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Scharlatanwarnung: Wolf-Dieter Storl

Mit seinem Buch „Borreliose natürlich heilen“ ist der Autor gerade auf großem Werbefeldzug. Der Autor behauptet, mit der Karde – eine zweijährige Pflanze, die auch in Deutschland wild wächst – Borreliose heilen zu können. Es ist dringend davor zu warnen, dieses dem Autor zu glauben. Es gibt keine Hinweise, dass seine Behauptungen auch nur ansatzweise stimmen.

Norbert Satz, Züricher Spezialist für Zeckenkrankheiten, wirft dem Autor in der NZZ vor, er mache „chronisch Kranken falsche Hoffnungen.“ Er bezeichnet die Tipps von Storl als reine Scharlatanerie. Die Behauptung, man könne die Borreliose mit solchen Mitteln heilen, sei „purer Zynismus“.

Untersuchungen von Prof. Sievers an der Hochschule Wädenswil (Schweiz) zeigen zudem:
Kardenextrakt reduziert das Wachstum von Borreliose-Erregern nicht. Das berichtet die „NZZ am Sonntag“ vom 26. 8. 2007. Im Gegenteil: In Einzelfällen wuchsen die Borrelien mit den Extrakten sogar ein bisschen besser. Das neue Buch von Wolf-Dieter Storl enthält aber noch eine ganze Reihe von weiteren hoch fragwürdigen und gefährlichen Ratschlägen.

Äußerst gefährlich sind seine Ratschläge auch deswegen, weil sich Borreliose gerade im Anfangsstadium mit Antibiotika gut behandeln lässt. Wer das nicht tut, riskiert dauerhafte Langzeitschäden bis hin zur Invalidität.

Wie unreflektiert und dumm Storls Ratschläge sind, kann man auch an der Aussage erkennen, dass er eine „Überhitzungstherapie bei 42°“ empfiehlt, weil da die Borrelien abstürben. Wer nur geringstes medizinisches Wissen hat weiß, dass die Gefahr, da „abzusterben“ nicht nur für die Borrelien zutrifft …

  1. Da-liegt-ein-Reißnagel
    28. September 2009, 16:54 | #1

    Wer sich zum Mindesten ein wenig mit Herrn Storl beschäftigt hat würde seine Ratschläge und Geschichten nicht ohne Weiteres als "unreflektiert und dumm" betiteln.
    Wenn ich SO etwas lese dann schwebt mir doch ein wenig das Bild eines Laboranten vor Augen der sich "zuhause" in einer künstlich erschaffenen Gartenwelt in der die Pflanzen genau an diesem und jenem Standort zu sein haben schon draußen in der großen weiten Natur fühlt. (?)

    Doch bringt nur der die Geschichte der Menschheit weiter der hinterfragt….

    Es wäre wohl genauer zu prüfen auf was sich Herr Storl denn bezieht, bzw. welche Erfolge er denn zu melden hat.

  2. 29. September 2009, 10:26 | #2

    Hinterfragen?

    Du plapperst einfach nur nach und hast keine Ahnung, Reißnagel.
    Die Therapie wurde doch hinterfragt und ist durchgefallen.
    Wenn das doofen Dogmatikern nicht in ihr Weltbild passt, liegt das am Weltbild der doofen Dogmatiker, die nicht hinterfragen, sondern glauben wollen.

    Verdreh hier mal nicht die Fakten!

  3. Da-liegt-ein-Reißnagel
    29. September 2009, 14:44 | #3

    schau Dich mal im internet um: diejenigen die diese Heilmethode als Scharlatanerie bezeichnen machen IM SELBEN ATEMZUG WERBUNG FÜR IHRE EIGENE ART ZU HEILEN !!! OO
    Da lach ich mich Boreliosig

    Ist doch wie Werbung im Flimmerkasten!

    "Meins ist so toll da kann das Andere doch gar nicht gut sein"
    Womöglich haben diese Menschen Verträge mit Ihren Pharmakonzernen und verdienen kräftig daran.

    Zitat:" Es ist dringend davor zu warnen, dieses dem Autor zu glauben. Es gibt keine Hinweise, dass seine Behauptungen auch nur ansatzweise stimmen."
    Stimmt doch gar nicht^^
    Natürlich gibt es Hinweise
    UND DENEN SOLLTE MAN ERST MAL NACHGEHEN!!!!
    bevor man hier Großinquisitor spielt!!!!

    zum Thema Hinterfragen:
    Wer weiß denn wie Sievers die Wirksamkeit überprüft hat???
    Wer hinterfrägt denn Seine Art??
    Von den Pharmakonzernen und den zusammenhängenden Wissenschaftlern müsste man ja bereits wissen dass DIE sich Ihre Fakten OFT und GERN so hindrehen wie Sie es für Ihren Profit brauchen!!!

    Und deshalb geh ich jetzt einfach mal hin und stell den Stubenhocker in Frage!

    Und die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwo Mittendrin

  4. Die Stille
    29. September 2009, 16:34 | #4

    …Im übrigen ist die Antibiotikaüberschwemmung eines Organismusses als gängige schulmedizinische Art und Weise auch nicht gerade mit einer kompletten Heilungschance belegt.

    Dabei kann es durchaus häufiger vorkommen daß sich die Boreliose für 10 Monate verkapselt bis der Antibiotikaansturm vorbei ist.
    Und dann im geschwächten Organismus sich erst so richtig austoben kann!

    Wir stecken wohl bei beiden Methoden noch im Mittelalter!

  5. 29. September 2009, 16:39 | #5

    http://www.uni-duesseldorf….

    An Doxycyclin verdient kaum jemand was, Reißnagel. Das Zeug ist spottbillig und bei Borrelliose wirksam.

  6. Scardanelli
    29. September 2009, 17:17 | #6

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    lieber Reißnagel (was für ein kritischer Name! Respekt, da hat jemand mitgedacht), liebe Stille.

    Ich habs Bücherl nicht gelesen, dafür aber eine Rezension von jemandem, der es gelesen hat und völlig unverdächtig ist, was das alte "Pharma-Shill-Gambit" angeht. Darf ich zitieren? Ja? Danke.

    Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Heilpflanzenkunde
    Seminar für Integrative Phytotherapie, Winterthur, schreibt folgendes über die Inhalte des Storl-Buches, vor allem zu dessen Haltung der gesicherten Therapie gegenüber:

    "Er bezeichnet sie als machtlos und kaum wirksam und droht als Folge wiederholter Antibiotikabehandlungen mit multipler Sklerose, Diabetes und Krebs. Antibiotika sind nicht harmlos und mit der Entwicklung von Resistenzen stehen wir vor grossen Problemen. Das rechtfertigt aber nicht eine solch undifferenzierte Angstmacherei jenseits aller Fakten.
    Die Medizin hat nicht jede Borreliose im Griff und kommt oft diagnostisch und in den späteren Stadien auch therapeutisch an Grenzen. Das nutzen die Propagandisten fragwürdiger Therapien aus. Aber – und das sage ich als „Naturheilkundler“: Nur für die Behandlung mit Antibiotika konnte bisher eine Wirksamkeit gegen die Borreliose-Erreger belegt werden. Dies anzuerkennen und sich hier nicht in alternativmedizinische Grössenphantasien zu versteigen, wie Storl und der AT-Verlag das tun, ist eine ethische Forderung. "

    Soweit Herr Konradi. An anderer Stelle schreibt Konradi auch etwas, das eigentlich Usus sein und jeder kritische Geist immer und überall beherzigen müsste: Wer eine Behauptung aufstellt, hat sie auch zweifelsfrei zu belegen – es ist (zuerst) nicht Aufgabe von anderen, eine These zu widerlegen. Wenn ich behaupte, der Mond ist aus grünem Käse, dann muss ich auch Beweise vorlegen.

    Lieber Reißnagel, Sie schreiben folgendes:

    "Natürlich gibt es Hinweise
    UND DENEN SOLLTE MAN ERST MAL NACHGEHEN!!!!
    bevor man hier Großinquisitor spielt!!!!

    zum Thema Hinterfragen:
    Wer weiß denn wie Sievers die Wirksamkeit überprüft hat???
    Wer hinterfrägt denn Seine Art??"

    Nein, es ist nicht die Aufgabe von Esowatch, diesen Hinweisen nachzugehen. Vielmehr ist es Aufgabe von Storl und seinen Epigonen, Apologeten und Verteidigern, Beweise vorzulegen, dass seine Behauptungen der Wahrheit entsprechen. Es ist äußerst nett von Sievers, dass er ihm und ihnen schon einen Teil der Arbeit abgenommen hat. Verpflichtet ist er dazu nicht.

    Falls Sie, lieber Reißnagel, wasserdichte Studien besitzen, die die Thesen von Storl belegen – oder Sievers widerlegen – dann können Sie die ja jederzeit vorlegen. Ansonsten gilt der Spruch von Herrn Nuhr, den ich hier aber nicht zitieren möchte.

    untertänigst

  7. Da-liegt-ein-Reißnagel
    29. September 2009, 18:29 | #7

    Geehrte Damen und Herren,

    ich bin überaus erfreut darüber zu erfahren dass es auch hier in diesem Forum wohl doch noch Menschen gibt die ein wirksames Mittel gegen verbale Inkontinenz besitzen und dies einzusetzen vermögen.
    Mir geht gerade innerlich eine Sonne auf und werde nun den Feierabend genießen können fernab den Schlachtfeldern der Realitätsfindung.

    Ich habe mich mit einigen Schriften von Herrn Storl über einen längeren Zeitraum auseinandergesetzt (wohl auch da ich als gelernter Gärtner und Geschichtsinteressierten einen guten Zugang zu seinen Inhalten besitze) und wenn ich auch die Niederschrift seiner Borelioseheilungserfahrungen noch nicht studiert habe so erkannte ich in seinen Werken doch stets eine Bestätigung und Bereicherung meiner eigenen Erfahrungen.

    Mir ist es auch egal ob Herr Storl sein Buch über die Karde nun als Hinweis und somit Anregung geschrieben hat, ob er damit ganz eine "Revolution" herbeiführen wollte, seine Erfahrung als monotheistischen Gott glorifiziert möchte oder aus was für Beweggruünden auch immer.

    Fakt scheint zu sein dass er bei sich selber und einem Freund die Boreliose mit Hilfe der Karde besiegen konnte.
    Was für geheime Zutaten oder Mantras, Erdschwingungen, Hilfsgeister, Ahnen oder gar Drachen er zugegen hatte bleibt mir und allen anderen die das Buch nicht gelesen haben verschlossen.

    Ich frage mich aber dennoch wie es sein kann dass ER Beispiele einer Heilung zu benennen hat während andere noch nach der Möglichkeit forschen wie er diese "Wunder" denn zusatande bringen konnte.
    Mir scheint diese Geschichte äußerst mysteriös.

    Und gerade wegen meiner nicht verleugneten Sympathie zu diesem Herrn im Allgäu scheint es mir als Pflicht den Vorwurf der Scharlatanerie Einhalt zu gebieten!

    Ich werde mich nun zurücklehnen und voller Spannung die Ergebnisse der nächsten Jahre auf diesem wichtigen Gebiet der Krankheitsbekämpfung zu Gemüte führen.

    Möge es eine Möglichkeit geben die allen zugänglich wird (und nicht wie bei der Malariabekämpfung seid den 70ern zurückgehalten wird)
    Und diese die Boreliose wirksam bekämpft

    Namaste
    Meinen Reißnagel nehme ich nun wieder mit

  8. Die Stille
    29. September 2009, 19:00 | #8

    Ach, noch was:

    Storl hat sich NIE als Mediziner ausgegeben sondern stets als Botaniker.
    Er schreibt sogar selber dass er sich medizinische Unterlagen hat zukommen lassen und diese nur infolge eines gebrochenen Knochens gelesen hat. Diese hat er aber dann zur Seite gelegt weil sie sich wiedersprachen und er den Medizinerjargon nicht ganz verstehen kann. Danach hat er sein Buch über seine eigenen Erfahrungen geschrieben.

    Es ist als Botaniker gar nicht seine Aufgabe die Wirksamkeit seiner Methode zu überprüfen und dafür zu kämpfen.
    Er hat mit seinem Buch lediglich einen Anreiz gegeben.

    Wenn sich jetzt Mediziner gekränkt fühlen dass sie nicht selber drauf gekommen sind ist das ihr Pech.

  9. 30. September 2009, 00:32 | #9

    Ach, als Botaniker ohne Ahnung von Stand der Medizin bei Boreliosebehandlung einfach zu behaupten, was man per Einzelfall meint gefunden zu haben wäre besser, dieses per Buch verbreitet und damit eine gewaltige Verantwortung übernimmt – sofern man ein Gewissen hat – und dann meint, die medizinische Forschung soll nun beweisen, dass er Unrecht hat – ja, viel menschenverachtender und absurder gehts nicht mehr.

    Mediziner fühlen sich nicht gekränkt, kränker könnten sich aber Borreliose-Betroffene fühlen, die auf so ein Buch hören und auf eine anerkannt wirksame Behandlung verzichten.

  10. Die Stille
    30. September 2009, 01:13 | #10

    @ rincewind
    du redest von menschenverachtend, von verantwortung
    von gewissenlosigkeit….
    bist du nicht auch froh dass es da jemanden gibt der eine weitere Art der Behandlung einer Krankheit (wieder-) entdeckt hat???
    Und wie sollen andere davon mitbekommen wenn er seine Entdeckungen nicht veröffentlicht?

    und wie schon mehrmals gesagt wurde:
    welche Behandlung ist denn nun zu 100% wirksam?

    Ich schließ mich da lieber dem Reißnagel an und warte mal ab was bei der Geschichte noch herauskommt.

    Ist echt lustig hier.
    Sobald man irgendwie Sympathie zu einem Thema welches an den Pranger gestellt wurde zeigt und nicht noch krassere Argumente der Ablehnung bringt hagelt es schon von den "wahren Realisten" von allen Seiten)))
    Viel Spaß mit Eurer Weltanschauung.
    Ich schließ mich auch damit dem Reißnagel an und versinke auch meinerseits wieder in Stille

  11. Vorführeffekt
    30. September 2009, 09:23 | #11

    @ rincewind

    "Me-di-zi-ner füh-len sich nicht ge-krä-nkt" …..

    Ein Schlachtruf an dem Erstsemestler nach Spreu und Weizen getrennt werden.

    Warum sollte die medizinische Forschung nun beweisen dass er "Unrecht" hat?
    Vielleicht hat er am Ende ja doch Recht…..

    Es klingt fast so als würde Dir Dein jahrelanger, mühseliger und gerechter Kampf gegen alles das man irgendwie mit dem Wort "Eso" verbinden kann ein wenig die Sicht zu vernebeln.

  12. 30. September 2009, 09:59 | #12

    Da klingt gar nix, Vorführeffekt.

    Du kapierst die einfachsten Sachen nicht. Troll woanders rum, Reißnagel (gleiche IP).

    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik
    http://de.wikipedia.org/wik

    Du hast einfach keinen Plan von Biologie, Chemie, Pharmazie und Medizin, nicht mal von Wikipedialesen.

    Träum weiter und viel Spaß mit den Borrellien. Die Evolution wird´s richten.

  13. Du-sitzt-auf-nem-Reißnagel
    30. September 2009, 10:55 | #13

    man sieht ja bereits bei dem Artikel "Links schützt vor Eso nicht" wie sehr DU vom Wikipedia lesen ne Ahnung hast.

    Da weiß man gar nicht was Du mit Deinen Links eigentlich sagen möchtest.
    Knallst zum Thema Heilpflanzen ein paar Links zu Myzelen, Schlafmohn und Tollkirsche rein…
    NEE von Heilpflanzen und deren Wirkung hast Du garantiert nicht mehr ne Ahnung wie ich!!!
    Liest Du den ganzen Tag eigentlich nur Wiki?
    Du hast auch bestimmt schon bemerkt das das was da steht auch nicht 100%ig stimmt.

    Aber Du hast Recht:
    Von Pharmazie und Chemie hab ich wirklich KEINE Ahnung.
    Die Brauch ich auch gar nicht. Dafür hab ich Ärzte die Ihren Job seehr gut machen.
    Aber Schatzi: Biologie ist nicht das Verstehen mit dem maximalsten Vergrößerungsglas!!! Da gehören Zusammenhänge dazu die über Deine armseeligen und unzähligen Wikilinks weit hinausreichen.

    Viel Spaß beim kurrieren Deiner Boreliose mit Antibiotika

  14. 30. September 2009, 12:13 | #14

    " Warum sollte die medizinische Forschung nun beweisen dass er "Unrecht" hat?"

    In der Medizin beweist man, dass etwas wirkt. Und wer es behauptet, soll das tun.

    "Vielleicht hat er am Ende ja doch Recht….. "

    Vielleicht ist der Mond aus Käse. Wer weiß das schon wirklich.

  15. 30. September 2009, 12:55 | #15

    Hat Storl nicht auch behauptet, Pi sei gleich 3, bei ihm wenigstens? Leider ist sein Beweis von der etablierten Mathematik vernichtet worden, aber Recht hat er bestimmt, und deswegen haben alle anderen Unrecht und sind Idioten. Wie kann man diesen Hüter uralten Wissens (schon die Neandertaler wussten, dass Pi gleich 3 ist!) nur so verleumden!

  16. Scardanelli
    30. September 2009, 13:21 | #16

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nachdem hier ja immer gern von Seiten der Alternativ-Medizin die Anekdote zum Beweis hochstilisiert wird, mach ich das halt auch mal. Zu Beginn des Sommers hatte ich einen üblen Zeckenstich, mein Arzt hat mir zwei Wochen ordentlich Antibiotikum verordnet, ich lebe noch und fühle mich wieder gut.

    Hat wohl funktioniert. Und hätte mir irgendjemand Karde empfohlen, hätt ich ihm Beine gemacht.

    Untertänigst

  17. Vorführeffekt
    30. September 2009, 14:25 | #17

    …ist es nicht etwas weit hergeholt jemanden der in seinem Bücherl beschreibt wie die Boreliose auch anders zu heilen war
    (und anscheinend hat es ja ein paar mal schon funktioniert; für dijenigen die nicht nur die Rezession des Buches gelesen haben) gleich als Scharlatan zu bezeichnen nur weil ein anderer auf ebenso wenig nachvollziehbare Weise bei seinen Versuchen keinen Erfolg hatte???

    Das ist mir zuweit aus dem Fenster gelehnt und riecht eher nach Kritikgeilheit und Sensationsgier!

    Ich habe auf Euch reagiert da man bei Google ziemlich bei den ersten Links auf der Suche nach Storl auf Eurer Seite landet.
    Als Interessierter jeglicher Meinungsfreiheit wollte ich den Boden dieses Vorwurfs der Scharlatanerei ergründen.
    Hätte ja sein können dass er begründet gewesen wäre.
    Doch hier stößt man einfach zuviel auf heiße Luft!

    Hier wird doch ledigliglich verleumdet (was bei weiteren Recherchen herauskam den Betreibern ja schon zum Verhängnis geworden ist). Und das konnt ich im offenen Netz nicht stehen lassen.

    Wer nun weiterhin auf Diese Seite stößt und sich mit dem Thema befasst kann sich nun seine eigene Meinung bilden.
    Und hat als Quelle nicht nur die Auswüchse des Vorwurfs vorliegen.
    ( Ihr könnt den Thread ja löschen wenn es Euch nicht in den Kram passt wie es Extrempopulisten zu tun pflegen)

    Nebenbei: den Übertitelten Namen "Schamane aus dem Allgäu" hat ihm die Presse verliehen und nicht er sich selber. Er sträubt sich bisweilen sogar wehement dagegen. Aber wiso sollte er es auch ganz verleumden. Seine Arbeit hat mit der ganzen Erfahrung die er in seinem Leben in verschiedensten Völkern gesammelt hat bisweilen solche Züge. Und wiso sollte jemand sich selbst verleumden?
    Und selbst von Hildegard von Bingen, Leonhart Fuchs, Hieronymus Bock, … profitierten in irgendeiner Art und Weise von für Euch "unkonventionellen" Entdeckungarten und haben trotzdem die Geschichte der Medizin entscheidend geprägt.

    Nun kann ich mich getrost wieder zurückziehen denn zu Beginn Dieses Threads werden nicht nur Eure hochstilisierten Lästereien zu lesen sein

  18. 30. September 2009, 15:36 | #18

    "was bei weiteren Recherchen herauskam den Betreibern ja schon zum Verhängnis geworden ist"- das ist QUATSCH. Kein Esowatcher ist wegen Verleumdung verurteilt, auch wenn das gerne behauptet wird. Versuch doch mal ein Aktenzeichen zu kriegen..

  19. antiökofa
    1. Oktober 2009, 10:19 | #19

    Liebe Esowatcher,

    wieder einmal danke für die Warnung. Bei all dem Scharlatangesocks heutzutage kann man nicht vorsichtig genug sein.
    Am besten man hat einen Arzt seines Vertrauens, der auf Evidenz baut und nicht auf irgendwelche trendy Zurück-zur-Natur- Mittelaltermedizin.

    Bei Verdacht auf Borreliose (kann sich nach Zeckenbiß durch Wanderröte zeigen) sofort zum Arzt und sich Antibiotika verschreiben lassen! Kein Scherz!

  20. Topp
    30. Oktober 2009, 15:07 | #20

    Tag auch ,Herr Konradi.
    Warum greifen sie Herrn Dr. Storl so massiv an und verschweigen dabei seinen Doktortitel.
    Ich entdeckte besagten Herrn erst heute und ihre Hähme direkt darauf, bei dem Suchbegriff Karde.
    Herr Storl ist eine überaus beeindruckende Persönlichkeit mit grossem Wissen.
    Kann man das von ihnen auch sagen ?
    Hätt gern mal so ein kostenloses youtube-Filmchen von ihnen, um zu sehen, was sie zu bieten haben.
    Während Herr Storl seinen eigenen Weg geht und Menschen damit beeindruckt und zum nachdenken bringt, haben sie nichts besseres zu tun, als den Mann zu diskreditieren.
    Gehn se ma raus ins Grüne und lassen sich inspirieren, vermute, der Elektrosmog ihrer EDV bekommt ihnen nicht sonderlich.
    Ungehalten, Ek-Andrée Topp

  21. 1. November 2009, 12:14 | #21

    Lieber Topp,
    Herr Storl mag eine beeindruckende Persönlichkeit mit großem Wissen sei, umso schlimmer, wenn er dann gemeingefährlichen Unfug zu Borreliose von sich gibt, und Leute das glauben. Sowas kann Leben zerstören.

  22. prana
    4. Juli 2010, 22:37 | #22

    Guten Abend,
    bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und war echt entsetzt.Wie hier verbal beleidigt wird finde ich echt schlimm.
    Ich hab viele Bücher von W.D Storl gelesen und für mich ist er einer der wenigen Autoren, den ich gerne mal persönlich kennen lernen würde.Ich finde in seinem Buch über die Borreliose hat er sich sehr korrekt verhalten und wenn man seinen Bezug zur Natur und deren Mysterien nicht versteht, kann er auch nichts dafür.Auch wenn er mit der Schulmedizin größtenteils nicht konform geht, stellt er sich nicht auf so ein niedriges Niveau und b e l e i d i g t.

    Das musste raus. Prana

  23. Fliesenleger
    5. Juli 2010, 19:37 | #23

    Ich finde das immer so lustige, wenn jemand in seinem ersten Post schreibt: „bin durch Zufall auf diese Seite gekommen“ und dann so einen Eso-Nick hat, wo man eigentlich davon ausgehen könnte, dass es für den überhaupt keine Zufälle gibt.

  24. 5. Juli 2010, 21:52 | #24

    Über die Realität kann man tatsächlich entsetzt sein. Aber schlimmer sind Menschen, die sich die Wahrnehmung über diese immer nur zurechtbiegen, wie sie es brauchen.

  25. Papa Schlumpf
    1. September 2010, 14:18 | #25

    Es fällt auf, mit welcher Aggressivität insbesondere die Kritiker zu Storl hier auftreten. Da wird von einer unglaublichen Verantwortung von Storl gesprochen und wievielen er gar den Tod bringen könnte. Alkohl und Zigaretten sind auch nachweislich alles andere als gesundheitsfördernd, dennoch käme niemand auf die Idee sie zu verbieten.
    Storl beschreibt lediglich eine Alternative. Diese Alternative besteht nicht etwa in der Einnahme von hochtoxischen Substanzen. Ob die Karde nun heilsame Wirkung zeigt oder nicht, erhöht doch kaum das Sterberisiko. Wir sind doch freie Menschen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er diese Art der Therapieform nutzen möchte oder nicht. Wenn sie hilft: prima! Wenn sie nicht hilft, bleibt immer noch der Griff zu Antibiotika. Wo ist das Problem? Oder will hier jemand einem anderen Vorschreiben welchen Weg der Heilung man zu gehen hat?
    Mir ist nicht ganz klar, weshalb sich hier einige so hineinsteigern und mit angeblich so immensen Gefahren drohen. Das kommt mir etwas lächerlich vor. Als Leser dieser Kommentare gewinnt man zumindest den Eindruck, dass die Kritiker hier tatsächlich große Angst vor etwas haben. Vor was, weiß ich alledrings nicht.

  26. Hubert
    1. September 2010, 17:10 | #26

    Nein wenn man es so macht wie du es gerade vorschlägst – erstmal die harmlose Karde probieren und wenn das nicht so wirkt wie erwünscht, dann kann man ja immer noch Antibiotika geben.
    Antibiotika wirken bei Borreliose eben am Anfang am besten und später vielleicht sogar gar nicht.
    Das Problem liegt in deiner saudummen Meinung man hätte bei Borrelieose eh Zeit zum Doktor spielen und wenn das nicht gelingt dann gemma halt doch zum richtigen Arzt.
    Und dann beim Begräbnis vielleicht noch sauduümmer daher reden und sagen: Naja, die Schulmedizin hat ja auch nicht gewirkt. Sooo viel schlechter ist die Karde also auch nicht.

    Und weil hier niemand einem anderen vorschreiben will wie er sich behandeln zu lassen hat, sind hier eben viele dafür, dass solch dumme Scharlatane nicht ihre saudumme Meinung unwidersprochen ins freie mündige Volk bringen.

  27. 1. September 2010, 17:42 | #27

    Papa Schlumpf :

    Alkohl und Zigaretten sind auch nachweislich alles andere als gesundheitsfördernd, dennoch käme niemand auf die Idee sie zu verbieten.

    Wie bescheuert muss man den für so einen Vergleich sein? Gehen Sie auf Borreliose-Parties?

    Papa Schlumpf :

    Storl beschreibt lediglich eine Alternative. Diese Alternative besteht nicht etwa in der Einnahme von hochtoxischen Substanzen. Ob die Karde nun heilsame Wirkung zeigt oder nicht, erhöht doch kaum das Sterberisiko.

    Für Betroffene schon. So einen blöden Kommentar habe ich ehrlich selten gelesen. Machen Sie sich wenigstens mit dem Thema Borreliose vertraut, bevor Sie so einen Unfug schreiben.

    Papa Schlumpf :
    Wir sind doch freie Menschen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er diese Art der Therapieform nutzen möchte oder nicht.

    Da können wir Verbraucherschutz gleich abschaffen.

    Papa Schlumpf :
    Wenn sie hilft: prima! Wenn sie nicht hilft, bleibt immer noch der Griff zu Antibiotika. Wo ist das Problem? Oder will hier jemand einem anderen Vorschreiben welchen Weg der Heilung man zu gehen hat?
    Mir ist nicht ganz klar, weshalb sich hier einige so hineinsteigern und mit angeblich so immensen Gefahren drohen. Das kommt mir etwas lächerlich vor. Als Leser dieser Kommentare gewinnt man zumindest den Eindruck, dass die Kritiker hier tatsächlich große Angst vor etwas haben. Vor was, weiß ich alledrings nicht.

    Ihnen scheint hauptsächlich deswegen nichts klar zu sein, weil sie weder eine Ahnung von Borreliose noch deren sinnvoller Behandlung haben. Abwarten bis die Nerven verrückt spielen ist nicht wirklich ein guter Ratschag.

  28. 27. Februar 2011, 15:34 | #28

    @Topp

    @ Ek-Andrée Topp, 30. Okt. 2009, Kommentar 22

    Guten Tag Frau Topp

    Sie schreiben:

    Topp: „Warum greifen sie Herrn Dr. Storl so massiv an und verschweigen dabei seinen Doktortitel.“

    Mit welchen Aussagen genau greife ich Dr. Storl Ihrer Meinung nach massiv an? Ich habe zahlreiche fachliche Einwände und fachliche Kritik an den Heilungsversprechungen von Wolf-Dieter Storl ins Netz gestellt. Storls Aussagen halte ich – vor allem wenn es um Borreliose im Frühstadium geht – nach wie vor für fahrlässig und gefährlich.
    Ich versuche aber, die Aussagen von Storl anzugreifen und nicht die Person. Dies übrigens im Gegensatz zu Storl, der auf fachliche Kritik bisher an keinem Punkt eingeht und stattdessen ausschliesslich versucht, den Kritiker als Person zu diffamieren. Siehe dazu:

    http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/25/karde-borreliose-therapie-nach-storl-beitraege-zur-debatte-4.html

    Was meinen Sie genau mit dem Vorwurf, dass ich den Doktortitel von Storl verschweige? Finden Sie, ein Doktortitel qualifiziert grundsätzlich für alle Wissensbereiche? Storl ist nach eigenen Angaben Ethnobotaniker und Kulturanthropologe. Er soll eine Dissertation über Schamanismus geschrieben. Wo sehen Sie den Zusammenhang zum Thema „Therapie der Borreliose“? Ist ein Botaniker und Anthropologe für diesen Bereich automatisch qualifiziert? In Storls Schriften finde ich auch nirgends einen Hinweis auf wissenschaftliches Vorgehen. Weshalb also ist Ihnen der Doktortitel so wichtig? Mich erstaunt immer wieder, wenn ausgerechnet Anhängerinnen und Anhänger von Wolf-Dieter Storl – die mit Wissenschaft und „Schulmedizin“ sonst oft gar nichts am Hut haben wollen, bei jeder Gelegenheit plötzlich mit dem Doktortitel ihres Idols winken.

    Topp:„Ich entdeckte besagten Herrn erst heute und ihre Hähme direkt darauf, bei dem Suchbegriff Karde.“

    Das spricht ja nicht gerade für eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema….. Ich schlage vor, dass Sie zuerst das kritisierte Buch (Ausgabe 2007) in aller Ruhe lesen. Und dann wäre es einfach nett, bevor Sie mir ans Bein pinkeln, wenn Sie auch meine fachliche Kritik lesen.

    Zum Beispiel hier:
    http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/132919_Karde-Kraut-Borreliose-wirre.pdf
    http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/110646_Karde-Kraut-Borreliose.pdf
    http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/125713_Borreliose-Storl-Karde-1.pdf
    http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/125527_Storl-Karde-Borreliose.pdf
    http://www.heilpflanzen-info.ch/blog/archive/2008/10/01/fahrlaessig-riskante-ueberhitzungstherapie-bei-borreliose.html

    Anschliessend nehme ich gerne zur Kenntnis, welche meiner Argumente Sie aus welchen Gründen falsch finden. Und ich bin auch gerne bereit, meine Positionen zu revidieren, sollte ich mich an einem Punkt geirrt haben.
    Kritisieren Sie meine Argumente! Finden Sie die Überhitzungstherapie bei 42°C Körpertemperatur sicher? Ich nicht. Finden Sie Mariendistel in Teeform wirksam gegen Borreliose? Und Misteltee? Ich nicht. Und ich habe meine Einwände begründet.
    Aber bitte nochmals: Überzeugen Sie mich mit Argumenten!

    Und wo in meinen Aussagen sehen Sie „Häme“? Nach Wikipedia ist Häme Spott unter Einschluss von Schadenfreude. Für Spott, Frau Topp, ist das Thema Borreliose viel zu ernst.

    Topp:„Herr Storl ist eine überaus beeindruckende Persönlichkeit mit grossem Wissen.
Kann man das von ihnen auch sagen?“

    Es geht hier um konkrete Aussagen und Versprechungen von Storl. Im übrigen staune ich wieder, wie schnell Sie in ihrem Urteil sind. Wie genau haben Sie sich denn eine Meinung gebildet von Persönlichkeit und Wissen?

    Topp:„Hätt gern mal so ein kostenloses youtube-Filmchen von ihnen, um zu sehen, was sie zu bieten haben.“

    Ja schön, solche youtube-Filmchen…Sie würden also Ihr Urteil darüber, was ich zu bieten habe, auf ein youtube-Filmchen stützen?? – Rein ästhetisch? Der gefällt mir / gefällt mir nicht? Oberflächlicher geht’s ja kaum. Fällen Sie auch Ihr politisches Urteil als Bürgerin in diesem argumentenfreien Fast-Food-Stil?

    Topp:„Während Herr Storl seinen eigenen Weg geht und Menschen damit beeindruckt und zum nachdenken bringt, haben sie nichts besseres zu tun, als den Mann zu diskreditieren.“

    Menschen beeindrucken – das sagt noch nichts über Richtigkeit und Qualität von Aussagen und Behauptungen aus. Und es ist schon oft sehr schief gelaufen, wenn Menschen sich kritiklos beeindrucken lassen.
Das 20. Jahrhundert ist voll von Beispielen.

    Dazu ein Zitat von Erich Fromm:

    „Naiv und leicht täuschbar zu sein, ist unverantwortlich, besonders heute, wo Lügen zu einer Katastrophe führen können, weil sie für echte Gefahren wie auch für reale Möglichkeiten blind machen.“
    Erich Fromm, Vom Haben zum Sein, Band 1, Beltz Verlag 1989

    Und eine kritische Auseinandersetzung nennen Sie „diskreditieren“. Verstehe ich Sie richtig: Kritische Gegenargumente zu publizierten Heilungsversprechungen sollen nicht veröffentlicht werden? Keine Diskussion über Argumente – nur blinde Gläubigkeit. Wo bitteschön – führt das hin? Das ganze Internet voll von Wunderberichten? Ich habe diese detaillierten Kritiken geschrieben für Menschen, die an Borreliose erkrankt sind, und sich eine eigene Meinung auf der Basis von Argumenten bilden möchten. Wie soll das geschehen, wenn keine Einwände publiziert werden? Leute, die eine hirnfreie Existenz vorziehen und sich lieber ausschliesslich an Wunderberichten orientieren, brauchen meine kritischen Einwände zu diesem Thema nicht zur Kenntnis zu nehmen.
    Vor allem im Frühstadium der Borreliose halte ich aber eine Behandlung mit Karde statt Antibiotika riskant und ungesund – auch für’s Gehirn.

    Topp:„Gehn se ma raus ins Grüne und lassen sich inspirieren, vermute, der Elektrosmog ihrer EDV bekommt ihnen nicht sonderlich“

    Eine schöne Illustration Ihrer Vorurteile, würde ich sagen….

    Und zum Schluss noch: Dem Internet entnehme ich, dass Sie Malerin sind, Frau Topp. Ich würde mir nie anmassen, zu Ihrem Bereich, von dem ich nicht gerade viel Ahnung habe, derartige „Schnell-Schuss-Urteile“ abzugeben. Mir scheint, Sie lehnen sich da etwas gar weit zum Fenster hinaus beim Thema Karde & Borreliose-Therapie.

    Martin Koradi

  29. 19. Juli 2013, 01:00 | #29

    @ Scardanelli

    ich musste gerade lachen. wenn du im september 2011 meintest, im sommer 2011 wäre dein zeckenstich gewesen, ist das noch nicht lange her.

  30. Rosi Hertel
    5. Oktober 2013, 23:21 | #30

    Als Botaniker und Pharmazeut kann ich folgendes berichten 1/3 .der Menschheit wurde durch ärztlich verschriebene Medizin abhängig gemacht. Medizin kann heilen und töten. Viele nicht alle Ärzte sind Geschäftsleute. Der Patient wird immer ein Versuchskaninchen bleiben. Jeder Organismus reagiert anders. Was den einen heilt tötet den andern. Ein guter Arzt ist leider ein sechser im Lotto. Übrigens zum Thema Demenz .Es gibt sehr viele oft verordnete Medikamente die Demenz verursachen. Wird in keinem Beipackzettel erwähnt. Welch ein Leid durch Medikamente verursacht wird wird nicht erwähnt. Mein Tipp mehrere Meinungen einholen von Ärzten. und dann entscheiden. Die W“irkung sollte höher sein als die Nebenwirkungen von denen auch nicht alle im Beipackzettel stehen. Wechselwirkungen von Medikamenten sind nur zum Teil langfristig erforscht . 55% der Pharmazie haben pflanzlichen Ursprung. Ich vertraue der Natur weil ich mit Ihr vertraut bin. Es gibt lebensrettende Medikamente und es gibt Medikamente die lebenslanges Leid verursachen. Es gibt vieles was noch unerforscht ist und seit Jahrtausenden hilft. Der ethnobotaniker bereitet das Feld für die Pharmazie. Der wirkungsgrad einer Pflanze bleibt nicht konstant. Wenn die Erkrankung nicht lebensbedrohlich ist würde ich auch erstmal Tee trinken. Ein gutes Medikament soll die Lebensqualität erhalten. Tipp nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Übrigens es gibt im Ausland erfogreiche Krebsmittel auf Naturbasis Wirksamkeit 75 % Verstand und Recherche helfen.

  31. bayle
    6. Oktober 2013, 10:31 | #31

    Rosi Hertel : 75 % Verstand

    Mehr wäre auch von Übel, wenn man Ihnen so zuhört.

  32. Habra
    6. Oktober 2013, 12:28 | #32

    @ Rosi Hertel

    Was soll das? Ärzte sind Geschäftsleute? Heilpraktiker etwa nicht? Jeder Arzt will und muss Geld verdienen, einige mehr, einige weniger. Das gleiche gilt auch für Heilpraktiker, Wunderheiler, Hersteller von Pseudomedizin usw. Aber gerade im letzteren Bereich habe ich das Gefühl, dass manche ein leistungsloses Einkommen erhalten (In Anbetracht der Aufwendungen für die Ausbildung und ständige Fortbildungen).
    Das leidige Thema Demenz: Vielleicht sollten Sie sich überlegen, dass einige, die dement sind, nur deshalb an Demenz erkrankten, weil sie durch die Medikamente und ärztliche Behandlung überhaupt das Alter erreichten, in dem eine Häufung von Alzheimer vorkommt.
    Ob eine Erkrankung bedrohlich ist oder nicht, kann ich als Laie meinetwegen für mich entscheiden (ausgenommen natürlich Krankheiten, die übertragbar sind) und mich mangels ausreichender Behandlung aus dem Diesseits verabschieden, aber nicht für meine Kinder oder Angehörige. Hier kann allein der Arzt eine Diagnose treffen.
    Dieses ständig auf die wirksame Medizin (ich vermeide den Begriff Schulmedizin) Einschlagen geht mir allmählich auf die Nerven. Jeder, der irgendwo irgendwelche Veröffentlichungen gelesen hat oder irgendwelche Seminare besucht hat, glaubt zwischenzeitlich mehr zu wissen, wie diejenigen, die einen Teil ihres Lebens damit verbracht haben, sich ein fundiertes Wissen aufzubauen.
    Zur Medikamentenabhängigkeit: Natürlich bin ich abhängig von blutdrucksenkenden Medikamenten, denn was ich heutzutage an naturwissenschaftlicher Ignoranz, Esoterik und Beutelschneiderei lesen und hören muss, würde meinen Blutdruck ständig jenseits der 200 mm Quecksilbersäule halten.
    Übrigens: Ich bin kein Mediziner, sondern (richtig ausgebildeter) Diplomchemiker. Nicht, dass man mir vorwirft, ich würde hier den eigenen Berufsstand verteidigen.

  33. 7. Oktober 2013, 09:54 | #33

    @ Rosi Hertel
    Dein Kommentar ist eine große Ansammlung von Behauptungen, aber irgendwie fehlen mir da die Belege.

    Rosi Hertel :
    Der wirkungsgrad einer Pflanze bleibt nicht konstant.

    Genau das ist einer der Gründe dafür, dass man heute (und schon seit einiger Zeit) erforscht, welche Substanz(en) in einer Pflanze die erwünschte Wirkung hat/haben und diese dann in einheitlicher Dosierung in Medikamenten einsetzt. Ich frage mich, warum Dir das – als Botaniker und Pharmazeut – offenbar nicht bewusst ist.

  34. bayle
    7. Oktober 2013, 09:56 | #34

    Und was ist das überhaupt, der „Wirkungsgrad einer Pflanze“?

  35. Peter Lustig
    2. Februar 2016, 17:52 | #35

    Coole sache, dass hier mit diesem Artikel mein Weltbild wieder zurecht gerückt wird!
    Bin schon mehrere Male beim surfen über Artikel von „psiram“ gestolpert – jedes mal auf irgend eine Weise unangenehm und ein bisschen rechthaberisch und ein bisschen „nur meine Sicht der Dinge ist die richtige“ – mäßig…
    Hat mich immer so ein bisschen verunsichert.
    Ich freue mich sehr, dieses Thema heute zu den Akten legen zu können.
    Wolf-Dieter Storl einen Scharlatan zu nennen ist nun wirklich das absurdest mögliche, damit hat man sich ja quasi von jedweder Art der Intelligenz losgesagt oder?
    Es geht mit hier gar nicht um die kernaussage des Artikels von wegen dieser Krankheit etc. , sondern um die Art der Recherche und der Bildung einer Meinung aus den Ergebnissen dieser Recherche.
    Aus dem Zusammenhang reißen von Fakten und Zitaten, darauf folgende Urteils Bildung aufgrund der von dir selbst aus dem Kontext genommenen Aussagen eines anderen… wirklich??? Köstlich! Good bye psiram, eso watch und alle hater von Wahrheit – diesen deinen Artikel würde ich mit dem Wort „Knieschuss“ betiteln!

  36. pelacani
    2. Februar 2016, 20:01 | #36

    Peter Lustig :

    Bin schon mehrere Male beim surfen über Artikel von „psiram“ gestolpert

    😉 Das freut uns. Dann ist unsere Arbeit vielleicht doch nicht so umsonst. Dankeschön!

  37. Tina
    15. September 2017, 18:44 | #37

    Fakt ist: Ich war in einem Zeitraum von knapp 3 Jahren bei gefühlt 15 Ärzten wegen verschiedener Erkrankungen im Rahmen meiner Lyme Borreliose. Nix hat geholfen, auch das 5. Abtibiotikum nicht. Auch Cortison nicht. Nur übelste Nebenwirkungen unter anderem eine Nierenentzündung, krasse Magenprobleme und schlechte Lerberwerte, sowie Pilz, Pilz und nochmal Pilz. 🤷🏻‍♀️ Nachdem ich mich schon abgeschrieben hatte und Ärtzte mittlerweile grundheraus für dumme Deppen hielt, war ich als Wildnispädagogin zufällig bei einem Storl Seminar. Dann hab ich zwei Wochen lang die Karde Kur nach seinem Rezept gemacht und war nahezu symptomfrei. Nach weiteren 6 Wochen hatte ich gar keine Symptome mehr UND im Dunkelfeld waren die miesen Drecksbiester aucht mehr zu sehen.
    Bingo 1:0 für Storl

    Ich war jetzt lange gesund und bin nun seit knapp 4 Wochen erneut mit dem Symptompacket geschlagen. Seit 10 Tagen (ich war bis dahin im Urlaub) bin ich wieder auf Kardettropfen und es geht mir schon wieder deutlich besser.

    Ich würd‘ mal sagen 2:0 für Storl

  38. pelacani
    15. September 2017, 19:19 | #38

    Tina :

    Fakt ist: Ich war in einem Zeitraum von knapp 3 Jahren bei gefühlt 15 Ärzten wegen verschiedener Erkrankungen im Rahmen meiner Lyme Borreliose.

    Das würde etwa 5 Ärzten im Jahr entsprechen.

    wegen verschiedener Erkrankungen im Rahmen meiner Lyme Borreliose. Nix hat geholfen, auch das 5. Abtibiotikum nicht. Auch Cortison nicht.

    Gesetzt den Fall, dass es sich tatsächlich um eine Borreliose gehandelt hat: Spätestens nach dem 2. Antibiotikum geschah die Behandlung nicht mehr nach den Regeln der ärztlichen Kunst (nicht mehr leitliniengerecht). Die Langzeit-Antibiose hat sich in Studien als unwirksam erwiesen und wird von den Leitlinien ausdrücklich abgelehnt. Auch Cortison hat keine Indikation bei der Borreliosetherapie. Aber es ist wenig plausibel, dass es sich um eine Borreliose handelt. Vgl.
    https://www.psiram.com/de/index.php/Neuroborreliose

    UND im Dunkelfeld waren die miesen Drecksbiester aucht mehr zu sehen.

    Dunkelfeld-Mikroskopie ist keine anerkannte Diagnostik-Methode für Borreliose.

    es geht mir schon wieder deutlich besser.

    Das finden wir natürlich erfreulich, und wir hoffen auch, dass die Besserung diesmal anhält. Es hat aber nichts mit der „Wirksamkeit“ der Karde gegen „Borreliose“ zu tun.

    Ich würd‘ mal sagen 2:0 für Storl

    0 Punkte für Gryffindor.

  39. rena
    1. November 2017, 16:09 | #39

    2007 erfolgte der erste zeckenbiss mit wanderröte, der sofort, schon prophylaktisch, mit dem antibiotikum doxycyclin seitens einer universitätsklinik behandelt wurde.
    einige wochen später der nächste biss mit wanderröte, weiterbehandlung mit doxycyclin. die auftretenden symptome wurden unter der dreimonatigen antibiotikatherapie gut zurückgedrängt. doch dann ging ein qualvoller borrelioseverlauf seinen gang. ein veterinäruntersuchungsamt hatte noch coinfektionen mit ehrlichien, clamydien und antikörpern gegen toxoplasmose entdeckt, was über die ärztlicherseits erfolgten laborparameter nicht festgestellt worden war.
    mir ging es ungeheuerlich schlecht. eine besserung erlebte ich unbeabsichtigt, als ich, schwerkrank, in meinem abseits gelegenen haus ohne jegliche nahrungsmittel ans bett gefesselt war. nach dieser unbeabsichtigten „nulldiät“ konnte ich mich wieder aufrichten und wieder laufen.
    ich konstatierte: es gibt etwas gegen die infektionen.
    auf der suche nach diesen inhalten stieß ich auf die karde.
    ich fand eine wurzel auf einem acker, die ich in meinen garten verpflanzte.
    aufgrund meiner erhöhten leberwerte verzichtete ich auf die herstellung der alkoholischen tinktur. in meiner verzweiflung aß ich die blätter einfach vor ort.
    nur ein borrliosebetroffener wird wissen, wie es sich anfühlt, wenn man die aktivitäten der spirochäten im körper spürt. bei den ersten anzeichen dieses „kribbelns“ bin ich sofort raus in den garten, wo inzwischen viele karden stehen, und habe einige bittere blätter gegessen. jedesmal trat nach ca. 5 minuten der erwünschte stopp ein.
    danach hatte ich noch ein sensationelles erlebnis in der sauna – aus allen poren kamen sehr winzige kleine weiße gebilde heraus. ich war richtig schockiert und weiß bis heute nicht, was das gewesen sein könnte. es kam mir aber so vor, als ob irgendwas schlechtes ausgestoßen wurde.
    später, also 2012, pflanzte ich auch noch artemisia annua, den einjährigen beifuß, in meinen garten.
    den aß ich auch gleich vor ort.
    und jetzt schließt sich hier ein vermutlich sehr interessanter kreis:
    ich wurde auffallend blass, ja, regelrecht entfärbt!
    und so kamen wir dahinter: mein enkelsohn war zwischenzeitlich an einer yersinieninfektion erkrankt, mit der die kinderärzte in einem kinderkrankenhaus noch nichts anzufangen wussten (was für apfelsinen? fragte die stationsärztin).
    das krankheitsbild stellte sich u.a. in einer entfärbung des kindes dar, absoluter schwäche und verfall. in der englischsprachigen literatur fanden wir dann, dass amerikanische soldaten im vietnamkrieg nach bluttransfusionen sich pötzlich alle entfärbten und schneeweiß wurden. man hatte herausgefunden, dass die blutkonserven mit yersinien kontaminiert waren, die eisenzehrend sind.
    hier jetzt der kreisschluss:
    yersinien leben vom roten blutfarbstoff, also von eisen. borrelien bevorzugen es ebenfalls und das artemisia dockt ebenfalls am eisen an.

    für artemisia annua, dem daraus gewonnenen artemisinin als malariamittel, wurde 2015 der nobelpreis verliehen.
    ich bekam zufällig mit der „artemisiafrau“ kontakt. da war aber noch nicht von strikter eisenauffüllung die rede, die man unbedingt machen muss, wenn man das stark eisenzehrende artemisinin nimmt. aktuell empfiehlt die artemisiafrau in ihren rezepturen nun auch die substitution von eisen!
    die indianer, die der meinerseits hochverehrte herr storl in seinem heilungsbuch für borreliose erwähnt, nahmen während ihrer kardenkur über dem schwitzfeuer nur weiße speisen zu sich!!!
    das hatte ich beim lesen als quacksalberei abgetan. dafür schäme ich mich heute richtig. woher hatten diese menschen diese ungeheure weisheit? nichts rotes essen, um die spirochäten nicht zu füttern! bittere karde und schwitzen.
    viel geschrieben, aber alles nur angerissen.
    ich verehre in demut herrn storl und die artemisiafrau als meine retter.

  40. pelacani
    1. November 2017, 21:41 | #40

    Hallo rena,

    ich mache mal ein, zwei unsystematische Anmerkungen zu Deiner „demutsvollen Verehrung für deine Retter“.

    rena :

    2007 erfolgte der erste zeckenbiss mit wanderröte, der sofort, schon prophylaktisch, mit dem antibiotikum doxycyclin seitens einer universitätsklinik behandelt wurde.

    Wenn schon ein Symptom da ist, dann ist die Behandlung keine Prophylaxe mehr.

    unter der dreimonatigen antibiotikatherapie gut zurückgedrängt. doch dann ging ein qualvoller borrelioseverlauf seinen gang.

    Bereíts an dieser Stelle ist es nicht mehr plausibel, dass es sich bei Deinen Beschwerden um eine Borreliose gehandelt hat.

    ein veterinäruntersuchungsamt hatte noch coinfektionen mit ehrlichien, clamydien und antikörpern gegen toxoplasmose entdeckt, was über die ärztlicherseits erfolgten laborparameter nicht festgestellt worden war.

    Das klingt deutlich nach Quacksalberei; der Weg der durch seriöse Untersuchungen abgesicherten medizinischen Diagnostik und Therapie war ja bereits mit der dreimonatigen Antibiose verlassen. Von einer solchen wird in den AWMF-Leitlinien ausdrücklich abgeraten.

    Der Rest Deines Posts ist, bitte entschuldige, Kraut und Rüben.

  41. zeckenzüchter
    18. Januar 2018, 15:48 | #41

    Ich bin (jetzt aber wirklich!) ganz durch Zufall hier gelandet und habe mit großem Staunen die hitzige Diskussion bis zum Ende durchgelesen. Ich will da gar nicht einsteigen sondern kurz schildern was mir gerade passiert in der Hoffnung, dass mir vielleicht ein Experte (und da scheinen sich ja hier viele zu befinden) aus dem einen oder anderen Lager einen Tipp geben kann.

    Also: ich hatte vor 5 Monaten die ersten Beschwerden, die mich von Arzt zu Arzt gingen ließen. Nach mehreren Fehldiagnosen wurde dann vor einem Monat ein Bluttest gemacht bei dem herauskam Borellien igm Positiv. Daraufhin 14 Tage Doxycyclin. Hat nichts geholfen, Beschwerden latent vorhanden, dazu kam dass mein Immunsystem völlig aus dem Ruder lief. Fühlte sich an wie Männergrippe im Endstadium.
    Wiederum durch hin- und hergegoogle kam ich dem Schamanen auf die Spur und habe sein (wie ich jetzt hier lese) hochgefährliches Buch regelrecht verschlungen. Ich muss sagen, ich kannte ihn vorher nicht aber er ist mir jedenfalls sympathisch. Was mich dazu bewegt hat, es einfach mal mit der Kardentinktur zu probieren. Ausschlaggebend war ganz einfach, dass ich im Bekanntenkreis zwei Personen habe, bei denen Antibiotika nichts geholfen hat.
    Also: was können zwei, drei Löffel Kardenschnaps schon anrichten?
    Ich nehme dies jetzt seit drei Wochen und es geht mir auf keinen Fall schlechter als während der Antibiotikakur.

    Jetzt meine Frage: wenn ich die ersten Symptome schon vor einem halben Jahr hatte, was soll das mit dem Antibiotika dann überhaupt? Ist es nicht vielmehr eine chronische Borreliose? Dazu kommt: den Mückenstich, den ich EVENTUELL mit der Krankheit in Verbindung bringe, liegt noch länger zurück.

    Ich bin zwar etwas beunruhigt aber trotzdem guter Dinge. Ein MRT vom Schädel steht noch aus, bis dahin sauf ich den Karenwhiskey, geh in die Sauna und schau was passiert… Oder hat jemand einen besseren Vorschlag?

  42. Gisander
    19. Januar 2018, 15:04 | #42

    Ja, ich. Nimm den Talisker, der schmeckt besser.

  43. zeckenzüchter
    19. Januar 2018, 16:27 | #43

    Gisander :
    Ja, ich. Nimm den Talisker, der schmeckt besser.

    Du meinst dieses Desinfektionsmittel mit brauner Farbe? Nicht so mein Fall – und dass es gegen Borelliose helfen soll ist mir auch neu.

  44. 19. Januar 2018, 18:41 | #44

    zeckenzüchter :

    Du meinst dieses Desinfektionsmittel mit brauner Farbe? Nicht so mein Fall – und dass es gegen Borelliose helfen soll ist mir auch neu.

    Tja, dann hast du hier zuerst davon gehört.

  45. Gisander
    20. Januar 2018, 18:07 | #45

    zeckenzüchter :

    Gisander :Ja, ich. Nimm den Talisker, der schmeckt besser.

    Du meinst dieses Desinfektionsmittel mit brauner Farbe? Nicht so mein Fall – und dass es gegen Borelliose helfen soll ist mir auch neu.

    Das mit dem Kardenfusel wäre mir auch neu, das wollte ich nur damit sagen.

    Scotch schreibt man übrigens ohne das „e“.

  46. zeckenzüchter
    20. Januar 2018, 18:39 | #46

    Gisander :

    zeckenzüchter :

    Gisander :Ja, ich. Nimm den Talisker, der schmeckt besser.

    Du meinst dieses Desinfektionsmittel mit brauner Farbe? Nicht so mein Fall – und dass es gegen Borelliose helfen soll ist mir auch neu.

    Das mit dem Kardenfusel wäre mir auch neu, das wollte ich nur damit sagen.
    Scotch schreibt man übrigens ohne das „e“.

    Dann aber jetzt mal Butter bei die Fische: Chronische Borreliose – wie kann man sie HEILEN? Ich meine nicht irgendwelche Symptome mit heftigsten, das Immunsystem zerstörenden Chemikalien versuchen zu bekämpfen, sondern ganz konkret: WIE oder WOMIT HEILT MAN CHRONISCHE BORRELIOSE?
    Wenn Pharmazeuten und Ärzte hier keine konkrete und belastbare Aussage treffen können sondern aus Verlegenheit irgendetwas am Pationen probieren, dann muss ich selbst die Verantwortung übernehmen und mich auf die Suche nach einer Heilung machen. Oder?!

  47. pelacani
    20. Januar 2018, 19:31 | #47

    zeckenzüchter :

    Dann aber jetzt mal Butter bei die Fische: […] WIE oder WOMIT HEILT MAN CHRONISCHE BORRELIOSE?

    Der Igel sprach: nur nicht so schnell …
    – Wilhelm Busch

    Zunächst ist die Frage zu klären, wie man sie diagnostiziert.

  48. Gisander
    20. Januar 2018, 22:47 | #48

    Ich spreche ja gar nicht von „heilen“. Ich meine nur: das mit dem Kardenfusel ist doch dein Steckenpferd. Wenn sowieso nichts heilt, sondern höchstens dröhnt, ja dann nehm‘ ich doch lieber das braune Gold von Skye.

  49. 20. Januar 2018, 23:05 | #49

    @Gisander

    Lieber Ardbeg Uigeadail.

  50. pelacani
    21. Januar 2018, 01:06 | #50

    An dieser Stelle wird im Forum gern nach dem besten Karpfen-Rezept gefragt.

  51. Florian Metz
    21. Januar 2018, 05:28 | #51

    Ganz einfach

    1 Karpfen

    evtl. 1 Kartoffelsalat

    Gegenstände zubereiten

    Gegenstände essen.

  52. zeckenzüchter
    22. Januar 2018, 11:07 | #52

    Das ist hier sinnlos und ich klinke mich an der Stelle aus. Die Mehrzahl der Beiträge hier bestätigen meine Vermutung, dass das Gesundheitssystem und die gängige Schulmedizin nicht das Heilen von Krankheiten oder gar die Erhaltung von Gesundheit als oberstes Ziel haben. Meine Borreliose ist jedenfalls endlich diagnostiziert und jetzt geht es um nichts weiter als die Heilung dieser Krankheit. Nicht darum, meinen Körper der Pharmaindustrie als Melkkuh zur Verfügung zu stellen. Lasst euch ruhig weiter mit Antibiotika, Ibuprofen und Cortison vollpumpen. Viel Spaß dabei!

  53. 22. Januar 2018, 12:05 | #53

    @zeckenzüchter
    Hä? Heißt das, die Verabreichung der drei genannten Medikamente ist pauschal ungerechtfertigt und unnötig und dient nur dazu, dem behandelnden Arzt und der bösartigen Pharmaindustrie Geld in den Rachen zu scheffeln und dem Patienten möglichst lange möglichst viel Unbehagen zu bescheren und ansonsten eine Heilung nach Möglichkeit zu verhindern oder wenigsten längstmöglich hinauszuzögern? Meine Erfahrung mit Ärzten ist durchgängig anders.

    Die evidenzbasierte Medizin hat leider nicht auf alles eine Antwort, kann nicht alles zufriedenstellend behandeln oder heilen. Das ist schade und in vielen Fällen tragisch, macht ihre Vertreter aber nicht pauschal zu raffgierigen Schlangenölverkäufern.

    Schlangenölverkäufer vielmehr die Leute, die wild zusammenfantasierte Diagnose- und Behandlungsmethoden verticken und damit vielfach die Verzweiflung von Patienten ausnutzen, denen die Medizin leider nicht (oder noch nicht) ausreichend helfen kann. Schlimmstenfalls richten diese Methoden selbst aktiv Schaden an oder verleiten Patienten, auf sinnvolle medizinische Behandlung zu verzichten. Tragisch, da hilft auch kein Kardenschnaps.

  54. 22. Januar 2018, 14:54 | #54

    zeckenzüchter :

    Das ist hier sinnlos

    Was hättest du denn als sinnvoll empfunden?

  55. pelacani
    22. Januar 2018, 16:07 | #55

    zeckenzüchter :

    Meine Borreliose ist jedenfalls endlich diagnostiziert

    Da frage ich noch mal, ganz leise und bescheiden: wie?

  56. Sinapis
    22. Januar 2018, 17:25 | #56

    zeckenzüchter :
    … Bluttest gemacht bei dem herauskam Borellien igm Positiv. Daraufhin 14 Tage Doxycyclin. Hat nichts geholfen, Beschwerden latent vorhanden…

    Siehe Psiram-Wiki:

    In der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie heißt es: „Falls Borrelienantikörpertests […] mit positivem Testergebnis durchgeführt wurden, kann nach Überprüfung des Befundes in einem Referenzlabor […] und Ausschluss anderer Ursachen in Einzelfällen eine einmalige Antibiotikatherapie erwogen werden […]. Führt die probatorische Antibiotikabehandlung zu keinem nachhaltigen Beschwerderückgang, spricht dies gegen das Vorliegen einer chronischen Lyme-Borreliose

    Prost!

  57. Rotkäpchen
    26. Juni 2018, 19:40 | #57

    Wolf Dieter Storl ist absolut glaubwürdig.Hört auf mit der Hetzerei,euch glaubt sowieso Niemand mehr.Wer heilt hat recht!So hieß es schon im Altertum.Wahrheit siegt!
    Gottes Schöpfung ist Vollkommen.Gott macht keine Fehler!

  58. 27. Juni 2018, 01:06 | #58

    Rotkäpchen :euch glaubt sowieso Niemand mehr.

    Das will ich doch hoffen. Psiram-Leser sollten in der Lage sein, Informationen zu prüfen statt sie zu glauben.

    Rotkäpchen :Gott macht keine Fehler!

    Welcher?

  59. borstel
    28. Juni 2018, 18:57 | #59

    Ich glaube, daß war ja satirisch gemeint vom Rotkäpchen. Obwohl, angesichts des offenbaren Rechtschreibfehlers im Nickname und dem Beitrag, sowie der kreativen Zeichensetzung und Nichtnutzung von Leerzeichen, könnte es sich hier wohl doch um einen ernst gemeinten Trollbeitrag handeln. Ansonsten – wie wäre es denn mit ihm? https://www.youtube.com/watch?v=IiHp0eDEvx4

  60. Gudea
    29. Juni 2018, 23:25 | #60

    Kann man den Storl nicht verklagen ? Ich verstehe nicht, wie so eine Person in der Art tätig werden kann. Der ist ja gemeingefährlich. Hat jemand Ahnung von den entsprechenden Gesetzen?
    Allerdings- Teufelsaustreiben ist offensichtlich auch gestattet…

  61. Rotkäpchen
    4. Juli 2018, 09:22 | #61

    Celsius,du bist ein ganz armer Mensch!Gudea du auch!Wenn sich jeder um seinen Kram kümmert und seinen Dreck aufräumt(wovon Jeder genug hat)anstatt andere zu kritisieren oder verklagen zu wollen,nur weil sie anders sind, wäre diese Welt sauberer und friedvoller.Nehmt doch diese Nase aus den Angelegenheiten Anderer.Alle sind Erwachsen also treffen sie auch eigene Entscheidungen,wie und von wem sie sich helfen lassen.
    Wolf Dieter Storl sieht und weiß halt mehr als Kleingeister.
    Und-was juckt es die Eiche,wenn sich ein Eber dran scheuert!!!
    Ich klinke mich aus,mit euch ist mir meine Energie und Zeit zu schade.

  62. pelacani
    4. Juli 2018, 10:13 | #62

    Rotkäpchen :

    Celsius,du bist

    celsus.

  63. 4. Juli 2018, 20:52 | #63

    Rotkäpchen :

    du bist ein ganz armer Mensch!

    1. Was führt dich zu dieser Vermutung?
    2. Was hast du gegen arme Menschen?

  64. Gudea
    4. Juli 2018, 23:14 | #64

    Rotkäpchen, ich habe Deinen Geisteszustand und IQ erkannt. Lange schon.

  65. schackhauser
    3. September 2018, 01:35 | #65

    Das gleiche Niveau aus dem heraus Zeugen Yehovas behaupten eine Bluttransfusion anzunehmen sei allertiefste Suende.Solche Theorien sind im Bereich des Wunschdenken und Rationalisierens anzusiedeln.

  66. Storlfan a Tiker
    6. September 2018, 02:43 | #66

    Nach passivem Studium der Forumskommentare komme ich zu folgenden Schlüssen:
    In Einzelfällen, so wird eindrucksvoll berichtet, scheint seine Kardetherapie geholfen zu haben.
    Die Pro-Storl Poster erscheinen deutlich einfältiger und fanatischer als die Contra-Storl Poster.
    Arbeitshypothese: Storls Überzeugungskraft ist vermutlich ein gutes Placebo für Gemüt und Körper, inhaltlich entspricht er dem klassischen Quacksalber (der mit mitreißender Inbrunst vor falschen Heilsversprechen nicht zurückschreckt).
    Resümee: Storls Ratschläge umsetzen, sagt mir mein Gemüt. Kopfschüttelnd wendet sich mein Hirn von dieser naturverbrämten, fanatischen Einfalt ab.

  1. 15. Juli 2014, 19:25 | #1

Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im ersten, dritten und vierten Kästchen

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