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Bayerischer Rundfunk: Psiram-Interview für Puls

20. Februar 2014 12 Kommentare

Ralph Glander, Journalist beim BR, hat uns für das Jugendmagazin Puls interviewt. Hier die Fragen an uns:

Den Wahnsinn im Zaum halten

„The owls are not what they seem“, das haben wir von der Serie „Twin Peaks“ gelernt. Die Autoren von Psiram glauben auch nicht alles was sie sehen, hören und lesen. Im Netz klären sie über Scharlatane und Verschwörer auf. Ein Interview wollten sie uns zur eigenen Sicherheit nur schriftlich geben.

PULS: Mit welchen Zielen wurde Esowatch (heute Psiram) 2007 gegründet?

Aus welchem Umfeld kommen die Psiram-Autoren?

Euer Slogan lautet: „Realismus als Chance“. Was versteht ihr unter Realismus?

Befeuert das Internet Pseudowissenschaften und Verschwörungstheorien und macht den Zugang zu falschen und modifizierten Quellen leichter?

Ihr sagt selber, dass ihr anonym bleiben wollt, um euch zu schützen. Gibt es konkrete Beispiele für Vorfälle, bei denen Autoren schon etwas passiert ist?

Ein bekannter deutscher Verschwörungstheoretiker ist zum Beispiel Michael Vogt, der sogar mal als Honorarprofessor für Journalistik an der Universität Leipzig doziert und Fernsehdokumentarfilme gemacht hat. Mittlerweile macht er vor allem mit verfassungsfeindlichen und nationalistischen Projekten und Büchern von sich reden. Leute wie Vogt bezeichnen euch immer wieder als „Wahrheitsleugner“. Was verstehen eurer Meinung nach „Wissenschaftler“ wie Vogt unter Wahrheit?

Wie gefährlich schätzt ihr wissenschaftlich auftretende Verschwörungstheoretiker wie Vogt ein?

Ihr wollt Verschwörungstheorien widerlegen und werdet dabei von den Verschwörern gleich selbst immer mal wieder zum Teil einer Verschwörungstheorie. Zum Beispiel: Psiram würde von der Pharmaindustrie oder dem BND gesponsert werden. Wie reagiert man auf so etwas?

Normalerweise würde man einfach sagen, Verschwörungstheorien seien etwas für eine Handvoll harmloser Spinner. Populistische Verlage wie der Kopp-Verlag (mit hetzerischen Buchtiteln wie „Rote Lügen in grünem Gewand“, „Albtraum Zuwanderung“ oder „Babylons Bankster“),  generieren allerdings einen Umsatz pro Jahr im zweistelligen Millionenbereich. Für wie wichtig schätzt ihr eure Aufklärungsarbeit deswegen ein?

Und hier unsere Antworten.

 

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