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Kindesmissbrauch durch alternative Heilmethoden – Teil III: Rüdiger Dahlke, Vera Kaesemann

Teil III beschäftigt sich mit dem Buch: „Krankheit als Sprache der Kinderseele.
Be-Deutung kindlicher Krankheitsbilder und ihre ganzheitliche Behandlung“ von Rüdiger Dahlke und und der Kinder-Homöopathin Vera Kaesemann.

Die hier aufgeführten Zitate aus dem Buch sprechen alle für sich und sind der beste Ansatz sich einen Eindruck zu verschaffen. Mehr muss man dazu bestimmt nicht sagen. Leider liegt uns das Gesamtwerk (über 500 Seiten) nicht vor, sonst gäbe es sicherlich noch sehr viel mehr zu zitieren.

Jedenfalls ist es dabei wichtig zu wissen, dass nur 34% aller Eltern in Deutschland ihr Kind noch nie homöopathisch „behandeln“ haben lassen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK und der Zeitschrift Eltern an 1008 befragten Personen, mit mindestens einem Kind unter 6 Jahren.

Laut Studie werden 20% der Kinder von ihren Eltern im Krankheitsfall so oft es nur geht mit Zuckerkügelchen versorgt, also nicht behandelt.

„Wie kindliche Krankheitssymptome mit der Persönlichkeits-Entwicklung zusammenhängen Ruediger Dahlke, Wegbereiter der spirituellen Psychosomatik, und Vera Kaesemann, Kinder-Homöopathin, beschreiben, wie kindliche Krankheitssymptome mit der organischen und der Persönlichkeits-Entwicklung zusammenhängen. Anhand der einzelnen Krankheitsbilder regen die Autoren dazu an, über die Bedeutung einer Erkrankung für Kind und Eltern nachzudenken. Kinderkrankheiten sind Erfahrungen, die Körperintelligenz in einem organisch-seelischen Lernprozess fordern und fördern. In jedem Kapitel fließen homöopathische, symbolische, entwicklungspsychologische und medizinische Aspekte sowie die Krankheit begleitende Maßnahmen und homöopathische Mittelbilder zu einem ganzheitlichen Handbuch/Nachschlagewerk zusammen. „Fast immer ist nach durchstandener Kinderkrankheit ein Entwicklungsschritt zu erkennen: Das Kind wird mehr es selbst, wird zur Persönlichkeit.“

Einnahme: Geben Sie Ihrem Kind 2 Milchzuckerkügelchen (Globuli) direkt auf die Zunge, lösen Sie 2 weitere Globuli anschließend in einem Glas stillen Wassers mit einem Holzspatel oder Plastiklöffel auf (»verkleppern«), und lassen Sie es davon alle 10 Minuten einen Schluck trinken (nach vorherigem kräftigen Umrühren). Sobald eine Besserung erkennbar ist, unterbrechen Sie die Einnahme! Falls eine Verschlechterung oder Stagnation eintritt, setzen Sie die Einnahme fort.
Ergibt sich nach zwei Stunden keine Reaktion im Sinne einer Besserung, war das Mittel vermutlich falsch gewählt. Bitte schauen Sie sich die Tabelle noch einmal an und wählen gegebenenfalls ein anderes Arzneimittel. Als Besserung im homöopathischen Sinne ist z. B. auch ein tiefer (Heil-)Schlaf zu werten oder eine Entlastung auf der Gemütsebene; d. h., Ihr Kind ist vielleicht besserer Stimmung und kann mit den Beschwerden problemloser umgehen, obwohl sich die
körperlichen Symptome vielleicht gar nicht auffällig verändert haben.“

„Wären wir eine insgesamt kinderfreundlichere Gesellschaft,  könnten wir uns vieles erleichtern und Schreckliches ersparen. Tatsächlich haben wir ja nicht die Wahl, ob wir im Leben »umkehren und wieder werden wie die Kinder«, um es mit den Worten der Bibel zu sagen, sondern lediglich, auf welcher Ebene wir das tun. Wo immer die Bewusstseinsebene verweigert wird, muss im Sinne von Krankheit als Symbol der Körper einspringen. Wenn das »Wieder werden wie die Kinder« aber in den Körper sinkt, nennen wir es »Morbus Alzheimer «, ein Krankheitsbild, gegen das (noch) kein Kraut gewachsen ist,
bzw. noch hat es niemand gefunden. In Gesellschaften, die weniger kinderfeindlich oder sogar kinderfreundlich sind, wo sich die Menschen mehr um ihr inneres Kind kümmern, sind die Alzheimer-Zahlen deutlich geringer.“

„Wir müssen fast alles im Leben neu lernen, auch das Kranksein. Dafür sind Kinderkrankheiten – inklusive Fieber – da. Krankheit wird so zum wesentlichen, sinn-vollen und not-wendigen Teil des menschlichen Entwicklungsweges.“

Leseprobe

Die Höhe des Fiebers ist relativ belanglos. Wichtiger ist, dass das Kind ausreichend trinkt und über Urin, Schweiß und eventuell Stuhlgang ausscheidet, ob es redet und ansprechbar ist, schlafen, entspannen und regenerieren kann. Auch Temperaturen über 40 Grad sind nicht generell gefährlich, wenn das Kind sorgfältig beobachtet wird. Jetzt wäre allerdings auf alle Fälle die Hilfe eines versierten Homöopathen vonnöten. Allerdings kann auch schon ab 38,5 Grad Betreuung notwendig sein. Die Qualität des Fiebers ist wichtiger als die Quantität.“

Ein Fieberkrampf ist für das betroffene Kind in der Regel harmlos und hat keine Beeinträchtigung der Gesundheit zur Folge. Studien* zeigen, dass auch die normale geistige Entwicklung unbeeinflusst bleibt. Aber Eltern werden durch das Erleben eines Fieberkrampfs in Angst versetzt und bleiben danach in Sorge, da meistens die entsprechende Aufklärung durch erfahrene Therapeuten fehlt und Schulmediziner hier einen Ansatz sehen, die Eltern doch noch gefügig im Sinne ihrer unterdrückenden Therapie zu machen. Bei den Krämpfen kann die gesamte Muskulatur betroffen sein. Es kommt zur Daueranspannung (tonischen Krämpfen) oder zu ständigem Spannungswechsel (klonischen Krämpfen), was einen enormen Kraftaufwand erfordert. In der Phase des Fieberanstiegs, in der der Organismus den Kampf gegen die von außen kommende Bedrohung durch Erreger aufnimmt, kommt es plötzlich zu einer generalisierten anfallartigen und unkontrollierbaren Anstrengung, die einem Überlebenskampf gleicht. Die Temperatur steigt schlagartig, was einen sehr effektiven Schlag gegen die Erreger bedeutet. Diese Reaktion spricht für Schwierigkeiten in der Wärmeregulation des Kindes, die schnellstmöglich ausgeglichen werden sollen. Hierbei können Wadenwickel helfen.“

„Homöopathische Behandlung: Nach überstandenem Fieber-krampf sollten Sie Ihrem Homöopathen den genauen Verlauf und alle Symptome beschreiben. Er wird Ihnen dann für den seltenen Fall eines erneuten Fieberkrampfs ein entsprechendes Notfallmittel speziell für Ihr Kind mitgeben“

Einlauf: Die Erfahrung zeigt, dass fast alle Kinder diese so erleichternde Maßnahme tolerieren, wenn sie rechtzeitig damit vertraut gemacht werden und man ihnen das »Igitt-Gefühl« nimmt. Oft schrecken eher die Eltern vor einem Einlauf zurück. In früheren Zeiten gehörte ein Einlauf, noch vor den bekannten Wadenwickeln, immer zu den ersten Behandlungsmethoden, oft schon nur bei Unwohlsein, noch bevor das Fieber überhaupt einsetzte. Reden Sie also einfühlsam und vertrauenerweckend mit Ihrem Kind, dann gibt es wenig Widerstände. So wird’s gemacht: Kaufen Sie in der Apotheke ein Gummiklistier (das ist ein Gummiball mit Gummispitze), in das Sie für einen Säugling 75 bis 100 Milliliter, beim älteren Kind bis zu 200 Milliliter lauwarmen dünnen Kamillentee mit je einer Prise Traubenzucker und Salz einsaugen. Dann beschmieren Sie die Gummispitze mit etwas neutraler Creme oder noch besser Öl, damit ein sanftes Gleiten in den Enddarm ermöglicht wird. Drücken Sie die Flüssigkeit sanft hinaus und bitten Sie Ihr Kind, die Gesäßbacken eine Weile zusammenzupressen, oder helfen Sie beim Säugling von außen etwas nach. Nach einigen Minuten wird der Stuhldrang so groß, dass es unweigerlich zur Entleerung entweder auf der Toilette, dem Töpfchen oder in die Windel kommt. Loben Sie Ihr Kind für die erbrachte Leistung und decken Sie es warm zu, legen Sie es ins Bett oder halten es noch einige Zeit in den Armen. Meistens sind die Kinder danach müde und wollen ihre Ruhe. Bieten Sie vorher noch etwas zu trinken an. Der Einlauf senkt das Fieber oder macht es besser erträglich und entlastet das Kind durch die erfolgte Ausscheidung.“

Naturheilmagazin.de

Vera Kaesemann:

Klassische Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Keuchhusten sind der natürliche Versuch, sich im Kindesalter mit ererbten Belastungen zu beschäftigen und von ihnen zu befreien. Deshalb sollten sie auch nicht durch Impfungen unterdrückt oder ins Erwachsenenalter verschoben werden. Bei guten Abwehrverhältnissen und unter den generell günstigen Lebensumständen, die wir alle genießen, sind es zumutbare Krankheiten, die lediglich durch ein liebevolles Umfeld und diätetische Maßnahmen gemildert werden sollten, um den Reifungsprozess nicht zu behindern. Unterdrückende Maßnahmen wie etwa die äußerliche Behandlung von Hautausschlägen oder das Senken von Fieber sind unbedingt zu unterlassen, da sie zu Nebenwirkungen oder Folgeerkrankungen führen können.

  1. belledejour
    22. Februar 2010, 18:33 | #1

    Da läuft es mir wieder einmal eiskalt den Rücken hinunter… ich hatte gar nicht gewußt, dass dahlke sich auch mit Kinderkrankheiten befaßt, oh Graus. Dass Kinder diesen Leuten wehrlos ausgeliefert sind, ist doch eigentlich skandalös.

  2. 22. Februar 2010, 18:41 | #2

    belledejour :

    Da läuft es mir wieder einmal eiskalt den Rücken hinunter… ich hatte gar nicht gewußt, dass dahlke sich auch mit Kinderkrankheiten befaßt, oh Graus. Dass Kinder diesen Leuten wehrlos ausgeliefert sind, ist doch eigentlich skandalös.

    Der größte Skandal ist der, dass du getrost davon ausgehen kannst, dass die Masse aller Heilpraktiker und Homöopathen so ticken.

  3. 22. Februar 2010, 19:22 | #3

    Das ist wirklich beängstigend, weil echt gefährlich. Gerade das mit den Fieberkrämpfen… hallo geht’s noch?

  4. treberT ottO
    22. Februar 2010, 20:25 | #4

    belledejour :
    ich hatte gar nicht gewußt, dass dahlke sich auch mit Kinderkrankheiten befaßt, oh Graus.

    Ich auch nicht, ist aber eigentlich nur folgerichtig, bei Durchblickermuttis mit Phobie gegen „die Schulmedizin“ lässt sich schließlich einiges abgreifen. — Tut mir Leid, aber bei Dahlke sachlich bleiben, das geht einfach nicht. Und diese Kaesemann, also da haben sich ja zwei gesucht und gefunden. Beängstigend, ja.

  5. AliveAngel
    22. Februar 2010, 20:46 | #5

    mmh, ich bin kein mediziner oder so, von daher kann ich jetzt nicht genau sagen inwiefern das unsinn ist oder nicht. finde es aber erschreckend wie voreilig hier mal wieder geurteilt wird, aufgrund von irgendwelchen studien die man wohlmöglich irgendwann mal gehört hat, aber eigentlich selbst garkeine ahnung hat.

    ich kann nicht sagen ob das schwachsinn ist oder nicht.. wo ich mir aber sich bin ist das die seele einen enormen einfluß auf den körper hat und ichs deutlich sinnvoller finde wenn man probiert die wahren ursachen der probleme zu lösen, welche oft im menschen selbst liegen, als leute einfach nach symptomen mit chemie vollzupumpen.

  6. 22. Februar 2010, 20:50 | #6

    AliveAngel :

    mmh, ich bin kein mediziner oder so, von daher kann ich jetzt nicht genau sagen inwiefern das unsinn ist oder nicht

    Na dann:

  7. Unglaublich
    22. Februar 2010, 21:33 | #7

    Nach allem was ich hier so gelesen habe werde ich wohl auch mal probieren, eine leichte Infektion ohne Medikamente durchzustehen. Da auf esowatch so viel geschmäht und gehetzt wurde gegen alternative Heilmethoden sind sie für mich interessant geworden. Ich habe in meinem Leben immer die besten Erfahrungen damit gemacht, die Geschmähten Menschen und inzwischen auch Ansichten kennenzulernen. Freilich muss man dabei vorsichtig sein, denn was geschmäht wird ist noch lange nicht gut. Nur es wenigstens kennenzulernen lohnt sich fast immer. Vielen Dank für diese interessanten Seiten.

  8. 22. Februar 2010, 21:36 | #8

    AliveAngel :

    mmh, ich bin kein mediziner oder so, von daher kann ich jetzt nicht genau sagen inwiefern das unsinn ist oder nicht.

    Wir schon.

    AliveAngel :
    finde es aber erschreckend wie voreilig hier mal wieder geurteilt wird,

    Woher willst Du das wissen? Hier befassen sich einige seit vielen Jahren mit dieser Thematik. Nur weil Du keine Ahnung hast, gilt das nicht für alle.

    AliveAngel :
    wo ich mir aber sich bin ist das die seele einen enormen einfluß auf den körper hat und ichs deutlich sinnvoller finde wenn man probiert die wahren ursachen der probleme zu lösen, welche oft im menschen selbst liegen, als leute einfach nach symptomen mit chemie vollzupumpen.

    Kinderkrankheiten können noch mehr Einfluss auf die Seele haben, und sie sogar dem Körper durch Tod entfernen.
    Und natürlich darf „Symptome“ und „Chemie vollpumpen“ als Standardsatz der Blöden, die zwar weder von Medizin noch Chemie eine Ahnung haben aber ganz fest überzeugt sind, dass das ganz böse ist, nicht fehlen.

    Ich kanns echt nicht mehr hören …

  9. 22. Februar 2010, 21:48 | #9

    Unglaublich :

    Nach allem was ich hier so gelesen habe werde ich wohl auch mal probieren, eine leichte Infektion ohne Medikamente durchzustehen. Da auf esowatch so viel geschmäht und gehetzt wurde gegen alternative Heilmethoden sind sie für mich interessant geworden. Ich habe in meinem Leben immer die besten Erfahrungen damit gemacht, die Geschmähten Menschen und inzwischen auch Ansichten kennenzulernen. Freilich muss man dabei vorsichtig sein, denn was geschmäht wird ist noch lange nicht gut. Nur es wenigstens kennenzulernen lohnt sich fast immer. Vielen Dank für diese interessanten Seiten.

    Gerne. Wirst ja volljährig sein und kannst mit deinem Körper tun und lassen, was du willst. Darwin rulez.

  10. inci
    22. Februar 2010, 22:30 | #10

    ist ja unglaublich, was da abgesondert wird.

    ich hätte mein kind seinerzeit nicht auf hausmittel gesetzt, wenn sie wieder eine bronchitis hatte, oder als folge davon eine lungenentzündung.

    anscheinend wissen moderne muttis (jung, dynamisch, erfolglos, aber immer ’nen lattiato griffbereit) überhaupt nicht mehr, wann der zustand eines kindes besorgnis erregend ist, oder nicht.

    ich habe zwar auch bei kleinen wehwehchen erstmal gewartet und gesehen, wie aktiv oder agil das kind ist, aber experimenten mit persönlichkeitsfördernden fieberkrämpfen sind ein anderes kaliber.

    eigentlich ist das, was da empfohlen wird, juristisch nahe an unterlassener hilfeleistung in tateinheit von körperverletzung.

  11. Unglaublich
    22. Februar 2010, 22:36 | #11

    @Rincewind
    Angst hat mir mein Arzt auch immer gemacht, da ich zur Hypochondrie neige wirds nicht leicht werden. „Darwin rulez“ … Von den Bekannten, die ich früher etwas seltsam fand, weil sie ihren Kindern keine Antibiotika gaben, habe ich erfahren, dass alle gesund überlebt haben. So schnell wie mir der Schulmediziner glauben machen möchte stirbt sichs dann doch nicht. Das ist das Ergebnis erster Recherchen. In der Evolution erfolgreich waren auch manche Aussenseiter…. Oder wußten Sie das nicht?
    Übrigens kam auch der Tipp etwas anderes zu lesen als Lage-Roy, Dahlke und Kaesemann. Ich hab’s geahnt, so starten alle meine Abwege.

  12. Suzie
    22. Februar 2010, 22:54 | #12

    Ich finde es kriminell. Wahrscheinlich müssen erst Kinder durch diesen Wahnsinn sterben, damit der Schwachsinn endlich ein Ende findet.
    Leichtes Fieber ist das eine, (in der Regel kein Drama), aber Fieberkrämpfe sind etwas völlig anderes und absolut bedenklich.

    Denen sollte man einen Einlauf verpassen… einen dreifachen!

  13. Kristin
    23. Februar 2010, 00:03 | #13

    Auch wenn die ersten Kinder sterben, wird sich nichts ändern. Das sind dann die Ausnahmen. Erst wenn tausende Kinder sterben, findet wieder ein Umdenken statt.

    PS. So schlimm ist ein Einlauf ja nu auch nicht. Fieberkrämpfe sind nun auch nicht soooo bedenklich. Aber sie machen vor allem den Eltern Angst, die das nicht kennen und damit nicht umgehen können.

  14. Climbing.jo
    23. Februar 2010, 00:19 | #14

    @Unglaublich
    Natürlich kann man kleine Infekte ohne Chemie durchstehen
    aber das hat ja nichts mit alternativer Medizin zu tun. Einiges was dort empfolen wird ist schon fast fahrlässig…

  15. Climbing.jo
    23. Februar 2010, 00:27 | #15

    Aber jetzt hab ich mich doch vom Video überzeugen lassen die Musik ist so schön und es gibt Seminare zum Aufbau der Zelle auf Grundschulniveau…

  16. Hlodyn
    23. Februar 2010, 00:41 | #16

    Das Vido ist auch super. Die lassen keine Quacksalbermethode weg. Ach ja und zychologische Beratung gibt’s auch…

  17. 23. Februar 2010, 01:23 | #17

    Sehr geehrte Leser,

    Ein bisschen „Off Topic“ möchten Wir Sie auf einen Artikel hinweisen, der auch zur Thematik „Kindesmissbrauch durch alternative Heilmethoden“ gehört.

    Es geht um behinderte Kinder in der Theorie und Praxis der Anthroposophen.

    Der Artikel ist sehr lang. Wir würden uns freuen, wenn er dennoch Ihr Interesse fände, da dieses Thema bislang sehr wenig Beachtung fand.

    http://rudolf-steiner.blogspot.com/2010/02/seelenpflege-bedurftige-kinder_17.html

    Mit freundlichen Grüßen,
    Nachrichten aus der Welt der Anthroposophie

  18. excanwahn
    23. Februar 2010, 01:54 | #18

    Hey, Unglaublich,

    ich habe es ja bisher nur für eine gewagte Hypothese gehalten, dass jemand tatsächlich nach dem Motto: “ Es hilft, weil die Schulmedizin sagt, es hilft nicht !“ seine Heilverfahren aussucht.

    Aber machen Sie ruhig. Wichtig ist, Sie suchen sich ´ne schön fiese Erkankung aus, und ´ne Quacksalber-Methode, gegen die die Schulmedizin besonders lautstark wettert.

    Falls ihre Selbstheilungskräfte nicht das Schlimmste verhindern, habe ich einen schönen Text für die übliche Anzeige in der Ortspresse:

    „Er gehörte zur immer größer werdende Schar derer, deren individueller Lebensentwurf sich nicht mit den Ergebnissen der evidenzbasierten Medizin deckte.“

  19. Johannes9126
    23. Februar 2010, 09:04 | #19

    Kinderkrankheiten sind also persönlichkeitsfördernd, entwicklungsfördernd und bauen vererbte Belsastungen ab. Ach Du Sch….
    Ob wohl die Leutchen von vor 1500 Jahren, als die Masern nur das Vieh befallen haben und noch nicht auf den Menschen übertragen wurden, allesamt unterentwickelt waren?

  20. 23. Februar 2010, 09:09 | #20

    Vielleicht sollten wir die Geister der an Masern verstorbenen Ureinwohner Amerikas mal fragen, was die von dieser Art Entwicklungsförderung gehalten haben.

    Die Masern wurden schon zynisch als treueste Verbündete des Christopher Kolumbus im Kampf gegen die Azteken bezeichnet. Tatsächlich raffte die Seuche damals die Ureinwohner Amerikas in Massen dahin.

    http://www.zeit.de/2009/04/Glosse?page=all

  21. Skepsis
    23. Februar 2010, 10:15 | #21

    @Unglaublich:
    „….Von den Bekannten, die ich früher etwas seltsam fand, weil sie ihren Kindern keine Antibiotika gaben, habe ich erfahren, dass alle gesund überlebt haben. So schnell wie mir der Schulmediziner glauben machen möchte stirbt sichs dann doch nicht. Das ist das Ergebnis erster Recherchen….“.

    Kein Mensch und erst recht kein Arzt (oder in ihrer Diktion „Schulmediziner“) wird ernsthaft behaupten, dass man von jeder Krankheit stirbt. Wäre dem so, dann gäbe es unsere biologische Art nicht mehr. Was aber eindeutig ist, ist die Zunahme der Lebenserwartung in DE, die u.a. auch die Folge der Abnahme der Kindersterblichkeit ist. Dazu einfach mal ein Zitat aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Kindersterblichkeit): „Die Kindersterblichkeit in Deutschland sank bis 1910 auf etwa 160, 1930 auf unter 100 und 1970 auf etwa 25. Ursache für den Rückgang waren der wachsende Wohlstand, konsequentes Stillen sowie beratende, soziale und hygienische Maßnahmen und auch die Kinderheilkunde. Der Rückgang ab 1970 ist zu einem großen Teil auf eine Weiterentwicklung der Geburts- und Perinatalmedizin zurückzuführen.“ Die relativ weite Verbreitung ‚alternativmedizinischer‘ Behandlungen ist ein Trend, der erst in den letzten 10-15 Jahren in weiteren Kreisen um sich gegriffen hat und damit mit Sicherheit nicht der Grund für die Entwicklung dieser Zahlen. Dem gleichen Artikel ist zu entnehmen, dass die meisten Kinder an Durchfallerkrankungen starben. Dass hier hygienische Maßnahmen zu einer deutlichen Besserung geführt haben, ist wohl offensichtlich (und diese Maßnahmen bestehen, so sie denn erfolgreich sind, nicht in der Anwendung von Vollmondlicht oder dem Auftragen von Zuckerkügelchen). Dass bei dem akuten Auftreten dieser Erkrankungen keine Zuckerkügelchen helfen, bedarf wohl auch keiner weiteren Erläuterung.
    Zu der Beweisfähigkeit Ihrer eigenen anekdotischen Beobachtungen braucht es keine weiteren Kommentare, dazu gab es in letzter Zeit hier einige Links. Ich will ihren Beobachtungen meine entgegenstellen: Ich wurde nicht gegen Masern geimpft und habe sie auch bekommen. Offensichtlich habe ich sie überlebt. Genau wie meine Geschwister. Wir hatten aber auch das Glück, von SSPE verschont zu werden. Sowohl einer meiner Brüder als auch eine Nichte von mir bekamen im Säuglingsalter Brechdurchfall. Sie wurden rechtzeitig von ‚Schulmedizinern‘ behandelt und erfreuen sich heute bester Gesundheit. Was ich mir bei der Gabe von Zuckerkügelchen nicht vorstellen kann.

  22. DR500
    23. Februar 2010, 18:09 | #22

    Diese Menschen betrachten Krankheiten zum Glück einmal von einer anderen Warte. Klasse, dass es nicht nur die Pillenverschreiber und Symtombekämpfer gibt… Wer hier von Kindesmissbrauch spricht, hat im Leben wenig begiffen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, ne! Auch auf dieser interessanten Plattform.

  23. Skepsis
    23. Februar 2010, 18:30 | #23

    @DR500
    Ja, allerdings betrachten sie diese Krankheiten von einer anderen Warte. Leider von einer Warte, die sich als unhaltbar erwiesen hat. Über die Irrtümer der Homöopathie, Chiropraktik und Genossen. Wie sagt es Tim Minchin so schön? „Do you know what they call ‚Alternative Medicine‘ that’s been proved to work? Medicine.“

  24. Bad Robot
    23. Februar 2010, 19:11 | #24

    @DR500: Tja, nun stehen nun mal all diese tollen alternativen Heilmethoden im direkten Gegensatz zu der Physik und Chemie die z.B. in Deiner Suzuki für Vortrieb sorgt.

    Je weniger Gemisch im Zylinder, desto intensiver die Explosion? Gar kein Benzin mehr sorgt für Höchstleistung? Also meine Duc braucht aufm Kringel schnell mal 8,5l, vielleicht machst Du ja in Deiner Realität ja andere Erfahrungen.

  25. DR500
    23. Februar 2010, 19:52 | #25

    Na und, was ist denn bitte Physik, Chemie, etc.? EINE Betrachtung der Dinge. Mehr nicht. Die Betrachtung von Dahlke ist eine andere. Skepsis, wo wurde denn per Beweis die Sicht widerlegt? Ich war selbst seit 32 Jahren bei keinem Allgemeinmediziner mehr, bin nie krank, bin Qickfidel (mit 48). Ich ernähre mich rein vegan, bin mir bewusst um die Wirkung von positiven/ negativen Gedanken. Wenn ich ein weh-wehchen habe, werde ich mir der Ursache bewusst oder suche meinen Homöopaten auf. Benötige ich einen Chirurgen, gehe ich zu ihm. Krankheit als Symbol ist ein hervorragender Ansatz, wenngleich er nicht allgemeingültig ist. Wer das Leben allerdings nur mit Chemie und Physik begreifen möchte, dem entgeht eine ganze Menge…

  26. Bad Robot
    23. Februar 2010, 20:34 | #26

    @DR500
    Krankheit als Symbol für was? Schlechtes Karma?

    Ich glaube nicht das ein Polio- oder Tetanuserreger einen Unterschied daraus macht, als was Du gerade wiedergeboren bist. Ein Kind hat eine 1:1000 Chance bei Masern zu sterben, was ist daran wichtig für die Entwicklung der Persönlichkeit?

    Wenn Du aber wie viele Anthros die Existenz von Viren und Bakterien generell leugnest, bzw. der „Körper fordert sie an, wenn er sie für einen Reifesprung braucht“ (so alle 7 Jahre womöglich?), kann ich mir nur an den Kopf greifen.

  27. 23. Februar 2010, 20:46 | #27

    DR500 ist der Namensfälscher „Maik“ aka“Ralf Behrmann“ etc. und ist ab sofort wegen Missbrauch gesperrt.

  28. Kristin
    23. Februar 2010, 21:30 | #28

    Multiple Persönlichkeit?

  29. Skepsis
    23. Februar 2010, 22:09 | #29

    DR500 :
    Na und, was ist denn bitte Physik, Chemie, etc.? EINE Betrachtung der Dinge. Mehr nicht. Die Betrachtung von Dahlke ist eine andere.

    Etwa Rüdiger Dahlke? Also Krankheit als ‚Zweck‘? Naja….
    Physik und Chemie haben sich als Systeme etabliert, die, im Gegensatz zu Glaubenssystemen, wie sie bei ‚Alternativmedizin‘ zu finden sind, selbstkorrigierend sind. Physik und Chemie messen sich an der Realität. Wenn sie der Realität widersprechen, kommt es zu Korrekturen. Diese Korrekturprozesse sind voller Diskussion und Auseinandersetzung, aber sie kommen zu Stande. Alternativmedizin misst sich nicht an der Realität, sondern ist ein Glaubenssystem. Entsprechend werden Zweifler richtig gehend exkommuniziert. Dahlke ist ja, wenn ich das richtig sehe, auch ein Anhänger der GNM. Die ist ja geradezu ein Paradebeispiel für diese Vorgehensweise.

    Skepsis, wo wurde denn per Beweis die Sicht widerlegt?

    Wenn es um Dahlke geht: Nun, ich halte mich da als Trittbrettfahrer von Carl Sagan: Er ist in der Beweispflicht. Wo sind seine Beweise? Und bitte keine Anekdoten.
    Wenn es um Homöopathie geht: Wie wär’s nur z.B mit Edzard Ernst: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/schweiz/standard/Homoeopathie-ist-eine-widerlegte-Methode/story/16361064 (Putzig finde ich persönlich in diesem Zusammenhang Hahnemanns Chinarindeversuch…)

    Ich war selbst seit 32 Jahren bei keinem Allgemeinmediziner mehr, bin nie krank, bin Qickfidel (mit 48). Ich ernähre mich rein vegan, bin mir bewusst um die Wirkung von ….

    Ich bin 41 Jahre alt, ernähre mich gemischt (wozu auch Fleisch gehört), habe das letzte Mal den Arzt gesehen, als er mir eine Grippeimpfung verpasst hat. Davor nur mal wegen einer sportbedingten Rippenprellung. Abgesehen von den regelmäßigen Impfungen (Grippe bzw. Auffrischimpfungen) und Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt wg. Brille. Also?

  30. 25. Februar 2010, 12:47 | #30

    @Kristin
    Veganer Spinner, eben.
    Da passt alles zusammen.

  31. Unnötig
    8. November 2010, 15:31 | #31

    Kristin :
    Auch wenn die ersten Kinder sterben, wird sich nichts ändern. Das sind dann die Ausnahmen. Erst wenn tausende Kinder sterben, findet wieder ein Umdenken statt.

    Ach, so wie mit der Pockenimpfung?

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