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Suchmaschinen: Ignoriert mal diesen Link!

Vor einer Weile haben wir bei der Lektüre eines Artikels von Skeptools realisiert, dass wir manchmal nicht optimal verlinken. Wir sollten bei Links auf Schwachsinnsseiten, die man manchmal einfach erwähnen muss, immer das Attribut nofollow verwenden.

Der Artikel von Tim Farley (außerdem Betreiber der exzellenten Seite What’s the harm?) beschreibt, wie man nofollow einsetzen soll. Für unsere deutschen Leser das Ganze zusammengefasst:

Suchmaschinen bestimmen unter anderem den „Wert“ einer Seite anhand der Links, die darauf verweisen. Im Prinzip, je mehr Links zu einer Seite, desto interessanter ist sie vermutlich. Das wurde in der Vergangenheit mit sogenannten Linkfarmen ausgenutzt. Die Suchmaschinenbetreiber versuchen natürlich, das zu verhindern. Jedenfalls zählt im Endeffekt jeder Link zu einer Seite und macht die Seite damit wichtiger. Wenn 5 Links zu einer Seite verlinken, ist sie wohl weniger interessant als eine Seite, zu der 500 andere Seiten verlinken.

Nun wollen wir Skeptiker logischerweise Homöopathie, Quacksalber, Schwachsinnsseiten, … usw. nicht aufwerten. Da kommt nofollow ins Spiel. Das Attribut sagt der Suchmaschine: Hey, ich linke zwar drauf, aber ich finde es nicht findenswert! Ignorier den Link doch bitte.

Es ist daher eine gute Idee, Links mit nofollow zu versehen. Statt

<a href="http://schwachsinnsseite.com">Link zu einer idiotischen Seite</a>

schreibt man besser:

<a href="http://schwachsinnsseite.com" rel="nofollow">Link zu einer idiotischen Seite</a>

Damit wertet man die Seite nicht auf. Man verlinkt zwar darauf, aber Suchmaschinen verwenden den Link nicht, für den „Wert“ der Seite, d.h. sie akzeptieren, dass wir nur als „schlechtes Beispiel“ 😉 auf die Seite verlinken. Diverse Blog/Wiki/Forumsoftware ergänzt übrigens automatisch „nofollow“, vor allem in Kommentaren.

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  1. 3. Dezember 2011, 12:04 | #1

    Und ergänzend: Pro Schwachsinnsbegriff sollte man prüfen, wie die ersten 10 Plätze bei Google belegt sind (ggf. ausloggen, damit man nicht in der eigenen Google-Blase lebt). Sprechen sich pro Begriff genügend Blogger etc. ab, kann mittels einer Google-Bombe (massenhafte Verlinkung) eine kritische Seite schnell nach oben gepusht werden.

  2. nihil jie
    3. Dezember 2011, 13:56 | #2

    ups… ich dachte, dass ist inzwischen allgemein bekannt. obwohl.. manchmal vergesse ich das auch selbst 🙂 manchmal ist es aber nur Faulheit ein paar Buchstaben mehr zu tippen. aber da es hier gerade um ein Tipp geht, habe ich auch was nettes. Vielleicht ist der auch schon bekannt und zwar ein Add-on für Firefox welches sich Collusion nennt. einfach nach „Collusion – Toolness“ suchen. was es tut… ? „Visualize who’s tracking you in real time.“ 😉
    wenn man mehrere Seiten im Netz offen hat und dann das Tool aufruft kann man schön sehen von wo aus und wohin getrackt wird.

  3. Geralt
    3. Dezember 2011, 16:57 | #3

    >Vor einer Weile haben wir bei der Lektüre eines Artikels von Skeptools realisiert,
    >dass […]
    Ich wäre Euch sehr verbunden, wenn ihr auf Denglisch verzichten würdet 😉

    >Im Prinzip, je mehr Links zu einer Seite, desto interessanter ist sie vermutlich.
    Dazu kommt noch die Gewichtung. Jeder Link wird mit dem „Wert“ der Seite gewichtet, die ihn setzt. Linkt also eine Seite mit hohem Wert* auf eine bestimmte Seite X linkt, dann hat Seite X mehr davon als wenn 100 unbedeutende Seiten auf sie linken. Das schwächt z.B. die Wirkung von Linkfarmen etwas ab. Die Wertungen, die Suchalgorithmen nutzen sind aber noch deutlich komplexer. Wer sich dafür interessiert suche einmal nach „SEO“.

    * Daran zu erkennen, daß sie wegen dieses hohen Wertes selbst weit vorn in den Suchergebnissen auftaucht.

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