Home > Medizin, Wissenschaft > Warum wir Wissenschaft brauchen: „Ich habs mit eigenen Augen gesehen“ Ist Nicht Genug

Warum wir Wissenschaft brauchen: „Ich habs mit eigenen Augen gesehen“ Ist Nicht Genug

Ein Gastbeitrag von Harriet Hall (Übersetzung Thomas Xavier)
(Link zum Originalartikel bei SBM: Why We Need Science: “I saw it with my own eyes” Is Not Enough)

Ich habe kürzlich einen Artikel für eine Gemeindezeitung geschrieben, der versucht, wissenschaftlich nicht vorgebildeten Lesern zu erklären, warum Einzelfälle keine Beweise sind; unglücklicherweise wurde er nicht gedruckt. Ich überlegte, ihn in meinem Blog zu verwenden, aber ich dachte er wäre zu elementar für dieses Publikum. Ich habe meine Meinung geändert und bringe ihn im Folgenden (Entschuldigung an die Mehrheit unserer Leser), denn mir scheint, ein paar Leser haben immer noch nicht mitgekriegt, warum wir exakte Wissenschaft brauchen, um Behauptungen zu überprüfen. Leute, Menschen können sich täuschen. Alle Menschen. Das beinhaltet mich und dich. Richard Feynman hat gesagt:

„Der erste Grundsatz ist, Du darfst dir selber nichts vormachen – und Du bist derjenige, der sich am leichtesten was vormacht.“

Die Wissenschaft ist die einzige Methode, die Fehler zu korrigieren, die durch unsere Wahrnehmung und Zuordnung entstehen. Es ist der einzige Weg sicherzustellen, dass wir uns nichts vormachen. Entweder hat die Wissenschaftsmedizin ihre Aufgabe nicht gut gemacht, diese lebenswichtigen Fakten zu erklären, oder einige unserer Leser sind nicht willens oder unfähig unsere Erklärungen zu verstehen.

Unsere Kommentatoren schreiben häufig anekdotische Berichte, dass eine bestimmte alternative Methode „bei mir wirklich wirkt“. Sie verstehen nicht, dass sie keinen Grund haben zu behaupten: es „wirkt“. Alles was sie behaupten können ist, dass sie nach der Behandlung eine Besserung beobachtet haben. Das kann eine echte Wirkung anzeigen, aber auch eine ungenaue Beobachtung oder einen „post hoc ergo propter hoc“ Fehler, die falsche Annahme, dass eine zeitliche Korrelation einen Kausalzusammenhang bedingt. Solche Beobachtungen sind immer nur ein Ausgangspunkt: Wir müssen Wissenschaft betreiben, um herauszufinden, was die Beobachtungen bedeuten.

Letzte Woche hat ein Kommentator die bisher schlechteste Anekdote beschrieben:

„Ich habe aus erster Hand erfahren, wie das Leben durch den Körper strömt, wenn (bei der Chirotherapie) die Subluxation entfernt wird.“

Was soll das bedeuten? Erwartet er, dass irgendjemand das glaubt, nur weil er es sagt? Würde er mir glauben, wenn ich sagte, ich hätte den unsichtbaren Drachen in Carl Sagans Garage gesehen?

Ein anderer Kommentator schreibt

„Diese pro-EBM Kommentatoren hier scheinen zu glauben, dass sogar wenn sie was mit eigenen Augen sehen, sie es nicht glauben können, wenn es keine doppelt verblindeten, ordentlich publizierten Studien gibt die beweisen, dass das was sie gesehen haben wirklich passiert ist.“

Nun, ja, das ist ziemlich genau das, was wir denken und wir sind entsetzt, dass Du es noch nicht verstanden hast, denn es ist der Grund, warum wir Wissenschaft betreiben müssen. Ich würde es aber anders ausdrücken: „Etwas mit eigenen Augen sehen bedeutet nicht, dass es wahr ist und macht eine wissenschaftlichen Überprüfung nicht überflüssig.“

Wir können unseren Augen nicht trauen. Der Vorgang des Sehens selbst ist ein interpretierendes Konstrukt des Gehirns. Es gibt zwei blinde Flecken in unserem Sichtfeld und wir nehmen sie nicht einmal wahr. Ich habe einen Zauberer gesehen, der eine Frau in zwei Teile gesägt hat – das war eine Illusion, eine falsche Wahrnehmung. Ich habe einen Patienten gesehen, dem es nach der Behandlung besser ging – meine Interpretation, dass die Behandlung die Besserung verursacht hat, kann ein Fehler gewesen sein, eine falsche Zuordnung.

Für die, die es immer noch nicht kapiert haben, hier mein grob vereinfachender Artikel:


Manchmal verstehen wir etwas falsch

Wie kannst Du wissen, dass eine Behandlung wirklich wirkt? Wenn alle das sagen, und wenn es bei deiner Tante Sally gewirkt hat, und Du versuchst es und deine Symptome gehen weg, dann kannst Du ziemlich sicher sein, dass es wirklich funktioniert. Richtig?

Nein, Du kannst diese Annahme nicht machen, denn manchmal verstehen wir etwas falsch. Jahrhundertelang haben Ärzte Blutegel und Lanzetten benutzt, um ihre Patienten zur Ader zu lassen. Sie WUSSTEN: Aderlass wirkt. Alle sagten das. Wenn Du Fieber hattest und der Doktor liess dich zur Ader, ging es dir besser. Jeder kannte einen Freund oder Verwandten, der an der Schwelle des Todes stand, bis ihn ein Aderlass kurierte. Ärzte kannten tausende Erfolgsgeschichten.

Alle diese Leute hatten Unrecht. Als George Washington eine schlimme Halsinfektion hatte, ließen seine Ärzte ihn so stark zur Ader, dass sein Körper sich nicht davon erholen konnte, und er starb. Schließlich wurde der Aderlass doch noch getestet, und man fand heraus, dass er mehr Schaden als Nutzen anrichtete. Patienten, die sich erholten, taten das TROTZ des Aderlasses, nicht deswegen. Einige Patienten verstarben unnötigerweise, wie George Washington.

Auch heutzutage verstehen Ärzte manchmal etwas falsch. Vor nicht allzulanger Zeit war bei Herzkrankheiten eine Operation üblich, bei der die Brust geöffnet wurde und Brustarterien abgeschnürt wurden, damit mehr Blut zum Herzen strömt. Die Erfolgsquote lag bei sagenhaften 90%. Ein schlauer Doktor namens Leonard Cobb wollte ganz sicher gehen, und so machte er ein Experiment, bei dem er nur den Schnitt in die Brust machte, ohne sonst was zu tun. Er entdeckte, dass sich nach der unechten Operation genau so viele Patienten erholten. Die Ärzte hörten auf, diese Operation zu machen.

Wie können so viele Leute sich so irren? Wie konnten sie glauben, dass etwas half, wenn es ihnen in Wirklichkeit mehr schadete als nützte? Es gibt einen ganzen Haufen Gründe, wieso Leute an unwirksame Behandlungen glauben können.

1. Die Krankheit kann ihren natürlichen Verlauf genommen haben. Viele Krankheiten sind selbst-limitierend; Die körpereigenen Selbstheilungskräfte stellen nach einiger Zeit die Gesundheit wieder her. Ein Schnupfen verschwindet nach einer Woche von selbst. Um herauszufinden, ob eine Schnupfenmedizin wirkt, muss man Erfolge und Fehlschläge bei einer großen Zahl Patienten aufzeichnen, um zu ermitteln, ob sie mit dem Mittel schneller wieder gesund werden als ohne.
2. Viele Krankheiten sind zyklisch. Die Symptome jeder Krankheit fluktuieren mit der Zeit. Wir alle wissen, dass Menschen mit Arthritis gute und schlechte Tage haben. Die Schmerzen werden eine Zeit lang schlimmer, dann werden sie wieder besser. Wenn Du ein Heilmittel nimmst, wenn die Schmerzen groß sind, wären sie wahrscheinlich sowieso bald besser geworden, und so wird dem Mittel zugeschrieben, was es gar nicht bewirkt hat.
3. Wir alle sind beeinflussbar. Wenn man uns sagt, etwas tut weh, dann tut es wahrscheinlich auch weh. Wenn man uns sagt, etwas macht es besser, dann wird es das wohl auch tun. Das wissen wir alle, deshalb pusten wir die Schrammen und blauen Flecke unserer Kinder. Alles was uns von unseren Symptomen ablenkt, wird uns wahrscheinlich helfen. In wissenschaftlichen Studien, die eine echte Behandlung mit einem Placebo vergleichen, sagen im Schnitt 35% der Leute, dass es ihnen nach dem Placebo besser geht. Die echte Behandlung muss mehr leisten, wenn wir sie für wirksam erachten sollen.
4. Vielleicht gab es zwei Behandlungen, und der falschen wurde das Verdienst zugeschrieben. Wenn dein Arzt dir eine Pille gibt und du zugleich ein Hausmittel genommen hast, dann schreibst Du das Verdienst vielleicht dem Hausmittel zu. Oder vielleicht hat sich sonst irgendwas in deinem Leben gleichzeitig geändert, das deine Krankheit verbessert hat und das war der wahre Grund deiner Besserung.
5. Die ursprüngliche Diagnose kann falsch gewesen sein. Viele Menschen sind angeblich von Krebs geheilt worden, die daran nie erkrankt waren. Ärzte, die einem Patienten noch sechs Monate geben, schätzen das nur und können sich irren. Bestenfalls können Sie sagen, der durchschnittliche Patient in diesem Zustand lebt noch sechs Monate – aber der Durchschnitt bedeutet auch, die Hälfte lebt länger.
6. Vorübergehende Stimmungsschwankungen können mit Heilung verwechselt werden. Wenn ein Arzt dir Optimismus und Hoffnung vermittelt, denkst Du vielleicht, deine Krankheit hat sich gebessert, wenn sie in Wirklichkeit unverändert ist.
7. Seelische Bedürfnisse können unser Verhalten und unsere Wahrnehmung beeinflussen. Wenn jemand unbedingt glauben will, kann er sich selbst überreden, ihm wäre geholfen worden. Manche Menschen leugnen Fakten – sie weigern sich anzuerkennen, dass der Tumor weiterwächst. Wenn sie Zeit und Geld investiert haben, wollen sie sich nicht eingestehen, dass es umsonst war. Wir sehen, was wir sehen wollen; Wir erinnern uns so, wie wir wünschen, es wäre passiert. Wenn ein Doktor sich aufrichtig bemüht, jemandem zu helfen, dann fühlt derjenige sich verpflichtet, sich auch besser zu fühlen.
8. Wir verwechseln zeitliche Abfolge mit der Ursache. Nur weil eine Wirkung auf eine Handlung folgt, bedeutet das nicht, dass die Handlung die Wirkung ausgelöst hat. Wenn der Hahn kräht und die Sonne geht auf, ist uns klar, dass es nicht das Krähen war, das die Sonne aufgehen lässt. Aber wenn wir eine Tablette nehmen und wir fühlen uns danach besser, dann nehmen wir an, dass es von der Tablette kommt. Wir bedenken nicht, dass es einen anderen Grund haben könnte. Wir treffen überstürzte Schlussfolgerungen wie der Mann, der Flöhe abrichtet zu Tanzen, wenn sie Musik hören und ihnen dann die Beine eins nach dem anderen abzwickt, bis sie nicht mehr tanzen können und daraus folgert, die Hörorgane der Flöhe sitzen in ihren Beinen.

Es gibt also viele Wege, wie wir etwas falsch verstehen können. Aber zum Glück gibt es eine Methode, mit der wir es schließlich doch verstehen können: durch wissenschaftliche Untersuchung. Es gibt nichts geheimnisvolles oder kompliziertes an der Wissenschaft: Es ist nur eine auf dem gesunden Menschenverstand gegründete Sammlung von Methoden, Aussagen zu testen. Wenn Du glaubst, du hast abgenommen und steigst auf die Waage, um das zu überprüfen, dann ist das Wissenschaft. Wenn Du glaubst, Du hast eine bessere Art Karotten zu ziehen und pflanzt zwei Beete nebeneinander, eine mit der alten Art und eine mit der neuen und prüfst dann, welches Beet die besseren Karotten hat, dann ist das Wissenschaft. Um ein Medikament zu prüfen, kann man eine große Gruppe von Patienten in zwei gleiche Gruppen aufteilen und einer Gruppe den zu überprüfenden Wirkstoff geben und der anderen ein Placebo, also z.B. eine Zuckerpille. Wenn es der Gruppe mit dem echten Medikament deutlich besser geht, dann wirkt die Behandlung wahrscheinlich.

Jacqueline Jones war eine 50 Jahre alte Frau, die seit dem zweiten Lebensjahr an Asthma litt. Sie las von einer Wunder-Pflanzenkur, die gegen viele Beschwerden, inklusive Asthma, helfen sollte. Sie nahm an, dass diese Information stimmte, denn es gab viele Berichte von Leuten, die es ausprobiert hatten und auf ihre Asthmamedikamente verzichten konnten. Sie WUSSTEN: es funktioniert. Sie hatten es GESEHEN. Unzufrieden mit den Nebenwirkungen der üblichen Medikamente hörte Jacqueline auf, ihre drei Inhalatoren, Steroide und Vernebler zu benutzen und nahm statt dessen die Pflanzenkur. Zwei Tage später lag sie im Krankenhaus.

„Ich hatte einen massiven Asthma-Anfall. Ich war ernsthaft erkrankt sechs Wochen im Krankenhaus, wobei ich eine Brustfellentzündung entwickelte. Ich konnte kaum atmen und meine Lungen waren so empfindlich, dass die kleinste Berührung sich wie ein Tritt anfühlte.“

Alle Leute die sagten, die Pflanzenkur hilft gegen Asthma, hatten sich geirrt. Asthmasymptome schwanken. Vielleicht hätten sich ihre Symptome sowieso gebessert. Warum auch immer, die Kur war nicht wissenschaftlich getestet und sie war nicht wirksam gegen Asthma. Der Glaube an diese Fallberichte kostete Jacqueline fast das Leben.

Das nächste Mal, wenn Dir ein Freund begeistert von einer neuen Behandlung erzählt, dann halte einen Moment inne und denk dran, er könnte sich täuschen. Denk an Jacqueline Jones. Denk an George Washington. Manchmal verstehen wir etwas falsch.

  1. thomas
    19. August 2009, 15:12 | #1

    Honi soit qui mal y pense

  2. 19. August 2009, 14:46 | #2

    Gute Idee, die Übersetzung. Aber "sugar pill" als "Liebeskugel" zu übersetzen ist dann doch ein bisschen frivol… 😉

  3. 19. August 2009, 14:49 | #3

    PS: Sehe gerade, dass das genau in dem Moment korrigiert wurde, als ich kommentierte. Quantenverschränkung wahrscheinlich.

  4. 19. August 2009, 14:49 | #4

    Welche Liebeskugel?
    😉

  5. 19. August 2009, 14:50 | #5

    Der war aus Versehen in der Rohfassung rausgegangen.

  6. xadhoom
    19. August 2009, 16:12 | #6

    Danke für diesen klaren Artikel! Ich habe vor kurzem eine Woche mit einem Freund verbracht der nach schwerer Krankheit nun sehr radikal in seinen Ansichten bzgl. Ernährung ist. Wir haben in dieser Zeit viel über dieses Thema diskutiert. Leider habe ich Ihren Artikel etwas zu spät gelesen. Das Eine oder Andere hier angeführte Argument oder Ihre Vergleiche hätten mir da sicher sehr geholfen.

  7. GeMa
    19. August 2009, 23:25 | #7

    Schöner Artikel. Danke für´s Übersetzen 🙂

  8. 20. August 2009, 07:14 | #8

    Die bunten Zuckerkugeln heissen hierzulande "Liebesperlen" warum auch immer

  9. Mutzenbacher
    20. August 2009, 09:30 | #9

    Ihr hattet mal so ein nettes Bild einer Frau als Negativ abgebildet. Könnte das mal jemand mit obigem Bild machen und hier posten? Ich könnte mir vorstellen, das sähe noch gruseliger aus 🙂

  10. me
    20. August 2009, 18:19 | #10

    Ich mag den Artikel, deshalb ein kleiner Hinweis:

    Zu Grund 5:
    "der durchschnittliche Patient in diesem Zustand lebt noch sechs Monate – aber der Durchschnitt bedeutet auch, die Hälfte lebt länger."

    Das ist so natürlich nicht richtig. Es kommt auf die Verteilung an.
    Beispiel: 1000 Patienten leben noch zwölf Monaten, 3000 Patienten leben nur noch vier Monate. Im Durschnitt ergeben sich damit die genannten sechs Monate. Allerdings lebt nur ein Viertel länger als der Durchschnitt.

    Geht man davon aus, das die restliche Lewbenserwartung normalverteilt ist, ist die ursprüngliche Aussage korrekt.

  11. 20. August 2009, 18:54 | #11

    @ me:

    Der Artikel war für die Gemeindezeitung gedacht und die Autorin schreibt auch, dass er grob vereinfachend ist.
    Natürlich kann die Verteilung anders sein, wird sie auch, aber so etwas hätte den Artikel sicher unnötig verkompliziert.
    Ich finde das Ding großartig. Harriet Hall hat hier auch einen wunderbar verständlichen Artikel über den Plazeboeffekt geschrieben:
    http://www.skeptic.com/eske

  12. 20. August 2009, 18:55 | #12

    Eine spanische Übersetzung gibt es auch schon:
    http://www.sciencebasedmedi
    ______________________________________

    Harriet Hallon 20 Aug 2009 at 11:14 am

    Spanish translation:
    My article has been translated into Spanish by Mexican pediatrician Giordano Perez-Gaxiola and is posted at:
    http://www.pediatrica.org/i
    ______________________________________

  13. Populus
    20. August 2009, 20:46 | #13

    Eine solche Pauschalisierung birgt eine große Gefahr: Auch die Wissenschaft kann sich irren und in der Wahrnehmung eingeschränkt sein. Ich sag nur Materialismus. Wenn man sich mal anschaut mit welchem Aufwand heutzutage Forschung betrieben wird, sollte man sich vielleicht mal die Frage stellen ob man das eigentliche Ziel dabei nicht aus den Augen verliert oder ob man wichtige lebensentscheidende Dinge dabei nicht übersieht? Leider ist es mittlerweile so das der Fortschritt sich immer mehr als Rückschritt entpuppt. Gegen den Menschen und nicht für ihn.

  14. 20. August 2009, 21:06 | #14

    Lieber Populus, Wissenschaft kann sich zwar irren, aber es ist die beste Methode dies zu vermeiden.

  15. Populus
    20. August 2009, 21:27 | #15

    Das bezweifle ich. Die beste Methode ist eine naturalistische Sichtweise. Wen Wissenschaftler sich ihrer Stellung in der Natur nicht bewusst sind verursachen sie schaden. Diese Sichtweise bedarf eine gewisse Individualität in der wissenschaftlichen Methode. Leider bieten viele Institute diesbezüglich keinen Spielraum mehr. Wirtschaftliche zum Beispiel Belange haben eine höhere Priorität. Die Ökonomie spielt glaub ich eine Schlüsselrolle.

  16. 21. August 2009, 00:12 | #16

    Tock tock, Populus? Hallooo, aufwachen!
    Die Methode der Wissenschaft existiert hauptsächlich aus einem Grunde, nämlich aus der Erkenntnis der Fehlbarkeit des Menschen.
    Auch hier bitte streng nach Methode und System bzw. Alltagsbetrieb unterscheiden. Sonst wird das nix.

  17. Biologin
    9. August 2013, 09:59 | #17

    Hallo,
    ein wunderbarer Artikel, herzlichen Dank. Eine Sache wäre noch schön: viele Anhänger der Homöpathie etc. behaupten immer, dass diese Methoden nicht wissenschaftlich untersuchbar wären, weil sie ganzheitlich wirken. Ein Absatz hierzu wäre toll, dann spare ich mir in Zukunft die Erklärungen und verschicke einfach den Link hierher 🙂

  18. Groucho
    9. August 2013, 11:10 | #18

    @Biologin: Unseren Wikiartikel kennst Du?

    https://www.psiram.com/de/index.php/Hom%C3%B6opathie

    Da findet sich ev. was zu dem „Argument“.

  1. 21. November 2010, 13:24 | #1
  2. 29. Juli 2011, 12:58 | #2
  3. 29. Juli 2011, 18:54 | #3

Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im dritten Kästchen

Spam protection: Check the third box



      

css.php