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Hulda Clark, die Krebsheilerin, verstarb an Krebs!

Dass Hulda Clark das Zeitliche segnete, darüber haben wir bereits berichtet.

Nun wurde öffentlich bekannt, dass die Grande Dame des Zappers selbst an Krebs starb und noch dazu, dass sie einen langen Leidensweg bis zu ihrem bitteren Ende durchschreiten musste.
Nach Clark gibt es nur zwei Ursachen für chronische Krankheiten, nämlich den Parasiten Fasciolopsis buski sowie Umweltgifte.
Clark glaubte, die von ihr benannten Parasiten durch ein Zapper genanntes Gerät im Körper abtöten zu können. Diagnostisch setzt die Clark-Lehre auf die Anwendung von so genannten Syncrometern, die in Wirklichkeit Bioresonanz-Geräte sind und für die es keinerlei Nachweis einer Eignung gibt.

Ironie des Schicksals? Wie man es auch immer bezeichnen möchte, es sollte auf alle Fälle diejenigen aufhorchen lassen, die sich an Quacksalbermethoden festhalten, um ihre Krankheiten besiegen zu wollen. Die Realität ist hart und erbarmungslos und sie führt uns immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Man kann nur hoffen, dass das tragische Ende der Hulda Clark ein Exempel statuiert und den Leuten die Augen öffnet.

Orac hat die Leidensgeschichte von Hulda in seinem Blog dokumentiert. Hier ein Auszug aus dem englischen Original von uns übersetzt:


Orac:


Multiples Myelom, Blutzellenkrebs, eine Form von Lymphom.
Wenn Sie mir nicht glauben, sehen Sie selber nach in Hulda Clarks Totenschein, genauere Angaben wurden geschwärzt. Selbst Hulda Clarks Webseite gibt zu, dass sie ein multiples Myelom hatte.

Dr. Clark half vielen Menschen wieder gesund zu werden, aber sich selbst konnte sie nicht helfen. Ihr erstes Symptom waren unerträgliche Schmerzen in den Armen. Schmerzmittel waren unwirksam. Es sollte sich herausstellen, dass sie eine Degeneration ihrer Nackenwirbel hatte, die diese Nerven einquetschte. Ihre Hände verloren ihre Funktion. Es sollte sich später herausstellen, dass sie ein Karpaltunnelsyndrom hatte. Sobald also Frau Clark wusste, dass etwas nicht in Ordnung war, konnte sie ihre Synchrometer Techniken nicht anwenden, da sie ihre Hände und Arme nicht effektiv gebrauchen konnte um sich zu untersuchen. Die Verschlechterung ihrer Gesundheit war ein Rätsel.

Nun, dann aber eigentlich doch nicht. Während die Verschlechterung ihrer Gesundheit anfangs rätselhaft blieb, ist sie nun völlig nachvollziehbar. Sie hatte ein multiples Myelom. Das ist auch eine ziemlich faule Ausrede. Was soll das? Clark „unterwies“ Dutzende ihrer Adepten im Gebrauch ihres Syncrometers. Soll das wirklich heißen, dass kein einziger von ihnen ihr Instrument benutzen konnte, von dem sie behauptete, es sei ein Heilmittel gegen alle Krebsarten, um ihren Krebs zu heilen, da sie ja behauptete, sie könne alle Arten von Krebs heilen? Das soll nicht heißen, dass es ihr mehr geholfen hätte, als allen anderen Krebspatienten, die naiverweise ihren Glauben in sie setzten, aber die Entschuldigung, die dafür angeführt wurde, dass Frau Clark an Krebs starb, während sie so viele Jahre darauf verwendet hatte zu behaupten, sie könne Krebs heilen, ist völlig unglaubwürdig. Es muss einfach irgendjemanden gegeben haben, der in der Lage gewesen wäre, den Syncrometer für sie zu bedienen! Trotzdem wird der weitere Verlauf auf Hulda Clarks Seite genau so beschrieben:

Dr. Clark konnte aus ihren Bluttests entnehmen, dass sie unter Blutarmut litt. Sie bekam eine Blutübertragung, war sich aber unsicher, ob ihre Anämie relevant war, weil sie ihr ganzes Leben lang gelegentlich darunter gelitten hatte. Sie stellte auch eine Reduzierung der Nierenfunktion fest. Sie verwendete viel Zeit darauf, das herauszufinden, aber dieser Weg führte zu nichts.
Ohne erhebliche Schmerzen konnte sie nicht mehr laufen. Monatelang lebte sie mit extremen Hüftschmerzen, bevor zwei Hüftgelenkoperationen und eine dreimonatige Rehabilitation es ihr ermöglichten, wieder gehen zu können. Sechs Monate lang lebte sie unter unerträglichen Nervenschmerzen, bevor sie eine wirksame Behandlungsmethode fand. Sie litt mehr, als es eigentlich nötig gewesen wäre, da sie selbst angesichts schwerer körperlicher Beeinträchtigungen ihre Probleme selbst lösen wollte.

In anderen Worten, Dr. Hulda Clark litt wie ihre eigenen Patienten, weil sie sich länger als nötig konventionelle Therapien verweigerte:

Dr Clarks Nackenwirbel sollten gerichtet werden. Während routinemäßiger Blutuntersuchungen zur Vorbereitung ihrer Operation, stellte man überhöhte Kalziumwerte fest. Der chirurgische Eingriff wurde abgeblasen und ihre Hyperkalzämie behandelt. Die Ärzte untersuchten alle Symptome von Dr. Clark und kamen zu dem Schluss, dass dafür ein multiples Myelom, das heißt ein Blut- und Knochenkrebs, die beste Erklärung darstellte. Eine Biopsie wurde nicht durchgeführt und deshalb war diese Diagnose nicht hundertprozentig sicher, aber darauf kam es auch nicht an, da die Behandlung (das Kalzium und die Anämie einzustellen) dieselbe gewesen wäre.
Ironischerweise hat Dr. Clark ihre Behandlung eines Patienten, der unter einem multiplen Myelom litt, in ihrer Veröffentlichung Die Heilung für alle fortgeschrittenen Krebserkrankungen genau dokumentiert. Vielleicht hätte sie sich besser helfen können, wenn sie früher gewusst hätte, wonach sie suchte. Aber es war zu spät. In den letzten Monaten ihres Lebens war Dr. Clark körperlich nicht mehr in der Lage etwas zu bewerkstelligen. Ihre Familie kümmerte sich um sie und war bei ihr, als sie eines Abends friedlich verschied.

  1. Stefan
    30. Oktober 2009, 15:39 | #1

    Welche Ironie.
    Nur schade, dass Anhänger der Alternativmedizin solche Artikel nie lesen.

  2. giordano
    1. November 2009, 02:07 | #2

    "Ironie des Schicksals?"
    Eher hohe Wahrscheinlichkeit. 1/3 Krebs, 1/3 Herzkreislauf, 1/3 Rest

  3. Heydi
    27. April 2014, 16:57 | #3

    als Anhängerin der Alternativen liest man sehr wohl alle Seiten. Was jedoch sehr gern verschwiegen, wird ist, dass auch die herkömmlichen Methoden nicht schonend sind, sondern häufig selbst den Tod auslösen und schlichtweg extrem teuer sind. Die Substanzen in den Chemomitteln lösen selbst Krebs aus, das wissen Angestellte der Herstellerlabors.
    Ich finde, dass an dem Ansatz sicherlich etwas dran ist, jedoch dieser Zapper ggfs. eben nicht so potent war, wie er angepriesen wird.
    Nun kann man aber nicht sagen, dass alle Aternativmedizinorientierten damit widerlegt sind, das ist ja vollkommen albern. Es ist ja so, dass wir Umweltgifte, Verstrahlung, Strahlen, Pestizide und denaturierte Lebensmittel kaum noch verhindern können, es ist nachgewiesen, dass Genfood ebenfalls Krebs auslöst, sprich „schädigt“.
    Es verwundert also nicht, dass jemand an Krebs stirbt, auch wenn sich die Dame mit dem Thema beschäftigt hat. Vielleicht gab es ja auch neue ihr nicht bekannte Auslöser, neue Parasiten und Viren, das denke ich nämlich. Daher sollte man immer trotzdem möglichst gesund leben und Dinge beachten… und offenen Auges durch die Welt gehen und nicht alles glauben, weder Schulmedizin (das ist immer noch die allergrößte Lüge) und auch Wundermitteln.
    Bestimmt gibt es auch parasitäre Entartungen und andere Körperreaktionen, die in einen Topf kommen! Bleibt alle gesund und nachdenklich!

  4. 28. April 2014, 00:02 | #4

    @ Heydi
    Den größten Teil Deiner „Argumente“ kennt man wirklich zur Genüge, wenn man sich ein wenig mit dem Thema befasst. Um das Ganze aber jetzt nicht ausufern zu lassen, habe ich mal nur eine Deiner Behauptungen herausgegriffen:

    Heydi :es ist nachgewiesen, dass Genfood ebenfalls Krebs auslöst

    Wie wurde denn das nachgewiesen und von wem?

  5. kaulli
    7. Oktober 2014, 10:26 | #5

    Hulda Clark ist mit 81 Jahren an Krebs gestorben, was sagt das aus?
    Vielleicht wäre sie, hätte sie sich schulmedizinisch behandeln lassen, schon viel früher an Krebs oder an den Folgen einer Chemo gestorben, wer weiß dass schon?

    Ausserdem weiß man, dass Menschen, die andere heilen, sich oft um sich selber nicht so kümmern, sonst würden Ärzte nicht im Durchschnitt viel früher sterben als andere Berufsguppen.

    Man mag über ihre Theorie denken, was man will, die meisten, die darüber eine Meinung haben, haben ihre Bücher vermutlich gar nicht gelesen, ich schon, mehrmals.

    Man kann aus ihren Büchern wahnsinnig viel lernen, eine tolle Forscherin, man muss ein Buch halt auch lesen und nicht nur Meinungen darüber.

  6. kaulli
    7. Oktober 2014, 10:39 | #6

    Zitat „Man kann nur hoffen, dass das tragische Ende der Hulda Clark ein Exempel statuiert und den Leuten die Augen öffnet.“

    Inwiefern die Augen öffnen? Also das hab ich umgekehrt noch nie gehört, dass man die Schulmedizin meiden soll, nur wenn jemand mit 81 an Krebs stirbt…

  7. pelacani
    7. Oktober 2014, 12:26 | #7

    kaulli :

    sonst würden Ärzte nicht im Durchschnitt viel früher sterben als andere Berufsguppen.

    Wo hast Du denn das her?

  8. kaulli
    7. Oktober 2014, 18:08 | #8

    aus dem Buch „Tote Ärzte lügen nicht“, von Dr. Joel Wallach

  9. pelacani
    7. Oktober 2014, 18:42 | #9

    Und Du meinst, dann lügen auch lebende Doktoren (PhD) nicht? Dokter Wallach (PhD) führt übrigens alle Krankheiten auf Mineraldefizite zurück. Damit liegt er aber völlig über Kreuz mit Hulda Clark, die alle Krankheiten auf einen Parasiten und auf Umweltgifte zurückführt. Was stimmt denn nun?

  10. kaulli
    7. Oktober 2014, 18:53 | #10

    „Was stimmt denn nun?“

    beide haben in gewisser Weise recht, aber natürlich ist mit „alle“ nicht wirklich „alle“ gemeint.

    Denn wenn du dem Körper keine Mineralstoffe zuführst, wirst krank, aber wenn du zusätzlich auch Gift zuführst, werden dich Parasiten befallen und du wirst auch krank…

    Es geht doch nicht darum, wer ausschließlich recht hat, das Leben ist eher wie ein Puzzle, jeder hat Bausteine von dem Gesamtwissen und viele Bausteine zusammen kommen der Wahrheit näher. Die Menschen sollten vielmehr zusammen arbeiten und sich nicht gegenseitig bekämpfen, man kann auch sagen: Viele Wege führen nach Rom.

  11. pelacani
    7. Oktober 2014, 19:06 | #11

    kaulli :

    natürlich ist mit “alle” nicht wirklich “alle” gemeint.

    Ach so. Wenn man „Erdbeertorte“ sagt, meint man in Wirklichkeit „Hosenträger“. Warum hast Du das nicht gleich gesagt.

  12. pelacani
    7. Oktober 2014, 19:31 | #12

    Noch eine Ergänzung.

    pelacani :

    Und Du meinst, dann lügen auch lebende Doktoren (PhD) nicht?

    Seine Zahlen sind einfach falsch. Er ist zu seinen „Erkenntnissen“ auf quasi die gleiche Weise gekommen, wie Rolf Kron die „Impfschäden“ ermittelt hat:
    http://www.skepdic.com/wallach.html

    Man fragt sich, wie er seine Daten ermittelt hat. Die einzige Erwähnung seiner Daten über den Ärztetod ist in seiner Schilderung seines makabren Hobbys: er sammelt Nachrufe von örtlichen Ärzten auf seiner Reise mit seiner Mineral-Show von Stadt zu Stadt. Aber er ist ein wählerischer Sammler.
    [Übersetzung durch mich]

  13. Gisander
    10. Oktober 2014, 11:17 | #13

    Krebstodfaktor Nr. 1 ist das Alter, und da hat auch good old Hulda keine Ausnahme gemacht. Insoweit unterscheidet sie sich nicht einmal vom Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Unter den über 80ern ist der Krebs die Todesursache Nr. 1. Anscheinend ändert da auch das ganze Zapperlein nichts dran.

    Ceterum censeo: Ruhe und lass uns in Frieden!

  14. Margit
    4. November 2014, 11:49 | #14

    Ich lerne daraus, dass man den sog. alternativen „Heilern“ nicht trauen darf. Die einen sagen, alle Krankheiten kommen von Parasiten (Clark), andere sagen dass z. B. Mineraldefizite an Krankheiten Schuld sind, wiederum andere sagen, eine instabile Halswirbelsäule führe zu Krankheiten (Kuklinski), etc.
    Jeder alternative Heiler hat eine andere Theorie.

    Am Beispiel von H. Clark sieht man nun, dass ihre Theorien schlichtweg falsch waren. Sie hätte sich doch selbst vom Krebs heilen können, wenn ihre Theorie gestimmt hätte, oder?

    D. h. man darf einfach nicht alles glauben und sollte kritisch bleiben.

  15. Margit
    4. November 2014, 11:55 | #15

    Man sollte diese „Erfindung“ des Zappers durch Clark realistisch sehen:
    Es war und ist immer noch ein gut funktionierendes Geschäftsmodell. Die Frau musste doch schließlich auch von etwas leben….

  16. Groucho
    4. November 2014, 14:24 | #16

    @Margit: Psiram sieht sowas realistisch – das ist ja das Problem, was Quacksalber deshalb mit uns haben 🙂

  17. kaulli
    6. November 2014, 23:51 | #17

    Margit :Ich lerne daraus, dass man den sog. alternativen “Heilern” nicht trauen darf. Die einen sagen, alle Krankheiten kommen von Parasiten (Clark), ….

    das sagt sie doch gar nicht!
    Ausserdem hat sie in ihrem Buch eine Anleitung, wie man um ein paar Euro den Zapper selber bauen kann.

    Schlimm ist, dass die meisten Kritiker ihre Informationen nur von Psiram und nicht mal selber ein Buch gelesen haben.

  18. kaulli
    6. November 2014, 23:54 | #18

    Groucho :@Margit: Psiram sieht sowas realistisch – das ist ja das Problem, was Quacksalber deshalb mit uns haben

    Wer überhaupt ist Psiram?

  19. hari
    6. September 2015, 23:26 | #19

    @Margit
    also ich habe diesen zapper zuhause, ich bin auch eher skeptisch und wollte das mal testen.
    ich hatte einen zeckenbiss, welchen ich erst nicht bemerkte und es hatte sich schon ein kreisförmiger pustelring gebildet der ja auf Boreliose hindeutet. habe gleich den zapper angewendet. habe aber öfters als nötig gezappt. und zur sicherheit habe ich noch beim arzt vorbeigeschaut. als ich dort dann einen termin hatte war das ringförmige gebilde schon ziemlich abgeklungen, was meine artzt ertaunt hat. ich hatte ihm dann darüber erzählt was ich gemacht habe. einige wochen später habe ich dann wieder bei ihm einen termin wegen meinem rücken, da habe ich gesehen, dass er sich auch so einen zapper besorgt hatte. muss wohl doch was dran sein…

  20. pelacani
    7. September 2015, 07:56 | #20

    hari :

    als ich dort dann einen termin hatte war das ringförmige gebilde schon ziemlich abgeklungen, was meine artzt ertaunt hat.

    Und ich bin über Deinen „Arzt“ erstaunt, der offensichtlich keine Ahnung von Borreliose hat. Das Erythema migrans, d. i. die frühe Hauterscheinung bei der Borreliose, klingt nach wenigen Wochen spontan ab. Sonst ist es keine Borreliose.
    Deine ganze Story ist zweifelsfrei eine erfundene Werbebotschaft. Troll Dich!

  21. Maxi
    7. September 2015, 21:21 | #21

    Und vor allem, so ein Zapper kostet 200 Euro. Den kauft man sich ganz bestimmt, weil man neugierig ist und das mal testen will, is klar.

  22. Sina
    15. September 2015, 16:21 | #22

    @hari
    Ich habe einen Zapper, einen Frequenzgenerator, ein Ozongerät und einen Beck-Pulser schon seit 10 Jahren immer wieder im Einsatz. Der Clark-Zapper und das Ozon-Gerät sind jährlich häufig im Gebrauch und haben mir und meiner Familie schon oft und oft geholfen!
    Ich arbeite selbst in der Gesundheitsindustrie 😉 und mein Mann arbeitet seit Jahren mit Apotheken zusammen, die Krebsmedikamente mischen dürfen. Ich kann euch eines garantieren: 1. kein Mensch interessiert sich für euere Gesundheit, wenn ihrs nicht selber tut!
    2. es gibt keine Chemo, die heilt – Manche haben nur einfach eine genetisch günstigere Disposition, als andere!
    3. Eine Chemotherapie kostet die Kassen im Schnitt deutlich über 100.000 €! Dort wird das Geld verdient, nicht im alternativen Heilbereich!
    4. was die lieben Dres. Ihren Patienten empfehlen, würden sie nur zu einem sehr begrenzten Teil bei sich selbst anwenden!

  23. pelacani
    15. September 2015, 16:47 | #23

    Sina :

    Der Clark-Zapper und das Ozon-Gerät sind jährlich häufig im Gebrauch und haben mir und meiner Familie schon oft und oft geholfen!

    Vermutlich insbesondere bei finanziellen Engpässen.

  24. Naturdesign
    17. Dezember 2015, 14:51 | #24

    @Margit
    Vielleicht ist es das Geschäftsmodel Firma in seiner Struktur der Wirtschaft, das uns Krank macht.
    Krieg ist gleichbedeutend mit Krankheit und Zerstörung
    Frieden ist gleichbedeutend mit Aufbau Heilung und Gesundheit.

    Was Krieg und Frieden von einander bedingen?
    Die Ursachen liegen in unserer Gesellschaft, die besteht aus Firmen und Konsumenten.
    Von der Struktur her, ist in jeder Firma, der Krieg im Kleinen.
    Jeder Konsument der eine Firma unterstützt, durch das bedienen des Vermögensverschiebungsdeliktes. Kauf eines Produktes der Firma, befördert den Krieg mit.

    Struktur einer jeden Firma, die Krieg mit produziert :
    1. Hierarchiebildung – Diktator – Chef an der Spitze /
    Einer hat das Sagen und bestimmt über alle hinweg
    Fremdbestimmung
    2. Lebenszeitwerte werden in Vermögenswerte gewandelt
    3. Immer in Konkurrenz – im Kampf um Wettbewerb
    4. Gewinne lassen sich nur mit Trick, List, Täuschung und Verbote vergrößern
    5. Fakt dabei ist: Was dem Einen der Gewinn ist, ist für den Anderen der Verlust.
    6. Unendlicher Wachstum ist auf der Erde nicht vorhanden, was die größte Zerstörung in der Natur und den Ressourcen bereitet.
    7. Bedienen eines Vermögensverschiebungsdeliktes Geld

    Struktur einer jeden Firma, die Frieden mit produziert :
    1. Demokratische konzentrische Mitbestimmung aller Prozeßbeteiligten und Konsumenten /
    Alle haben das Sagen
    Selbstbestimmung
    2. Lebenszeitwert werden in Lebenswerte gewandelt
    3. Immer in Kooperation
    4. Immer bedarfsgerechte umweltfreundliche Produktion von Produkten. Nachhaltigkeit für Natur und Mensch
    5. Der Gewinn liegt einzig im Wohl der Gesellschaft, wieder im Lebenswert für Lebenswert
    6. Der Wachstum auf der Erde ist ausreichend für Alle vorhanden, es bedarf nur einen Prozeß, optimaler und gerechter Verteilung aller Güter.
    7. Das Vermögensverschiebungsdelikt Geld gibt es nicht mehr. Es wurde aus dem Nichts geschaffen und war nur ein Werkzeug um Vermögen zu verschieben. Geld ist NICHTS und hat auch keinen WERT, nur einen gedachten fiktiven Vermögenswert der jederzeit manipuliert wurde. Nicht nur ein falscher Glaube, sondern eine kriminelle Sache.

  25. Gisander
    17. Dezember 2015, 17:55 | #25

    @ Naturdesign:

    Und das heißt für das Thema hier genau was? Dass Hulda keinen Frieden mit produzierte?

    Weißt Du, so ein Zapper hat noch ganz andere Bugs.

  26. Groucho
    17. Dezember 2015, 18:39 | #26

    Naturdesign :
    Krieg ist gleichbedeutend mit Krankheit und Zerstörung
    Frieden ist gleichbedeutend mit Aufbau Heilung und Gesundheit.

    Da fällt mir nur ein:

    „Je anfälliger für „pseudo-weisen Bullshit“, desto kleiner die kognitive Kapazität, die Reflektionsfähigkeit und Eloquenz. Und desto empfänglicher für onthologische Verwirrung und konspiratives Gedankengut.“

    http://www.cosmopolitan.de/studie-enthuellt-wer-an-tiefgruendige-zitate-glaubt-soll-weniger-intelligent-sein-68588.html

  27. 14. Juni 2017, 09:49 | #27

    Es war zu erwarten, dass sich „Infoseiten“ wie diese hier sofort auf so eine Nachricht stürzen und Häme verbreiten und sich als Gegner alternativer Heilmethoden bestätigt sehen und feiern lassen. „Ein Mensch ist mit 81 Jahren an Krebs gestorben, daher ist dessen Forschung für die Katz… “ welche Ignoranz! Demzufolge sind alle Heilpraktiker weltweit komplette Idioten und nur die Schulmedizin ist die allein selig machende Methode gegen alle Krankheiten. Ich glaube, es ist müssig, Beispiele für das Versagen der Schulmedizin aufzuführen, da dies hier sicher abgeschmettert wird. Ich kann nur sagen: werdet glücklich mit Eurer Pharma Mafia und deren Gewinnmodellen.

  28. pelacani
    14. Juni 2017, 15:36 | #28

    @ Christian Schau
    Mit Deiner Werbebotschaft ist übrigens was schief gegangen; der Link führt ins Leere. Aber einen echten Link zu Deiner Kaffeefahrt-und-Wundermittel-Verticker-Website werden wir löschen. 🙂

  29. lanzelot
    14. Juni 2017, 19:19 | #29

    Christian Schau :Es war zu erwarten, dass sich „Infoseiten“ wie diese hier sofort auf so eine Nachricht stürzen und Häme verbreiten und sich als Gegner alternativer Heilmethoden bestätigt sehen und feiern lassen.

    Allzuviel Häme kann ich da nicht entdecken. Und es hält auf gar keinen Fall Schritt mit der Häme, Empathielosigkeit, dem Zynismus und der Rücksichtslosigkeit, mit welcher die Unheiler und Schamanen ihren Opfern entgegentreten, wenn sie sie ausgenommen haben und sich herausstellt, dass sie absolut nichts für sie tun.

    Christian Schau :
    Demzufolge sind alle Heilpraktiker weltweit komplette Idioten…

    Dazu hätte es nicht den Tod der bedauernswerten Frau Clark bedurft.

  30. Groucho
    14. Juni 2017, 20:00 | #30

    Christian Schau :kann nur sagen: werdet glücklich mit Eurer Pharma Mafia und deren Gewinnmodellen.

    … sagt einer, der laut Webseite Leuten sinnlosen überteuerten Schraddel wie kolloidales Silber

    https://www.psiram.com/de/index.php/Kolloidales_Silber

    und Gold

    https://www.psiram.com/de/index.php/Kolloidales_Gold

    verhökert. Willkommen im Land der Bigotten und Heuchler.

  31. 15. Juni 2017, 10:20 | #31

    Christian Schau :[…] „Ein Mensch ist mit 81 Jahren an Krebs gestorben, daher ist dessen Forschung für die Katz… “ welche Ignoranz! […]

    Ach, Die Dame hat geforscht? Na dann: Wo hat sie ihre Ergebnisse veröffentlicht und was sagen andere forschende Mediziner dazu? (Ich betrachte Frau Clark jetzt mal als Medizinerin)

  32. gugusali
    8. August 2017, 16:12 | #32

    http://www.nature.com/nature/journal/v234/n5330/abs/234470a0.html?foxtrotcallback=true

    Sie hat wirklich mal im Bereich der Physiologie geforscht. Hier eine Kostprobe aus dem Nature. Es wird sehr viel behauptet und es wimmelt nur so von Vorurteilen. Seid kritisch. Beide Seiten.

  33. Norbert
    14. August 2017, 19:05 | #33

    @ kaulli
    Was ist den an einem Tod mit über 80 Jahren tragisch. Sie waren doch gar nicht dabei.
    Dr. Hulda Clark ist gestorben, Sie und ich werden auch sterben, und ..sonst noch was.
    Sie hat ohne Profitstreben ihr ganzen Leben geforscht und gigantisches geleistet.
    Wenn jemand in seinem Welt- oder Medizinbild gefangen ist, sollte er nicht mit Dreck werfen auf etwas das er nicht kennt. Ich habe mich sehr intensiv mit ihrer Arbeit beschäftigt:
    meinen höchsten Respekt!!

  34. lanzelot
    14. August 2017, 19:58 | #34

    Norbert :@ kaulli Sie hat ohne Profitstreben ihr ganzen Leben geforscht und gigantisches geleistet. Wenn jemand in seinem Welt- oder Medizinbild gefangen ist, sollte er nicht mit Dreck werfen auf etwas das er nicht kennt. Ich habe mich sehr intensiv mit ihrer Arbeit beschäftigt:

    Wirklich? Ihr ganzes Leben? In welchem Universum?
    In unserer Welt hat sie ausser einem Brief an Nature im Jahr 1971 nichts, aber auch wirklich gar nichts zu bieten.
    https://www.nature.com/nature/journal/v234/n5330/pdf/234470a0.pdf
    Sonst: 0, Nada, Rien
    Wohl alles sehr vertraulich. Nur für den Eigengebrauch, Kliniken, Pseudomedizinische und nirgendwo zugelassene Therapien, bizarre Gerätschaften, ein bisserl Konflikt mit dem Gesetz, aber das war bestimmt die böse ………… -Lobby (können sie beliebig einsetzen und ergänzen, feel free)
    Ohne jedwedes Profitstreben, niemals nicht. Nur um Geld zu machen. Voll seriös.
    https://www.psiram.com/de/index.php/Hulda_Clark#Kriminalgeschichten_um_Hulda_Clark_und_ihre_Therapie

  35. 16. August 2017, 10:09 | #35

    @ gugusali
    Damit wäre meine Frage beantwortet, wo sie ihre Ergebnisse veröffentlicht hat. Es ist nur eine Veröffentlichung, die ist 46 Jahre alt und hat – soweit ich das verstehe – nur am Rande mit dem zu tun, wodurch sich Frau Clark sonst so hervorgetan hat, aber sei’s drum. Es steht nun immer noch die Frage im Raum, wie das Ganze von anderen forschenden Medizinern beurteilt wird.

  36. L. Frelich
    26. August 2017, 11:51 | #36

    Jetzt muß ich hier mal Position für Frau Clark beziehen!
    Das Problem der Schulmedizin ist, dass alle die an ihr festhalten, medizinisch schwarz und weiß sehen! Noch dazu dürfte mittlerweile klar sein, daß unser Gesundheitssystem mehr als monetär
    geleitet ist – siehe Ärzte, die behandeln ohne den behandelnden Menschen und seinen Lebensstil zu betrachten. Ärzte, die der erkrankte Mensch vor ihnen nicht mehr interessiert. Ärzte, die Medikamente verschreiben und verschreiben – manchmal sogar ohne eine feststehende Diagnose zu haben! (Alles schon selbst erlebt). Man beachte die Mehrklassenmedizin, die Pharmaindustrie, die wie ein Parasit von Menschen und ihren Krankheiten profitiert, kranke Menschen sind in Kliniken ausgeliefert, ganz zu schweigen von sinnlosen Lebenserhaltungsmaßnahmen. Wenn man „gesund“ alt geworden ist, darf man dann in Altenheimen vor sich hinvegetieren. Und immer noch halten viele an diesem System fest!
    Zu Frau Clark: natürlich kann man einen ausgebrochenen und fortgeschrittenen Krebs nicht heilen, das kann auch die Schulmedizin nicht immer oder kaum. Wenn eine lebensbedrohliche Krankheit wie Krebs bereits ausgebrochen ist, war das Immunsystem bereits „gekippt“ und es ist eigentlich schon zu spät.
    Frau Clark setzt mit ihren Behandlungsansätzen ja auch früher an. Bevor das ganze kippt. Ja richtig, man betrachte das Ganze! Glauben wir mehrheitlich wirklich, daß in Zeiten von künstlichem industriell hergestelltem Essen, Nahrungsmittelskandalen (z. B. Glyphosat, Fibrolin) Zusatzstoffen, Feinstaubbelastung und Luftverschmutzung (von Industrie und Regierung verschleiert und klein geredet), Bewegungsmangel, Zucker-lastiger Ernährung und und und …uns die Schulmedizin letztlich mit Chemotherapie und Tabletten gesund macht? Ein Irrglaube und die Menschheit hält daran fest, lässt sich weiter in die Mühlen eines mittlerweile fragwürdigen Gesundheitssystemes werfen und so manch verzweifelter Kranker geht oftmals darin unter. Natürlich hält die Schulmedizin und die Pharmaindustrie an sich fest! Es geht ja um was für sie!!
    Alternative Ansätze wie die Frau Clarks, (die keine Nebenwirkungen haben) werden klein geredet, verunglimpft, als unhaltbar dargestellt.
    Nur leider habe ich privat einige positive Erfahrungen damit gemacht – viele andere sicher auch!
    Es gilt doch nicht einen Krebs zu heilen, sondern extreme Krankheiten wie Krebs zu vermeiden!!! Das hat Frau Clark erkannt!

  37. Gisander
    26. August 2017, 14:35 | #37

    Liebe(r) L.Frelich,

    bitte machen Sie sich bei Ihren Elogen auf Mrs. Clark eines klar:

    nicht die Clarkschen Quacksalbereien waren es, die die durchschnittliche Lebenserwartung in Industrieländern (also dort, wo – ich zitiere – „künstlichem industriell hergestelltem Essen, Nahrungsmittelskandalen z. B. Glyphosat, Fibrolin Zusatzstoffen, Feinstaubbelastung und Luftverschmutzung von Industrie und Regierung verschleiert und klein geredet, Bewegungsmangel, Zucker-lastiger Ernährung“ herrschen), von nicht einmal 50 auf rund 80 Jahre gesteigert hat, sondern die Arbeit der akademischen Medizin. Frau Clark gab vor, Menschen von Krankheiten zu heilen, die sich überhaupt erst in einem Alter häufen, das früher die wenigsten Menschen erreichten. Den hoch alterskorrelierten Krebs zum Beispiel.

    P.S.: es heißt Fipronil. Fi-pro-Nil.

  38. borstel
    27. August 2017, 12:49 | #38

    @ L. Frelich
    Wenn es darum geht, „doch nicht einen Krebs zu heilen, sondern extreme Krankheiten wie Krebs zu vermeiden“, dann hat Frau Clark bei sich selbst eklatant versagt. Sie hat außerdem ja mit ihrem angeblichen Wissen noch nicht einmal die Symptome Anämie, erhöhter Calciumspiegel im Blut, Verschlechterung der Nierenfunktion und Knochenschmerzen ganz ohne Zapper zusammenbringen können – eine simple Erweiterung der Standarddiagnostik hätte gereicht, um das Multiple Myelom erkennen und behandeln zu können. Sicherlich nicht mit dem Ziel der Heilung, vielleicht auch nicht mit dem Ziel der Lebensverlängerung, gewiß aber mit dem Ziel der Erhöhung der Lebensqualität (Stichwort Schmerzen) – ganz klassisch palliativmedizinisch nämlich. Denn: Auch Palliativmedizin ist Schulmedizin, sie ist selbstverständlich evidenzbasiert und trotzdem individualisiert. Nicht einmal das hat die achsosanfte und achsomenschenfreundliche Alternativmedizin hinbekommen – stattdessen versterben die Patienten elend und ohne Unterstützung (s. Hamer), oder eben wie Frau Clark mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung, Gefangene eines wahnhaften Systems von Lügen, Abzocke – oder sollte es besser Abzappe heißen?

  39. Barbara
    17. Oktober 2017, 20:37 | #39

    Ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen, habe das Buch „Heilung“ mehrmals gelesen, oft verschenkt. Eine Gnade. Wir alle können lediglich das verstehen, was wir zu denken in der Lage sind, weil selber erlebt, kennengelernt. Oder eben weil wir einfach vertrauen und dadurch etwas kennenlernen. Das Leben ist ein einziger Lernprozess, auch der Bescheidenheit und Menschenliebe.

  40. 18. Oktober 2017, 20:12 | #40

    @ Barbara
    Alles sehr schön. Aber ändert das was an der Tatsache, dass ausgerechnet diese Dame ausgerechnet an Krebs gestorben ist?

  41. Hohenzollern
    24. November 2017, 20:11 | #41

    Liebe Leute, lasst Euch nicht mit den Netzwerken von: Psiram, Ruhrbarone, Skeptiker, Wikipedianern; ein. Sozusagen ein Denunziations-Netzwerk. Durch Filme wie die „Die Dunkle Seite der Wikipedia“, „Zensur“ bestens dargelegt. An Ergebnisoffenen Diskussionen ist hier nicht zu denken. Hier mal ne kleine Zusammenfassung > https://antipsiram.wordpress.com/2015/09/27/psiram-wikipedia-und-die-ruhrbarone-das-perfekte-denunziations-netzwerk/

  42. pelacani
  43. Hohenzollern
    25. November 2017, 09:18 | #43

    Quickzap: Vortrag von Prof. Parlar (TU München) zu den Wirkungen der Quickzap Technik
    > https://www.youtube.com/watch?v=5oMIQ-lsHPk

  44. RainerO
    25. November 2017, 11:21 | #44

    @ Hohenzollern
    noch laaangweilicher…
    https://www.psiram.com/de/index.php/QuickZap

  45. 25. November 2017, 22:52 | #45

    @ RainerO

    Die haben sowieso alle keine Ahnung. Es reicht, wenn man die richtigen Schuhsohlen trägt, die helfen gegen alles, und man muss sich dazu auch keinen Elektrosmog in die Eingeweide zappen 😀

  46. RainerO
    26. November 2017, 11:32 | #46

    @ gnaddrig
    Du meinst, Hulda Clark könnte noch leben, hätte sie die Sohlen verwendet? Welch tragische Geschichte. Aber das Zeug ist für Reflexzonengläubige immerhin deutlich billiger als wöchentlich zum Alternativen zu dackeln, der das für eine halbe Stunde Herumdrücken einsackt.

  47. 26. November 2017, 13:47 | #47

    @ RainerO

    Zu Hulda Clark mag ich nichts sagen, aber der Sohlenanbieter würde die Frage sicher mit ja beantworten. Lässt sich ja auch nicht mehr nachprüfen…

    Und wenn das Ding doch nicht wirkt, hätte man immerhin eine vielleicht hochpreisige, aber doch auch (hoffentlich) bequeme, angenehm zu tragende Einlegesohle, das kann ja auch ganz schön sein. Damit ist man hier auf jeden Fall besser dran als mit MMS oder so Zeug…

  48. RainerO
    26. November 2017, 15:06 | #48

    @ gnaddrig
    Meine Frage war satirisch gemeint (mit dem ansatzweisen Versuch, wieder auf das Thread-Thema einzubiegen)
    Wenn die Sohle irgendetwas in Richtung Reflexzonenmassage sein soll, kann und darf sie nicht bequem sein. Aber was weiß ich Ahnungsloser schon über die Verheißungen der besseren Alternative zur Schulmedizin. Die Einlegesohlen für meine Rennradschuhe kosten mehr, aber die bringen auch wirklich etwas.
    Besser dran als mit einem Chlorbleiche-Einlauf ist man sicher, oder besser gesagt: weniger schlecht. Der Schaden ist halt indirekt (direkt nur für den Geldbeutel), wie bei vielen dieser pseudomedizinischen Produkte.

  49. 26. November 2017, 19:15 | #49

    @ RainerO

    War mir schon klar, der ganze Exkurs mit den Sohlen sollte ein Witz sein.

    Das mit der Reflexzonengeschichte ist völlig an mir vorbeigegangen, habe ich selbst nie erlebt, darum weiß ich auch nicht, wie sich sowas anfühlen soll. Aber in der großen bunten Welt der esoterischen Pseudomedizin muss man ja schon dankbar sein, wenn etwas nicht aktiv schädlich ist und man am Ende wenigstens brauchbare Einlegesohlen hat, wenn man schon nicht gesund wird.

    Will heißen, das Beste, was man bei so einem esoterischen Quark erwarten kann, ist dass man – wie Du schreibst – hinterher weniger schlecht dran ist als mit anderem esoterischen Quark.

  50. Britta
    26. Februar 2018, 15:10 | #50

    Tz.. . Ich lese es! Und bin auch eher für Alternativmedizin. Der Grund dafür, liegt an der ’normalen‘ Medizin. Antibiotika machte mein Darm so sehr krank, dass ich noch Jahre nach der Gabe von Antibiotika unter Darmproblemen litt. Ist das da ein Wunder -wenn Ärzte bei jeder Kleinigkeit impfen oder Antibiotika verabreichen- kein Bock mehr auf pharmazeutische Anwendungen hat? Versucht doch einfach mal die Kausalität dahinter zu erkennen anstatt über Alternativmedizin abzulästern.

  51. 26. Februar 2018, 17:15 | #51

    Britta :

    Versucht doch einfach mal die Kausalität dahinter zu erkennen anstatt über Alternativmedizin abzulästern.

    Das Problem ist der Begriff „Alternativmedizin“. Was soll das sein?

    Medizin erkennt man daran, dass sie eine Wirkung hat. Ob ein Mittel jetzt aus der Maschine kommt oder von barfüßigen Elfen bei Mondschein handgepflückt wird, spielt keine Rolle. Entweder es wirkt nachweislich oder es wirkt nicht. Alternativmedizin ist also die Alternative zu wirksamen Mitteln. Darüber braucht man nicht „abzulästern“, aber Aufklärung tut not.

    Wer eine lebensbedrohliche Erkrankung hat und statt wirksamer Medizin auf Placebos setzt, stirbt eben. Durch Aufklärung lassen sich unnötige Todesfälle verhindern.

    Btw, Ärzte, die „bei jeder Kleinigkeit impfen oder Antibiotika verabreichen“ sind offensichtlich schlechte Ärzte, weil sie ungeeignete Therapiemethoden einsetzen.

    (Und wer jetzt mit „aber von der bösen Schulmedizin sterben auch Leute“ kommt, wird mit Honig eingepinselt und den Bären zum Fraß vorgeworfen)

  52. Gisander
    27. Februar 2018, 05:45 | #52

    @ Britta:

    Ich will nicht aufdringlich sein, aber von welcher Erkrankung, die antibiotisch behandelt wurde, sprechen wir genau? Bei einer Infektion, die sich lebensbedrohlich auswachsen kann, könnte der Netto-Nutzen selbst dann überwiegen, wenn dafür ein anderer Schaden in Kauf genommen wird. Es ist keine sachgerechte Betrachtung, die direkte Folge einer Behandlung dem Zustand völliger Gesundheit gegenüberzustellen. Richtig ist es, das Risiko einer Behandlung dem Risiko der Nichtbehandlung gegenüberzustellen. Und bei einer indizierten Antibiotik kann ich mir offen gesagt nur schwer vorstellen, welche „alternativmedizinische“ Behandlung sich von einer Nichtbehandlung unterschieden hätte.

    Natürlich ist es z.B. auch nicht schön, wenn eine Gliedmaße amputiert werden muss – aber besser als dem Fortschreiten einer Sepsis zuzuschauen ist das allemal. Es ist eben wie so oft in der realen Welt: es gibt nichts umsonst im Leben, und wer glauben machen will, daran könne man sich mit „Sanftheiten“ vorbeimogeln, macht den Menschen unhaltbare Versprechen.

    Wogegen geimpft wird, sind keine „Kleinigkeiten“. Abgesehen davon ist das Verhältnis von Nutzen- zum Schadenspotential nirgendwo so groß wie im Bereich der Impfungen. Es ist eine Art umgekehrtes Russisches Roulette. Keiner, der halbwegs bei Verstand ist, würde das kleine Risiko einer Kugel gegen das große Risiko einer freien Kammer tauschen wollen. Wieso so viele bereit sind, ein Risiko von einer Kugel unter mehreren Millionen Möglichkeiten gegen das von einer unter tausend einzutauschen, verstehe ich nicht.

  53. Simone Jessen-Thiesen
    16. August 2018, 18:55 | #53

    Schrecklich, wie einige sich anmaßen über ein Lebenswerk einer anderen Person zu urteilen. Das sie an Krebs verstorben ist, bedeutet noch lange nicht, dass sie nicht großartiges für andere geleistet hat. Viele Menschen in helfenden Berufen, denken zuletzt an sich selbst. Dies kann ihr zum Verhängnis geworden sein. Ich sagte, kann.

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