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Eine unbequeme Wahrheit

Pünktlich zum Fest wollen wir doch mal auf den Seiten des Bundesamtes für Naturschutz stöbern.
Es geht um Neophyten.

Neophyten sind Pflanzenarten, die von Natur aus nicht in Deutschland vorkommen, sondern erst durch den Einfluss des Menschen zu uns gekommen sind. Sie gehören daher zu den gebietsfremden oder nicheinheimischen Arten (Neobiota) und werden manchmal wenig zutreffend auch als „Exoten“ oder „fremdländische Arten“ bezeichnet.

Die machen teilweise ganz schöne Probleme und die Bekämpfung ist oft aussichtslos und richtig schwierig. Die Späte Traubenkirsche ist so ein Problemorganismus, der Heiden und Magerrasen und Feuchtgebiete schädigen kann.

Und jetzt kommt der Hammer für Ökologisten:

4.3 Methoden und Kosten der Bekämpfung

Auch die jahrelang durchgeführte Herbizidanwendung in den Niederlanden hat mehr Misserfolge als Erfolge ergeben. Durch eine Applikation des Herbizids mit Überkopfspritzung werden nicht alle Pflanzen erreicht.

Wirksamer sind kombinierte mechanisch-chemische Verfahren, z. B. das Abschneiden der Stämme und Einstreichen der Schnittstelle mit Round-Up. In belgischen Versuchen war das Einkerben der Stämme in 1 m Höhe mit anschließendem Sprühen eines Herbizids in die Kerbe im Sommer am erfolgreichsten. Auch in Berlin gab es erfolgreiche Versuche, dieses Verfahren ist aber nicht durch die seit dem 1.7.2001 geltende Gebotsindikation von Pflanzenschutzmitteln gedeckt.

Dagegen ist das Einstreichen der Stümpfe mit dem Pilz Chondrostereum purpureum als biologische Bekämpfungsmethode weniger wirksam. Gegen diese Methode spricht weiter, dass der Pilz auch auf einheimische oder kultivierte Prunus-Arten übergehen und hier die Bleiglanzkrankheit hervorrufen kann.

http://www.floraweb.de/neoflora/handbuch/prunusserotina.html

Der Leibhaftige, Monsanto, Hersteller von Round-Up, kann helfen, bedrohte Lebensräume in Deutschland vor dieser invasiven Pflanzenart zu schützen.
Denkt mal drüber nach, liebe Versuchsfelderzerstörer, „Umweltaktivisten“ und Greenpeaceunterstützer!

  1. 23. Dezember 2009, 19:02 | #1

    Weitere Neophyten und ein Aufruf an die Feldbefreier:
    http://www.scienceblogs.de/

  2. 23. Dezember 2009, 19:46 | #2

    Du hast davon natürlich mehr Ahnung als ich, Tobias.
    Ich wollte hauptsächlich stänkern.
    Weihnachten bei Esowatch-das Fest der Hiebe.
    🙂

  3. 23. Dezember 2009, 20:01 | #3

    Tobias, hat ihn auf seiner Seite ja schon aufgeführt: Japanischer Staudenknöterich.
    Ich will den sehen, der das Zeug ohne Round-Up los wird. Die Bekämpfungserfahrungen der Bahn gehen in die gleiche Richtung. Mechanisch oder mit Feuer: Vergiss es.

  4. Populus
    23. Dezember 2009, 21:57 | #4

    Die Natur ist in der Lage sich selbst zu schützen und zu bewahren. Dazu benötigt sie allerdings Zeit. Ich spreche hier von Zeiträumen die sich der wissenschaftlichen und konsumgesteuerten Denkweise entzieht.

  5. 23. Dezember 2009, 22:32 | #5

    @Populus "…Die Natur ist in der Lage sich selbst zu schützen und zu bewahren…"

    Genau: Die Natur, das denkende und handelnde Etwas.

    Die von dir behauptete, agierende Natur gibt es so nicht. Und sie schützt und bewahrt sich auch nicht.

  6. Populus
    23. Dezember 2009, 23:14 | #6

    @EsoTypo
    Genau so wenig wie der menschliche "Frei Wille". Alles eine Frage der Definition. Deswegen betrachte ich das gegenseitige Abschlachten der Esoteriker und Wissenschaft-Faschisten mit einer gewissen Genugtuung 🙂

  7. Papavera
    23. Dezember 2009, 23:37 | #7

    Die Natur schützt sich selber nicht. Es gibt nur ökologische Nischen. Und die werden besetzt. Ob das für uns gut ist oder nicht, spielt keine Rolle. Und wollen wir den Eindringling wieder aus seiner neuen Nische wieder loswerden, kostet das einige Mühe.

  8. Populus
    23. Dezember 2009, 23:47 | #8

    Papavera: "Die Natur schützt sich selber nicht."

    Stimmt. Streng genommen schützt sie ihre Ressourcen, die in der Vielfalt liegen. Naturalisten nennen so etwas Komplexitätstheorie.

  9. Papavera
    24. Dezember 2009, 00:15 | #9

    Nein. Das stimmt so auch nicht. Vielfalt entsteht durch Konkurrenz um die Ressourcen, aber nicht dadurch, dass "die Natur die Ressource schützt".

  10. Populus
    24. Dezember 2009, 00:23 | #10

    "Das stimmt so auch nicht. Vielfalt entsteht durch Konkurrenz um die Ressourcen, aber nicht dadurch, dass "die Natur die Ressource schützt"."

    Jetzt wird es spannend. Wer sagt den das Monokulturen nicht genau diesem Schutzmechanismen entsprechen? Den schließlich trifft es genau denjenigen der für die Zerstörung der Biodiversität verantwortlich ist: Den Menschen. Hunger und Elend sind die Folge. Der Wirt wird ausgelöscht. Das gab es schon oft in der Geschichte.

  11. Papavera
    24. Dezember 2009, 00:31 | #11

    @ Pappel:

    Ich spreche nicht vom "Schuld", sondern von wissenschaftlicher Ökologie. Monokulturen gehorchen genau den Gesetzmäßigkeiten dieser. Nämlich, dass sie zusammenbrechen, wenn der Mensch nicht eingreift, weil die nämlich ein Festfressen für Schädlinge aller Art sind. Jeder Landwirt weiß das.

  12. 24. Dezember 2009, 11:46 | #12

    @Papavera:
    "Zeiträume die sich der wissenschaftlichen […] Denkweise entziehen"

    Hm, wie lang ist denn so ein Zeitraum, der sich der wissenschaftlichen Denkweise entzieht? Mehr als 6000 Jahre? Oh, wait…

  13. 24. Dezember 2009, 11:47 | #13

    Sorry, ich meinte natürlich @Populus.

  14. testuser1
    27. Dezember 2009, 17:51 | #14

    also ich bin baff.
    >Der Leibhaftige, Monsanto, Hersteller von Round-Up, kann helfen,
    >bedrohte Lebensräume in Deutschland vor dieser invasiven
    >Pflanzenart zu schützen.

    aha, so einfach ist das also, keine Folgenabschaetzung,
    keine Erforschung und Bewertung der Nebenwirkungen,
    keine Abwaegung aller Szenarien,
    nur die einfache Ansage: "nur mit Chemie/Pestizide
    koennen wir die boesen boesen Neophyten stoppen"

    hoert sich fuer mich an wie
    "neue Atomkraftwerke gegen Klimaerwaermung weil kein CO2 "
    (das Problem der Endmuelllagerung, Reakturunfaelle,
    die Erwaermung des Mikroklimas um AKWs, der Verbrauch von Flussswasser zur Kuehlung,
    das Problem der statistisch signifikant feststellbren Erhoehung
    von Leukaemie in der Naehe von AKWs, weswegen auch imemr
    zaehlen alles nicht – wir muessen CO2 verhindern, koste es was es wolle !)

    Das ist also eine Tatsache, dass ROundup helfen kann, wie ?
    einfach, weil es so provokativ ist und man so schoen auf die
    "oekos" damit einpruegeln kann ?

    Die Hauptfrage heisst hier doch: Koennen wir ueberhaupt noch
    mit vertretbarem Aufwand die Neophyten "ausrotten" und was
    waere, wenn nicht ?

    PS: Und was ist wenn dieser Text von Monsanto-Lobbyisten
    geschrieben und eingeschmuggelt wurde ? Wenn die entsprechende Forschung vom Monsanto-Lobbyisten etc.
    finanziert wurde, genau mit der Zielvorgabe:
    "mach mal gute PR fuer unser ROundup"
    "fidne mal ein paar gute Oeko-Anwendungen dafuer !" etc ???

    schade, schade, hier macht ihr es euch viel zu einfach……

  15. 27. Dezember 2009, 18:27 | #15

    testuser1, unzulässige Schlussfolgerung und kein Grund, eine so alte wie falsche Verschwörungstheorie aufzuwärmen. Es wird lediglich gezeigt, dass ein Produkt wirksam und verträglich ist – zu einem weithin akzeptierten Zweck -, das die denkbar schlechteste Presse hat.

    Das bedeutet lediglich, dass die Realität komplexer ist, als sich Ökoreligioten zumuten wollen. Und tatsächlich können wir mal kurz darüber sprechen, ob der "weithin akzeptierte Zweck" wirklich zu Recht akzeptiert wird: Für viele mag die Unterscheidung in Schädlinge und Nützlinge eine Beleidigung ihrer Ersatzgottheit Natur sein. Ich sehe es dagegen nicht ein, warum neophytische Schädlinge z.B. Ernten vernichten sollen dürfen – weil’s natürlich ist und man dann wieder trefflich auf unseren bösen Staat einprügeln kann, weil er unsere vortrefflichen Bauern und Ökobauern nicht einmal vor pflanzlichen Asylanten schützt?

    Sollte sich irgendwann mal herausstellen, dass man mit Atommüll vernünftig umgehen kann – was ich bezweifle – und dass ein mechanisch-immanenter Schutz vor Kernschmelzen besteht, ganz ohne Stellmotoren und Verklemmungmöglichkeiten, dann werde ich auch pro Atomkraft sein.
    Wem das zu ideologiefrei und unreligiös ist, soll weiter "Bambi" guckend am Daumen lutschen.

  16. testuser1
    28. Dezember 2009, 15:24 | #16

    @hic fuit
    >Es wird lediglich gezeigt, dass ein Produkt wirksam und verträglich >ist – zu einem weithin akzeptierten Zweck -, das die denkbar >schlechteste Presse hat"

    Wird das tatsaechlich gezeigt ?
    der Abschnitt auf den Du Dich beziehst, hat keine Quellen,
    keine Studien, keine weiteren Argumente, nichts.

    Das wird aber in diesem Posting einfach kritiklos als Wahrheit
    dargestellt und akzeptiert, nur um sogenannten
    "OekoReligioten" ans Schienbein zu treten.
    2.Punkt – die "Wirksamkeit" des Produktes Roundup und die Folgen
    Ich habe nicht bestritten, dass Roundup als Pestizid
    seinen Zweck erfuellt( – zumindest eine Zeitlang –
    bis Resistenzen und aehnliche unbeabsichtigte Folgen auftreten)
    Monsanto wird keine "SChuettelwasser" verkaufen,
    sondern in Studien getestete Pestizide, schliesslich
    gibt es auf dem Acker keine selbsterfuellenden Prophezeiungen.

    Aber meine Kritik geht in eine ganz andere Richtung:
    Hat man wirklich alle FOlgen bedacht, gab es Studien,
    die nicht nur die Situation im Labor, sondern eine landesweite
    Anwendung gegen Neophyten betrachtet?
    Wird man dann nicht wieder den Teufel mit dem Beelzebub austreiben, sprich, die unbeabsichtigten Folgen sind womoeglich
    noch schlimmer ?

    Es geht mir auch nicht um "Nuetzlinge vs Schaedlinge"
    (vielleicht treffender: Monokulturen und ihre Anfaelligkeit)
    sonder einfach um eine Abwaegung:
    Was ist der Schaden, wenn wir nichts dagegen tun ?
    gegen
    Was ist der Schaden, wenn wir z.B. flaechendeckend Roundup einsetzen ?
    und gibt es Alternativen dazu ?
    Zum Beispiel Antibiotika:
    Antibiotika wirken, ohne Frage,
    und trotzdem hat der EInsatz von Antibiotika jede Menge
    Probleme hervorgebracht: massenhaft "vorbeugend" eingesetzte
    Antibiotika in der Tiermast und die Rueckstaende in der Guelle haben restistente Bakterien im Erdboden hervorgebracht.
    Genauso wie es im Krankenhaus resistente Bakterienstaemme gibt,
    die man nicht mehr loswird.

    Es gibt keine Patentrezepte fuer Probleme, aber einfach
    die Gegenposition zu "Oekoreligioten" einzunehmen
    ist genauso bequem und denkfaul.
    Man muss jedesmal die Vor- udn Nachteile abwaegen,
    (zum Beispiel DDT einsatz gegen Malaria-Muecken, das mag
    im Einzelfall wirklich sinnvoll sein, hat aber wieder als Folge
    ungewollte Resistenzen)
    und genau solche Abwaegungen fehlen hier.

    zum Thema Verschwoerungstheorien:
    Haeltst Du es nicht fuer realistisch, dass ein Konzern mit Monsanto
    mit seiner PR-Abteilung und seinen bezahlten Lobbyisten Einfluss
    auf Studien nehmen kann und es auch tut ? (oder was meinst Du
    jetzt konkret mit "alte wie falsche Verschwörungstheorie" ?)

    und da wir grad beim Thema Monsanto sind:
    Was haltet ihr von diesem Artikel:

    http://www.heise.de/tp/r4/a
    >Mit dem Soja kam das Fieber
    >Vor 13 Jahren wurde in Argentinien Gensoja des US-Konzerns >Monsanto zugelassen. Nun wird eine Dengue-Epidemie mit dem >Anbau in Verbindung gebracht

    >Übereinstimmung von Dengue-Verbreitung mit Soja-Anbau…

    >Zulassung in nur 81 Tagen…

    >Wissenschaftler werden bedroht

    wenn Ihr das mit _sachlichen_ Argumenten zerpfluecken koennt
    (ohne unzulaessige ad hominem Attacken gegen "BambiGucker-Daumenlutscher" und "OekoReligioten")
    wuerde mich das wirklich interessieren 🙂

  17. 28. Dezember 2009, 16:33 | #17

    testuser1: Gut! Auf dieser Basis können wir argumentieren. Freut mich, dass Du kein Ökoreligiot bist, ein dickes Fell hast und dass ich auf ad hominems verzichten kann.

    Das unkritischste zuerst: mit "dieser Text" hatte ich den Blog verstanden und nicht den Text des BA für Naturschutz. Ein Missverständnis meinerseits, das durch allzuviele Trollbeiträge begünstigt wird. Tut mir leid. Dass unser Blog von der Industrie gesponsert wäre, wird ja oft genug behauptet.

    Selbstverständlich nimmt ein Konzern wie Monsanto Einfluss auf Publikationen. Er wird auch Studien finanzieren, und bestimmt haben Mitarbeiter des BA auch Kontakt zu Herstellern von Pestiziden. Aber um in diesem Fall eine unzulässige Einflussnahme zu behaupten, fehlt mir einfach ein realistischer Hinweis.

    Was die Quellenlage angeht, verstehe ich Deine Forderung nicht: Das Bundesamt veröffentlicht eine Zusammenfassung zur Beurteilung von Maßnahmen gegen einen Neophyten, und wir zitieren daraus. Sollen wir die Quellen des Bundesamts kontrollieren, ist es das, was Du möchtest?

    Du hast selbstverständlich Recht mit Deiner Forderung nach einer differenzierten Betrachtung eines Einsatzes von RoundUp oder beliebigen anderen Mitteln. Es ist sicher falsch, den Einsatz EINES Mittels in ALLEN Situationen zu fordern. (Aber das tut hier sowieso niemand!)
    Und dieser Abschnitt in Kapitel 4
    "Prunus serotina ist heute in vielen Gegenden Deutschlands so verbreitet und häufig, dass eine landesweite Zurückdrängung der Art aussichtslos wäre. "
    zeigt ja, dass das Bundesamt durchaus nicht die Realität mit RoundUp wegbomben will.

    Bzgl. des Dengue-Fiebers, das nach derzeitigem Kenntnisstand durch den Einsatz von RoundUp begünstigt wird, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ich kenne auch nur den telepolis-Artikel und bin ebenfalls alarmiert. Hier bitte ich kenntnisreichere Mitleser um Beiträge.

    Eine Technikfolgenabschätzung und -monitoring ist state-of-the-art. Im Naturschutz und anderswo. Der Blogtitel "Eine unbequeme Wahrheit" bedeutet nicht, dass man darauf verzichten soll. Sondern dass keine Technik aus ideologischen Gründen aus der Betrachtung herausfallen darf.

  18. 28. Dezember 2009, 20:53 | #18

    cohen hat diese Diskussion aus dem Mai gefunden:
    http://www.scienceblogs.de/
    und detaillierter:
    http://www.scienceblogs.de/
    Beide Beiträge heben darauf ab, dass Roundup ein spezifisches Herbizid ist, das aufgrund seiner Wirkungsweise nicht auf Fressfeinde der Dengue-Fieber übertragenden Mücken wirken kann.

    Jetzt warte ich auf fundierte Entgegnungen, im Mai kam bei weitergen kein biologisches Gegenargument mehr.

  19. mimi
    29. Dezember 2009, 22:18 | #19

    Seit ich einen Garten voller japanischem Staudenknöterich (mit)besitze, weiß ich eine gute Flasche Roundup wohl zu schätzen. Wer noch nicht gesehen hat, wie das Zeug von einem Garten (oder einer Böschung, einem Flußufer etc.) Besitz ergriffen hat, der sollte eigentlich nicht mitreden, gerade wenn einem Artenvielfalt gefällt.

    Natürlich könnte man sagen "was wäre wenn man dem Neophytenwachstum einfach seinen Lauf ließe". Das hieße aber z.B. in meinem Fall, sechsmal im Jahr eine riesige Schnittaktion, und trotzdem jedes Jahr mehr Knöterich.

    Danke an Tobias für den Link zu Scienceblogs!

  20. Oma Wetterwachs
    29. Dezember 2009, 23:54 | #20

    Hier werden – sowohl beim Eingangspost wie erst recht in der Diskussion – zwei Dinge durcheinandergeworfen, die nichts miteinander zu tun haben, nämlich in der Gleichsetzung Neophyt = unerwünschter Organismus. Nicht alle eingewanderten Arten sind schädlich, und nicht alles, was seit Urzeiten an einem Ort kreucht und fleucht, ist Grund für uneingeschränkte Begeisterung.
    Aber vielleicht fällt Monsanto ja demnächst ein Argument ein, um mit einem Mittelchen gegen die Rosskastanie (böser, eingeschleppter Organismus!) den Umsatz zu steigern, während all jene, denen es nicht urwüchsig und angestammt genug sein kann, bestimmt schon eine Anwendung als Kräutertee für die Ackerwinde gefunden haben, die den Biogarten überwuchert.

  21. dmuecke
    5. Januar 2010, 17:01 | #21

    Der Hieb gegen Greenpace und andere Monsantogegner ist an dieser Stelle unangebracht. Monstanto hat sich den Ruf als Belzebub über Jahre hinweg redlich verdient. Wenn Monsanto nur Herbizide produzieren würde, würde auch niemand auf die Barrikaden gehen.

  22. 5. Januar 2010, 17:32 | #22

    http://www.aatf-africa.org/

    http://www.aatf-africa.org/

    http://www.aatf-africa.org/

    "What does royalty-free mean?
    A royalty is usually a percentage of gross or net proi t or a i xed amount per sale to which the owner of intellectual property rights is entitled to receive by contract. In this project, AATF, CIMMYT, and Monsanto have signed a legal agree-ment so that any drought-tolerant maize variety developed through this project will be licensed to AATF, which will identify local seed multipliers to make the seed available to smallholder African farmers at the regular price of maize seed without royalty. Farmers will also have the right to keep their harvested grain for replanting if they so wish. "

    Ohne Lizenzgebühren.

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