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Das Scifund Experiment – Crowdfunding Wissenschaft

Open Science ist spannend und wir haben auch schon darüber geschrieben, dass sich Wissenschaft verändern wird/muss.

Vor 3 Wochen ist das SciFund Projekt als Experiment angelaufen. Es geht darum herauszufinden, ob man über Spenden Wissenschaft finanzieren kann und man testet das einfach mal in der Praxis aus. Für den Anfang wurden 49 kleinere Forschungsprojekte aus diversen Bereichen ausgewählt, die zusammen Gelder in Höhe von 250.000$ benötigen. Die Einzelsummen schwanken von unter Tausend bis über 10.000 Dollar. Diese Vorgehensweise zu Geldbeschaffung nennt man Crowdfunding, Finanzierung durch die Masse der Internetnutzer.

Man findet das ganze bei Rockethub, einer Crowdfunding Plattform unter der Rubrik SciFund. Im Prinzip kann jeder bei RocketHub Projekte einreichen und hoffen, dass jemand interessiert genug ist sie zu finanzieren. Viele Künstler machen das schon lange. SciFund hat dabei aber seine eigene Kategorie, die die Projekte gruppiert.

Wichtig ist vielleicht zu erwähnen, dass es nicht darum geht konventionelle Finanzierung von Wissenschaft abzulösen, sondern sie zu ergänzen. Manche Projekte sprengen einfach die Möglichkeiten und Größenordnungen, die für Crowdfunding realistisch scheinen. Welche Rahmenbedingungen realistisch sind, muss man natürlich noch herausfinden. Aber gerade für kleinere Projekte könnte sich das als interessante neue Möglichkeit erweisen.

Hier eine stündlich aktualisierte Fortschrittsgrafik der Spenden:
Die Summe der bisher eingelangten Beiträge, stündlich aktualisiert

Über 50.000$ wurden also innerhalb von weniger als 3 Wochen gesammelt, einige wenige Projekte wurden dabei ordentlich überfinanziert, andere kämpfen mit extrem geringer Beteiligung

Als Spender erhält man je nach Spende kleine Goodies, Postkarten, namentliche Erwähnungen, Gedichte, und viele Dinge mehr. Die Wissenschaftler haben sich kreativ gezeigt und jeder bietet diverse kleine Belohnungen an.

Es sind viele spannende Forschungsprojekte dabei, zu Krebs, Impfung, wissenschaftlicher Publizistik, Landwirtschaft, Energiegewinnung,Artenschutz und viele, viele mehr.

Es ist sogar ein Nobelpreis verdächtiger Beitrag dabei, bei dem es um Erektionen bei Enten geht. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Beitrag Finanzierung findet und damit 2012 vielleicht im Bereich Biologie nominiert wird. 😉

Über das zugehörige Blog findet man auch die Gedanken der Schöpfer zu SciFund, ihrer Erwartungshaltung und den Gründen diese Initiative zu starten.

Auf RocketHub findet man übrigens auch diverse andere Projekte, besonders mutig vielleicht der Versuch 1,2 Millionen Dollar für die Basisfinanzierung für den Bau einer Mondbasis aufzutreiben….

Wir würden es schön finden, wenn die Idee weiterverbreitet würde, wenn mehr Menschen davon erfahren und möglichst viele Projekte so finanziert werden könnten. Warum sollte Wissenschaft in der Hand von Firmen und Staaten liegen, warum sollten wir nicht selbst Anteil haben an der Generierung von weiterem Wissen?

  1. SteinerWatzki
    22. November 2011, 15:03 | #1

    Ich bin Opfer von Leuten geworden,die vorher nicht gefragt haben,ob ich mitmachen will,sondern die einfach bei verschiedenen Firmen eingestiegen sind und Daten geklaut haben und dann an mir diese auf Richtigkeit überprüft haben.Und als ich das rausbekommen habe,haben sie mich angegriffen.Das ganze lief u.a.auf dem Gebiet der Hirnforschung mittels Forschungssatteliten(gehackten).Es traf viele tausend andere auch noch,die meistens nichts davon wissen.U.a.wurden esoterische Spielereien,die es eigentlich so nicht gibt,mit Computern aus diesen Satelliten bewiesen.
    Meines erachtens ist dieses SciFund-Zeug damit überflüssig,weil bei diesem Großversuch sämtliche wissenschaftliche Moral und Ethik ausgehebelt wurde und Hirnsynapsen von Menschen für die scheußlichsten Sachen manipuliert wurden.Wenn sich da jemand freiwillig meldet,so besteht die Chance,daß er ebenfalls Opfer solcher Machenschaften wird.
    Euer neuer Slogan mit dem Realismus eine Chance geben ist daher erschreckend real.
    Ich wohne in Leipzig.

  2. Mephisto
    22. November 2011, 17:40 | #2

    @SteinerWatzki
    Ähm … gibt’s das auch auf Deutsch? Was hat Deine Annahme über gehackte Satelliten manipuliert worden zu sein mit SciFund zu tun?

  3. Rationalisscheiegal
    22. November 2011, 23:30 | #3

    Na da fällt die Entscheidung schwer.

    [Rest für Bloghygiene gelöscht, wir brauchen hier niemanden, der nur und ausschließlich stänkert. Versuchs woanders. /rW]

  4. ATC
    25. November 2011, 14:05 | #4

    @Mephisto,@Rationaler
    Man könnte herauslesen,daß Sie so etwas gut finden und meinen,daß sie vielleicht auch die Organisation Namens „Anonymous“gutheißen,die diese Scheiße mit verbockt haben?
    Und SteinerWatzki ist nicht der einzige,dem sowas widerfahren ist.Das ist eine gefährliche Sekte,die dem naturalistischem Spektrum zuzuordnen ist und mit,so scheint es,sämtlichen Materialistischem abgeschlossen hat,obwohl sie sehr gut mit dem computer umgehen können.Wenn die NASA mitbekommt,wo die sitzen und wie sie denen Herr wird…
    Und wie man hört gibt es eben in Leipzig Bestrebungen,die erste „Anonymous“-freie Stadt zu werden.
    Auf Deutsch:Diese Typen haben Sekten“macher“und Sektenopfer über Jahre genau beobachtet und in klinischen Forschungsprojekten genau recherchiert,natürlich illegal,und manipuliereten die Menschen dann mit genau diesem arschoffenem Scheiß.
    Heißt:Was in Köpfen von Sektenopfern und Machern abgeht,kann man anhand von Hirnströmen genau messen,und eben damit auch Menschen manipulieren.Mit Medikamenten und eben auch Strahlen,die eigentlich dazu geschaffen wurden,das Erdinnere zu erforschen.Und damit könnten die eben auch versuchen Gott oder Darwin,je nach Glaube,zu spielen.Und beides aushebeln.

  5. Mephisto
    26. November 2011, 00:45 | #5

    ATC :
    @Mephisto,…
    Man könnte herauslesen,daß Sie so etwas gut finden und meinen,daß sie vielleicht auch die Organisation Namens “Anonymous”gutheißen,die diese Scheiße mit verbockt haben?

    Ich muss mich doch sehr wundern! Wie soll sich das aus meinem Beitrag ableiten lassen? Erklären Sie mir das bitte!

    Und SteinerWatzki ist nicht der einzige,dem sowas widerfahren ist.

    Ok. Wem noch?

    Das ist eine gefährliche Sekte,die dem naturalistischem Spektrum zuzuordnen ist…

    Wer? SciFund?

    …Und wie man hört gibt es eben in Leipzig Bestrebungen,die erste “Anonymous”-freie Stadt zu werden.

    Das halte ich für technisch unmöglich, weil Anonymous gar nicht in allen Städten aktiv ist … mal ganz abgesehen davon, dass das Hacker sind, die das Internet benutzen. Daher ist deren tatsächlicher Standort doch eher unerheblich.
    Darüber hinaus: Wenn Sie der Meinung sind, Anonymous habe „Scheiße verbockt“, müssten Sie dann nicht froh sein, wenn es einen Ort gibt, an dem Sie vor denen sicher sind?

    Auf Deutsch:Diese Typen haben Sekten”macher”und Sektenopfer über Jahre genau beobachtet

    Welche Typen? Anonymous?

    und in klinischen Forschungsprojekten genau recherchiert,natürlich illegal,und manipuliereten die Menschen dann mit genau diesem arschoffenem Scheiß.

    Welchen „arschoffenen Scheiß“? Wenn das hier jemand verstehen soll, müssen Sie schon etwas konkreter werden.

    Heißt:Was in Köpfen von Sektenopfern und Machern abgeht,kann man anhand von Hirnströmen genau messen,und eben damit auch Menschen manipulieren.

    Womit kann man Menschen manipulieren? Das geht aus diesem Satz nicht hervor.

    Mit Medikamenten und eben auch Strahlen,die eigentlich dazu geschaffen wurden,das Erdinnere zu erforschen.Und damit könnten die eben auch versuchen Gott oder Darwin,je nach Glaube,zu spielen.Und beides aushebeln.

    Unter „Gott spielen“ kann ich mir zur Not noch was vorstellen, aber was ist mit „Darwin spielen“ gemeint? Glauben hin oder her: Gott und Darwin sind nicht das Gleiche.

  6. 8. Dezember 2011, 01:14 | #6

    Und schon scheint SciFund Konkurrenz zu bekommen:
    http://sciflies.org/

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