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Bioresonanzanalyse (VegaTest) – oder: „Pünktchen, wo bist du?“

Frisch aus der Abzockpraxis berichtet, ein Beitrag, der uns zugespielt wurde:

Jahrelang arbeitete ich in einer Tierarztpraxis, die sich mittels Bioresonanzanalyse (Hier: Haar-Testung) der „Diagnostik“ und auch
„Therapie“ von und durch VegaExpert bediente. Damals hielt ich den Einzug dieses Gerätes für ein Wunder der modernen Wissenschaft. Heute weiß ich, dass es schlicht und einfach Kokolores ist. Scientology lässt grüßen, denn so oder ähnlich funktionieren alle Bioresonanz-Geräte. Ich möchte versuchen zu beschreiben, wie das Ganze in etwa ablief. Es fällt mir allerdings schwer es zu erklären, denn es ist nicht wirklich zu erklären.
Ich probiere es  dennoch.

Ich fungierte damals immer als „Medium“, wenn es den Tierbesitzern aufgrund der Entfernung nicht möglich war, mal eben selbst mit ihrem Tier in der Praxis zu erscheinen. Meist ging diesem verzweifelten Versuch (Bioresonanzanalyse) eine längere Krankengeschichte voraus und etliche Tierbesitzer griffen nach dem vermeintlich letzten Strohhalm.

Sie riefen an, verzweifelt, neugierig, je nachdem in welchem Zustand sich ihr Liebling befand. Und so gut wie allen Personen wurde die Möglichkeit unterbreitet, doch schnellstens Haare einzuschicken, denn… „Wir gehen der Ursache auf den Grund!“
Die Haare, („Bitte keine abgeschnittenen Haare, sondern ausgekämmte oder gezupfte mit Wurzel“), sollten in Alufolie verpackt zugesendet werden. Ich weiß nicht mehr, warum es Alufolie sein musste, aber es war scheinbar wichtig, denn die Tierärztin legte Wert darauf. Und da die Haare nicht einfach so zu testen waren, begann meine Funktion. (Am Tier selbst wurde auch bei
Anwesenheit so gut wie nie getestet, sondern dann immer am Besitzer, da die Tiere erfahrungsgemäß nicht lange genug still hielten.) Und auf den Akupunkturpunkt kommt es schließlich an!

Wir bekamen also die Haare nebst Begleitschreiben mit Anamnese, vorheriger Medikation/Therapie, oft noch mit Foto des meist vierbeinigen Patienten (es war nur einmal die Feder eines Papageien dabei) zugesendet und das Procedere, das dann folgte, sah bei uns in der Praxis so aus:
Bevor es losging, musste erst mal eine Karte vom Medium – also von mir – erstellt werden, welche dann allerdings mehrmals, meist wochenlang, für verschiedene Tests von verschiedenen Tieren verwendet werden konnte, es sei denn, ich war zwischendrin mal erkältet. Mit dieser Karte, genannt Si-Card, wurden meine gesundheitlichen Informationen auf Magnetstreifen gespeichert. Die Karte wurde im dafür vorgesehenen Schlitz des Gerätes, rechts oben, hinein gesteckt, während ich eine Handfläche unterhalb auf die Muldenfläche (ausgestanzte Löcher) auflegte. Dieser Vorgang der Speicherung dauert ca. 2 Minuten und das Gerät piepte, wenn es fertig war. Die Karte kam dann in einen metallenen, dafür vorgesehenen Kartenhalter (Zubehör), der durch zwei Ausbuchtungen unterhalb in die Löcher des Gerätes gesteckt wurde. Die auf der Karte enthaltenen „Informationen“ Schwingungsmuster) meines Organismus wurden dann irgendwie umgekehrt/aufgehoben, bzw. neutralisiert.

Dann musste der Akupunktur-Punkt gefunden werden. In der Regel wurde dieser in der Handinnenfläche gesucht, zumindest war das so bei uns in der Praxis. Der Ausschlag der Skala von VegaExpert (0 – 100) darf nicht viel unter 80 liegen, wenn er zu hoch ist (Pfeifton sehr schrill), ist es aber auch verkehrt.
Hat man nun schnell sehr kalte Hände, so wie ich, ist es gar nicht so leicht. Dieser komische Ton hörte sich mitunter an, als wäre ich kurz vorm „abnibbeln“. (Nicht piep…sondern „pääärb“) Es musste dann weiter gesucht werden. Wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich heute noch einen Lachanfall, weil ich mich im Geiste, nach Aufforderung der Tierärztin, in die Hände klatschen sehe.
Mit Hilfe von in die Hände klatschen und der eventuellen weiteren Manipulation (an einem Knopf des Gerätes drehen, aber bloß nicht zuviel !) – anders kann ich es nicht nennen – wurde die „magische“ 80 dann irgendwann in etwa erreicht. Daraufhin wurde das Gläschen mit den Haaren (Testsubstanz) in eines der Löcher des Gerätes gesteckt. Aus Schusseligkeit hatte die Tierärztin den Originalbehälter irgendwann zerbrochen, aber das machte nichts. Plastikbecherchen leiten anscheinend auch irgendwie.

Das Gerät, welches wir hatten, sah so aus:

Ich hielt dann das runde Metallteil mit der linken Hand fest umschlossen und die Tierärztin hielt den Akupunktur-Stift, mit abgerundeter Spitze, in ihrer Hand und traktierte damit meine rechte Handinnenfläche. Oft dauerte es länger, einen passenden Punkt zu finden, deshalb versuchten wir es wahlweise auch mal mit meiner linken Hand und ich hielt den „Metallknochen“ eben in der anderen Hand. „Pünktchen, wo bist Du?“, höre ich sie heute noch rufen. Und hin und wieder wurde ich, wenn es so gar nicht klappte mit dem Akupunkturpunkt, „energetisch“ aufgeladen. Sie hielt dazu den Aku-Stift meist am Nagelbett meines Daumens und es floss dann etwas Strom in meinen Körper (mal mehr, mal weniger.)  „Sagen sie mir, wenn es anfängt zu bizzeln!“, was es dann auch irgendwann tat. Es war unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Oft konnte damit mein schlappes „Ich“ etwas aufgepeppt werden und der Piep-Ton hörte sich dann wieder weniger qualvoll an, sprich es passte. Bei Unterbrechung eines Tests, z.B. wegen eines Notfalls, wurde der Punkt schnell mit einem Kugelschreiber markiert. Es stellte sich aber so gut wie immer heraus, dass der später „streikte“ und ein neuer Punkt gesucht werden musste. Manchmal funktionierte es gleich mehrere Tage nicht, was dann einen enormen psychologischen Druck nicht nur auf die Ärztin (Besitzer wartet ja aufs Ergebnis), sondern auch auf mich ausübte. Die dann gestellten Fragen hinsichtlich meines Schlafverhaltens oder meines monatlichen doch hoffentlich störungsfreien Zyklus, aber auch nach häuslichem Ärger fand ich voll daneben. Ich beschwerte mich aber nicht. Denn mir wurde mal bei einer geäußerten Kritik in anderer Sache mitgeteilt: „Sie kennen doch den Spruch: „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!, oder?“

Also hielt ich lieber den Mund. Schließlich saß eines Tages die hauseigene Putzfrau auf meinem Platz und hielt ihr Händchen hin. Ich gönnte es ihr nicht nur (putzen ist anstrengend!), sondern war froh, dass ich mal eine Auszeit hatte. Aus dem Schneider war ich immer, wenn das zu testende Tier Antibiotika bekommen hatte, denn das unterdrückte angeblich die Symptome und brachte somit
die Resonanz durcheinander.

Aber weiter.
Da in so einem Gerät laut der Tierärztin mehrere Tausend Parameter vorhanden sind, muss das Ganze natürlich irgendwie eingegrenzt werden. In Kopf, Brust,  Bauch, Extremitäten, – Bereich usw. je nach der Krankengeschichte bzw. den Symptomen des zu testenden Tieres.
Die einzelnen Bereiche dröseln sich in weitere auf. Beispiel Kopf = Kleinhirn, Großhirn, Nerven, usw. oder aber Zähne, Augen, Kieferbereich etc. Dafür gab es das Display, man sah immer, woher man kam und wohin man wolle, oder so ähnlich.

Beispiel Allergie:
Das fängt bei Umwelt, z.B. Hausstaub an, geht über Nahrungsmittel wie Weizen, Mais usw. und hört bei Pestiziden oder Insektiziden noch lange nicht auf. So gut wie alle Tiere hatten laut VegaExpert irgendeine Allergie, die es zu behandeln galt.

Anhand der Skala und des Pfeiftons während des Drückens mit dem Akupunkturstift auf die Handinnenfläche erkennt man dann, ob das Gerät etwas gefunden hat, nämlich immer dann, wenn der Zeiger wieder die magische 80 erreichte und ein schöner satter Piep-Ton zu hören war. Meistens notierte das Gerät selbst, was es gefunden hatte, es merkte sich also die pathologischen Störungen im Organismus des Tieres, aber hin und wieder hatte die Tierärztin auch etwas nachhelfen müssen, wenn es nicht ganz eindeutig piepte. Via Tastendruck am Gerät wurde dann manipuliert und somit dem Metallkasten auf die Sprünge geholfen.

Dann wurde das passende „Medikament“ abgefragt. Globuli in Fläschchen oder Röhrchen wurden in die dafür vorgesehenen Löcher oder aber einfach auf das Gerät gestellt, je nachdem wie groß die Behälter waren. Bei Nosoden-Ampullen war das einfacher, sie passten gut in die Löcher hinein. Pillenpackungen mit Inhalt wurden auch hin und wieder einfach draufgelegt.
Schlug der Zeiger dann bei 80 oder leicht höher aus, war es das richtige Mittel, war der Pfeifton hingegen zu schrill „piiiuu“, dann schied es aus. „Pääärb“ war immer schlecht! Natürlich hat so eine homöopathisch arbeitende Tierärztin bestimmte Mittel im Kopf, die in Frage kommen konnten. Das Gerät „sicherte“ das Ganze aber angeblich ab.

Dann wurde der vom Gerät gespeicherte Quatsch ausgedruckt, ein Befundbericht geschrieben und dieser per Brief oder Fax an den Besitzer gesendet. Parallel dazu wurden die Globuli, Ampullen etc. nebst Dosierungsanleitung von mir eingepackt und nach Feierabend zur Post gebracht.

Kleine Anmerkung: Wurden Bachblüten getestet, wurde jedes einzelne Fläschchen nacheinander in die Mulde des Gerätes gesteckt. Ich hatte dann nach Austestung die Aufgabe, drei Tropfen von X oder Y in ein leeres kleines Gläschen zu träufeln, zum Wasserhahn zu gehen und das Gläschen aufzufüllen. Kein destilliertes Wasser !

Und war ein bestimmtes vom Gerät gefundenes „Medikament“ nicht in der Praxis vorrätig, was durchaus mal vorkam, dann wurde die Information dieses Mittels,  welches das Gerät ebenfalls tief drin gespeichert hat, auf eine neue unbeschriebene Si-Card „transformiert“. Das Gerät beherbergte anscheinend mehrere Hundert, vielleicht sogar Tausend „Einzelmittel-Informationen“.

Und so liefen dann mitunter deutschlandweit Tiere mit einem zurechtgeschnittenen Kärtchen, Magnetseite dem Körper zugewandt, und mit Tesafilm an Halsband oder Halfter festgeklebt, durch die Gegend. Bei Katzen sollte die Si-Card für mehrere Stunden täglich unter den Lieblingsplatz (Deckchen, Körbchen usw.) liegen.

Als meine Tochter wegen gesundheitlicher Probleme mal netterweise gratis von der Tierärztin getestet wurde, bekam sie anschließend eine Si-Card mit Informationen eines Mittels, welche sie in den BH stecken und mehrere Stunden täglich da belassen sollte.
Wir lachen heute noch Tränen, wenn wir daran zurückdenken. Bewirkt hatte das Kärtchen damals nichts, sondern nur eine Ernährungsumstellung nach der Ernährungsumstellung. Oder anders formuliert: Sie aß wieder, was ihr schmeckte und nicht nur das, was so total gesund war.

Dennoch denke ich nicht nur amüsiert an die Zeit zurück, da mein Haustier eines Tages schwer erkrankte, mehrere Testläufe durchgeführt und die vermeintlich passende „Medikation“ ermittelt und gestartet wurde. Doch es funktionierte nicht. Die angebliche Erstverschlimmerung dauerte wochenlang an (mal stärker, mal weniger stark), und trotz erneuter Tests und anderer ermittelter Globuli verschlechterte sich der Zustand zusehends. Ein paar Wochen später fuhr ich schließlich heimlich mit ihm in eine Veterinärklinik und ließ es gründlich durchchecken. Es stellte sich dort eine sehr ernsthafte Erkrankung heraus, die mit dem, was VegaExpert ermittelt hatte, nicht viel gemeinsam hatte. Der tatsächliche Befund war um ein Vielfaches schlimmer. Das Leben meines Tieres hing damals nur noch an einem seidenen Faden, es wäre wenig später qualvoll gestorben. Es bekam daraufhin EB-Medikamente, die bis zu seinem Tod verabreicht werden mussten, und es hatte innerhalb kürzester Zeit und bis zum Schluss wieder eine schöne, leidensfreie Lebensqualität. Ich machte noch bis zu meinem Ausscheiden aus der Praxis gute Miene zum bösen Spiel und hielt weiterhin brav meine Hand für die Tests von irgendwelchen kranken Tieren hin. Und immer mit einem schlechten Gewissen. Aber ich verdiente, neben anderen Praxistätigkeiten, ja auch mein Geld damit. Ja, ich weiß, es ist ein kläglicher Versuch mein damals unkritisches und dummes Verhalten irgendwie zu erklären. Ich kann nur sagen, dass sie Tierärztin war, und ich ihr glaubte und vertraute, bis es eben um mein eigenes Tier und dessen Leben ging.

Diese wirklich schlimme Sache brachte mich nicht nur dazu, kritische Veröffentlichungen über diese angebliche Diagnostik zu lesen, sondern ich fing auch an, alles über Homöopathie regelrecht aufzusaugen.
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass VegaTest bzw. Bioresonanzanalyse teurer Blödsinn ist, und Homöopathie, wenn überhaupt, nur über den Placebo-Effekt wirken kann. Vermeintliche Heilungen, bei denen ich Augen- oder Ohrenzeuge wurde, waren nichts weiter, als Spontanheilungen oder natürliche Regeneration. Spart das Geld von 90,– – 140,– Euronen (das waren die Preise damals) und werdet ein wenig kritischer. Vernünftige Diagnostik und evidenzbasierte Medizin sind das A und O.

  1. 2. Oktober 2010, 17:30 | #1

    Dieses Gerät erinnert mich irgendwie an das E-Meter von Scientology.

  2. Robert
    2. Oktober 2010, 17:49 | #2

    zumindest das tatsächliche Funktionsprinzip (Widerstandsmessung zwischen den Elektroden, bzw Hautwiderstandsmessung) ist das gleiche.

  3. T-M
    2. Oktober 2010, 19:16 | #3

    Hm, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Stand das so ähnlich schon mal im Forum?

  4. 71hAhmed
    2. Oktober 2010, 19:42 | #4

    Ich wüsste ja gerne, ob die gute ?Tierärztin? selber Tiere hält und sie auch mit diesem Quatsch traktiert. Und ob dass nicht schon unter Tierquälerei fällt.

    @ T-M: So Quatsch haben wir doch reihenweise im Forum und im Wiki, für Menschen, Tiere, Häuser mit Geräten, Pendeln und Karten.

  5. Walter Richter
    2. Oktober 2010, 20:02 | #5

    So ein „diagnostischer“ Unfug sucht seinesgleichen! Das Tiere durch so einen Mist fast bei drauf gehen schlägt dem Fass den Boden aus. Haare kranker Tiere durch die Gegend zu schicken um dann über ein „Medium“ eine Diagnose zu (er)finden ist unvorstellbar frech. Eine Schande für den Berufsstand Tierarzt !

  6. Suzie
    2. Oktober 2010, 20:54 | #6

    In Tierforen wird immer häufiger von Tierbesitzern für dieses Diagnoseverfahren Werbung gemacht. Und einige erzählen von Verbesserungen des Krankheitsbildes nach so einer Analyse bzw. der nachfolgenden hom. Behandlung. Dass dafür in Wirklichkeit ganz normale Spontanheilungen oder aber der Placebo-Effekt verantwortlich ist, wollen die einfach nicht wahr haben. Und oft ist diese Verbesserung auch nur kurzfristig, denn wenn man ein paar Wochen später die Krankengeschichte von „Fiffi“ oder „Minka“ liest, oder mal nachfragt, wie es dem Tier inzwischen so geht, stellt sich heraus, das es immer noch nicht gesund ist, oder an anderen Krankheiten leidet. Meiner Meinung nach nicht selten eine Folge von ursprünglich falscher Diagnose und versäumter vernünftiger Therapie. Eine Tierarzt, der das Tier gar nicht zu Gesicht bekommt und aus der Ferne drauf los therapiert, ist einfach verantwortungslos.

    Die Besitzer haben alle zuviel Geld! Die Tierärzte und Tierheilpraktiker, die so arbeiten, freut es natürlich!

  7. Robert
    2. Oktober 2010, 21:13 | #7

    Das Gerät, um das es geht ist dieses hier:

    https://www.psiram.com/de/index.php?title=Vega-Test

  8. T-M
    2. Oktober 2010, 21:32 | #8

    @71hAhmed
    Ja, derartiger Kram ist häufig Thema im Forum, aber mir kam auch die Formulierung teilweise irgendwie bekannt vor. Naja, spielt auch keine Rolle.

    Ich denke nicht, dass die Tiere Probleme mit dem Quatsch haben, bei der „Diagnose“ sind sie ja gar nicht anwesend und ob sie z. B. ein paar Globulis futtern dürfen dürfte ihnen egal sein. Unschön wird es nur, wenn die Tiere leiden müssen, weil sie krank sind und nicht richtig behandelt werden (wie ja auch in diesem Artikel beschrieben).

  9. 4schuhe
    3. Oktober 2010, 02:18 | #9

    mit knochen würfeln is wohl ähnlich sicher

  10. Skepsis
    3. Oktober 2010, 12:07 | #10

    Ach, der Quatsch lässt sich auf allen Humbug, den es gibt, übertragen. Ich hatte mal eine Freundin, die ein Pferd hatte. Diese Pferd wurde hauptsächlich homöopathisch behandelt. Und sie schwor auf die Ergebnisse. Nicht nur sie, sondern die Mehrheit derjenigen (hauptsächlich Frauen), die in dem selben Stall ihre Tiere hatten.

    Der Quatsch machte aber da nicht halte: In regelmäßigen Abständen war ein neuer Tierarzt und/oder Hufschmied der ‚Geheimtipp‘ im Stall. Jeder wurde als wahrer Messias empfangen, um nach ein paar Monaten doch wieder ersetzt zu werden (teilweise durch einen ihrer Vorgänger). Am Unglaublichsten waren die Futtermarotten: Wenn man durch den Stall ging und an den einzelnen Boxen an den Tafeln schaute, was die Besitzer dort für Fütterungsvorschriften angaben, konnte man nur vom Glauben abfallen: Was es dort alles an Müslisorten, Almheu und -silage und Dosierungen an homöopathischen Mittelchen und was weiss-ich-nicht-alles gab und natürlich für Unsummen von den Besitzern selbst besorgt wurde. Nun bin ich auf einem Bauernhof aufgewachsen und mein Vater hatte auch Pferde, die teilweise noch zum Arbeiten eingesetzt wurden und mit denen ich auch gearbeitet hatte und es zu diesem Zeitpunkt auch noch (unregelmäßig) tat. Während ich bei Arzt, Hufschmied und sogar Homöopathie meine Klappe hielt (ich war sehr verliebt) konnte ich bei diesem Fütterungsschwachsinn doch auf Dauer nicht ohne Kommentar darüber hinwegsehen. Meine Erfahrung war aber eingebildet, wenn es um die Mehrheit des Bekanntenkreises meiner Freundin in dem Stall ging. Am Schluss hatte ich mehr oder minder Hausverbot da bzw. bestimmte Leute verließen demonstrativ das Reiterstübchen, wenn ich auftauchte…Witzige Randbemerkung: Der Stallbesitzer bat mich unter vier Augen wirklich freundlich darum, nichts mehr zu sagen. Er könne mir zwar nur aus ganzem Herzen nur zustimmen, aber er sei eben auf die Vermietung seiner Boxen angewiesen.

    Gruß

  11. BA
    3. Oktober 2010, 12:55 | #11

    Das ist ja wirklich unfassbar! Ich verstehe die Tierbesitzer nicht, die ohne zu hinterfragen oder sich „schlau“ zu machen, solchen Methoden vertrauen!
    Der Bericht ließt sich wie ein Auszug aus einem science fiction Buch. Und sowas wird den Ahnungslosen als Medizin und Diagnostik verkauft. Ich finde es daher sehr gut, dass an dieser Stelle immer wieder Aufklärung betrieben wird. Vielen Dank!

  12. nihil jie
    3. Oktober 2010, 16:08 | #12

    obwohl, wenn sie die haare wirklich untersuchen würden… mikroskopisch, chemisch, oder gar auch chromatographisch, könnten sie vielleicht eine menge über die ernährung des tieres herausfinden, aber auch etwas über seine vorgegangenen krankheiten.
    aber nein… sie schicken die haar durch die gegend um dann quasi ein „pendel drüber wirbeln zu lassen“ *ggg ich frage mich wirklich wie hohl muss man denn wirklich sein um an so was zu glauben, damit meine ich menschen die darauf rein fallen… und wie skrupellos und kriminell muss man denn sein um andere damit ab zu zocken, damit meien ich so manchen esoterischen tierarzt, aber auch andere scharlatane aus anderen eso gebieten.

  13. nihil jie
    3. Oktober 2010, 18:01 | #13

    nachtrag:

    ich nehme mal diesen satz zurück…

    „ich frage mich wirklich wie hohl muss man denn wirklich sein um an so was zu glauben, damit meine ich menschen die darauf rein fallen“

    ich habe mir mal vorgenommen die opfer nicht mehr zu verhöhnen… da ich aber noch am anfang mit der umsetzung bin, habe ich es noch nicht ganz im griff 😉 aber das wird schon….

  14. Sarah-Li
    3. Oktober 2010, 20:06 | #14

    ich habe mir mal vorgenommen die opfer nicht mehr zu verhöhnen… da ich aber noch am anfang mit der umsetzung bin, habe ich es noch nicht ganz im griff 😉 aber das wird schon….

    Ist vielleicht keine so schlechte Idee und ich würde mir wünschen, dass auf so etwas generell mehr geachtet wird. Ich finde es zwar auch außerordentlich dämlich, was der Esomarkt permanent auswirft, aber habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute einfach sehr, sehr oft gar nicht wissen, dass solche Sachen der letzte Humbug sind. Es herrscht einfach ein enormer Vertrauensvorschuss in Ärzte und oft auch Heilpraktiker (oftmals auch schon deshalb, weil die Leute denken, Heilpraktiker wären einfach Ärzte mit einer Zusatzausbildung – mir gings da vor gut 10 Jahren noch ähnlich und ich sehe in meiner Familie, wie wenig Wissen bei sowas bei Otto Normalverbraucher tatsächlich da ist..). Klar ist es frustrierend, zu sehen, wie die Leute reihenweise drauf reinfallen, aber dann sollten wir unseren Unmut weniger gegen die Kunden als eher auf die Anwender lenken. Man sollte niemandem vorwerfen, auf etwas reinzufallen und daran zu glauben.

    Zum Artikel: Ich kann mir gut vorstellen, dass die betreffende Tierärztin selbst ebenfalls völlig von ihrer Methode überzeugt war. Warum darf so ein Kram eigentlich überhaupt auf den Markt? Müssen für solche Dinge nicht theoretisch erstmal Wirksamkeitsnachweise gebracht werden, bevor sie in einer Praxis (!) eingesetzt werden dürfen? Oder liegt sowas rein im Ermessen des Arztes…?

  15. The_Vanguard
    4. Oktober 2010, 09:11 | #15

    Irgendwie hätte ich ja Lust dazu, einen Werbespot für dieses Ding zu machen…

    Trommeln und ums Feuer herum tanzen? Das muss nicht mehr sein, denn jetzt gibt es VegaExpert!
    Dieses Wunderwerk garantiert nicht-schulwissenschaftlicher Forschung nach atlanteanischem Vorbild unterhält konstant multiphasische Hochgeschwindigkeitsverbindungen zur spirituellen Infosphäre und kann dabei aus über 1600 Geisterdialekten übersetzen (Upgrade für Dämonen und Aliengeister separat erhältlich). Erstmals lassen sich so feinstoffliche Energieschwingungen auf praktische Magnetmedien (natürlich lunar gereinigt) inskribieren, ganz ohne die lästigen alchemischen Bleidämpfe. Also, tun sie ihrem spirituellen Botschafter aus dem Tierreich etwas Gutes – im nächsten Leben könnten sie an seiner Stelle sein.

    VegaExpert – Schamanismus zeitgemäß erleben!

  16. 4. Oktober 2010, 10:01 | #16

    @Sarah-Li: Bei dem Quacksalberkästchen wird es sich wohl um ein Medizinprodukt der Klasse 1 handeln, die brauchen gerade mal ein GS-Zeichen, dass sie elektrisch keine Gefahr darstellen, irgendeinen Wirksamkeitsnachweis: Vergiss es …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinprodukt#Risikoklassifizierung

    @The_Vanguard: LOL!

  17. Horstibaer
    4. Oktober 2010, 10:07 | #17

    Genau. Diese Tests ziehelen nur darauf ab sicherzustellen dass die Geräte keine Gefahr darstellen. Da gehts um Isolierung und EMV-Stöhrungen. Was das Ding eigendlich macht ist egal. Daher würde ich als Entwikler da am besten garnichts einbauen.
    Aber ich glaube, mit dieser Idee ist mir ein gewisser Hahnemann zuvorgekommen 😉

  18. Picard
    4. Oktober 2010, 10:45 | #18

    Nach meiner Auffassung ist dieser Artikel vor allem deshalb bemerkenswert positiv zu betrachten, da der/die Autor/in aus seiner/ihrer Geschichte nicht nur gelernt hat, sondern auch den Mut aufgebracht hat, das hier kundzutun.

    Es wäre interessant zu wissen, ob diese Ärztin wirklich so naiv davon überzeugt ist, was/wie sie praktiziert, oder aber nach dem berechnenden Prinzip verfährt, solange es dem Tier nicht schadet, hilft es wenigstens meinem Geldbeutel.

    Wie auch immer sind einer Fehldiagnose und einer daraus resultierenden Falschbehandlung Tür und Tor geöffnet und schaden letztendlich dem Tier, wie das der/die Verfasser/in dieses Artikels aus eigener Erfahrung auch geschildert hat.

    Es handelt sich hierbei wohl um eine moderne Variante der Quacksalberei.

  19. 4. Oktober 2010, 11:20 | #19

    Picard :

    Es wäre interessant zu wissen, ob diese Ärztin wirklich so naiv davon überzeugt ist, was/wie sie praktiziert, oder aber nach dem berechnenden Prinzip verfährt, solange es dem Tier nicht schadet, hilft es wenigstens meinem Geldbeutel.

    Ich kenne diese Ärztin nicht, aber üblicherweise läuft sowas nicht nach dem Motto „So, ich bescheiß jetzt mal Leute“ ab. Es ist vielmehr meist ein schleichender Prozess, es ist nicht verboten, die Leute wollen es z.T., man kann einfach Geld damit verdienen usw. Damit werden Bedenken, die wohl die Meisten unbewusst haben, schön wegrationalisiert. Darin sind wir ja als Menschen oft Meister.

  20. nihil jie
    4. Oktober 2010, 12:15 | #20

    @Sarah-Li

    nanu… wenn man sich an die fahnen schreibt aufklärung zu betreiben ist es für die opfer keine grosse hilfe wenn man sich über sie lustig macht 😉 da möchte ich dann schon lieber, dass die leute hierher gerne kommen und lesen. und das funktioniert nur schlecht wenn man auch die opfer „befällt“. es ist sehr leicht sich über menschen lustig zu machen bloss man sollte schon abwegen wen es treffen soll. belustigung ist auch eine art kritik… aber die sollte man den hauptdarstellern zukommen lassen nicht deren opfern. ich denke, dass die opfer eigentlich mehr seelische unterstützung brauchen als je zu vor… schliesslich brechen für so manch einem ganze weltbilder zusammen wenn sie da aussteigen. und wenn sie noch nicht ausgestiegen sind… vielleicht hadern sie schon mit sich selbst.
    naja… wie gesagt… ich habe mir was vorgenommen was ich zukünftig eher sein lassen werde. wenn es mir dennoch raus rutscht werde ich es korrigieren müssen. die sache hier ist mehr wert als mein blosses vergnügen… ach eigentlich viel zu ernst 😉

  21. Suzie
    4. Oktober 2010, 12:53 | #21

    @ nilhil jie

    Ich denke, es richtet sich vor allem danach, wie die Ahnungslosen (Opfer) auf Kritik an der Sache (Bioresonanz, Homöopathie, etc.) reagieren.
    Wenn da ein: „Wer heilt hat recht“, o.ä. Geschwurbel kommt, sehe ich keine Veranlassung sie zu schonen, denn sie schonen mich ja auch nicht mit ihren albernen Plattitüden. Dieses „Es gibt noch mehr zwischen Himmel und Erde-Geblubber“ nervt mich extrem.
    Und ich glaube, dass Ärzte/Tierärzte/Heilpraktiker sich doch vorher ein wenig mit der Sache vertraut machen, bevor z.B. so ein teures Gerät angeschafft wird. Und da werden sie mit Sicherheit auch auf Kritik gestoßen sein. Und dann gibt es m.E. zwei Möglichkeiten: Sie glauben trotzdem, dass das eine bahnbrechende Erfindung ist, und halten die Kritiker alle für doof, oder sie haben zwar nun Zweifel und können sich denken, dass die Erfindung in Wirklichkeit keine grandiose ist, aber erkennen, dass sich damit eine schöne Stange Geld verdienen lässt. Bei diesem angeblichen Analyse-Verfahren tippe ich auf letzteres.

  22. nihil jie
    4. Oktober 2010, 18:43 | #22

    @Suzie

    natürlich Susi… ich will ja auch nicht aufhören zu streiten oder zu kritisieren. und dich bin auch nicht nicht durchgehend der meinung, dass kritik schonend und konstruktiv sein muss. ich möchte mir bloss meine fiese art und weise die ich an den tag legen könnte schon besser einteilen. es hängt auch von dem gegenüber ab. wenn ich merke, dass das gegenüber mich versucht zu demontieren und lächerlichkeit aus zu liefern, dann „schlage“ ich natürlich mit voller härte zurück.. ich wäre dumm wenn ich es nicht täte. aber das betrifft hauptsächlich auch fälle die sich nicht im netz abspielen. hier im netz kann ich den kontrachenten auch einfach hängen lassen wenn es mir zu viel wird und nicht mehr antworten. ich gehöre auch nicht zu den menschen die versuchen dinge bis zum erbrechen aus zu diskutieren. oft ist es nicht wert. ausser dem trifft man sich oft nicht nur ein mal hier 😉
    dennoch… bisschen mehr mitleid und mitgefühl sind keine schlechte eigenschaften. nicht dass ihr jetzt denkt dass ich auf meine alten jahre religiös geworden bin *tztzz nein nein… das nicht. meine einstellung gegenüber der esoterik und seltsamen religiösen treiben ändert sich dadurch nicht.. die ist nach wie vor äusserst kritisch und ablehnend. aber ich teste gerade eine andere art der kommunikation 🙂 mal sehen ob sie irgend welche früchte trägt.. ich kann es ja auch sein lassen wenn es überwiegend sinnlos wird.

    so und nun ist mein bedarf an rechtfertigungen zu genüge gedeckt… 😉

  23. Skepsis
    4. Oktober 2010, 20:06 | #23

    @ nihil jie:

    Die Sache mit der Kritik ist so eine Sache…Ich habe oben diese Pferdestallgeschichte deswegen etwas ausführlicher geschildert, weil sie für meine Erfahrung exemplarisch ist: Wenn ich der Meinung bin, dass das Gegenüber ‚offen‘ ist dann bemühe ich mich um Faktenvermittlung, ohne das Gegenüber persönlich anzugreifen. Leider ist es sehr oft so, dass es sehr schnell in die Richtung ‚mehr-Dinge-zwischen-Himmel-und-Erde‘, ‚wer-heilt-hat-Recht‘ oder ‚die-Wissenschaft-lag-so-oft-falsch‘ hinausläuft und man sich mit allen Mitteln an die einfachen Wahrheiten der Globuli, Bioresonanz etc klammert. Und dies beileibe nicht bei schwerwiegenden Erkrankungen, die schon jahrelanges schweres Leiden hinter sich oder sogar den Tod vor Augen haben. Leider ist meine Geduld dann auch schnell erschöpft.

    Eine andere Anekdote dazu: Ich bin auf dem platten Land aufgewachsen. Im Nachbarort hatte vor ca. 15 Jahren ein ‚Wunderheiler‘ einen Nebenraum einer Kneipe für mehrere Tage gemietet und dort seine Dienste angeboten (die Leistungen umfassten etwas in der Richtung ‚Vitalpunktstimulation‘ und ‚energy balancing‘. Den Namen hatte ich nicht mitbekommen, da ich nur noch sporadisch zu Hause war). Das Ergebnis des Ganzen? Nicht nur wurde ein Nachbarn meiner Eltern in einer Sitzung von seinem jahrelangen Rückenleiden kuriert, nein, der Besuch dieses ‚Heilers‘ hat ihn auch vor dem Rollstuhl bewahrt. Woher ich das weiß? Von besagtem Nachbarn. Woher er das weiß? Von besagtem Wunderheiler (O-Ton Nachbar: Wäre ich nur eine Stunde später gekommen wäre ich querschnittsgelähmt gewesen). Und an dieser Meinung hielt er bis zu seinem Tod vor wenigen Jahren fest. Auch das seine Rückenschmerzen wie weg geblasen seien wurde fleißig weiter erzählt TROTZ der Tatsache, dass er kurz darauf (1 oder 2 Jahre später) an den Bandscheiben operiert worden werden musste….

    Gruß

  24. Fudge
    8. Oktober 2010, 11:50 | #24

    Praktiziert diese TA noch??? Nach diesem Bericht glaube ich nicht, dass die TA so blauäugig war/ist und selbst an diesen Humbug glaubt. Schliesslich hat die ja auch mal Veterinärmedizin studiert! Tja einen Hypokratischen Eid müssen Veterinär Mediziner ja nicht ablegen… also warum Skrupel haben… abzocken und den eigenen „Finanzhaushalt“ (noch mehr) aufzubessern scheint legitim zu sein! Aber auch TA legen einen Eid ab: Eidesformel: „Wir werden alles tun, um die zu behandelnden Tiere von ihrem Leiden zu erlösen, aber sie nicht unnötig quälen.“ Kann man auch wieder wie Kaugummi ziehen. Traurig finde ich, dass die Halter der Patienten durch diesen Mist, den die da verbockt (kann mir nur wünschen, dass sie genug Penunze angehäuft hat um in den Ruhestand zu gehen….) so verarscht werden. Kann nachvollziehen, dass sich viele noch an einen letzten Strohhalm klammern, denn schliesslich sind unsere Tiere ja Familienmitglieder.
    Eine entfernte Bekannte von mir lässt sich auch gerade zur Tierheilpraktikerin ausbilden.
    Hat sich aus der Türkei einen Hund andrehen lassen… anders kann ich es nicht ausdrücken, der traumatisiert (ich nenne es lapidar mal psychisch gestört) ist. Ich habe diesen Hund kennen gelernt und wenn ich auch selbst kein Hundebesitzer bin, darf ich nachdem was ich mit diesem Hund „erlebt“ habe, das eben geschriebene behaupten. Statt den Hund in erfahrene Hände zu geben und therapieren zu lassen… zumindestens versuchen, schwört sie auf die Homöopathie. Verabreicht im Kügelchen, denn bei den aus der Türkei stammenden Hunden, viele sind ebenfalls traumatisiert, haben die ja auch geholfen. Sagt jemand…. Vermutlich die Dame, die die Tiere aus der Türkei vermittelt…. Ich habe nicht näher nachgefragt. Gefragt habe ich, ob sich denn die Angstzustände gebessert haben. Nein. Aber so was dauert. Hm, mit Globoli vermutlich das ganze Hundeleben lang. Armes Tier, armer Halter und die Leute die auf den Hund treffen tun mir leid. Mich eingeschlossen. *grins*

    Fudge

  25. Maik
    12. Oktober 2010, 14:31 | #25
  26. 12. Oktober 2010, 15:55 | #26

    Wir verkaufen doch nix. Darum können wir relativ übereinstimmend mit der Realität agieren.
    https://www.psiram.com/de/index.php?title=Wer_heilt_hat_Recht

    Zum Thema „altes Wissen“, hatten wir doch alles schon:
    https://blog.psiram.com/?p=337

  27. Skepsis
    12. Oktober 2010, 16:24 | #27

    Maik :
    Mal sehen wie lange man euch den Mist noch abkauft.
    ….

    Jajajajaja. So wie ich die Esowatcher kenne ist das Thema schnell erledigt: Leg ein lukrativeres Angebot als das der pharmamafiaverbrecherkleinehundetreterbande auf den Tisch, und dann wird hier demnächst das hohe Lied des ewigen Lebens nach Hildegard von Bingen et al gepfiffen werden.

    Gruß

    PS: Weiterer Beleg für die miese Qualität der Wikipedia: Im HvBingen-Artikel ist ein Todesdatum angegeben 😀

  28. shitforall
    13. Oktober 2010, 06:44 | #28

    @Maik
    Super Maik,
    bis heute habe ich noch keinen Menschen kennengelernt, der mich nur von irgend etwas geheilt hätte! Als ich mir den Zeigefinger durch Unachtsamkeit mit der Säge gekürzt habe, hat mir ein iranischer Arzt die Wunde gesäubert, die Ränder beschnitten, zusammengenäht dann hat sich mein „Geist“ erinnert, dass die Hautlappen zusammenwachsen sollen, da ich sonst nichts angreifen kann! Dieser mein „Geist“ hat das hervorragend gemacht. Der Arzt hat gestaunt, wie schnell bei mir Wunden heilen! Das war schon immer so. Das ur-uralte Wissen aus evolutionärer Vergangenheit ist in den Zellen vorhanden und wird halt pro Generation angepasst und weitergegeben! Ein guter Arzt stellt eine gute Diagnose und gibt eine Empfehlungab. Der Körper heilt sich selbst, solange nicht für ihn unbekannte Viren und so Zeugs da ist, was er nicht kennt, da ist Nachhilfe sehr gut!!!Auch Impfen ist ein gutes Training für unser Heilsystem (Immunsystem).
    Spar dir ganz einfach deinen geistigen Schrott und Mist!!!

  29. Suzie
    14. Oktober 2010, 17:02 | #29

    @ Maik,

    was hat dein Kommentar mit einer Bioresonanzanalyse (hier: Haar-Test bei Haustieren) zu tun?
    Hast du irgendeinen Beleg dafür, dass dieser Kasten Krankheiten findet, das Kärtchen mit Magnetstreifen heilen können, oder das die von diesem „Diagnosegerät“ ermittelten Globuli heilen können?
    Anhand dieses Beispieles wurde deutlich gemacht, das mit haarsträubender Diagnostik incl. angeblicher homöopathischer Therapie, Besitzer verarscht werden und Tiere unnötig leiden müssen.

  30. Gilla
    15. Oktober 2010, 16:37 | #30

    Solche Betrügereien und Vater Staat schaut zu. Warum unternehmen die Politiker nichts dagegen? Warum wird Ärzten und Tierärzten nicht untersagt, mit solchen unseriösen und wissenschaftlich nicht bewiesenen Methoden Geld zu verdienen? Oder verdienen gar Politiker was daran? Warum erfährt man nichts in den Medien darüber? Die sind doch sonst auch immer schnell dabei, wenn es um irgend was verrücktes geht. Nicht „balla“ genug? Oder werden die am Ende vom „Esoterik-Markt“ geschmiert? Wenn Deutschland das nicht in den Griff bekommt, bleibt ja nur noch die EU. (Die Hoffnung stirbt zuletzt)
    Wo kann man sich über den Mist offiziell beschweren?

  31. 15. Oktober 2010, 18:46 | #31

    @Gilla: Es gilt die Therapiefreiheit. Wer als (Vet.-)Arzt nicht allzu grobe Fehler macht, bleibt unbehelligt. Im Prinzip ist das sogar richtig, jeder muss selber wissen, was er mit sich zu tun und lassen gedenkt. Aus der Politik ist da wenig zu erwarten, solange auch Heilpraktiker mit einer lächerlichen Prüfung auf die Menschen losgelassen werden. Und für Tierheilpraktiker gibt es keinerlei Zulassungsüberprüfund. Darf jeder machen.

    Geschmiert wird da wenig, weil es nicht nötig ist. Der Durchmarsch durch die Institutionen hat längst stattgefunden, allen voran die Antroposophen und die Homöopathen. Was soll man von solchen Politikern erwarten, die den ganzen Esokram selber glauben? Wer da was anderes will, sollte jedenfalls vermeiden, grün zu wählen, obwohl das auch nur wenig nützt …

  32. Robert
    15. Oktober 2010, 22:15 | #32

    @Shitforall

    Mir wurde als Jugendlicher ein Knochenkrebs am Schienbein entfernt. Später ein Neurinom an einem Finger, das N. ist zwar gutartig, aber sowas am Finger ist eine erhebliche Behinderung. Von alleine wären beide Krankheiten (vor allem die erste Krankheit) nicht weggegangen. Aber im Prinzip hast Du ja auch gar nicht unrecht. In den Pathobüchern der Medizin kannst Du nachlesen, dass die allermeisten Krankheiten (wohl etwa 80%) kommen und spontan wieder gehen. Die eigentliche Medizin beginnt aber erst bei den restlichen 20%. Das ist aber keine besondere Erkenntnis aus einer Alternativmedizin, sondern das Ergebnis vieler Beobachtungen und der Auswertung der Daten, auf Basis wissenschaftlicher methoden.

  33. shitforall
    16. Oktober 2010, 07:08 | #33

    @Robert
    Richtig!

  34. Skepsis
    16. Oktober 2010, 08:54 | #34

    Rincewind :
    ….
    Geschmiert wird da wenig, weil es nicht nötig ist. Der Durchmarsch durch die Institutionen hat längst stattgefunden, allen voran die Antroposophen und die Homöopathen. …

    Dazu ein Beispiel von gestern: Auf einer kleinen Geburtstagsfeier meiner Schwester wurde ich Zeuge eines Telefonats, in dem eine Freundin, ihres Zeichens Hebamme, telefonisch einer Bekannten riet, eine Unpässlichkeit bei einem Kleinkind mit -D6 und Hühnerbrühe zu behandeln. Nur der warnende Blick meiner Schwester hielt mich davon ab, was zu sagen.

    Kurz darauf berichtet die Schwägerin meiner Schwester, ihres Zeichens PTA und in einer Krankenhausapotheke arbeitend, dass sie irgendwas bei ihren Kindern mit einem homöopathischen Kombinationspräparat behandelt hat. Daraufhin folgender Dialog:
    Ich: „Aha, homöopathisches Kombinationspräparat. Das ist aber ein klarer Verstoß gegen die reine Lehre!“
    Sie: „Ich bin ja auch froh, jetzt eine Heilpraktikerin gefunden zu haben, die sowas nicht mehr verschreibt. Obwohl ich Kombinationspräparate schon ab und zu noch anwende.“
    Eine weitere Entgegnung meinerseits wurde wieder, des lieben Friedens willen, runtergeschluckt.

    Genau diese beiden Frauen sind Rechtfertigung für meine Schwester, ihre Kinder (zugegebenermaßen nur bei Kleinigkeiten) auch mit Homöopathika zu ‚behandeln‘. Ich habe mit meiner Schwester schon oft genug darüber gestritten und ihr auch mal eine Ausgabe des ‚Skeptikers‘, die sich nur mit H beschäftigte, gegeben. Was ist das Ergebnis? „Mir egal, bei mir hilft’s“ (das „Wer heilt hat recht!“ traut sie sich nicht mehr zu sagen). Ach ja, und ihre Schwiegermutter (die auch Schwiegermutter der PTA ist) rennt sofort, wenn eines der Kinder weint, weil es sich auf die Nase gelegt oder was gestoßen hat, sofort und will „Kügelchen“ verabreichen….

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Keine der drei ist Esoterikerin und (zumindest meine Schwester, übrigens ausgebildete Arzthelferin, bei den anderen beiden fehlt mir der Einblick) verwendet H auch „nur“ zu dem üblichen Schwachsinn wie „Stärkung des Immunsystems“ und allgemeinem Unwohlsein der Kinder. Ansonsten werden sie, sollte es nötig sein, medizinisch „richtig“ behandelt. Aber wenn es um H geht ist es ganz klar, dass das „hilft“. Da nützt kein Argumentieren und nichts. Auch kein Hinweis auf die „Prinzipien“ der H. Diese sind (zumindest 2 der 3) gar nicht bekannt, wie ich aus anderen Gesprächen weiß. Ist aber egal, weil sie sich dafür nicht interessieren. Weil es ja „hilft“…

    Und das Schlimmste am Ganzen? Alle drei gelten, auf Grund ihrer Tätigkeiten, natürlich im Bekanntenkreis als medizinisch gebildet und werden daher auch, zusammen mit einem Arzt, der auch H verschreibt, als Referenzen für die Wirksamkeit der H angeführt. Frei nach dem Motto: „Er/Sie ist Hebamme/PTA/Arzt, wenn die das empfehlen muss es wirken.“

    Gruß

  35. Skepsis
    16. Oktober 2010, 09:33 | #35

    In meinem Kommentar ist eine Ungenauigkeit: Ich habe nix gegen Hühnerbrühe. Die ist zum einen lecker und hat mit Sicherheit ihren Platz in der Hausmedizin. Es ging mir um das (Name-vergessen)-D6…

    Wie weit die H im Establishment angekommen ist, eine weitere Anekdote, die kürzlich statt gefunden hat: Ich wollte in einer Apotheke ein Mittel zur Vorbeugung von Seekrankheit kaufen. Das gewünschte Präparat war nicht vorrätig, also fragte ich die Apothekenangestellte nach Ersatzpräparaten. Es wurde was genannt und am Schluss kam das (mir scheint mittlerweile schon fast unvermeidlich erscheinende) „Und da gibt es noch das homöopathische…(ich weiß nicht mehr was)“. Auf meine (offensichtlich ziemlich entrüstet vorgebrachte) Entgegnung, H könne sie sich bei mir sparen, entwickelte sich eine Diskussion, in die sich nach kurzer Zeit die Apothekerin selbst(schätzungsweise Ende 50) selbst einschaltete. Also eine studierte Pharmazeutin.

    Die Diskussion ging schätzungsweise 10 min, in sehr ruhigem Ton und nicht provozierend. Aber was waren schlussendlich ihre Argumente? Meine Hinweise auf den falschen Chinarinden-Selbstversuch von Hahnemann, der Unhaltbarkeit von ‚Lösemittelgedächtnis‘ und ‚Potenzierung‘ sowie der ‚Heilmittelprüfung‘ wurde gar nicht eingegangen. Sie brachte immer nur zwei Argumente vor:
    – Es gibt so viele pharmazeutische Präparate, bei denen der Wirkmechanismus nicht bekannt ist
    – Wer heilt hat recht.

    Das Aspirin-Bsp habe ich ihr schnell widerlegt, sie führte daraufhin andere Präparate an, zu denen ich nichts sagen konnte. Das 2. Argument ist, meiner Erfahrung nach, in der Diskussion so gut wie unwiderlegbar. Weil dem Gegenüber die methodische Schwäche des Argumentes nicht klar gemacht werden kann (Cum hoc…). Ich bin mir ziemlich sicher, dass die zwei oder drei Kunden und die Angestellten der Apotheke, die diese Argumentation mitbekamen, mich als ‚Verlierer‘ gesehen haben: Weil
    a) das Gegenüber natürlich die Apothekerin war (ich bin nur SW-Entwickler, der mal Chemie studiert hat)
    b) Das ‚Wer heilt, hat recht‘ nicht als logischer Fehlschluss klar gemacht werden kann. In dem konkreten Fall wurde tatsächlich behauptet, dass das ‚cum hoc…‘ auch auf klinische Studien angewendet werden könnte, weil dort man im Endeffekt ja auch keine Wirkbeziehung belegen könnte. In einer solchen Diskussion braucht man dann auch nicht mit Statistik zu kommen. Dann kommt nämlich unweigerlich das „Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe“. Wenn man dann noch den Fehler macht darauf hinzuweisen, dass dieses Zitat weder ein Argument ist und gar nicht mal von Churchill stammt, sondern ihm von Goebbels untergeschoben wurde, dann wird einem vorgeworfen, man würde die Nazikeule auspacken.

    Gruß

  36. 16. Oktober 2010, 10:48 | #36

    @Skepsis: „Schöne“ Berichte aus dem Alltag. Es ist leider so, dass zum Diskutieren immer zwei gehören, die bereit sind, ernsthaft auf Argumente einzugehen. Ich hatte auch mal eine Bekannte, die ihren Sohn bei jeder Kleinigkeit mit Glaubulis vollstopfte. Nachdem sie eigentlich recht intellektuell war, wagte ich es, daruber zu reden. Irgendwann kam der Satz „Was willst du eigentlich von mir? Lass mich damit in Ruhe!“ Manche WOLLEN einfach nichts wissen, es könnte ja ihr Weltbild ins Wanken bringen. Achja, der Grund, warum ich wirklich dachte, man könne mit der darüber reden war: Sie hatte Philosophie studiert. Nahm fälschlicherweise an, dass die Kenntnis verschiedener Weltkonzepte offen macht für eine mögliche Selbsttäuschung …

  37. 71hAhmed
    16. Oktober 2010, 22:12 | #37

    @ Skepsis:

    „…Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Keine der drei ist Esoterikerin und (zumindest meine Schwester, übrigens ausgebildete Arzthelferin, bei den anderen beiden fehlt mir der Einblick) verwendet H auch “nur” zu dem üblichen Schwachsinn wie “Stärkung des Immunsystems” und allgemeinem Unwohlsein der Kinder. Ansonsten werden sie, sollte es nötig sein, medizinisch “richtig” behandelt.“

    Ich glaube, da wird hauptsaechlich das Gefuehl beruhigt, dass man unbedingt etwas machen muss (und will), um dem Kind zu helfen. Einfach mal abwarten faellt vielen halt schwer.
    Wobei Beulen, Schrammen und ab und zu ein Schnupfen meiner Meinung nach zur artgerechten Kleintierhaltung gehören und nicht schaden (eigene Erfahrung).

  38. Skepsis
    18. Oktober 2010, 07:45 | #38

    @71hAhmed:

    Ja, im Prinzip hast Du recht. Wie gesagt, die Kinder sind geimpft und sehen auch regelmäßig den Arzt. Beulen und Schrammen gibt’s natürlich auch regelmäßig, insbesondere, wenn alle Kinder beieinander sind ;-).

    Trotzdem habe ich generell meine Probleme mit der Anwendung von H. Auch wenn es nur um das gute Gefühl geht, etwas gemacht zu haben, steht doch der Glaube dahinter, dass es hilft. Und meine Befürchtung ist, dass sich diese Einstellung weiter ausdehnt und auch bei ernsteren Problemen mal Anwendung findet.

    Mein Horrorszenario: Es kommt zu einer Erkrankung, bei der es Probleme mit der Diagnose gibt. Es kommt zu Überweisungen zu Spezialisten, aber auch die sind unsicher in der Diagnose. In so einem Fall sinkt dann, glaube ich, sehr schnell bei Personen, die sich ihrer ‚positiven‘ Erfahrung mit H sicher sind, die Hemmschwelle, H auch jenseits der Unpässlichkeiten anzuwenden. Weil es ja nicht schaden kann. Und wenn man schon dabei ist, kann der nette Heilpraktiker/-in sich das Kind auch mal anschauen……Wenn dann eine heimelige Umgebung zu einem sich Zeit nehmenden Heilpraktiker dazu kommt (im Gegensatz zu einer evtl überlaufenen Arztpraxis, bei dem man auch noch ewig auf einen Termin warten muss), dann kommt es wahrscheinlich schnell zur ‚ernsthaften‘ Anwendung von H oder anderem Schwachfug.

    Machen wir uns keine Illusionen: Unser medizinisches System ist alles andere als perfekt. Vielen fehlt die persönliche Anteilnahme und sie fühlen sich von Ärzten einfach nur als Cash-cow behandelt. Dazu kommt dann noch, dass sich Ärzte eben nicht als fehlerlose Autoritäten hinstellen. Sogar auch Zweifel in der Diagnose erkennen lassen. Anders als die Jünger der allwissenden Lehre (ob H oder Anthroposophie oder was auch immer). Wenn man dann noch die unterirdische Berichterstattung der meisten Medien über medizinische Themen betrachtet (heute muss man unbedingt Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, morgen sind genau diese nichts mehr als Humbug….) kann es eigentlich nicht verwundern, dass so viele Menschen zu Heilpraktikern rennen. Weil sie dort eben eine nette Atmosphäre mit Sicherheit des ‚Wissens‘ und Anteilnahme finden.

    Gruß

  39. shitforall
    18. Oktober 2010, 11:59 | #39

    Skepsis :
    @71hAhmed:
    J Und wenn man schon dabei ist, kann der nette Heilpraktiker/-in sich das Kind auch mal anschauen……Wenn dann eine heimelige Umgebung zu einem sich Zeit nehmenden Heilpraktiker dazu kommt (im Gegensatz zu einer evtl überlaufenen Arztpraxis, bei dem man auch noch ewig auf einen Termin warten muss), dann kommt es wahrscheinlich schnell zur ‘ernsthaften’ Anwendung von H oder anderem Schwachfug.

    Schön langsam verzweifle ich hier, all diejenigen die noch immer „glauben“ den wissen tun sie es ja nicht, daß sich Ärzte nicht Zeit nehmen, denen sei geraten, sich einen Privatttermin außerhalb der Ordinattionszeiten zu vereinabaren und privat zu bezahlen, dann hat der ebenso viel Zeit wie jede/r Scharlatan, der Unterschied liegt in der Kompetenz!! Jede/rScharlatan wird ebenso privat bezahlt!!!!
    Es funktioniert halt einfach nicht, mit geringen Beiträgen eine maximale hohe Leistung zu bekommen! Der Faktor Zeit muß bezahlt werden! €80.-pro Stunde für inkompetente Lesitungen sind ja normal. Frag deinen Arzt nach den Privattarifen, dann wirst du dich wundern, die sind nämlich nich so teuer wie man so annimmt!

  40. Skepsis
    18. Oktober 2010, 14:22 | #40


    Schön langsam verzweifle ich hier, all diejenigen die noch immer “glauben” den wissen tun sie es ja nicht, daß sich Ärzte nicht Zeit nehmen, denen sei geraten, sich einen Privatttermin außerhalb der Ordinattionszeiten zu vereinabaren und privat zu bezahlen, dann hat der ebenso viel Zeit wie jede/r Scharlatan, der Unterschied liegt in der Kompetenz!! Jede/rScharlatan wird ebenso privat bezahlt!!!!

    Aber genau da fängt es schon an: Was dem Heilpraktiker in den Rachen geschmissen wird zählt ja nicht! Sobald aber bei einem Arzt bezahlt werden soll wird sofort Raffgier unterstellt. Nie bei einem Heilpraktiker. Das isnd ja alles Menschenfreunde.

    Gruß

    PS: Unser Gesundheitssystem ist verkorkst, da führt kein Weg dran vorbei.

  41. suchtwatchleipzig
    18. Oktober 2010, 16:41 | #41

    man kann auch sagen,daß die meisten pflanzlichen mittel und auch die homöopathischen mittel je nach „medikament“15-60 prozent ALKOHOL enthalten.und alkohol gibt man wem nicht?richtig,kindern und trockenen alkoholikern.
    begründung:der kindliche gaumen kann dadurch an alkohol gewöhnt werden und ein trockener alkoholiker kann dadurch rückfällig werden.
    und schon haben die homöopathen einige millionen patienten weniger.

  42. 71hAhmed
    18. Oktober 2010, 19:55 | #42

    @shitforall:

    ich verstehe noch nicht mal, warum die Leute erwarten, dass ein Arzt ausser der medizinischen Betreuung und Information auch noch allgemeine Lebenshilfe, Eheberatung, Beichtvater und Freizeitgestalter sein soll. Es erwartet ja auch kaum einer vom Waschmaschinenkundendienstmonteur, dass der noch für seinen hohen Stundenlohn noch die ganze Lebensgeschichte des Kunden anhört und medizinische Beratung liefert ( so als Beispiel).
    Ein Arzt soll rausfinden, warum ich krank bin und etwas sinnvolles dagegen tun, nicht stundenlang mit mir kuscheln und den Wohlfühlanimateur spielen; das heisst, alle relevante Informationen abfragen, Diagnose stellen (ggf. nach Zuziehung weiterer Spezialisten) und eine Therapie festlegen. Beim Arzt erwarte ich Kompetenz und Klartext, keine Spielchen.
    Zum Quatschen kann ich in die Kneipe gehen oder mich mit Freunden treffen.

  43. Skepsis
    19. Oktober 2010, 07:03 | #43

    @71hAhmed:

    Na, ganz einfach: Deine Waschmaschine ist ja kein holistisches….eh….Dingens. Der Mensch aber doch. Der ist voll holistisch. Denk mal an deine Aura. Die Kirlianfotografie zeigt das ja eindeutig. Die beeinflussen sich gegenseitig voll. Also Aura die Meridiane und die den Rest. Und umgekehrt: Ein gequetschter Finger hat aber sowas von Einfluss auf den Meridianfluss. Da kannste nicht einfach mit Pillen und vergifteten Impfungen kommen. Weil sonst nur die Symptome behandelt….aber maximal nur die.

    Gruß

  44. shitforall
    19. Oktober 2010, 12:58 | #44

    @Skepsis
    Wo schlägt da die BIOREONANZ zu???

  45. Skepsis
    19. Oktober 2010, 14:04 | #45

    @shitforall

    Na, ist doch klar: Die Aura muss resonans…resonat…rosanet….also schwingen. Mit dem Leben. Weil alles ist ja eins. Holistisch und so. Und Leben=Bio und schwingen=das andere. Also Bioresonanz. Aber das will die Weißkittelmafia ja alles nicht hören. Weil die ja eh alle gekauft sind.

    Gruß

  46. shitforall
    19. Oktober 2010, 17:26 | #46

    @Skepsis
    Das heisst dann auch, das BIOS in meinem PC ist auch lebendig und schwingt mit all dem anderen holistischen Zeugs so herum??
    Wenn denn das so ist, werde ich BIOS-Heiler. Oder ein holistischer Depp, oder gleich Alles in Einem, was halt mehr einbringt. Willst du eventuell für mich Medium spielen?

  47. 71hAhmed
    19. Oktober 2010, 19:10 | #47

    @Skepsis:

    Meine Waschmaschine ist NICHT lebendig? Da kennst du das Mistvieh aber nicht. Die hat nicht nur eine Aura und Meridiane, die schwingt auch und kann sogar durch die Gegend laufen.
    Und holistisch habe ich sie auch schon erlebt, den GANZEN Keller hat sie geflutet. Da half nur noch die boese Schulmechanik mit zerlegen und Magnetventil tauschen (selber).

    Und ja, ein gequetschter Finger hat heftige Reaktionen meines Zungenmeridians zur Folge, die Pillen helfen dann danach gegen die Schmerzen. BTW: seit wann gibt es Impfungen gegen gequetschte Finger und vor allem WO?

  48. Skepsis
    19. Oktober 2010, 19:50 | #48

    @shitforall
    Weißt Du, mit dem neumodischen Strahlenzeug habe ich so meine Probleme. Gott sei Dank habe ich eine liebe Freundin, die mir strahlenabweisende Himalajakristalle mitgebracht hat. Seitdem die sie in einer alten Schamenenzeremonie (die weisen Indianer wussten ja damals schon, was kommt und konnten sich darauf vorbereiten („Erst wenn der letzte Baum“ und so…) nackt tanzend um meinen Rechenknecht verteilt hat traue ich mich wieder, ihn einzuschalten.

    Aber ich habe auch gelesen, dass so ein BIOS schwingt. Mekkaherz oder so nennt man das. Ich bin für neue Erfahrungen immer offen. Und empfindsam war ich immer schon: ich muss sogar weinen, wenn ich Tomaten schneide und meine selbstgezüchteten Weizenkeime zupfe. Die armen Dinger tun mir so leid :(! Ich glaube, das mit dem Medium sollten wir mal probieren. Rechner müssen ja auch schwingen, die arbeiten ja auch mit Wasser, na, wie heisst das Ding noch? Moselbrett? Rheinbrett? Ach ne: Mainbrett! Da kann man doch mit Granderwassersicher noch viel erreichen, oder?

    @71hAhmed
    Klar hilft keine Impfung gegen Fingerquetschen. Impfungen helfen ja nur den Kassen der Pharmaverbrecher, indem sie uns absichtlich krank machen und dumm halten. Wenn Du aber Wasser im Keller hast: Vorsicht! Ich kenne einen guten Rutengänger, der dir helfen sollte, zuerst das Bett aus dem Wasser zu bringen und es dann so zu stellen, dass die Erdstrahlen deinen Schlaf nicht stören.

    Wenn Deine Waschmaschine aber häufiger wandert: Schon mal daran gedacht, einen Exorzismus durchzuführen? Normal ist das nämlich nicht….

    Gruß

  49. Suzie
    19. Oktober 2010, 19:51 | #49

    Ja klar, alles ist Schwingung! Dein PC ist nur ein wenig grobstofflicher. Aber das macht nichts, auch er hat einen Akupunkturpunkt, du musst ihn nur finden. Aber es darf nicht „pääärb“ machen, denn dann hat er pathologische Störungen, oder so. Und die Informationen stammen dann halt nicht aus dem materiellen Bereich, sondern aus dem elektromagnetischen Schwingungsbereich. Und das bedeutet dann, dass er nicht mehr auf der gesunden Frequenz senden kann, also Funktionsstörfrequenzen hat. Alles klar?

  50. Suzie
    19. Oktober 2010, 20:03 | #50

    Ergänzung:
    Das gleiche gilt natürlich auch für die Waschmaschine ! Man muss nur rausbekommen auf welcher Ebene sie blockiert ist. Es ist zwar etwas schwierig die richtige Therapie-Ebene zu finden, damit die Blockade dann aufgelöst werden kann, aber das wird schon. Einfach mal so ein Gerät ausleihen und evtl. in die Hände klatschen! 😉

  51. 71hAhmed
    19. Oktober 2010, 20:26 | #51

    @Skepsis:
    Das Wandern der Waschmaschine hat erst nach dem letzten Exorzismus angefangen, wahrscheinlich sucht sie jetzt Erleuchtung (kannst du mir da jemanden empfehlen?).
    Was die Erdstrahlen angeht, die stoeren mich gar nicht, im Gegenteil, wie unser oertlicher Druide mir mittteilte, haetten sich die Elementarwesen der Wasseradern über mich beschwert, das ich ihre Frequenzen stoeren würde und sie infolgedessen kraftlos seien. Und mein Bett steht nicht im Keller, daher hat das Wasser nur einen negativen Einfluss auf meinen selbstgebrauten Zaubertrank gehabt.

  52. shitforall
    20. Oktober 2010, 06:48 | #52

    @Suzie
    Für die elektromagentischen Schwingungen ist Metatron zuständig, der vom magnetischen Dienst. Hast du eventuell eine Tel#??

  53. Skepsis
    20. Oktober 2010, 06:58 | #53

    @71hAhmed
    Also ich weiß ja nicht, ob dein Druide wirklich den Durchblick hat…Ist der auch korrekt akkreditiert? Einen echten Druiden erkennt man, wie Du wohl weißt, an dem Zulassungsstempel von ‚The Druid Order‘ auf der Sichel. Ich hoffe, Du bist auf keinen der Scharlatane des Ancient Order of Druids, Ancient Order of Druids in America, Order of Bards, Ovates and Druids, British Druid Order, Reformed Druids of North America, Ár nDraíocht Féin, Ancient Order of Druids, New Order of Druids oder des Secular Order of Druids hereingefallen.

    Wenn das Problem des Wanderns erst mit dem letzten Exorzismus angefangen hat, ist dann vielleicht zuviel exoziert worden und das arme Ding ist jetzt auf der Suche nach seiner Seele?

    Gruß

  54. Suzie
    20. Oktober 2010, 12:41 | #54

    @ shitforall,

    Du meinst ne Telefonnummer, damit Metatron mich anrufen kann?
    Ne, ne, der is nich meine Kragenweite, sieht so komisch aus und spricht so seltsam. Am End hab ich dann Telefonterror und werd‘ ihn nicht mehr los. Nix da!
    Da leihe ich mir doch lieber so ein Bioresonanzanalyse-Gerät aus, (das piept nämlich nur), um der Ursache meines behinderten Rechners auf den Grund zu gehen. Ich find zwar am bzw. im Rechner – so auf anhieb – keine Haare, aber mit ner kleinen Portion „Rechner-Staub“ müsste es doch theoretisch auch funktionieren. Ich müsste dann nur noch ein Medium finden, dass sein Händchen hinhält, damit ich drauf los testen kann. Der „direkte Dialog“ auf Umwegen, sozusagen. Mein Mann macht da nicht mit! (Bei sowas „Ganzheitlichem“ machen sich immer schnell seine negativen Schwingungen bemerkbar. Und das wäre ja blöd fürs Ergebnis.)

    @ all
    Aber mir fällt da grad was ein…
    Was meint Ihr? Könnte ich den Akupunkturpunkt beim Rechner auch ohne Medium finden? Das wäre natürlich grandios! Ich glaube fest daran, dass er einen hat, denn es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde……

  55. Horstibaer
    20. Oktober 2010, 15:50 | #55

    @ Suzie:
    Der liegt meist knapp unter der Schublade vom CD-Laufwerk.

    @All:
    Es ist doch allgemein bekannt dass ein PC auch als Wasserfall-Kraftwerk funktioniert. Ich benutze meinen nurnoch unter der Dusche. Seit dem braucht er auch keinen Strom mehr.

  56. shitforall
    20. Oktober 2010, 17:02 | #56

    Es ist traumhaft mit euch allen,
    eine Eingebung der 7.Dimension sagt mir, dass wir schon alle im Eins sind und schwingen, wir sind in Bio-Resonanz, das spüre ich sogar, wenn der PC ausgeschaltet ist.
    @Suzie
    Díeser gesuchte Punkt ist ein Akupressurpunkt, laß deine Finger sanft über die Vorderseite deines lieben PC’s streichen, dann wird er sich schon ergeben, oder starten, das hängt ganz von deiner Intuition ab. Auch das it dann eine duale biologische Resonanz!
    Ein oder Aus, in allen Dimensionen!

  57. 71hAhmed
    20. Oktober 2010, 17:37 | #57

    @Skepsis:

    Dieser Druide kann auf eine ueber zweitausendjährige ununterbrochene Familientradition zurüchblicken (Belege finden sich u.a. in den geheimen Anmerkungen zu Caesars „De bello Gallico“, in den Heimatmuseen der Region sowie bei Gregor von Tours, Alkuin und verschiedenen Inquisitionsakten).
    Also keine billige Kopie aus dem 18.Jahrhundert, sondern solides Fachwissen, das belegbare Resultate zeitigt.

    Mit der Ursache der Wanderlust könntest du recht haben, ich werde das prüfen lassen. Allerdings ist der zuständige Schamane (der Druide erklaerte, dies sei nicht sein Zuständigkeitsbereich) zur Zeit zu einer Fortbildung bei seinen Ahnen, seine Rückkehr ist noch ungewiss.

  58. Skepsis
    21. Oktober 2010, 07:48 | #58

    @71hAhmed

    Oh weh. Oh weh. Oh weh: Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein ‚Druide‘ ein Scharlatan ist! Offensichtlich kein Akkreditierungsstempel. Und diese geheime Anmerkung im ‚De bello Gallico‘: Dir sollte doch klar sein, dass Gaius Julius nichts weiter als ein williges Instrument der römischen Auguren war? Der Eroberung von Gallia transalpina war doch die Folge einer Verschwörung der Auguren, die sich so der ihnen in allen Belangen (insbesondere der Bartlänge) überlegenen Druiden vom Hals schaffen wollten! Diese geheimen Anmerkungen, von denen Du sprichst, sind mit Sicherheit nichts anderes als gezielt gestreute Propaganda! In Wahrheit ist Dein Druide mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Undercover-Augure!

    @Horstibaer
    Hallo? Unter der DUSCHE? D.h. dein PC kommt mit unbelebtem Wasser in Kontakt? Wie kann man nur so naiv sein? Der PC kann nur dann richtig schwingen, wenn das Wasser belebt ist! Entweder direkt aus der Natur (warum heisst die Hauptkomponente wohl Main-Brett?) oder eben Grander!
    Solltest Du allerdings schon Granderwasser verwenden, dann sollte alles OK sein. Vergiss aber nicht, den monetären Gegenwert deines gesparten Stroms an diesen Heiland zu überweisen.

    Gruß

  59. 71hAhmed
    21. Oktober 2010, 21:22 | #59

    @Skepsis:
    ich sprach nicht von geheimen Anmerkungen in Caesars Werk, sondern von Anmerkungen ZU
    diesem Werk. Diese wurden im Auftrag des Heeresgeheimdienstes von Centurio Asius Mysticus Animadversus erstellt, um die von Caesar in seinem offiziellen Bericht nicht erwaehnten Einzelheiten für die weiteren Planungen der Welteroberung auszuwerten.
    Aus diesen Aufzeichnungen geht eindeutig hervor, dass „mein“ Druide ein Abkoemmling eines in Gallien ansaessig gewordenen Heilers und Pristers aegyptisch-griechischer Abstammung des karthagischen Heeres ist. Dieser sein Vorfahre kam aufgrund seines enormen (geheimen) Wissens (und der nachgewiesenen Gegnerschaft gegen Rom) nicht nur in engen Kontakt mit der keltischen weltlichen Elite, sondern ueber diese auch mit der geistig-geistlichen.
    Weitere Quellen habe ich dir genannt; also bitte komm mir nicht mit „Akkreditierungsstempeln“ von Organisationen, die aus halbverstandenen Texten, keltophilen Phantasien des 18.Jahrhunderts und Sehnsucht nach den guten alten Zeiten eine Scheinphilosophie erfunden haben, um die EHRWUERDIGEN WEISHEITEN URALTEN WISSENS und ihre Verkoerperung in der heutigen Zeit zu diskreditieren.

  60. Skepsis
    22. Oktober 2010, 13:05 | #60

    @71hAhmed:

    Oh je, Du scheinst über wirklich geheime Informationen zu verfügen. Bin ich etwa einer Verschwörung der NWO aufgesessen? Oder der Bilderberger?

    Gruß

  61. 71hAhned
    22. Oktober 2010, 20:25 | #61

    @ Skepsis:

    Nur für dich und ganz unter uns:

    Die endgueltige Erklaerung für alle Verschwoerungstheorien, Okkultismus und Esoterik

    ALLE wurden und werden von geheimen Dienststellen des Weltweiten Buerokraten- und Politikerordens im Rahmen des Projektes BASIKISKENJAGD erfunden, um moeglichst viele (auch und gerade Intelligente)Menschen durch das Legen falscher Spuren und die Andeutung geheimer Machenschaften von der Erkenntnis abzulenken, dass der Grossteil der Mitglieder des WBPO in ihren Funktionen absolut ueberfluessig und im normalen Alltag zu nichts zu gebrauchen sind.

    Wuerde dies allgemein bekannt und bewiesen, muessten die WBPO-Mitglieder ja ARBEITEN und koennten nicht mehr einfach anderer Leute Geld verplempern.
    *Hiiilfe*

    Zwei Beispiele:

    -Nachdem Koenig Artus und seine Ritter die Sachsen und aehnliches Gesocks besiegt hatten, schickte Artus seine Ritter auf die Suche nach dem Gral, um sie (und das Volk)von der Tatsache abzulenken, dass ein Koenig eigentlich ueberfluessig ist, (ausser um „Zum Angriff!! zu rufen und zeremoniell ein Turnier zu eröffnen) und dass man alles eigentlich auch selber organisieren kann.

    -Solange heute viele Leute hinter Chemtrails, Engeln, Bilderbergern oder Homoeoschuesslerbluetenengeln herrennen, verwenden sie ihre Energie nicht dafuer, die Fehler der Oberen zu ermitteln, bekannt zu machen und das alles sinnvoller zu organisieren.

    Was dabei herauskaeme, kannst du dir sicherlich vorstellen, wenn du dir ueberlegst, wieviel Zeit, Geld und Ressourcen z.B.für die Beweise von VTs eingesetzt werden.

    Viel Spass mit der neuen Erkenntnis

  62. Skepsis
    23. Oktober 2010, 07:48 | #62

    @71hAhned

    Danke, danke, danke! Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den ersten Teil Deiner Erklärung äußerst skeptisch gelesen habe. Es gibt ja so viele Scharlatane! Was mich endlich überzeugt hat ist das Beispiel von König Artus. Unter uns: Es erklärt wunderbarerweise Aufnahmen aus dieser Zeit, die mir gechannelt wurden: http://www.youtube.com/watch?v=Z06TDTtOCf4&feature=related.

    Gruß

  63. 71hAhmed
    24. Oktober 2010, 18:13 | #63

    @ Skepsis:

    Dass du meiner Erklaerung zunaechst skeptisch gegenueberstandest, kann ich aufgrund der Neuheit und der welterschuetternden Konsequenzen verstehen.
    Aber dass du mich für einen Scharlatan halten konntest, hat mich tief getroffen.
    Immerhin ist diese Erklaerung das Erebnis [s]minuten[/s]…aeh jahrelanger Forschungen in den Archiven bedeutender Bildungsinstitute (wie dem Kopp-Institut für Zeit-und sonstige Geschichten).

  64. Silke
    1. Dezember 2010, 17:43 | #64

    Gut das ich diesen Artikel fand!
    Ich weiß nicht ob das überall so abläuft bzw. ob alle Bioresonanzanalysen und deren Testverfahren/Auswertungen ähnlich ablaufen wie hier geschildert, aber das hört sich schon sehr „merkwürdig“ an. Ich wollte meinen Hund nämlich auch testen lassen, aber nun frage ich mich, ob das überhaupt Sinn macht. Muss ich nochmal drüber nachdenken.

  65. 1. Dezember 2010, 18:56 | #65

    Hallo Silke, hast Du unseren Wiki-Artikel zu Bioresonaz gelesen? Der ist am Anfang des Artikels verlinkt. Spar Dir das Geld und such Dir einen seriösen Tierarzt, die gibts auch noch ab und zu.
    Wenns nicht zu schade ums Geld wäre, könntest Du ja bei zwei verschiedenen per BR testen lassen – ich garantiere, dass jedesmal was völlig anderes rauskommt (bis auf spezielle Nahrungsergänzung, die es dann natürlich zufällig in dieser Praxis zu erwerben gibt …)

  66. Dr No
    12. Februar 2012, 18:01 | #66

    lauter prolethen hier, die keine ahnung von der materie besitzen,…

  67. Groucho
    12. Februar 2012, 18:24 | #67

    Solche argumentativen Höchtleistungen überzeugen natürlich ungemein.

  68. Charles-Louis Joris
    13. Februar 2012, 15:39 | #68

    Kranker Pfleger :
    Dieses Gerät erinnert mich irgendwie an das E-Meter von Scientology.

    Wunderts? Der „Erfinder“ des Geraets Dr. Franz Morell ist dick in SCN verstrickt.

  69. Ex-Medium
    13. Februar 2012, 22:04 | #69

    Wenn viel los war, (mehrere Tests hintereinander) wurden auch mal die Haare aus versehen von der TÄ vertauscht. Das kam zwar nicht oft vor, aber ich erinnere mich an einige Male. Blöd war es dann immer, wenn geschlechtsspezifische Probleme festgestellt wurden, die so gar nicht möglich sein konnten und wir es erst hinterher merkten und nachdem wir die Haare bereits in den Mülleimer geworfen hatten. (Beispiel: Lt. Vegatest Problem mit der Prostata, obwohl wir die Haare einer Hündin getestet hatten.) Die Haare nochmal aus dem Abfall rausholen und erneut testen wäre schlicht und einfach eine Sauerei gewesen, da sich ja auch anderes Material (nicht nur die Haare der bisher getesteten Tiere, sondern auch altes Verbandsmaterial usw.), im Mülleimer befand.
    Da aber immer auch Allergien “gefunden” wurden, war das dennoch nicht weiter tragisch. Das “spezifische Problem” wurde in dem Fall von der TÄ einfach per click gelöscht. Vegatest machts möglich.
    Der Irrtum wurde von der TÄ – wenn überhaupt – nur knapp mit: “Sowas blödes“, o.ä. kommentiert, dann wurde fröhlich weiter getestet. Es gab ja noch mehr Haare von anderen Tieren zu testen.
    War schon eine interessante Zeit! 😉

  1. 2. Oktober 2010, 17:50 | #1
  2. 2. Oktober 2010, 17:57 | #2
  3. 4. Dezember 2011, 01:47 | #3
  4. 4. September 2012, 18:40 | #4

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