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Freie Waldorfschule Kempten: Ein ehemaliger Schüler berichtet

Letzte Woche erhielt EsoWatch eine E-Mail, in der ein ehemaliger Schüler der Freien Waldorfschule Kempten (jetzt Freie Schule Albris) von seinen Erfahrungen mit der Waldorfpädagogik an dieser Schule berichtet.

Mit Erlaubnis des Autors möchten wir sie hier veröffentlichen:

Hallo Esowatch-Team,

Ich möchte etwas zum Thema Waldorfpädagogik und Waldorfschulen beitragen:

Ich war die ersten zwei Schuljahre an der Waldorfschule in Pforzheim. In diesem Alter habe ich natürlich noch nicht die Unterrichtsmethoden hinterfragt. Es wurden viele Geschichten erzählt (ähnlich wie es auch im Eintrag unter Waldorfpädagogik steht). Mein Vater war an der Waldorfschule in Pforzheim und dann in Kempten Lehrer.

In die dritte Klasse wechselte ich dann an die Freie Waldorfschule Kempten. Zur Waldorfschule Kempten muss man sagen, dass sie eine Sonderrolle unter den Waldorfschulen einnimmt, weil sie so einen Krassen Kurs fährt, dass sie in den 80er Jahren aus dem Bund der Freien Waldorfschulen rausgeschmissen wurde (http://www.zeit.de/1986/41/streit-der-friedlichen). Der Schulgründer Sigurd Böhm bestimmt alles, was an der Schule passiert (auch wenn er nicht Schulleiter ist). Vor ein paar Jahren gab es wieder Streit zwischen der Waldorfschule Kempten und dem Bund der Freien Waldorfschulen, weil es gegen viele Lehrer zu Gerichtsverfahren und teilweise Verurteilungen wegen Körperverletzung gekommen war (Ich persönlich habe nur einmal mitbekommen, dass ein Lehrer einen Schüler am Kopf hochgehoben hat) (http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,438443,00.html). Seit dem darf sich die Schule nicht mehr Waldorfschule nennen, sie heißt jetzt „Freie Schule Albris“.

Der Gründer Sigurd Böhm hält (hielt?) immer wieder Vorträge, zu denen Leute aus ganz Deutschland anreisten. Die Inhalte dieser Vorträge habe ich nur am Rande mitbekommen, aber ich merkte immer wieder, dass sich keiner der Tagungsteilnehmer traute Herrn Böhm zu widersprechen. Auch manche Schüler gingen dort hin. Die Schüler, die nicht hin gingen sagten, sie könnten ja selber denken.

Während der Zeit in der ich an der Schule war habe ich sehr viel Schrott gelernt. Geschichten von Atlantis, wo es schwebende Menschen gegeben haben soll, wurden im Geschichtsunterricht erzählt. Auch nordische Götter wie Odin, Thor usw. nahmen viel Raum ein in den ersten Jahren. Eurythmie hatte ich natürlich auch. Selbst in der 11. Klasse wurde uns beigebracht, dass es keine Elektronen gäbe.

Einige Jahre (ca 8-12. Klasse) verbrachten wir viele Nachmittage damit auf dem neuen Schulgrundstück Zier-Mauern, Wege und Beete anzulegen. Sogar ein Gebäude wurde teilweise von meiner Klasse gebaut. Es ist halt günstiger, wenn man die Schüler arbeiten lässt, die sind nämlich so blöd und zahlen sogar dafür Schulgeld. Auf dem Grundstück wurden zu manchen Anlässen nachts Fackelzüge mit seltsamen Ritualen und lateinischen Sprüchen veranstaltet.

An Waldorfschulen ist es ja üblich, dass man in der 8. und in der 12. Klasse ein sogenanntes Klassenspiel (Also eine Theateraufführung, teilweise mit Eurythmie-Einlagen) macht. Dazu kommt noch ein Weihnachtsspiel, dass von den Lehrern aufgeführt wird. In Kempten war das auch so, nur dass es je nach Laune von Herrn Böhm noch ein 5.Klass-Spiel, ein 11. Klass-Spiel, ein Adventus genanntes zusätzliches Weihnachtsspiel usw. gab. Außerdem beschränkten sich die Spiele nie auf eine Klasse. Da die Stücke von Sigurd Böhm extrem umgeschrieben und bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden, dass quasi immer Feuergeister, Nebelgeister, Sonstige Geister und Sprechchöre darin vorkamen, wurden auch sehr viele „Schauspieler“ benötigt. Wenn wieder ein neues Stück eingeprobt werden sollte, wurden erstmal aus vielen Klassen (Teilweise von 1. bis 12. Klasse) Schüler rekrutiert, die man für geeignet hielt. Offiziell war zwar die Teilnahme freiwillig, aber wenn man „Nein“ sagte wurde so lange nachgebohrt bis man zusagte. Übrigens verpasste man immer eine Menge Unterricht und musste abends und am Wochenende Proben. Anfangs machte ich sogar wirklich ein oder zweimal freiwillig mit, dann aber nur widerwillig. Seit dem ich die Teilnahme an einem Theaterstück einmal verweigerte wurde ich von den verantwortlichen Lehrern nicht mehr beachtet, als gäbe es mich nicht.

Es gab auch ein paar gute Lehrer, während ich an dieser Schule war, aber die wurden entweder rausgeekelt oder gingen freiwillig.

Von den Lehrern wurden immer große Reden geschwungen, wie Frei doch hier die Entwicklungsmöglichkeiten für die Schüler seien. Erklärtes Ziel wäre es die Schüler zu selbständig denkenden Menschen zu erziehen. In der Praxis sah das selbstständige Denken so aus, dass jede abweichende Meinung eine Themaverfehlung war.
Obwohl es ja an Waldorfschulen keine Noten gibt, gab es einen wahnsinnigen (psychischen) Druck. Da man als Schüler nicht auf Noten verweisen konnte, war es den Lehrern möglich Schülern einzureden, dass sie schlecht wären. Bei vielen stellte sich erst beim Wechsel auf andere Schulen heraus, dass sie gar nicht so schlecht waren.

Ich bin schließlich von der Schule geflogen (Mit fast 19 Jahren), weil ich ein Konzert meiner Band nicht drei Tage vorher absagen wollte. Die Begründung war, dass mir die Musik nicht gut tun würde (Die Lehrerin kannte die Musik bis dahin nicht, war dann aber bei dem Konzert). Bei meinem ersten Notenzeugnis, dass ich beim Verlassen der Schule bekam kann ich bis heute nicht nachvollziehen, wie diese Noten zustande kamen.

Ich bin mir bewusst, dass man aus dem Zusammenhang des Textes auf mich kommen kann, wenn man dabei war. Ich stehe dazu! Diese Schule ist eine Sekte, die meiner Meinung nach komplett verboten werden sollte. Vor allem ist es unerhört, dass so etwas noch mit Steuergeldern unterstützt wird. Viele Eltern schicken ihre Kinder gutgläubig an so eine Schule und wissen nicht was da abgeht. Meinetwegen sollen Erwachsene sich irgendwelchen versponnenen Esoterik-Sekten anschließen. Aber Kinder die an so eine Schule geschickt werden haben ja überhaupt keine Wahl und können auch nicht beurteilen, ob das normal ist, was da unterrichtet wird.

  1. Proscribere
    19. November 2011, 16:33 | #1

    Wahnsinn…
    Normalerweise würde ich mich fragen, wie das sein kann. Aber nachdem ich selbst miterlebt habe, wie in manchen Gegenden sowas behandelt wird, dann wundert mich gar nichts mehr. Bei mir war’s der „beste Fahrlehrer des Landkreises Passau“, der nen halben Tag mit seinen Stammtisch-Nazi Sprüchen verschwendet hatte. Von wegen „die bösen schwarzen nehmen uns den Platz weg“. Der ist allerdings eine kleine Mücke gegen Albris…

  2. FrankN.Stein
    19. November 2011, 16:41 | #2

    „Selbst in der 11. Klasse wurde uns beigebracht, dass es keine Elektronen gäbe.“

    Kaum zu fassen, dass es in Deutschland als Erfüllung der Schulpflicht gilt, seine Kinder auf so eine „Schule“ zu schicken.

  3. waldorf
    19. November 2011, 17:03 | #3

    Danke für den eindrucksvollen Bericht!

    Hier berichtet eine Mutter aus der Sekte / Waldorfschule:

    „Wie gut sind Waldorfschulen?“, http://www.ruhrbarone.de/wie-gut-sind-waldorfschulen/

    Nur mal den Schluß zitiert:

    „Die Wahnvorstellungen Rudolf Steiners werden in der Waldorfschule ausgelebt – mit kräftiger finanzieller Unterstützung des Staates. Dieser lässt diese Sekte schalten und walten, wie es ihr gefällt. Ohne Gegenleistung, ohne Auflagen, ohne wirksame Kontrollen. Wo leben wir? Der Gesetzgeber verpflichtet die Schulaufsicht, auch die Qualität von Privatschulen zu überprüfen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass nur kompetente, gut ausgebildete Lehrer Schüler unterrichten dürfen. Selbstverständlich sollte es auch sein, dass jederzeit die Möglichkeit gegeben ist, an eine andere, auch öffentliche Schule zu wechseln – ohne riesige Wissenslücken und seelische Schäden aus der Waldorfschule im Ranzen mitzunehmen. An der PISA-Studie haben sich die Waldorfschulen gar nicht erst beteiligt …“

  4. 20. November 2011, 20:02 | #4

    Moin,
    ich würde es gut finden, wenn ich Titel stünde, dass es nicht nur ein ehemaliger Schüler sondern auch eine ehemalige Waldorfschule ist!
    Es steht explizit im Text des ehemaligen Schülers, dass die Waldorfschulen die Schule „rausgeschmissen“ haben.
    Danke
    sarah

  5. waldorf
    20. November 2011, 20:16 | #5

    @ sarah

    Im Kommentar https://blog.psiram.com/?p=5092#comment-15947 wird verlinkt zu einem Bericht aus einer Waldorfschule, die im „Bund der Freien Waldorfschulen“ ist.

    Du kannst gerne versuchen, die Unterschiede zwischen „Waldorfsekte A“ und „Waldorfsekte B“ herauszuarbeiten:

    http://www.ruhrbarone.de/wie-gut-sind-waldorfschulen/

    “Wie gut sind Waldorfschulen?”

  6. Ferdi Winler
    21. November 2011, 01:05 | #6

    Hey das ist nicht zu glauben! Bestimmt kann man nicht alle Waldorfschulen verteufeln und diese ist bestimmt nicht umsonst aus dem Bund verstoßen worden. Ich schreibe gerade meine Magister Arbeit darüber, ob Waldorfschulen eine Sekte sind oder nicht und wäre für Quellen sehr dankbar. Momentan tendiere ich übrigens zu einem Nein. Ich finde nämlich, dass Seiten wie http://www.facebook.com/waldorfbazar Zeugnis einer neuen Waldorf-Generation sind, die total offen und selbstkritisch ist. Aber noch bin ich nicht bei meinem Fazit angelangt. 😉

  7. 21. November 2011, 01:54 | #7

    Aber noch bin ich nicht bei meinem Fazit angelangt.

    Gut so! Nur langsam mit den jungen Pferden! Schon das Gesamtwerk gelesen?
    Vielleicht kann auch dieser japanische Experte weiterhelfen:

    http://esoreikundanthroposophie.wordpress.com/2009/08/18/interview-mit-dem-anthroposophen-dr-ici-wenn/

    Hat aber schon lang nichts mehr geschrieben, vermutlich tanzt er gerade das Universum.

  8. Rudi
    21. November 2011, 10:19 | #8

    @ Ferdi Winler

    hey, bestimmt kann man nicht alle Rudolf Steiners verteufeln, bestimmt kann man nicht alle Rudolf Steiners für geisteskrank erklären – das hier muß ein Doppelgänger sein:

    —> “Was ist die Hirnmasse? Die Hirnmasse ist einfach zu Ende geführte Darmmasse. Verfrühte Gehirnabscheidung geht durch den Darm. Der Darminhalt ist seinen Prozessen nach durchaus verwandt dem Hirninhalt. Wenn ich grotesk rede, würde ich sagen, ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende; aber es ist sachlich durchaus richtig. Der Dung ist es, der durch den eigenen organischen Prozess in die Edelmasse des Gehirns umgesetzt wird und da zur Grundlage für die Ich-Entwickelung wird” (Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft , GA 327, S.201)

    —> “Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will […]” (Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik, GA 293)

    —> “Aber mit der Zeit verliert sich die Blondheit, weil das Menschengeschlecht schwächer wird. Und die Erdenmenschheit würde vor der Gefahr stehen, daß die ganze Erdenmenschheit eigentlich dumm würde, wenn nicht das kommen würde, daß man eine Geisteswissenschaft haben wird, eine Anthroposophie, die nicht mehr auf den Körper Rücksicht nimmt, sondern aus der geistigen Untersuchung selbst heraus die Gescheitheit wieder holt, wenn ich so sagen darf […] Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben sie ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Haare und Augen hinein.” (Über Gesundheit und Krankheit. Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre” GA 348, S. 102)

    —> “Der tierische Organismus lebt im ganzen Haushalt der Natur darin. Von vorne nach hinten im Tier: Von der Schnauze gegen das Herz zu hat es die Saturn-, Jupiter-, Marswirkungen, in dem Herz die Sonnenwirkung, dahinter gegen den Schwanz zu die Venus-, Merkur- und Mondwirkung […] Das vom Mond zurückgestrahlte Sonnenlicht ist ganz unwirksam, wenn es auf den Kopf eines Tieres scheint. Aber diese Dinge gelten namentlich für das Embryonalleben. Das Mondlicht entfaltet seine größte Wirkung, wenn es auf den Hinterteil eines Tieres scheint.” (Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, S. 60)

    —> “Beim Menschen wird möglichst viel umgesetzt von Bauchdünger in Gehirndünger, weil der Mensch ja sein Ich auf der Erde trägt; beim Tier weniger, daher bleibt mehr drinnen in dem Bauchdünger, der dann zum wirklichen Dünger verwendet wird. Da bleibt mehr Ich in der Anlage drinnen. Weil es das Tier nicht zum Ich bringt, bleibt da mehr Ich in der Anlage drinnen. Daher sind tierischer Mist und menschlicher Mist zwei ganz verschiedene Dinge. Tierischer Mist enthält noch die Ich-Anlage. Und wir finden, wenn wir misten, wenn wir Dünger von außen her an die Wurzel, das Ich an die Wurzel, an die Pflanzen herangebracht haben, daß wir, wenn wir vollständig die Pflanze zeichnen (Zeichnung), hier unten die Wurzel haben, oben die sich entwickelnden Blätter und Blüten haben, daß sich hier das Astralische hinzuentwickelt durch den Verkehr mit der Luft, hier sich entwickelt durch den Verkehr mit dem Dünger die Ich-Anlage der Pflanze.” (Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, GA 327, S.202)

    —> “Die Wurzel der Pflanze ist mit dem Kopf verwandt. Wenn wir das bedenken, wird uns gewissermaßen ein Licht aufgehen über die Bedeutung der Wurzel. Denn die Kartoffel, die hat Knollen; das ist etwas, was nicht ganz Wurzel geworden ist. Man ißt also, wenn man viel Kartoffel ißt, vorzugsweise Pflanzen, die nicht ganz Wurzel geworden sind. Wenn man sich also beschränkt auf das Kartoffelessen und zuviel Kartoffeln ißt, kriegt man nicht genug in den Kopf hinein. Es bleibt unten im Verdauungstrakt. So daß es also so ist, daß mit dem Kartoffelessen die Menschen in Europa ihren Kopf, ihr Gehirn vernachlässigt haben. Diesen Zusammenhang sieht man erst, wenn man Geisteswissenschaft treibt. Da sagt man sich: Seit Europa diese Kartoffelnahrung immer mehr und mehr überhand genommen hat, seit der Zeit ist der Kopf des Menschen unfähiger geworden.” (Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen. Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt?, GA 350, S.210)

    —> “Das Judentum als solches hat sich aber längst ausgelebt, hat keine Berechtigung des modernen Völkerlebens, und daß es sich dennoch erhalten hat, ist ein Fehler der Weltgeschichte, dessen Folgen nicht ausbleiben konnten. Wir meinen hier nicht die Formen der jüdischen Religion alleine, wir meinen vorzüglich den Geist des Judentums, die jüdische Denkweise.” (Gesammelte Aufsätze zur Literatur,GA 32, S.152f.)

    mehr Rudolf Steiner-Zitate hier: https://www.psiram.com/de/index.php?title=Steiner_Zitate

  9. die 1171te Reinkarnation Rudis
    21. November 2011, 10:28 | #9

    @Ferdi Winkler,
    Die Frage ob Waldorfschule eine Sekte ist ist in etwa so ob man sich fragt ob eine Koranschule eine Religion ist. Die Schule selbst ist es nicht.
    Der Begriff Sekte ist immer etwas schwierig, aber die Anthroposophen (und damit alle Lehrer der Waldis) sind mit Sicherheit eine Art Religion:
    mit eigenen Ideen zur Weltentstehung, mit eigenen Ritualen, mit einem System um intern die Leute auf Linie zu halten.
    Rituale und hirnrissige Ideen, die speziell zur Bewertung von Leuten (und natürlich auch Schülern) eingesetzt werden. (Astrologie, Hautfarbe, Schädelform, Herkunft)
    Hirnverbrannte Ideen, die beweisresistent als Medizin verkauft werden.
    Ich würde mein Kind ebensowenig in eine Koranschule stecken wie in eine Waldorfschule.

  10. die 1171te Reinkarnation Rudis
    21. November 2011, 10:42 | #10

    da hat die Reinkarnation wohl die Zusammenfassung von Rudi geschrieben;-)

    Wenn Du mehr darüber wissen willst, der Alibri-Verlag hat einige Bücher zu dem Thema.
    Ausserdem gibts auf Youtube ein ganz gutes Video zur Ausbildung und Indoktrination von Waldorf-Lehrern, vom SWR.

  11. Sheen
    21. November 2011, 11:06 | #11

    Sekte = Religion. Der unteschied liegt in der Anzahl der Mitglieder und der öffentlichen Wahrnehmung.

  12. Andreas Lichte
    21. November 2011, 14:07 | #12

    „(…) Prof. Hopmann: Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun (…)“

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Auszug aus dem Interview:

    Waldorfschule: „Man kann nicht nur ein »bisschen« Waldorf sein“

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-%e2%80%9eman-kann-nicht-nur-ein-%c2%bbbisschen%c2%ab-waldorf-sein%e2%80%9c/

  13. „Der ehemalige Schüler“
    21. November 2011, 19:47 | #13

    Der Begriff Sekte ist ja nicht wirklich definiert (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Sekte). Ich verwendete den Begriff, weil ich damit ausdrücken wollte, dass es sich um eine abgeschlossene Gruppe handelt, die einem Guru folgt. Es wird alles ablehnt, was sich in der „normalen Welt“ abspielt. So werden zB. „Staatsschulen“, moderne Techniken und die Naturwissenschaften verteufelt. Selbst anderen Waldorfschulen wird vorgeworfen, sie würden Steiner falsch auslegen oder wären zu angepasst an die moderne Welt. Durch „Gehirnwäsche“ und psychischen Druck wird die Struktur aufrecht erhalten. Ob nun der Sektenbegriff angebracht ist ist eine müssige Diskussion, weil das Wort nicht definiert ist.

    Falls es im Text nicht klar wird: Die Schule musste ihren Namen erst vor wenigen Jahren abgeben. Als ich an der Schule war hieß sie noch Freie „Waldorfschule“. Allerdings wurde sie schon in den 80er aus dem Bund der Freien Waldorfschulen (BDFWS) ausgeschlossen. Erst damals ließ sich der BDFWS den Namen schützen. Die Schule in Kempten behielt aber vorerst das Recht auf den Namen, weil sie schon vorher so hieß.

    Es gibt bestimmt einige Unterschiede zwischen verschiedenen Waldorfschulen. Die Schule in Kempten ist vielleicht eine der krassesten. Aber das sind nur leichte individuelle Ausprägungen. Alle berufen sich auf Rudolf Steiner, einen selbsternannten Hellseher und Rassisten. Dies macht das ganze System fraglich, unabhängig von einzelnen Lehrern, die mal schlechter und mal weniger schlecht sind.

  14. Lucy
  15. 23. November 2011, 14:45 | #15

    @Ferdi Winler

    In Hinblick auf Ihre Magisterarbeit sowie die damit verbundene Suche nach dem richtigen bzw. nachweislich naheliegendem Fazit ist Ihnen vielleicht der eine oder andere Artikel auf dieser Seite von Nutzen:

    http://www.steinerimbrett.wordpress.com

    Viel Erfolg!

  16. ehemalige Mutter
    11. Dezember 2011, 12:33 | #16

    Hallo ehemaliger Schüler,
    als ehemalige Mutter kann ich deine beiden Berichte zu 100 % bestätigen.
    Meine Kinder waren ab dem 3. Lebensjahr (Kindergarten) bis zur Hälfte Ihrer Schulzeit in der freien Waldorfschule Kempten (jetzt freie Schule Albris). Inzwischen gibt es an allen Kindergartenstandorten auch Kinderkrippen, das heißt, es werden bereits Säuglinge aufgenommen. Meines Erachtens werden die Kinder und Eltern somit sehr frühzeitig indoktriert und haben dann kaum noch eine Chance in die „weltliche“ Welt zu wechseln.
    Auch mir erging es so, dass ich von dem was die Lehrer sagten so beeinflußt worden bin, das ich das, was die Kinder erzählten nicht wirklich glauben konnte. Berichtete mein Kind z.B., dass ein anderes Kind vom Lehrer an den Haaren vom Stuhl gezogen worden sei und gegen die Tafel geschleudert wurde, so dachte ich, das hat mein Kind falsch gesehen. Zumal der Lehrer regelmäßig betonte, dass Kinder in dem Alter keinen Realitätssinn hätten. Inzwischen wurde der Lehrer für diese Tat rechtskräftig verurteilt.
    Es kam auch regelmäßig vor, dass Kinder im Grundschulalter in der Ecke oder vor der Türe stehen mussten oder gar einfach nach Hause geschickt worden sind. Auch gab es sog. Kippelstühle für zappelige Kinder, das hieß, sie mussten auf einem 1Bein-Stuhl sitzen, damit sie nicht mit dem Stuhl wackeln konnten! Als die Lehrer dieses Vorgehen auf dem Elternabend als dringend notwendig erklärten, konnte man das tatsächlich glauben. Das erschüttert mich noch heute.
    Ich kenne einige Kinder, die diese Schule vorzeitig verlassen haben und unglaublich dankbar dafür sind, dass den weiteren Schulweg in einer „Regelschule“ absolvieren durften.

    Ich kann dich „ehemaliger Schüler“, der du solange in dieser Einrichtung warst, nur darin bestärken, deine Erfahrungen weiterzugeben, damit diese Schule samt Kindergärten baldmöglichst geschlossen wird.

    LG

  17. „Der ehemalige Schüler“
    11. Dezember 2011, 17:40 | #17

    Hallo ehemalige Mutter,
    an den einbeinigen Stuhl kann ich mich auch noch erinnern. Ich selbst wurde zwar nicht dazu gezwungen, aber andere aus meiner Klasse. Ich verstand damals aber noch nicht, welche Denkweise hinter so einer Erziehung steckt. Über den Kindergarten an der Freien Waldorfschule Kempten (Freie Schule Albris) kann ich nichts sagen, weil ich ja erst in der dritten Klasse nach Kempten an die Schule gekommen bin.

    Und ich finde es wirklich wichtig für Schüler wie mich und Eltern (und vielleicht auch ehemalige Lehrer??) ihre Erfahrungen Mitzuteilen und aufzuklären. Vielleicht können wir durch unsere Warnungen das ein oder andere Kind vor so einer Schule bewahren. Vielleicht können ja Ihre Kinder auch ihre Erfahrungen schildern, hier auf esowatch oder irgendwo anders.

  18. waldorf
    11. Dezember 2011, 17:47 | #18

    @ “Der ehemalige Schüler”

    „Und ich finde es wirklich wichtig für Schüler wie mich und Eltern (und vielleicht auch ehemalige Lehrer??) ihre Erfahrungen mitzuteilen und aufzuklären.“

    Kannst du auch hier aufklären (einen Kommentar schreiben):

    http://www.publikative.org/2011/12/06/waldorfschule-fur-alle-sekte-fur-alle/

    „Waldorfschule für alle? – “Sekte” für alle?“

  19. die Zeugin
    21. Dezember 2011, 20:25 | #19

    hallo!

    ich finde eure Beiträge äußerst interessant. Ich war auch mehrmals in der Spielstube und habe lange überlegt, ob diese Schule richtig für meine Kinder wäre. Mein Sohn fühlte sich wohl dort, aber ich hatte als Mutter immer ein „komisches“ Gefühl. Als ich ein Mal ein anderes Kind abholte und hörte, wie die „Erzieherin“ das Kind so anbrüllte, war ich nur noch sprachlos und schockiert.
    Ich habe durch eine Bekannte auch sehr viel über andere Vorfälle in der Spielstube und Schule erfahren und ich kann es einfach nicht verstehen!

    Ich glaube aber, dass die Schule in Kempten es schon sehr übertreibt. Nicht alle Waldorfschulen sind so wie es hier beschrieben ist… aber es ist wirklich schade für die Kinder, die Solche Erfahrungen machen müssen… vielleicht sogar aus der Schule zu fliegen, nur weil sie in diesem Konzept nicht reinpassen… oder einfach zu klug dafür sind?

  20. Waldorfkind
    21. Dezember 2011, 22:39 | #20

    Hallo!

    @ehemaliger Waldorfschüler: Mein Bedauern, dass du eine so offensichtlich unschöne Schulzeit verlebt hast.
    Ich für meinen Teil kann dazu nur sagen: Ich habe meine gesamte Schulzeit an ein und derselben Waldorfschule verbracht und stehe nun kurz vor dem Abitur (das man an unserer Schule problemlos absolvieren kann, die Bedingungen sind dabei dieselben, wie an normalen Gymnasien). Rückblickend finde ich, dass eigentlich alles gepasst hat, bin sehr froh, dass meine Eltern mich damals auf diese Schule geschickt haben. Esoterischen oder religiösen Themen stehe ich sehr skeptisch gegenüber, kann also nicht von mir behaupten, dass man mich in der Hinsicht irgendwie beeinflusst hat, obwohl die Inhalte des Unterrichts zumindest bis zur achten Klasse schon teilweise einen Anthro-Touch hatten, somit auch immer einen christlichen Anschauungsaspekt. Allerdings nie so, dass „Wirklichkeit“, also wissenschaftliche Fakten, verschleiert dargestellt wurden, man wusste immer, was wo einzuordnen war. Mich persönlichen haben Steinereinflüsse auch nie gestört, denn obwohl ich nicht mit der Anthroposophie auf einer Linie bin, finde ich, dass der Kerl auch ganz gute Ideen hatte (wobei ich mich andererseits nie sehr eingehend mit ihm beschäftigt habe). Ich denke, solches kann man mindestens über meine ganz Klasse sagen, die insgesamt recht unspirituell eingestellt ist. Ich habe auch nie erlebt, dass irgendwer nicht ins „Konzept“ gepasst hätte und dann rausgeekelt worden wäre. Was ich sagen will: Auch wenn die Anthroposophie nicht immer zu befürworten ist, so finde ich das Schulsystem durchaus eine gute Alternative zur Staatsschule, auch wenn es nicht für jeden das richtige sein mag. Mir hat es jedenfalls sehr gut gepasst und tut es noch, auch, wenn ich die Alternative nie kennengelernt habe. Vielleicht habe ich mit meiner Schule auch einfach Glück, und sie ist eine der fortschrittlichsten Waldorfschulen, die es insgesamt verstanden haben, Steiners „Lehre“ und „Methoden“ auf eine der modernen Welt angepassten Weise umzusetzen.

    Um mal einen anderen Standpunkt mit einzubringen.

  21. waldorf
    21. Dezember 2011, 23:04 | #21

    @ Waldorfkind

    “ …und stehe nun kurz vor dem Abitur (das man an unserer Schule problemlos absolvieren kann, die Bedingungen sind dabei dieselben, wie an normalen Gymnasien).“

    Genießt du vielleicht eine der zahlreichen Sonderregelungen, die auch weniger begabten Kindern von Besserverdienenden das Abitur ermöglichen? Hier stehts:

    http://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/

    Drei Gründe für die Waldorfschule

    […] Viele Eltern wissen aber ganz genau, was sie tun, wenn sie sich für eine Waldorfschule entscheiden. Im folgenden werden drei Gründe für deren Schulwahl behandelt, die ich vorweg als Thesen formuliere:

    These I: Die Leistungen des Kindes sind zu schwach, um auf einer öffentlichen Schule zu bestehen. An der Waldorfschule sind die Abschlüsse leichter.

    These II: „Man bleibt gern unter sich“ – Besserverdienende wollen eine Schule ohne Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen und ohne Ausländer.

    These III: „Man bleibt gern unter sich“ – in der Waldorfschule teilt man die „alternativen“, esoterischen Überzeugungen der Eltern […]

  22. Waldorfkind
    21. Dezember 2011, 23:40 | #22

    Da muss ich dich enttäuschen: Mutter alleinerziehend, kein Unterhalt, sehr wenig Geld. An der Schule sind überdies viele Familien, die nicht gerade im Geld schwimmen. Für meine Eitelkeit: Würde mich nicht als weniger begabt bezeichnen.

    Und: An der Waldorfschule kann kein Abschluss leichter sein, da wir die Prüfungen zentral gestellt bekommen, sind also die gleichen, wie alle Gymnasiasten sie schreiben. Es gibt, da unsere Lehrer keine Beamten sind, stets eine staatliche Partnerschule, die bei den nicht zentral gestellten Aufgaben ein Auge drauf hat. Außerdem werden von den jeweiligen Lehrern ALLE Prüfungen, die wir schreiben, zweitkorrigiert. Von Privilegien kann hier nicht die Rede sein.

    Kann das Abiturprozedere bei Bedarf gern detailliert erläutern. Die genannten Argumente sind aus meiner Sicht absoluter Schwachsinn.

  23. waldorf
    21. Dezember 2011, 23:49 | #23

    @ Waldorfkind

    Alles wunderbar an deiner Waldorfschule! Ganz genau so, wie es der „Bund der Freien Waldorfschulen“ gerne bewirbt! Da wirst du den Esowatch-Lesern sicher nur zu gerne mitteilen, welche Musterschule du besuchst …

    Den anderen Lesern sei noch einmal dieser Artikel empfohlen: http://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/

  24. Waldorfkind
    22. Dezember 2011, 00:04 | #24

    @waldorf:

    Ich wollte damit nicht (oder höchstens ein bisschen) herrausstreichen, wie toll meine Schule ist ( die sich übrigens in Bayern befindet, wo man Waldorfschulen ohnehin sehr kritisch betrachtet und sicher niemandem das Abitur erleichtert), sondern vor allem anmerken, dass das von Steiner entwickelte Konzept bei der richtigen Handhabung durchaus Chancen bietet.

    Tut mir leid, dass dir zur Provokation sonst keine Argumente mehr einfallen, als nochmal diesen einerseits informativen, andererseits aber doch recht unsachlichen bzw. undifferenzierten Artikel zu empfehlen.

  25. waldorf
    22. Dezember 2011, 00:11 | #25

    @ Waldorfkind

    nenn den Lesern doch einfach Namen und Ort deiner „tollen Schule“!

    „Provozieren“ möchte ich dich – bzw. den „Bund der Freien Waldorfschulen“ – nicht, nur einen Artikel zur Diskussion stellen, der einige interessante Fragen aufwirft: http://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/

  26. Waldorfkind
    22. Dezember 2011, 00:16 | #26

    Ich steh leider nicht drauf, persönliche Daten bzw. meinen Wohnort im Internet zu veröffentlichen,

    für heute geh ich schlafen, würde den Artikel beizeiten aber nur zu gern diskutieren, wenn vielleicht auch nicht hier.
    Gute Nacht.

  27. waldorf
    22. Dezember 2011, 00:21 | #27

    @ Waldorfkind

    „Ich steh leider nicht drauf, persönliche Daten bzw. meinen Wohnort im Internet zu veröffentlichen“

    der „Bund der Freien Waldorfschulen“ steht auch nicht drauf, irgendwelche konkreten Daten zu seinen Schulen zu veröffentlichen – verständlich bei einer Sektenschule: http://www.publikative.org/2011/12/06/waldorfschule-fur-alle-sekte-fur-alle/

  28. admin
    22. Dezember 2011, 19:34 | #28

    Wir tippen auf eine dieser drei Schulen:
    http://www.waldorfschule-chiemgau.de/ Bei WOT nicht bewertet
    http://www.waldorfschule-rosenheim.de/ Bei WOT gelb
    http://www.waldorfschule-ismaning.de/ Bei WOT tiefrot

  29. 22. Dezember 2011, 19:59 | #29

    Liebes „Waldorfkind“: Wir lassen uns nur ungern verarschen. Hier einen Schüler zu simulieren, ist eine ganz schlechte Idee.

  30. Gonzo
    27. Januar 2012, 13:38 | #30

    @Rincewind

    Hi Rincewind, alte Bratpfanne.
    Gegen euch ist die Bildzeitung urban und stilvoll.

    Falls es dir entgangen sein sollte:
    Das Adressenverzeichnis Anthroposphie enthält zur Zeit 10080,00 🙂 Adressen von anthroposophischen Einrichtungen weltweit in 103 Ländern.

    Da kommen dann so ein paar hergelaufene Sektierer mit einer Homepage daher, die jedes Lieschen Müller aus Bochum haben könnte und meinen, sie hätten Kompetenz zu urteilen – Die haben sie aber offensichtlich nicht.
    Was soll nur aus irgendeiner Feldforschung werden, wenn solche Sektierer wie du am Werk sind. 🙁

    Trotzdem werden sie weiter labern, labern und labern 🙂 Wen kümmerts?

    Hier noch so ein missratener und weltfremder Walddorfschüler 🙂

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wotan_Wilke_M%C3%B6hring

    🙂 mit Band
    http://www.youtube.com/watch?v=nbOG1NAfrSs

  31. waldorf
    27. Januar 2012, 16:33 | #31

    zur Sekte Waldorfschule, zur Religionsschule Waldorfschule:

    Waldorfschule für alle? – “Sekte” für alle? http://www.publikative.org/2011/12/06/waldorfschule-fur-alle-sekte-fur-alle/

    Ein „Umkreisen Gottes“ http://www.publikative.org/2012/01/13/ein-„umkreisen-gottes/

  32. Gonzo
    27. Januar 2012, 20:13 | #32

    @waldorf

    Ach je, noch ne Lieschen Müller Sektiererhomepage, die aufklären will. 🙂
    Es ist doch immer ähnlich mit den Sektierern und Dogmatikern wie Lichte und ihrem Lieschen Müller Homepages:

    Die „klären auf“ 😉 und keiner hat sie darum gebeten!

    Ein Gedicht für dich:

    Du kannst nicht nach diesem Geist Ausschau halten,

    denn er selbst ist es, der dabei Ausschau hält.

    Du kannst diesen Geist nicht sehen,

    denn er selbst ist es, der sieht.

    Du kannst diesen Geist nicht finden,

    denn er selbst ist es, der findet.

    Wenn Du das begreifst,

    dann begreift das der Geist selbst.

    Wenn Du das nicht begreifst,

    Dann ist es auch in diesem Fall der Geist, der nicht begreift.

    Begreif es oder nicht,

    genau das ist der Geist.

    Ken Wilber

  33. Antitainment
    28. Januar 2012, 16:57 | #33

    Ist bei mir ein Grundnahrungsmittel und nur zu empfehlen.
    Hilft u.a. gegen Geisterbeschwörer und vogonische Dichtkunst. 😉

  34. Antitainment
    28. Januar 2012, 20:20 | #34

    Mmmh, den „sense“ muss man wohl erst eurythmisch ertanzen oder was möchte man mir hier im vogonischen Deckmäntelchen unterjubeln?

    Als kasperfrühstückender Geisterjäger bin ich in Erziehungsfragen eher Pragmatiker.
    http://www.youtube.com/watch?v=WdIO45RmfBw

    Spart bei den Temperaturen auch Heizkosten, selbst in der Midlife-Crisis. 😉

  35. Dolge
    29. Januar 2012, 09:59 | #35

    Gehts bitte noch ein bisschen kindischer?
    Alle beide?
    Warum Antitainment den Troll mit Aufmerksamkeit vollstopft, bis er sich hier am Ende noch richtig wohl fühlt, erschließt sich mir nicht.

  36. Gonzo
    29. Januar 2012, 11:24 | #36

    @Dolge

    Dolge, Dolge 🙂

    Die Kritiker der Troll( )e sind in der REGEL ebensol(ch)e.

    Du kannst dich ja schon einmal wissenschaftlich mit meinem Beitrag:
    https://blog.psiram.com/?p=6569#comment-16911

    auseinandersetzten. In der Zwischenzeit fühle ich mich hier wohl. Aus deinem Mund klingt „Kindlisch) wie eine Beleidigung 😉
    Bis dahin ein Video mit vielen Kindern, man lernt ja nie aus!

    http://vimeo.com/31381783

    Vielen Dank für den Tip!

    So und jetzt muss ich ins Büro, an die Arbeit!

  37. Antitainment
    29. Januar 2012, 17:22 | #37

    @Dolge
    Nun mal ganz locker, das ist nur ein wenig Geplänkel und schadet niemandem.

    Humor ist doch eine durchaus legitime Ebene in einer Diskussion, auch wenn der nicht zwangsläufig von Jedem geteilt werden muss, zumal hier die eigentliche Diskussion schon beendet schien.
    Um den nächsten grandiosen OT schnell wieder abzuwürgen:
    Im Zweifelsfall hätten mir die Mods sicherlich schon auf die Finger geklopft, wenn das hier massiv aus dem Rahmen gefallen wäre – Und Gonzo das Schlusswort mit Rainald Grebe zu überlassen ist doch eigentlich ok. Sei’s drum, Thema ist für mich abgehakt, lach ich halt im Keller weiter 😉

  38. Tom
    11. April 2012, 21:07 | #38

    Tja, vielleicht wäre ja ein ähnlich agressiver Ton von einem ehemaligen bayrischen G8 Gymnasiasten gekommen, jetzt kommt er eben von einem zornigen Waldorfschüler

  39. Jerry
    11. April 2012, 22:14 | #39

    @ Tom

    und wer ist der Rudolf Steiner – Sektenführer – der bayrischen G8 Gymnasien?

    Waldorfschule & Sekte: http://www.publikative.org/2011/12/06/waldorfschule-fur-alle-sekte-fur-alle/

  40. Tom
    21. April 2012, 21:00 | #40

    @Jerry
    Mir geht es eher um den Blickwinkel eines 19 Jährigen Schülers auf seine Schulzeit. Wer spricht von den G8 Burnout Kanididaten, den Retalinkindern, den Schlafstörungen, dem enormen Leistungsdruck der bayrischen Gymnasiasten? Von einer Schulzeit ohne praktische Erfahrungen- ich habe ein staatliches Gymnasium besucht und hier auch enorme Kritik am System. Ein Leher der agressiv einen Kind an die Tafel knallt geht ohne Zweifel gar nicht, aber das gab es leider an meiner staatlichen Grundschule auch. Das ist keine Waldorfkiste sondern das Versagen / die Überforderung des einzelnen Lehrers. Der dafür ja in Kempten wohl auch rechtskräftig verurteilt wurde und nicht mehr unterrichten darf. Besagtem Grundschullehrer von mir geschah nichts. Von meinem alkoholkranken Geschichtslehrer, meinem psychisch angeschlagenen Musiklehrer und meinem -zu uns strafversetzten- Sport „Fummellehrer“ will ich gar nicht näher berichten. Nur als Denkanstoß- hier wird von einem Privatschulkind ohne Vergleich auf eine staatliche Schule – das ganze System der Waldorfschule angeprangert, das aber in vielen Bereichen-meines Erachtens- dem bayrischen Schulsystem weit überlegen ist.

  41. waldorf
    22. April 2012, 11:59 | #41

    @ Tom

    schick doch einfach deine Kinder zur Sekte / Waldorfschule, wenn es soweit ist, wir leben in einer freien Gesellschaft …:

    „[…] Prof. Hopmann: Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun […]“

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview – „Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein“ – über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, read more: https://blog.psiram.com/?p=3481

  42. Hugo
    17. Mai 2012, 23:22 | #42

    Ich war auch mehrere Jahre auf einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Die Zustände waren da zwar nicht so Krass wie in Kempen, aber Dinge wie nordische Mythologie wurden uns in den ersten jahren als bare Münze verkauft. Manches was man uns erzählt hat war einfach nur komisch wir sollten z.b.wenn wir gemahlt haben immer erst in der mitte des dargestellten Körpers anfangen, mit der begründung das der Mensch selber ja auch nicht erst am Rand wächst sondern von der mitte aus entsteht. Dadurch das ein Lehrer mehrere Fächer gelehrt hat die er nicht studiert hatte, schlichen sich seltsame fehler ein. Beispiel:
    Vom Küssen kann man AIDS bekommen da Kontakt mit Körperflüsigkeiten.
    Würde niemandem empfehlen seine Kinder auf eine Waldorfschule zu schicken.

    mfG

    Hugo

  43. Ehemaliger
    2. Juni 2012, 23:08 | #43

    Ich war auch jahrelang auf der „freien Schule “ Kempten und habe im Prinzip genau die gleichen Erfahrungen gemacht, die hier in dem Brief beschrieben werden. Ich kann so gut wie jede Aussage davon bestätigen. Diese Schule ist auch in meinen Augen schlicht und einfach eine Sekte. Die Gehirnwäsche, die ich dort erlebt habe, ist einfach unglaublich.
    Ich bin bzw. „wurde“ schließlich auch gegangen, als wir ein halbes Jahr lang, mit dem Abitur in Sichtweite, keinen Unterricht mehr haben sollten und ich mich dagegen ausgesprochen habe. Wir wurden ja immer ermutigt uns unsere eigene Meinung zu bilden, natürlich sollte diese aber der der Schule entsprechen. Entsprach unsere Meinung nicht der der Lehrer, wurde man unter Druck gesetzt. Die Lehrer haben meist keine Ausbildung, dementsprechend ist das Niveau der Bildung, die einem geboten wird. Schläge, wie sie schon zur Anklage kamen, habe ich allerdings nie erlebt.
    Ich finde es auch nicht richtig, diese Erfahrungen generell als Bestätigung der Kritik an allen Waldorfschulen zu verstehen. Ich bin auf die Waldorfschule in Ulm gewechselt (wie so viele aus Kempten). Dort habe ich ganz andere und nur gute Erfahrungen gemacht. Die Lehrer waren alle gute Pädagogen ihres Faches, es gab keinen Druck die gleiche Meinung wie die Schule haben zu müssen, wir konnten auch die Waldorfpädagogik an sich kritische sehen und das auch äußern. Und wir haben alle ein gutes Abitur geschafft. Es ist war gar kein Vergleich zu Kempten, aber trotzdem eine Waldorfschule! Wenn ich heute mit Leuten an der Uni spreche, die ein Gymnasium besucht haben, kann ich keinen Unterschied erkennen von dem was sie gelernt haben und was ich in Ulm gelernt habe. Im übrigen haben auch die ehemaligen Gymnasiasten viel Kritisches über ihre Schulzeit zu sagen. In Ulm wurden uns auch keine obskuren Sachen eingetrichtert, wie dass man von Küssen Aids bekommt, ganz im Gegenteil. Man sollte die Waldorfschulen nicht generell verurteilen, sie sind extrem verschieden und die Kemptner Schule ist nicht umsonst aus dem Bund der freien Waldorfschulen endlich! ausgeschlossen worden. Leider gibt es viele schwarze Schafe, deshalb muss man jede Schule genau prüfen, bevor man sein Kind dort hinschickt.

  44. Ehemaliger
    2. Juni 2012, 23:15 | #44

    PS: dieser Artikel beschreibt es ziemlich gut http://hpd.de/node/13311?page=0,0

  45. waldorf
    6. Juni 2012, 08:48 | #45

    „Man sollte die Waldorfschulen nicht generell verurteilen …“ Doch, sollte man, tut der Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann auch:

    “[…] Prof. Hopmann: Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun […]”

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview – „Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein“ – über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, read more: https://blog.psiram.com/?p=3481

  46. 9. Juni 2012, 13:31 | #46

    Hier eine Homepage mit den genaueren Informationen über diese Schule:

    http://www.freie-schule-albris-leaks.in

    mit Waldorfschulen hat diese Schule nichts zu tun, außer, dass sie die Inhalte für sich missbraucht.

    In diesem Sinne.
    We are Anonymous.
    We are Legion.
    We don’t forget.
    Expect us.
    Transparency against brainwashing.

  47. waldorf
    9. Juni 2012, 17:58 | #47

    @ Albris Leaks

    Ihr schreibt auf eurer homepage zu „Rudolf Steiner“: „In den Aussagen Rudolf Steiners kann man ganz klar lesen (wenn man die Deutsche Sprache beherrscht), dass das, was Sigurd Böhm in seiner Organisation aufbaut, ganz eindeutig und direkt gegen die Anthroposophie vorgeht. Nirgendwo ist eine autoritäre oder fanatische Art zu finden, die einen entmündigt etwas selber zu begreifen.“

    Blödsinn. Die Anthroposophie ist eine Sekte. Waldorfschulen sind Schulen der Sekte Anthroposophie, höret den Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann: „Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun“:

    “[…] Prof. Hopmann: Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun […]”

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview – „Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein“ – über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, read more: https://blog.psiram.com/?p=3481

  48. Albris Leaks
    9. Juni 2012, 19:59 | #48

    @waldorf:
    *gaehn… ja das ist ja das Problem bei solch einem kindischen Rumgefuchtel.
    Man kann meistens nicht zivilisiert und erwachsen diskutieren, sondern nur einander mit halbverdauten Verbalfekalien bewerfen.

    Wenn du deine Meinung hier zum 100. Mal posten willst, wie schrecklich doch alle Waldorfschulen und die Anthroposophie sind…. naja… dann mach es doch…
    niemand hat doch was dagegen. Aber es wirft doch ein etwas… seltsames Licht auf dich.

    Die oben erwähnte Seite und das Projekt „Albris-Leaks“ befasst sich nun mal nicht mit einer anti-anthroposophischen Gegenkampagne, sondern beschäftigt sich einerseits sehr konkret und kritisch mit der Organisation „Freie-Schule-Albris“, andererseits mit der Frage was hinter der Anthroposophie alles steckt und was da durch ihre Anhänger und Gegner hineingedichtet wird. Hinter diesem Projekt stecken eben keine pubärtierenden Teenager oder solche, die trotz fortgeschnittenen Alters es geblieben sind, sondern Menschen, die ernsthaft sich mit Dingen (auch grenzwertigen) auseinandersetzen wollen.

    Denn, wenn du psychologische Manipulation wirklich begreifen willst und sie von einer geistigen oder psychischen Entwicklung trennen willst, dann musst du dich eben sehr vertieft mit all dem befassen, was die Psyche ausmacht. Dazu gehören nun mal auch die Gebiete der Esoterik, der Religion und Mystik etc. Auch wenn doch einige zu gern glauben würden, dass der Mensch ein purer Materialist ist, so ist es ebenso völlig absurd zu behaupten, wie zu sagen: „der Mensch ist einfach nur Energie und muss auf einem Baum sitzend aauummm sagen“. Man kann sich eben entweder wie ein aufgescheuchtes Huhn gegen alles, was den Tellerrand sprengt, wehren, oder man kann sich kritisch und ernsthaft damit beschäftigen. Rumstänkern ist da sicher einfacher. Deine Wahl.

    Es wird heutzutage zu gerne alles in ein Topf geworfen und das ist eben wirklich sehr mager und im Grunde doch nicht ernst zu nehmen. Ein differenzierter Blick auf die esoterische/religiöse/mystische etc. Schiene fehlt allerdings meistens völlig. Und das ist weder erwachsen noch zeitgemäß.

    Dass R. Steiner dabei nicht gerade jemand mit leichtverdaulichen oder „heiligen“/korrekten Zitaten ist, das ist doch jedem klar… wie man was beurteilt, das soll doch aber jedem selbst erlassen werden. Die meisten seiner Gegner sind nun mal nicht ernstzunehmen, weil sie gedankenlos irgendwelche kritische Zitate umherwerfen, anstatt mal nachzudenken, was es alles heißen könnte.

    Das, was allerdings sinnvoll erscheint und kein kindisches Rumgefuchtel darstellt, ist eine kritische und vor allem selbstkritische Diskussijon über das Thema. Dauernd links oder rechts zu fahren bringt bekanntlich nicht viel Gutes.

    In diesem Sinne…
    einen angenehmen Abend.

  49. waldorf
    9. Juni 2012, 21:48 | #49

    „Hinter diesem Projekt stecken eben keine pubertierenden Teenager oder solche, die trotz fortgeschnittenen Alters es geblieben sind …“

    Der Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann wird mal eben schnell zum „pubertierenden Teenager“ erklärt, weil er in Sachen Sekte Anthroposophie Tacheles redet …:

    „[…] Lichte: Ein Werbeslogan der Waldorfschulen lautet: „Im Mittelpunkt der Mensch“. Im Standard sagen Sie über die anthroposophische Pädagogik: „Denen geht es um das Kind so wie es der Bank ums Geld geht.“

    Prof. Hopmann: Im Mittelpunkt steht bei denen der Mensch, wie Rudolf Steiner ihn sieht, also als Reinkarnation, als Mitglied einer Rasse, als Charaktertyp usw. Ziel ist es, den jeweiligen Menschen entsprechend den Steinerschen Lehren zu formen bzw. sein „Wesen“ zu entfalten. So wie bei anderen Sekten verbindet sich damit ein Totalitätsanspruch: Wir wollen dich mit Haut und Haaren, mit deiner ganzen Persönlichkeit vereinnahmen – nicht anders als eine Bank dein Geld will: Nicht um nett zu dir zu sein, sondern um an dir Geld zu verdienen. Bloß blöd, wenn man zu jenen Wesen zählt, denen laut Steiner Dahinsiechen oder Verkümmern vorausbestimmt ist. Denen geht es dann wie bei der Bank, wenn die Kreditwürdigkeit dahin ist […]“

    Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview – „Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein“ – über Waldorfschule, Rudolf Steiner und die Anthroposophie, read more: https://blog.psiram.com/?p=3481

  50. Albris Leaks
    9. Juni 2012, 22:42 | #50

    ich rede doch hier nicht mit dem Prof. Hopfmann oder?
    Kannst du dich auch selber äußern?
    wäre für eine Diskussion wirklich gut.

    Oder sollen wir jetzt ein Zitatenbattle machen? Steiner gegen Hopfmann…
    da sehe ich mal gar keinen Sinn darin.

    zu den Zitaten kann ich nur sagen, dass er, trotz seines Professorgrades, nichts sagt außer lauter Behauptungen und vorschnellen subjektiven Urteilen. „Mit Haus und Haaren vereinnahmen“, „so wie bei anderen Sekten“, „nicht anders als eine Bank“, „um an dir Geld zu verdienen“… etc.

    wenn das ein Professor einfach so sagt, kann ich denn einfach nicht ernst nehmen… er redet wie ein Teenager. Denn was soll man da mit ihm noch reden? Er haut einfach um sich und gut ist. Das darf er ja auch, aber dann braucht er auch kein Gesprächspartner. Klingt für mich eher wie ein beleidigtes Kind, welches einfach nur abkotzen will.

    Aber ich würde dennoch, wenn, dann gerne mit dem unterhalten, der schreibt und kein Zitatenbattle veranstalten 😉

    in diesem Sinne
    gute Nacht.

  51. waldorf
    10. Juni 2012, 13:21 | #51

    @ Albris Leaks

    meinst du, du bist bei Esowatch richtig, um Werbung für Rudolf Steiner, die Sekte Anthroposophie, und die Waldorfschulen zu machen? Schau mal hier – bis heute 146 Kommentare, da kannst du gerne weitermachen:

    https://blog.psiram.com/?p=7664

    Religionsschule Waldorfschule: Ein „Umkreisen Gottes“

  52. Albris Leaks
    10. Juni 2012, 15:57 | #52

    @Waldorf:

    das ist eben das Einzige, was du schreiben kannst…
    sich erwachsen mit Dingen auseinandersetzen ist wohl nicht dein Thema.

    Was EsoWatch betrifft:
    Wenn sie hier einfach nur die ganze Esoterik/Mystik/Religion schlecht machen wollen, dann ist diese Seite wirklich ein Kindergarten. Bis jetzt dachte ich, dass sich hier Menschen differenziert mit derartigen Dingen auseinandersetzen. Du zeigst mir allerdings das Gegenteil. Es kann sich ja mal ein Admin von EsoWatch sich dazu äußern.

    Und Werbung? Ich wüsste nicht wo hier Werbung für R. Steiner meinerseits steht. Komm mal von deinem Trip runter. Oder ist leeres Zeug von sich geben dein Hobby?

    Wie dem auch sei.
    Einen schönen Tag.

  53. Blondie
    10. Juni 2012, 16:24 | #53

    @ Albris Leaks

    erklär das mal „differenziert“ den Esowatch-Lesern:

    „Aber mit der Zeit verliert sich die Blondheit, weil das Menschengeschlecht schwächer wird. Und die Erdenmenschheit würde vor der Gefahr stehen, daß die ganze Erdenmenschheit eigentlich dumm würde, wenn nicht das kommen würde, daß man eine Geisteswissenschaft haben wird, eine Anthroposophie, die nicht mehr auf den Körper Rücksicht nimmt, sondern aus der geistigen Untersuchung selbst heraus die Gescheitheit wieder holt, wenn ich so sagen darf […]

    Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben sie ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Haare und Augen hinein.“

    Rudolf Steiner, „Über Gesundheit und Krankheit. Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre“ GA 348 p 102

    mehr Zitate von Rudolf Steiner bei Esowatch: https://www.psiram.com/de/index.php?title=Steiner_Zitate

  54. Albris Leaks
    10. Juni 2012, 17:57 | #54

    @Blondie:

    naja… ich bin ja kein \

  55. Albris Leaks
    10. Juni 2012, 17:58 | #55

    ups.. noch ein Versuch…

    @Blondie:

    naja… ich bin ja kein „Steinererklärer“ und das Projekt handelt sich um eine andere Sache, aber ich kann dennoch mal meinen Senf dazu geben. Ich hoffe deine Frage ist ernst gemeint, also versuche ich auch ernst darauf zu antworten.

    Das Problem ist ja, bei solchen Zitaten, man muss sich ja schon mit Esoterik, Mystik, Alchemie, Religion etc. beschäftigt haben, damit man da einen Urteil bilden kann. Ansonsten ist es ja so als ob ein Laie mathematische Urteile von sich geben will, über die Dinge, die er nie angefasst hat. Deswegen ist es immer schwierig, wenn man solche „Hämmer“ von Steiner rausholt und anfängt damit rumzuhämmern. Das zur Grundsätzlichkeit dieser Zitate.

    Zum Inhalt:
    das ist ja der Inhalt bzw. Resultat seiner Forschung, man muss es ihm nicht glauben (da war er selbst strikt dagegen). Tatsache ist aber, dass die blonde Haarfarbe als solche nicht existiert. Es ist immer die Frage wieviel „Farbe“ in den Haaren drin ist. D.h. die ganz blonden Menschen haben ja keine blonden Haare im Sinne der Farbe, sondern die Haare sind eigentlich farblos, eigentlich eher durchsichtig wie Sandkörper. Das kann man ja einfach aus der Beobachtung feststellen. D.h. bei Menschen mit dunkler Haarfarbe, geht eben diese Farbe mehr in die Haare, als bei denen die blond sind. Bis jetzt ist ja keine großartige Esoterik dabei.

    Jetzt kann man sich aber überlegen, sprich nachdenken, was damit zusammen hängen kann. Und zwar nicht nur auf rein materieller Ebene (die sollte man allerdings auch mitnehmen), sondern auch auf seelisch-geistiger Ebene. Da kann man mit Vorsicht Beobachtungen anstellen (die Psychologie nennt es Statistiken und behandelt es noch viel krasser und kühler als die Anthroposophie) was dieses Dunkle und Helle angeht. Und zwar ohne, dass man den Menschen dadurch irgendwie bewertet oder verurteilt. Die Beobachtungen gehen an sich dahin, dass der „dunklere Mensch“ eher ein Mensch ist, der naturverbundener, intuitiver, lebensvoller und kraftvoller ist. Der „hellere Mensch“ ist dagegen eher ein „blasser Philosoph“, ein Denker.

    Man muss allerdings bedenken, dass es Tendenzen sind, Stereotypen, Archetypen. Es sind keine absolute Erklärungen für jeden einzelnen Menschen. Das sind Stereotypen, die mal mehr mal weniger in einem selbst sind. Deswegen sollte man das natürlich nicht Nazimäßig in Gruppen trennen und anfangen nach links und rechts zu sortieren und dann in bessere und schlechtere Menschen teilen. Ein „hellerer Mensch“ (Haarfarbe, Augenfarbe oder Hautfarbe etc.) hat seine Vorteile und Nachteile, genau wie ein „dunklerer Mensch“ Vorteile und Nachteile in seinem seelischen/psychischen Leben hat. Es geht nicht darum ob einer besser oder schlechter ist. Wenn der eine besser geistig arbeiten kann, dann kann er dadurch aber schlechter sich mit den „Lebenskräften“ verbinden. Was „Lebenskräfte“ sind kann doch jeder sagen, der von einem „typischen Italiener“ spricht oder noch sichtbarer bei irgendeinem Stamm in Afrika (die sprudeln ja nur so vom Leben und zwar unabhängig davon wie es ihnen materiell geht). So kann ja der Hellere von dem Dunkleren diese Lebendigkeit lernen und der Dunklere kann die „philosophische Denkanstrengung“ von dem Helleren lernen. Wie gesagt, immer in Stereotypen, nicht in konkreter Schubladenaufteilung. D.h. Es kann so weit gehen, dass jeder Mensch (egal ob hell oder dunkel) diese Stereotypen in sich findet und eben ausgleicht, voran bringt etc.

    Spannend wäre es z.B. rein naturwissenschaftlich herauszufinden, was da eigentlich mit den blonden und dunklen Haaren passiert? Steiner spricht ja von „Nahrungssäften“, die entweder im Gehirn bleiben oder in die umliegenden Regionen (Haare, Augen) hinaus gehen. Weiß jetzt nicht ob sich da jemand ernsthaft damit beschäftigt hat.

    Jetzt sagt der Rudi da aber noch etwas Spannendes. Er meint: „..eine Anthroposophie, die nicht mehr auf den Körper Rücksicht nimmt, sondern aus der geistigen Untersuchung selbst heraus die Gescheitheit wieder holt…“ Also geht es wohl darum, dass der Mensch seinen Körper gewissermaßen überwindet. Dass ein Dunklerer, trotz seinen Anlagen alles entfalten kann, was in einem Menschen steckt und dass ein Hellerer eben das Gleiche tun kann, trotz dem, dass er eben hell angelegt ist. Christlich ausgedrückt heißt es ja „die Überwindung des Fleisches im Geiste“. Solch eine Begrifflichkeit ist aber so viele Jahre verschieden gefärbt worden und ist deswegen eher schwer verdaulich. Dahinter stehen aber Inhalte, die man gedanklich erfassen kann. Esoterik oder Mystik etc. hat ja eine eigene „Fachsprache“, die man im Grunde lernen kann, wie jede andere Fachsprache. An der Alchemie ist es z.B. am deutlichsten sichtbar, da versteht man ja wirklich „Bahnhof“, wenn man nicht weiß, was hinter den ganzen Begriffen eigentlich steckt. Aber das ist noch ein anderes Thema.

    Zum Schluß noch ne Anmerkung: Steiner war dunkelhaarig und hatte tiefdunkle Augen 😉
    Im Grunde beweist er ja dadurch schon, dass es nicht darum geht blond oder dunkel zu sein, sondern darum, was man seelisch-gestig in sich entfalten kann.

    In diesem Sinne
    guten Abend

  56. Ly Schwatzmaul
    10. Juni 2012, 18:15 | #56

    Das Problem ist ja, bei solchen Zitaten, man muss sich ja schon mit Esoterik, Mystik, Alchemie, Religion etc. beschäftigt haben, damit man da einen Urteil bilden kann. Ansonsten ist es ja so als ob ein Laie mathematische Urteile von sich geben will, über die Dinge, die er nie angefasst hat. Deswegen ist es immer schwierig, wenn man solche “Hämmer” von Steiner rausholt und anfängt damit rumzuhämmern. Das zur Grundsätzlichkeit dieser Zitate.

    Ach du Schande…. Geschwurbel auf „höchstem“ Niveau….

    Zum Inhalt:
    das ist ja der Inhalt bzw. Resultat seiner Forschung, man muss es ihm nicht glauben (da war er selbst strikt dagegen). Tatsache ist aber, dass die blonde Haarfarbe als solche nicht existiert. Es ist immer die Frage wieviel “Farbe” in den Haaren drin ist. D.h. die ganz blonden Menschen haben ja keine blonden Haare im Sinne der Farbe, sondern die Haare sind eigentlich farblos, eigentlich eher durchsichtig wie Sandkörper. Das kann man ja einfach aus der Beobachtung feststellen. D.h. bei Menschen mit dunkler Haarfarbe, geht eben diese Farbe mehr in die Haare, als bei denen die blond sind. Bis jetzt ist ja keine großartige Esoterik dabei.

    Ach Du dickes Ei….. Esoschwurbelei durch und durch…..

    Spannend wäre es z.B. rein naturwissenschaftlich herauszufinden, was da eigentlich mit den blonden und dunklen Haaren passiert? Steiner spricht ja von „Nahrungssäften“, die entweder im Gehirn bleiben oder in die umliegenden Regionen (Haare, Augen) hinaus gehen. Weiß jetzt nicht ob sich da jemand ernsthaft damit beschäftigt hat.

    Es wäre mal ein prima Anfang, wenn Du Dich in diesem Bereich erstmal soweit weiterbildest, daß diese Frage für Dich nicht mehr nebulös und spannend wäre, sondern Du eine ordentliche naturwissenschaftlich fundierte Antwort darauf geben könntest was da mit den Haaren und Augen passiert. Dann würde Dir auch auffallen, was das mit dem Hirn zu tun hat, nämlich nix. Dann hättest Du es auch nicht nötig fastbraune (eine Wertung der unterschiedlichen „Gruppen“ verbittest Du Dir ja wenigstens, auch wenn ich das nicht gauben kann) Esoterik mit vielen hochtrabenden aber fehlerhaften und sinnfreien Worten hier kundzutun.

  57. waldorf
    10. Juni 2012, 18:48 | #57

    @ Ly Schwatzmaul

    Anthroposophen sind Spinner – aber keine harmlosen Spinner: Anthroposophen waren an der Ermordung der Juden beteiligt. Artikel bei Esowatch:

    „Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute

    […] „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses grossen, modernen, deutschen Mystikers für die Bewegung zu beanspruchen – eine Bewegung, die nicht nur politisch, sondern auch spirituell ist – eingeführt in die Welt von den zwei parallelen Revolutionen, der Faschistischen und der Nationalsozialistischen Revolution, denen Rudolf Steiner als echter Vorläufer und spiritueller Pionier in idealer Weise angehört“(4).

    So das Fazit von Ettore Martinolis Artikel „Ein Vorankünder des neuen Europa: Rudolf Steiner“, in dem er vor allem die perfekte Übereinstimmung zwischen Rudolf Steiners Denken und den grundlegendsten Tendenzen des Faschismus und Nationalsozialismus im politischen, sozialen, und spirituellen Feld betont(5). Martinoli berichtet auch, dass Rudolf Steiner in seiner Wiener Periode „als Anti-Semit wohlbekannt wurde“(6).

    Ettore Martinoli war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der italienischen Anthroposophie. Als Rechtsanwalt verantwortete er das Zustandekommen und Fortbestehen der „Anthroposophischen Gesellschaft Italiens“ [„Società Antroposofica d’Italia“], deren Sekretär er seit ihrer Gründung 1931 war.

    Martinoli sah sich in einem Kampf auf Leben und Tod zwischen Faschismus und Judentum, einem Kampf, den der Faschismus gewinnen musste, wenn er sein Ziel, ein „Neues Europa“ zu schaffen, verwirklichen wollte.

    Martinoli war nicht nur Autor unzähliger Propagandaschriften gegen die „Jüdische Verschwörung“, sondern betätigte sich als Gründer und Direktor des „Zentrum für das Studium des jüdischen Problems“ [„Centro per lo studio del problema ebraico“] auch praktisch in der Judenverfolgung, indem er jüdische Einwohner von Triest identifizierte und Listen über sie erstellte. Nach der Besetzung Norditaliens durch die Deutschen wurden Martinolis Listen und gesammelte Dokumente „das Todesurteil für Hunderte und Hunderte von Juden“, so Giuseppe Mayda. […]“

    Read more: https://blog.psiram.com/?p=7160

  58. Albris Leaks
    10. Juni 2012, 21:04 | #58

    Das ist ja das Spannende, dass solche Kritiker nicht mal genau lesen können/wollen.
    Sie wollen einfach nur ihre Kritik los werden. Macht doch dafür ein Facebookaccount auf und postet da euren Frust über die, die über den Tellerrand schauen wollen. Es ist bequemer in einer beschränken Welt zu leben, anstatt in einer unsicheren, zweifelhaften, fehlerhaften aber doch sich fortentwickelnden Welt.

    Leider ist da natürlich jede Diskussion irgendwie… sinnfrei.

    Wenn Menschen zu den „Wissenschaftlern“ gehören, die für alles bereits eine Antwort haben, anstatt weiter zu forschen, dann ist das wohl der Grund warum unsere 0-8-15 Wissenschaft so weit ist wie die Bildzeitung.

    Nebenbei gesagt ist das Hirn die komplette „Schaltzentrale“ des Menschen und es wäre mir neu, wenn diese Schaltzentrale nichts mit dem restlichen Körper zu tun hat… ja auch mit dem Haarwuchs. Aber du bist wohl ein „fundierter Biologe“, der meint, dass Organe und Körperteile getrennt voneinander existieren. Auch bist du ein „fundierter Biologe“, der das Hirn mit all seinen Funktionen und „Geheimnissen“ begriffen hat.

    Gut, dass es nicht nur solche blinde und sture Kritiker gibt, sondern auch einfache Menschen und Wissenschaftler, die eigenständig denken können. Stupide Materialisten sind nun mal eine untergehende Kultur.

    Also könnt ihr euch jetzt weiter an einander freuen. 🙂
    Gute Nacht.

  59. Ly Schwatzmaul
    10. Juni 2012, 21:21 | #59

    Neurobio hab ich in der Tat recht frühzeitig abgegeben…..
    Aber Du irrst, wenn Du meinst die Wissenschaft habe „Bildzeitungsniveau“. Dein Problem ist, daß Du dieses beruckte Blatt liest und meinst, Du habest verstanden, was der Stand der Wissenschaft sei. Ich bitte Dich, Dich mal schlau zu machen, was die Synthese, Anatomie und Physiologie der Kopfbehaarung und der des Auges funktioniert und Du gehst nicht drauf ein, sondern willst lieber jetzt über das Hirn diskutieren?
    Aber fangen wir doch mal an. Welche Transmittersysteme und Zelltypen kennst Du denn eigentlich. Oder noch einfacher. Beschreib doch mal das Hirn in seiner Gesamtheit erstmal makroskopisch. Ach… ich vergas. Das ist ja materiell….. Gut daß solche fundierten Denker nur in Ausnahmefällen eine ordentlich fundierte Ausbildung an den Universitäten erlangen (von Frankfurt Oder mal abgesehen).
    Warum läßt Du eigentlich nicht andere Leute ihre Arbeit machen und machst selber Deine? Du wirst doch in Deiner Branche gebraucht. Ich fang doch auch nicht an und schraub bei anderen Leuten ungefragt in meiner Freizeit an den Gasleitungen rum?

  60. Schwarz Weiß
    10. Juni 2012, 21:23 | #60

    @ Albris Leaks

    kannst du das auch erklären:

    »(…) Wenden wir das auf den Menschen selber im Weltenraum an. Sehen wir uns zunächst die Schwarzen in Afrika an. Diese Schwarzen in Afrika haben die Eigentümlichkeit, daß sie alles Licht und alle Wärme vom Weltenraum aufsaugen. Sie nehmen das auf. Und dieses Licht und diese Wärme im Weltenraum, die kann nicht durch den ganzen Körper durchgehen, weil ja der Mensch immer ein Mensch ist, selbst wenn er ein Schwarzer ist. Es geht nicht durch den ganzen Körper durch, sondern hält sich an die Oberfläche der Haut, und da wird die Haut dann selber schwarz.

    So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…)

    Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse. (…)«

    „Vom Leben des Menschen und der Erde – Über das Wesen des Christentums“, GA 349, Dritter Vortrag, Dornach, 3. März 1923

    Read more: „Badische Zeitung und Rudolf Steiner: Bejubeln ja, Zitieren nein“, https://blog.psiram.com/?p=4683

  61. Albris Leaks
    10. Juni 2012, 23:05 | #61

    @ Ly Schwatzmau:
    wie ich bereits sagte, liest du nicht mal richtig. Da kann man doch nicht ernsthaft diskutieren. Ich schrieb die 0-8-15 Wissenschaft hat das Bildzeitungsniveau.

    Ich will auch nicht übers Hirn diskutieren (aber danke, dass du mir sagst wo mein Problem ist). Es ist schön, wenn du mit Fachsprache umherwerfen kannst und mir was vom Gehirn sagen kannst. Aber du bist ja hoffentlich nicht ausgelernt und weißt allem vom Gehirn oder? Da wärest du der einzige auf der Welt. Und es ist eben wie du sagst:

    „Warum läßt Du eigentlich nicht andere Leute ihre Arbeit machen und machst selber Deine? Du wirst doch in Deiner Branche gebraucht. Ich fang doch auch nicht an und schraub bei anderen Leuten ungefragt in meiner Freizeit an den Gasleitungen rum?“

    genau das habe ich nicht vor… dir vom Gehirn zu erzählen, weil ich in einer anderen Branche tätig bin… wenn du mein Beitrag liest, dann stellst du fest, dass ich nicht darüber geredet habe, wie das Gehirn funktioniert, sondern es ging darum, was genau alles hinter der Farbe der Haaren stecken könnte. Und ob es nicht so etwas geben kann wie das von Steiner genannte „Nahrungssaft“ (ist ja letztendlich nur ein Wort)… Da kann ich selber keine Aussage darüber treffen, weil ich kein Wissenschaftler in die Richtung bin, deswegen bestehen ja Forschungskreise aus verschiedenen Menschen mit verschiedenen Kenntnissen. Da habe ich auch nicht vor Biologie etc. zu studieren.

    Schade ists nur, wenn jemand anfängt als „Biologe“ alles drum herum schlecht zu reden und sein Fach als ein Dogma aufzusetzen… oder verstehst du was von Religion, Alchemie, Esoterik und Mystik? Wenn es für dich natürlich nichts ist… naja… dann gehörst du zu den Menschen, die Geschichte nicht ernst nehmen. Aber das ist jetzt ein längeres Thema.

    Und nein… ich bin nicht in einer „esoterischen Branche“ tätig, falls jetzt irgend so ein Schmarrn kommt.

    @Schwarz Weiß:
    sorry, aber es ist doch hier keine Dikussionsgrundlage oder? Sich dauernd etwas an den Kopf werfen ist wirklich nicht sonderlich brauchbar. Es ist ein interessantes Thema mit Schwarzen und Weissen… auch wenn es dauernd von Menschen missbraucht wird und sie damit Propagande gegen andere veranstalten… aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass du ernsthaft darüber reden willst. Oder irre ich mich da?

    Übrigens… die Frage, die bei der Naturwissenschaft immer noch nicht gelöst ist (wenn ja, dann bitte einen Link posten)… warum ein Mensch ein Selbstbewusstsein von den inneren Prozessen hat. Man kann viele Funktionen beschreiben, die ja auch richtig so sind, man kann sie kategorisieren, aber man kann nicht sagen warum der Mensch etwas von diesen Prozessen mitbekommt und es als Selbstbewusstsein erlebt, statt wie ein Computer einfach zu funktionieren. Mit dieser Frage schlägt sich Philosophie wie auch eben Naturwissenschaft schon eine ganze Weile rum. Bis jetzt ohne Antwort.

    So wie Darwin doch an den Anfang einen abstrakten Gott setzte und in die Kirche ging… oder so wie die 0-8-15 Wissenschaft den Zufall der Evolution als wissenschaftlich nimmt. Da gibt es ne Menge Punkte, die wissenschaftlich anzuzweifeln sind, die aber einfach angenommen werden. Die Xen und Yen, die eben einfach eingesetzt werden, weil man bis jetzt nichts hat.

    Naja… wie dem auch sein…

  62. Andreas Lichte
    11. Juni 2012, 12:53 | #62

    “Kann Celia Schönstedt kein Französisch? Französisch und die Waldorfschule …

    Ich fragte die Pressesprecherin beim „Bund der Freien Waldorfschulen“, Celia Schönstedt, nach einer Stellungnahme zu „Französisch“, der, Zitat Rudolf Steiner, „Leichnamsprache“, die „die Seele korrumpiert“ (…)

    Rudolf Steiner über Französisch

    (..) „Was die französische Sprache aufrecht erhält, ist der Furor, das Blut der Franzosen. Die Sprache ist eigentlich tot, und sie wird als Leichnam fortgesprochen. Das ist am allerstärksten an der französischen Poesie des 19. Jahrhunderts hervorgetreten. Korrumpiert wird die Seele ganz sicher durch den Gebrauch der französischen Sprache. Sie gewinnt nichts als die Möglichkeit einer gewissen Phraseologie. Das wird auch übertragen auf andere Sprachen bei denjenigen, die das Französische mit Enthusiasmus sprechen.

    Es liegt dies vor, daß gegenwärtig die Franzosen dasjenige, was ihre Sprache als Leichnamssprache aufrechterhalten hat, das Blut, auch noch selbst verderben. Die schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen Menschen nach Europa, es ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich selbst zurück. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark zurück. Das wird wesentlich die französische Dekadenz fördern. Das französische Volk als Rasse wird zurückgebracht.“ [Seite 282]

    Rudolf Steiner, „Konferenzen mit den Lehrern der Freien Waldorfschule 1919 bis 1924 – Konferenz vom Mittwoch 31. Januar 1923, 16–19 Uhr“, GA 300b

    „Est-ce que vous parlez français? Cette ‘langue cadavérique’, citation Rudolf Steiner?“ (…)”

    zum vollständigen Artikel: http://www.ruhrbarone.de/kann-celia-schoenstedt-kein-franzoesisch-franzoesisch-und-die-waldorfschule/

  63. 24. Juni 2012, 15:55 | #63

    Die Freie Schule Albris hat mich auf die Idee gebracht meine eigene Schule zu gründen. In Deutschland scheint ja alles Möglich zu sein, also war ich kreativ in der Ausarbeitung meines pädagogischen Konzeptes. http://blog.lukas-boehnlein.de/2012/06/warum-eigentlich-nicht-eine-eigene.html

    Interessierte Schüler oder Lehrer können sich gern bei mir melden.

  64. Ly Schwatzmaul
    24. Juni 2012, 16:10 | #64

    @Lukas Böhnlein
    Gefällt mir die Idee. Ist sogar noch ausbaufähig. Du solltst noch ein bischen was von Quantenverschränkung in das Konzept aufnehmen. So könnte der Interessent beispielsweise seine nicht vorhandenen Kinder dort anmelden. Das gibt dem ganzen einen seriösen touch, wenn man sowas möglich macht. Das würde auch ganz gut in das Finanzkonzept passen. Aber ist nur so eine spontane Idee…..

  65. 24. Juni 2012, 19:45 | #65

    @Ly Schwatzmaul Klar, selbst mein Konzept kann noch verbessert werden. Das wird sich dann vor allem in der Praxis zeigen. Ich befürchte allerdings, dass das Kultusministerium das nicht so gerne sieht, wenn das zu seriös aussieht.

  66. 21. September 2012, 23:29 | #66

    Da klinke ich mich auch mal ein!

    Echt klasse INfos, lässig und cool.
    Das wird das Blogging in neue Dimensionen heben. Vor allem die Beiträge von Albris-Leaks sind unvergleichlich in Inhalt und Absicht. Fundamental sein Satz „Naja… wie dem auch sein…“
    Wir verneigen uns.

    M. und M. Maxmeier

  67. Esit Schmid
    26. September 2012, 21:17 | #67

    Wie wir erfahren haben, ist der berühmte Albris-Leaks nun erneut im Kemptener Umland als Sektenentdecker und -aufklärer aktiv.
    Wieder hat er eine Stelle für die Ganztagesschule und die Hausaufgabenbetreuung übernommen.
    Er wird diesmal das Sektenunwesen in einer Staatsschule untersuchen und in ca. drei bis vier Monaten in einer neuen xxx-leaks.in Website wieder geheime Dokumente veröffentlichen.

    Die Schule sollte also hiermit gewarnt sein!

    Herr Schmid

  68. waldorf
    26. September 2012, 21:40 | #68

    @ Esit Schmid

    kannst du deinen Nonsens nicht woanders posten? „Sektenunwesen“ gibt es nur bei Sekten:

    „Waldorfschule für alle? – Sekte für alle?“

    https://blog.psiram.com/2011/12/brandenburg-waldorfschule-fur-alle-–-„sekte“-fur-alle/

  69. waldorf
    26. September 2012, 21:47 | #69

    „Anthroposophie und Nationalsozialismus: „Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft“

    […] „Das Motto der Waldorfbewegung im »Dritten Reich« lautete: »Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft.«1

    […] Kontinuität bis in die Gegenwart: Atlantis und die Rassen

    „Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus, schrieb Karutz 1934, »gewinnt man auch die positive Einstellung zur Rasse wieder, die unter dem wissenschaftlichen Materialismus verlorengegangen war«31: »Die nationalsozialistische Völker- und Rassenpolitik ist in der geistigen Wirklichkeit verankert.«32

    Um die Zusammengehörigkeit von anthroposophischer und nationalsozialistischer Rassenlehre zu dokumentieren, zitierte er Steiner und Hitler nebeneinander als Beweis, »dass sich hierin die auf Blut, Boden, Vererbung aufgebaute Weltanschauung des Dritten Deutschen Reiches und die Geisteswissenschaft nicht widersprechen«.33

    Karutz erklärte: »Der Nationalsozialismus ist, vielen unbewusst, tatsächlich eine geistige Bewegung, Rassenbildung und Rassenschichtung in Europa gehen tatsächlich bis in jene atlantischen Zeiten zurück, von denen Rudolf Steiner spricht.«34“35

    „Rassenbildung und Rassenschichtung in Europa gehen tatsächlich bis in jeneatlantischen Zeiten zurück, von denen Rudolf Steiner spricht“ – und von denen auch noch in der Gegenwart „gesprochen“ wird, in Waldorfschulen, wenn „Atlantis“ und die darauf folgenden anthroposophischen „Kulturepochen“36 unterrichtet werden. Die Kultusministerien und Schulaufsichten scheinen sich nicht dafür zu interessieren, wenn damit in Waldorfschulen Rassismus in „kindgerechter Form“ vermittelt wird – und die Eltern?

    O-Ton aus dem 45-minütigen TV-Feature des SWR, „Betrifft: Wie gut sind Waldorfschulen?“:

    „Mutter: »Also ich bin noch nie über irgendwelche Inhalte gestolpert, die mich irritiert hätten, ist mir nicht passiert.«

    SWR: »Aber uns. Als wir in Julias alten Epochenheften graben, finden wir ein Geschichtsheft, das doch tatsächlich mit der Beschreibung von Atlantis beginnt …«“ […]

    read more: https://blog.psiram.com/2012/07/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/

  70. Gisela Müller
    19. Juni 2015, 13:17 | #70

    Meiner Ansicht nach ist das, was Steiner in seinen Vorträgen erzählt hat, doch die pure Satire. Der hat doch ausprobiert, was er den Leuten so alles unterjubeln kann. Nach den Vorträgen hat der sich doch bestimmt ausgeschüttet vor Lachen. Tiere, denen der Mond aufs Hinterteil scheint ? Fingernägel schneiden, damit der Geist nicht abblättert ? Alles klar. Verglichen damit ist Astro-TV eine total seriöse Sache. Und schaut euch doch mal dieses Anthro-Tagungsgebäude „Goetheanum“ in der Schweiz an, was Steiner hat bauenlassen mit dem Geld von so Esobegeisterterten, das ist auch ein architektonischer Realwitz. Außen bizarre Beton-Missbildung, innen in psychedelischen Farben angemalt. Ich glaube, der hat sich einfach über die Leute lustiggemacht.

    Aber ich glaube nicht, dass man den Drang, solchen Quatsch zu glauben, damit bekämpfen kann, dass man sich darüber ereifert. Hasserfüllte Generalisierungen sind nicht besonders nützlich, glaube ich. Es würde doch reichen, diese unendlich lustigen Steinerzitate den Eltern mitzugeben, die überlegen, ihr Kind da anzumelden. Dann können die doch mal zu den Lehrern hingehen und fragen, was die zu diesen Zitaten sagen. Und anhand der Reaktion dieser Lehrer fällt die Entscheidung dann vielleicht leichter.

    Ich bin hier zufällig gelandet, und was mir auffiel: Die Steinersachen wirkten jetzt nicht so recht gehirnwaschend auf mich – Lachen soll ja gesund sein – aber die ständige Wiederholung des Zitats von diesem Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, das ist echt Gehirnwäsche, da werd ich heute nacht noch von träumen, fürchte ich.

  71. 20. Juni 2015, 15:53 | #71

    @Gisela Müller
    Das liest sich für mich, als solle die Anthroposophie nicht, oder nicht ernsthaft, kritisiert werden und zwar aus keinem anderen Grund als dem, dass es ja immerhin möglich wäre, dass sie eventuell für ihren Begründer nur ein großer Spaß gewesen sein könnte. Aber was ist, wenn dem nicht so war? Nein, ich finde man darf und sollte einer solchen Ideologie deutlich entgegentreten, besonders wenn es darum geht, Kindern so etwas zu ersparen.

  72. Humanist
    9. Juli 2015, 18:15 | #72

    Ein ‚rechter‘ Waldorflehrer soll gehen – Rudolf Steiner bleibt

    BERLIN. (hpd) Nicht zum ersten Mal werden Waldorfschulen im Zusammenhang von „Rechtsextremismus“ auffällig. Erinnert sei hier nur an den „NPD-Waldorflehrer“ Andreas Molau. Nun gibt es einen neuen Fall. Und alles bleibt beim Alten.

    Wolf-Dieter Schröppe war zwanzig Jahre lang Lehrer an der Waldorfschule Minden. Nun belegt ein Gutachten der “Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold”, dass der Waldorflehrer im rechten Umfeld aktiv war: „Der Lehrer hat sich über Jahrzehnte ab Mitte der 90er Jahre bis Mitte 2000 in extrem rechten Strukturen und Netzwerken bewegt – nicht als Mitläufer, sondern Organisator“, so ein Mitarbeiter der Beratungsstelle.

    Im Artikel „Völkischer Pädagoge?“ von blick nach rechts wird dem Waldorflehrer vorgeworfen, dass er „bereits im Jahr 2000 in der Ludendorffer-Zeitung ‘Mensch und Maß’ über die Externsteine“ publiziert habe.

    Der „Bund der Freien Waldorfschulen“, die Dachorganisation der Waldorfschulen, war bemüht, sich schnellstmöglich vom Waldorflehrer Schröppe zu distanzieren und forderte seine Entlassung. Doch kein Wort der Selbstkritik zum Begründer der Waldorfschulen Rudolf Steiner (1861–1925), und seiner rassistischen, germanozentrischen Gedankenwelt.

    Was aber, wenn Rudolf Steiner selbst sich zu den Externsteinen geäußert haben sollte? Und das nicht irgendwo, sondern in „Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie“? [1] Einem Buch, dem die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) bescheinigte, dass es, Zitat BPjM „als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen“ sei.

    Die BPjM beanstandete unter anderem die folgende Text-Stelle, die den Inhalt des Buches zusammenfasst, Zitat Rudolf Steiner: „Eine Aufgabe, die besonders der kaukasischen Rasse obliegt, ist die: Sie soll den Weg machen durch die Sinne zum Geistigen, denn sie ist auf die Sinne hin organisiert.“ [2] „Kaukasische Rasse” gebraucht Steiner synonym für „weiße Rasse“, über deren Rolle er an anderer Stelle schreibt: „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.“ [3]

    Die „weiße Rasse“ ist das Ziel von Rudolf Steiners „Menschheitsentwickelung“, die der Historiker Peter Staudenmaier so zusammenfasst: „Ausgehend von Blavatskys [4] entwicklungstheoretischem Ansatz baute Steiner eine Evolutionslehre der Völker- und Rassengruppen auf, wonach die menschliche Seele durch aufeinanderfolgende Verkörperungen in immer ‘höheren’ Rassen geistig wie leiblich fortschreitet. Diese Stufenleiter der Rassen steht im Mittelpunkt von Steiners esoterischem Verständnis der Gesamtentwicklung der Menschheit, vom Verhaftetsein in der Materie hin zur geistigen Vervollkommnung.“ [5]

    Innerhalb der „weißen Rasse“ haben die „Germanen“ eine herausragende Mission, sie sind es, die die „Menschheitsentwickelung“ voranbringen. Und genau darum geht es in Steiners „Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie“: die „Germanen“ – sprich: die „Deutschen“ – sind ein auserwähltes Volk.

    Fortsetzung: http://hpd.de/artikel/11915

  73. Kevin
    4. März 2016, 19:09 | #73

    Also vielleicht bin ich einfach zu dumm und bemerke das nicht, aber zu dem jetzigen zeitpunkt (2016) bemerke ich nichts dergleichen. (Ich bin aktuell noch ein Schüler dieser Schule) Natürlich finde ich diese Schule nicht „PERFECKT“ aber ich denke dass findet keiner, egal auf welcher Schule! Ich habe Herrn Böhm nur im „hintergrund“ mitbekommen, evtl. weil ich zu jung bin und er früher „Aktiver“ war, aber ich finde das man schon ein wenig respeckt haben sollte, vor einem der so etwas geschafft hat! (und auch weil er jetzt tot ist, leider?,) die stelle wo du (ich „dutze“ dich jetzt einfach mal) über die Fackel gänge geschrieben hast, musste ich nur lachen, da du selbst weisst (wissen solltes) das du das sooo stark ins dramatische gezogen hast dass ein „ausenstehender“ Nur annehmen kann das wir eine Sekte sind! Vielleicht kann man uns Sekte nennen aber gibt es nicht verschiedene arten von sekten? wir vollbringen auf jedenfall keine Blut opfer und betreiben auch keine „Anbetung“ an irgentwelche Götter/Dämonen oder so nen kram! ;D und wir sind nicht aus dem Bund geflogen, wir sind freiwillich gegangen! und falls jetzt jemand mit dem link zu dem Artikel darüber ankommt, den Begriff „Lügenpresse“ gibt es nicht ohne grund! Jetzt noch zum schluss zum thema Schulspiele, in dem schulspiel was gerade gespielt wird kahmen über 30 Anfragen von 1-12 klasse ob sie mitwirken dürfen, ohne aufforderung! ich weiss ja nicht ob die schule in deiner Zeit sooooo viel schlimmer/anders war als jetzt, denn zu dem jetzigen zeitpunkt kann ich fasst all deine vorwürfe nicht nachvollziehen! P.s. ich hab mich nicht mit meinem echten namen angemeldet falls jetzt ein kindischer und niveauloser kommentar kommen würde wie „ach immer die se Kevins“ oder so nen scheiß!

  74. broken hearts are for assholes
    4. März 2016, 19:43 | #74

    @Humanist

    Was verstehst du denn unter „am Geiste schaffend“?

    Was sind denn für dich Volksseelen?

    Ist für dich eine Menschheitsentwicklung möglich und wie sähe sie aus?

    Wer sind denn die Germanen? Wie würdest du sie definieren und wo genau verorten? Also Germanen und Deutsche gleichzusetzen ist doch sehr weit hergeholt oder?

    Wenn du beschreiben solltest, wer zurzeit die Weltpolitik beherrscht und dominiert – wie würdest du das beschreiben. vielleicht kann dir P. Staudenmaier da ein paar Tips geben? 😉

  75. pelacani
    5. März 2016, 00:09 | #75

    @Kevin
    Kevin, wenn ich die Zahl Deiner Rechtschreibfehler so sehe: Du bist bestimmt ein Undercover-Agent der Skeptiker, der die Waldorfschulen madig machen will! 😀

  76. broken hearts
    5. März 2016, 00:33 | #76

    @pelacani
    ja genau, dieser Waldorfschüler hat bestimmt auch einen Ghostwriter und Legasthenie ist erst durch die Waldorfschulen entstanden. 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=ZCrSDXmIHxI

    Wahrscheinlich ist das ( Waldorfschüler ist NATO Generalsekretär bereits die Übernahme der Weltregierung durch die Anthroposophen – man müsste mal Tante Lieschen alias Andreas Lichte fragen. Vielleicht kann der dann bei seinem Meister Peter Staudenmaier und nach dessen geistigen Forschungsergebnissen nachfragen… 😉 *grins*

    Ja genau:the efforts to a better relationship to russia will be important in future …hat Steiner schon gesagt vor 100 Jahren……

  77. Rudolf
    5. März 2016, 10:28 | #77

    @ broken hearts

    wir wissen doch alle, geistige erkenntnis findet die menschheit ausschliesslich in der akasha-chronik …

    Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’

    Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“, zu haben. Über diese „Chronik“, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch …

    https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/18/rudolf-steiners-rassistischer-science-fiction-trash-aus-der-akasha-chronik/

  78. pelacani
    5. März 2016, 11:41 | #78

    broken hearts are for assholes :

    Wenn du beschreiben solltest, wer zurzeit die Weltpolitik beherrscht und dominiert – wie würdest du das beschreiben.

    Du scheinst Dich da auszukennen. Vielleicht kannst Du uns mehr darüber verraten. Sollte das tatsächlich was mit Stoltenberg zu tun haben?

    broken hearts :

    @pelacani
    Legasthenie

    Da würde ich jetzt nicht so streng sein. Immerhin hat er das Wort „Lügenpresse“ unfallfrei buchstabieren können.

  79. Groucho
    5. März 2016, 11:49 | #79

    Kevin : P.s. ich hab mich nicht mit meinem echten namen angemeldet falls jetzt ein kindischer und niveauloser kommentar kommen würde wie „ach immer die se Kevins“ oder so nen scheiß!

    Ich mache mich trotzdem mal lustig über den Namen 🙂
    Weil: Nach anthroposophischer Leere hast Du Dir selbst Deine Eltern ausgesucht, bist also selber dafür verantwortlich.

  80. 5. März 2016, 12:00 | #80

    Karma is a bitch.

  81. Rudolf
    5. März 2016, 12:02 | #81

    @ Groucho

    war das absicht, ich würde sagen „ja!“, zitat Groucho:

    „Nach anthroposophischer Leere …“

  82. Groucho
    5. März 2016, 12:41 | #82

    @Rudolf: War Absicht. Ich kann zwar meinen Namen nicht tanzen, aber halbwegs unfallfrei schreiben 😀

  1. 20. November 2011, 11:56 | #1
  2. 8. Dezember 2011, 14:42 | #2
  3. 26. Januar 2012, 20:38 | #3
  4. 9. Juli 2012, 13:29 | #4
  5. 25. September 2012, 10:57 | #5