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Besonnte (Milch)Zuckerglobuli

Homöopathen finden ja nichts dabei, zu glauben, dass Wasser ein Gedächtnis hat und dass nicht vorhandene Substanzen am stärksten wirken.

Es geht aber noch ein ganzes Stück bekloppter.

Die Glaubuli werden nicht mit der Erinnerung einer Substanz getränkt, sondern mit Sonnenlicht aufgeladen. Der Milchzucker soll also nicht nur ein chemisches Gedächntis haben, sondern auch noch ein potenter Speicher für elektromagnetische Wellen unseres Zentralgestirns sein. Das allerdings nur, wenn die Sonne mindestens in einem Winkel von 45 Grad am Himmel steht.
Heilen kann man mit diesen Glaubuli dann natürlich so ziemlich Alles.
Wie es gehen soll, steht hier:

Erforderliche Dauer der Sonnenbestrahlung für (Milch)Zuckerkügelchen
Im Sommer, wenn die Sonne am heftigsten wirkt, genügt es, wenn die vorbenannten Milchzuckerkügelchen eine Mondumlaufszeit (4 Wochen, ca. 170-220 Sonnenstunden, d. Hg.) hindurch der Sonne ausgesetzt werden. Sie dürfen aber nicht so lange des Tages hindurch der Sonne ausgesetzt bleiben, als wie lange die Sonne am Firmamente sichtbar ist, sondern nur so lange, als die Sonne noch gegen 45 Grad hoch steht. Unter 45 Grad wird wegen der Schiefe des Einfalles der Strahlen ihr Licht und ihre Wirkung zu schwach und übt auf die Kügelchen wenig oder gar keine Wirkung mehr aus.
Im Frühjahr oder Herbst müßte die Aussetzung der Kügelchen an die Sonnenstrahlen wohl drei Monate dauern. Die weitere Manipulation bleibt dieselbe. Im Winter ist eine Präparation durchaus nicht möglich, weil da die Sonnenstrahlen zu schief und somit zu wirkungslos einfallen.

(Jetzt mal unter uns:
Das mit den Biophotonen ist wirklich Schmuh für die ganz Doofen.
Da würde doch niemand drauf reinfallen, oder?)

  1. 21. April 2008, 16:48 | #1

    Das völlig Oberabsurde daran ist, dass dieses Vorgehen auch Hahnemanns Hypothesen völlig widerspricht. Das ist noch nicht mal Homöopathie.

  2. 21. April 2008, 18:27 | #2

    Na ja, man kann es nach der "Aufladung" ja noch weiterverarbeiten und Potenzen davon herstellen.
    Sonnenlicht ist zumindest eine der weniger ekligen Zutaten in der Homöopathie.

  3. 22. April 2008, 18:57 | #3

    Achso. Dann müssten ja die "aufgeladenen", danach "potenzierten" Glaubulis gut gegen Sonnenbrand wirken, oder?

  4. Ein Weiser
    7. Februar 2010, 14:48 | #4

    Wer nicht erleuchtet ist, der sollte Bescheidenheit lernen.
    Sein Urteil ist ein Urteil unterhalb des Menschenmöglichen.

  5. 7. Februar 2010, 20:53 | #5

    Ich als Oberweiser tue kund: Wer weise ist, bestimme immer noch ich. Wer mich nicht als Oberweiser anerkennt, ist noch nicht mal erleuchtet. Daher können sich die meisten Weisen schon mal auf die verschiedensten selbigen ins Knie ficken.

  6. Badrobot
    7. Februar 2010, 22:12 | #6

    …steht die Sonne nur 3 Grad zu tief, muß die ganze Charge Glaubulis ausgesondert werden?

    Wie stellt die Qualitätskontrolle bei der DHU das denn wohl fest? Fällt das bei der Traumanalyse anderen Morgens denn überhaupt auf?

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