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Tolzins Stuttgarter Impfsymposium mit etwas GNM

Hans Tolzin bei der Anti Zensur Konferenz des Sektenführers Ivo Sasek

Ende September 2013 findet ja mal wieder ein Impfgegnertreffen statt, organisiert vom in der Szene bekannten Hans Tolzin.

Eine ganz wunderbare (beziehungsweise eher wunderliche) Veranstaltung, die sich von der heute üblichen Erwartungshaltung, von Experten auf Basis von Fakten informiert zu werden, in außerordentlicher Weise abhebt.

Es ist doch mal etwas anderes, wenn Leute, die nicht viel Ahnung vom Thema haben, frei von der Leber weg ihre subjektive Meinung zum Besten geben können.

Und wenn die Fakten nicht so passen: Schwamm drüber. Geht ja nur um das Leben anderer Leute.

Falls sich also jemand im Bereich Impfungen zu gut informiert fühlt, dem kann auf dieser Veranstaltung geholfen werden.

Sieht man sich die Vortragsliste an, so ist klar, was da kommen wird:
Gerüchte, phantastische Krankheiten und wilde Theorien – all das zum günstigen Preis von 110 Euro bei Voranmeldung. Damit gehen Sie nicht nur selbst desinformiert von dannen und haben die Chance, weiteres Geld für nutzlose Behandlungen auszugeben, Sie haben auch gelernt, wie Sie Krankheiten ignorieren, verschleppen und vielleicht sogar noch Ihre Kinder unnötigen Risiken aussetzen. Das muss einem doch ein paar Euro Wert sein.

Im ersten Vortrag spricht Hans Tolzin selbst zum Thema persönliche Impfentscheidung und wird sicher wie gewohnt für maximale Verwirrung und Verunsicherung sorgen, unbegründete Ängste wecken und Ihnen gerne seinen kostenpflichtigen Newsletter empfehlen (Wir hoffen, Herr Tolzin muss jetzt nicht seine Rede umschreiben, um uns Lügen zu strafen).

Das grundsätzliche Thema der zwei Tage ist klar: Impfungen sind schlecht und zu verteufeln. Eingeladen sind daher auch nur die üblichen Gesichter der Pseudo-Szene, die es verstehen, den wissenschaftlichen Konsens komplett zu ignorieren.

Zwischendurch werden natürlich auch pseudomedzinische Praktiken wie z.B. Ausleitungen präsentiert; die Kunden sollen ja schließlich auch die Chance haben, sich gegen gutes Geld von Leiden, die sie nie hatten, kurieren zu lassen.

Die Vorträge scheinen wie immer eine Doppelstrategie zu fahren. Einerseits werden Impfungen mit unbelegten und zum Teil längst widerlegten Behauptungen als gefährlich und wirkungslos dargestellt, auf der anderen Seite werden die Krankheiten, vor denen sie schützen, als „relativ harmlos“ deklariert. Obwohl man natürlich sein Bestes tut um anzuzweifeln, dass Impfungen wirkungsvoll vor Krankheiten schützen, gibt es aus insgesamt 200 Jahren Impfgeschichte so viele Beweise dafür, dass man mit dieser Strategie nur schwer durchkommt.

Daher wird dann auch in zwei Vorträgen der „biologische Sinn von Kinderkrankheiten aus Sicht der Homöopathie“ und der „biologische Sinn von Kinderkrankheiten aus Sicht der „Neuen Medizin“ nach Dr. Hamer“ in die Schlacht geworfen. Die Idee ist klar:

Impfungen sind böse, denn Kinderkrankheiten sind etwas ganz, ganz Tolles. Wenn man impft, nimmt man den Kindern und Erwachsenen die Chance, ernsthaft krank zu werden. Und das ist ja so wichtig.

Dabei wird einerseits geleugnet, andererseits auch stillschweigend in Kauf genommen, dass diese Krankheiten viele Opfer fordern (würden, gäbe es keine Impfungen). Krankheiten, die Millionen Menschenleben auf dem Gewissen haben, werden als edel und gut deklariert.

Ein ziemlich ekelhafter Standpunkt, wie wir auch schon in unserer Rezension zum Buch von Martin Hirte angewidert angemerkt haben.

Im ersten Vortrag wird das Thema wohl irgendwie „homöopathisch“ erörtert und da die Homöopathie ein Glaubenssystem und keine Wissenschaft ist, könnte man den Sinn von Krankheiten genauso anhand der Bibel oder irgendwelcher vedischer Schriften diskutieren. Sinn macht es allerdings keinen.

Viel übler ist, dass noch immer der Wahnsinn der Germanischen Neuen Medizin nach Ryke Geerd Hamer propagiert wird. Oh, das „Germanische“ im Titel hat man wohlweislich weggelassen, so braun-antisemitische Hintergründe könnten ja Leute abschrecken. Heutige Anhänger der „Neuen Medizin“ scheinen sich ja von den Ansichten Hamers zu Juden und der zionistischen Weltverschwörung, um alle Nichtjuden umzubringen, distanzieren zu wollen. Im rechten Eck steht man nicht gerne, gibt aber trotzdem Hamer „in der Sache“ recht. Man hat ja nichts gegen Juden, nur die jüdische Schulmedizin, die lehnt man ab.

Hamer war ja mehr im Bereich Krebs zu Hause, der aus seiner Sicht nur ein Konflikt ist; er hängt dabei dem Mythos Krebspersönlichkeit an. Mit anderen Worten: Wenn man Krebs bekommt, ist man selbst schuld, weil man nicht die richtige Einstellung hatte.

Wenn man seinen seelischen Konflikt löst, verschwindet auch der Krebs. Sehr praktisch dabei: Wenn der Krebs nicht verschwindet und man stirbt, hat man einfach nicht die richtige Einstellung gehabt. Die Schuld liegt also immer beim Opfer, die schwachsinnige Methode ist nie schuld.

Hamer könnte mit seinen Opfern selbst einen Friedhof füllen und da er „kleine Probleme“ mit der Justiz hat (es sind natürlich die Juden, die ihn verfolgen), befindet er sich zur Zeit quasi im Exil, wo er seinem Wahnsinn immer noch frönt.

Hier fällt wieder auf, wie verzahnt doch die pseudomedizinische Welt ist. Impfgegner, Homöopathen, Antroposophen, Osteopathen und Ableger der Germanischen Neuen Medizin traut vereint.

Die große Gemeinsamkeit ist die Ablehnung der wissenschaftlichen Methodik und Medizin, dass ihre Thesen aus wissenschaftlicher Sicht Unsinn sind. Faszinierend dabei ist: die kruden Theorien widersprechen sich oft in hohen Maße, aber das stört dort irgendwie keinen. Munter wird in der Pseudomedizin vom nächsten das genaue Gegenteil behauptet und trotzdem lachen alle fröhlich.

  1. TH
    3. September 2013, 17:10 | #1

    „Da sich abzeichnet, dass die Masern-Kampagne diesmal mehr ist als nur eine Eintagsfliege, wird dies natürlich auch Einfluss auf das Programm des nahenden Stuttgarter Impfsymposiums haben.“
    Quelle:
    http://www.globale-evolution.de/showthread.php/3954-Impfungen-Schweinegrippe-etc/page90

  2. 3. September 2013, 19:04 | #2

    Wann und wo genau ist das?
    Sollte man da hinfahren und vor der Location einen Infostand aufbauen etc.?

  3. 3. September 2013, 20:26 | #3

    @Matthias: Au ja, mach bitte. Ich mag den Gedanken nicht ertragen, dass dem Ganzen nicht vor Ort widersprochen wird. Oh backe.
    Noch was zu der „Vielfalt“ sich widersprechender Glaubenssysteme: Das ganze läuft bei („)denen(“) unter (falschverstandener) „Toleranz“ und wird natürlich auch benutzt, um sich gegen die böse, „monothesische“ Wissenschaft (das Wort hab ich so gehört, gemeint ist hier wohl der wiss. Konsens) abzugrenzen. Noch ein bisschen Einbildungs- und Selbsteinredungskraft dazu, und schon glaubt man ein oder zwei Vortragenden, und man kommt aus so einem Symposium als vermeintlich Eingeweihter wieder, der nicht nur als einer von Wenigen die Wahrheit kennt, sondern auch noch offen ist.
    So, genung der pessimistischen Fellpflege. 😉

  4. TH
    3. September 2013, 22:42 | #4

    Ein Info-Stand wäre zu bescheiden. Zu der Veranstaltung geht ja auch niemand, der sich an selbigem informieren würde. Da käme nur Hohn und Spott auf die Standbetreiber zu. Was anderes wäre es, wenn man eine Demo organisieren könnte, mit mindesten 500 Teilnehmern. Dazu eine Kundgebung vor der Veranstaltungshalle. Aber das ist m.E. nicht zu schaffen. Dazu ist die Impfkritiker-Kritikerszene zu virtuell.

    Dabei ist das, was diese Wirrköpfe da vom Leder ziehen, nicht nur gefährlich, sondern sogar gemeingefährlich. Nach meiner Vorstellung sollte man die für das Thema Gesundheit verantwortlichen Politiker im Ländle dazu auffordern, sich öffentlich eindeutig zum Impfen zu bekennen und den versammelten Impfgegnern ihr Missfallen auszudrücken. Hier z.B. eine Ansprechpartnerin dafür (naja, auch wenn sie aussieht, als kämen ihr gleich die Globuli aus den Ohren, aber täuscht sich da ja gerne):
    http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/Willkommen/84521.html?referer=82188

    Und dazu natürlich eine gezielte Medienkampagne. Das würde bestimmt auf Interesse stoßen und einiges in Wallung bringen. Aber wer macht das?

  5. MagicGuitar
    3. September 2013, 23:32 | #5

    @ Matthias Urlichs
    Außerdem kann man auf einem Info-Stand niemals die Fülle an Information weitergeben können, die notwendig wäre. Das würde zu einem regelrechten Witz verkommen. Hinterher würde den Leuten noch nachgestellt und sie würden beschuldigt Mietmäuler der Pharmaindustrie zu sein. Also das hätte keinen Sinn.
    Das wirkte höchstens wie diese „Info-Stände“ von Tierschutzvereinen, die einem hastig in 5 Sekunden dazu bewegen wollen sich in ihre Spendenkartei einzuschreiben.

    @ TH
    Ach was hat das schon für einen Sinn? Die Politiker und Gesundheitsämter, das sind doch alles Pharmalobbyisten!

    Solchen Leuten kann man einfach nicht helfen.

  6. TH
    4. September 2013, 00:33 | #6

    MG, das macht man doch nicht, um diese Hirnis von der Notwendigkeit des Impfens zu überzeugen. Es geht darum, die Öffentlichkeit vor diesem Irrsinn zu warnen. Man muss deutlich machen, was das für ein asoziales Pack zusammenrottet. Dafür braucht man auch nicht besonders böse zu sein. Die entlarvenden Fakten liegen auf dem Tisch. Sie müssen nur unter das Volk verteilt werden. Und dazu braucht man Leute, die sich Gehör verschaffen können, und die Medien. Wenn man natürlich meint, dass das keinen Sinn hat, dann hat die Vernunft bereits verloren.

  7. Andreas
    4. September 2013, 08:27 | #7

    Matthias Urlichs :Wann und wo genau ist das? Sollte man da hinfahren und vor der Location einen Infostand aufbauen etc.?

    Genau das habe ich mir auch gerade gedacht. Ich komme aus der Gegend um Stuttgart. Wenn es wirklich hier ist. Würde ich dabei sein.

  8. ajki
    4. September 2013, 09:59 | #8

    hm… Google kaputt?

    Jeder, der meint, er solle sich diesen hermetischen Strukturen stellen, kann sich auf den entsprechenden Impfgegner-Seiten vollinhaltlich informieren. Jagutok, informieren ist das falsche Wort.

  9. MagicGuitar
    4. September 2013, 12:40 | #9

    @ TH
    Trotzdem, mit solchen Infoständen verschreckt man die Leute meiner Erfahrung nach sogar, weil die immer finanzielle Interessen wittern, was ja auch meistens völlig begründet ist.

    Aufklärung setzt eben auch immer ein sich informieren voraus. Und ja, die Fakten liegen auf dem Tisch, für jeden zugänglich, für jeden ersichtlich. Aber auf „Warnungen“ geben die Leute doch einen feucht Kehricht. Wie oft wurde gewarnt heißes Fett nicht mit Wasser zu löschen? Aber jedes Jahr entstehen dutzende Hausbrände dadurch. Weil sie es nicht „glaubten“, nicht wahrhaben wollten, und hinterher behaupten sie es nicht besser gewusst zu haben.

    Was ich sagen will: Die Vernunft siegt schon, aber eben nicht bei jedem. Die meisten sind ja für eine Impfpflicht und die wenigsten sind bereit solche Summen für Schwachsinnsvorträge auszugeben. Und die meisten hören auch auf ihren (Kinder-)Arzt.

    Jedes Jahr werden Millionen für Aufklärung ausgegeben, aber es gibt Minderheiten (und wir reden eigentlich immer von Minderheiten), die kriegen Sie damit nicht. Was soll da ein kleiner Infostand bewirken? Spätestens wenn die Gegengeschütze ausfahren und behaupten das seien Mietmäuler der Pharmaindustrie und Ärztelobby, spätestens dann kommt doch keiner mehr.

  10. TH
    4. September 2013, 13:08 | #10

    Hatte ich für einen Info-Stand plädiert?

    Übrigens hier:
    http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/id_65145942/neuer-impfkalender-rki-raet-bei-kindern-zur-impfung-gegen-rotaviren.html

    Die Umfrage läuft immer noch.

  11. Jo
    4. September 2013, 16:01 | #11

    Man ist das heftig. Und das alles in meiner Nähe. So gut kann der Verlag aber nicht laufen, wenn ich das Wohnhaus des Herrn Tolzin in der Widdersteinstraße anschaue. Dort soll auch der Verlag beheimatet sein, was von außen aber nicht zu erkennen ist. Kein Schild, keine Werbung, man sieht nichts. Immerhin hat er es nicht weit zum Friedhof. Nur 150 m Luftlinie. Wie passend…

  12. TH
    4. September 2013, 17:01 | #12

    So ein Mann, der so konsequent seine eigenen Wahrheiten vertritt, wird natürlich rund um die Uhr bedroht und lebt gefährlich. Da hält er sich lieber bedeckt. Die Killerschergen der Pharmamafia brauchen nicht unbedingt zu wissen, wo man ihn im Schlaf überraschen könnte. Man denke auch an solche Eltern, die nicht oder nicht mehr an seine Wahrheiten glauben und sich vielleicht von irgend jemandem einreden lassen, er und seine Propaganda seien indirekt Schuld am Tod ihre Kindes. Ich wollte nicht in seiner Haut stecken.

  13. TH
    4. September 2013, 21:17 | #13

    Und hier haben wir den Salat, auf der Seite der zur Stadt Leinfelden-Echterdingen gehörenden Filderhalle:
    http://www.filderhalle.de/kalender.php?eventid=1610&y=2013&m=9

  14. editor
    5. September 2013, 09:45 | #14

    Immer wieder erstaunlich, dass offenbar eine Mehrzahl von Impfgegnern auch Homöopathen sind. Die haben also nicht nur ein Problem mit der Realität. Einfach beklopft zu sein ist unbefriedigend, man muss schon doppelt bescheuert sein, und wer dann auch noch ein wenig braun ist, qualifiziert sich als Vortragender.

  15. kopfkratz
    5. September 2013, 11:23 | #15

    Ich finde, gerade die Homöopathen müssten ganz begeistert von der Impfung sein. So vom Prinzip her: „Gleiches mit gleichem heilen“ und hohe Verdünnungen.

    Aber dringt sogar solch krude Logik nicht zu ihnen durch. Interessante finde ich auch, dass nicht mal Hahnemann so deppert war. Und der hat für die Homöopathie wenigstens die Entschuldigung, dass ihm das vor 200 Jahren eingefallen ist.

  16. 5. September 2013, 11:31 | #16

    @ editor
    Das ist letztlich dasselbe Problem. Keine Ahnung von Statistik und Epidemologie, Überbewertung von diffusen Ängsten und Anekdoten, selektive Wahrnehmung bez. Studien und ihre Qualität … etc.pp.usw.usf.

  17. Groucho
    5. September 2013, 11:49 | #17

    Zwar schon etwas älterer Artikel, zeigt aber diese Dissonanz gut auf:

    http://www.novo-magazin.de/70/novo7019.htm

    Beachtenswert war aber das Impfverhalten der Homöopathen. 94,5 Prozent der Hochschulmediziner und 55,8 Prozent der ärztlichen Homöopathen waren in den letzten zehn Jahren selbst einmal geimpft worden. Hatten die Mediziner minderjährige Kinder, so war der Anteil geimpfter Kinder mit 85,5 Prozent (Homöopathen) beziehungsweise 98,1 Prozent (Schulmediziner) sehr hoch. Die generelle Aussage, minderjährige Kinder zu impfen, wurde aber nur von 68,2 Prozent der Homöopathen, jedoch von 98,1 Prozent der Schulmediziner positiv beantwortet.16 Man misst in homöopathischen Kreisen demzufolge mit unterschiedlichen Maßstäben. Geht es um das eigene Kind, impft man offenbar wesentlich bereitwilliger als bei sich selbst oder bei Kindern Dritter.

  18. TH
    5. September 2013, 13:02 | #18

    Na das wissen wir ja alle, dass Homöopathen wie Impfgegner irrational denken, sprich: die haben einen an der Klatsche oder sind bekloppt. Mit Ausnahme der Betrüger, die ganau wissen, dass das Humbug ist und damit Geld machen.

    Aber was kann man gegen eine solche Veranstaltung wie das Stuttgarter Impfsymposium – und darüm geht es ja hier – unternehmen? So etwas sollte in der Öffentlichkeit keinesfalls unwidersprochen bleiben. Ein paar kritische Blogbeiträge im Internet sind dafür zu wenig.

  19. MagicGuitar
    5. September 2013, 14:40 | #19

    @ TH
    Sie können dagegen nichts machen! Rein gar nichts. Außer natürlich Sie wollten sich auf dieselbe Stufe hinablassen und „militant“ auftreten, womit Sie sich ein Eigentor schießen würden. Die öffentliche Meinung ist nun mal sehr empfindlich.

    Das einzige, was man vielleicht tun könnte, wäre den Inhaber des Veranstaltungsortes darüber aufzuklären, was da eigentlich geschieht. Aber ich denke, das ist dem schon selber klar bzw. er nimmt es in Kauf.

    Eine rechtliche Grundlage zum Verbot solcher Veranstaltungen gibt es leider auch nicht, da „Meinungsfreiheit“. Mit der Begründung ist es allerdings in der Tat fragwürdig, warum Holocaustleugnung als Volksverhetzung verurteilt wird. Da müsste man einfach konsequenter sein und klar sagen: Meinungsfreiheit ja, aber keine Tatsachenfreiheit.
    Außerdem muss man ja davon ausgehen, dass auf der Veranstaltung haufenweise mit fragwürdigen Zahlen agiert wird, suggeriert wird, Statistiken verdreht werden oder gar gefälscht, was ja dann Betrug wäre.

  20. TH
    5. September 2013, 15:20 | #20

    Wer hat denn was von „militant“ auftreten gesagt? Damit würde man sich in der Tat auf die Stufe dieser Fanatiker stellen. Nöööööööööö, aber aufrütteln wird man doch noch dürfen, oder? Ich habe jedenfalls das mit mögliche heute getan. Also nix „rein gar nichts“. Es soll niemand sagen können, er hätte von nichts gewusst:

    Mail an den Geschäftsführer der Filderhalle
    in Leinfelden-Echterdingen, Herrn Nils Jakoby
    info@filderhalle.de

    Kopien an

    Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, Herrn Roland Klenk
    oberbbuergermeister@le-mail.de

    Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
    poststelle@sm.bwl.de

    Landesgesundheitsamt, Leiter Herrn Prof. Dr. Günter Schmolz
    abteilung9@rps.bwl.de

    Paul-Ehrlich-Institut
    pei@pei.de

    sowie die örtliche und regionale Presse

    Sehr geehrter Herr Jokoby,

    bezugnehmend auf die Ankündigung des 9. Stuttgarter Impfsymposiums vom 27. bis 29 September auf ihrer Internetseite:
    http://www.filderhalle.de/kalender.php?eventid=1610&y=2013&m=9

    möchte ich sie über die tatsächlichen Hintergründe dieser Veranstaltung aufklären. Es handelt sich keineswegs um einen sachlichen und fachlich nachvollziehbaren Diskurs über das Impfen, sondern um einen Propagandafeldzug fanatischer Impfgegner. Mehr dazu siehe hier:
    https://blog.psiram.com/2013/09/tolzins-stuttgarter-impfsymposium-mit-etwas-gnm/

    Über den verantwortlichen Leiter der Veranstaltung, Herrn Hans Tolzin, können sie einiges hier nachlesen:
    https://www.psiram.com/de/index.php/Hans_Tolzin

    Ginge es nach den irrationalen Ansichten solcher Leute, würden binnen kürzester Zeit wieder schwerste Infektionskrankheiten um sich greifen. Bei Masern zeichnet sich dieser Trend bereits ab. Ich halte es deshalb für bedenklich, wenn auf der Internetseite einer kommunalen Einrichtung für solch eine Veranstaltung Werbung gemacht wird. Sie verleiht nämlich dem Ganzen den Anschein der Seriosität.

    Vielmehr wäre es angebracht, öffentlich vor solchen unseriösen und gemeinschädlichen Desinformationen zu warnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    TH

  21. Alissa M.
    5. September 2013, 15:45 | #21

    Guten Tag!

    Zunächst zur Klarstellung, ich bin keine Impfgegnerin, sondern in der kritischen „Wahrheitsfindung“! Kann aus zeitlichen Gründen auch nicht en Detail auf alle getätigten posts eingehen, sondern lediglich folgende Fragen in den Raum stellen:

    1. Seit wann stehen Verschwörungstheorien auf Beipackzetteln? Alle Kritikpunkte der Impfegegner bzw. Impfkritiker lassen sich ganz einfach auf genannten finden!
    2. Wieso werden immer mehr Ärzte impfkritisch?

    Unter der Fülle der plausiblen Informationen. sowohl auf Impfbefürworter als auch auf -gegnerischer Seite, scheint es einem kritischen Menschen schier unmöglich zu sein sich über Sinn oder Unsinn im Klaren zu werden.

    Vielleicht kann mir hier jemand helfen und bspw. adäquate Studien, Bücher etc. empfehlen.

    Merci Alissa

  22. 5. September 2013, 16:23 | #22

    @ Alissa M.
    Ein Anlaufpunkt, wo auch Antworten auf Deine Fragen zu finden sind wäre z.B. hier im Psiram-Wiki. Dort sind auch entsprechende Quellen angegeben.

  23. TH
    5. September 2013, 20:26 | #23

    Zu den obigen beiden im Raum schwebenden Fragen:

    1. Die Beipackzettel werden ja extra dafür gedruckt, damit um Himmels willen niemand die Medikamente nimmt. Aber die meisten Menschen sind eben stur und unbelehrbar. Und davon profitiert die Pharma-Mafia. Gleichzeitig werden damit die Unbelehrbaren sehr praktisch dezimiert. Nur die Impfgegner können richtig lesen und werden alle Unbillen heil überstehen. Und wenn sie nicht gestorben werden, leben sie bis ans Ende aller Tage.

    2. Die meisten Ärzte sind ja leider vernünftige Menschen, die ihren Job ordentlich machen und das, was sie in den Medizinschulen eingeschraubt bekamen, konsequent umsetzen. Welch ein Glück, dass es auch Ärzte gibt, bei denen sich die Schrauben mit der Zeit gelockert haben. Im Psiram-Wiki finden sich jede Menge solcher Lichtgestalten. Und wenn es richtig ist, dass es immer mehr werden, ist die Rettung der Menschheit nicht mehr weit.

  24. editor
    6. September 2013, 11:22 | #24

    Alissa M. :Guten Tag!Zunächst zur Klarstellung, ich bin keine Impfgegnerin, sondern in der kritischen “Wahrheitsfindung”!

    Dann ginge das ja leicht: Die STIKO Impfempfehlungen werden herausgebracht von einer ganzen Gruppe von Experten, die eine fundierte Ausbildung haben.
    Die HP des Herrn Tolzins- der über keinerlei fachspezifische Ausbildung verfügt und zB Homosexualität für heilbar hält ist voll von Verschwörungstheorien, er selbst glaubt an Feinstoffliches und an Engel.

    Da ist doch eine kritische Wahrheitsfindung null komme nix zu schaffen-oder?

    Seit wann stehen Verschwörungstheorien auf Beipackzetteln?

    Auf Beipackzetteln finden sich alle Ereignisse, die zeitlich NACH einer Impfung sich ereignen, aber nicht unbedingt ursächlich mit dieser zusammenhängen.

    Alle Kritikpunkte der Impfegegner bzw. Impfkritiker lassen sich ganz einfach auf genannten finden! 2.

    Nein wo finden sich auf Beipackzetteln Hinweise, dass es keine Viren gibt oder dass chemtrails für Pandemien verantwortlich sind?

    Wieso werden immer mehr Ärzte impfkritisch?

    Kritisch zu sein, bedeutet sich fachlich auszukennen- auf einem hohen Niveau. Das ist bei sog „Impfkritikern“ ja nicht der Fall.
    Hier mangelt es an der Ausbildung bereits im Studium und davor. Eine solide naturwissenschaftliche Ausbildung fehlt offenbar. Und wenn sich dann Irrationalisten wie Homöopathen auch im Medizinstudium breitmachen- ja dann kommen ärztliche Impfgegner heraus, die ihre ärztlichen Sorgfaltspflichten systematisch vernachlässigen.

  25. MagicGuitar
    6. September 2013, 11:37 | #25

    Alissa M. : 2. Wieso werden immer mehr Ärzte impfkritisch?Unter der Fülle der plausiblen Informationen. sowohl auf Impfbefürworter als auch auf -gegnerischer Seite, scheint es einem kritischen Menschen schier unmöglich zu sein sich über Sinn oder Unsinn im Klaren zu werden.Vielleicht kann mir hier jemand helfen und bspw. adäquate Studien, Bücher etc. empfehlen.Merci Alissa

    Verschwörungstheoretiker haben immer das Gefühl es würden immer mehr. In Wahrheit reden wir von einem kleinen Prozentsatz der Ärzte welcher sich auch nicht verändert hat. Zumeist sind es halt „alternativmedizinisch“ ausgerichtete Ärzte, welche im Prinzip vom guten Weg abgekommen sind. Solche fachlichen Ausreißer finden Sie aber überall, auch unter Physikern, die an freier Energie „forschen“ oder Biologen, die behaupten es gäb keine Viren. Und wahrscheinlich könnt ich jetzt noch 1000 Beispiele aufzählen.

  26. editor
    13. September 2013, 13:01 | #26

    Geht Tolzin das Geld aus?

    auf http://www.impfkritik.de

    copy & paste:

    Wird dies das letzte Stuttgarter Impfsymposium sein?

    (ht) Seit 2003 organisiere ich nun das Stuttgarter Impfsymposium, das, wie ich aus vielen Rückmeldungen weiß, von den bisherigen Teilnehmern sehr geschätzt wird. Ich denke, die Veranstaltung hat inzwischen bezüglich der Qualität der Referate und der Organisation ein professionelles Niveau erreicht.

    Die Vorbereitung einer Veranstaltung dieser Größenordnung stellt für mich ein nicht unbeträchtliches finanzielles Risiko dar: Werbung, Referentenhonorare und -spesen und die Halle kosten natürlich Geld. Das Risiko habe ich der Sache wegen und in Erwartung einer ausreichenden Resonanz gerne auf mich genommen. Bisher war es auch so, dass bei durchschnittlich 200 Teilnehmern – bei moderaten Teilnehmergebühren – die Kosten bisher immer gerade so gedeckt waren.

    Dieses Mal habe ich mir bezüglich des Programms besondere Mühe gegeben, in der Erwartung, dass dies mehr interessiertes Publikum anziehen würde als bisher. Den aktuellen Anmeldezahlen zufolge (etwa 170 Personen) ist dies jedoch noch nicht der Fall.

    Um diesmal meine Kosten decken zu können, sind wenigstens 250 Anmeldungen notwendig. Besser wären 300 Teilnehmer, so dass ich z. B. die Referenten für ihren Aufwand angemessener als bisher entschädigen kann.

    Wird dieses Ziel nicht erreicht, werde ich aufgrund des finanziellen Risikos sicherlich kein öffentliches Symposium mehr organisieren können.

    Wenn Sie eine Teilnahme bisher erwogen, sich aber bisher nicht angemeldet haben, finden Sie unser Anmeldeformular unter dieser Webadresse:

  27. TH
    2. Oktober 2013, 22:46 | #27

    Tolzin ist vom 9. bis 13. 10. auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Michaelsverlages anzutreffen.
    Quelle:
    http://www.impfkritik.de/veranstaltungen/index.html?Y=2013&m=10&d=2&cal_id=0&language=german&view=d30&do=show_event&key=df1d3c4d34908117abbdf86fba806627

    Man könnte noch im Wiki-Eintrag über den Michaelsverlag vermerken, dass die auch die Machwerke von Tolzin vertreiben.

  28. Angel
    27. März 2017, 20:20 | #28

    Ich finde es höchst interessant zu lesen, wie wenig Toleranz Impfgegner gegenüber gebracht wird. Impfgegner hingegen tolerieren Befürworter.
    Was soll diese wirklich dumme und unsachliche Betextung, das keine Informationen und sach- und fachliches Hintergrundwissen ggü. den Impfseren vorliegen?
    Vielleicht (und darauf bin ich zuerst gestossen und habe weiter recherchiert) schauen Sie sich mal u.a. Material von Anita Petek-Dimmer (https://www.youtube.com/watch?v=9z7d2UzOoFQ) an und Ärzte im In- und Ausland (https://www.youtube.com/watch?v=Swzo4B12L9o) (https://www.youtube.com/watch?v=hLKURZjmkXM)
    (https://www.youtube.com/watch?v=nbsvJKzt83o&t=180s)
    (https://www.youtube.com/watch?v=FbHB38IWuLU&t=217s)

    ..endlose Listen…..
    und wie kann es sein, das ungeimpfte Kinder viel seltener nicht nur anfällig sind, sondern auch kaum krank sind?
    https://www.youtube.com/watch?v=Ky9ObujvbXs&t=427s

    https://www.youtube.com/watch?v=1nK1_hRjfnQ&t=697s

    Ich selbst habe Bekannte, die sowohl bei Schering (nun Bayer) arbeiteten und mir explizit erzählt haben, wie es dort läuft in Bezug auf die Erfindung von „neuen Krankheiten“ und auch welche, die es eben noch gar nicht gibt.
    Sie wissen vermutlich auch nicht ein Mal die geschichtliche Entwicklung in Bezug auf Tollwutimpfungen und die restliche Geschichte dazu.
    Es gibt nicht ein Mal wissenschaftliche Belegungen zu der Wirkung und den Auswirkungen von den Impfseren – aber gut, wenn man als Proband zur Verfügung stehen möchte und dafür noch bezahlt, kann man das ja gern tun.
    Haben Sie mal einen Arzt „ihres Vertrauens“ gefragt wie lange ein Neugeborenes braucht, bis es genügend Abwehrstoffe auf „natürliche Weise“ aufgebaut hat?
    Sie werden die „Schätzung“ ca. 6 Jahre hören und fragen Sie sich ein Mal selbst (oder auch den Arzt „ihres Vertrauens“, AUS WELCHEM GRUND man den Körper mit synthetischen, giftigen Stoffen irritieren sollte, BEVOR das Immunsystem sich aufgebaut hat – auf natürlich Weise….

    Hier geht es um AIDS Medikamente, ist alles dasselbe:
    https://www.youtube.com/watch?v=fr9FkUJWL_k
    https://www.youtube.com/watch?v=Xo5dSshsp40
    https://www.youtube.com/watch?v=-GF55P6Hmqc

    Hetze statt Aufklärung mit Wissen ist kindisch.

  29. pelacani
    28. März 2017, 09:24 | #29

    Hallo Angel, darf ich Dir zu Deinem Youtube-Diplom gratulieren?

    Angel :

    Impfgegner hingegen tolerieren Befürworter.

    Woran sollte man das erkennen?

    Ich selbst habe Bekannte, die sowohl bei Schering (nun Bayer) arbeiteten und mir explizit erzählt haben, wie es dort läuft in Bezug auf die Erfindung von „neuen Krankheiten“ und auch welche, die es eben noch gar nicht gibt.

    Nicht die Krankheiten, sondern diese Bekannten sind frei erfunden.

    Sie wissen vermutlich auch nicht ein Mal die geschichtliche Entwicklung in Bezug auf Tollwutimpfungen und die restliche Geschichte dazu.

    Gehört Tollwut auch zu den erfundenen Krankheiten? Interessant. Wo kann ich das nachlesen? Spoiler: ich werde keinen Youtube-Beitrag anklicken.

  30. lanzelot
    28. März 2017, 10:24 | #30

    Welche akademischen Grade werden denn nach dem Studium an der Youtube-Unität vergeben?
    Dipl. depp…
    Hätten solche Menschen mal Zeit und Mühe in den Besuch richtiger Schulen und Weiterbildung investiert.
    Die Aussagen, dass keine Informationen und sach- und fachliches Hintergrundwissen ggü. den Impfseren vorliegen, sind weder dumm noch unsachlich.
    Bauer Hans hat von Impfen so viel Ahnung wie seine Kühe vom Diskuswerfen.
    Und auch die Frau Petek-Dimmer hatte nicht für einen Groschen Kompetenz.

  31. 28. März 2017, 10:44 | #31

    Angel :Ich finde es höchst interessant zu lesen, wie wenig Toleranz Impfgegner gegenüber gebracht wird. Impfgegner hingegen tolerieren Befürworter.

    Meinen Sie? Überlegen Sie mal: Impfgegner können hier und auf anderen skeptischen Seiten im Rahmen der Netiquette frei kommentieren. Man hat hier keine Angst vor abweichenden Meinungen und scheut die inhaltliche Auseinandersetzung nicht (auch wenn die Reaktionen oft genervt ausfallen, weil von Impfgegnerseite zum gefühlt 1001. Mal dieselben Behauptungen gebracht werden und auf Argumente nicht eingegangen wird).

    Versuchen Sie im Gegenzug mal, einen vergleichbaren impfbefürwortenden Kommentar auf ein paar Impfgegnerseiten unterzubringen. Viel Spaß.

  32. Captain Übermorgan
    28. März 2017, 11:07 | #32

    Hetze statt Aufklärung mit Wissen ist kindisch.

    Das klingt ja wie ein Hilferuf …
    Und, bei allem Respekt, es erinnert mich an diesen Faschisten, der seine Feinde als Nazis beschimpft.

    Nun überlegen wir mal:
    Was ist einfacher: Ein paar Videos auf Youtube glotzen
    oder
    sich jahrelang mit so kompliziertem Mist wie Biochemie, Humanmedizin herumzuschlagen, um möglichst viele Antworten auf saukomplizierte Fragen zu finden?
    Okay, das war doch einfach.

  33. Pelacani
    28. März 2017, 11:30 | #33

    Ach so, @ Angel

    Angel :Vielleicht (und darauf bin ich zuerst gestossen und habe weiter recherchiert) schauen Sie sich mal u.a. Material von Anita Petek-Dimmer

    So ein Zufall. Wir haben auch weiter recherchiert.
    https://www.psiram.com/de/index.php/Anita_Petek-Dimmer

  34. eLender
    28. März 2017, 12:43 | #34

    Angel :Ich selbst habe Bekannte, die sowohl bei Schering (nun Bayer) arbeiteten und mir explizit erzählt haben, wie es dort läuft in Bezug auf die Erfindung von „neuen Krankheiten“ und auch welche, die es eben noch gar nicht gibt.

    Die arbeiten dort bestimmt als Nachtwächter und schauen die ganze Nacht YT-Videos, damit sie nicht einschlafen. Die müssen die tollsten Geschichten auf Lager haben…

  35. Jaegg
    28. März 2017, 20:06 | #35

    Angel :Ich finde es höchst interessant zu lesen, wie wenig Toleranz Impfgegner gegenüber gebracht wird. Impfgegner hingegen tolerieren Befürworter.

    Vielleicht liegt das daran, dass Impfgegner keine Angst haben müssen, von Impfbefürwortern zB. mit Masern angesteckt zu werden, umgekehrt können Geimpfte unter besonderen Bedingungen sehr wohl angesteckt werden. In seltenen Fällen mit drastischen Folgen:
    Obwohl er gegen Masern geimpft war, musste ein Mann auf die Intensivstation eingeliefert werden. Dort starb er an Lungenversagen…..
    Es handle sich um einen jungen Erwachsenen. Er ist im Februar verstorben. Weil er an Leukämie litt und sein Immunsystem durch die Therapie stark unterdrückt wurde, schützte ihn die Masernimpfung nicht. «Wo er sich angesteckt hat, wissen wir nicht», sagt Koch. «Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, dass wir das Masernvirus auch in der Schweiz eliminieren.»

    Quelle: http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Erster-Masern-Toter-in-der-Schweiz-seit-Jahren-24815942
    Impfen ist auch Verantwortung übernehmen für Mitmenschen. Wieso sind Impfgegner nicht dazu bereit?

  36. lanzelot
    29. März 2017, 10:33 | #36

    Impfen ist auch Verantwortung übernehmen für Mitmenschen. Wieso sind Impfgegner nicht dazu bereit?

    Da fällt mir auf die schelle ein: Arroganz, Dummheit, Egoismus, fehlende Empathie, Fanatismus.
    Das Leben in einer von Fakten befreiten Welt ist halt einfacher. Natürlich nicht für die vom Nicht-Impfen Betroffenen.
    Aber das sind in der Szene dann Kollateralschäden. Die hätten es so oder so nicht geschafft. Aussagen in dieser Preislage sind dann zu erwarten.

  37. Matthias U
    30. März 2017, 22:08 | #37

    Ich selbst habe Bekannte, die sowohl bei Schering (nun Bayer) arbeiteten und mir explizit erzählt haben, wie es dort läuft in Bezug auf die Erfindung von „neuen Krankheiten“ und auch welche, die es eben noch gar nicht gibt.

    Nicht die Krankheiten, sondern diese Bekannten sind frei erfunden.

    Jein. Wir wissen alle, dass Pharmafirmen in der Hinsicht durchaus ziemlich kreativ sein können.

    Ein Fehlschluss ist das natürlich trotzdem. Kinderlähmung, Masern und Co. gab es nunmal schon lange vor Beyer. Von den Pocken ganz zu schweigen.

    Daher, Angel: Youtube 3 (für ne bessere Note reicht es nicht, weil du die Gegenposition nicht berücksichtigt hast), Logik 5, Mitdenken 6-.

  38. pelacani
    30. März 2017, 22:43 | #38

    Matthias U :

    Ich selbst habe Bekannte, die sowohl bei Schering (nun Bayer) arbeiteten und mir explizit erzählt haben, wie es dort läuft in Bezug auf die Erfindung von „neuen Krankheiten“ und auch welche, die es eben noch gar nicht gibt.

    Nicht die Krankheiten, sondern diese Bekannten sind frei erfunden.

    Jein. Wir wissen alle, dass Pharmafirmen in der Hinsicht durchaus ziemlich kreativ sein können.

    Beispiele bitte. Bleib‘ doch nicht so im Ungefähren!

  39. eLender
    30. März 2017, 23:11 | #39

    pelacani :Beispiele bitte. Bleib‘ doch nicht so im Ungefähren!

    Würde mich auch interessieren. Sowas sagt sich schnell mal daher, aber wenn es konkret werden soll, kommt meist nichts mehr. Also, wo erfinden Pharmafirmen Krankheiten und welche sollen das sein?

  40. Groucho
    31. März 2017, 11:41 | #40

    Also, bei Merk z.B. die C-Hypovitaminose:

    https://blog.psiram.com/2009/09/eine-werbeluge-wird-70/

  1. 25. Oktober 2013, 18:18 | #1
  2. 3. März 2014, 19:26 | #2