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Tafelbilder von Rudolf Steiner

Wir haben den Wikiartikel mit den pikanten Steiner-Zitaten um drei Tafelbilder ergänzt. Eines davon ist aus der TAZ entnommen und enthält noch einen sehr bemerkenswerten Text von Gerhard Henschel. Die Tafelbilder dokumentieren das wirre, unwissenschaftliche und rassistische der Anthroposophie. Das wirre erkennt man auf einen Blick, unwissenschaftlich sind die Bilder, weil der dargestellte Weg der Evolution schlicht falsch ist und rassistisch sind sie, weil Indianer als dekadente Rasse bezeichnet werden. Viel Vergnügen!

  1. 28. Juli 2008, 17:46 | #1

    Au weia, die Zitate sind wirklich goldig! Genau der richtige Filter für einen wie mich, der die Steinerschen Denkgebäude nur aus sicherer Entfernung betrachtet, wenn sie sich im Geist der allzu versteinert Gläubigen spiegeln und teilweise erstaunliche Leistungen in der totalen Denkverweigerung beim Nachbrabbeln hervorrufen.

  2. j.h.
    28. Juli 2008, 18:08 | #2

    „Blauäugig. Na und?“

    von Harry Rowohlt

    live – aus dem großen Saal der Berliner Volksbühne, 6. Januar 2005, auf der Hör-CD: „Der Paganini der Abschweifung“ [CD 2, Stück 2, 1:40 Minuten]:

    „(…)

    Wenn hinten, in Hitlers „Mein Kampf“, ein Quellenverzeichnis stünde, müsste da ganz oft Rudolf Steiner erwähnt werden.

    [Pause]

    Ich hab’ neulich von Rudolf Steiner gelesen, dass Blonde-Blauäugige Brünetten-Braunäugigen intellektuell überlegen sind, weil bei letzteren zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung geht.

    [Lachen, Pause]

    Ist doch schön, wenn man’s mal so erklärt kriegt, dass man’s auch versteht.

    [Lachen, Pause]

    Ich hab’ neulich in „Brisant“ gesehen – was ich nie sehe …

    [Pause]

    In Berlin ist der Musiklehrer einer Waldorfschule gefressen worden.

    [Pause]

    Der hatte im Internet einen Gespielen für Sado-Maso-Sachen gesucht und hat auch einen gefunden und das machte ihn überhaupt nicht stutzig, dass dessen Künstlername „Metzger“ war.

    [Pause]

    Und dann hab’ ich mir so vorgestellt, wie der Sohn des Hauses zu früh nach Hause kommt und sagt:

    „Ja, Musik ist ausgefallen – äh – unser Musiklehrer ist gefressen worden.“

    [Lachen, Pause]

    Und die Eltern sagen: „Das kannst du deiner Omma erzählen!“

    „Ne, E C H T W A H R – wir haben auch nix auf!“

    [Lachen, Pause]

    Und dann die gewundene Trauerrede des Schulrektors:

    „Äh – wir verabschieden uns – teilweise …“

    [Lachen, Pause]

    Und an dieser Stelle, neulich in Leipzig, aus einer der hinteren Reihen, rief ein Mann – oder Herr:

    „Ich verbitte mir, dass Sie in so polemischer Weise über Anthroposophen herziehen!“

    [Lachen, Pause]

    Das ist ja nun wirklich ein Pleonasmus der tautologischsten Schattierung …

    [Lachen, Pause]

    Entweder man spricht polemisch über etwas oder man zieht über etwas her – na ja …

    Und er sagte:

    „Außerdem ist das vor dem Hintergrund der 20iger Jahre zu verstehen!“

    Ich hab gesagt:

    „Ja, genau wie ‘Mein Kampf’ auch.“

    [Lachen, Pause]

    Und jetzt kommt’s – und da habe ich diesen Mann wirklich geliebt:

    „Und außerdem war das in den Ferien!!!“

    [das Publikum tobt vor Lachen, Pause]

    Es ist also keine einzige Unterrichtseinheit ausgefallen.

    [Lachen]

    Und nur das zählt.

    [Lachen, Pause]

    Nö, ich mein’, wenn man sich in den Ferien fressen lässt, das ist dann Privatsache.

    [Lachen, Pause]

    Der war grad so schön am Gewinnen gewesen und dann kam das mit den Ferien.

    (…)“

  3. j.h.
    28. Juli 2008, 18:42 | #3

    Zu Harry Rowohlt, "Blauäugig. Na und?",

    siehe oben, Zitat:

    "In Berlin ist der Musiklehrer einer Waldorfschule gefressen worden"

    hier ein bisher unveröffentlichter Kommentar zu "Waldorf vor Gericht", Artikel der "Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie", siehe: http://rudolf-steiner.blogs

    Kommentar:

    "Beate Unterborn als Lehrerin – Waldorfpädagogik goes SM

    Sehr geehrte „Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie”,

    in Ihrem Artikel „Waldorf vor Gericht” erwähnen Sie Beate Unterborn, Lehrerin der Freien Waldorfschule Kreuzberg.

    Betont sachlich schildern Sie die bizarren Praktiken der Frau Unterborn. Aber wie fühlt es sich an, der Herrin ausgeliefert zu sein?

    Deshalb hier ein wenig O-Ton eines Fernsehinterviews mit einem ehemaligen Zögling Frau Unterborns, Zitate:

    „(…) mir wurde der Mund zugeklebt
    Klassenkameraden auch
    die Rolle lag auf dem Tisch am Lehrerpult

    nach einer oder der zweiten Ermahnung
    ihr wisst ja das Band …
    dann hat sie das Band genommen und den Mund zugeklebt
    und ich musste auch noch stehen

    eine Stunde hinter dem Stuhl mit Kleber
    gedemütigt
    durfte dem Unterricht nur im Stehen folgen
    kam öfter vor
    nicht nur bei mir
    zu dritt, die drei Rabauken standen

    Mutter hat mir es nicht geglaubt
    wurde uns nicht abgenommen von den Eltern
    nicht für Ernst genommen
    Frau Unterborn unterrichtet immer noch an der Waldorfschule (…)”

    Der ein oder andere, der das liest, wird vielleicht denken: „Da ist er, der Traumberuf! Da gibt‘s sogar noch Geld dafür, dass man seinen Spaß hat … tabulos nichts dagegen.“

    o.k., das hätte man auch schon vorher wissen können. Wie war das mit dem Waldorflehrer Joe Ritzkowsky, der sich aus Lustgewinn verspeisen ließ? So wußte die angesehene „Times“ online zu berichten: „The son [Joe Ritzkowsky] was homosexual and lived with a partner but, as in the Meiwes case, used the internet to fulfil his darkest sexual fantasies. Police were quick to draw parallels with the previous case [gemeint ist Armin Meiwes, „Der Kannibale von Rotenburg”].“ Quelle: http://www.timesonline.co.u

    „Wozu brauche ich da das internet?”, mag sich Frau Unterborn sagen, „ich habe doch Gelegenheit genug, meine Phantasien auszuleben!”

    Und anderen zu vermitteln? Von wem hatte Herr Meisenburg, Ex-Waldorflehrer der Freien Waldorfschule Kreuzberg, die „Tradition” des Mundzuklebens übernommen?

    Ob auch die Teilnehmer des „Berufsbegleitenden Fortbildungskurses für Lehrer in heilpädagogischen Schulen“ in den Genuss von Unterborns Praktiken kamen? Jedenfalls übernahm Beate Unterborn im April 2008 einen Kurs des „Institut für heilpädagogische Lehrerbildung” …

    Hier schließt sich der Käfig und wir ahnen dunkel, auf was Fritz Beckmannshagen in seiner schulpsychologischen Praxis stieß:

    „Zum Beispiel das Festkleben zappelnder Kleinkinderhände mit Klebeband an den Schultisch; das war selbst mir neu, der ich schon manches gehört habe. Das hundertfache Abschreiben von Sätzen wie ‚Ich darf nicht …‘ ist zwar ein sehr alter Hut, bringt aber in die moderne Behinderten-Pädagogik einen frischen Akzent. Auch das In-der-Ecke-Stehen-Müssen, gegebenenfalls bis zum Einnässen, gehört dazu. Ebenso das Ohrenverdrehen, Haare ziehen und überhaupt die Wiedereinführung der Prügelstrafe in schwierigen Fällen.“ (Beckmannshagen, Fritz: Rudolf Steiner und die Waldorfschulen. Eine psychologisch-kritische Studie, Wuppertal 1984, S. 41 f.)

    Nun möchte man ja kein Spaßverderber sein, aber ich sehe plötzlich nur noch Paragraphenzeichen …:

    „Mache ich mich eigentlich strafbar, wenn ich Frau Unterborn NICHT anzeige?”

    Ist das „Vereitelung der Aufklärung einer Straftat?“ Oder vielleicht „Unterlassene Hilfeleistung?”"

  4. thomas
    29. Juli 2008, 05:26 | #4

    Der Text von Harry Rowohlt ist ja der Brüller! Ich habe herzlich gelacht, Danke!

  5. M.
    16. November 2009, 22:50 | #5

    Bezugnehmend auf: Wie war das mit dem Waldorflehrer Joe Ritzkowsky, der sich aus Lustgewinn verspeisen ließ?

    Entschuldigung aber ich kann darüber nicht lachen, dass jemand meinen Klavierlehrer und Freund, einen der herzlichsten, engagiertesten Menschen, die ich je kennengelernt habe, ermordet hat. Ich möchte an dieser Stelle nur klarstellen, dass es sich nicht um eine einvenehmliche SItuation gehandelt hat und diese gesammte Äußerung einfach nur geschmacklos ist. Habt gefälligst mehr Respekt vor den Toten! Zumal Joe Ritzkowski, als der wundervolle Mensch der er war, nun wirklich der letzte ist, der solch eine Äußerung verdient hat!

  6. Ralf
    15. Mai 2010, 04:15 | #6

    Rudolf Steiner hat einmal gesagt das wenn sich die Menschen so weiterentwickeln,wie sie sich entwickeln ,so werden sie sich weiterentwickeln,wie Ungeziefer und wenn ich all die traurigen Äußerungen hier sehe,so muß ich ihm leider Recht geben.
    So und jetzt noch mal richtig bloßstellen und im Chor lachen.
    Ich kann nur wieder einmal sagen,mir fällt echt der draht aus der Mütze oder noch besser „Heimat Deine Sterne“

    Gegen unbewußtheit ist eben kein Kraut gewachsen und gemeinsam sind wir doof oder gibts jetzt daran etwa auch wieder etwas auszusetzen.Also denn ma weiterhin viel Erfolg.

  7. 15. Mai 2010, 11:56 | #7

    Rudolf Steiner hat einmal gesagt:

    Nun aber darf man nicht vergessen, daß die Elektrizität immer besonders einwirkt auf die höhere Organisation, die Kopforganisation des Menschen und des Tieres, dementsprechend bei den Pflanzen auf die Organisation der Wurzel in außerordentlich starker Weise einwirkt. […] die Elektrizität wirkt furchtbar unbewußt ein, und die Menschen wissen gar nicht, woher gewisse Dinge kommen. Ganz zweifellos geht da eine Entwickelung in der folgenden Richtung, wenn ich jetzt berücksichtige, daß die Elektrizität ja oberirdisch verwendet wird als strahlende Elektrizität, aber auch als leitende Elektrizität, um möglichst rasch Nachrichten zu bringen von einem Ort zum anderen; dieses Leben des Menschen, namentlich in der strahlenden Elektrizität, wird bewirken, daß die Menschen nicht mehr kapieren können diese Nachrichten, die sie so schnell kriegen. Es wirkt auslöschend auf das Kapieren.

    https://www.psiram.com/de/index.php?title=Steiner_Zitate

    „Rudolf Steiner hat einmal gesagt „ ist eindeutig ein total bescheuertes Argument.
    🙂 🙂 🙂

  8. Andreas Lichte
    15. Mai 2010, 13:57 | #8

    „»Rudolf Steiner hat einmal gesagt« ist eindeutig ein total bescheuertes Argument.“

    Nichts ist bescheuert genug, um es am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ zu „lehren“ …:

    ……………………………………….

    „Menschheitsentwickelung und Christus-Erkenntnis”, GA 100, 1981, S. 251:

    „Die Fortpflanzungsorgane haben am längsten ihren pflanzlichen Charakter bewahrt. Alte Sagen und Mythen berichten uns noch von Hermaphroditen (…). Manche glauben, das Feigenblatt, das die ersten Menschen im Paradies gehabt haben, sei ein Ausdruck der Scham. Nein, in dieser Erzählung hat sich die Erinnerung daran bewahrt, daß die Menschen an Stelle der fleischlichen Fortpflanzungsorgane solche pflanzlicher Natur gehabt haben (…). Der Mensch wird nicht auf seiner jetzigen Stufe stehenbleiben. Wie er von der reinen Keuschheit der Pflanze in die Sinnlichkeit der Begierdenwelt hinabgestiegen ist, so wird er aus dieser wieder heraufsteigen mit reiner geläuterter Substanz zum keuschen Zustande.”

    vergleiche Michael Handtmann, Leiter des „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“:

    ……………………………………….

    http://www.novo-magazin.de/71/novo7138.htm

    „Wundersame Waldorf-Pädagogik oder Atlantis als Bewusstseinszustand

    (…) In der Oberstufenpädagogik [am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“] wird ein spannendes Thema präsentiert: „Wie gehe ich als Lehrer mit pubertierenden Schülern um?”

    Na, wenn das nicht Unterrichtspraxis bedeutet! Und die Freude wächst noch, als ausnahmsweise einmal ein Text als Vorlage dient, der nicht von Rudolf Steiner ist! Aber dann lesen wir, was wir eh schon wussten: dass die menschliche Individualentwicklung sich in drei Sieben-Jahre-Schritten vollzieht; bis zum siebten Lebensjahr wird der physische Leib ausgebildet, dann folgt vom siebten bis zum vierzehnten Lebensjahr der Ätherleib und schließlich der Astralleib, mit dem alles krönenden Ich … das ist original Steiner, auch wenn nicht Steiner draufsteht.

    Der Lehrer soll die Schüler ihrem Reifestadium gemäß ansprechen und besonders darauf achten, dass keine „Verfrühung” eintritt. Wenn vorzeitig das Interesse am Sexuellen erwacht, so soll der Lehrer (”therapeutisch”) „den Schönheitssinn der Schüler wecken …” – so also geht man mit der Pubertät um!

    Es folgen erhitzte Debatten, mit der immergleichen Frage: „Wie soll ich mich als Lehrer konkret verhalten, wenn dieses oder jenes passiert?” Antworten gibt es keine. Stattdessen entwirft der Dozent [Michael Handtmann] ein Diagramm der gesamten Menschheitsentwicklung mit Schwerpunkt Sexualität: aus dem ursprünglichen Zustand der Asexualität hat der Mensch sich in zwei Geschlechter getrennt. Das ist der Jetzt-Zustand. „Aber es gibt Hoffnung, denn in der Zukunft wird dieser Zustand überwunden werden und der Mensch sich wieder zu einem asexuellen Wesen entwickeln …” – oder sagt der Dozent „hermaphroditisch”? Auf jeden Fall führt er weiter aus: „Wenn Sie das so betrachten, dann werden Sie vielleicht gelassener mit der Aufgabe des harmonischen Miteinanders umgehen können, dieser riesigen Aufgabe entspannter gegenübertreten können.” (…)“

  9. luna müller
    2. November 2011, 17:53 | #9

    ich bin wahrlich kein rudolf-steiner-fan aber sehr zufrieden mit meiner waldorfschule!
    Ich war acht jahre bei frau unterborn in der klasse und kann behaupten, nie eine bessere lehrerin als sie gehabt zu haben. Sie wäre niemals auf die idee gekommen schülern irgendein leid anzutun!!!
    sie wollte immer das beste für uns und hat ihre gesamte freizeit für uns geopfert!
    wir sind ihr alle sehr dankbar und vermissen sie!
    es ist lächerlich, sich so einen müll über beate unterborn auszudenken!!!!
    überlegen sie sich mal, was sie sagen!!!!

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