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Wie sieht es mit dem Goldenen Reis aus?

Vor einigen Wochen wurde eine Studie zum Goldenen Reis mit dem schönen Titel „Molecular and Functional Characterization of GR2-R1 Event Based Backcross Derived Lines of Golden Rice in the Genetic Background of a Mega Rice Variety Swarna“ veröffentlicht, die innerhalb von kurzer Zeit zu diversen „Goldener Reis ist ein Fehlschlag“ Meldungen auf gentechnikfeindlichen Webseiten führte. Im deutschen Raum geschah das zum Beispiel durch Christoph Then von Testbiotech, der einmal mehr bewies, dass ein Tierarzt, der seine Dissertation über Homöopathie schrieb, auch zur Gentechnik Nichts zu sagen hat.

Wir wollen das zum Anlass nehmen, das Thema erneut zu beleuchten. Einem Leser, dem das Thema unbekannt ist, sei zum Einstieg der Artikel Goldener Reis – Fluch oder Segen? Ein Faktencheck empfohlen. In Kürze: Beim Goldenen Reis handelt es sich um eine gentechnisch geschaffene Sorte, die helfen soll, den in Südostasien verbreiteten Vitamin-A Mangel zu beseitigen.

Ein auf einem Auge erblindetes indisches Mädchen

Wenn der Reis erfolgreich ist, könnte damit einfach und kostengünstig ein erheblicher Teil des Vitamin-A Bedarfs der Kinder Asiens gedeckt werden. Und das ohne das Risiko einer Vitamin-A Vergiftung, die bei Supplementierung mit Tabletten besteht, da der Reis nur Beta-Karotin enthält, eine Vitamin-A Vorstufe, wie man sie eben von Karotten und anderem Gemüse kennt. Seit 20 Jahren verteilen Hilfsorganisationen jährlich Hunderte Millionen Vitamin-A Tabletten, was Kosten von 500 Millionen Dollar pro Jahr verursacht. Dennoch wurden zum Beispiel 2014 in Bangladesh nur 62,1% der Kleinkinder mit Supplemtierung erreicht.

Eine bessere Lösung wäre daher wünschenswert. Ethisch betrachtet muss man daher jeder guten Idee die Daumen drücken und kann nur hoffen, dass Goldener Reis ein Erfolg wird.

Der Pferdefuß ist natürlich, dass die Sorte mittels Gentechnik geschaffen wurde und daher aus Sicht diverser Gruppen einfach nicht erfolgreich sein darf. Dass ein Misserfolg zum Schaden von Millionen Menschen wäre, ist Spendensammel-maschinen wie Greenpeace oder Testbiotech egal. Ethik und Menschenleben spielen keine Rolle. Hauptsache man kann sein Feindbild pflegen. Kein Wunder, dass in einem offenen Brief inzwischen 123 Nobelpreisträger von Greenpeace ein Ende der GMO-Ablehnung fordern.

Nun, die oben erwähnte Studie dokumentiert tatsächlich, dass sich die Kreuzung von Goldenem Reis Event GR2-R1 (Erklärung des Begriffs Event folgt noch) mit der beliebten Reissorte Swarna als Fehlschlag erwies. Die Kreuzung litt unter äußerst schlechtem Ertrag und zeigte sich für die Nutzung unbrauchbar. Das Problem liegt dabei beim Event R1 und es ist anzunehmen, dass alle auf diesem Event basierenden Pflanzen vom Ertrag her unbrauchbar sind.

Diverse Webseiten haben diese Studie bzw. irgendwelche Nacherzählungen davon aufgegriffen und so mancher hat sich offenbar diebisch gefreut, dass die ganze Sorte ein Fehlschlag ist. Das klingt sehr dramatisch. Nur, es ist keine Neuigkeit! Das GR2-R1 nicht brauchbar ist, weiß man bereits seit Jahren.

Bei GR2-R1 handelt es sich um Golden Rice 2, Event R1. GR1 war die erste Version, der Prototyp der Idee, Reis gegen Vitamin-A Mangel einzusetzen, die schnell durch die verbesserte Version GR2 abgelöst wurde. Bei einem Event handelt es sich grob gesprochen um eine durch einen gentechnischen Herstellungsprozess (Transformation) geschaffene Pflanzenvariante. Dieser Prozess ist nicht perfekt, es treten regelmäßig Fehler auf und man führte daher über tausend Transformationen durch, aus denen man am Ende die besten Kandidaten wählte. Ähnlich wie bei einem Wettbewerb, bei dem man die besten Teilnehmer auswählt und nur diese nach Olympia schickt.

Tatsächlich wurden durch das Golden Rice Humanitarian Board sechs sogenannte Events, namentlich E1, G1, L1, R1, T1 und W1 zur weiteren Erforschung und Züchtung ausgewählt.

2009 wurde dann nach einigem hin und her R1 zum Favoriten ernannt. Man hätte gerne mehrere Varianten ins Rennen geschickt, aber mangels Geld musste sich das humanitäre Projekt Goldener Reis auf einen Kandidaten festlegen. Man setzte daher große Hoffnungen in GR2-R1 und versuchte auf den Philippinen die Zulassung der Sorte zu erreichen. Bei den Feldstudien (die auch mit Feldzerstörung durch Gentechnik-Gegner zu kämpfen hatten) zeigte sich 2013 allerdings, dass die Variante vom Ertrag her zu schlecht ist. Man erkannte das Problem und gab das Event R1 in einer offiziellen Verlautbarung Mai 2014 auf.

Ein sehr bitteres Ergebnis, vor allem, weil man das Problem bereits mittels der Analysedaten von 2006 hätte erkennen können (… with only four computer mouse clicks by someone knowledgeable in the field …).

Die Erkenntnisse aus der oben erwähnten Studie, die als großes Drama dargestellt werden, sind tatsächlich ein Drama. Allerdings fand dieses Drama im Endeffekt vor mehr als 3 Jahren statt, als man aufgrund der Feldversuche erkannte, dass GR2-R1 ungeeignet ist und man auf das falsche Pferd gesetzt hatte. Wer die Geschichte von Goldenem Reis, den verschiedenen Events und den Entscheidungen die bis ins Jahr 2014 geführt haben, nachlesen möchte, dem sei The present status of Golden Rice, Adrian Dubock (2014) ans Herz gelegt. Der Text beschreibt ungleich genauer als unser kurzer Abriss die Geschichte der verschiedenen Events.

Aber wie sieht es nun aktuell aus?

GR2E, Boro 2015-16 (Quelle, PDF)

Das nächste vielversprechende Event E1 (GR2E BRRI dhan2) wurde ausgewählt und in Bangladesh ins Rennen geschickt. Letztes Jahr fanden Feldversuche statt und die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Der Goldene Reis wurde mit der Basis-Sorte als Kontrolle in Hinsicht Ertrag, Wuchs, Rispenanzahl, Körner pro Pflanze, … verglichen.

Einerseits wurde festgestellt, dass der Reis eine ausreichende Menge von mehr als 10 μg/g Beta-Karotin enthält, was ja das Ziel der Sache war, andererseits hatten die getesteten Sorten auch sehr guten Ertrag. Als einziger signifikanter Unterschied im Vergleich zur Kontrollsorte zeigte sich, dass Goldener Reis weniger Amylose (wasserlösliche Stärke) enthielt.

Rispen-Vergleich

Ob das positiv oder negativ ist, können wir nicht beantworten. Der Gehalt an Amylose bestimmt vor allem die Kocheigenschaften, wie klebrig der Reis ist. Eventuell müsste man dazu die Expertise eines Kochs einholen. Wenn sich in den weiteren Studien, die dieses Jahr noch durchgeführt werden, der Erfolg fortsetzt, kann man auf eine Zulassung 2018 hoffen.

Und wenn nicht? Dann sieht es wohl tatsächlich schlecht für den Goldenen Reis aus. Im Gewächshaus wird gerade GR2-T getestet, aber es wären wieder Jahre verloren. Kein Grund zur Freude, sondern ein trauriges Ereignis. Es geht dabei nämlich nicht um den Erfolg oder Misserfolg einer Technologie, es geht um das Leben von Millionen Kindern.

  1. m
    21. März 2017, 10:54 | #1

    Der Müll ist gescheitert!!!! Ein Segen für die Menschheit!!!!! Und bitte keine Lügenmärchen erzählen das es um die Menschen geht. Es geht um den Profit einer weniger Konzerne! Immer schön bei der Wahrheit bleiben.

  2. Groucho
    21. März 2017, 12:16 | #2

    Na, dann freuen wir uns doch gemeinsam auf zukünftig viele tausend sinnlos erblindete Kinder. Aber so ist das, wenn man selber einer ideologischen Wohlstandsverwahrlosung zum Opfer gefallen ist.

  3. Captain Übermorgan
    21. März 2017, 13:01 | #3

    Also, „m“, nur mal so ein Gedanke: Stell Dir vor, Du hättest eine echt beschissene Krankheit. Such Dir eine aus. Jetzt stell Dir vor, jemand könnte sie heilen. Dieser Jemand bekäme allerdings zwei Millionen Euro dafür. Nicht von Dir, sondern sonst woher. Gehe ich recht in der Annahme, dass Du lieber Deine beschissene Krankheit loswürdest, als Dich darüber zu beschweren, dass jemand Geld dafür bekommt?
    Und nun versuch zu abstrahieren.

    Ich finde es übrigens zynisch und anmaßend, tausenden Kindern die Chance auf ein gesundes Leben zu missgönnen, weil man zu faul ist, sich die Informationen außerhalb des eigenen Tellerrandes zusammensuchen müsste.

  4. Neumann
    21. März 2017, 13:03 | #4

    Dazu fällt mir ’ne Gebetsmühle ein:
    Wem die Fakten ausgehen, der simuliert Substanz gerne über Lautstärke. Schriftlich schlägt sich das in der Verwendung von mehr Ausrufezeichen nieder, als ein Homöopath in 1000 Jahren verschütteln könnte.

  5. Groucho
    21. März 2017, 15:45 | #5

    Es sind halt bis über die Schmerzgrenze reduzierte Simpel-Weltbilder, die da ein „m“ von sich gibt. Ein Feindbild, eine Erklärung. Und schreibt dabei auf Geräten im Netz, dessen Hersteller und Betreiber natürlich nie im Leben Gewinn erzielen wollen.

    Die generelle Verteufelung von Gentechnik ist auf dem Niveau von Leuten, die immer noch meinen, ein Rechenschieber sei jedem Matheprogramm überlegen in der Genauigkeit.

    Man könnte dann noch fragen, warum Firmen Erfolg haben. Vermutlich umso mehr, je nutzloser und überflüssiger ihre Produkte sind, so nach „m“’s Logik.

  6. Al Il
    22. März 2017, 08:34 | #6

    Troll?

  7. Martin Däniken
    22. März 2017, 18:42 | #7

    Naja beim Golden Rice sind Bayer und Monsanto beteiligt,das die irgensetwas für lau machen,kann ich mir nicht vorstellen.
    Die Patentrechte am Golden Rice sind eigentlich frei…
    Also ist jede negative Kritik an Gölden Rice gut für die Globalplayer.
    so können sie etwas verkaufen! das Abhängigkeiten in den Abnehmerländern fördert….
    an sowas denken diese Firmen ja vorher niemals nicht,auf gar keinen Fall,neverever,absolut niemalsnicht!

  8. RainerO
    22. März 2017, 21:39 | #8

    Woher wusste Al Il, was im Anschluss gepostet wird? Erstaunlich!

  9. Groucho
    22. März 2017, 21:50 | #9

    Martin Däniken :

    Naja beim Golden Rice sind Bayer und Monsanto beteiligt,das die irgensetwas für lau machen,kann ich mir nicht vorstellen.

    Wie wäre es, statt nur zu vermuten, zu glauben, anzunehmen oder spekulieren einfach nur mal hier im Blog die Suchfunktion zu benutzen?

    https://blog.psiram.com/?s=Golden+Rice

    Man muss es danach ja immer noch nicht glauben, aber bisschen Faktengrundlage scheint zwar verpönt, ist aber doch nicht ganz schlecht.

  10. m
    23. März 2017, 11:52 | #10

    @Groucho Ich habe kein Feindbild. Ich bin ein Naturfreund, ein Mensch der andere Menschen liebt und die Natur auch achtet und nicht verachtet. Wie schaut es mit Dir aus? Geh einmal in Dich und frage dich einmal, achte ich auch wirklich die Natur? Wie kann es sein das ich etwas gut finde obwohl man weiss das eine Genmanipulation mehr Schade anrichtet als Nutzen? Beispiel gefällig? Monsanto experimentiert seit Jahrzehnten mit Genmais in den USA. Das Ergebnis. Nach anfänglicher Steigerung der Ernten hat man nun das Problem der Superweeds. Kein Unkrautvernichter kann dem Heer werden. Der Bauer wird in die Abhängigkeit getrieben da das Saatgut nicht vermehrungsfähig ist. Applaus von meiner Seite! Die Tiere die das manipulierte Zeugs fressen müssen, leiden an Krankheiten, die Kinder der Tiere sind schwächlich haben Mangelerscheinungen usw. Applaus wieder von meiner Seite! Alles ist wunderbar, alles ist fein. Ja man kann sich die Welt schön reden, aber die Ergebnisse sprechen eine ganz klar Sprache. Anstatt die Natur zu verstehen, bekämpfen wir Sie. Also bist du jetzt ein Naturliebhaber oder ein Mensch der sich dieses Thema schön redet, der die Fakten nicht sehen möchte? Jeder kann selbst entscheiden welchen Weg er einschlägt, den natürlichen oder den zerstörerischen.

  11. m
    23. März 2017, 12:04 | #11

    Und zu den Menschen die an einem Mangel erblinden. Es gibt einen feinen Unterschied in der Natur. Der menschliche Körper kann ausschliesslich nur natürliche Vitamine und Mineralstoffe verwerten. Ausser das Vit.C! Synthetisch hergestellte Vit. und Mineralstoffe werden sofort aus dem Körper wieder ausgeschieden bzw. schädigen ihn sogar. Beta-Carotin finden sich unter anderem hier: Süsskartoffeln, Kürbisse, Rote Bete, Karotten, Tomaten, Paprika, Aprikosen, Mangos, Papayas und Melonen sowie das rote Palmöl. Genauso sind Spinat, Grünkohl, Brokkoli und alle anderen dunkelgrünen Blattgemüse sowie Matcha Tee hervorragende Beta-Carotin-Quellen – auch dann, wenn sie gar nicht orangefarben, sondern tiefgrün sind. Bei ihnen überlagert das Grün des hohen Chlorophyllgehalts die gelbe oder orangene Farbe der Carotinoide.

    Wie arbeiten Befürworter? Immer mit einer Keule im Gebäck, aber ohne Substanz!

    Beispiel gefällig?

    „Dass das Golden Rice Saatgut bis jetzt nicht verbreitet worden ist, lässt ebenso viele Menschen lautlos sterben wie im Holocaust umgebracht worden sind.“ Bruce Chassy, US-amerikanischer Ernährungswissenschaftler und flammender Verfechter der Grünen Gentechnik, fackelt nicht lange mit Kritikern. Sie kurzerhand in eine Reihe mit Massenmördern zu stellen, weil sie die Zulassung einer gentechnisch mit Vitamin A angereicherten Reis-Sorte ablehnen, hält er für sein gutes Recht!

    Gegner der Grünen Gentechnik, zu denen auch ich mich zähle, sind einiges gewöhnt an Vorwürfen der Branchen-Lobby. Doch Chassys unsäglicher Holocaust-Vergleich hat mich aufhorchen lassen. Nicht nur, weil er einen sehr rüden Ton in die Debatte bringt. Ich höre auch Zorn heraus, weil die als Akt der Menschlichkeit getarnte Profit-Rechnung für die – wegen ihrer gelblichen Färbung golden genannte – Gen-Reis-Sorte bis heute nicht aufging.

    Dabei hatten Wissenschaftler und Lobbyisten des Golden-Rice-Herstellers Syngenta ihr Laborprodukt zunächst ganz erfolgreich als „Grüne Revolution“ zu verkaufen versucht: Angeblich könnten nur so Millionen bettelarme Menschen in Indien, Vietnam, Indonesien, Bangladesh und auf den Philippinen vor dem bedrohlichen Vitamin-A-Mangel gerettet werden, den ihre dürftige, sehr einseitige Ernährung verursacht.

    Als jedoch Widerstand gegen den angeblich alternativlosen Rettungsplan wuchs, den milliardenschwere Stiftungen wie die von Bill und Melinda Gates fördern, fingen seine Befürworter an, ihre Gegner als Verbrecher zu beschimpfen.

    Und das, obwohl die Golden Rice Erfinder bisher weder beweisen können, dass ihre Heilsversprechen tatsächlich einlösbar sind, noch nachprüfbare Garantien bieten, dass die Freisetzung keinerlei negative Folgen haben wird.

    Auf den Philippinen, wo sich Bruce Chassy seit Jahren für Freilandversuche und baldige Marktzulassung stark macht, schwimmen dem Golden Rice Projekt jetzt alle Felle davon. Philippinische Aktivisten hatten 2013 zunächst mit Feldzerstörungen protestiert. Ende 2015 stoppte der Oberste Gerichtshof der Philippinen dann Versuchsanbau und Verbreitung genmanipulierter Saatgut-Sorten bis auf weiteres gänzlich, auch für den Golden Rice.

    Ein Triumph für das lokale Netzwerk Masipag, der philippinischen „Partnerschaft zwischen Bauern und Wissenschaftlern zur Entwicklung der Landwirtschaft“! Zehntausende Kleinbauern konnten sich nachhaltig von Armut und Vitamin-Mangel befreien. Einfach, weil Masipag ihnen half, die Sortenvielfalt des traditionellen Anbaus mit reichlich natürlichen Vitamin-A-Lieferanten zurückzuholen, den die patentierten Konzernpakete aus Industrie-Saatgut und Chemie zuvor verdrängt hatten. Das beweist: Grüne Revolution und Gen-Reis erzeugen Probleme, statt sie zu lösen. Den Hunger besiegen unabhängige Kleinbauern besser ohne sie! Quelle: http://www.biocompany.de/ueber-uns/nachhaltigkeit-verantwortung/mai-2016-die-luege-vom-lebensretter-%E2%80%9Egolden-rice%E2%80%9C.html

  12. knorke
    23. März 2017, 12:13 | #12

    „Es gibt einen feinen Unterschied in der Natur. Der menschliche Körper kann ausschliesslich nur natürliche Vitamine und Mineralstoffe verwerten. Ausser das Vit.C! Synthetisch hergestellte Vit. und Mineralstoffe werden sofort aus dem Körper wieder ausgeschieden bzw. schädigen ihn sogar.“

    Genau. Da kommt so ein Ion aus dem Grünkohl, und wird in Magen und Darm von kleinen grünen Männchen durchgewinkt, weil am Ion ein Tattoo mit „natürlich“ dran ist. Und wenn dann das gleiche Ion aus einer Zentrifuge kommend anklopft, wirds von den kleinen grünen Darmmännchen direkt wieder rausgeschmissen – „du kommst hier net rein“. Is klaa.

  13. knorke
    23. März 2017, 12:18 | #13

    „Monsanto experimentiert seit Jahrzehnten mit Genmais in den USA. Das Ergebnis. Nach anfänglicher Steigerung der Ernten hat man nun das Problem der Superweeds. “

    Genau. Und multiresistente Keime in krankenhäusern sind entstanden, weil die Regierung im geheimen Genexperimente an den Patienten vornimmt!!11ELF

  14. knorke
    23. März 2017, 12:20 | #14

    „Der Bauer wird in die Abhängigkeit getrieben da das Saatgut nicht vermehrungsfähig ist.“

    Das gilt für das meiste industriell hergestellte Saatgut. Auch welches was auf ganz „natürliche“ Weise zum Mutieren … ähm .. angeregt wurde, also durch rummendeln und kreuzen oder ein paar reizende chemischen Verbindungen oder hier und da die eine oder andere mehr oder minder sanfte Strahlenbehandlung.

  15. m
    23. März 2017, 13:10 | #15

    @knorke
    Die Unterschiede zwischen natürlichen und synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen sind so groß, dass man nicht genug darauf hinweisen kann: Natürliche Vitamine und Mineralstoffe sind in allen Nahrungsmitteln enthalten, ebenso wie in Nahrungsergänzungsmitteln, die auf natürlicher Basis hergestellt werden. Dort kommen sie in einem Verbund vor, in dem sie synergetisch zusammenwirken. Anders als ihre künstlichen Nachahmungen bestehen sie nicht aus einem oder einer Anzahl im Labor zusammengestellter Stoffe, sondern aus einer Mischung, deren Komponenten wir meist noch gar nicht alle kennen, geschweige, dass wir sie erforscht hätten.

    Jeder dieser Bestandteile hat seinen natürlichen Platz und seine spezifische Aufgabe und macht aus Obst und Gemüse, aus Superfoods und naturbelassenem Getreide, aus Weidevieh und Bio-Hühnchen eine Quelle der Gesundheit. Ein ausgeklügeltes System sorgt im Körper dafür, dass die tatsächlich benötigten Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden. Der Überschuss sowie
    Unverdauliches und Schadstoffe werden dagegen ausgeschieden. Die meisten Nahrungsmittel tragen durch ihre Stoffvielfalt, z.B. durch Enzyme, dazu bei, dass dieser Prozess reibungslos vonstatten gehen kann.

    Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln sind ganzheitlich aufeinander bezogen, auch diejenigen, die je nach Art höhere Konzentrationen des einen oder anderen Stoffs aufweisen (z.B. Eisen). Von Goji über Moringa bis zu Gerstengras bietet jedes natürliche Nahrungsergänzungsmittel die Kraft der Natur, so wie es auch natürlich gezogene Nahrungsmittel tun.

    Synthetischen Nahrungsergänzungsmitteln fehlt das Gesamtpaket an Stoffen, die sie zu einem homogenen Ganzen machen würden. Ob nur ein Stoff oder eine ganze Anzahl (»Mulitvitamine und Mineralstoffe«) ändert nichts an der Tatsache, dass es sich um isolierte Bestandteile handelt. Außerdem unterscheiden sich die Strukturen künstlicher und natürlicher Stoffe – wenn auch oft nur um ein winziges, aber entscheidendes Detail.

    Unser Körper weiß, was künstlich und was natürlich ist
    Unser Körper lässt sich nicht einfach überlisten. Studien belegten, dass unser Körper in der Lage ist, künstliche Vitamine von natürlichen zu unterscheiden. Bei Erwachsenen wie bei Kindern hatte z.B. künstliches Vitamine E eine deutlich andere Wirkung als natürliches. Künstliches Vitamin E kann außerdem – neben anderen Auswirkungen − dem Hormonsystem erheblich schaden! Ähnliche Ergebnisse finden sich in Studien zu künstlichem Vitamin A, welches das Krebsrisiko erhöht.

    Was haben multiresistente Keime mit Superweeds zu tun?
    Diese Keime können nur einem extrem Milieu entstehen mein lieber. Da wir immer alles desinfizieren müssen, können in dieser Umgebung auch nur die aggressivsten Keime (besser gesagt Mikroorganismen) überleben. Wieder einmal nicht zu Ende gedacht 🙂

    Superweeds entstehen aber nur ausschliesslich in genmanipulierten Felder! Schon komisch 🙂

    Und findest du das gut, das Bauern gezwungen werden Saatgut zu kaufen?
    Also ich kenne keinen Bauern der das befürwortet!

  16. pelacani
    23. März 2017, 13:23 | #16

    @ m
    Das war ja eine ganze LKW-Ladung voller Schwachsinn. Kein Wunder, wenn man einfach ungekennzeichnete Zitate vom Kopp-Verlag copypastet. An einer einzigen Stelle macht der Kopp-Verlag überprüfbare Angaben. Hier:

    m :

    Studien belegten, dass unser Körper in der Lage ist, künstliche Vitamine von natürlichen zu unterscheiden. Bei Erwachsenen wie bei Kindern hatte z.B. künstliches Vitamine E eine deutlich andere Wirkung als natürliches.

    Wenn Du willst, erkläre ich Dir, inwiefern der Text den Befund falsch interpretiert.

  17. 23. März 2017, 13:47 | #17

    @ m
    Die in Golden Rice enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind nicht synthetisch. Sie werden von der Pflanze ganz normal und natürlich gebildet bzw. aus dem Boden gezogen. Daher ist die Diskussion über die Schädlichkeit bzw. abweichende Wirkung synthetischer Vitamine sowieso irrelevant, wenn es um Golden Rice u.ä. geht.

  18. Captain Übermorgan
    23. März 2017, 14:18 | #18

    @ m:
    „Superweeds entstehen aber nur ausschliesslich in genmanipulierten Felder!“

    Das ist natürlich völliger Unsinn.
    Unkraut wuchert überall und aus den vielfältigsten Gründen, die sich unter dem Stichwort „Evolution“ zusammenfassen ließen.

    Und, zu #10, inwiefern Tiere und deren Junge an genmanipuliertem Futter zugrunde gehen oder krank werden, dafür hätte ich gerne etwas handfestere Beweise als einfach eine „So ist das nämlich“-Ansprache.
    Nach genau demselben System könnte ich behaupten:

    „An Biohonig sterben weltweit mehr Kinder als bei Flugzeugabstürzen.“

    Tadaaa: Gerücht in die Welt gesetzt, Beweis schuldig geblieben.

  19. knorke
    23. März 2017, 14:26 | #19

    @m
    Es ist vermutlich zwecklos aber statt die Märchenbücher aus der Eso-Ecke des Buchregals wäre vielleicht mal der Blick in ein Biobuch (bis Abiturstufe könnte reichen, oft muss es nicht mal Uni-Niveau sein) könnte Dir helfen. Aus esoterischer, rechtsextremer und verschwörungstheortischen Kreisen hört man ja gern mal, man solle endlich selbst denken. Damit haben sie recht, schaffen es nur meist selbst nicht, das zu tun. Denn neben der eigenen Denkfähigkeit reicht manchmal ein bisschen Grundlagenwissen um zu merken, was man für einen Bullshit aufgetischt bekommt. Und dazu gehört im Grunde alles, was du in deinen langen Ergüssen zusammenkopiert hast.

  20. knorke
    23. März 2017, 14:29 | #20

    „Was haben multiresistente Keime mit Superweeds zu tun?
    Diese Keime können nur einem extrem Milieu entstehen mein lieber. Da wir immer alles desinfizieren müssen, können in dieser Umgebung auch nur die aggressivsten Keime (besser gesagt Mikroorganismen) überleben. Wieder einmal nicht zu Ende gedacht 🙂“

    Nun da dus selbst schreibt fehlt Dir ja eigentlich nur noch ein ganz kleiner Schubs, bis dein Groschen fällt. Zu Ende denken und so.

  21. knorke
    23. März 2017, 14:31 | #21

    „Und findest du das gut, das Bauern gezwungen werden Saatgut zu kaufen?
    Also ich kenne keinen Bauern der das befürwortet!“

    Sie sind ja nicht gezwungen. Sie wollen halt eine Sorte, die viel Ertrag bringt. Da steckt viel Arbeit drin, in so einer Hochertragssorte. Im Übrigen gelten diese Patente nicht für die Ewigkeit. Wer das nicht mitmachen will, soll halt irgendeine Sorte nehmen, wo die Patente abgelaufen sind und sie selbst weiter herstellen. Ach so? Du sagst das wäre viel zu anstrengend und teuer? Ei der Daus!

  22. Contra
    23. März 2017, 14:39 | #22

    Unser Körper lässt sich nicht einfach überlisten.

    Haha, wie bitte? Selbstverständlich lässt er das, und wie einfach! Gleich das Holzhammer-Beispiel: Rein pflanzliche, völlig natürliche Drogen, deren psychotrope Wirkung auch auf das körperliche Empfinden durchschlägt. Da denken die Leute, sie können fliegen, aber dabei haben sie sich nur Bildsenkraut ans Siewissenschon gerieben.

  23. Contra
    23. März 2017, 14:42 | #23

    „Bilsenkraut“. Es heißt natürlich „Bilsenkraut“.

  24. pelacani
    23. März 2017, 14:45 | #24

    @ Contra

    Berichtigung: Auf Seite 128 der letzten Nummer soll das letzte Wort statt Kwerschranke heißen: Schwerkrauke.
    Die Schriftleitung.
    Wachtfeuer, 12/1921
    Berichtigung: Auf Seite 128 soll natürlich das letzte Wort nicht »Schwerkrauke«, sondern »Schwerkranke« heißen. Wir bitten den wiederholten Dreckfehler gefl. zu entschuldigen.
    Wachtfeuer, 13/1921

    🙂

  25. Contra
    23. März 2017, 14:55 | #25

    @ pelacani:
    Verarschen kann ich mich zwar selbst, ich anerkenne aber neidlos Ihre höhere Meisterschaft 🙂

  26. mossmann
    23. März 2017, 15:03 | #26

    Der deutsche Wiki-Eintrag zum Golden Rice ist irgendwie auch nicht auf dem neuesten Stand …

  27. eLender
    23. März 2017, 15:13 | #27

    Der m lebt in einer kontrafaktischen Welt. Alleine der Begriff „Natürlich“ wird in einer romantisierenden Art verwendet. Gentechnologie ist auch natürlich, man bedient sich Prinzipien, die in der Natur vorkommen. Abgesehen davon sind beinahe sämtliche Behauptungen faktisch falsch. Gentechnisch veränderter Mais besitzt keine Resistenzgene gegen Herbizide, er ist mit einem Gen ausgestattet, das ein natürliches Toxin gegen Schädlinge produziert (Bt-Mais). „Superweeds“ sind eine Erfindung der GT-Gegner, um mittels Panikmache Stimmung gegen GT zu machen. Resistenzen sind eine ganz natürliche Folge des Anpassungsdrucks, das gilt für alle Mittelchen, auch im Ökolandbau.

    Ganz nebenbei hat das überhaupt nichts mit dem Golden Rice zu tun, es ist ein typischer Strohmann. Genauso ist es unrichtig, dass irgend jemand gezwungen wird, bestimmtes Saatgut (neu) zu kaufen. Das macht jeder vernünftige Landwirt sowieso, da die Hybridsorten nicht so einfach selbst nachgezogen werden können, aber einen wesentlich höheren Ertrag bringen. Mit solchen „Narrativen“ macht man es sich halt leicht, seine Ideologie zu verteidigen. Mit der Realität hat das aber wenig zu tun.

    Schlimm ist, dass solche Leute, die über keinerlei Faktenwissen verfügen, solche Dinge wie Golden Rice beurteilen (zu versuchen) und die meinen, ein Kampf dagegen wäre irgendwie ein Segen für die Menschheit.

  28. Martin Däniken
    23. März 2017, 15:30 | #28

    @Groucho: „The patented key technology for Golden Rice production,
    invented by Prof emeritus Ingo Potrykus, of ETH-Zurich and Prof Peter Beyer,
    of the Univ of Freiburg, provided access to a package of ancillary technologies required to engineer the trait into rice.
    A license to those technologies was obtained from Syngenta.
    The package contained proprietary technologies belonging not only to Syngenta but also to Bayer AG, Monsanto Co, Orynova BV, and Zeneca Mogen BV.
    These companies provided access to the required technologies free of charge, for humanitarian purposes.“http://www.goldenrice.org/Content2-How/how9_IP.php
    Ich gehe mal nicht davon aus das sich die Globalplayer aus reinem Altruismus am Golden Rice beteiligen…die so Abteilungen die Risiko-Abwägungen betreiben,,da arbeiten ja keine Naivlinge.Spätestens seit der ollen United Fruit-Geschichte weiss man um die Techniken wie die Lebensmittelindustrie arbeitet
    -man geht heute nur subtiler und präventiver vor.
    Man „heilt“ mit G.R. einige Tausend öffentlichkeitwirksam,
    vertreibt aber 10.000e wg z.B.Soja/Palmöl im Hinterland!
    Und mit Hilfe von absolut nicht korrupten Regierungsmitgliedern „überzeugt“ man die verbliebene notwendigen Peons mitzuziehen oder…
    sie stellen fest wie leicht es ist den Widerstand ggn die Globalplayer als Terrorismus zukennzeichnen!
    Wer ist nochmal der 3.grösste im Waffen-business?!
    Für deutsche Fabrikanten jeglichen Metiers eine Win-Win Situation…
    Und wenns deutsche Arbeitsplätze sichert! Win-Win-Win
    Und wenns Politiker zur Wiederwahl verhilft! Win-Win-Win-Win

  29. pelacani
    23. März 2017, 15:52 | #29

    Martin Däniken :

    Ich gehe mal nicht davon aus das sich die Globalplayer aus reinem Altruismus am Golden Rice beteiligen…die so Abteilungen die Risiko-Abwägungen betreiben,,da arbeiten ja keine Naivlinge.

    Vielleicht solltest Du Deine Detailkenntnisse mal wieder updaten.

    Dazu hat Patrick Moore, dereinst Gründer von Greenpeace und heute ein scharfer Kritiker der Organisation, einen interessanten Gedanken gehabt. Er meinte, dass es ein Problem von GR sei, dass nichts daran verdient wird. Wenn es Firmeninteressen gäbe, hätten die den Reis schon lange durchgesetzt.
    https://blog.psiram.com/2013/09/prof-potrykus-ueber-goldenen-reis/#comment-29217

  30. Groucho
    23. März 2017, 17:49 | #30

    @Martin Däniken: Die Sachlage ist mir bekannt. Wir hatten hier auch schon ein Interview mit Potrykus:

    https://blog.psiram.com/2013/09/prof-potrykus-ueber-goldenen-reis/

    Und, jamei, natürlich ist das PR für Saatguthersteller/Gentechnik! Was denn sonst? Sie haben halt die Patente freigegeben, um nicht als völlig inhuman dazustehen. Wenn Addidas Fußballvereine sponsort, oder ein Luxusartikelhersteller für Brot für die Welt spendet – ja, das ist Rubrik PR. Nur, die Betroffenen haben tatsächlich was davon.

    Man kann sowas scheiße finden, aber ist dann schon arg in der Nähe von Ideologien, die es unter keinen Umständen zulassen, dass Konzerne auch mal was Vernünftiges tun. Lieber sollen Menschen verrecken oder blind werden, als diesen Bösen mal die Chance dazu lassen sie nicht als Teufel etc. zu sehen.

    Sowas finde ich zum Kotzen. Man verzeihe mir meine Fäkalsprache, aber dieses argumentieren aus dem warmen Wohlstandssessel, der aus nichts anderem besteht als aus Produkten der Industrie geht mir mit seiner Bigotterie gepflegt auf den Keks.

  31. YorkTown
    28. März 2017, 15:30 | #31

    @m: Der Begriff Superweed ist im Wesentlichen ein reiner Marketingbegriff. Das ist doch einfach ein Produkt ganz normaler Evolution. Wenn ein Herbizid eingesetzt wird, werden Pflanzen dagegen resistent. Was daran „super“ sein soll, verstehe ich nicht.

    Solche Resistenzen sind auch kein Problem der Gentechnik, sondern des Herbizids. Irgendein schlauer Kopf ist mal auf die Idee gekommen, eine solche Resistenz gleich in das Saatgut einzubauen. Total praktisch.

    In Bezug auf Gentechnik geht es auch meist um Resistenz gegen Glyphosat. Da Mais/Soja resistent gegen Glyphosat ist, kann man bequem mit Glyphosat das Unkraut vernichten. Wenn nun das Unkraut gegen Glyphosat resistent wird, was bedeutet das?

    Ganz einfach: Glyphosat funktioniert nicht mehr, man ist also wieder auf dem Stand vor der Erfindung von herbizidresistenten Pflanzen. Es gibt diverse Techniken wie z.B. das tiefe Umpflügen des Ackers, was aber sehr viel Sprit benötigt und in Bezug auf Erosion nicht das Beste ist.

    Unkrautkontrolle ist eine Wissenschaft und es ist heute klar, dass man den „Krieg“ nur mit neuen Herbiziden nicht gewinnen kann. Man muss auch landwirtschaftliche Techniken einsetzen um dem Unkraut auf lange Sicht Herr zu bleiben.

    Zu synthetisch vs. natürlich:
    Dem Körper ist es völlig egal, ob ein Stoff synthetisch oder „natürlich“ ist. (Was auch immer natürlich sein mag). Eine chemische Substanz ist eine chemische Substanz und wenn man mir die Wahl lässt: Das synthetische Was-auch-immer bitte!“ Enthält im Zweifelsfall keine unerwünschten sonstigen Substanzen und ich habe die Menge auch exakt unter Kontrolle.

    Der Satz: „Der menschliche Körper kann ausschliesslich nur natürliche Vitamine und Mineralstoffe verwerten.“ ist ganz einfach Unsinn.

  32. YorkTown
    28. März 2017, 15:55 | #32

    Ach ja, noch ein Nachtrag:
    „Ende 2015 stoppte der Oberste Gerichtshof der Philippinen dann Versuchsanbau und Verbreitung genmanipulierter Saatgut-Sorten bis auf weiteres gänzlich, auch für den Golden Rice.“

    Der oberste Gerichtshof der Philippinen hat tatsächlich die alte Regulierung für ungültig erklärt und eine Überarbeitung der Gesetzgebung verlangt. Eine neue Regulierung wurde Anfang März 2016 von der Regierung herausgegeben und im Juli 2016 wurde der Stopp wieder aufgehoben.

    Ich finde immer wieder interessant, wie gerne solche Entscheidungen gegen GMO breit getreten werden, aber wenn sie wieder aufgehoben werden, keiner mehr darüber berichtet …