind zu. Es sind die Schuldgefühle die den Mann antreiben. Er hat seinen Beruf als Ingenieur aufgegeben und lebt nur noch von seinen GNM-Aktivitäten.

    Anstatt sich kritisch mit dem eigenen Handeln auseinander zu setzen, versucht er die Mitschuld am Leider seiner Tochter durch Verschwörungstheorien und Lügen zu ‚rationalisieren‘. Ganz am Anfang mag ja auch eine durch Unkenntnis und Fehlinformation bedingte und völlig verständliche Unsicherheit vorhanden gewesen sein.

    Als medizinischer Laie (erkennbar an seinem fehlerhaften Jargon, Irrtümern zu anatomischen und physiologischen Gegebenheiten) gelingt es ihm auch nicht seine Fehlinterpretationen die durch Unkenntnis entstehen, zu erkennen. Jemand der sein eigenes Kind derart in Gefahr gebracht hat, und versucht seine Schuld durch Leugnung von Tatsachen reinzuwaschen, verliert irgendwann komplett den Bezug zur Realität und wird zu einer öffentlichen Gefahr.

  8. Ella
    15. Dezember 2008, 16:45 | #8

    Anscheinend hat sich das Ganze aber für Pilhar zu einer recht lukrativen Geldquelle entpuppt:

    http://fieber.blogg.de/eint

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