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Homöopathie – Teil der medizinischen Naturwissenschaft oder Psychophänomen

Bei „Kritisch Gedacht – Der Wissensblog“ gibt es einen langen, sehr lesenswerten Kommentar von Dr. E. Berndt.

Er beginnt mit:

„Täglich werden mit Ganzheitsmedizin, Komplementärmedizin, Alternativmedizin, Pseudoarzneien, Nahrungsergänzungsmitteln und esoterischem Mitteln und Geräten usw. Geschäfte gemacht. Die Angst vor unheilbaren Krankheiten, krankmachender Umwelt, Ernährung, Strahlen etc. und die Hoffnung auf wundersame Heilung von chronischen und todbringenden Leiden sind ein idealer Marktplatz für alles, was mehr verspricht als ehrlich menschenmöglich ist.“

Und später, wunderbar auf den Punkt gebracht:

„Ein für allemal wird festgestellt was richtig und homöopathisch ist oder nicht, bzw. wie Homöopathie richtig zu denken ist. Das nennt man einen Binnenkonsens. Paul Watzlawik bezeichnet eine so konstruierte „Theorie“ als philosophische Wespenfalle. Man fliegt hinein und findet nicht wieder heraus. Dieser Gedankenkäfig wurde raffiniert mit Dogmen verspiegelt. Und mit den bekannten Totschlagphrasen wie „man kann nicht alles beweisen“ und „das wird sicher noch bewiesen werden“ sperren sich die Anhänger heute selbst ein, womit jede Diskussion sinnlos wird.“

Der ganze Text hier. (ca. 1/3 runterscrollen)

  1. Cohen
    12. März 2008, 15:20 | #1

    Ein sehr lesenswerter Text vom österreichischen Kollegen.
    Es kommt sogar Karl Popper drin vor. 😉

  2. 12. März 2008, 16:02 | #2

    Karl Popper ist immer gut 😉

  1. 9. Februar 2012, 01:22 | #1

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