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Waldorfschulen informieren…

Andreas Lichte hat sich wieder was geleistet: Er ist auf einer Informationsveranstaltung einer Waldorfschule erschienen und hat dort kritische Fragen zu Mozart und Holzkochlöffeln gestellt. Wer sich mit amüsieren will, muss zu den Ruhrbaronen

KategorienAnthroposophie Tags:
  1. Andreas Lichte
    16. Januar 2010, 16:10 | #1

    DIe oben genannten 3 Beispiel-Zitate von Rudolf Steiner wurden in den Kommentaren zu:

    "Die Waldorfschulen informieren – Heute: Die Johannes-Schule Berlin"

    http://www.ruhrbarone.de/di

    zur Diskussion gestellt. Die zahlreich anwesenden Anthroposophen wussten nicht, was Rudolf Steiner eigentlich sagen will. Na sowas.

  2. Andreas Lichte
    16. Januar 2010, 16:13 | #2

    Über das, was Rudolf Steiner WIRKLICH gesagt hat, werden Eltern nicht aufgeklärt. Dazu folgende, grundsätzliche Frage:

    Was soll man von einer Schule halten, die einen Menschen mit massiven psychischen Problemen zum Guru ihrer Pädagogik macht?

    Unten 3 Beispiele. Ich betone "Beispiele": ich könnte beliebig viele andere Steiner-Zitate bringen. Hilfreich auch, die gesamten Vorträge zu lesen, die Zitate sind nicht aus dem Kontext gerissen.

    ……………………………………………..

    Rudolf Steiner und die Fingernägel:

    „Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will.“

    Rudolf Steiner, „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“, GA 293, S. 93f

    Der gesamte Vortrag:

    http://fvn-rs.net/index.php

    ……………………………………………..

    Rudolf Steiner und die Schwarzen (Gelben, Weissen)

    “Wenden wir das auf den Menschen selber im Weltenraum an. Sehen wir uns zunächst die Schwarzen in Afrika an. Diese Schwarzen in Afrika haben die Eigentümlichkeit, daß sie alles Licht und alle Wärme vom Weltenraum aufsaugen. Sie nehmen das auf. Und dieses Licht und diese Wärme im Weltenraum, die kann nicht durch den ganzen Körper durchgehen, weil ja der Mensch immer ein Mensch ist, selbst wenn er ein Schwarzer ist. Es geht nicht durch den ganzen Körper durch, sondern hält sich an die Oberfläche der Haut, und da wird die Haut dann selber schwarz.

    So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn.

    (…) Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus. Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.”

    Rudolf Steiner, “Vom Lebens des Menschen und Erde – Über das Wesen des Christentums”, GA 349, S. 49ff

    Der gesamte Vortrag:

    http://fvn-rs.net/index.php

  3. Andreas Lichte
    16. Januar 2010, 16:14 | #3

    das dritte Beispiel:

    ……………………………………………..

    Rudolf Steiner und die Kartoffel:

    “Also sehen Sie, während wir beim Menschen vom Bauch zum Kopf gehen müssen, von unten herauf, müssen wir bei der Pflanze den umgekehrten Weg machen, von der Blüte zu den Wurzeln. Die Wurzel der Pflanze ist mit dem Kopf verwandt. Wenn wir das bedenken, wird uns gewissermaßen ein Licht aufgehen über die Bedeutung der Kartoffel. Denn die Kartoffel, die hat Knollen; das ist etwas, was nicht ganz Wurzel geworden ist. Man ißt also, wenn man viel Kartoffeln ißt, vorzugsweise Pflanzen, die nicht ganz Wurzel geworden sind. Wenn man sich also beschränkt auf das Kartoffelessen und zu viel Kartoffeln ißt, kriegt man nicht genug in den Kopf hinein. Es bleibt unten in dem Verdauungstrakt. So daß es also so ist, daß mit dem Kartoffelessen die Menschen in Europa ihren Kopf, ihr Gehirn vernachlässigt haben. Diesen Zusammenhang sieht man erst, wenn man Geisteswissenschaft treibt. Da sagt man sich: Seit in Europa diese Kartoffelnahrung immer mehr und mehr überhand genommen hat, seit der Zeit ist der Kopf der Menschen unfähiger geworden.”

    Rudolf Steiner, “Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen – Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt”, GA 350, Elfter Vortrag, Dornach, 18. Juli 1923, S. 203f

    Der gesamte Vortrag:

    http://fvn-rs.net/index.php

  4. Rheinlaender
    17. Januar 2010, 00:40 | #4

    Der Mann ist gut – sinnloses Geschrubbel, nur am Rande mit Tatsachen und Realitaet verbunden, etwas wage und sehr sinnlos.
    Probiere ich jetzt auch mal:

    "Die Regale, die meine Buecher tragen, erwachsen aus europaeischen Holz, koennen nur die Logik wirklich erfassen, die die Buecher geistig transformieren, welche, von weissen Authoren geschaffen, im inner Sinne ihrer eigen Wirklichkeit entstehend und nach oben strebend, wie die Baeume der ewigen Waelder, welche sie wachsen liesen. Wir sehen hier in einer geistig erhoehen und goettlichen Form die Harmonie, die den Europaer durch seine Waelder die hoehere Geistigkeit seiner Kathedralen erreichen liess …"

    Ich glaube ich habe den falschen Job – mit Geschrubbel koennte ich mehr Geld machen (Scheissmoral!).

  5. Herbert
    18. Januar 2010, 19:34 | #5

    @ Rheinlaender

    nichts für ungut, netter Versuch !

    aber an den großen Geisteskranken Rudolf Steiner kommst du nicht heran.

  6. Andreas Lichte
    11. Februar 2010, 11:51 | #6

    Darüber informieren die Waldorfschulen natürlich nicht … aber ein Waldorfschüler:

    “Rudolf Steiners Rassenlehre – Wie der „Bund der Freien Waldorfschulen“ Steiners Rassismus vertuscht

    von Ansgar Martins [Waldorfschüler]

    (…) Statt Aufarbeitung und sachlicher Distanzierung von Steiners rassistischem Unfug geht es den Autoren [Lorenzo Ravagli und Hans-Jürgen Bader] und dem Herausgeber „Bund der Freien Waldorfschulen“ nur um Abwehr und Apologie (…).”

    http://www.ruhrbarone.de/rudolf-steiners-rassenlehre/

  7. 150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“ | Ruhrbarone
    27. Juni 2011, 12:39 | #7

    „150 Jahre Rudolf Steiner – „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

    Am 27. Februar 2011 feiert Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfschulen, seinen 150 Geburtstag. Doch nicht überall huldigt man dem „Universalgenie Steiner“. In der Neuen Zürcher Zeitung, NZZ, erschien eine Artikelserie, die es Steiner- und Waldorf-Anhängern unmöglich macht, weiter zu behaupten: „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“ Von unserem Gastautor Andreas Lichte.

    Endlich! Endlich schreibt auch eine „normale“ Tageszeitung Klartext über Rudolf Steiner. Andreas Hirstein, Ressortleiter Wissen der NZZ, legt eindrucksvoll dar, was bereits auch bei den Ruhrbaronen zu erfahren war: Dass Steiner ein selbsternannter Hellseher und notorischer Rassist ist (…)“

    weiter: http://www.ruhrbarone.de/150-jahre-rudolf-steiner-–-„aber-ich-hab’-doch-nichts-davon-gewusst“/

  8. Ruhrbarone zensieren seit langem
    27. Juni 2011, 16:49 | #8

    Es geht in verschiedenen blogs ( Skeptiker, Ruhrbarone, Esowatch) immer wieder darum, dass sie Anthroposophen in Bausch und Bogen als rassismusnahe darstellen wollen.

    Das ist doch eine ziemliche Dreistigkeit.
    Menschen, die in verschiedensten Bereichen versuchen, ihren Teil beizutragen, sei es in pädagogischem, heilpädagogischen, landwirtschaftliche, medizinischen, wirtschaftlichen Zusammenhängen ….
    Wenn man einmal die deutsche Geschichte berücksichtigt, ist doch das eine ungeheure Anschuldigung.
    Das solche Aussage nicht von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden, liegt meines Erachtens einzig und allein darin, das Internet Journalismus zu unbedeutend ist, nicht oder nur schlecht recherchierbar ist aber vor allen Dingen kein öffentliches Interesse an weiteren Ermittlungen/Strafverfolgung besteht, solange nicht jemand wirklich geklagt hat.
    In ihrem Falle dürfte das besonders schwierig sein, da Sie ausschließlich anonym arbeiten (was sie mir vorwerfen ), und sich ihre Server Adresse im Ausland befindet.

    Sie, die Ruhrbarone, Skeptiker winden sich wie ein Aal vor einer Stellungnahme zu den Aussagen von Kants und unterstellen mir, eine argumentative Falle.
    Ich habe bisher noch k e i n e i n z i e s Wort dazu gesagt, wie ich Kants Äußerungen einstufen würde. Aus lauter Angst, geben sie vor zu wissen, wie ich denn weiter argumentieren würde.
    Ich behaupte einfach, sie haben Angst vor einer Auseinandersetzung. ich wiederhole mich gerne, sie scheuen vor einer Stellungnahme hinsichtlich die Aussagen Kants wie der Teufel vor dem Weihwasser!
    🙂

    Statt sich darüber zu freuen, das es Menschen gibt die eindeutig Stellung beziehen gegen Rassismus ,Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung im allgemeinen und dieses auch in ihrer Arbeit tagtäglich auf dem Prüfstand stellen und beweisen, versuchen Sie hier Menschen zu diskreditieren. Und solche Journalisten wie Harder oder Laurin( Ruhrbarone) treten dann vollmundig für ein geeintes Europa, für unbestechliche Wissenschaftler und objektive Wissenschaft usw. ein, leisten sicher aber o.g.Schnitzer und Fauxpas.

    Das grenzt doch schon wirklich an absichtliche Boshaftigkeit!

    Erhalte ich jetzt eine Antwort auf Kants Aussagen?

  9. 27. Juni 2011, 16:58 | #9

    Lieber Kommentator,
    sich so zu echauffieren ist ungesund, und dauernd Strohmänner bauen geht aufs Kreuz.
    Ich empfehle eine entspannende Gurkenmeditation:

    http://esoreikundanthroposophie.wordpress.com/2010/10/02/vom-werden-des-seins/

    Ganz frisch aus Akasha und EHEC frei.

    Ansonsten fragen sie dort den Dr. Wenn, der hat bestimmt eine Antwort auf Kant. So als Steiner Experte.

  10. Rudolf Steiner und die Schlümpfe
    27. Juni 2011, 17:01 | #10

    “MAK: Rudolf Steiner und die Schlümpfe

    (…) Die Ausstellung “Rudolf Steiner – Die Alchemie des Alltags” im Wiener MAK unterschlägt die bedeutendste Spur, die der Begründer der Anthroposophie in der Welt der Architektur hinterlassen hat: Das Schlumpfhaus.

    Dabei ist die Ähnlichkeit dieses Gebäudes zu dem von Steiner mitentworfenen “Haus Duldeck” frappant. Und bei der Dreistigkeit, mit der die vom Vitra Design Museum konzipierte Schau jedes von der Natur inspirierte Design mit Steiner in Verbindung bringt, hätte sich das Heim von Schlumpfine zumindest einen Ehrenplatz verdient (…)”

    weiter: http://kurier.at/kultur/3917930.php

  11. Rincewinddrückt sich
    27. Juni 2011, 17:17 | #11

    @Rincewind
    @ unmutig
    Hat der gute Rincewind heute mal wieder einen Kasper gefrühstückt?
    Durfte zum Lachen für 5 Minuten aus dem Keller 🙂

    Erhalte ich jetzt eine Antwort auf Kants Aussagen? Sie können nur schweigen , hhmm: Schenkelklopf.

    Zur Erinnerung:
    “Kant als Rassist
    Auch der prominenteste deutsche Aufklärer, Immanuel Kant, Idol des
    Philosphieunterrichts an Schulen und Universitäten, entpuppt sich als rabiater
    Rassist, dessen einschlägige Schriften hartnäckig verschwiegen werden. Auch er
    vertritt die Ansicht, nur die weiße Rasse sei in der Lage, den Prozeß der
    Zivilisation dauerhaft zu befördern; dabei mißt er der Arbeit einen großen
    Stellenwert bei. Die Indianer, eine “Rasse, zu schwach für schwere Arbeit, zu
    gleichgültig für emsige, unfähig zu aller Kultur”, stünden “noch tief unter dem
    Neger”, der allerdings selbst “faul, weichlich und tändelnd” sei.”
    ist denn so schwer verstehen, dass weder hier, noch bei den “Ruhrbaronen”, noch bei den Esowatchern….. sich jemand traut, dazu Stellung zu
    nehmen????

  12. Oliver Hardy & Stan Laurin
    27. Juni 2011, 17:23 | #12

    @Rudolf Steiner und die Schlümpfe

    Heb wi lacht! 🙂

    Erste zarte Ansätzte von Humor sind erkennbar.
    Es geschehen noch Zeichen und Wunder! 🙂

    Ich bin ja schon für kleine Fortschritte dankbar.

  13. 27. Juni 2011, 17:31 | #13

    hhmm: Schenkelklopf.

    Na, das freut uns doch, wenns ihnen gut geht und Sie lachen können!
    Aber Vorsicht: Nicht, dass Sie als Schachtelteufel inkarnieren!

  14. Bildungswissenschaftler über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie
    20. Juli 2011, 14:36 | #14

    „Waldorfschule: „Man kann nicht nur ein »bisschen« Waldorf sein“

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Das Interview führte Andreas Lichte für die Ruhrbarone (…)

    Hopmann: (…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Steiner zu einer eigenen Weltanschauung amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein „bisschen“ Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (…)“

    Read more: https://blog.psiram.com/?p=3481

  15. Andreas Lichte
    30. September 2018, 14:15 | #15

    … leider, leider … informieren die Waldorfschulen nicht darüber, dass sie anthroposophische „Bekenntnisschulen“ sind, wie der Erziehungswissenschaftler Prof. Klaus Prange erklärt:

    „100 Jahre Waldorfschule 2019:

    Die Waldorfschule als Bekenntnisschule

    Wenn Anthroposophen bei Artikeln von Andreas Lichte zur Waldorfpädagogik kommentieren, ist sicher, dass sie irgendwann schreiben: „Anthroposophie wird an Waldorfschulen nicht unterrichtet!“ Der Erziehungswissenschaftlers Professor Klaus Prange widerspricht dieser Auffassung.

    (…)

    Die Pädagogik der Waldorfschule beruht auf der Technik der Indoktrination. Sie besteht darin, Lerninhalte, Verhalten und Gesinnungen fest zu verkoppeln. Sie wird gestützt durch Gewissheiten, die gläubig und Glauben fordernd vorgetragen werden; Gewissheiten, die einzig und allein auf der Annahme beruhen, der „Doktor“ [= Rudolf Steiner] habe als Fotograf des Übersinnlichen etwas festgehalten, was die blinden Sinnenwesen irgendwann auch einmal sehen werden. Es gibt keine andere Pädagogik, die mit solcher Einseitigkeit auf die Behauptungen eines Einzelnen gestellt ist, darunter solche von höchster Bedenklichkeit, die im Herrschaftston überweltlicher Weisheit und Einsicht verkündet werden. Als Beleg und zur Illustration nur dieses Beispiel: Warum sind einige Menschen nicht „weiß“, wie die meisten Europäer, sondern dunkel bis schwarz? Die wissenschaftliche Antwort wird üblicherweise in der Physischen Anthropologie gesucht. Dr. Steiner jedoch weiß es besser und tiefer. Dass jemand dunkel auf die Welt kommt, liegt daran, dass er in seinem vorherigen Leben ein „dunkles“, verderbliches Leben geführt hat.7 Mehr noch: Er könne jetzt schon bei einigen Zeitgenossen voraussagen, dass sie in der nächstfälligen Inkarnation als Schwarze auf die Welt kämen, zur Strafe für ihre Schandtaten. Das ist die feine anthroposophische Art des Rassismus.8 Ebenso werden Krankheiten, Missbildungen, Geistesstörungen als Ergebnis früherer moralischer Verfehlungen gedeutet.“

    zum vollständigen Artikel bei „Humanistischer Pressedienst“, „hpd“: https://hpd.de/artikel/waldorfschule-bekenntnisschule-15939

  1. 8. November 2010, 19:06 | #1

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