EsoWatch Herbsträtsel zum Wochenende

Bildquelle: Wikipedia

Die Tage werden kürzer, das Wetter kalt und feucht. Zeit für Glühwein oder Zimttee und gemütliches Knobeln. Die Rätselfrage: Welches Molekül zeigt diese Strukturformel?

Ein paar Hinweise: Die besonderen Eigenschaften machen dieses hochkomplexe, polymere Makromolekül auch für die Global Player der Gentechnik interessant. Die Monomere der Substanz leiten sich vom lokal und systemisch stark toxischen und kanzerogenen Phenol ab. Leider wurde die gesuchte Substanz schon in Kinderspielzeug nachgewiesen. Die Hersteller haben bisher nicht reagiert. Sogar in der unberührten Natur wurde es schon gefunden, lediglich die Antarktis ist relativ schwach damit belastet. Die hydrophobe Substanz ist biologisch sowie chemisch sehr schwer abbaubar.

41 Gedanken zu „EsoWatch Herbsträtsel zum Wochenende“

  1. XXXXXX.

    (edit rincewind: Treffer!)

    Eine schöne Fortführung des Dihydroxymonoxids und des ‚Keine-Trinkwasserfluoridierung-weil-Flour-giftig-und-ätzend‘-Argumentes ;).

    Gruß

  2. Boah, Schande über euch!
    Dabei wollte ich heute nen Tag ohne Bio genießen. 😛

    Das ist das Zeug, womit mein Schädel Tag für Tag zuwächst und darum immer mehr wie die Tischplatte klingt, nech?

  3. Das kenn ich!
    Ist neben Zellulose und Chitin eine der von der Masse her häufigsten organischen Verbindungen auf der Erde.

  4. Sooo schlecht lag der Kranke Pfleger ja eigentlich nicht. Wenn man mal von den ebenfalls im Holz vorhandenen Zellulosen und Hemicellulosen absieht 😉

  5. Wir haben wirklich schlaue Leser. Stellt Euch nur mal vor, wie das Rätsel auf einem Homöopathen- oder Astrologieblog laufen würde.
    🙂 🙂 🙂

  6. Die 23 Kommentare vor mir haben mich auf die richtige Spur gebracht: L****n. Eure Grafik sieht der auf Wikipedia verdammt ähnlich, ich denke, ich liege richtig.

  7. Auswendig hätte ich es nicht gewusst, aber dank des Kommentars von Moko wurde mir klar, dass es eigentlich nur Lignin sein kann.

    Um mal etwas spitzzufinden: Die Strukturformel da oben ist kein richtiges Molekül, sondern nur ein beispielhafter Ausschnitt aus einem Makromolekül.

  8. 1. Nee, aber eine Einladung für ein Wochenende in unsere geheime Basis in einem Vulkankrater in der Karibik.

    2. Endlich mal wieder jemand, der sich über eine Verlinkung durch Esowatch freut. 🙂

  9. Die Kommentare haben mich auch auf die richtige Spur gebracht.

    Stichwort: bleibt bei Braunfäule übrig. Letztens lief im Fernsehen ein Beitrag in der eine Firma vorgestellt wurde, die einen Weg gefunden hat daraus Kunststoff herzustellen.

  10. Hehe…

    das ist wie das berühmte Verbot von Dihydrogenmonoxid 😛
    Wenn ihr euch bei Wikipedia die Grafik klaut solltet ihr aber schon die Quelle (bzw. CC-Lizens) nennen 😛

  11. Bei Wikipedia heißt es aber Lignin structure.svg

    und Lignin ist die Lösung. Deswegen hatten wir die Bilddatei auch in Molekül1 umbenannt.

  12. Scipio :zu dumm, das man es über die Quellenangabe leicht heraus bekommt….

    Jo. Nur was nützt es über 3 Jahre nach Auflösung des Rätsels? (siehe Kommentar #36).

Schreibe einen Kommentar

css.php