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Lehrplan der Waldorfschulen stößt in Norwegen auf Ablehnung

Nach norwegischen Presseberichten stößt der Lehrplan der Waldorfschulen in Norwegen auf Ablehnung bei der Schulbehörde. Diese will gewisse minimale Standards für alle Schulen durchsetzen, wogegen die Waldorfschulen sich sperren. Solange sie diese Haltung aufrechterhalten und sie sich auf ihre „Philosophie“ berufen wird ihr Lehrplan aber nicht akzeptiert. Bis letztes Jahr galt eine befristete Ausnahmegenehmigung, die jetzt aber nicht verlängert wird. Die Behörde verlangt insbesondere, dass das Angebot in Norwegisch, Mathematik, Englisch und an Computerkursen verbessert wird.

  1. 12. August 2008, 12:06 | #1

    Tja, die Behörde verlangt, dass die Kinder etwas lernen in der Schule. Dass das den Waldörflern nicht recht sein kann, liegt in der Natur der Sache begründet: Kluge Kinder würden später ihre Kinder ja auf richtige Schulen schicken!

  2. 12. August 2008, 19:08 | #2

    Klappt zum Glück nicht immer!

  3. w.g.
    16. August 2008, 09:24 | #3

    "Waldorfschulen in der Kritik

    Der Bisinger Autor Michael Grandt sorgt für reichlich Zündstoff

    Er gilt als Spezialist für "heiße Eisen" und auch sein neues Buch wird sicherlich wieder für Aufregung sorgen: Der Bisinger Autor Michael Grandt setzt sich kritisch mit den Waldorfschulen auseinander.

    STEPHANIE APELT

    Bisingen Michael Grandt legt nach. Schon mit seinem vor gut zehn Jahren erschienenem "Schwarzbuch Anthroposophie" (Verlag Überreuter) erregte er die Gemüter, in seinem neuen Buch "Schwarzbuch Waldorf" (ab September beim Gütersloher Verlagshaus) begibt er sich erneut auf Spurensuche zwischen "Mythos und Wirklichkeit von Waldorf".

    Warum jetzt noch einmal? "Auslöser war ein Urteil der Bundesprüfstelle im September 2007", sagt er. Auf Anzeige des Bundesfamilienministeriums hin waren dort zwei der Bücher Rudolf Steiners geprüft worden. Steiner gilt als der Begründer der Antroposophie, an den Waldorfschulen wird nach der von ihm begründeten Waldorfpädagogik unterrichtet. "Die Bundesprüfstelle stellte rassistische Aussagen fest, geeignet, Kinder und Jugendliche sozial-ethisch zu desorientieren." Grandt ärgert sich: "Jedes andere Buch wäre auf den Index gekommen." Steiners nicht; der Verlag will beide künftig mit Kommentar herausgeben. Grand aber reicht das nicht. Nicht nur, dass er Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die für die Prüfung der beiden Steiner-Bücher zuständige stellvertretende Vorsitzender gestellt hat, er selbst griff das Thema – das ihn über all die Jahre nie so recht losgelassen hat – wieder auf.
    Auf 224 Seiten geht Grandt gegen das bei vielen Eltern und Bildungspolitiken durchwegs positiv besetzte Image der Waldorf-Einrichtungen, die gern als reformpädagogische Alternative zur staatlichen Regelschule – ohne Notendruck, stattdessen mit kindgerechter-spielerischer Erziehung und Bildung – gesehen werden, an. "Man muss den Eltern klipp und klar sagen, dass hinter dieser Pädagogik eine esoterisch-okkulte Weltanschauung steht."

    Grandts Forderungen sind klar: Waldorfschulen müssen sich in der Öffentlichkeit transparenter geben. Dazu gehört auch: Waldorfschulen müssen sich endlich als antroposophische Weltanschauungsschulen bekennen. Die antroposophische Lehre muss auf ihre Verfassungskonformität hin überprüft werden. Rudolf-Steiner-Schulen (wie sie zum Beispiel in der Schweiz heißen) müssen umbenannt werden. Und vor allen Dingen natürlich, und hier liegt einer der Kernpunkte, jegliche staatliche Förderung aus Steuergeldern für die Waldorfschulen muss gestrichen werden. "Waldorfschulen in Deutschland haben allein im vergangenen Jahr 305 Millionen Euro an Steuergeldern bekommen." Für Grandt nicht tragbar.

    Dass er damit bei Waldorf-Befürwortern nicht gerade auf Gegenliebe stoßen wird, ist Grandt klar. Doch wie sieht es mit der tatsächlich praktizierten Anthroposophie in den über 200 deutschen und weltweit knapp 1000 Waldorf-Schulen aus? "Natürlich heißt es offiziell, Antroposophie werde nicht gelehrt. Lehrer haben mir aber bestätigt: Sie wird angewendet." Sein "Schwarzbuch Waldorf" sei "keine Streitschrift", betont Grandt, sondern "eine kritische Auseinandersetzung". Sein Buch solle vielmehr eine "Entscheidungshilfe für Eltern sein, um ernsthaft zu prüfen, ob sie ihre Kinder dem System ,Waldorf mit all seinen Facetten und weltanschaulichen Hintergründen anvertrauen wollen."

    Natürlich weiß der Bisinger, "es wird heftige Reaktionen geben", das Medienecho sei schon jetzt groß. Doch er freue sich auf die Auseinandersetzung. Gelegenheit dazu besteht übrigens am Dienstag, 7. Oktober, 20 Uhr, in der Buchhandlung "Daniel" in Balingen.

    Erscheinungsdatum: Samstag 16.08.2008"

  4. netz-gegen-nazis.de
    26. August 2008, 23:36 | #4

    @alle
    >
    > wenn man das folgende lesen kann, dann hat man Glück. Die so "neutralen"
    > mein-parteibuch-macher können es offensichtlich nicht zulassen, dass diese
    > links am Ende ihres obigen Beitrages zu sehen sind, und haben daher nun
    > schon siebenmal diese
    > Links gelöscht.
    >
    >
    >
    > http://www.firmenpresse.de/
    >
    > und
    >
    > http://www.netz-gegen-nazis

    Zitat der mein-parteibuch-Red. :
    "Redaktion sprach am 21. August 2008 um 11:35h

    … schon aus der zwischenzeitlich gelöschten Presseerklärung von “HolgerM” bekannt. …"

    Und wieder einmal eine echt dumme Lüge der
    anonymen Esonazis, siehe :

    http://pressemitteilung.ws/

    und

    http://pressemitteilung.ws/

    und

    http://www.netz-gegen-nazis
    netz-gegen-nazis

  5. Hammon Dominic
    14. August 2018, 17:12 | #5

    @buchstaeblich
    Welch dummer Kommentar von jemandem, der keine Ahnung von der Waldorfpäaädagogik hat

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