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Der Papst empfiehlt: Unterschreiben Sie das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien

Wie vielleicht manche schon wissen, läuft in Österreich seit 15. März ein Volksbegehren zur Abschaffung der Kirchenprivilegien. Es endet am 15. Oktober und ist damit sozusagen im Endspurt.

Das Volksbegehren ist eine gemeinsame Initiative von „Betroffene kirchlicher Gewalt“, dem Freidenkerbund Österreich und der Giordano-Bruno-Stiftung. Um den Grundsatz des Volksbegehrens zu zitieren:

Unser Grundsatz: Ein Recht für Alle.
Religion ist Privatsache. Wir haben nichts gegen Religionen oder andere Weltanschauungen. Jeder/Jede darf glauben was er/sie will. Religionen sollen aber privat und nicht staatlich überlagert sein. Das Volksbegehren richtet sich nicht gegen Kirchen oder Religionen. -Es richtet sich an den Staat. Es ist gegen Diskriminierung und Bevorzugung – aber für Gleichberechtigung. Kurz: Es will „Ein Recht für Alle“.

 

Selbst der Papst fordert ja eine Entweltlichung der Kirche mit den Worten:

„Die von ihrer materiellen und politischen Last befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein”

Diese Aussage kann man unserer Meinung nach als Zustimmung, ja sogar als Aufforderung zum Unterschreiben des Volksbegehrens verstehen, die Kirche von der schrecklichen materiellen und politischen Last unter der sie leidet, zu befreien! Jeder gute Katholik, die ja auch die Masse der Gläubigen in Österreich ausmachen, sollte Gehorsam leisten und unterschreiben!

http://www.kirchen-privilegien.at

  1. Sker
    28. September 2011, 15:59 | #1

    Das ist das Schöne an der obskuren Ausdrucksweise des Papstes: Man kann den Inhalt interpretieren, wie man will 😉

  2. The_Vanguard
    29. September 2011, 11:23 | #2

    Der Papst hat auch bereits die Haltung der Kirche im Prozess gegen Galileo Galilei kritisiert, mit den Worten „Es kann nicht Aufgabe der Kirche sein, sich in weltlichen Dinge einzumischen“.

    Sker :Das ist das Schöne an der obskuren Ausdrucksweise des Papstes: Man kann den Inhalt interpretieren, wie man will

    Tja, das ist das Erfolgsrezept der Religion. It´s not a bug, it´s a feature.

  3. Sker
    29. September 2011, 14:36 | #3

    Tja, das ist das Erfolgsrezept der Religion. It´s not a bug, it´s a feature.

    Naja, sagen wir mal es ist eine der Zutaten.

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