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Ein cooles Büchlein

Schöner Denken
Wie man politisch unkorrekt ist

ist eine Perle. Darin finden sich lexikonartige Beiträge der Autoren Josef Joffe, Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Henryk M. Broder zu allen möglichen zeitgeistlichen Begriffen.

Hier sind ein paar Beispiele:

Gesunde Ernährung
Körperreligion mit umfassendem Tabukatalog. Früher haben Menschen einfach gegessen, und wenn es schmeckte sagten sie „lecker“. Unbegreiflich, dass die Menschheit auf diese Weise Jahrtausende überleben konnte. Heute wissen wir, dass das falsch und gefährlich war. Essen ist zu einer Lebensaufgabe geworden. Wer sich lange genug richtig ernährt, stirbt kerngesund und gertenschlank. Wie man sich richtig ernährt, erfährt man von Brigitte, Bild der Frau, Foodwatch und Greenpeace.
Gute alte Zeit (1)
Entsteht, wenn man den persönlichen Hormonhaushalt mit der Weltgeschichte verwechselt. Das war, als Adenauer Wirtschaftswundertüten verteilte, Dutschke die Nazis besiegte und der Rhein noch ein Badeparadies war. Da schmeckte das Brot noch kernig und Weihnachten fiel Schnee…
Gute alte Zeit (2)
Analphabetentum, Apartheid, Armut, Folter, Hexenverbrennung, Hunger, Inquisition, Kinderarbeit, Kinderlähmung, Kolonialismus, Leibeigenschaft, Pocken, Sklaverei, Tuberkulose, Zwangsheirat, Zahnziehen ohne Betäubung.

Das Buch ist definitiv nichts für Kulturpessimisten, Veganer, Alternativheiler, Credophile, Glaubulisten und deswegen ein sicherer Tipp für die Leser unseres Blogs. 180 sehr unterhaltsame Seiten für 7,95 €: das ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Autoren treffen den Nagel wirklich sehr oft und mit großer Sicherheit genau auf den Kopf:

Achtundsechziger (2)
Mensch, der sich von seinem antiwestlichen, antisemitischen Vater emanzipiert hat und seitdem unentwegt Amerika und Israel anschuldigt.

Bei Buchtest.de findet man eine kurze Rezension und ein Interview mit Josef Joffe, einem der Autoren.

  1. rtfm
    11. August 2009, 13:12 | #1

    Die Liste der Autoren ist ja richtig gruselig…

  2. 11. August 2009, 14:44 | #2

    prima, kaufich. Wahrscheinlich eher Turm- oder Elisenstraße als Schlossallee, aber für so ein Häppchen zwischendurch, warum nicht? Die Beispiele machen schon Appetit, und Joffe lese ich eh gern in der ZEIT, der trifft immer irgendwie meine Position, wie macht der Kerl das bloß, Telepathie?

  3. Miri
    11. August 2009, 16:42 | #3

    rtfm: Allerdings. Vor allem Broder ist ein … ah … Besonderer.
    Hier ist eine Kostprobe des Originals, in der sich rasch zeigt, wie Herrn Broders Umgang mit den Mitmenschen ist:
    http://www.stuttgarter-nach
    (Ich hoffe, der Link funktioniert. Ansonsten: Suchmaschine der Wahl aufsuchen und nach "Broder Palmer Tübingen" suchen.)

    Eine Kaufempfehlung für ein Buch der Bewohner der Echohöhle "Politisch Inkorrekt" ist _keine_ Empfehlung für’s EsoBlog. Es sei denn, man verweist gerne auf Verschwörungsgläubige.

  4. gesichtspalme
    11. August 2009, 16:59 | #4

    Muss Werbung für dieses Machwerk echt sein? Warum nicht gleich auf pi verlinken?

    Ich hab euer blog echt gerne gelesen aber dermaßen unreflektierte Reklame ist einfach unterste Schublade…

  5. 11. August 2009, 17:03 | #5

    Bücher mit der Dreckschleuder Broder und den üblichen Achgut-Verdächtigen disqualifizieren sich eigentlich selbst. Man bekämpft den Teufel der notorischen Weltverbesserer nicht mit Beelzebub der Rechtskonservativen, die sich ohne weiteres von den Ultrarechten aus der pi-news-Ecke feiern und beklatschen lassen und für die Geert Wilders ein liberaler Demokrat ist. Den Link eines Vor-Kommentators auf den Briefwechsel Broders mit dem OB Tübingen finde ich außerordentlich erhellend, und er zeigt, was für ein […] dieser Broder doch ist. (Selbstzensur, denn Broder ist nicht nur ein […]. sondern auch ein Prozesshansel ersten Grades, der andere jederzeit unter Niveau anzupöbeln beliebt, selbst aber sofort heulend zum Kadi läuft (kotz)).

    Werde dieses Buch ganz bestimmt nicht kaufen.

  6. 11. August 2009, 17:27 | #6

    Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber die Zitate erinnern mich am Ambrose Bierce "Devils Dictionary". Und ich finde das Cool. Wenn wir unsere Leser mit unseren Vorlieben polarisieren: Gut so. Wir sind nicht das verdammte Politbüro, wo alle einer Meinung sein müssen…

  7. 11. August 2009, 17:27 | #7

    Ist Euch aufgefallen, dass Eure ersten beiden Beispiele sich schon inhaltlich widersprechen? "Früher hat man einfach gegessen was einem geschmeckt hat" vs. "irrglauben von früher war alles besser".

    Außerdem sind die Autoren auch als notorische Verschwörungstheoretiker eigentlich bekannt (sog. "Klimaskeptiker").

  8. 11. August 2009, 17:29 | #8

    @ Hanno:
    Ja, das ist mir aufgefallen. Das erste "früher" ist anscheinend ironisch gemeint.
    OK?

  9. 11. August 2009, 19:27 | #9

    Also ich find den Broder gut. Er denkt halt Dinge zu Ende und entlarvt gern Gutmenschengetümel, Leuten wie der Frau Langer, die ihre mediale Berechtigung hauptsächlich im Ausnutzen von deutsch-israelischen Befindlichkeiten sieht, und ihr das konkret ins Gesicht sagt.
    Man mag Broder für ein A.loch halten, an Intellekt, solche Pharisäer zu durchschauen, fehlt es ihm nicht.
    Das ist aber sicher nicht Konsens von Esowatch, die Mitglieder können sich über dies Art von Provokation gut streiten und wir sind hier im Blog = persönliche Meinung.

    Etwas befremdlich finde ich, dass sich hier einige sofort auf die Autoren stürzen, und nicht auf das, was sie von sich geben.

    Was ist z.B. an:

    "Gute alte Zeit (2)
    Analphabetentum, Apartheid, Armut, Folter, Hexenverbrennung, Hunger, Inquisition, Kinderarbeit, Kinderlähmung, Kolonialismus, Leibeigenschaft, Pocken, Sklaverei, Tuberkulose, Zwangsheirat, Zahnziehen ohne Betäubung."

    auszusetzen? Es trifft auf den Punkt das zeitgeistige Denken.
    Wer den Esoblog mag, müsste so eine Sichtweise eigentlich nicht unverständlich sein.

  10. 11. August 2009, 20:33 | #10

    "Gute alte Zeit (2)
    Analphabetentum, Apartheid, Armut, Folter, Hexenverbrennung, Hunger, Inquisition, Kinderarbeit, Kinderlähmung, Kolonialismus, Leibeigenschaft, Pocken, Sklaverei, Tuberkulose, Zwangsheirat, Zahnziehen ohne Betäubung."
    Eben, das kommt nicht von Henryk Megafiesling Broder, sondern von Henryk Mittelinital Broder, wenn überhaupt.

    "Man bekämpft den Teufel der notorischen Weltverbesserer nicht mit Beelzebub der Rechtskonservativen, die sich ohne weiteres von den Ultrarechten aus der pi-news-Ecke feiern und beklatschen lassen und für die Geert Wilders ein liberaler Demokrat ist."
    Abgesehen davon, dass es hier eher um Unterhaltung als die Unterstützung eines Henryk-M-Broder-Fortbildungsfonds für grüne Bürgermeister geht, wie sollte man eigentlich damit umgehen, für das Richtige von den Falschen beklatscht zu werden? (Schließlich könnten die Rechtskonservativen ja auch mal zufällig richtig liegen, das ist in der Vergangenheit vereinzelt schon passiert.) Schnell wieder auf Linie kommen, ist das die Idee?

  11. Chartinael
    11. August 2009, 22:35 | #11

    Broder mag ich ja gar nicht!!

  12. Broderik
    11. August 2009, 23:43 | #12

    Dieses Buch ist bestimmt recht lustig zu lesen und ganz brauchbar, wenn man einmal um ein Aperçu oder ein Bonmot verlegen ist: "Jogger sterben gesünder". Mit Herrn Broder habe ich offen gestanden aber große Schwierigkeiten.

  13. Papavera
    12. August 2009, 00:14 | #13

    @ hic fuit

    das nennt man auch freies Denken, anzuerkennen, dass auch der Falsche mal was Richtiges sagt.

    Und ansonsten scheint das Büchlein sehr unterhaltsam zu sein. Was solls?

  14. Miri
    12. August 2009, 11:14 | #14

    Den Link auf die Dokumentation der Emails zwischen Palmer und Broder habe ich gesetzt, weil man hier einen sehr hübschen (und recht kurzen) O-Ton bekommt. Dabei sind die politischen Meinungen reichlich unwichtig, das Entscheidende sind die Persönlichkeitsstrukturen – jedenfalls soweit sie sich aus der Beobachterposition erschließen. Und die sollten Menschen, die im EsoWiki ein bißchen stöbern, bekannt vorkommen. Weitere O-Töne lassen sich finden und stützen die These.

    Damit, denke ich, schließt sich der Bogen, der Broder mit dem EsoBlog verbinden könnte. Ebenso wie Esoteriker ihren Glauben zu gesellschaftlicher Norm machen wollen, kann aus politischer Überzeugung ein sektiererisches System enstehen.

    Eine völlig ernst gemeinte Frage: Nehmen wir ein esoterisches System ohne explizierten Bezug auf Götter (Homöopathie, zB). Wenn jetzt jemand dieses Glaubensystem zum allein gültigen Gesellschaftssystem machen möchte und die "Gesetze" des Glaubenssystems über die säkularen stellt (Krankheit als Karma – jeder ist selbst an seinem Unglück schuld), wie nennt man das dann? Theokratie ist anderweitig belegt, träfe den Punkt aber inhaltlich vielleicht am besten.

  15. 12. August 2009, 11:37 | #15

    @ Miri:
    1. Ich finde den Briefwechsel ganz amüsant.
    2. Das ist ein Strohmann. Oben im Blogartikel geht es um ein Taschenbuch von vier Autoren, nicht um E-mails, die in der SZ abgedruckt wurden.

  16. 12. August 2009, 11:52 | #16

    Also Miri,
    danke für die persönlichen Strukturanalysen. Die Frage ist ja wirklich, ob wir mehr eine Struk oder Tur haben. Damit können wir dann Bögen schließen, Normen zur Politik überführen und so und gleichzeitig denken.
    Mit Fragen, die man explizit als ernst gemeint deklarieren muss, hab ich immer so ein Problem. Nein Theokratie trifft es nicht am besten, und der Begriff ist glücklicherweise schon belegt. Ev. mit Schinken und Käse.

  17. Miri
    12. August 2009, 12:53 | #17

    Cohen:
    Ja, der Email-Wechsel ist wirklich amüsant. Aber er ist kein Strohmann.

    Der Email-Wechsel ist durchaus erhellend für das Verständnis des Buches, denn Broders öffentliche Äußerungen liefern den Hintergrund für seine Aphorismen.

    Ferner nimmt das Buch selbst Bezug auf "PI" (im Titel). Folgerichtig muß man sich mit den ideologischen Hintergründen von PI, und damit mit Broder, auseinandersetzen.

    Alle vier Autoren leben in die Echohöhle von PI, deren Frontmänner Broder und Miersch als Betreiber von PI sind.

    Ergo: kein Strohmann, sondern notwendiges Hintergrundwissen.

    Fehlt der Hinweis auf den ideologischen Hintergrund "PI", ist die Buchempfehlung im Posting eine unkritische Empfehlung für "PI", wie gesichtspalme oben schon schreibt.

    rincewind: OK, wenn "Theokratie" falsch ist, was wäre dann besser?

  18. 12. August 2009, 13:27 | #18

    Was denn für ein ideologischer Hintergrund?
    Hast Du mal einen Link oder so was?

    Ich finde da einen Blog, sehe aber nicht, wer den betreibt und was das mit dem Buch zu tun haben sollte.

    Auf den Miersch lasse ich nix kommen. Den finde ich klasse.
    Und was bitte, ist mit Josef Joffe, einem Herausgeber der "Zeit"?
    http://de.wikipedia.org/wik

    Ist der ein Hetzer?

  19. Swing
    12. August 2009, 21:07 | #19

    Oha, jetzt betreibt Broder sogar schon PI.

    Das Internet hört einfach nicht auf zu überraschen.

  20. Miri
    13. August 2009, 00:31 | #20

    cohen:

    Einen "Hetzer" habe ich niemanden genannt. Versuchst Du hier einen Strohmann, oder hast Du mich verwechselt?

    Der ideologische Hintergrund wird ziemlich schnell deutlich, wenn man Broder (und die anderen Echohöhlenbewohner) ein Weilchen liest. Eine Auswahl findet sich bei Niggemeier (den Broder gar nicht leiden mag), vgl: http://www.stefan-niggemeie… (drei Seiten) und http://www.stefan-niggemeie… (fünf Seiten).

    Da finden sich dann die nötigen Hinweise auf den Rest der Echohöhle. Um Herrn Broders in einem anderen Zusammenhang gebrauchte Worte zu übernehmen: "Jetzt wichst zusammen, was zusammen gehört."

    Zu Herrn Joffe steht selbst in dem von Dir verlinkten Artikel in der Wikipedia: "Von der politischen Ausrichtung her stehen ihm Vertreter der „Achse des Guten“ nahe, was sich auch an einer aktuellen gemeinsamen Buchveröffentlichung zur „Political Correctness“ zeigt."

    "Broder betreibt zusammen mit Michael Miersch und Dirk Maxeiner und anderen das nach eigenen Angaben liberale und pro-westliche publizistische Netzwerk „Die Achse des Guten“, in dessen Weblog er das Tagesgeschehen kommentiert." (Quelle: Wikipedia, Beitrag über Broder; http://de.wikipedia.org/wik…).

    Miersch zeichnet auch als Admin bei PI (vgl: http://web.archive.org/web/…) Man beachte, welche Site gezeigt und welche referenziert wird.

    Sicher, man kann ein Büchlein mit Aphorismen als nette Klolektüre betrachten und das Büchlein entsprechend empfehlen. Das ist aber, als empfehle man die Melodie eines Liedes und ignoriere den Text.

    Ob Du Herrn Miersch gut findest oder nicht: die Gesellschaft, in der er sich bewegt, ist eher degoutant.

  21. 13. August 2009, 09:24 | #21

    Miri: "Das ist aber, als empfehle man die Melodie eines Liedes und ignoriere den Text."
    Nein, das wäre z.B. der Fall, wenn Kim Yong Il oder Ghaddafi ein Buch zur Finanzierung ihrer Scheißideologien veröffentlichten und man es hier empfähle.

    Du kannst Dich darüber ärgern, dass die Falschen das Richtige geschrieben haben (oder müssen wir darüber auch noch diskutieren?). Du kannst Dich weiterhin darüber ärgern, dass damit ein schwarz-weißes Weltbild noch schwieriger aufrecht zu erhalten ist.
    Au Schiete. Ich finde Niggemeier UND Broder journalistisch gut. Bin ich jetzt ein Opportunist? Muss ich mich entscheiden? Weh weh!

  22. Swing
    13. August 2009, 09:47 | #22

    Der "Beweis", daß Miersch (erst war es doch auch noch Broder, oder?) Admin bei PI ist, ist ja wirklich stichfest. Wenn ich also jetzt hier auf die neue Seite der Bild verwiese, wäre ich Chef bei Springer? Möglichkeiten tun sich auf…

  23. 13. August 2009, 09:48 | #23

    Werde doch mal konkret, Miri.
    Was ist der ideologische Hintergrund?
    Was ist eine Echohöhle?
    Was ist an achgut scheiße?

  24. 14. August 2009, 00:46 | #24

    Schade. Miri mag wohl nicht mehr, als dumpfe Andeutungen von sich geben. Auch eine Art der Kommunikation …

  25. Miri
    14. August 2009, 15:26 | #25

    hic fuit:

    Ich ärgere mich nicht, daß "(…) die Falschen das Richtige geschrieben (…)" hätten.

    Hitler hat mal gesagt, daß manche Menschen lieber einer großen Lüge glauben, als einer kleinen. Der Satz wird nicht falsch, weil ihn Hitler gesagt hat. Aber die ganze Bedeutung erschließt sich nunmal erst, wenn man den Hintergrund kennt.

    Nimm doch mal das vierte Zitat oben: "Achtundsechziger (2)
    Mensch, der sich von seinem antiwestlichen, antisemitischen Vater emanzipiert hat und seitdem unentwegt Amerika und Israel anschuldigt."

    Was genau hier "antiwestlich" oder "antisemitisch" sein soll, erfährt man erst, wenn man die Umgebung kennt, in der sich die Autoren bewegen. Der "Antisemitismus", den Broder gerne diagnostiziert, ist jedenfalls nicht der, über den die Tagesschau spricht. Und "antiwestlich" kennt der Duden gar nicht. Liest man andere Texte der Autoren, wird allerdings klar, daß sie die Definition von Huntingdon verwenden, die sich signifikant von der im Jahre 1968 verwendeten unterscheidet.

    Ich wiederhole gerne, daß das Büchlein eine gute Klolektüre sein kann (wie die meisten Sprüchesammlungen), zumal man bei der Reflexion über einen Aphorismus nicht notwendig zu den gleichen Schlüssen kommt wie der Autor. Aber gerade der zitierte Spruch ist ohne den Hintergrund "PI" und "Achgut" nur Geräusch, weil einige Worte sinnlos (vgl Russell) sind und andere nicht eindeutig genug.

    cohen:

    Es wäre eine Beleidigung Deines Intellekts, wenn ich Dir meine Schlüsse aus den Daten in den Links aufdrückte. Mach daraus, was Du willst. Oder auch nicht.

    Mir ist es herzlich egal, ob jemand Broder gut findet oder nicht, sofern er sich nicht (wie einige Kommentatoren auf PI) strafbar macht. Aber zur Gänze verstehen wird man die Sprüche erst, wenn man "PI" und "Achgut" genügend kennt.

    Deshalb ist eine Empfehlung (selbst als Klolektüre) ohne Bezug auf das selbsternannte "Netzwerk" der ebenso selbsternannten "Achse des Guten" entweder nur die halbe Geschichte, oder bewußte Unterschlagung relevanter Fakten.

    rincewind: Sorry, aber ich muß auch noch arbeiten 🙂

  26. 14. August 2009, 17:57 | #26

    Miri, so weit, so gut. Bzgl. Klolektüre stimmen wir ja schon mal überein.
    Dass Dein angemahnter Rezeptionsüberbau für ein vollständiges Würdigen aller Aphorismen notwendig sein mag, bitte. Tatsächlich soll Kontextwissen ja das Verständnis erleichtern.
    Aber gibt es nicht auch etwas dazwischen?
    Mir kommt das vor, wie die Aufforderung, nicht wählen zu gehen, weil ich nicht genügend von Politik verstehe. Um Dein Beispiel ironisch fortzuspinnen: man kann das Hitlerzitat erst dann verstehen, wenn man auch zusätzlich die gesamte Rezeptionsgeschichte kennt!
    Die Werbung für dieses Buch in diesem Blog ist ok, weil hier bis auf die Haustrolle alle genügend Verstand haben, ob sie nun die Autoren irgendwie gut finden oder schlecht oder sie nicht einmal kennen.

  27. 14. August 2009, 18:13 | #27

    Nur zur Klärung. Viele Kommentare bei PI-News gehen mir auch gehörig gegen den Strich.

  28. Der König
    3. September 2009, 22:57 | #28

    Ihr habt echt keine Ahnung

  29. 3. September 2009, 22:58 | #29

    Klär uns auf!

  30. Michael Presley
    3. September 2009, 23:00 | #30

    Ach ja, gebt mal Eure Adresse bekannt – schon mal was von Impressum gehört. Geht ja gar nicht.

    Leute wie Ihr seid echt nicht klug – aber nicht so wichtig… – die Wahrheit setzt sich durch.

    Ich will echt nicht langweilig werden, das seid Ihr ja schon…!

    Also höre ich auf, die mit negativem Schrott belastete Seite weiter zu bekehren!

    Rock’n’Roll

  31. 4. September 2009, 08:17 | #31

    "Ach ja, gebt mal Eure Adresse bekannt "
    https://www.psiram.com

    "schon mal was von Impressum gehört."
    Ja, hier:
    https://www.psiram.com/ind

    "Geht ja gar nicht. "
    Wie man augenscheinlich und offensichtlich sieht: es geht.

    "Ich will echt nicht langweilig werden, das seid Ihr ja schon…!"
    Wir sind kreativere Beleidigungen gewohnt. Etwas Mehr Mühe beim beim Beleidigen geben bitte.

    "Also höre ich auf, die mit negativem Schrott belastete Seite weiter zu bekehren!"

    Das ist leider zwangsläufig mit der Sache verbunden, dass bei uns unglaublich viel Schrott steht, über den wir berichten, sorry.

  32. Löwenhahn
    30. Mai 2013, 13:48 | #32

    Auf der einen Seite ein Buch vorstellen, an dem Miersch und Maxeiner mitgewirkt haben, aber dann den Artikel „Klimalüge“ einstellen. Wie passt das für Psiram zusammen? Kein Widerspruch.

  33. 30. Mai 2013, 13:52 | #33

    Warum?

  34. Löwenhahn
    30. Mai 2013, 20:28 | #34

    (Beim letzten Satz fehlte das Fragezeichen)

    Es gibt auf Psiram kritische Artikel zu Verschwörungstheorien und in diesem Buch schreiben zwei notorische Klimaleugner, die bestimmten Verschwörungstheoretikern Futter geben. Ich halte das schon für einen Widerspruch oder zumindest fragwürdig.

  35. Groucho
    30. Mai 2013, 22:00 | #35

    Löwenhahn :

    (Beim letzten Satz fehlte das Fragezeichen)

    Es gibt auf Psiram kritische Artikel zu Verschwörungstheorien und in diesem Buch schreiben zwei notorische Klimaleugner

    Gibt es da Zitate, dass da Klima geleugnet wird von den Autoren? Soweit ich sie kenne, bezweifeln sie lediglich die Sinnhaftigkeit gewisser Maßnahmen.

  36. 31. Mai 2013, 00:29 | #36

    Na, wenn die zwei sogar „notorisch“ sind, kann uns Löwenhahn sicher in Nullkommanichts eine ganze Reihe von Zitaten bringen.

    Ich lerne gern dazu.

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