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Uta Devone – Abzocke mit Tierkommunikation & Co

Wussten Sie schon, dass man sehr achtsam mit allem umgehen muss, was einen umgibt? Auch der Stuhl, auf dem Sie sitzen, könnte Bedürfnisse, Ängste und Gefühle haben. Wenn die Waschmaschine plötzlich nicht mehr funktioniert, dann leidet sie, sie hat Kummer und deswegen ist ihr Organismus gestört, so dass sie nicht mehr laufen kann. Liebevolles Zureden und Streicheleinheiten könnten da schon für Abhilfe sorgen. Besser noch, sie holen jemanden, der telepathische Fähigkeiten besitzt und mit der Maschine kommunizieren kann, dann wissen Sie ganz genau, was ihr fehlt und können gezielt darauf reagieren.

Kein Witz, denn wer glaubt, dass ALLES beseelt sei, der muss so denken. Bewusstsein sei überall und der Mensch unterscheide sich in der Hinsicht von nichts und niemandem. Ob nun Tier, Pflanze oder Stein, alles ist eins.

Die dringlichste Frage, die sich dabei aufwirft, was darf man denn da noch essen oder trinken? Ach ja, ganz klar Lichtnahrung wäre die Optimallösung. Prahlad Jani und Jasmuheen gaukeln das zumindest vor. Einen etwas akzeptableren Weg finden wir aus schamanisch angehauchten Kreisen. Dort heißt es, man müsse das gewünschte Nahrungsmittel fragen, ob man es essen/trinken dürfe und sich bei Bejahung bedanken. Beim Entfernen einer Pflanze aus der Natur sei es auch wünschenswert, dass man dafür etwas zurückgeben solle. Gut eignen würde sich da immer etwas Tabak, den man im Beutel stets bei sich tragen könne. Hmm, was ist dann aber mit dem Tabak selbst und seiner Seele und wenn der nicht möchte? Und überhaupt, wie funktioniert die Kommunikation? Fragen über Fragen?

Ohne qualifizierten Telepathen geht hier nun wirklich nichts. Obwohl die Esoterik die Geschäftsidee des Ernährungs- und Einrichtungskommunikators noch nicht entdeckt hat, kann uns aktuell der Tierkommunikator Abhilfe leisten.

Schließlich lernt er in seiner Ausbildung folgendes:

Es wird viel mit Tieren, ebenso mit Pflanzen, Mineralien, den Elementen und Mutter Erde kommuniziert. Wir werden vieles über die Einheit mit der Natur und Weisheit aller Species erfahren.“

Was will man mehr? Jetzt geht es nur noch darum, einen geeigneten Dolmetscher zu finden. Das dürfte auch nicht zu schwer sein, denn zu diesem Berufsbild gibt es immer mehr Ausübende, da es sich schließlich nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung handelt und sich dementsprechend jeder so nennen darf, wenn er sich dazu berufen fühlt, auch ohne Minimalausbildung von ein paar Tagen bei einem Privatlehrer.

Man weiß in der Esoterik jedoch, dass das alles niemals ein Problem darstellt, denn man trifft Bauchentscheidungen, und wer einem sympathisch ist, der ist der Richtige für den Job und Punkt.

Bei unserer Suche sind wir sofort auf jemanden gestoßen, der Brechreiz erzeugt hat, der Bauch hat vollkommen rebelliert und somit scheidet derjenige definitiv aus.

Genauer gesagt ist es eine diejenige namens Uta Devone. Was die Frau alles treibt und anbietet, geht auf keine Kuhhaut. Man lese nur mal durch, was alles zu ihr im EsowatchWiki steht. Man bekommt zusätzlich Magenschmerzen, wenn man vernimmt, dass sie im Gesundheitszentrum Schloß Weilerbach bereits Kinder zwischen 7 und 13 Jahren mit ihrer esoterischen Tierkommunikation indoktrinieren will.

Und nun mal ganz im Ernst:

Abgesehen von der Kritik an esoterischen Angeboten, muss bei Uta Devone zusätzlich davon ausgegangen werden, dass sie an totaler Selbstüberschätzung leidet. All diese Aktivitäten und Angebote neben ihren eigenen Kindern, einer Katzenzucht und einer Vielzahl von Haustieren, sind rein zeitlich nur sehr mühsam zu vereinbaren und umzusetzen. Hier entsteht eher das Bild, dass sie auf allen Hochzeiten tanzen und von jedem Kuchen ein Stück abhaben will. Die ständigen Veränderungen und Erweiterungen innerhalb ihrer esoterischen Betätigungsfelder sprechen ebenfalls dafür. Ihr Geschäftssinn weist deutliche Züge auf, die an erster Stelle auf das Erstreben von finanziellem Erfolg hinweisen. Dementsprechend sollte man gerade ihre Kurse, die an Kinder gerichtet sind, erst recht mit großer Vorsicht betrachten, selbst wenn man als Mutter/Vater an esoterischen Praktiken interessiert ist und nicht davon lassen kann oder will.

  1. 13. Mai 2010, 23:33 | #1

    Das ist einer dieser typischen gelangweilten Midlife-Hausfrauen.
    Nix gelernt und jetzt wirds langweilig.

  2. 14. Mai 2010, 03:28 | #2

    Sorry, mal wieder OT: Hier ein Artikel über eine R. Steiner Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg: http://bit.ly/9X6qK8
    Ist ein pdf.

  3. Fliesenleger
    14. Mai 2010, 15:10 | #3

    Die Frau muss aber die Leute ganz gut einwickeln können, wenn sie es in dem MLM-System ein paar Treppchen höher geschafft hat. Das Foto im Wiki spricht Bände: Eiskalt und geldgeil. Wenn der Zirkus mit der Tierkommunikation nicht laufen sollte, wird sie ohne mit der Zimper zu wucken Cosmic-Energetics-Burnout-Ballancing-Coachings für Meerschweinchen anbieten können, dazu eine gechannelte Chreme, die man dem Papagei in die Federn schmieren muss, wenn er mal sprachlos ist.

  4. Suzie
    14. Mai 2010, 23:35 | #4

    Die Tierkommunikation läuft inzwischen meist über ein Foto des Tieres.

    Minimaler Aufwand, viel Kohle.

    Unter dem Siegel der Verschwiegenheit erfuhr ich mal wie das abläuft:
    Man durchforstet via google die Hundeforen und schaut nach, ob der Besitzer irgendwo etwas über seinen Hund geschrieben hat. (Je älter die Beiträge, desto besser, denn das beeindruckt den Besitzer. Nach dem Motto: „Ach das ist ja schon so lange her, dass konnte der Kommunikator ja gar nicht wissen! Wahnsinn!“) Häufig findet sich aber auch in anderen Foren etwas brauchbares. Jurathek-Forum, Feuerwehr-Forum usw. („Seit es bei Ihnen mal in der Küche brannte, fühlt ihr Hund sich sehr unsicher!“). Dann wird noch bei wkw, facebook etc. geblättert. Findet man da nichts, hilft evtl. google earth.
    Denn anhand der Adresse lässt sich zum Beispiel feststellen, dass der Besitzer mitten in der Stadt wohnt. So weiß die Kommunikatorin dann zu berichten, dass der Hund ihr erzählt hat, wie sehr er unter dem Stadtmief leidet und dass er sich wünscht, Herrchen/Frauchen mögen mehr Zeit im Grünen, also außerhalb der Stadt, mit ihm verbringen.

    Esoterik rund ums Tier boomt. Es werden sogar Ohrenkerzen für den Hund angeboten!

  5. Markus
    17. Mai 2010, 11:38 | #5

    warum beschwert ihr euch denn? wenn menschen für so etwas ihr geld ausgeben dann sollen sie doch bitte, ist ja nicht eures oder? im supermarkt gibt es genug blödsinn zu kaufen denn die menschen dank werbung auch sich zulegen. da beschwert ihr euch nicht? ich kann einfach nicht begreifen wie intollerant manche menschen noch immer sind!

    lg markus

  6. Suzie
    17. Mai 2010, 21:41 | #6

    @ Markus

    Und ich kann nicht begreifen wie leichtgläubig manche Menschen auf der einen Seite sind, und wie skupellos die auf der anderen Seite.

    Ein Beispiel:
    Wir hatten mal eine Hündin in der TA-Praxis. Deren Besitzer teilte uns mit, dass seine Hündin sehr depressiv sei. Eine Tierkommunikatorin hatte empfohlen etwas mehr mit der Hündin zu spielen. Sie sei sehr traurig, weil ihr ein vierbeiniger Kumpel fehle. („Hat sie gesagt…die Hündin!“)
    Der Besitzer war schließlich bei uns vorstellig geworden, da die Hündin zunehmend „depressiver“ (trauriger) wurde und so gar keine Lust mehr hatte, sich großartig zu bewegen.
    Heraus kam eine geschlossene Pyometra…..die Hündin wurde gleich am nächsten morgen operiert !

    Und für diesen Bericht….. „Depressiver Hund, weil…“ hatte die Kommunikatorin 45,– Euro kassiert.

    Ja, stimmt, da kann ich mich wirklich aufregen.

  7. 18. Mai 2010, 01:36 | #7

    Lieber Markus, nach Deinem Tolleranz [sic] – verständnis müsste man dann auch die Klappe halten bei den ganzen Missbrauchsfällen, die gerade hochkochen. Denn es betrifft ja nur die Betroffenen, lasst sie doch. Klappe halten bei Genitalverstümmelungen, Korruption, psychischer Gewalt, wie sie von esoterischen Abzockern immer wieder ausgeht, alles kein Thema, gell, weil wir ja so dolle tolerant sind. Scheinst ein echter Menschenfreund zu sein.

  8. Markus
    18. Mai 2010, 11:18 | #8

    Sorry aber bitte was hat eine Verstümmelung mit der Bezahlung für Tierkommunikation zu tun? Das eine betrifft dein Geldbörserl und das andere betrifft den gesamten Körper inklusive Psyche. Ich rege mich sicher nicht auf wenn jemand 1000 Euronen für dies oder das ausgibt…..kann doch mir egal sein oder? Aber wenn ich mitbekomme das jemanden einen Tier einer Planzen oder einem Menschen bewusst leid zufügt dann werde ich ganz sicher etwas unternehmen. Das sind eben 2 Paar Schuhe. Ich bin nicht nur ein Menschenfreund sondern ein Freund aller Lebewesen auf unseren Planeten!

    Zum Thema Tierkommunikation: Ja es gibt tatsächlich Menschen die mit Tieren einen Kontakt aufnehmen können. Ist das aber nicht jeder Tierbesitzer der sein Tier über alles liebt? Wenn es meinem Hund oder meiner Katze nicht gut geht dann sehe ich das doch gleich oder bekomme es mit. Also meine Tiere kommunizieren sehr viel mit mir………….auch wenn es keine Wörter sind so bekomme ich jeden Tag mit wie es ihnen geht und welche Bedürfnisse sie haben. Aber wie gesagt das wird doch jeder Tierbesitzer oder Vater/Mutter eines Kleinkindes kennen.

  9. Suzie
    18. Mai 2010, 14:43 | #9

    @ Markus
    Deine Tiere kommunizieren mit Dir. Ok… das tun meine auch….und sofern es nicht in „Nötigung“ ausartet, (streichle mich jetzt und sofort, ich will sofort mein Futter, ich will jetzt spielen etc,.) gehe ich auch darauf ein. D.h. hin und wieder stelle ich mich einfach stocktaub oder blind…
    Aber was hat das mit der angeblichen Fähigkeit zu tun, mit fremden Tieren – evtl. noch via Foto – zu kommunizieren?
    Das ist Schwachfug …welcher, wie mein obiges Beispiel zeigt, auch ins Auge gehen kann!

  10. Markus
    18. Mai 2010, 15:58 | #10

    liebe Suzie,

    ich würde nicht alle Menschen in einen topf werfen das ist ein pauschalierung.
    ich kann auch nicht sagen z.b. nur weil mein bruder einen anderen menschen körperlich verletzt das ich jetzt auch jemanden anderen verletzen muss.
    jeder menschen ist ein individuelles wesen.

    ich bin z.b. mit meinem hund denn ich damals erst vor ein paar tagen bekam zu einer frau gegangen sie dies konnte. und diese frau konnte mir sachen über meinen hund sagen die sie einfach nicht wissen konnte. das z.b er zum beispiel vom vorigen besitzer mit einem besen geschlagen worden ist. oder noch ein besseres beispiel, wir hatten damals einen raum der immer verschlossen war und in diesem raum war unser kanninchen, das dort frei leben durfte. und er hat zu der dame gesagt das er sehr wohl weiss das in diesem raum ein kanninchen ist und es im gar nicht stört das dort die türe immer zu ist. es gab auch noch andere sachen die sie einfach nicht wissen konnte. aber das würde den rahmen hier sprengen. und jetzt sag mir warum das also nicht gehen sollte? nur weil die nicht unsere sprache sprechen? sie sind genauso lebewesen wie du und ich…..und wenn du es genau nimmst dann besteht alles materie aus purer energie die in gewissen schwingungen sich bewegen.

    du musst ja nicht unbedingt daran glauben das so etwas nicht funkt, aber warum musst du dann andere dafür verurteilen die daran glauben bzw. es wissen? was bringt es dir das du dich deswegen so aufregst?

    Frage: Bist du eigentlich Vegetarier liebe Suzie? Wenn du es nicht sein solltest, wie kannst du dann behaupten das es dir ja nur um die armen Tiere geht? Oder sagst du das ein „Nutztier“ nicht so viel wert ist wie dein Haustier? Denk mal darüber nach.

    lg markus

  11. Fliesenleger
    18. Mai 2010, 16:59 | #11

    @ lg markus

    „in einen topf werfen“, „pauschalisierung“, „verurteilen“, „aufregst“

    Das trifft alles meine Schwingungen nicht.

  12. Suzie
    18. Mai 2010, 21:52 | #12

    OT:

    Ich weiß zwar nicht, wie du nun auf das Thema Vegetarier kommst, aber ok.

    Gegenfrage…Bist du einer? Wenn ja, bist du dennoch keinen deut besser, (rein theoretisch), da du dich mit Sicherheit nicht ausschließlich von Obst und Gemüse ernährst….Du bist dennoch – ausschließlich unter dem Tierschutzaspekt betrachtet – ignorant und lebst dein Leben. Selbst als Veganer.
    Ich behaupte nämlich jetzt einfach mal, dass du vom „Nutztier“ ebenfalls profitierst…. und sei es nur, weil du keine Plastiklatschen trägst, sondern Schuhe mit Ledersohle , und auch nicht auf andere diverse Produkte, welche aus Rinder- oder Schweineleder bestehen, verzichtest. Den tollen Ledergürtel erwähnen wir lieber nicht…oder?
    Evtl. hast du eine Hundeleine aus Echtleder, oder eine Couch, einen Rasierpinsel mit echten Schweineborsten….uvm. (Wo die wohl herkommen?
    Und du verzichtest bestimmt auch nicht auf Gummibärchen und Co., welche u.a. Gelantine enthalten….

    Ob du das nun zugibst steht auf einem anderen Blatt. Es ist die Doppelmoral, auf die ich immer mal wieder stoße.

    Ja klar….Der echte wahrhaftige Tierfreund, degradiert seinen Hund zum Vegetarier oder noch besser zum Veganer und untersagt ihm solch schmackhafte Dinge wie getrocknete Rinderohren, Ochsenziemer usw.
    Oder gibst du deinem Hund einfach Hundefutter, welches aus Fleisch hergestellt wird?
    Böse Falle! Dann bist du nicht besser, als ich. „Denk mal darüber nach!“

    Dass ein Kaninchen nicht in einen Raum gehört, sondern nach draußen…. erwähne ich nur der Ordnung halber.

    Nun zu mir:
    Ich esse wenig Fleisch und Wurst und dies nur aus mir bekannten Quellen. (Landwirt meines Vertrauens.)
    Zwar kann ich über die Psyche dieser Tiere bis zu ihrem Tod nichts genaues sagen, sie lebten aber bis dahin in Freilandhaltung.

    Dass ich mich nebenbei um in Not geratene Wildtiere kümmere…also nicht nur um meine Haustiere… sei hier abschließend erwähnt.

    P.S. Dass in dem verschlossenen Raum ein Kaninchen lebt, hat deinem Hund schon seine hervorragende Nase gesagt. Und das mit dem Besen kann jeder behaupten…. es muss noch lange nicht zutreffen.

  13. Markus
    19. Mai 2010, 10:40 | #13

    liebste suzie,

    schau das war doch kein angriff auf deine person, genauso wenig wie ich es einen angriff auf meine person sehe. mein hund ernährt sich z.b. nur von fleisch…ist ja auch ein reiner fleischesser, ich würde ihn nie und nimmer dazu vergewaltigen ein vegetarier zu sein!

    das ein kanninchen raus gehört ja da gebe ich dir recht, aber das dieses kanninchen von klein auf in einer wohnung gelebt hat und erst mit 6 jahren in ein haus umgezogen ist das kannst du nicht wissen. und da nun mal kanninchen normal nicht älter wie 7 jahre alte werden konnte ich ihm leider nicht mehr die gelegenheit bieten das sie draussen leben kann, weil sie ein schwaches herz hatte.

    Ich hab ja gar nicht gesagt das ich nur weil ich vegetarier bin das ich ein besserer mensch bin, oder steht das irgendwo geschrieben. ich bin es leider auch noch nicht so lange.

    aber da ich alle lebewesen respektiere versuche ich meine bedürfnisse darauf auszurichten. ich esse keine gummibärchen wo gelatine drinnen ist (schon alleine wegen der chemie nicht!) meine kosmetikartikel wie zahnpasta duschgel usw. sind alles veganer herkunft!

    aber wie sich der mensch ernährt steht ja hier nicht zur debatte sondern ob tierkommunikation funktioniert oder nicht.

    Da hast du schon recht das der Hund das aufgrund seiner Nase weiss das in dem Raum ein Kanninchen ist, aber die Frage ist ja wie die Frau an diese Info gekommen ist! Sie kannte weder mich noch meinen Hund noch kannte sie unser Haus da das Gespräch in Wien staatfand und mein Haus am Land ist.

    Aber schau ich drücke es mal so aus. Jeder Mensch lebt in seiner eigene Realität, was für mich real ist, muss ja nicht für dich real sein. Was mich aber an diesem Blog etwas stört ist die Tatsache das spirituelle Menschen also Idioten hergestellt werden. Sicher gibt es auf diesem Gebiet leider sehr viel Scharlatane das mag ich ja gar nciht abstreiten, aber die gibt es überall. Genau diese Leute meide ich auch…..denn man merkt gleich ob jemand ein Esoteriker ist oder ein spiritueller Mensch und da ist schon ein krasser Unterschied!

    Der Artikel z.b. über die Breidenbach Akademie ist so ein Fall. Ihr sucht euch da eine Gruppe raus, wo ich gleich am Foto erkannt habe das diese Gruppe eigentlich nicht spirituell arbeitet sondern auch nur Menschen sind die manipuliert hermlaufen und keinen Ahnung haben was mit Ihnen passiert. Wenn du sich etwas mit Geheimsysmboliken beschäftigts dann siehst du gleich das der Herr der kniet ein schönes Freimaurerzeichen macht!

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag liebe Suzie

  14. Rheinlaender
    19. Mai 2010, 15:02 | #14

    Markus :
    Aber schau ich drücke es mal so aus. Jeder Mensch lebt in seiner eigene Realität, was für mich real ist, muss ja nicht für dich real sein.

    Du scheint den Unterschied zwischen dem Bild, das man sich subjektiv von der objektiven Realitaet macht und der Realitaet selber nicht ganz zu verstehen.

    Es gibt eine objektive Realitaet, die unabhaenig davon ist, welches Bild wir uns von dieser machen. Vergeht z.B. beim Warten die Zeit fuer mich subjektiv sehr langsam, bei angenehmeren Tuns wiederum sehr schnell, dann aendert dies nicht an objektiven Realitaet der Zeit, wie man sie mit Uhren messen kann.

    Was mich aber an diesem Blog etwas stört ist die Tatsache das spirituelle Menschen also Idioten hergestellt werden.

    Weniger „Idioten“, als vielmehr Menschen, die ihr subjektives Empfinden nicht oder nur zu unreichend einer kritischen Ueberpruefung anhand der messbaren Realitaet unterwerfen und so zu Schlussfolgerungen kommen, die einer objektiven Uebberpruefung nicht standhalten.

  15. Markus
    19. Mai 2010, 15:07 | #15

    ich gebe dir mal ein beispiel lieber reihnländer:

    wenn ein mentalist dich manipuliert und sagt von nun an ist die farbe deines autos nicht rot sondern schwarz. was ist dan real für dich? was ich damit sagen möchte……..materie ist nicht die realität. die realität sieht doch ganz anders aus. jeder quantenphysiker wird dir sagen das materie nur energie ist…..und kannst du energie sehen? also leben wir in einer scheinwelt in der jeder mensch seine eigen realität erzeugt!

    lg

  16. 19. Mai 2010, 15:13 | #16

    Schwachsinn. Du verwechselst massiv Realität mit Wahrnehmung.
    Farbe kann man z.B. messen, und zwar unabhängig subjektiver Wahrnehmung.

    Und wie Du Materie bezeichnest, ist relativ egal. Nimm einfach einen Hammer und hau mal auf Deinen Daumen.

  17. Rheinlaender
    19. Mai 2010, 15:23 | #17

    Markus :
    ich gebe dir mal ein beispiel lieber reihnländer:
    wenn ein mentalist dich manipuliert und sagt von nun an ist die farbe deines autos nicht rot sondern schwarz. was ist dan real für dich?

    Nun, dass die Idee der „Farbe“ eher subjektiv ist, kann Dir jeder mit einer Farbsehschwaeche bestaetigen. Wenn ich doch die Reflektion von Lichtwellen unterschiedlicher Wellenlaenge durch die Oberflaeche des Auto messe, dann kann ich die „Farbe“ dieser Oberflaeche durch als eie Funktion der Wellenlaenge genau beschreiben.

    Das ist eben der Unterschied zwischen dem subjektiven Empfinden und der objektiv messbaren Realitaet.

    was ich damit sagen möchte……..materie ist nicht die realität. die realität sieht doch ganz anders aus. jeder quantenphysiker wird dir sagen das materie nur energie ist…..und kannst du energie sehen? also leben wir in einer scheinwelt in der jeder mensch seine eigen realität erzeugt!
    lg

    Habe ich das Wort „Materie“ verwendet? Nein! Ich schrieb vom „Messbaren“ und auf Messergebnissen und deren Interpretation basier auch die Quantenmechanik. Diese entstand nicht aus „esoterischen“ Ueberlegungen, sondern aus der Notwendigkeit heraus objektiv messbare Realitaet zu verstehen und durch Modele zu beschreiben.

  18. Markus
    19. Mai 2010, 15:44 | #18

    Die Quantenmechanik enstand nicht aus der Esoterik das ist korrekt, aber man sieht eben durch diese mechanik sehr gut wie Esoterik bzw. Spiritualität funktioniert. Jeder Gedanke von dir oder mir beeinflusst im Endeffekt die Materie die nur der unterste ausdruck von diesen Wellen sind. Bzw. der manifestierte Ausdruck von Gedanken.

    Gerade in der Gesundheit sieht man so etwas! Wenn ich mir einrede das ich morgen krank bin dann werde ich mit grosser wahrscheinlichkeit auch krank werden. Wie sollten sonst Placebos funktionieren? Die Gedankenkraft ist deine persönliche Schöpferkraft.

    Da wirst du mir sicher wiedersprechen aber das macht mir nichts, denn deine Einstellung ist eine Materialistische, wo die Materie das absolute ist. Ich hingegen hab als Weltbild das Geist über der Materie steht. Du bist Atheist und ich bin Theist.

  19. Rheinlaender
    19. Mai 2010, 15:55 | #19

    Markus :
    Die Quantenmechanik enstand nicht aus der Esoterik das ist korrekt, aber man sieht eben durch diese mechanik sehr gut wie Esoterik bzw. Spiritualität funktioniert. Jeder Gedanke von dir oder mir beeinflusst im Endeffekt die Materie die nur der unterste ausdruck von diesen Wellen sind. Bzw. der manifestierte Ausdruck von Gedanken.

    Das ist gelinde gesagt Stuss!

    Es kostest erheblichen Aufwandt auch ein vollstaendiges Molekuel in einem Quantenzustand zu halten. Wenn mehrere Quantenzustaende sich ueberlagern erhalten wir wieder ein sehr determinstisches Verhalten. Die Wahrscheinlickeitsfunktionen (Schroedinger Wellengleichungen) kollabieren schon der Groessenoernnung eines einzeln Molkuels zu einem deterministischen Verhalten (weshalb eben meine Kaffeetassen nicht durch die Tischplatte tunnelt).

    Dein Gedanke ist das Produkt von so vielen Molekuelinteraktionen, dass die Quantenmechnik hier keine Rolle mehr spielt.

    Gerade in der Gesundheit sieht man so etwas! Wenn ich mir einrede das ich morgen krank bin dann werde ich mit grosser wahrscheinlichkeit auch krank werden. Wie sollten sonst Placebos funktionieren?

    Da Gedanken ein Produkt der Machine Gehirn ist, gibt keine Grund zu vermuten, dass diese Machine als Teilmachine der Maschine Mensch diese nicht beeinflusst.

    Nur wenn ich annehme, dass „Geist“ und „Materie“ („Dualismus“) etwas grundsaetzlich anderes sei, komme ich in Schwierigkeiten der Erklaerung. Der sog. Placeboeffekt stuetz eine rational-empirische Weltsicht.

  20. 19. Mai 2010, 16:11 | #20

    Ohgott, jetzt kommt wieder diese unsägliche Geist-Materie-Idiotie, zwar schon seit ewigen Zeiten tot, aber Esoteriker juckt ja sowas nicht, die können per Quantenmechanik auch auf toten Pferden reiten, ist ja alles nur ne Frage der Vorstellung.

  21. Suzie
    19. Mai 2010, 20:20 | #21

    Sorry… ich verstehe nur noch Bahnhof!

    Das Thema ist nun vollkommen verschwurbelt.

    @ Markus,

    du kommst von Hölzchen auf Stöckchen…. und ich kann dir beim besten Willen nicht mehr folgen….

    Tierkommunikation (Thema) ist Müll, Betrug, Beschiss….
    Die Beweisbarkeit für die tatsächliche Kommunikation mit Tieren kann nicht erbracht werden. Es wird getrickst um an Informationen über das jeweilige Tier heran zu kommen, die den Besitzer dann natürlich stark beeindrucken. Oder es wird so lange herumgefaselt, bis es irgendwie passt.
    Seltsam, dass diese Tierflüsterer sich erst durch das Internet explosionsartig vermehrt haben….. Generationen von „Koryphäen“.

    Dass gleiche bei „normalen“ ähm…Hellsehern.
    „Ich sehe, dass sie Probleme mit dem Rücken haben!“ Da dies auf einen Großteil der Bevölkerung zutrifft, ist die hellseherische Fähigkeit echt „bemerkenswert“ und passt sehr häufig.
    Ein Schelm wer böses dabei denkt!

  22. meralla
    28. Juli 2011, 16:24 | #22

    Suzie :
    Die Tierkommunikation läuft inzwischen meist über ein Foto des Tieres.
    Minimaler Aufwand, viel Kohle.
    Unter dem Siegel der Verschwiegenheit erfuhr ich mal wie das abläuft:
    Man durchforstet via google die Hundeforen und schaut nach, ob der Besitzer irgendwo etwas über seinen Hund geschrieben hat. (Je älter die Beiträge, desto besser, denn das beeindruckt den Besitzer. Nach dem Motto: „Ach das ist ja schon so lange her, dass konnte der Kommunikator ja gar nicht wissen! Wahnsinn!“) Häufig findet sich aber auch in anderen Foren etwas brauchbares. Jurathek-Forum, Feuerwehr-Forum usw. („Seit es bei Ihnen mal in der Küche brannte, fühlt ihr Hund sich sehr unsicher!“). Dann wird noch bei wkw, facebook etc. geblättert. Findet man da nichts, hilft evtl. google earth.
    Denn anhand der Adresse lässt sich zum Beispiel feststellen, dass der Besitzer mitten in der Stadt wohnt. So weiß die Kommunikatorin dann zu berichten, dass der Hund ihr erzählt hat, wie sehr er unter dem Stadtmief leidet und dass er sich wünscht, Herrchen/Frauchen mögen mehr Zeit im Grünen, also außerhalb der Stadt, mit ihm verbringen.

    Ein Bekannter ist “durch Zufall” auf diese Seite gestoßen – daher möchte ich dieses Thema nochmal aufgreifen.

    Die Gegner einer Sache sind oft ebenso intolerant und verbohrt wie diejenigen, die diese Sache tun.

    Ich bin Tierkommunikatorin, und ich verstehe die Zweifel. Aber nicht die völlig unsachliche Kritik, die sehr polemisch hier geäußert wurde.

    Suzie, von wem du diese Info über Internet-Recherchen “unter dem Siegel der Verschwiegenheit” erfahren hast, würde mich
    brennend interessieren.

    Auf diese Idee wäre ich nie gekommen, aber das muss mir hier niemand glauben .

    Seit Jahren bemühe ich mich, die Tierkommunikation, so wie ich sie verstehe und anwende, aus der völlig überzogenen Eso-Ecke heraus zu holen. Die Bodenhaftung ist mir sehr wichtig.

    Es ist eine völlig natürliche Angelegenheit, unsere Art hätte nicht überleben können in grauer Vorzeit, wenn sie nicht intuitiv Tierkommunikation oder wie immer man es nennen mag, angewandt hätte. Und unsere Ahnen würden sich heute noch
    streichfähig lachen, wenn sie wüssten, dass so etwas mühsam in Kursen wieder gelernt wird. Das brachte nun mal die Entwicklung
    der letzten Jahrhunderte, Jahrtausende mit sich, dass wir uns von dieser Selbstverständlichkeit entfernten.

    Was nicht heisst, dass ich “fortschrittsfeindlich” bin. Absolut nicht, UND man kann das alte Wissen integrieren.

    Ich habe recht viele recht zufriedene Kund/innen , die nie IRGENDWO IRGENDETWAS im Internet oder woanders über ihr Tier geschrieben haben.

    Und vermutlich wird die intuitive Kommunikation mit Tieren (diesen Begriff verwende ich lieber als “telepathische Kommunikation”) vielleicht niemals wissenschaftlich nachweisbar sein – auch, wenn die Quantenphysik Ansätze dazu bietet. Rupert Sheldrake sei in diesem Zusammenhang erwähnt (Der 7. Sinn der Tiere). Kein Quantenphysiker, aber ein Wissenschaftler, Biologe, der unerklärliche Phänomene zu erklären versucht. Natürlich werden seine Arbeiten und Thesen (der morphogenetischen Felder) nicht – noch nicht?? – anerkannt, aber das passierte schon vielen Wissenschaftlern, deren Ansätze später zu Leitthesen wurden.

    Zitat von Albert Einstein:

    „Weißt du, dass deine Wünsche nur dann in Erfüllung gehen, wenn du zu Liebe und Verständnis für Menschen, Tiere, Pflanzen und Sternen fähig bist, so dass jede Freude zu deiner Freude, jeder Schmerz zu deinem Schmerz wird?“

    Nichts anderes ist Tierkommunikation. Der Zugang zu unseren Gefühlen. Und denen der anderen Lebewesen, in diesem Falle eben Tiere.

    Wie auch immer, es gibt Menschen, die nur das glauben möchten, was die Wissenschaft “beweisen” kann, auch wenn es da sehr oft schon gewaltige Irrtümer gab und gibt, und es gibt Menschen, die viel zu unreflektiert alles glauben, was nicht beweisbar ist, und nur deswegen .

    Es gibt eine ganz gute Lösung dazwischen. Einen konstruktiven Kompromiss.

  23. 28. Juli 2011, 20:16 | #23

    Natürlich gibt es „Tierkommunikation“. Jeder, der ein Tier hat, kommuniziert mit ihm. Die, die es besser können und die „Sprache“ verstehen, sind dann gute Tiertrainer.

    Dazu braucht man den ganzen Quack nicht, dazu reicht die Verhaltensforschung und Psychologie völlig aus, oder eben auch intuitives, empathisches Einfühlen. Können manche besser als andere.

    Und sorry, wenns mit Sheldrake und Einstein-Zitaten losgeht, ist meist ein hoher Schwurbelfaktor erreicht.

    Im übrigen muss man nicht glauben, was „die Wissenschaft“ (Furchtbarer Begriff, Wissenschaft ist lediglich ein Anti-Täuschungs-Werkzeug, eine Methode) beweisen kann. Denn das kann man wissen. Kompromisse gibt es da auch nicht, solange man davon ausgeht, dass es nur eine Realität gibt. Es gibt verschiedene Deutungen dieser, das sind dann die jeweiligen „Wahrheiten“.

  24. meralla
    29. Juli 2011, 09:46 | #24

    Rincewind :
    Natürlich gibt es “Tierkommunikation”. Jeder, der ein Tier hat, kommuniziert mit ihm.

    Richtig. Sage ich ganz oft. Einschränkend allerdings „Jeder, der ein Tier und eine einigermaßen gute Beziehung zu ihm hat“.

    Mich würde interessieren – wer von euch Kommentatoren hier hat Tiere?? Weil ansonsten ist es eine Diskussion über eine unkannte Thematik. Wie kann jemand, der nichts über die alltägliche Versorgung, das alltägliche intuitive Miteinanderleben weiss, ? Das wäre ähnlich wie bei diesen kinderlosen Menschen, die sich ein Urteil über das Verhalten von Eltern anmaßen. Also, wenn ihr euch hier als die Wächter wider die Tierkommunikation fühlt, dann beschäftigt euch etwas eingehender mit dem Thema.

    Ich könnte noch vieles schreiben – keine Lust dazu, denn ich muss und vor allen Dingen ich möchte nicht missionieren. Es gibt seriöse Angebote der TK – die könnten interessierte Menschen mit Tieren in all den Auswüchsen finden. Wenn sie möchten. Wenn nicht – völlig ok.

  25. meralla
    29. Juli 2011, 09:47 | #25

    Sorry, etwas vergessen: Wie kann jemand, der nichts über die alltägliche Versorgung, das alltägliche intuitive Miteinanderleben weiss, DARÜBER URTEILEN?

  26. Haaasemann
    29. Juli 2011, 09:50 | #26

    Nicht jeder muss alles glauben. Und ich kann gut verstehen, dass man TK als abgehobenen Esoquatsch qualifiziert, wenn man die schwarzen Schafe der Tierkommunikatoren anschaut. Die gibt es. Und die sorgen dafür, dass die Tierkommunikation in eine Ecke gestellt wird, in die sie nicht gehört.

    Aber im Grunde möge doch jeder glauben, oder eben auch nicht, was er mag.

    Was mich hier an der Diskussion stört, ist, dass ich das Gefühl habe, dass hier etwas verurteilt wird, mit dem hier keiner der hier auftretenden Gegner der Tierkommunikation sich jemals eingehender beschäftigt hat.

    Ich akzeptiere Kritik, wenn jemand das selbst ausprobiert hat und weiß, wovon er spricht. Entweder, indem er sich an eine Tierkommunikatorin gewandt und Hilfe in Anspruch genommen hat. Oder indem er selbst einen Kurs belegt hat. Wenn dann jemand nur schlechte Erfahrungen gemacht hat und deshalb Kritik übt, akzeptiere ich das.

    Wenn aber – wie ich hier den Eindruck habe – nur etwas verurteilt wird, was keiner selbst ausprobiert hat, dann tue ich mich einfach schwer damit, das ernst zu nehmen.

  27. Gutemine
    29. Juli 2011, 10:07 | #27

    @merella,

    quäle bitte die arme Qusantenphysik nicht so! Die kann doch nichts dafür, dass Du davon nicht das Quantum einer Ahnung hast. Und lasse bitte auch Einstein aus dem Spiel. Der würde sich im Grab herumdrehen, bei solch einem Quatsch.

    Zum Thema hat Rincewind das Wesentliche gesagt. Und ja, ich habe Tiere, ich kommuniziere mit ihnen, auf der Basis von Sprache und Körpersprache. Das brauchts keine Quantenphysik und vor allem keine Tierkommunikatoren. Ich verstehe meine Viecherl auch so.

  28. 29. Juli 2011, 10:08 | #28

    meralla :

    Sorry, etwas vergessen: Wie kann jemand, der nichts über die alltägliche Versorgung, das alltägliche intuitive Miteinanderleben weiss, DARÜBER URTEILEN?

    Wie kommt man auf so dünnes Eis, zu unterstellen, man hätte keine Ahnung von Tieren?
    Aktuell bei mir: 1 Hund, 2 Ratten, 3 Katzen.

  29. Gutemine
    29. Juli 2011, 10:16 | #29

    Bei mir:

    Pferde, Zwergkaninchen, Degus, Meerschweine, Zwergmäuse

    Reicht das?

  30. Haaasemann
    29. Juli 2011, 10:20 | #30

    Es geht doch nichts über eine sachliche Auseinandersetzung, Gutemine!

    Hast Du selbst Dich schon einmal ernsthaft mit der Tierkommunikation auseinandergesetzt? Sie ausprobiert?

  31. Gutemine
    29. Juli 2011, 10:33 | #31

    Ja, das habe ich: https://www.psiram.com/de/index.php?title=Tierkommunikation

    Und nein, ich habe an meinen Tieren keine Quantenphysik und Eso-Schwurbeleien angewendet, möglicherweise gäbe das auch Ärger mit dem Tierschutz.

    Ich denke, es ist auch eher kontraproduktiv, z.B. ein scheuendes Pferd telepathisch-quantenphysikalisch beruhigen zu wollen. (Falls das jemand mal demonstrieren möchte, sehe ich mit Vergnügen zu……) Da kommuniziere ich lieber ganz grobstofflich z.B. indem ich beruhigend spreche, ruhig im Sattel sitze, Gelassenheit ausstrahle und wenn das nicht reicht, die Bremsen ziehe.

  32. meralla
    29. Juli 2011, 10:44 | #32

    Rincewind :

    meralla :
    Sorry, etwas vergessen: Wie kann jemand, der nichts über die alltägliche Versorgung, das alltägliche intuitive Miteinanderleben weiss, DARÜBER URTEILEN?

    Wie kommt man auf so dünnes Eis, zu unterstellen, man hätte keine Ahnung von Tieren?
    Aktuell bei mir: 1 Hund, 2 Ratten, 3 Katzen.

    Aus dem Zusammenhang gerissen. Das war eine Ergänzung von mir aus dem ganzen Text, weil ich den Satz unbeendet versehentlich abgeschickt hatte. Ich FRAGTE, wer von euch hier Tiere hat, ich habe nichts unterstellt – kleiner Unterschied. Hauptsächlich ging meine Frage an Suzie – aufgrund ihres höchst unsachlichen Beitrages.
    Letzten Endes zählt die Beziehung zum Tier. Ich kenne – und mag! – viele Menschen, die mit Tierkommunikation nichts anfangen können, die eine tolle Beziehung zu ihrem Tier/ihren Tieren haben. Nur – Toleranz gegenüber Andersdenkenden und -handelnden wäre fair. Und die scheint mir hier, in einer relativen Öffentlichkeit, nicht gegeben. Ihr könnt mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Obwohl – letzten Endes ist es mir wurscht ;o).

  33. Haaasemann
    29. Juli 2011, 10:54 | #33

    Gut, also Du hast die Abhandlung in Wikipedia gelesen. Allerdings hat das, entschuldige, nichts mit einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Thema zu tun. Aber gut.Das dürfte schon mehr sein, als viele andere hier getan haben.

    Dass Du aber nicht wirklich verstanden hast, worum es geht, zeigt Dein Beispiel des scheuenden Pferdes. Wer hier glaubt, man müsse ausschließlich mit Tierkommunikation auf telepathischem Weg die konkrete Situation bereinigen, hat ganz offensichtlich nicht verstanden, worum es geht.

    Ich gehöre auch zu den Reitern unter den Menschen und es würde mir nicht im Traum einfallen, mich im kritischen Moment ausschließlich auf die telepathische Kommunikation zu verlassen. Ich würde mich selbstverständlich genauso verhalten, wie Du.

    Aber auch Du sagst, Du würdest Gelassenheit ausstrahlen. Und genau das würde ich auch versuchen. Und wenn sowohl meine Körpersprache, meine Lautsprache und auch meine Gedanken einheitlich beruhigend sind, dann werde ich die Situation auch gut auflösen können.

    Ich will hier niemanden missionieren. Wer sich mit der Tierkommunikation beschäftigen mag, gut. Wer nicht, auch gut. Das muss schließlich nicht jeder tun.

    Ich mag nur kein polemisieren über Dinge, die man nie persönlich erlebt hat.

  34. meralla
    29. Juli 2011, 11:04 | #34

    Gutemine :
    Ja, das habe ich: https://www.psiram.com/de/index.php?title=Tierkommunikation

    Und das soll ein Beweis für eine sachliche Auseinandersetzung mit Tierkommunikation sein?? Hm … solch eine abgefahrene Tierkommunikation wie dort geschildert, habe ich persönlich noch nie gehabt … aber ich verstehe, dass ihr solch hanebüchene Aussagen als Basis für eure Beurteilung nehmt. Und gleichzeitig den Anspruch habt, anderen Unsachlichkeit vorzuwerfen. Widerspruch in sich.

    Ich merke, ihr gefallt euch darin, möglichst zynisch alles, was nicht in euer Weltbild passt (dazu der Anspruch, dass es das einzig richtige ist), zu demontieren – zumindest es zu versuchen. Na dann …

  35. HEX
    29. Juli 2011, 11:57 | #35

    Es ist entgegen anderslautender Behauptungen meiner Erfahrung nach nicht so, dass Esowatch versucht, alles zu demontieren, was nicht ins Weltbild passt. Vielmehr scheint es mir so zu sein, dass Sachen, die nur allzu leicht demontiert werden können, da sie auf keiner hinreichend festen Basis stehen, nicht ins Weltbild aufgenommen werden.

  36. 29. Juli 2011, 15:44 | #36

    meralla :

    Gutemine :
    Ja, das habe ich: https://www.psiram.com/de/index.php?title=Tierkommunikation

    Und das soll ein Beweis für eine sachliche Auseinandersetzung mit Tierkommunikation sein?? Hm … solch eine abgefahrene Tierkommunikation wie dort geschildert, habe ich persönlich noch nie gehabt … aber ich verstehe, dass ihr solch hanebüchene Aussagen als Basis für eure Beurteilung nehmt. Und gleichzeitig den Anspruch habt, anderen Unsachlichkeit vorzuwerfen. Widerspruch in sich.

    Ich merke, ihr gefallt euch darin, möglichst zynisch alles, was nicht in euer Weltbild passt (dazu der Anspruch, dass es das einzig richtige ist), zu demontieren – zumindest es zu versuchen. Na dann …

    Ich würde das Beleidigtsein einfach mal lassen. Gibt man bei Google Tierkommunikation ein, wird man mit massig Seiten erschlagen, deren Betreiber allesamt behaupten, telepathisch mit Tieren kommunizieren zu können. Entsprechend ist der EsoWatch Artikel aufgebaut.

    Ich würde vorschlagen, ihr sagt einfach mal, was ihr unter „Tierkommunikation“ versteht, und was diese von z.B. meiner Tierkommunikation unterscheidet. Ich merke z.B. sehr wohl, wenn ein Hund misslaunig oder eine Katze beleidigt ist oder Angst hat, auch ganz ohne absurde telepathische Fähigkeiten zu postulieren.

  37. Gutemine
    29. Juli 2011, 17:29 | #37

    @ merella & haasemann,

    Euere Antworten lassen meinerseits nur den Schluss zu, dass Ihr keine Sachargumente habt. Dem anderen Unseriosität zu unterstellen, anstatt zu erklären, wie Tierkommunikation nach Eurer Meinung funktionieren soll, möglichst mit belastbaren Belegen, überzeugt keinen.

    Übrigens telepathiere ich grad mit meinem Karnickel, dass es doch bitte vom Ladekabel weggehen soll. Ich werde es doch verbal versuchen, sonst ist es hin – also das Kabel…..

  38. Rennpferd
    29. Juli 2011, 19:10 | #38

    Gutemine :
    Übrigens telepathiere ich grad mit meinem Karnickel, dass es doch bitte vom Ladekabel weggehen soll. Ich werde es doch verbal versuchen, sonst ist es hin – also das Kabel…..

    Beim Lesen dieses Beitrags musste ich wirklich lachen. Lustiges Beispiel. Tiefer Ernst.
    Da hast Du Dich wirklich gut mit der Tierkommunikation auseinander gesetzt. Frage:

    Hast Du als Kind, und auch als Erwachsene(r) immer das getan, was Dir jemand sagte? Und warum sollte dann Dein Tier auf Dich hören, wenn es Spaß daran hat, an dem Kabel zu knabbern? So wie ich es verstehe, sagen doch alle Tierkommunikatoren/innen, dass man mit der Methode ein Tier gar nicht erziehen kann!!!! Sie haben doch ihren freien Willen – außer, der ist gebrochen oder sie haben keine andere Wahl.
    Und apropos Pferd: Hat jemand es bei Dir schon mal fertig gebracht, Deine Ängste nur durch gut zureden zu ‚beschwichtigen‘ – oder gar ganz zu beseitigen?
    Veränderung, vor allem Verhaltensveränderungen, kommen nur durch Verständnis.
    Das sagt mir meine Logik allein schon.
    Ich würde hierfür NIE eine Tierkommunikatorin anrufen.
    Außer: ich möchte hinter die Dinge schauen, oder mehr als nur ‚Nein, hör auf damit!‘ zu sagen.
    Diese Diskussion wird zu nix führen.

  39. Gutemine
    29. Juli 2011, 19:30 | #39

    Gegenfrage, worauf reagieren denn Hunde? Ganz speziell Blindenhunde? Wenn Du postulierst, ein Tier ist nicht imstande, im Rahmen der Beziehung zum Menschen nicht zu verstehen, was es darf und was nicht, dann unterschätzst Du Tiere ganz gewaltig. Fast alle Haustiere sind Gruppen-/Herdentiere (außer Goldhamster), die soziales Verhalten lernen können, und das auch zum Menschen.

    Das Karnickel bspw. erkennt an der Stimmlage, dass mir sein Tun nicht passt, und lässt es bleiben. Denn seine Erfahrung besagt, dass ich andernfalls den Besen hole, den es garnicht mag, weil die Borsten stachlig sind. Außerdem weiß es sehr genau, was es darf und was nicht, sonst würde es verbotene Dinge nicht klammheimlich tun.

    Und ja, ein Pferd kann man durch die Stimme beruhigen und durch ruhiges, überlegtes Verhalten. Auch Pferde sind nicht so blöd, dass sie unsere Körpersprache nicht verstehen.

    Tierkommunikatoren sind überflüssig wie ein Kropf, sonders solche, die von Verhaltensbiologie keine Ahnung haben.

  40. Rennpferd
    29. Juli 2011, 20:20 | #40

    Gutemine,
    wie mir schon die Beiträge obendran gezeigt haben, liest Du nur, was Du lesen möchtest, antwortest nur auf das, wozu Dir etwas einfällt.
    Es tut mir leid, wenn Du den Unterschied zwischen Verstehen und handeln aus der Konditionierung heraus nicht verstehen möchtest.
    Aber ja, ich hatte auch nichts anderes erwatet. Es war nur ein Versuch, sich dem Thema GANZ zu nähern und nicht gleich wieder abzubiegen.

  41. 30. Juli 2011, 02:51 | #41

    40Bug

  42. 30. Juli 2011, 11:35 | #42

    .

  43. Suzie
    30. Juli 2011, 17:31 | #43

    So so, ich bin also höchst unsachlich.
    Interessant! Und das mir, die ich nicht nur schon immer Tiere hatte, jahrelang Übungsleiterin auf einem Hupla war, (THS, FH, VPG), mit Trumler, (der viel zu früh starb), aber auch Bloch immer noch gerne diskutier(t)e, verschiedene Seminare verschiedener Kynologen besuchte, jahrelang einen Deckrüden besaß, über zwei Jahrzehnte Mitglied in einem VDH-Rassehundezuchtverein bin, seit einigen Jahren eine behördlich genehmigte Auffangstation für bestimmte Wildtiere habe…, und aktuell einen Hund und eine alte Katze (20 J.) mein Eigen nenne. Meiner Tochter helfe ich mehrmals die Woche bei ihren Pferden. Bodenarbeit, Longentraining…generelle Pflege. Sagte ich schon, dass ich im Sattel groß geworden bin?
    Mir sind also Kummunaktionssignale verschiedener Tiere durchaus vertraut, (ich meine hier nicht Rugaas CS o.ä.), sondern auch Ehtologie etc. Ich schätze z.B. Udo Gansloßer sehr.
    Ich benötige keinen Tierkommunikator, halte es für äußerst unseriös, welche Massen sich – ….“gerne auch via Foto!“ – …damit brüsten, erählen zu können, wie Fifi oder Mieze drauf sind, bzw. was sie so bewegt.
    Dafür reicht gesunder Menschenverstand, Einfühlungsvermögen, gute Fachliteratur, Züchterseminare mit diversen Referenten usw. und gut is.
    Interessant ist auch die Tatsache, dass eine Tierkommunikatorin meiner Bekannten erzählte, ihr Hund wünsche sich mehr Beschäftigung. Allerdings war der Hund auf dem eingesendeten Foto schon lange tot. Es war ein Test!

    Mich nerven die ganzen, Flüsterer, Tierkomminkatoren, Tierpsychologen …und wie sie sich alle nennen mögen…absolut. Jeder kann sich dafür ausgeben und Kohle machen. Feine kleine „Ich-AG“. Was häufig bleibt ist ein Dschungel, in dem der Laie mit seinem Tier so richtig über den Tisch gezogen wird, oder dessen Tier – aufgrund falscher Ratschläge – erst zum Problemtier wurde.

    Wirklich unnötig wie ein Kropf.

    Übrigens: Mein Hund hat mir gerade zu verstehen gegeben, dass er dringend „gassi“ muss. Ich bin also auch „Tierkommunikatorin“.

  44. Suzie
    30. Juli 2011, 17:47 | #44

    Ich weiß nicht, weshalb hier die i- Umlaute nicht funktionieren. Bin nicht betrunken, oder so.

  45. HEX
    30. Juli 2011, 18:25 | #45

    Das mit den Umlauten passiert manchmal. Woran es liegt, weiß ich nicht. Ich war aber mal so frei, es in deinem Beitrag zu korrigieren.

  1. 7. Januar 2011, 13:24 | #1

Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im zweiten und dritten Kästchen

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