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Links schützt vor Eso nicht

EsoWatch ist politisch neutral – wir sind der Meinung, dass bezüglich Irrationalität alle politischen Strömungen Dreck am Stecken haben. Ein schönes Beispiel ist die linke TAZ: Hier wird die antroposophische Heilkunde bejubelt, hier Steiner selbst. Wie sich die Ansichten des Rassisten Steiner mit linkem Selbstverständnis vereinbaren lassen, erschließt sich uns nicht.

  1. 4. August 2009, 11:53 | #1

    Das stammt beide Male von einer Gisela Eberhardt, ist also wahrscheinlich zugekauft von einer Freien.

    Das "linke Selbstverständnis" ist nicht immer Produkt einer näheren Beschäftigung. Wenn bei so manchem Linken das "Linkssein" nicht einer tiefergehenden Reflexion, sondern banal und oberflächlich dem Wunsch, "anders" zu sein, entspringt, dann wird alles gut geheißen, was anders, "alternativ" daher kommt. Linke sind oftmals Romantiker, für die sich "individuell", "natürlich" und "sanft" ohne nähere Sichtung gut anhört und da wird schon mal nicht näher hingeschaut, wer da die Klischees bemüht. Und wenn dann noch ein Gegensatz zu "Big Pharma" konstruiert werden kann, wähnt sich der linke Gutmensch auf der richtigen Seite. Wer braucht da schon Fakten. Und so funktioniert die Marketing-Masche der Alternativmedizin mal wieder: greife Dinge auf, die Menschen positiv assoziieren und mache dein Geschäft mit ihren Erwartungen.

    Das ist bei der Verehrung, die der Dalai Lama in linken Kreisen häufig genießt, übrigens kaum anders. Da wird auch nicht geschaut, ob der Buddhismus frauenfeindlich ist oder sich da, wo politische Macht ausgeübt wurde, es mit den Menschenrechten auch nicht so weit her war. Oder mal auf die Legitimation des Dalai Lamas geschaut, für die Tibeter qua "Geburts- äh – Wiedergeburtsrecht" sprechen zu können. Nö, man fühlt sich ja so wohl in seinem unreflektierten Gegenentwurf, dass da der Kontakt mit Kritik oder der Realität nur weh tun könnte.

    Also läßt mans.

  2. Mr. T
    4. August 2009, 12:41 | #2

    Ohje
    Jetzt kommt hier auch schon die "Gutmenschenkeule". Sorry Leute aber das politisch Neutral zu Beginn des Textes lässt sich nicht wirklich mit dessen Inhalt vereinbaren. Anfälligkeit für Esoterik exisitiert tatsächlich auf jeder Seite des politischen Spektrums.

  3. Mr. T
    4. August 2009, 12:42 | #3

    Ups mein Fehler, jetzt hab ich doch tatsächlich den Kommentar von Hema als Teil des Artikels gelesen.

  4. 4. August 2009, 13:17 | #4

    Wie meinen? Was ist die "Gutmenschenkeule"?

    Ich verstehe mich übrigens als Linke. Was immer das heute heißen mag. Man kann da ja gewisse Definitionsprobleme haben heutzutage. Insofern darf ich das. 😉

    ich habe versucht, die Frage nach der Vereinbarkeit mit dem linken Selbstverständnis zu beantworten. Das sollte keine einseitige Zuordnung einer erhöhten Anfälligkeit sein. Menschen mit eher rechten Ansichten haben auch ihre Herleitung einer esoterischen Sichtweise, die sich dann aber vielleicht aus anderen Quellen speist.

    Sicher ist die Anfälligkeit für Esoterik nicht davon abhängig, wo man sein Kreuzchen macht. Sogar Interesse für Politik heißt noch nicht, dass man Ideologien durchschauen gelernt hat, die nicht als politische Ideologie daherkommen. Der TAZ und nicht wenigen anderen Medien würde ich etwas mehr sorgfältige Recherche und Ehrlichkeit wünschen was u.a. die Altenativmedizin betrifft. Wobei man sagen muss, dass die Alternativmedizin in den meisten Medien heute so freundlich und unkritisch behandelt wird, dass es schon wieder "alternativ" ist, einfach nur die Wahrheit über die Quacksalberei zu schreiben. Aber in den Redaktionen bringt man anscheinend entweder nicht den Mut auf oder ist so ungebildet, dass man die Werbemasche der Hersteller und Behandler direkt oder indirekt unterstützt und nicht hinterfragt. Nicht wenige "Artikel" in Zeitschriften lesen sich wie direkt von der Marketingabteilung der betreffenden Firmen vorgegeben. Aber klar, die investieren halt wenig bis gar nichts in F&E, das kann alles ins Marketing und in die Lobbyarbeit. Man schafft sich seinen Markt bei den Suggestiblen und Ungebildeten. Wobei ich tendenziell – ohne jetzt Belege dafür zu haben – die Inanspruchnahme der anthroposophischen "Medizin" wie auch der entsprechenden Schulen eher beim geisteswissenschaftlichen akademischen Mittelbau vermuten würde.

  5. TAZ-Leser
    4. August 2009, 13:38 | #5

    @ Hema

    du schreibst:

    "Der TAZ und nicht wenigen anderen Medien würde ich etwas mehr sorgfältige Recherche und Ehrlichkeit wünschen was u.a. die Altenativmedizin betrifft."

    Sorgfältige Recherche unerwünscht.

    Die TAZ macht BEWUSST Werbung für die Anthroposophie: Die oben verlinkten TAZ-Artikel sind aus der TAZ-Beilage:

    “taz thema anthroposophie”

    http://download.taz.de/anth

    Diese Beilage wird mit Geld aus der Anthroposophie finanziert. Siehe auch die Anzeigen in der Beilage.

  6. 4. August 2009, 14:02 | #6

    Das ist schon ziemlich fett!
    Steht in der Beilage eigentlich auch was über Neger?
    Zitat:
    _____________________________________________________
    Diese Schwarzen in Afrika haben die Eigentümlichkeit, dass sie alles Licht und alle Waerme vom Weltenraum aufsaugen. Sie nehmen das auf. Und dieses Licht und diese Wärme im Weltenraum, die kannn nicht durch den ganzen Körper hindurchgehen, weil ja der Mensch immer ein Mensch ist, selbst wenn er Schwarzer ist. Es geht nicht durch den ganzen Körper hindurch, sondern hält sich an der Oberfläche der Haut, und da wird die Haut dann selber schwarz. (…) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muss etwas sein, was ihm hilft, bei diesem Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark, Und das kann alles das, was da imm Menschen drinnen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was im Körper und dem Stoffwechsel zusammenhängt, lebhaft ausgebildet.

    Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn er in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird das drinnen fortwährend richtig gekocht und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…) Und wir Europäer, wir armen Europäer haben das Denkleben, das im Kopf sitzt. (…) Daher ist Europa immer der Ausgangspunkt für alles dasjenige gewesen, was nun das Menschliche so entwickelt, dass das zur gleichen Zeit mit der Aussenwelt in Beziehung kommt. (…) Wenn die Neger nach dem Westen auswandern, da können sie nicht mehr soviel Licht und Wärme aufnehmen wie in ihrem Afrika. (…) Daher werden sie Kupferrot, werden Indianer. Das kommt davon her, weil sie gezwungen sind, etwas von Licht und Wärme zurückzuwerfen.
    _____________________________________________________

    Das ist Original-Rudi Steiner und würde sich so eigentlich ganz gut in einer Nazi-Postille machen.
    Schon sehr skurril, wenn die TAZ Werbung für so einen Atlantis-Arier-Kult, wie die Anthroposophie, macht.

  7. Editor
    4. August 2009, 14:29 | #7

    Am Sonntag war in der ORF-Serie Ö3 "Frühstück bei mir" der Anthroposoph Daniell Porsche zu Gast.
    Der hat den Steiner voll aufgesaugt, glaubt daran dass sich Kinder ihre Eltern aussuchen, glaubt an das Karma, an die Reinkarnation.
    Und hat Millionen € in die Anthro Schule in Salzburg gesteckt- das war die Schule von der der Öst Masernausbruch ausgegangen ist.

    Furchtbares Gesülze.

  8. 4. August 2009, 14:51 | #8

    Hier steht die rassistische Scheiße übrigens im sekteneigenen Anthrowiki:
    http://wiki.anthroposophie….

    Was sagen denn die "gelben" und "braunen" TAZ-Leser zu den folgenden Skizzen
    http://wiki.anthroposophie….
    http://wiki.anthroposophie…. ?

    Die TAZ,
    braune Soße inside?

  9. 4. August 2009, 16:50 | #9

    Auch wenn Hema völlig recht hat: Die beiden links zur taz sind kein doller Beleg.
    – Die Anthroposophische Medizin wird ohne explizite Gegenstimmen dargestellt und man gibt einer irrationalen Apothekerin Platz zum Daherschwurbeln.
    – Ein Film über das Leben Steiners wird besprochen. Die Mühe der Autorin, den Regisseur und seinen Film sprechen zu lassen, und sich selbst nicht zur A. zu äußern, ist spürbar.

    Insgesamt würde ich der taz vorwerfen, diesem Mist überhaupt Platz zu geben, aber ein "Bejubeln" sieht doch völlig anders aus. Das ganze atmet eher "steter irrationaler Tropfen höhlt den Stein". So ähnlich, wie wenn die Bäckerblume Dinkelbrot als besonders gesund anpreist. Nicht besonders schlimm, aber die Masse und Dauerhaftigkeit machen es.

  10. TAZ-Leser
    4. August 2009, 17:11 | #10

    @ hic fuit

    ich wiederhole mal meinen Kommentar:

    Die TAZ macht BEWUSST Werbung für die Anthroposophie: Die oben verlinkten TAZ-Artikel sind aus der TAZ-Beilage:

    “taz thema anthroposophie”

    http://download.taz.de/anth

    Diese Beilage wird mit Geld aus der Anthroposophie finanziert. Siehe auch die Anzeigen in der Beilage.

    Ruf doch mal an …

    http://www.taz.de/zeitung/a

    Gesamtanzeigenleitung:

    Margit Jöhnk, 030 – 25 90 21 18

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  11. Jens Gerlach
    4. August 2009, 18:12 | #11

    Dass die Artikel aus diesen Themen-Beilagen stammen, war mir neu. Ich dachte, die TAZ hätte dieses Thema eingestellt – offenbar ein Irrtum.

    Der Film von Sünner ist ein reiner Propagandafilm, der natürlich scheinbar sachlich-distanziert angepriesen wird. Selbstverständlich sind das Jubel-Beiträge und die sind auch nicht ausschließlich finanziell zu begründen oder zu rechtfertigen.

    Solche Beiträge/Beilagen zugunsten der Atomindustrie oder der Scientology Church wären doch für die TAZ undenkbar. In anderen Zeitungen könnten auch die Anthros ihr Anliegen nicht derart verfolgen. Die anthroposophische Sekte genießt aber bei der Klientel der TAZ und Bü90/Grüne ein hohes Ansehen, ist eben was „alternatives“. Traurig aber wahr.

    J.G.

  12. suppressive person
    5. August 2009, 05:33 | #12

    Gabs diese Anthroposophie-Beilage auch mit Printausgabe der taz oder nur als pdf-Download? Wenn ersteres der Fall war, wird vermutlich ordentlich Geld geflossen sein um diese Beilage zu ermöglichen. Allen Zeitungsverlagen laufen schließlich schon seit einer Weile die Kunden weg. Vielleicht haben die Anthroposophen mittlerweile auch genug Einfluß bei der taz Redaktion. Wie auch immer.

    Bei diesen 2 Sätzen aus "Schluß mit dem Event-Overkill" kann man ja von nichts anderem sprechen, als Anbiedern an die Alternativen dieser Welt:
    "Es gibt jedoch auch überraschende Parallelen in Rudolf
    Steiners zeitgenössischen Ideen zur Reform von schulischem Lernen.
    Erlebenspädagogik ist nicht zufällig ein _ganzheitliches_ Konzept,
    das _nachhaltig_ soziale und emotionale Kompetenzen stärken soll."

    Immer wieder schön wie von wirklich relevanten Schulreformer versucht wird den Bogen zum Esoteriker Steiner zu schlagen…

  13. 5. August 2009, 13:32 | #13

    Eine Verlagsbeilage zur CeBit fände ich auch besser als eine zur Anthroposophie. Solche Beilagen sind, soviel ich weiß, immer ausschließlich über die dort platzierten Anzeigen finanziert, darin kann ich keinen Skandal erkennen – wer zahlt, bestimmt die Musik.
    Der Jubelfaktor bei einer FAZ-Beilage zur CeBit oder gar IAA ist übrigens m.E. mindestens so hoch wie hier.

    Aber klar, die taz hätte auf einen solchen Werbedeal zugunsten der Anthropokokken verzichten sollen. Es stimmt ja: Links schützt vor Eso nicht.

  14. nicht cool
    5. August 2009, 13:42 | #14

    @ hic fuit

    "wer zahlt, bestimmt die Musik"

    ist das für den Durchschnittsleser ersichtlich? Die Anthro-Seiten sehen aus wie die normale TAZ.

    Und auch die Beiträge lassen nicht eindeutig erkennen, ob es sich um anthroposophische Auftragsarbeiten handelt.

    Ähnliches wurde zu Recht bei der "INSM" (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kritisiert: Von der INSM produzierte Beiträge wurden von TV-Sendern übernommen, aber nicht als Werbung gekennzeichnet.

    Also: Dein "take it easy" finde ich nicht wirklich cool.

  15. Jens Gerlach
    5. August 2009, 15:26 | #15

    @ suppressive

    Ja, auch in der gedruckten Ausgabe.

    @ hic fuit

    Mit Deinen Einwänden lässt sich alles – alles – als unspektakulär und vollkommen in Ordnung bezeichnen. That’s life.

    Esowatch könnte sofort aufhören. Wozu denn? Was soll das?

    J.G.

  16. Nietsche
    5. August 2009, 23:16 | #16

    Es ist immer wieder witzig zu lesen, wenn sich Leute auslassen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Aber leider ist es eben so, dass die Wahrnehmung maßgeblich von den inneren Bildern und Einstellungen abhängt. Ich suche nach Beweisen für eine Sekte und ich finde sie, weil ich meine Recherchen, meine Suche einseitig ausrichte. Ich will sehen, dass Steiner im heutigen Sinne Rassist war und finde entsprechende Beispiele, blende natürlich sofort aus, dass es zahlreiche Aussagen von Steiner gibt, die diese Vorwürfe ersteinmal haltlos machen etc. Dann regt sich doch tatsächlich jemand auf, dass ein Beispiel für den Rassismus von Steiner auf Anthrowiki steht – übrigens weil sich die Betreiber offensichtlich kritisch damit ausinandersetzen. Schnell verschwiegen werden genau die Zitate Steiners auf dieser Seite, die deutlich machen, dass Steiner eben kein Rassist war. Ich vermute übrigens, der hier vorgestellte Text stammt aus einem Arbeitervortrag und verwendet daher ein damals übliches Vokabular. Tja, ob Ihrs glaubt oder nicht, Anfang des 20en Jahrhunderts sprach man von Negern.

    Denjenigen hier, die ausreichend Hirnschmalz besitzen, um Steiner verstehen zu können, also auch eine gewisse Offenheit und Abstraktionsfähigkeit, empfehle ich einfach mal ein paar gute Bücher von ihm zu lesen. Vielleicht fängt man mal mit der Philosphie der Freiheit an oder die Geheimwissenschaft im Umriss.
    Ich vermute aber dafür reicht der Grips der meisten hier nicht aus.

  17. Jens Gerlach
    5. August 2009, 23:25 | #17

    Da ist er wieder, der ideelle Gesamt-Anthro, ganz individuell und kreativ, mit der kosmisch-spirituellen Lorenzo-Ravagli-Rhetorik.

    Immer wieder ein Genuss.

    J.G.

  18. 6. August 2009, 09:36 | #18

    @ Nietsche

    why do you try to defend Steiner, an insane person?

    .
    http://waldorfblog.wordpres

    “Ravagli, die “Rassen” und die Rechten”

    Anasgar Martins, translated: “I’m absolutely convinced that Steiner was insane. Not only Fritz Beckmannshagen proved that in very neat way, but it strikes one as well reading Rudolf Steiner, “The Course Of My Life – An Autobiography” [GA 28].

  19. 6. August 2009, 10:47 | #19

    @nicht cool: die fehlende Unterscheidbarkeit zum normalen Blatt ist DAS Argument. Genau dieses Argument ziehe ich heran, um der taz schlechten Journalismus vorzuwerfen. Aber ich mache nicht den "Bejubel"-Vorwurf. Solche Beilagen sind aus Sicht eines Kritikers notwendigerweise bejubelnd.
    @Jens Gerlach:
    Du schriebst: "Mit Deinen Einwänden lässt sich alles – alles – als unspektakulär und vollkommen in Ordnung bezeichnen. That’s life."
    Nein, das ist nicht so. Beispiele: Eso-Messe in Bad Eilsen (politische Parteinahme für Esoterik), religiöse Werbung der Berliner Verkehrsbetriebe: hier findet das genaue Gegenteil von Marktwirtschaft statt, denn Atheisten dürfen nicht mal für ihre eigene Werbeschaltung bezahlen.

    Nur weil man ein zentrales Element der Marktwirtschaft akzeptiert, legt man keine take-it-easy-Haltung an den Tag. Das wäre nur der Fall, wenn man der unreglementierten Marktwirtschaft das Wort reden würde.
    Die taz wird hier zu Recht wegen schlechtem Journalismus und ideologischer Meinungsmache angeprangert, und die Marktwirtschaft braucht Anti-Eso-Regeln wie sie Anti-Raucher-Regeln braucht. Weil das nicht so "easy" zu verbreiten und durchzusetzen ist, gibt es esowatch, oder?

  20. akesuk
    6. August 2009, 11:06 | #20

    Es ist immer wieder erstaunlich wie die Sektenmitglieder versuchen ihren Arischen Meister aus der Nazi Ecke zu holen. Muss mich leider seit drei Jahren immer wieder mit der Thematik Anthros rumschlagen. Ich habe noch nie in meinem Leben vorher so Weltfremde, Technikfeindliche und intolarante Menschen erlebt.

    Die Kinder sind auch nur mit Anthro-Kindern zusammen und leben in ihrer völlig irren Blümchen-Welt. Habe schon des öfteren beobachtet dass die Kinder mit "normalen" Kindern garnicht zurecht kommen. Habe immer das Gefühl dass die Kinder Jahre hinterher sind. Als ich die Mutter mal darauf angesprochen habe meinte Sie nur das es beabsichtig ist, weil man unter sich bleiben möchte ! Der Ausländeranteil in Rudis-Waldorfschulen ist glaub ich bei ca. 1-2 %. Sozialschwache sind garnicht vertreten. Eigentlich ist man ja sehr darauf bedacht alles so natürlich wie möglich zu halten, dabei ist es doch eine völlig künstliche Welt die da erschaffen wird.

    Freue mich auf weitere Artikel.

    Grüsse
    akesuk

  21. 6. August 2009, 11:29 | #21

    @ akesuk

    du schreibst: "muss mich leider seit drei Jahren immer wieder mit der Thematik Anthros rumschlagen."

    Wenn du damit nichts Geheimes ausplauderst, würde mich mal der Zusammenhang interessieren.

  22. 6. August 2009, 11:32 | #22

    @ akesuk

    du schreibst: "Der Ausländeranteil in Rudis-Waldorfschulen ist glaub ich bei ca. 1-2 %. Sozialschwache sind garnicht vertreten."

    Genau. Das sagt auch Andreas Lichte im Interview mit den Ruhrbaronen:

    http://www.ruhrbarone.de/wa

    "Waldorfschule: Vorsicht Steiner

    (…)

    Ruhrbarone: Wie akut ist denn der Rassismus in der Waldorfschule?

    Lichte: Akut kann er IN der Waldorfschule gar nicht werden, da Waldorfschulen weitgehend „ausländerfreie Zonen“ sind.

    Ruhrbarone: Waldorfschulen betonen doch immer wieder ihr soziales Engagement.

    Lichte: In Deutschen Waldorfschulen gibt es kaum Kinder mit „Migrationshintergrund“, oder Kinder aus „sozial benachteiligtem“ Milieu. Das ist auch der INOFFIZIELLE Grund für ihren Erfolg: Bei der privilegierten Klientel überrascht es nicht, dass die Abiturquote nicht so schlecht ist. Auch können finanziell besser gestellte Eltern den umfangreichen Nachhilfeunterricht bezahlen, der nötig ist, um die Defizite der Schule auszugleichen.

    Ruhrbarone: Wenn die Waldorfschulen so schlecht sind, wie Sie sie darstellen – unqualifizierte Lehrer, krude Esoterik – warum entscheiden sich dann so viele Eltern für sie?

    Lichte: WEIL sie ausländerfreie Zonen sind. Das sagt Ihnen natürlich niemand sofort, da braucht es schon ein wenig Fingerspitzengefühl, um nach stundenlangem Diskutieren die Antwort zu bekommen: „Ich wohne in Kreuzberg. Da schicke ich mein Kind doch nicht in eine Schule mit hohem Ausländeranteil …"

    (…)"

  23. akesuk
    6. August 2009, 12:01 | #23

    @ Vorsicht Steiner

    Genau, kann und möchte hier nicht näher darauf eingehen. Wollte einfach mal meine Erfahrungen kurz schildern.
    Mit rumschlagen meinte ich eigentlich nur dass ich biss vor drei Jahren nicht einmal wusste was diese Leute machen. Danach war oder bin ich indirekt davon betroffen. So mehr das reicht jetzt 🙂

  24. 6. August 2009, 13:31 | #24

    Toll, Nitzsche. Steiner ist natürlich kein Rassist, er spricht ja nur von minderwertigen Rassen minderer Intelligenz und von Ariern etc.
    Das hat der natürlich gaaaaanz anders gemeint, das muss man interpetiiiieren. Wo kämen wir hin, klare Ansagen nicht als ihr Gegenteil zu verstehen?
    Du scheinst ein echter Steinergeschädigter zu sein, alles in alles zu interpretieren.

    Ist ja auch klar. Wenn ich jemanden sehr gerne mag, sag ich Ar… zu ihm. Reine Interpretationsfrage. Ist ja nicht so, dass man irgendetwas klar ausdrücken könnte. Alles reine Illusion.
    Wunderbar getutet und geblasen Nitzsche, wie dein großes Vorbild. Ich hab dir übrigens ein paar Seiten aus der Akasha-Chronik rausgerissen. Wetten, du merkst es nicht?

  25. Jens Gerlach
    6. August 2009, 14:04 | #25

    @ hic fuit

    Neben Themen wie Reisen, Gesundheit, Energie, Frauen veröffentlicht die TAZ seit etlichen Jahren immer wieder eine Sonderbeilage „Anthroposophie“.

    Das hat nichts mit marktwirtschaftlichen Prinzipien zu tun, sondern mit gewollter Werbung für diese Sekte als Teil vermeintlich „alternativen“ Lebensstils.

    Für Scientology käme das wie gesagt in der TAZ nicht in Frage, auch wenn die mehr bezahlen würden als die Anthros. Für andere Zeitungen käme auch eine Anthro-Beilage nicht in die Tüte, obwohl die ebenfalls in der Marktwirtschaft existieren.

    Eine Sonderbeilage Esoterik-Messe gibt es bei der TAZ auch nicht, obwohl das marktwirtschaftlich und journalistisch unbedenklicher wäre, wenn beim Namen genannt würde, worum es geht.

    Die Anthroposophie wird stattdessen als glorreiche Alternative zur wissenschaftlichen Medizin und zum öffentlichen Schulsystem vorgestellt und der irre Steiner als interessante und visionäre Persönlichkeit geschildert.

    Dein Lamento über Marktwirtschaft geht also 100 prozentig am Thema vorbei.

    J.G.

  26. 6. August 2009, 14:23 | #26

    @ rincewind

    you say: "Du scheinst ein echter Steinergeschädigter zu sein …"

    Where did "Nietsche" get infected with the Steiner illness? see below …
    http://groups.yahoo.com/gro

    ****************
    Andreas Lichte said…
    Hello Steve,

    you write: "… my education in a Waldorf school …"

    So you got infected with the Steiner illness in a Waldorf school?

    No wonder Anthroposophists are opponents of vaccination …

    You write: "Their [Waldorf critics] motives, even if they seek to destroy Waldorf education, are beyond reproach. They aim (as I do) to make the world a better place, and what, in the end, is more loving than that?"

    I’d rather not be applauded by an Anthroposophist. Once one of my "teachers" of the "Seminar für Waldorfpädagogik Berlin" thanked me for this:

    .

    Rudolf Steiner’s books are racist

    confirms "BPjM", Germany’s Federal Department for Media Harmful to Young Persons

    .

    The "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" (BPjM) ("Federal Department for Media Harmful to Young Persons") examined 2 books by Rudolf Steiner for “racist content” and decided that the content of the books IS racist. To understand the BPjM´s importance and function here’s its self-portrayal:

    http://www.bundespruefstell

    "General information about the BPjM (Federal Department for Media Harmful to Young Persons)

    We are an official administrative authority of the German government called "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" (BPjM) ("Federal Department for Media Harmful to Young Persons"). Our task is to protect children and adolescents in Germany from any media that might contain harmful or dangerous contents. This work is authorized by the "Youth Protection Law" (Jugendschutzgesetz – JuSchG).

    Media monitored by us are, among others: videos, DVDs, computer games, audio records and CDs, print media and internet sites.

    Objects are considered harmful or dangerous to minors if they tend to endanger their process of developing a socially responsible and self-reliant personality. In general, this applies to objects that contain indecent, extremely violent, crime-inducing, anti-Semitic or otherwise racist material. (…)"

    The 2 books examined by thr BPjM are:

    – "Geisteswissenschaftliche Menschenkunde"

    – "Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie"

    The 2 decisions differ from one another only with regard to which particular statements by Rudolf Steiner the BPjM considered to be racist. As stated in the respective decisions on i) "Geisteswissenschaftliche Menschenkunde" and ii) "Die Mission einzelner Volksseelen", decisions page 6:

    "Der Inhalt des Buches ist nach Ansicht des 12er-Gremiums in Teilen als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen."

    "The content of the book [by Rudolf Steiner] is, in the opinion of the board of 12 representatives, considered in part as an incitement to racial hatred, respectively as discriminating on grounds of race."

    This is followed by a definition. I only translate the most important part:

    "Ein Medium reizt mithin zum Rassenhass an, d.h. stellt Rassenhass als nachahmenswert dar, wenn darin Menschen wegen ihrer Zugehörigkeit zu einer anderen Rasse, Nation, Glaubensgemeinschaft o.ä. als minderwertig und verächtlich dargestellt oder diskriminiert werden (Ukrow, Jugendschutzrecht, Rn. 284)."

    "A medium incites racial hatred, that is, depicts racial hatred as worthy of imitation, if human beings are represented as being inferior or contemptible or are discriminated against, due to their affiliation to another race, nation, religious community or the like."
    August 3, 2009 4:54 PM

  27. Jens Gerlach
    6. August 2009, 15:07 | #27

    PS

    Ich hab mir das nochmal angesehen.
    Es stammen nicht beide Artikel aus den Sonderbeilagen, sondern nur der über den Sünner-Film von 2008. Der aktuelle Artikel über die Segnungen der anthroposophischen Heilkunst von derselben Autorin erschien in normalen Ausgabe.

    J.G.

  28. 6. August 2009, 16:57 | #28

    @Jens Gerlach, nun gut – wir brauchen hier nicht um des Kaisers Bart zu streiten. Die angeprangerte redaktionelle Nähe zur Anzeigenabteilung Anthropops ist ja schließlich erwiesen, und außerdem ist hier ja mal wieder so ein Vollpfosten unterwegs…
    Danke für die Info über die Platzierung der Artikel in der taz.

  29. Jens Gerlach
    6. August 2009, 17:03 | #29

    @ hic fuit

    Ja, alles klar.

    J.G.

  30. Nietsche
    6. August 2009, 19:25 | #30

    Tja, Ihr Einfachdenker wisst natürlich genau, warum in den Waldorfschulen kaum Ausländer zu finden sind, nicht wahr? Weil die so ausländerfeidlich und rassistisch sind. Wie blöd muss man eigentlich sein? Vielleicht ist dem einen oder anderen bekannt, dass die Schulen Schulgeld nehmen und das wir hier in Deutschland ein Problem damit haben, dass leider Ausländer oder Migranten oft geringe Bildung und Einkommen besitzen. Die können sich die Schulen schlicht nicht leisten und vielleicht fehlt den meisten auf der Bezug dazu. So weit ist Anthroposophie ja gar nicht verbreitet. Also was soll das aussagen, dass dort wenige Migranten sind? Scnell mal eingebaut ist das simple Weltbild.
    Und waldorf-critics – hast du die Bücher mal gelesen?
    Und Rincewind: O oh oh, da spricht jemand von Ariern – da muss es ja ein Nazi sein. Der Persische Kaiser hatte überigens den Beinamen "König der Aier" – der muss ja wohl auch Rassist und Nazi gewesen sein. Und wer von Semiten ist ist vermutlich Antisemit und wer von Mogolen spricht ist eh ganz schlimm. Wenn nach Steiners Tod nicht ein paar Hirnverbrannte meinten sie müssten den Begriff Arier zum Rassenideal erheben, würden wir an dieser Stelle kein Wort üer Arier und Rassismus verlieren. Es hat also gar nichts mit Steiner zu tun. Da kann man sogar mit Nachdenken drauf kommen. Hätte es die Nazizeit nchht gegeben, würden wir viellcit sogar den Begiff Rasse ganz selbstverständlich benutzen. Steiner hat für seinezeit sehr früh bereits jegliche Abwertung anderer Menschen wegen eines Begriffes wie der Rasse abgelehnt. Die Zitate stammen aus Arbeitervorrägen. Und tatsächlich war in der Arbeiterschaft nicht allen klar, dass es sich bei Schwarzen tatsächlich um die gleichen Menschen handelt, wie bei Weißen. Es soll auch gar nicht bestritten werden, dass Steiner die Menschen nicht direkt in Rassen, aber in die Nachfolger von Rassen eingeteilt hat. Ihr Schlaumeier könt mir ja mal erzählen warum Ihr meint, dass Menschen in Afrika häufig eine sehr dunkle Hautfarbe haben. Die rage stellt man sich besser nicht, weil man dann ja eh bei der Beantwortung unausweichlich Rassist ist.
    Und Akesuk: Du hast auch gar nixchts verstanden. Bei der Anthroposophie – ich hoffe Du liest ganz langsam, damit Du mit kommst – geht es genau darum die welt anders zu betrachten. Logischerweise wird dies von denjenigen, die die welt im Mehrheitssinne verstehen und betrachten als weltfremd angesehen werden müssen. Du schreibst etwas so schlaues wie der Schimmel ist weiß.

  31. 6. August 2009, 19:36 | #31

    @ Nietsche

    erklär das doch alles noch mal uns Waldorfschülern, du bist soooooo überzeugend. Wir warten hier auf dich:

    "Die Philosophie der UN-Freiheit – Zu Rudolf Steiners Rassismus"

    http://waldorfblog.wordpres

  32. Nietsche
    7. August 2009, 00:04 | #32

    Ach Waldorfschüler,
    ich bin gerade Deinem link gefolgt und habe dort gelesen. Immerhin ist das nicht alles so stumpf wie hier. Wenn man bedenkt, dass Herr Zander und Frau Husmann-Kastein Steiners Texte wissenschaftlich lesen, kann man ihnen durchaus folgen. Dafür sind die Texte aber nicht gemacht. Ich möchte mal wissen, was Herr Zander z.B. über Einsteins Relativitätstheorie geschrieben hätte, wenn er weder von Physik Ahnung hätte, noch diese Theorie breite Anerkennung erfahren hätte. Da schreibt jemand Zeit existiere eigentlich gar nicht, der Raum sei gekrümmt. und die Zeit verginge langsamer, wenn man sich schnell bewegt. Tse Tse. Keine Ahnung, ob die geistigen Welten in Steiners Weise existieren. Aber um ihm überhaupt folgen zu können muss man sich bemühen, muss offen sein. Dann, wenn man ihn wenigstens etwas verstanden hat, kann man ihn in dem kritisieren, was man verstanden hat.

    Zander: "Es hängt dabei von den Interessen der Leser ab, ob die Anthroposophie rassistisch interpretiert wird oder nicht. Die Rezeptionsgeschichte bietet Belege für beides.“
    Ich frage mich welches Interesse reitet all die Leute, die unbedingt den Rassisten in ihm sehen wollen. Es geht dabei wohl kaum um Steiner. Die Positionierung folgt allein persönlichen Motiven. Wie beim halbleeren oder-vollen Wasserglas.

    Ich betrachte Steiner nicht als Rassisten, weil in allem, was er schreibt eine enorme Zuneigung zu allen Menschen spricht (klar jetzt schwalle ich natürlich esotherisch). Ein Rassist ist für mich jemand, der nicht nur die Unterschiede macht, sondern die Unterschiede zu seinem Vorteil nutzen will. Wollte man einen Schwarzen als Rassisten beschimpfen, der meint:" ach wir Schwarzen sind einfach dümmer als die Weißen" Man würde ihn vielleicht als einfältig bezeichnen, aber nicht aggressiv als Rassisten.

    Man darf Frauen und Männern auch keine Eigenschaften zuordnen nur aufgrund ihres Geschlechts. denn die genetischen Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind viel größer als dazwischen. Und ich vermute, dass wirklich jeder in diesem Blog schon einmal Frauen oder Männern Eigenschaften zugeordnet hat.

    Der Schwarze ist ein Egoist, der nimmt alles Licht und alle Wärme auf. […] Der Gelbe, von der mongolischen Bevölkerung, der gibt schon etwas Licht zurück, aber er nimmt noch viel Licht auf. […] Er arbeitet nicht so stark mit den Gliedmaßen und dem Stoffwechsel. Der Neger ist viel mehr auf Rennen und auf die äußere Bewegung aus, die von den Trieben beherrscht ist. … Daher gilt die „Weiße Rasse“ als die „zukünftige“.

    Man wie blöd war Steiner denn. Einfach die Physik der Farbe auf den Menschen angewendet. Ein dunkelhäutiger Mensch nimmt das Licht auf. So ein Blödsinn aber auch.
    Warum werden wir denn braun? Wegen des Melanins (Das wusste Steiner natürlich auch). Warum wird es ausgeschüttet? Damit wir nicht verbrennen. Das Sonnenlicht wird scheinbar absorbiert und verhindert so den Sonnenbrand. Ist es Zufall, dass Melanin dunkel ist? Ist es Zufall, dass die Ausschüttung in der Hypophyse gesteuert wird?
    Unsere Naturwissenschaft glaubt immer an Zufälle. Während man sonst in der Biologie für jede Eigenart eine wunderbare kausale Begründung hat – ist beim Menschen eigentlich alles Zufall.
    Ich bin Sexist. Frauen und Männer handeln unterschiedlich – was übrigens in vielen Bereichen wissenschaftlich belegt ist. Klar – das ist nur Kultur, Erziehungssache. Aber der unterschiedlichen Erziehung, Kultur liegt wieder das Geschlecht zugrunde. Ich bin kein Rassist. weil nicht glaube, dass eine so klare biologische Abgrenzung zwischen nennen wir es mal Rassen zu finden ist. Heute. Aber vielleicht war es mal anders. und was ist das für ein Problem? Steiner beschreibt den Prozess und meint vor allem, dass es mal anders war und heute so nicht mehr zu finden ist. Auch wenn ich mich jetzt schlimm Rassismusvorwürfen aussetze: Welche Hautfarbe ist am sportlichsten (ich hoffe keiner hat eine Antwort im Kopf)? Unser Körper ist wesentlich unflexibler als unser Gehirn. Es gibt Blutkrankeiten, die nur Dunkelhäutige bekommen können – z.B. die Sichelzellanämie. Scheinbar sind nicht alle Menschen gleich. Das ist auch gar kein Problem: sie sind nicht gleich, aber gleichwertig. Und wir alle benutzen den Phänotyp eines Menschen, um ihn zu beschreiben. Und wenn wir ehrlich sind, und wir müssen einen Afrikaner beschreiben, sagen wir zuerst, er sei schwarz, obwohl doch klar ist, dass es viel mehr und wesentlichere Unterscheidungsmerkmale gibt als die Hautfarbe.

    Und wenn Steiner schreibt, das die weiße Rasse die Zukünftige sei, dann meint er nicht die Weißen. Er meint die weiße Kultur. Und schauen wir uns doch mal in der Welt um. welche Kultur hat die stärkste Wirkung in der Welt? die Westliche. Das was Steiner für die Zukunft angibt, ist doch längst da. Und wird nun von anderen Kulturen übernommen. The american way of Life – mit Coca-Cola – weltweit. Egal welche Hautfarbe – alle leben allmählich westlich – die weiße Kultur.

  33. Alex
    7. August 2009, 00:22 | #33

    @ Nietsche

    sag mal, hast du die Waldorfschüler auch so zugeschwallt?

    Na, denen würde ich dann aber mal deine Adresse geben, für die fan-post!

  34. 7. August 2009, 01:06 | #34

    Sag mal Nitzsche, ich hoffe, du benutzt keine Einwegtaschentücher, um den Schaum vor dem Mund wegzuwischen?
    Wir haben ja noch etwas Platz für semantischen Sprechdurchfall, aber übertreibe es bitte nicht.

  35. akesuk
    7. August 2009, 09:05 | #35

    @Nietsche

    Ganz ruhig bleiben !
    Am schluss bist du auch gar kein Mensch sondern ein Naturdämon der in Menschengestalt hier rumwandelt, von dennen soll es ja laut Rudi ganz viele geben 🙂

    Weil du Einstein erwähnst…..der war ja anscheinend auch mal bei einer der Vorlesungen von Rudi. Konnte auch mit dem ganzen Dünnschiss nichts anfangen.

  36. L.
    7. August 2009, 09:20 | #36

    @ akesuk

    "Erziehung zur Anthroposophie", Klaus Prange, S. 123:

    "Wohin die gegenständliche Betrachtungsweise führt, zeigt Steiner in einer Nebenbemerkung an der »vertrackten Relativitätstheorie von Professor Einstein«. Sie spiegelt die gegenwärtige Kulturverfassung, das »Unselige in unserer Kultur« und offenbart, »wie diese Dinge dann ihr wüstes Wesen treiben«. (Steiner scheint weder die Relativitätstheorie verstanden noch Einstein gekannt zu haben, der nun wirklich kein verknöcherter und moralisch verhärteter Begriffsmensch gewesen ist.)"

  37. 7. August 2009, 16:11 | #37

    Anthro-Attac-e: http://www.forumanthroposop

  38. Horiomu
    11. August 2009, 21:27 | #38

    Hier ein neuer krankhafter Auswuchs des anthroposophischen Weltbildes aus Niederösterreich. Da wird gerade an der Installierung von Indigo-Schulen für "die Kinder der neuen Zeit" gebastelt.
    zum schaudern:
    http://www.indigo-schule.at

  39. 11. August 2009, 22:25 | #39

    Zum Schaudern, ja, aber wieso soll das anthroposophisch sein – nur weil es schlimme Spinner/Abzocker sind?

  40. Horiomu
    11. August 2009, 23:25 | #40

    Die Vorstellungswelten, die rund um Indigo-Kinder aufgebaut werden, vermischen und vereinen zahlreiche esoterische Elemente wie Aura-Reading, Reinkarnation, Seelenwanderung etc. und eben auch anthroposophische Elemente.
    Gerade anthroposophische Frauen neigen dazu, das Indigo-Konzept als Differentialdiagnose anzunehmen, anstatt ein verhaltensbesonderes Kind durch die Diagnose ADS/ADHS "pathologisieren" zu lassen.
    Die Zielgruppe für Schüler dieses Schulprojektes wären (neben anderen sozial peripheren Kultanhängern) die in Niederösterreich ansässigen Anthroposophenkinder, welche dort auch in vielen Gemeinden vertreten sind.
    "Ein optimales Setting für dieses Schulprojekt bietet das Modell der Kinderbauernhöfe oder City – Farms." – diese Bauernhöfe werden mit ziemlicher Sicherheit von anthroposophischen Bauern betrieben werden, die ebenfalls in der Region immer zahlreicher werden.
    Es findet hier eine Vernetzung verschiedener Richtungen statt, die sich über die Institution Indigo-Schule zu einem Ganzen verflechtet, und dort die Paradigma wechselnde Eso-Elite heranzüchtet. In dieses Sammelsurium von Kuriositäten darf die Anthroposophie einige Elemente beisteuern. Gewinnt das an System, könnte man sich bald einer internationalen Indigo-Sekte gegenüberstehen. Das Potential ist durchaus gegeben.

  41. Populus
    15. August 2009, 15:37 | #41

    Ach? Ihr seid also politisch neutral? Wenn dem so wäre, wäre ich nicht hier. Jemand der von sich behauptet "politisch neutral" zu sein kann auch direkt grünen Männchen hinterher rennen. Das gibt es schlicht und einfach nicht.

  42. 15. August 2009, 18:14 | #42

    Doch, Populus, wir sind hier meistens politisch neutral, nicht als Person, sondern weil es hier um etwas anderes geht:

    "There is only one war, and it’s not between the whites and the blacks, Labour and the Conservatives,
    Macintosh and Windows, it’s between those of us who aren’t complete idiots and those of us who are."

  43. Nietsche
    26. August 2009, 22:45 | #43

    oh Gott, also wenn hier jemand total durchgeknallt ist, dann offensichtlich Du, rincewind. Also ich würde mal auf manisch plus Paranoia tippen. Hoffe Du bekommst nicht zwischendurch auch depressive Phasen. Wenn es nämlich genauso in die andere Richtung geht, dann kann Dich wohl niemand mehr retten.

  44. chartinael
    27. August 2009, 11:54 | #44

    Oh, keine Sorge, das geht sehr gut. Man muß nur ordentlich eingestellt sein.

  45. Da-liegt-ein-Reißnagel
    28. September 2009, 17:30 | #45

    …Ich frag mich ernsthaft warum hier die meisten über Anthros so herziehen????
    Sie basteln sich eine Realität wie Ihr Euch Eure halt auch!

    ist das hier Eso-watch?
    Oder schon eine moderne Form der Inquisition?

    Hört mal Jungs und Mädels:
    Kritik soll Anregungen schaffen
    Diese Niederbrennerei bringt absolut Null!
    Wer nichts zu sagen hat sollte doch bitte die denken lassen welche die Fähigkeit dazu haben und warten bis sie wieder was zum nachplappern haben.

    Dass es in der Eso-Richtung bisweilen etwas übersteigert zugeht bezweifeln nicht mal die, welche Diese Thesen verbreiten und damit zum Nachdenken oder Nachfühlen anregen wollen. Aber da gibt es Lösungsansätze darunter die revolutionär und wichtig für das Fortbestehen unserer Welt sind! Oh ja!

    Also bitte kein 2. Mittelalter denn auch zukünftige Menschen haben keinen Bock mehr z. B. Heilkräuterwissen schon wieder neu entdecken zu müssen!!!

    eine kleine Hypothese:
    Man kann nur hoffen dass sollte sich die Geschichte einmal umdrehen und alles was nicht-esotherisch ist in Frage gestellt wird, Diese Menschen dann gnädiger mit Euch (und vielleicht sogar mit UNS) umgehn^^

    denn das was ich hier meist lese ist genauso dem Untergang geweiht wie somanch Esotherische "Neu-" oder "Wiederentdeckung"
    Aber was solls
    Somancher praktizierender Promovierter Dr. Dr. Prof. Schlägt-alles-tot macht denselben Schaden!!!

  46. wo der Pfefffer wächst
    29. September 2009, 01:43 | #46

    Hallo Reissnagel, komm mal wieder runter auf den Boden der Tatsachen.

    Zitat: Also bitte kein 2. Mittelalter denn auch zukünftige Menschen haben keinen Bock mehr z. B. Heilkräuterwissen schon wieder neu entdecken zu müssen!!!

    Ich habe mir gerade mal 10 Minuten Zeit genommen und das Wort Heilkräuter bei Google eingegeben, um zu sehen welche Professor-Doktores denn Heilkräuterwissen unterdrücken wollen. Ich habe mir mal die ersten 100 Links von den 388000 Links angeguckt. Kein einziger war keilkräuter-kritisch. So what ? (OK, da war wasauf einem Link von der Botschaft in Managua/Nicaragua, das hatte mit dem Thema wenig zu tun). Du brauchst Dir also keine Sorgen machen: der Umsatz mit Heilkräutern ist nicht durch Kritik gefährdet – es darf behauptet und von einander abgeschrieben werden was das Zeug hält. Nenne mir doch aus den ersten 100 Google-Links einen oder zwei sachlich falsche oder alleine kritische Links zum Thema.

  47. 29. September 2009, 10:20 | #47

    Unsere locker flockigen Blogbeiträge mit dem Verbrennen und Foltern von Menschen aufgrund bescheuerter religiöser Ansichten zu vergleichen zeugt schon von ziemlicher Realitätsverweigerung und ist auch eine Verunglimpfung der Opfer dieses Wahnsinns.
    Noch mal zum Mitschreiben:
    Wir verbrennen niemand. Wir foltern auch nicht.
    Wenn schon ein Vergleich mit dem Mittelalter, dann vielleicht mit dem Pranger. Aber Missstände anzuprangen ist nix böses, das ist gelebter Verbraucherschutz.

    Und wenn Du hier von "wiederzuentdeckendem Heilkräuterwissen" rumtönst, zeigt das nur, dass Du in einer Märchen- und Geschichtenwelt lebts, nicht in der Realität. Unser Wissen über die Natur nimmt permanent zu, nicht ab.
    Hier eine kleine Liste von Mitteln aus der Natur, die therapeutisch genutzt werden:
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik

    Nix Niederbrennen-Aufklären heißt die Devise.

    Was erwachsene Menschen mit diesen Fakten machen, ist ihre eigene Sache. Mit der Physik und der Evolution diskutiert man sowieso nicht, die sind immer dabei, Realitätsverweigerung hin oder her.

  48. Da-liegt-ein-Reißnagel
    29. September 2009, 17:48 | #48

    Tja, wenn ich Euer Forum hier so durchstöber da bleibt mir oft die Spucke im Hals kleben.
    Mir schwebt da des öfteren das Bild von Menschen vor Augen,

    – welche sich entweder noch nie ernsthaft mit Fakten befasst haben, die eben außerhalb der Schulweisheit liegen
    – Sich im Dschungel der heutigen Literaturlandschaft die größte Schundliteratur angeschaut haben und aufgrund dessen meinen man darf nun rumposaunen
    – von denselben Wichtigtuern wie es auch unter Esoliteraten gibt (wo man eigentlich glauben möchte dass eben Diese Meinungen in diesem Forum aufgeklärt werden) die nur eben die Andere Seite vertreten
    – Verkappte Ex-Esos die sich irgendwo verloren haben und mit Ihrem ganzen Frust nun dagegen wettern (quasi die Darth Vaders^^)
    – Es gibt selbstverständlich auch die die einfach nur Spaß am Formulieren haben und denen die Sprache wichtiger ist als der Inhalt
    – ….. (soviel Zeit hab ich gar nicht alles andere zu beschreiben)

    ( Also irgendwie kein Unterschied zu denen die Ihr hier so niedermacht und auf denen Ihr rumhackt)

    Was seid Ihr?
    Was wollt Ihr?
    Erst mal alles schlecht machen was an frischen Gedanken die Welt bereichern kann?
    Euren Frust loswerden weil Euch einfach die Möglichkeiten des Verstehens in so mancher Hinsicht fehlt?

    Ich bezeichne mich nicht als Esoterisch.
    Ich schlag ebenso die Hände über dem Kopf zusammen wenn sie Ihre "neokeltischen" Druidenrituale nach "uralter" Überlieferung abhalten.
    Ich leg einen Haufen Bücher wieder zur Seite und schmunzel über somanche Szene von Menschen die "Ihren Kontakt zur Mutter Erde" wieder herstellen wollen.

    Aber ich erfahre dass Diese Menschen irgendwie glücklicher sind und was besseres ausstrahlen als die die hinter den meisten Komentaren hier stehen!

    Wenn man Euer Forum zusammenfasst erkennt man dass 3/4 einfach nur Schund ist.
    1/4 scheint sich wirklich mit den Dingen zu beschäftigen und DIE sind wichtig!

    UND GENAU DEN SELBEN ANTEIL GIBT ES BEI "EUREN" ESOS gegen die ihr geifert.^^

    Ist ein bissl zu arg zum Sport geworden was?
    Ihr seid echt genau das Selbe!!!

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