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Neulich, im Bio-Markt (3): Lebenslügen

Zum wiederholten Mal hat eine große Biosupermarktkette Lebensmittel wegen Schadstoffbelastungen zurückgerufen. Zuletzt, im März 2015, waren dort in Hirsebällchen Tropanalkaloide festgestellt worden.

Kurz davor erwischte es einen Hirse-Getreidebrei mit Reis, in dem ebenfalls Tropanalkaloide auffielen.

Mit Tropanalkaloiden hatte Anfang 2015 auch die verbreitete Biomarke „Rapunzel“ zu kämpfen, und zwar in Maisgrieß-Produkten.

Pyrrolizidinalkaloide fanden sich im Biobabytee und gentechnisch verändertes Gemüse im biologisch-dynamisch überbauten Babygemüsebrei von Demeter.

Stimmt etwas mit den Zulieferern nicht? Nein, das ist es nicht. Das Problem sitzt viel tiefer – es sitzt in einigen Lebenslügen der Branche.

Erste Lebenslüge: Bio ist ohne Gift.

Falsch. Richtig ist vielmehr: Bio enthält allenfalls weniger synthetische Giftstoffe. Unter dem Strich könnte ein Nullsummenspiel vorliegen. Moderne Herbizide verschonen das kultivierte Produkt. Sie sind in irgend einer Dosis toxisch, aber das liegt im Wesen einer Substanz, mit der man Lebendes zu Totem machen will, und gerade das aktuell wieder einmal so gescholtene Glyphosat schneidet in dieser Hinsicht geradezu vorbildlich ab. Interessanter ist die Frage, ob es dem Konsumenten schadet und wieviel im Produkt davon zurückbleiben darf. Dafür gibt es Grenzwerte in teilweise abenteuerlich niedrigen Größenordnungen. In der Natur trachtet allerdings auch eines nach dem Leben des anderen, vor allem, wenn es ums Gefressenwerden als Alternative geht. Giftstoffe sind in Pflanzen weit verbreitet – Pflanzen müssen sich stationär verteidigen, sie können ja nicht weglaufen. Verzichtet man auf Herbizide, die den allgegenwärtigen Giftmischern aus Mutter Natur den Garaus machen, vertauscht man eine Belastung gegen die andere; und im

Falle Alnatura scheint genau das wiederholt der Fall gewesen zu sein. Tropanalkaloide zum Beispiel sind natürliche Pflanzengiftstoffe, sie kommen vor allem in den Nachtschattengewächsen , Windengewächsen, Rotholzgewächsen, Silberbaumgewächsen und Rhizophoragewächsen vor, vereinzelt auch in Wolfsmilchgewächsen und Kreuzblütlern – so ziemlich alles, was im oder am Getreidefeld wuchert. Verzichtet man auf die Bekämpfung solcher Gewächse in den Getreidekulturen, wandern deren Giftstoffe in die fertigen Produkte – unter anderem in den Babybrei.

Manchmal ist es auch einfach das Leitungswasser, das einen Strich durch die saubere Rechnung macht, so im Falle von Chlorat-Funden in einem Sojadrink, was zu einer herben Abwertung bei Öko-Test führte, und wozu der Vermarkter schreibt:

„Die Spuren von Chlorat im Alnatura Sojadrink Calcium sind auf das verwendete Trinkwasser zurückzuführen. In Deutschland kontrollieren die Wasserversorger das Trinkwasser regelmäßig und versetzen es dort, wo es notwendig ist, mit einer minimalen Menge Chlor“. 

Zuvor, im Heft 1/15 beanstandete Öko-Test Kartoffeln wegen Cadmium-Gehalten. Auch hier die gleiche Reaktion:

„Cadmium ist ein Stoff, der in der Umwelt weit verbreitet und praktisch überall zu finden ist. Je nach Anbauregion ist das Metall in den Böden in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten. Hier wird es natürlicherweise von den Pflanzen in Spuren aufgenommen.

Die Europäische Kommission hat Höchstgehalte für Cadmium in Lebensmitteln festgelegt. Diese Höchstmengen werden von Alnatura -Kartoffeln deutlich unterschritten. “ 

Das gleiche Spiel wenige Monate vorher mit als erhöht eingestuften Thiaclopridgehalten im Honig, Anthrachinon im schwarzen Tee, Mineralölbestandteilen in Mandeln (hier sogar ein „mangelhaft“), Acrylamid im Kaffee, 3-MCPD- und Glycidylestern, Spuren von DDAC im Dinkel-Milchbreipulver, Pyrrolizidinalkaloiden im Stilltee.

Alnatura ist zugute zu halten, dass das Unternehmen die Sache offensiv handhabt und konsequent zurückruft, auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere eingeschnappte Biobürger sich nachhaltig abwendet. Nur deckt Alnatura damit eben auch gerade die Lebenslüge Nr. 1 auf.

Dass das Problem tatsächlich viel größer ist, als es die offensive Veröffentlichungspolitik von Alnatura und Rapunzel annehmen lässt, dringt hier und da schon einmal durch:

„Besonders anzurechnen deshalb, weil beispielsweise bei den seit November 2014 aufgekommenen Rückrufmaßnahmen für belastete Natur-/Getreideprodukte wieder einmal deutlich festzustellen war, das Unternehmen diese „Unregelmäßigkeiten“ aufgrund fehlender, verbindlicher Vorgaben unterschiedlichst „kommunizieren“ – mit der Folge, dass nur ein Bruchteil betroffener / gefährdeter VerbraucherInnen davon erfährt.“

Zweite Lebenslüge: Die Natur ist Dein Freund.

1schimmelmaisFalsch. Richtig ist: Leben bedeutet Überleben. Wer sich nicht gegen natürliche Einflüsse wehrt, lebt nicht lange. Die Natur hat einige der übelsten Giftstoffe höchstselbst ausgebrütet. Krebserzeugende Aflatoxine sind natürliche, von Schimmelpilzen erzeugte Gifte. Sie kommen praktisch überall vor, wo Lebensmittel gelagert werden. In erträglichen Mengen bleiben sie nur unter modernsten Lagerungsbedingungen – temperiert, belüftet – und eben auch chemisch unterstützt. Die letzten in größerem Maßstab aufgefallenen Proben kamen aus der Maiserzeugung eines eher rückständigen, kleinbäuerlich geprägten Produktionslandes – Serbien.

 

Kann wegen Botulintoxin für Kleinkinder riskant sein: Honig

Kann wegen Botulintoxin für Kleinkinder riskant sein: Honig

Botulinumtoxin, das Gift des Bodenbakteriums Clostridium botulinum, ist ein Supergift; mit etwa einem Gramm davon ließe sich Deutschland entvölkern, gerechte Verteilung vorausgesetzt. Gefährdet sind Fleisch- und Fischkonserven, Mayonnaise, aber auch schwachsaure Frucht- oder Gemüsekonserven – alles, was unter Luftabschluss gehalten wird und mit dem Bakterium in Kontakt gekommen ist.

 

 

 

Und noch ein schreckenerregendes Beispiel: den folgenschwersten Lebensmittelskandal verdanken wir nicht irgend einem an der Nachweisgrenze aufgefundenen Schadstoff – vergessen Sie das Dioxin-Ei so schnell, wie es Ihnen einfiel. Es geht um EHEC, ein Kolibakterium aus der Escherichien-Familie. Über 4000 Erkrankte, darunter über 800 Schwerstkranke, gezeichnet für den Rest ihres Lebens – und 53 Tote: das war die Bilanz des Sommers 2011. Die wahrscheinlichste Quelle: kontaminierte Rohkostsprossen aus Bio-Erzeugung.

Die bedeutendste gesundheitliche Gefahr aus unserer Nahrung ist, trotz wesentlicher Verbesserungen (und abgesehen von primären Pilzvergiftungen), immer noch die gleiche wie in alten Zeiten: mikrobielle Kontamination. Trotz stetig sinkender Fallzahlen gibt es in Deutschland jährlich noch etwa 15.000 (gemeldete) Salmonellosefälle. Bei einer Letalitätsrate von etwa einem Promille sind das mehr als ein Dutzend Todesfälle jährlich, die sich, Fall für Fall, präzise und eindeutig auf diese höchst natürliche Form bestimmter Verunreinigungen zurückführen lassen (die ungemeldeten Fälle gar nicht mitgerechnet) – und nicht mit abenteuerlichen Hochrechnungen aus unbelegten Toxizitätsvermutungen. Das hat noch kein Dioxin-Ei geschafft.

Natürlich ist erst einmal nur natürlich. Ob es gesund – oder wenigstens nicht ungesund – ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und ob ein Überrest von synthetischen Pflanzenschutzmitteln in der Nähe der technischen Nachweisgrenze nicht sinnvoller und am Ende weniger schädlich ist als ein Cocktail aus der Giftküche von Mutter Natur, sollte besser nicht weltanschaulich, sondern toxikologisch beurteilt werden.

Dritte Lebenslüge: Null-Toleranz gegenüber jeglichen Giftstoffen!

Unsinnig. Richtig ist: dann könntet ihr euren Laden dichtmachen. Obst, Gemüse, Getreide, Milch, Eier, Fleischwaren – einfach alles enthält irgendwelche Stoffe, die in irgend einer Dosis schaden können, und das gilt unabhängig von Grenzwerten, die auf der politischen Ebene ausgekungelt werden. Nur: solche Dosen kommen in der Praxis fast nie vor. Auch bei Alnatura scheint man sich das klargemacht zu haben, denn die oben schon zitierte beschwichtigende Sprachregelung heißt: in den vorgefundenen Mengen ist das Zeug, dessentwegen eine Abwertung erfolgte oder wir zurückrufen, ungefährlich. Das ist wahrscheinlich sogar richtig, aber – wie war das noch gleich mit der Nulltoleranz gegenüber Giftstoffen? Weshalb ruft man dann überhaupt zurück? Oder ergäbe es einen Sinn, gegenüber Giften aus natürlichen Quellen eben doch ein bisschen toleranter zu sein als gegenüber denen aus dem Reagenzglas? – womöglich sogar dann, wenn sie chemisch ganz oder fast vollständig identisch sind? Vernünftigerweise doch wohl nicht. Dann aber ist es Essig mit der Nulltoleranz als Ziel der Biolandwirtschaft.

Und was soll man im Ernst von einem Schadstoff-Testergebnis halten, bei dem ein mit Leitungswasser gewaschenes Produkt wegen Chloratgehalten abgewertet wird? Womit brüht man in der Ökotest-Redaktion eigentlich den Kaffee?

Manchmal ist es sogar gerade die spezifische Anbau- und Pflanzenschutzmethode der Bio-Landwirtschaft, die ernstzunehmende Kontaminationen verursacht. Kürzlich bekannt geworden ist ein Fall, in dem ein Glühweinprodukt mit überhöhten Kupferwerten zurückgerufen werden musste.

Kaum ein konventioneller Winzer verwendet gegen falschen Mehltau noch das archaische Kupfervitriol als Spritzmittel – lebertoxisch, gewässerschädlich, im Boden anreichernd. Im Bioweinbau ist es – weil es keine Alternativen gibt – das Mittel der Wahl, es dürfen innerhalb der ausgebrachten Lösung bis zu 3 kg reines Kupfer pro Hektar und Jahr ausgebracht werden. Ein hausgemachtes Bio-Problem, zurückführbar eigentlich nur auf eine weltanschaulich begründete Abscheu vor Produkten der chemischen Industrie.

Vierte Lebenslüge: Das ist ein Problem der Bio-Supermärkte.

Unhaltbar. Richtig ist: bei den kleinen Erzeugern und Vermarktern merkt es bloß keiner. Und welcher Kleinkrämer, der ein paar Gläser aus dem „Rapunzel“-Sortiment in seinen Regalen stehen hat, organisiert einen Rückruf unter seiner Kundschaft?

Fünfte Lebenslüge: Bio ist ohne Gene

Falsch. Bio ist nicht einmal ohne gezielte grüne Gentechnik. Dass selbst bei denen, die mit dem Mond tanzen, Reste von gentechnisch veränderten Pflanzen im Babygemüse landen, hatten wir ja schon erwähnt. Und noch einmal am Beispiel Alnatura: Öko-Test hat im Heft 6/15 einen „Sojadrink Calcium“ auf „ausreichend“ abgewertet, weil Spuren gentechnisch veränderter Bestandteile festgestellt wurden. Alnatura schreibt dazu:

„Gentechnisch veränderte Pflanzen sind mittlerweile im konventionellen Landbau weit verbreitet. Durch Pollenflug können sich diese unerwünschten und im Bio-Landbau verbotenen Pflanzen verbreiten und so auch auf biologisch bewirtschaftete Felder gelangen. Deshalb lassen sich Spuren gentechnisch veränderter Pflanzen leider nicht immer vollständig vermeiden. Vereinzelt kann es auch beim Transport zur unbeabsichtigten Übertragung von Stäuben kommen…“. 

Und weiter: im Prinzip sei das alles ungefährlich. Nur: dann stimmt etwas an den Grundsätzen nicht, oder? Wozu verbannt man absichtlich angewendete grüne Gentechnik, wenn unabsichtlich eingetragene auch nichts tut? Wissen die Gene, ob sie vorsätzlich oder fahrlässig handeln? 

Noch gar nicht behandelt ist damit das Thema der antediluvialen Gentechnik mit dem Holzhammer, über die wir schon einmal berichteten. Da bekommt man zu den Genen auch noch die Strahlen, grausig aber wahr. Natürlich finden Sie solche Erzeugnisse im Obstregal Ihres Biomarktes, allen voran die rosa Grapefruit. 

Sechste Lebenslüge: Bio ist regional

Falsch. Es ist überhaupt kein Problem, an zwölf Monaten im Jahr im Biosupermarkt frisches Obst und Gemüse aus Übersee einzukaufen. Selbst Wein aus Australien, Neuseeland, Südafrika und Lateinamerika, bei dem sich die Frage der Frische nun wirklich nicht stellt, ist ständig im Sortiment, von konservierter Feinkost ganz zu schweigen. Agavendicksaft wird nicht beim Biobauern Bernhard gewonnen, sondern dort, wo er als Nebenprodukt bei der Tequila-Herstellung übrigbleibt. Und alles Himalayasalz, das tatsächlich aus dem Himalaya und nicht, wie so oft, aus Polens Salzbergwerken stammt, müsste man auch auf die Sündenliste setzen. Der Grund ist naheliegend: würden die Märkte nur saisonal und regional verfügbare Produkte anbieten, ließe die Stammkundschaft aus dem zahlungskräftigen und anspruchsvollen gehobenen Mittelstand sich das nicht bieten. Bis zu einem Steckrübenwinter reicht der Enthusiasmus dieser Klientel dann doch nicht.

 

Steckrübenwinter 1916

Steckrübenwinter 1916

 

Ein beruhigendes Fazit

Wer Geschmack an bestimmten Produkten hat, mag sie kaufen, wo er/sie will. Die sensorische Qualität darf entscheiden, auf einer anderen Ebene sicher auch der Preis – mehr ist vernünftig nicht zu begründen. Für empfindliche Gemüter könnte man noch einen Rat anschließen: wer sicher gehen will, keine Impfgegnerkampagnen durch die Hintertür zu finanzieren, kann gerne um Demeter-Produkte einen Bogen machen.

 

 

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  1. Thomas Rindt
    12. Februar 2016, 17:55 | #1

    Sehr gut lesbarer und notwendiger Artikel, der es auf den Punkt bringt:

    Bei den Verfechtern der Bio-Lebensmittel gibt es viele Emotionen und wenig Wissen!

    Leider wird eine messbare Wirkung auch diesem Text – eben wg. der Emotionen – verwehrt bleiben ….

  2. editor
    12. Februar 2016, 22:59 | #2

    Also auf ihr Aussehen bewußte Personen (auch Biofreaks) lassen sich Botulismustoxin gegen Falten unter die Haut spritzen. Da gibts so manche Hautarztordination die haben Botulismus Toxin vorrätig mit dem man eine ganze Kleinstadt ausrotten könnte. Und nach der Faschings/Ballsaison muss wieder nachgefüllt werden.

    Da gabs mal einen Produzenten, der hat das Botulismus Toxin mit Human Albumin stabilisiert- nur das Problem war, dass das Spenderplasma aus UK kam- die hatten damals BSE und auch nvCJD (die menschliche Form des Rinderwahns) im worst case vergißt man dann, dass man was für die sog „Schönheit“ gespritzt bekommen hat. No risk no fun 🙁

  3. ied
    12. Februar 2016, 23:52 | #3

    Großteils stimme ich ja zu. Und dass (leider) Bio oft mit Esoterik einhergeht, Stichwort Demeter, ist fürchterlich. Bei Alnatura stellen sich mir alle Haare auf. Und die Idiotie, Natur mit „gut“ und Chemie mit „schlecht“ gleichzusetzen, darüber brauchen wir nicht reden. Auch nicht darüber, dass leider Bio-Konsumenten nicht zwischen Bio und Regional unterscheiden können. Wobei man bei dem Thema auch sagen muss, dass die Bio-Tomate aus Italien den ökologisch wesentlich besseren Fußabdruck hat als eine Gewächshaustomate aus der Nachbarschaft. Und gegen Gentechnik gibt es auch kein rationales Argument, selbst als Bio-Verfechter.

    Trotzdem halte ich Punkt 1 für eine sehr unausgewogene Argumentation. „Unter dem Strich könnte ein Nullsummenspiel vorliegen“ mit ein paar Alnatura-Einzelfällen als „Beleg“ ist dünn. Ich persönlich bin kein Fan von Pestiziden (http://derstandard.at/2000020285293/Obst-und-Gemuese-aus-Bio-Anbau-besteht-Pestizidtest) – und ob die Pestizid-freien Bio-Produkte tatsächlich mit anderen Belastungen daherkommen, da hätte ich dann auch gerne Belege dafür, und keinen Rückschluss aufgrund irgendwelcher Alnatura-Ausrutscher.

    Abgesehen davon dass nachhaltiger Bio-Landbau viele weitere Vorteile hat. Aber ich habe natürlich nichts gegen eine Versachlichung rund um das Thema Bio – man muss Bio vor der Vereinnahmung durch die Esoterik-Meute schützen. Insofern finde ich den gesamten Artikel gut, auch wenn mir der ideologisch-gereizte, generelle Anti-Bio-Grundton doch sehr missfällt.

  4. gedankenknick
    13. Februar 2016, 13:06 | #4

    Nun, Botox hat ja verschiedene durchaus viel sinnvollere Zulassungen. Die Falteneleminierung ist da ja nur Abfallprodukt – wenn auch die in weiten Teilen der Bevölkerung bekannteste Nutzung. Und die sinnige Dosierung pro Anwendung (50-200 E. pro Spritze – nicht etwa pro Injektion!) läßt sich kaum in Nanogramm ausdrücken.

    Was ich aber immer wieder spannend finde, ist, dass ich auf Bio-Getreidefeldern in den letzten Jahren tatsächlich Mutterkorn an den Ähren gesehen habe – auf auf eine Nicht-Verwendung von Fungiziden schließen läßt. Wenn da die Aussiebung vor dem Mahlprozess nicht klappt, können wir demnächst wieder mit schwer durchblutungsgestörten Gliedmaßen, Wahnvorstellungen und vielleicht sogar Hexenprozessen rechnen. Andererseits, wenn da einige der chemisch gebildeteren Öko-Nerds drauf kommen, was man aus der Ergotoxin-Reihe, deren Einzelmitglieder nicht im GÜG stehen, sonst noch so herstellen kann…

  5. Groucho
    13. Februar 2016, 14:43 | #5

    @ied:

    Trotzdem halte ich Punkt 1 für eine sehr unausgewogene Argumentation. „Unter dem Strich könnte ein Nullsummenspiel vorliegen“ mit ein paar Alnatura-Einzelfällen als „Beleg“ ist dünn. Ich persönlich bin kein Fan von Pestiziden

    Es ist eben die Frage, ob diese Einzelfälle nicht einfach ein Beispiel sind für das Systemische an der Sache:

    https://blog.psiram.com/2015/01/die-natur-der-pestizide/

    daraus:
    „Der amerikanische Biochemiker Bruce Ames hat schon vor knapp 25 Jahren darauf hingewiesen, dass natürliche Pestizide etwa 99,99 % aller in der pflanzlichen Ernährung vorkommenden Pestizide ausmachen.“

    Und nein, niemand ist Fan von Pest- und Fungiziden (ok, die Hersteller vielleicht, aber die brauchen Käufer). Man muss halt einfach die Gegenrechnung aufmachen, was man sich als Alternative einhandelt. Da ist das im Artikel vermutete Nullsummenspiel vielleicht sogar noch eher optimistisch. Das Thema ist nicht einfach.

  6. Stöber
    13. Februar 2016, 22:45 | #6

    Ach, die Gentechnik in Bioprodukten… ‚a barrel of laughs‘ würde der Engländer sagen.

    Da haben wir zum Beispiel den Bio-Honig!
    Erste Seite der Medaille:
    Selbst im Falle, dass jeder einzelne Pollen im Honig aus GVO-Pflanzen stammt, müsste das nicht gekennzeichnet werden.
    Warum? Nun, GVO müssen nur ab 0,9% Anteil gekennzeichnet werden, Pollen ist aber höchstens zu etwa 0,5% in Honig drin. Da er nicht als Zutat, sondern als natürlicher Bestandteil zählt, ist der relative Anteil egal.

    Was sagen die Bio/Öko-Verordnungen?
    GVO-kennzeichnungspflichtige Produkte sind nicht erlaubt!

    Umkehrschluss: Der Honig, weil nicht kennzeichnungspflichtig, kann mit Bio-Siegel und Bio-Verkehrsbezeichnung in den Handel.
    Wird so gemacht, jeden Tag. Nachprüfen ist aufwendig und bei der Handelsmasse … naja, sagen wir mal, die Ämter beschäftigen sich lieber mit Gesundheitsgefährdung statt mit Öko-Grabenkämpfen. Und die Hersteller wollens vielfach auch nicht so genau wissen.
    Gerade, wenn man so einen ‚Bio‘-Honig aus Nicht-EU bezieht…

    Und die andere Seite der Medaille?
    Die Verordnungen verbieten ja außerdem strikt die Nutzung von GVO und auch Bienenstöcke sind so aufzustellen, dass die Viecher nur Bio-/Öko-Kulturpflanzenfelder oder Wildpflanzen anfliegen können. Toleranzen sind keine festgelegt! (Normalerweise finden sich in praktisch allen VOs irgendwelche Grenzwerte oder zulässige Höchstgehalte… oder zumindest Reaktionsschwellen, wo zwischen unvermeidlicher und fahrlässiger/absichtlicher Verunreinigung getrennt wird.)
    Also wäre ein Honig rein theoretisch auch beim Fund von nur einer GVO-DNA kein zulässiges Bio-Produkt mehr.

    Also, spätestens bei der Null-Toleranz demaskiert sich die Chose als Ideologie und nicht als Wissenschaft.

    Schön sind auch die Bio-/Öko-Verordnungen selbst (und Erwägungsgründe!) zu lesen, sehr poetisch und blumig. Kennt man in Rechtstexten sonst eigentlich nicht.
    (VO834/2007 und 889/2008)

  7. 15. Februar 2016, 15:36 | #7

    Hi(gh) (aber wirklich)!

    @gedankenknick
    „Andererseits, wenn da einige der chemisch gebildeteren Öko-Nerds drauf kommen, was man aus der Ergotoxin-Reihe, deren Einzelmitglieder nicht im GÜG stehen, sonst noch so herstellen kann…“

    Lucy in the sky with diamonds,
    Lucy in the sky with diamonds,
    aaaaaaaaaah…

    Bis bald im Khyberspace!

    Yadgar

  8. Billie
    17. Februar 2016, 11:02 | #8

    Schade, der Satz mit dem Mond-tanzen war wirklich nicht nötig und führt nur zu unnötiger Abwehrhaltung bei denen, denen man den ansonsten sehr guten Artikel gerne unter die Nase halten möchte.

  9. Groucho
    17. Februar 2016, 14:02 | #9

    @Billie: Glaubst Du denn, dass die, die sich von „Mondtanzen“ angesprochen fühlen, diesen Artikel ansonsten auch nur irgendwie zur Kenntnis nehmen würden?

  10. Pyaso Moritz
    17. Februar 2016, 16:16 | #10

    Es gibt gar nicht genügend Bioland- oder Demeter-zertifizierte Nahrung in Deutschland, die meisten Getreide und sonstigen Körner kommen aus China (Alnatura), und man holt sich noch Getreidemotten ins Haus. Nach in Deutschland oder gar der Region Angebautem muss man suchen oder längere Zeit warten, bis wieder etwas vorhanden ist.
    Deshalb bin ich froh über jeden der konventionelle Ware im Supermarkt kauft. Was soll also die Hetze? So sind wir doch alle zufrieden und können uns vertragen….. oder? Jeder nach seiner Fasson.

  11. Groucho
    17. Februar 2016, 16:29 | #11

    Was soll also die Hetze?

    Was bitte an dem Artikel soll Hetze sein?
    Ist dann ein Wetterbericht mit schlechter Vorhersage auch „Hetze“?

    So sind wir doch alle zufrieden und können uns vertragen….. oder? Jeder nach seiner Fasson.

    Ja natürlich.
    Insofern ist der Artikel doch äusserst positiv, Falschgläubige (Bio ist besser weil weniger Gift) können bisschen aufgeklärt werden, Rechtgläubige (Natur = gut, Mensch = böse) dürfen weiter in der Orthodoxie verharren, wer soll da was gegen haben?

  12. Billie
    18. Februar 2016, 09:50 | #12

    @Groucho Die Mondtänzer selber lassen sich sicher nicht ansprechen, aber ich weiss, dass sich zumindest die Ökofreaks in meinem Bekanntenkreis sofort mit Mondtänzern in einen Topf geschmissen fühlen (selbst sind sie in der Eigenwahrnehmung natürlich absolut rational) und sofort gegen sämtliche Argumente sperren und den Artikel als voreingenommen und abwertend bezeichnen. Es ist ein unnötiger Angriffspunkt, der das Ganze auf eine emotionale Ebene zieht und ich finde das wirklich schade, weil der Rest des Artikels neutral und informativ ist.

  13. pelacani
    18. Februar 2016, 13:33 | #13

    Billie :

    ich weiss, dass sich zumindest die Ökofreaks in meinem Bekanntenkreis sofort mit Mondtänzern in einen Topf geschmissen fühlen (selbst sind sie in der Eigenwahrnehmung natürlich absolut rational)

    Aber das, scheint mir, ist doch der Inhalt des Blog-Beitrags: den Topf zu bezeichnen, in den sie gehören. Ich mach‘ Dir einen Vorschlag: Schreibe einen Gegen-Beitrag, und wir diskutieren ihn im Forum. Dann machen wir einen Gast-Blog draus! 😉

  14. Billie
    19. Februar 2016, 10:47 | #14

    Die Frage ist, für wen der Artikel geschrieben ist. Für Skeptiker, die es eigentlich eh schon wissen, oder auch für „Betroffene“? Der Artikel zeigt meines Erachtens die Bio-Lügen wunderschön auf und ist durchaus geeignet auch Bio-Fans zum Nachdenken zu bringen.

    Und gerade weil ich weiss, wie viel Arbeit hinter so einem Artikel steckt und dass diese Arbeit unentgeltlich geleistet wurde, finde ich es einfach sehr schade, wenn sich vielleicht gerade die Leserschaft, die den Artikel am dringendsten nötig hätte, mit so einem kleinen Seitenhieb verächtlich gemacht fühlt und deswegen abblockt.

    Bis auf diesen Satz ist der Artikel ausgezeichnet (Dank an den Autor!) und deswegen gibt es eigentlich keinen Grund einen „Gegen-Beitrag“ zu schreiben.

  15. duester
    19. Februar 2016, 11:42 | #15

    Billie :
    Und gerade weil ich weiss, wie viel Arbeit hinter so einem Artikel steckt und dass diese Arbeit unentgeltlich geleistet wurde, finde ich es einfach sehr schade, wenn sich vielleicht gerade die Leserschaft, die den Artikel am dringendsten nötig hätte, mit so einem kleinen Seitenhieb verächtlich gemacht fühlt und deswegen abblockt.

    Ist vielleicht eine Frage der persönlichen Wahrnehmung, aber: Ich glaube, jemand, der einen so kleinen Seitenhieb nicht „verkraftet“, der ist auch für die inhaltlichen Aussagen des Beitrags nicht empfänglich. Der Öko-„Glaube“ weist durchaus Parallelen zur Esoterik auf, z.B. in der fast religiösen Beschäftigung mit dem Essen (s. z.B. die Orthorexie). Jemand, der vornehmlich Bio kauft, weil er noch nicht über die inneren Widersprüche nachgedacht hat, wird bei solchen Formulierung wie „die mit dem Mond tanzen“ vielleicht eher selbst lachen müssen, weil noch genug Selbstreflektion vorhanden ist. Jemand, der von einem so harmlosen Seitenhieb angefasst ist, wird sowieso dicht machen und die eigentliche Aussage des Artikels nicht an sich heranlassen. Und gerade weil sich der Autor diese Mühe unentgeltlich gemacht hat, ist es irgendwo auch verständlich, dass sich mal eine ironische Bemerkung einschleicht – immerhin soll ja auch das Schreiben noch Spaß machen.

  16. Billie
    19. Februar 2016, 11:52 | #16

    LOL, natürlich verstehe ich die ironische Bemerkung. Persönlich würde ich noch eine ganze Menge mehr an Ironie verkraften, aber ich bin auch kein spassbefreiter Biofreak.

  17. jcsjcs
    20. Februar 2016, 08:36 | #17

    pelacani :
    Aber das, scheint mir, ist doch der Inhalt des Blog-Beitrags: den Topf zu bezeichnen, in den sie gehören. Ich mach‘ Dir einen Vorschlag: Schreibe einen Gegen-Beitrag, und wir diskutieren ihn im Forum. Dann machen wir einen Gast-Blog draus!

    *Seufz*. Billie hat doch vollkommen recht. Wenn der Blogbeitrag helfen soll, aufzuklären, sind solche Formulierungen hinderlich. Für diese Erkenntnis braucht man keinen Gegenblog, der im Forum diskutiert wird.

    Zu Kritik gehört auch Kritikfähigkeit. Und diese Vermisse ich in dieser Diskussion. Es kommen nur Rechtfertigungsversuche und Abwiegelungen.

  18. Pelacani
    20. Februar 2016, 09:40 | #18

    jcsjcs :
    *Seufz*. Billie hat doch vollkommen recht.

    Das finde ich auch:

    Billie :
    LOL, natürlich verstehe ich die ironische Bemerkung. Persönlich würde ich noch eine ganze Menge mehr an Ironie verkraften, aber ich bin auch kein spassbefreiter Biofreak.

    jcsjcs :
    Wenn der Blogbeitrag helfen soll, aufzuklären, sind solche Formulierungen hinderlich.

    Woraus liest Du denn ab, dass er „aufklären“ soll? Und, selbst wenn: Nein, sind sie nicht. Auch Provokation und Klartext können aufklären.

    Die Schlechten fürchten deine Klaue
    Die Guten freuen sich deiner Grazie.
    Derlei
    Hörte ich gern
    Von meinem Vers.

    Brecht.

  19. jcsjcs
    20. Februar 2016, 22:14 | #19

    Eigentlich wollte ich ja nur „Q.E.D.“ schreiben. Aber das war zu kur für dieses Forum.

  20. Tribeka
    21. Februar 2016, 23:29 | #20
  21. elender
    22. Februar 2016, 00:02 | #21

    @Tribeka: wolltest du etwas sagen oder hast du nur auf die YT-Akademie verlinkt, weil dir nichts eingefallen ist?

  22. Turi
    23. Februar 2016, 23:46 | #22

    Lebenslüge Nr. 7: Bio ist gut für die Umwelt.
    Nein. Biologischer Anbau ist vor allem eins: Ineffizient. Der Anbau mag zwar für das einzelne Feld schonender sein, aber dadurch, das dabei die Anbaumenge einbricht, müssten für eine flächendeckende Versorgung deutlich mehr Felder bestellt werden. Das ist am Ende im besten Fall ein Nullsummenspiel.

  23. Matthias
    27. Februar 2016, 10:54 | #23

    Den letzten Satz hätte man sich sparen können. Zieht den gesamten Text runter, weil es letztendlich nichts mit dem Thema zu tun hat und es so wirken lässt, als ob der Autor eh bereits krampfhaft einen Weg gesucht hat, wie er Bio Artikel, die möglicherweise von Impfgegnern sein könnten, aus dem Weg gehen kann. Was zum?!

  24. Groucho
    27. Februar 2016, 12:50 | #24

    Matthias :

    Den letzten Satz hätte man sich sparen können. Zieht den gesamten Text runter, weil es letztendlich nichts mit dem Thema zu tun hat

    Ich finde den Hinweis völlig angemessen. Wer auf Bio steht, ist deswegen ja noch lange kein „Irrer“, und wer Bio anbaut, ebenso nicht. Bei den antroposophischen Demeters sieht das halt anders aus, wer Steiners Leere akzeptiert, macht das meist vollumfänglich. Und da ist Impfgegnertum nun mal nicht Bug, sondern Feature. Die Info, wenn schon Bio, dann bitte nicht Demeter, ist alles andere als unsinnig.

  25. Gisander
    27. Februar 2016, 20:31 | #25

    … und vor allem ist dieser Satz eine kleine Hilfestellung beim Begreifen, dass nicht alles, was sich irgendwie Bio nennt, automatisch für das Wahre, Schöne und Gute steht.

  26. 10. Februar 2017, 15:19 | #26

    gut, dass argumentiert wird, dass man ja eh kein bio kaufen muss, weil die gentechnik sich über die Luft ausbreitet und deswegen nirgends halt macht.

    Vielleich könnte man ja dann gerade deswegen im Gesamten auf Gentechnik verzichten, damit nichts davon irgendwo in der Luft herumfliegt und damit das Ökosystem nicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird (siehe Probleme der Gentechnik: Schädingsbefall mit Resistenzbildung, gentechnisch veränderte Monokulturen sind dem Schädling bei Resistenzentwicklung gnadenlos ausgeliefert).

    müssen sich menschen eigentlich immer wie gott aufführen und alles verändern wollen? vielleicht ist die natur ja gut, wie sie ist und wir sollten mal lernen, sie so hinzunehmen und und aus ihr zu ernähren, ohne gleich auf jedes Toxin in irgendeiner Pflanze hinzuweisen.
    Dann koch sie halt oder iss was anderes.

    So ein GOttmensch, ist wirklich vom Boden abgehoben und thront auf seiner Wolke im Himmel.

  27. eLender
    10. Februar 2017, 16:16 | #27

    le :müssen sich menschen eigentlich immer wie gott aufführen und alles verändern wollen? vielleicht ist die natur ja gut, wie sie ist und wir sollten mal lernen, sie so hinzunehmen und und aus ihr zu ernähren, ohne gleich auf jedes Toxin in irgendeiner Pflanze hinzuweisen.

    Du ernährst dich also von den Urformen unserer Nahrungspflanzen? Tolle Leistung, die sind nämlich schwer zu finden, ungenießbar und meist ziemlich stark mit natürlichen Pestiziden belastet.

    Und Gentechnik fliegt durch die Luft? Das verwechselst du jetzt aber mit den Chemtrails, oder?

  28. Groucho
    10. Februar 2017, 16:27 | #28

    le :

    gut, dass argumentiert wird, dass man ja eh kein bio kaufen muss, weil die gentechnik sich über die Luft ausbreitet und deswegen nirgends halt macht.

    Vielleich könnte man ja dann gerade deswegen im Gesamten auf Gentechnik verzichten, damit nichts davon irgendwo in der Luft herumfliegt und damit das Ökosystem nicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird (siehe Probleme der Gentechnik: Schädingsbefall mit Resistenzbildung, gentechnisch veränderte Monokulturen sind dem Schädling bei Resistenzentwicklung gnadenlos ausgeliefert).

    Das ist ziemlicher Quatsch und zeugt von völligem biologischen Unwissen. Resistenzbildung ist ein grundsätzliches Problem, GMO können davon genauso betroffen sein wie alles andere auch. Aber gut, man kann sich in seiner Wohlstandsverwahrlosung auch die früheren Hungersnöte sicher als voll romantisch vorstellen.

    müssen sich menschen eigentlich immer wie gott aufführen und alles verändern wollen? vielleicht ist die natur ja gut, wie sie ist und wir sollten mal lernen, sie so hinzunehmen und und aus ihr zu ernähren, ohne gleich auf jedes Toxin in irgendeiner Pflanze hinzuweisen.

    Schon mal die Urform von Weizen, Mais oder einer Banane gesehen? Schon mal überlegt, wie sich Pflanzen, die nicht weglaufen können verteidigen? Mach Dich halt einfach mal 4 Wochen in den Dschungel von Neuguinea auf oder sonstwohin, wo Mutter Gaia noch friedlich regiert. Aber bitte ohne irgendwelche böse Industrienahrung.


    Dann koch sie halt oder iss was anderes.

    So ein GOttmensch, ist wirklich vom Boden abgehoben und thront auf seiner Wolke im Himmel.

    Dass dieser Satz extrem zynisch und menschenverachtend ist, wird dir vermutlich nicht klar sein.