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Monty Python Truppe dreht Film zusammen!

Wie es scheint, wird das alte Monty-Python-Team wieder zusammen einen Film drehen. Natürlich mit ein paar Einschränkungen. Graham Chapman spielt nicht mit, da die Verhandlungen mit ihm gescheitert sind. Er kann sich wohl, solange er immer noch tot ist, nicht dazu aufraffen, in einem weiteren Film mitzuwirken. Mit Eric Idle wurde nach Angaben des Produzenten gesprochen, er hat aber noch nicht zugesagt (Gerüchte behaupten bereits das Gegenteil).

Damit haben aber John Cleese, Terry Gilliam und Michael Palin unterschrieben, in der Science-Fiction-Farce „Absolutely Anything“ Aliens ihre Stimmen zu leihen. Terry Jones entwickelte die Story zusammen mit dem Drehbuchautor Gavin Scott (Small Soldiers, Earthsea – Die Saga von Erdsee, Die Abenteuer des jungen Indiana Jones, …) und wird auch Regie führen. In einer weiteren Rolle wird Robin Williams wohl einen Hund sprechen.

Terry Jones meinte in einem Interview:

„It’s not a Monty Python picture, but it certainly has that sensibility,“

Einen Film im Stile der alten Monty-Python-Tradition wie „Das Leben des Brian“ oder „Die Ritter der Kokosnuß“ zu drehen, ist heute wohl unmöglich. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass die Jungs sich inhaltlich treu bleiben und eine absurde Komödie abliefern werden, wie man es qualitativ von ihnen gewohnt ist. Schließlich wurde nicht umsonst die Bezeichnung „pythonesk“ erfunden, um ihre Sketche und die der Nachahmer zu klassifizieren. Sie haben Spam „erfunden“ und die englische Sprache auch mit anderen Phrasen wie „And now for something completely different“ und „The parrot is dead!“ bereichert.

„Das Leben des Brian“ war in diversen Ländern wegen des blasphemischen Inhalts verboten oder mit 18+ Einschränkungen belegt, in einigen Städten sogar fast bis heute. Und noch heute ist der Film für religiöse Vereinigungen ein Aufreger. Die Pythons waren auch stolz darauf, wie historisch präzise sie die Zeit dargestellt haben. Diese Aussage mag seltsam erscheinen angesichts z.B. der Ufo-Szene, aber die Menge an Nachforschungen, die in den Film und die Szenerie geflossen sind, war wohl immens. Vielleicht kann man sagen, dass sie die historische Wirklichkeit genauso überzeichnet haben wie in anderen Sketchen die heutige Zeit.

Auch der tägliche Alltag, Politik, Firmen, Finanzindustrie und Kultur bekamen in diversen Filmen ihr Fett ab. In aller Absurdität haben die Pythons ein zutiefst skeptisches Bild der Welt gezeichnet und man muss ihnen heute noch dankbar sein, dass sie so respektlos waren.

In Memoriam Graham Chapman:

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