Ulrich Kutschera: ein Mann sieht rosa

Man kennt das: ein Mensch redet sich in Rage und vertritt am Ende einer Diskussion, in der er sich entweder bedrängt oder bejubelt fühlt, Positionen, die er, hätte er klaren Kopf und einen Rest an Selbstreflektion behalten, zu Anfang niemals vertreten hätte. Selbst ein Jörg Meuthen soll ja einmal ein – konservativer, aber durchaus raisonabler – Nationalökonom gewesen sein.

Ein weiteres Beispiel lässt sich an dem an der Gesamtuniversität Kassel lehrenden Botaniker und Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera studieren. Mit seinen kritischen Anmerkungen zu den um sich greifenden Gender-Theorien und Gender-Ideologien erlangte er eine gewisse Popularität. In der Tat sind viele seiner Bemerkungen in diesem Zusammenhang bedenkenswert, nicht obwohl, sondern gerade weil sie die Objektivität biologischer Fakten gegen die Subjektivität gesellschaftlicher Urteile und Zuschreibungen verteidigen. So weit, so gut – wäre da nicht die Verlockung der falschen Gefolgschaft, die unverhoffte Schützenhilfe wittert; der Reiz, die Dosis der Provokation, die schon einmal für frenetischen Beifall sorgte, noch einmal zu erhöhen. Und so musste es wohl kommen, dass der widerborstige Hochschullehrer der Verlockung, einmal als Tribun des gesunden Volksempfindens aufzutrumpfen, nicht widerstehen konnte. Die sogenannte „Homo-Ehe“ war der Aufhänger, das ultrareligiöse Medium „kath.net“ das Sprachrohr.

Es war dem habilitierten Biologen erklärtermaßen wichtig, seine prinzipiell atheistische und naturwissenschaftlich-materialistische Ausgangsposition in dem Interview vom 3. Juli 2017 klarzustellen:

Als atheistischer Evolutionsforscher bin ich dem christlichen Glauben gegenüber offen und tolerant eingestellt, ohne jedoch Schöpfungsmythen, über Adam und Eva als das erste Menschenpaar, in mein naturalistisches Weltbild aufnehmen zu können. Die offensichtliche Ablehnung der sogenannten „Ehe für alle“, eine Weiterführung des Begriffs „Homo-Ehe“, teile ich.

Weshalb dieses Medium, das Kutscheras Ausgangsposition sonst völlig ablehnt, trotzdem die Chance ergriff, gerade ihn zum Plausch zu bitten, war ihm anscheinend keine Überlegung wert. Und so warf er auf der Woge wohlfeiler Anfeuerungsrufe alle eigentlich angebrachten Bedenklichkeiten auch in sachlicher Hinsicht über Bord. Das Interview geriet genau zu dem Desaster, als das es wahrgenommen wurde.

Die Versicherung, seine Ablehnung der sogenannten Homo-Ehe alleine auf „biowissenschaftliche Fakten“ zu stützen, ist jedenfalls rasch als Lippenbekenntnis erkennbar. Biologisch begründet werden nur ganz wenige seiner Positionen; einige davon sind banal, andere wenigstens diskutabel – seine Position stützt keine einzige. Von den nicht-„biowissenschaftlichen Fakten“ übrigens auch keine. Im Einzelnen:

 

1.

Kutschera identifiziert kurzerhand die Begriffe Bevölkerung, Population und Fortpflanzungsgemeinschaft – so als lebe die Spezies Mensch in verstreuten Territorien und müsse an der jeweiligen Stelle aufmerksam dafür sorgen, dass eine Gesellschaft in fortpflanzungsfähiger Größe weiterbestehe. „Bevölkerungen“ in menschlichen Gesellschaften, die insgesamt und praktisch lückenlos den gesamten Erdball besetzen, bilden aber nur jeweils staatsrechtlich verfasste und organisierte, aber keine biologischen Entitäten. Kutschera entgeht auf Grund dieser unzulässigen Gleichsetzung, dass das Argument, das er daraus gewinnen will, mit „biowissenschaftlichen“ Fakten genau nichts zu tun hat. Er will daraus herleiten, dass „Staatsführer“ die Aufgabe hätten, den Bestand ihrer Populationen aufrechtzuerhalten. Staatsführer als biologisches Phänomen? Als Agenten der arterhaltenden Fortpflanzung? So haben wir das bisher nicht gesehen. Und übrigens: hat er tatsächlich Staatsführer gesagt?

Abgesehen davon erhalten sich Populationen – generell – nicht durch das Walten von Staatsführungen (sonst gäbe es längst keine Fauna mehr), sondern durch den Geschlechtstrieb; das ist ein biologisches Faktum, wenn eines überhaupt. Es mag in bestimmten Spezies, in denen nur die Alpha-Exemplare den Luxus der Fortpflanzung genießen, anders sein, aber das hat Kutschera sicher nicht gemeint.

 

2.

Noch weniger biologisch, und zudem in der Sache einfach abwegig, geht es zu, wenn Kutschera weiter folgert, das Verfassungsrecht des Grundgesetzes habe die Familie gerade wegen des Vorgangs der Fortpflanzung unter besonderen Schutz gestellt. Abgesehen davon, dass es hier nicht um Biologie, sondern um Verfassungsrechtsgeschichte geht: daran hat im Parlamentarischen Rat   nachvollziehbar niemand gedacht. Art. 6 GG hat seine rechtsgeschichtlichen Wurzeln in etwas ganz anderem: im Schutz der Erziehungsgemeinschaft „Einehe“ und in dem Schutz des Erziehungsrechts der Eltern vor zu weitgehenden Eingriffen des Staats – man hatte unmittelbar zuvor unangenehme Erfahrungen gesammelt: mit Jugendorganisationen wie HJ und BDM, mit Zuchtanstalten wie dem berüchtigten Verein „Lebensborn„. Wer in den Materialien des Parlamentarischen Rats nach Anhaltspunkten dafür sucht, dass „Spermien-Produzenten“ und „Eizellen-Bereitstellerinnen“ in ausreichender Zahl einander zugeführt werden sollten, kann lange suchen – ohne fündig zu werden. Dass es allzeit genug davon geben werde, wurde einfach vorausgesetzt, und bei einem von Kutschera an anderer Stelle konzedierten Bevölkerungsanteil heterosexuell orientierter Bevölkerungsgenossen von 95 % war diese Prämisse wohl auch nicht falsch. Sie entspricht zudem dem Schutzgedanken des Art. 6 GG vor staatlicher Einmischung besser als „Staatsführer“ in der Funktion als Begattungsanimateure.

 

3.

Kutschera führt weiter aus, der Staat (!) habe nichts von der Privilegierung „steriler Homo-Pärchen“, weil deren Rente von „fertilen“ Paaren bzw. deren Nachkommen aufgebracht werden müssten. Wenn das ein „biowissenschaftliches Faktum“ sein soll, heißt das dann, die umlagefinanzierte Rentenversicherung sei Bestandteil der naturgewollten Ordnung? Otto von Bismarck, deren Schöpfer, hätte sich sehr gewundert: dem alten Junker ging es dabei weder um die Durchsetzung von Naturgesetzen, noch um die Förderung der Fruchtbarkeit seiner Untertanen – es ging ihm einfach darum, der aufkommenden Sozialdemokratie den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Kollegen Historiker hätten es dem Biologen sicher erklären können.

Und im Übrigen: wie verhält es sich denn bei den Spermien- und Eizellenproduzenten, deren Rente nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt ist (z.B. Inhaber befreiender Lebensversicherungen und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke)? Umlagefinanzierte Rentensysteme bilden ja auch im internationalen Rechtsvergleich eher die Ausnahme. Wären in solchen Fällen gleichgeschlechtliche Ehen biologisch in Ordnung, und unter Angehörigen der Deutschen Rentenversicherung Bund nicht?

 

4.

Bis hierher ist die „biowissenschaftliche“ Grundlage von Kutscheras Position kaum erkennbar – er argumentiert gesellschaftspolitisch, und das mit wenig Ertrag. Zumindest biologisch orientiert ist der Standpunkt, es sei gewissermaßen eine „Strafe“ der Natur, dass homoerotisch orientierte und deshalb nicht reproduktionsfähige Populationsangehörige aus dem Genpool aussortiert würden. Man mag darüber diskutieren, wieviel davon empirischer Überprüfung standhält und wieviel auf vorgefassten Bewertungen beruht. Eines aber ist klar: es stützt Kutscheras Petitum logisch nicht.

Erstens: ein generelles „Aussortieren“ der Disposition findet gar nicht statt. Alle homoerotisch orientierten Populationsgenossen gehen aus heterosexuellen Paarungen hervor, und der Anteil der ersteren liegt beim homo sapiens stabil bei etwa 5 % – räumt Kutschera selbst ein; im Tierreich liegt er bei einigen Arten sogar erheblich höher, worauf Johannes Kaufmann in einem launigen Beitrag bei den Salonkolumnisten kürzlich hinwies. Kein einziger unter diesen 5 % ist das Ergebnis homosexuellen Paarungsverhaltens. Im Gegenteil liegt sogar die Annahme nahe, dass vereinzelte genetische Dispositionen zur Homosexualität vermehrt weitergegeben werden, wenn homosexuell Orientierte in heterosexuellen Ehen ihre Kryptoexistenzen fristen. Aus solchen Mésalliancen gehen immer wieder tatsächlich einzelne Nachkommen hervor. Gerade in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften hätte das von Kutschera inkriminierte Erbgut hingegen keine Chance auf Weitergabe. Schießt Kutschera hier ein Eigentor, ohne es zu bemerken?

Zweitens: Kutschera muss voraussetzen, dass das generelle „Aussortieren“ dadurch erschwert werde, dass gleichgeschlechtliche Paare zur Ehe zugelassen werden, ansonsten führte sein Ansatz ins Leere. Diese Prämisse befindet sich aber erkennbar im Widerspruch dazu, dass aus solchen Ehen gar keine Abkömmlinge hervorgehen können. Die Strafe des individuellen „Aussortierens“ wird durch die sexuelle Orientierung verhängt – nicht durch die Vorenthaltung einer bestimmten institutionalisierten Lebensform.

Man sieht: selbst biologisch führt das Argument nicht zum angestrebten Ziel.

 

5.

Kutscheras dringendstes Anliegen scheint der Schutz von Kindern zu sein, die in gleichgeschlechtliche Lebensformen aufgenommen werden. Kutschera erörtert die Begriffe einer natürlichen Inzesthemmung und deren vermutetes Unterlaufen durch einen „Stiefvatereffekt“. Hier befinden wir uns in der Tat, wenigstens teilweise, auf „biowissenschaftlichem“ Gebiet.

Für die Existenz einer allgemeinen Inzesthemmung spricht in der Tat eine gute empirische Evidenz, man kennt hier den sogenannten Westermarck-Effekt .

Dass dieser Effekt ein instiktives Verhalten darstellt und nicht individuell angelernt ist, erscheint einigermaßen abgesichert, und es ist auch gut möglich, dass sich solch ein Verhalten evolutionär herausgebildet hat. Ob es eine unmittelbare und spezielle genetische Ursache hat, ist aber, anders als von Kutschera insinuiert, keineswegs geklärt. Möglicherweise spielen Mechanismen eine Rolle, die generell einen evolutionären Vorteil aus einer stärkeren Durchmischung und Verbreiterung des Genpools ausnutzen; zum Beispiel Antigene, die für das Immunsystem wichtig sind, dabei z.B. auch über den Körpergeruch die Partnerwahl beeinflussen. Das hinderte allerdings bestimmte Hochkulturen in geschichtlicher Zeit nicht, den Brauch der Geschwisterehen zu pflegen. Für eine strikte und spezielle genetische Disposition spricht daher nicht viel.

Der von Kutschera angeführte „Stiefvater-Effekt“ kann allerdings ein beachtliches Argument sein, denn tatsächlich weisen kriminologische Untersuchungen darauf hin, dass von Stiefvätern ein deutlich höheres Missbrauchsrisiko ausgeht als von leiblichen Vätern (vergl. Peters/Bongerts: Sexualstraftaten an Kindern – Wer sind die Täter, in NK 2010, 45, 46). Die Daten sind allerdings nicht nach homo- oder heterosexueller Orientierung der Täter aufgeschlüsselt, sie stammen notwendigerweise vollständig aus Familien mit heterosexuell verkehrenden Eltern- bzw. Stiefelternteilen, denn andere gab es zur Zeit der zitierten Untersuchung nicht. Selbst die klassische Ehe und Familie scheint zur Unterbindung eines „Stiefvater-Effekts“ also wenig geeignet.

Interessant ist außerdem, dass als hauptsächliche Triebfeder des Inzest-Täters zwei Aspekte diskutiert werden, nämlich

  • dass das Kind, auf Grund fehlender sexueller Befriedigung des Täters mit seiner Partnerin, als Ersatz für die unbefriedigten sexuellen Bedürfnisse des Täters dient;
  • die Suggestion gegenüber jüngeren Kindern,  das Missbrauchsverhalten stelle quasi den Normalfall väterlicher Annäherungsformen dar (Peters/Bongerts aaO. S. 48) –  ein  einfacher Zugangsweg zum leicht erreichbaren Opfer.

Weder das eine noch das andere hat einen spezifisch homoerotischen Bezug. Es fragt sich dann, weshalb Kutschera diese Problematik gerade hier hochwirft. Mit Rücksicht darauf, dass aus gleichgeschlechtlichen Paarungen keine Nachkommen hervorgehen können, bei heterosexuellen aber sehr wohl, wären einige andere Lebensformen viel stärker als bedenklich anzusehen – besteht doch nur bei diesen die Gefahr der Verengung der genetischen Materialauswahl und die Sorge um die genetische Hygiene. Viel dringlicher müsste dann folgendes erledigt werden:

  •         die Abschaffung des Adoptions- und Kindschaftspflegerechts
  •         das Verbot der Erst- und Wiederverheiratung alleinerziehender Eltern
  •         das Verbot jeglicher Lebensgemeinschaften mit anderen als den leiblichen Eltern
  •         und damit das Verbot jeglicher Formen von „Patchwork“-Familien.

In allen diesen Fällen steht der „Stiefvater-Effekt“ als drohendes Szenario im Hintergrund – ohne an die 5 % Anteil homosexueller Individuen in der Gesamtpopulation auch nur zu denken.

 

6.

Fazit:

Kutscheras Ankündigung „biowissenschaftlicher Fakten“ ist zu einem beträchtlichen Teil ein Etikettenschwindel. Seine Argumentation lässt dafür umso mehr gesellschaftspolitische Vorverständnisse erkennen, und selbst um deren Faktenlage ist es nicht gut bestellt. Dort, wo er biologische Anknüpfungspunkte tatsächlich aufgreift, ist kaum erkennbar, wie sie seine Folgerungen und Positionen stützen sollen. Wer tatsächlich auf ein naturwissenschaftlich hergeleitetes und schlüssig zu Ende gedachtes Argument wartete, muss sich weiter gedulden. Dafür ist die Debatte nun um einige neue Kampfbegriffe erweitert, von der Bevölkerung als Fortpflanzungsgemeinschaft bis zum Stiefvatereffekt.

Wenn Kutschera einfach der Meinung sein sollte, dass sich eine Ehe unter gleichgeschlechtlichen Partnern nicht gehöre, wenn ihm die ganze Richtung nicht passen sollte, dann sollte er das ganz einfach so sagen. Auch wenn seinen zahlreichen Gegnern das nicht gefallen sollte: der darf das. Nur eines sollte er nicht tun: seine Sittenbegriffe als „biowissenschaftliche Fakten“ ausgeben, denn das sind sie nicht.

 

43 Gedanken zu „Ulrich Kutschera: ein Mann sieht rosa“

  1. „Und übrigens: hat er tatsächlich Staatsführer gesagt?“

    Warum darf er das nicht? Wird hier kurz mal nebenbei und nicht weiter ausgeführt eine rechte Gesinnung unterstellt?

    Staatsführer und Staatsführung sind m.E. normale, wenn auch heutzutage weniger häufig benutzte Begriffe, um Regierungen zu bezeichnen: Personen, die einen Staat führen. Über die Regierungsform sagt das m.E. nichts aus. Anderenfalls könnte man überspitzt fragen, ob auch Begriffe wie Stadtführer, Fahrzeugführer usw. besser zu vermeiden sind.

    Abgesehen davon ein sehr lesenswerter Artikel, danke.

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  2. Seine anektdotische Eminenz :

    Staatsführer und Staatsführung sind m.E. normale, wenn auch heutzutage weniger häufig benutzte Begriffe, um Regierungen zu bezeichnen: Personen, die einen Staat führen. Über die Regierungsform sagt das m.E. nichts aus.

    Welcher Bedeutungsinhalt anklingt, ist natürlich kontextabhängig. Wieso eigentlich „rechte Gesinnung“?

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  3. Herr Kutschera scheint falsch abgebogen zu sein. Wie sonst kann man sich so klassisch pseudowissenschaftlich in eine Sackgasse begeben?
    Das Thema Homo-Ehe hat sich nun erledigt, ein Kutschera unbekannter biologischer Mechanismus hat gegriffen.

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  4. Michel :Herr Kutschera scheint falsch abgebogen zu sein. Wie sonst kann man sich so klassisch pseudowissenschaftlich in eine Sackgasse begeben? Das Thema Homo-Ehe hat sich nun erledigt, ein Kutschera unbekannter biologischer Mechanismus hat gegriffen.

    Das Ganze wird ungewollt pseudowissenschaftlich, weil da jemand offensichtlich die Argumente so zurechtlegt, wie sie ihm in den Kram passen und dabei des Mäntelchen des Biowissenschaftlers hervorholt. Ihm gelingt es nicht, wissenschaftlich – zumindest im Kontext seiner Kompetenz – zu argumentieren. Das ist das eigentliche Problem. Übrigens sehr häufig anzutreffen, wenn man persönlich emotional stark involviert ist. Ich denke im Kern findet er’s ethisch nicht richtig. Passiert vielen, eigentlich den meisten mal früher oder später. Die Schlauen merken das früher oder später und korrigieren ihren Standpunkt, die anderen fahren volles Rohr weiter auf dem Highway, der bei Wissenschaftscrank und/oder Verschwörungstheorie endet.

    Mir ist übrigens relativ wurscht, ob die Homo-Ehe nun eine Ehe im ursprünglichen gesellschaftlichen Sinn ist. Ich fände es aber gut, wenn alle Lebensgemeinschaften, die das Bedürfnis haben, diesen Weg zu gehen, vom Gesetzgeber und der Gesellschaft gleichbehandelt würden in rechtlicher wie auch in sozialer hinsicht. Sei es Sorgerecht, Erbe, Steuern etc. Falls die Kirche damit ein Problem hat wäre mir wurscht, wie gesagt, es müsste ja nichtmal „Ehe“ heißen (wobei ich gar nicht sicher bin, ob der Begriff Ehe von der Kirche einfach so in Beschlag genommen werden sollte, Ehen gabs schließlich auch schon vor den Christen…)

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  5. Cohen :Es klingt halt autoritär, nicht liberal. Ob nun rechts oder links ist doch egal. (Jetzt habe ich auch mal interpretiert) ^^

    Und das würde es warum so bemerkenswert machen?

    pelacani :Welcher Bedeutungsinhalt anklingt, ist natürlich kontextabhängig. Wieso eigentlich „rechte Gesinnung“?

    Es war eine erste Interpretation, die sich mir spontan aufdrängte. Leider wird die betreffende Frage im Artikel nicht näher erläutert und scheint „bedeutungsvoll nebenbei“ eingeworfen, deshalb meine Nachfrage.

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  6. Ich denke nicht, dass Kutschera sich in Rage geredet hat. Der Mann hat seine reaktionären gesellschaftspolitischen Ansichten doch noch nie verborgen. Man erinnere sich nur an die pauschale Verunglimpfung der Genderforschung, immer unter dem wissenschaftlichen Tarnmäntelchen. Natürlich gibt es in der Genderforschung sehr viel Ideologie. In der Biologie offensichtlich auch. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass Fanatiker wie Kutschera ergebnisoffen forschen? Trotzdem wird hoffentlich niemand auf die Idee kommen, der Biologie pauschal die Wissenschaftlichkeit abzusprechen.

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  7. Ist die Gender-Ideologie eigentlich Esoterik?

    Es sind bestimmt Ergebnis offene Forschungen gewesen. ^^

    🙂
    Neuste Berichte aus der Gender-Forschungsgruppe:
    Nach jahrelanger Forschung und endlosen Feldversuchen mussten die „Wissenschaftler“ einräumen: „Die gleichgeschlechtliche Kopulation ist nicht zeugungsfähig!“

    Nobelpreisverdächtig!
    🙂

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  8. Doofe Frage..
    wie relevant ist der Typ denn,
    wen berät er wichtiges,
    sitzt er irgenswo meinungsbildendes vor,
    ist er Lautsprecher eines Thinktanks…
    oder ist er so ein Zufallsfund,den die Zeitläute hochgespült haben?

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  9. Wie kommt es, dass man bei Psiram privatwirtschaftliche Titelmühlen zwar erkennt, staatliche Titelmühlen wie Gender“wissenschaft“ aber nicht?

    Kutschera hat auf die Vorwürfe übrigens hier geantwortet:
    http://kath.net/news/60339

    Hauptgrund gegen die Ehe für alle ist das Kind:
    Damit ein Homopaar Kind(er) haben kann, muss IMMER einem Heterppaar das Kind vorher weggenommen werden.

    Ehe selbst (ohne Adoptionsrecht) ist kein Problem. Die Ehe ist eh nur ein rechtliches Konstrukt.
    Allerdings sehe ich auch hier die fehlende Legitimation. Denn die Ehe ist ein rechtliches Konstrukt zur Organisation des Nachwuchses (inkl. Erbe, Sorgerecht (früher), Pflegepflicht von Angehörigen (früher), etc.). Da Homos kein Nachwuchs haben kann, gibt/gab es schlicht kein Grund, diese am Eherecht zu beteiligen.
    (ist heute anders, weil es bspw. Sorgerecht auch ohne Ehe gibt, Erbe ohne Ehe für die Nachkommen organisiert ist (Pflichtanteil), usw.
    Da das inzwischen alles extra rechtlich geregelt ist, braucht es ‚Ehe‘ dafür gar nicht mehr)

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  10. Es gibt gegen küssende/vögelnde Männer einen natürlichen angeborenen Ekel bei Heteros. Da guckt man weg.
    (ist nicht anerzogen, weil hat einen keiner Beigebracht, im gegenteil: homoerotisch agierende Weiber sind hot, bei Männern das Gegenteil -> für Heteros)

    Würde mich mal interessieren, wie Hetero-Kinder, die mit homoerotischen Männern aufgewachsen sind, das wahrnehmen.
    Aber nur, weil mich das interessiert, muss man das jetzt nicht experimentieren!
    (verbietet sich ja auch gemäß der aktuellen Wissenschaftsethik -> kein Experiment bei dem Menschen, das schließt Kinder mit ein, Schaden nehmen können)

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  11. Ich weise da gerade nochmal auf McCandless hin, der daran starb, weil er sich wissenschaftlich gebildet hatte bevor er in die Wildnis ging. Eine der Pflanzen war aber noch nicht ausreichend erforscht, woran er starb.

    Wer sich auf die Wissenschaft verlässt, der kann nunmal sterben (im Extremfall), weil er auf Forschung vertraut, bei der wesentliches eventuell noch gar nicht erkannt worden ist.

    Bei McCandless war das die Giftigkeit der Wildkartoffel, die man mit damaligen Methoden noch nicht nachweisen konnte, und sie deshalb als ungiftig eingestuft hat.

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  12. @ Martin Däniken
    Der Wikipediaartikel über ihn gibt einen recht guten Überblick über seine Arbeit und Verbindungen.

    In der Skeptikerszene ist Kutschera ziemlich bekannt, je nach eigener Meinung und Empfindlichkeit eher „berühmt“ oder „berüchtigt“, weil er seine Positionen häufig vehement und unverblümt vertritt. In der breiten Öffentlichkeit wird ihn wohl bis auf die gelegentliche Schlagzeile kaum jemand kennen, das gilt aber vermutlich auch für kath.net. 🙂

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  13. Kemmi :

    Es gibt gegen küssende/vögelnde Männer einen natürlichen angeborenen Ekel bei Heteros.

    Ist natürlich Quatsch. Weißt du auch. Sonst hättest du irgendwas unternommen, um das nicht wie eine frei erfundene Behauptung aussehen zu lassen.

    Antworten
  14. Kemmi :

    Wer sich auf die Wissenschaft verlässt, der kann nunmal sterben (im Extremfall), weil er auf Forschung vertraut, bei der wesentliches eventuell noch gar nicht erkannt worden ist.

    Ist natürlich auch Quatsch. Weißt du ebenfalls. Sonst hättest du dem gegenüber gestellt, wie viele Menschen gestorben sind, weil sie etwas gegessen haben was nie zuvor erforscht wurde.

    Antworten
  15. Kemmi :

    Denn die Ehe ist ein rechtliches Konstrukt zur Organisation des Nachwuchses

    Womit dann kinderlose Ehen und heterosexuelle Adoptiveltern ebenfalls gesellschaftlich geächtet oder gar verboten werden müssten.

    Tipp: Kommentare vor dem absenden noch mal durchlesen.

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  16. @Celsus, ist natürlich Quatsch #18:
    ??
    Es ist Quatsch, weil? Was fehlt?
    Es ist wie wenn ich schreibe, dass Wasser nass ist. Auch ohne Belege ist diese „frei erfundene Behauptung“ richtig.

    @Celsus, ist natürlich Quatsch #19:
    Da steht das Wörtchen „kann“. Ich habe da nichts quantifiziert, und damit wäre ein Gegenüberstellen Unsinn. Hatte ich auch gar nicht vor. Wasser ist nass, auch ohne Gegenüberstellung von trockenem Land.
    Man muss bei Wissenschaft ganz einfach beachten, dass sie zu einer bestimmten Sache möglicherweise noch in den Kinderschuhen steckt (oder auch nicht, und trotzdem Fehler haben kann).

    @Celsus, kinderlose Ehen #20:
    Kinderlosen Ehen sieht man bei Eheschließung nicht an, ob sie kinderlos bleiben. Die Mehrheit bleibt nicht kinderlos. Homoehen bleiben auf jeden Fall Kinderlos, da biologisch nicht möglich.
    Hetero-Adoptiveltern können die Ehe nicht schleißen, weil sie Kinder adoptieren. Sondern weil sie Hetero sind. Als Hetero-Verheiratete können sie Kinder kriegen (im Gegensatz zu Homos). Das hat nichts mit den adoptierten Kindern zu tun.
    Nur weil Homos Kinder adoptieren können (nicht rechtlich gemeint, sondern biologisch), darf man doch nicht den Rückschluss ziehen, dass sie ein Rechtsanspruch zur Ehe haben.
    Das ist genauso, wie wenn man sagt, da Homos genauso Autos kaufen können wie Heteros, haben sie auch ein Rechtsanspruch auf Ehe.
    Also: Die biologischen Voraussetzungen zu haben, Adoptivkinder/Autos/whatever pflegen zu können, bedingt doch nicht, dass man auch ein Recht darauf hat.

    Wenn schon, dann müsstest du sagen: Frauen über 45 können (wie Homos) keine Kinder kriegen, deswegen sollten die auch nicht heiraten dürfen. Aber Ü45 können Kinder trotzdem haben (gibt ja genügend Ü45 mit Kindern), wo dann eben die Situation des Nachwuchses rechtlich geregelt werden musste.

    Das ganze war ja eher ne historische Begründung, die heute eh nicht mehr gilt, weil Nachwuchs/Erbe/etc. (alles was früher NUR innerhalb der Ehe geregelt war) inzwischen unabhängig davon geregelt ist.

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  17. @ Kemmi (#13):

    Da das inzwischen alles extra rechtlich geregelt ist, braucht es ‚Ehe‘ dafür gar nicht mehr

    Ja, schick. Ein Teil der Regelungen erfolgt im Rahmen der Ehe.

    @ Kemmi (#14): Und selbst wenn das mit dem Ekel so pauschal stimmen sollte, wäre das doch egal. Küssen und Vögeln ist seit einiger Zeit nicht mehr an die Ehe gebunden und wird daher von den Regelungen zur Ehe für Alle gar nicht berührt. Vögeln tun die wenigsten in der Öffentlichkeit, Homos wie Heteros.

    Und was das Küssen angeht: Da mögen viele Heteros auch Heteros nicht bei zuschauen. Wenn küssende Lesben „hot“ sind, dann nur, weil da kein (konkurrierender!) Kerl die schönen weiblichen Formen im Blick des männlichen(!) Betrachters stört.

    @ Kemmi (#15): McCandless ist nicht gestorben, „weil er sich wissenschaftlich gebildet hatte bevor er in die Wildnis ging“, sondern weil er keine Ahnung hatte. Keine Ahnung von der Gegend, in die er ging. Keine Ahnung davon, wie man in der betreffenden Wildnis überlebt. Keine Ahnung, worauf er sich einließ. Ein paar Bücher gelesen zu haben hilft nicht in allen Lebenslagen.

    Hätte er ein paar erfahrene Einheimische befragt oder sich vernünftig vorbereitet, wäre er nicht so ums Leben gekommen. McCandless als Argument gegen die Wissenschaft oder wenigstens für die Lückenhaftigkeit wissenschaftlicher Erkenntnis zu nehmen ist hanebüchen.

    @ Hans Wurst: Und? Ich finde alles mögliche eklig. Udo Lindenberg. Alice Schwarzer. Blumenkohl. Piercings im Gesicht. Donald Trump. Marshmallows mit Fruchtgeschmack. Tofu. Eierlikör u.v.a.m.

    Was soll daraus jetzt folgen? Sogar wenn 95% der Bevölkerung etwas eklig finden, ist das doch deshalb nicht zwangsläufig schlecht?

    Und überhaupt: Kein Heterokerl muss einen Mann küssen und normalerweise auch keinen Männern beim Küssen zusehen (Heteropärchen kann man allerdings überall beim Küssen beobachten, die genieren sich gar nicht und da sagt auch niemand was). Wo ist also das Problem?

    Ach, die Homos stellen ihre Sexualität so aggressiv zur Schau? Anders als die erwähnten Heteropärchen? Was sind wir heute aber empfindlich…

    Antworten
  18. Langsam. Ich will mit McCandless nicht die Wissenschaft in Frage stellen.
    Ich wollte McCandless als bsp nehmen dafür, für einen der meint sich genügend auszukennen, weil er sich wissenschaftlich informiert hat. (rein auf die Pflanzen bezogen, nicht auf Alaska)
    Und dies als Bsp. gedacht, denn auf dieem Stand kommen mir die Leute vor, die behaupten und mit nur oberflächlicher „Wissenschaft“ belegen, für ein Kind sei es egal, ob es Homo- oder Heteroeltern hat.

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  19. Also wenn Kutschera ne Audienz bei Papst bekäme,würde er richtisch prominent(er) werden
    -ist jetzt meine Auslegung.
    aber nur wenn es dazuführen würde das Mainstream-medien das dann aufgreifen würden?!
    Oder bei Anne-Will-Illner-Hayali-Lanz den Talkshow-Technischen Ritterschlag bekäme…
    sofern er nicht zu viele ähs/öhs in Verbindung AdalbertStifterischen Endlossätzen o.ä verwendet.
    So weiss ich,der Mann ist eher (noch) Insider bekannt.

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  20. Man kennt das: ein Mensch redet sich in Rage und vertritt am Ende einer Diskussion, in der er sich entweder bedrängt oder bejubelt fühlt, Positionen, die er, hätte er klaren Kopf und einen Rest an Selbstreflektion behalten, zu Anfang niemals vertreten hätte.

    Kennt man, aber was hat das mit Kutschera zu tun? Der vertritt jetzt den gleichen Standpunkt den er schon immer vertreten hat, nämlich die Ablehnung jeglicher Kritik an Rollenklischees. Klischees wie zum Beispiel jenes, dass ein Mann gefälligst eine Frau zu heiraten hat und die Frau sich dann um die Kinder kümmert — Korollar, zwei Männer die heiraten und dann auch noch ein Kind großziehen sind nicht ganz richtig.

    Anstatt jetzt also hektisch zurückzurudern und den Jahresvorrat an „no true Scotsman“ zu verbrennen, wie wäre es damit Realismus eine Chance zu geben: Ihr seid einem Hassprediger aufgesessen, weil er seine Botschaft in typisches Skeptikervokabular gekleidet hat (verbunden mit dem menschlichen Bedürfnis nach einem Feindbild) und ihr nicht mal fünf Minuten nachgedacht habt, was seine Aussagen in Konsequenz bedeuten. Hoffentlich ist es gewissen Teilen der deutschen Skeptikerszene eine Lehre…

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  21. Empirialist :

    Anstatt jetzt also hektisch zurückzurudern und den Jahresvorrat an „no true Scotsman“ zu verbrennen, wie wäre es damit Realismus eine Chance zu geben: Ihr seid einem Hassprediger aufgesessen

    Wenn man zurückrudert, muss man ja erstmal hin gerudert sein. Kannst Du mal zitieren? Wo sind wir ihm „aufgesessen“?

    Antworten
  22. celsus :

    Kemmi :Es gibt gegen küssende/vögelnde Männer einen natürlichen angeborenen Ekel bei Heteros.

    Ist natürlich Quatsch. Weißt du auch. Sonst hättest du irgendwas unternommen, um das nicht wie eine frei erfundene Behauptung aussehen zu lassen.

    Ich glaube schon, daß das angeboren ist. Wäre es nun nicht eine Aufgabe für Gender als Feldforschung, herauszubekommen, wieviel Männer das tatsächlich eklig finden und ob sich bei einer Klassifikation/Kategorisierung Nicht eklig-Ganz arg eklig eine Glockenkurve ergibt?

    In der aktuellen Zeit dürfen sich Judith Butler und noch eine Gender-Pflaume, natürlich von der Humboldt- UNIVERSITÄT gegen angebliche Beleidigungen wehren. Man list selten einen solchen Krampf.

    Antworten
  23. Hans Wurst :

    Ich glaube schon, daß das angeboren ist.

    Glauben ist sicher eine schöne Sache. Glaube ich.

    Davon abgesehen: Wenn ein Kind das von Geburt an als ganz normal erlebt, gibt es da auch nichts zu ekeln.

    Du ekelst dich vermutlich auch davor, Spinnen oder Maden zu essen. Genauso gibt es Menschen, die das ganz normal finden, weil sie damit aufgewachsen sind.

    Antworten
  24. @ Hans Wurst:

    Zwei Fragen an den offensichtlich versierten Feldforscher:

    1. Wie viele Abstufungen schlagen Sie denn für Ihre Ekelskala vor, damit eine halbwegs schöne Glockenkurve herauskommen kann?
    2. Warum wäre die Glockenkurve ein Beleg dafür, dass „das“ angeboren ist?

    Ich habe vor ein paar Jahren die Flugfähigkeit von Menschen mit einer 20-stufigen Skala (kann gar nicht fliegen … kann wie ein Vogel fliegen) erfragt. Die Häufigkeit der Antworten hat keine Glockenkurve ergeben. Der Reviewer des Journals of Applied Horseplay-Sciences war überzeugt, das deute auf eine angeborene Eigenschaft hin. Ich nehme an, Sie hätten ihm widersprochen, weil bei einem angeborenen Merkmal ja eine Normalverteilung zu erwarten ist.

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  25. Und das nennt man eine nicht falsifizierbare Hypothese!

    wiki:

    Falsifizierbarkeit ist eine Eigenschaft von logischen Aussagen. Eine Aussage ist genau dann falsifizierbar, wenn es einen Beobachtungssatz gibt, mit dem die Aussage angreifbar ist; der sie also widerlegt, wenn er zutrifft.

    Sach halt nein, falls es nicht zutrifft…

    Antworten
  26. @Hans Wurst
    Interessiert keine Sau, was Sie „finden“. Guckense einfach weg. Zum Thema trägt die Bekundung rein persönlichen affektiven Ressentiments nichts bei. Aus letzterem dürfte allerdings das eigentliche Motiv des Herrn Kutschera zu seiner verbissenenen homophoben Agitation resultieren.

    Antworten
  27. Einfach mal auf seinem Twitter-Kanal nachschauen und sich wundern…
    Schade eigentlich. So um das Jahr 2006 herum habe ich ihn als Anti-Kreationisten noch bewundert.

    Antworten
  28. @U.Hans

    U.Hans :
    So um das Jahr 2006 herum habe ich ihn als Anti-Kreationisten noch bewundert.

    Ja, und heute sind Sie der Kreationist.
    Schade wenn, man sich so mit Prominenten identifiziert, dass die Äußerung einer ablehnenden Meinung Sie jetzt so verletzt.

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