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homöopathischer Selbstversuch

Meine Frau leidet im Winter unter rissigen Fingern, wie so manch Andere. Gestern hat ihr die gut meinende Nachbarin ein Fläschchen Glaubuli gegeben: Calendula D12. Nun ist das selbst aus homöopathischer Sicht Schwachsinn, man verdünnt ja die Substanz, welche das Symptom auslöst. Calendula (Ringelblume) ist als Salbe bekannt als Hautpflegemittel. Aus homöopathischer Sicht müsste man davon also eher rissige und wunde Haut bekommen. Aber was kümmern solche Kleinigkeiten.

Da ich kein Geld für Homöopatika ausgeben will, habe ich die Gelegenheit mal wieder genutzt und das ganze Fläschchen abzüglich einiger Glaubulis für meine Frau – man will ja stets eine Chance geben – auf einmal in den Mund geschüttet. Das Gefühl beim Kauen ist witzig, knirscht ähnlich wie bei Chips. Müssen ein paar hundert Kügelchen gewesen sein. Und das muss doch irgendwie wirken?

Man ist ja stets offen und gibt allem eine Chance, ich habe also seitdem folgendes notiert:
– Ich habe wunderbar geschlafen.
– Heute früh war es deutlich wärmer als gestern.
– Mein Auto ist schon nach einer Sekunde angesprungen.
– Ich hatte früh Lust auf Mineralwasser.
– Beim Zähneputzen kam im Radio „Yes Sir, I Can Boogie“.
– Der übliche Toilettengang war heute etwas mühsam.
– Ich bekam eine E-Mail, in der es um Transhumanismus ging.
– Ich hörte zum ersten mal im Jahr einen Vogel zwitschern.
– Der Bruder meiner Frau rief an. Zu einer Zeit, in der er sonst nie anruft.
– An einer kleinen Wunde an meiner rechten Hand ging der Schorf ab.

Ich muss sagen, eine solch eindeutige Wirkung hätte ich nicht erwartet. Wir sollten nach diesem Erfolg weitere Versuchsreihen starten, die Homöopathie drücken sich ja aus unerfindlichen Gründen dauernd davor, vermutlich, weil sie so bescheiden sind. Der Artikel im Wiki muss überarbeitet werden. Homöopathie wirkt!

  1. Kiu
    17. Januar 2009, 19:28 | #1

    Kannst Du bitte herausfinden welche Glauboli man nehmen muss um eine Mail zu bekommen in der es um libertäre Politik geht?

  2. Gockel
    17. Januar 2009, 19:52 | #2

    Hihi, ich habe die Mail auch bekommen. (Fernwirkung!!!)

  3. Skrzypczajk
    17. Januar 2009, 20:10 | #3

    "super ist eine wissenschaftliche auseinandersetzung mit den verwaschenen theorien der esoterik, aber wenn, dann nicht mit ebenso verwaschenen und unpräzisen argumenten"

    Die Argumente des Autors sind doch sehr präzise. Gut, man sollte vielleicht nachtragen, dass "ein paar hundert Kügelchen" D12, sagen wir 300 Stück, EINEM Kügelchen D9.52 entspricht. Solche sind aber noch gar nicht erhältlich. Insofern haben wir hier auch einen innovativen Beitrag zur Homöopathie-Forschung.

  4. e.c.
    17. Januar 2009, 20:21 | #4

    "An einer kleinen Wunde an meiner rechten Hand ging der Schorf ab.
    "

    das ist nun der deutlichste beweis. was verlangst du noch?
    ohne die globuli-gabe hätte die "kleine" wunde sich übelst entzündet, und mindestens blutvergiftung, tollwut und leprapocken wären die folge gewesen.

    also sei bitte demütig & dankbar und unterlasse diese hetze.

  5. Papavera
    17. Januar 2009, 21:35 | #5

    Globuli – nee, kauft doch nicht diesen Abzockerkram! Ein kräftiger Schluck Meerwasser oder aus Eurer örtlich zuständigen Kläranlage dürfte alles enthalten, was des Homöopathen Herz begehrt.

  6. 18. Januar 2009, 15:35 | #6

    Mit den Zuckerln süße ich den Kaffee und der ist ja ganz gefährlich halluzinativ.

  7. 18. Januar 2009, 16:51 | #7

    Na, dann beim nächsten Mal die Kügelchen mal direkt in den Tank schütten: ich bin gespannt auf Ihren Bericht 🙂

  8. 19. Januar 2009, 10:01 | #8

    Und was ist mit deiner Frau?????

  9. 19. Januar 2009, 12:13 | #9

    Die hat natürlich Kügelchen vorher bekommen. Natürlich bisher ohne Effekt.

  10. Gockel
    19. Januar 2009, 14:55 | #10

    Zitat rincewind: "Natürlich bisher ohne Effekt."

    Hm, das lässt mich dann doch wieder zweifeln. Scheint doch recht selektiv zu wirken, das Zeug. Auch das mir der Fernwirkung hat nicht so ganz geklappt, muss ich jetzt gestehen.

    Nachdem ja auch ich eine Mail bekommen hatte, in der es um Transhumanismus ging, war ich drauf und dran, an eine Fernwirkung zu glauben. Und ich war wirklich gewillt die Wirkung hier zu bezeugen, daher mein verfrühtes Hurra. Jetzt muss ich aber enttäuscht feststellen, dass da einiges nicht geklappt hat.

    Ich bin gestern mehrfach vor die Tür gerannt, um zu schauen, ob ich nun auch ein Auto habe das anspringen könnte: Nada.

    Auch hat mich der Bruder Deiner Frau bis heute nicht angerufen.

    Beides ist für mich vollkommen unerklärlich. 🙂

    Gruß
    der Gockel

  11. FD
    14. Mai 2009, 14:47 | #11

    http://www.plantacult.com

    Und sie wirkt auchbei Pflanzen. Nachgewiesen. Kein Placeboeffekt.

    Autsch

  12. Dieter Reiber
    1. Januar 2010, 13:00 | #12

    Homöopathie – und sie wirkt doch – Selbstversuche und hier die
    Beschreibung:
    Wer es genau wissen will, lässt sich auf einen eigenen Versuch folgendermaßen ein:
    Weil ja das Negativ-Erlebnis so viel interessanter ist – hier der Versuch mit Lycopodium D30. Ein Gesunder wird froh sein, wenn die unangenehmen Wirkungen der Verkrampfung der Gallenblase wieder durch ein Antidot, das auch nur eine Umkehrung der Wirkung des Lycopodiums ist, die Wirkung (in nur 5 Minuten) wieder verschwindet. Andernfalls kann das einige Tage dauern.
    Ausnahme: der Patient ist schwer Gallen- und Leberkrank und bedarf dieser höheren Potenz, bei der kein Mittel der Ursprungsubstanz mehr enthalten ist; so wird er positiv und nachhaltig reagieren.
    Nur Einmalgabe und dann sich beobachten! Wer aber kein „Versuchskaninchen“ sein will, der macht den in-vitro-Biotest und testet vor Einnahme, wie er auf die Provokation von Lycopodium reagiert.
    Die Argumentation der Homöopathie-Gegner, dass oberhalb der sog. Losschmidtschen Zahl (1x 10 -23) nichts mehr von der Ursprungssubstanz enthalten ist und somit keine Wirkung mehr sein kann, ist durch den beschriebenen Versuch eines besseren belehrt.
    Ein Fall der öfter vorkommt ist: Fieber nach Hospitalismus (also durch Antibiotika-resistente Keime in der Klinik); z.B. nach Operation. Hier haben wir mehrfach erlebt, dass nach wochenlangem bzw. mehrtägigem Fieber (trotz Antibiotika) erst nach dem positiv getesteten passenden Mittel (es gibt verschiedene) das Fieber zuverlässig und dauerhaft sank.
    Aber natürlich gibt es kaum Ärzte, die diese Diagnose- und Arzneimittel-Kompetenz in der Homöopathie besitzen. Dafür hat Dr. Voll AEV (Akupunktur nach Voll) und Dr. Rilling den Biotonometer entwickelt. Beide Systeme zeigen eine Reaktion auf das richtige oder falsche Mittel. Nur beim richtigen Mittel werden die Normwerte erreicht.
    Zusammenfassung: Sowohl die Homöopathie als auch das homöopathische Antidot bestätigt sich durch obigen Versuch schnell und eindrucksvoll. Dieser Versuch wird bei einer Hochschul-Ausbildung für (Umwelt und Gesundheit und Prävention) Ingenieur-Medizin gelehrt. Es gibt auch andere Mittel, auf die ähnlich heftig wie bei Lycopodium reagiert wird.
    Tiere und Kleinkinder können ja nicht dem sog. Placeboeffekt unterliegen und reagieren schnell auf die richtige Gabe und richtige Potenz; viel schneller als mit der Schulmedizin.
    EUROPA Technik und Technikfolgenforschung, IbF-Institut, Dieter Reiber (Risiken, Nebenwirkungen, Kosten / Nutzen und Akzeptanz). Diagnose-Kompetenz für seltene chronische oder schwer diagnostizierbare und ungenügend therapierte Krankheiten.

  13. 7. Januar 2010, 15:45 | #13

    > Tiere und Kleinkinder können ja nicht dem sog. Placeboeffekt unterliegen

    Falsch.

  14. 7. Januar 2010, 18:08 | #14

    Sehr geehrter Scharlatan,

    > Homöopathie – und sie wirkt doch – Selbstversuche und hier die
    > Beschreibung:

    Ich und auch andere haben schon mehrfach Selbstversuche hinter sich, bei denen jeweils seitens der Homöopathen gar haarsträubendes behauptet wurde. Ich und andere haben von Niedrig- bis Höchstpotenzen alles Mögliche gelschluckt, immer mit dem gleichen Ergebnis: Nichts.

    Das ist Quacktrick Nr.1: Vollmundig tönen immer in der Hoffnung, dass es keiner ausprobiert.
    Der Trick funktioniert auch meistens: hat ja auch fast 2000 Jahre gedauert, bis einer mal auf die Idee kam, die Zähne bei Frauen nachzuzählen um festzustellen, dass sie nicht weniger als Männer haben wie dauernd behauptet wurde.

    > Nur Einmalgabe und dann sich beobachten! Wer aber
    > kein „Versuchskaninchen“ sein will,

    Um Zuckerkügelchen ohne Inhalt zu schlucken, muss man kein Versuchskaninchen sein.

    > der macht den in-vitro-Biotest und testet vor Einnahme, wie
    > er auf die Provokation
    > von Lycopodium reagiert.

    "Hahnemann prüfte Lycopodium an sich selbst, sieben weiteren Mitprüfern und ergänzte die Prüfung durch später gemachte klinische Erfahrung mit dem Mittel. Er führte 1608 Symptome auf."

    http://www.simillimum.net/l

    Man muss sich nur die Seite mal durchlesen, um zu erkennen, welch dummer und irrwitziger Fehlannahme Homöopathen unterliegen, nämlich exakt alles, was nach Einnahme des Mittels geschieht, natürlich nur auf dieses zurückzuführen.

    > Die Argumentation der Homöopathie-Gegner, dass oberhalb
    > der sog. Losschmidtschen Zahl
    > (1x 10 -23) nichts mehr von der Ursprungssubstanz enthalten
    > ist und somit keine Wirkung mehr
    > sein kann, ist durch den beschriebenen Versuch eines
    > besseren belehrt.

    Mit einem Selbstversuch widerlegen Sie die grundlegenden Eckpfeiler von Physik, Chemie und Biochemie? Sie leiden nicht zufällig unter Größenwahn?

    Ansonsten sind Homöopathen noch nicht mal in der Lage, zuverlässige Potenzen herzustellen.

    https://www.psiram.com/de/
    > Ein Fall der öfter vorkommt ist: Fieber nach Hospitalismus
    > (also durch Antibiotika-resistente
    > Keime in der Klinik); z.B. nach Operation. Hier haben
    > wir mehrfach erlebt, dass
    > nach wochenlangem bzw. mehrtägigem Fieber
    > (trotz Antibiotika) erst nach dem
    > positiv getesteten passenden Mittel (es gibt verschiedene) das
    > Fieber zuverlässig und
    > dauerhaft sank.

    Die Eigenart von Fieber, besonders wenn es länger anhält und die Ursache medikamentös behandelt wird, ist meistens dass es nicht mehr zunimmt, sondern sinkt. Bringen Sie dazu eine vernünftige Studie. Die wird es natürlich nicht geben, Schwätzer.

    > Aber natürlich gibt es kaum Ärzte, die diese Diagnose-
    > und Arzneimittel-Kompetenz
    > in der Homöopathie besitzen. Dafür hat Dr. Voll AEV
    > (Akupunktur nach Voll)

    https://www.psiram.com/de/

    > und Dr. Rilling den Biotonometer entwickelt.
    > Beide Systeme zeigen eine Reaktion auf das richtige oder
    > falsche Mittel.
    > Nur beim richtigen Mittel werden die Normwerte erreicht.

    Studien? Klar. Gibts keine.

    > Zusammenfassung: Sowohl die Homöopathie als auch
    > das homöopathische
    > Antidot bestätigt sich durch obigen Versuch schnell und eindrucksvoll.

    Aha. Sie nehmen also ihre eigenen absurden Behauptungen als Beleg. Nun, das ist man von Quacksalbern gewohnt.

    > Dieser Versuch wird bei einer Hochschul-Ausbildung für
    > (Umwelt und Gesundheit
    > und Prävention) Ingenieur-Medizin gelehrt.

    Bestimmt auch bei Friseur-Physikern und Landschafts-Chemikern.

    > Es gibt auch andere Mittel, auf die ähnlich heftig wie
    > bei Lycopodium reagiert wird.

    Je nach dem, wie stark man hypochondrisch veranlagt ist, genügt auch ein Brötchen.

    > Tiere und Kleinkinder können ja nicht dem sog.
    > Placeboeffekt unterliegen

    Das ist falsch und zeigt, dass Sie keine Ahnung haben. Placebo ist u.a. eine Sache der Beobachtung.

    > und reagieren schnell auf die richtige Gabe und richtige
    > Potenz; viel schneller als mit der Schulmedizin.

    Hören Sie mit so einem Geschwafel auf oder bringen Sie Belege.

    > EUROPA Technik und Technikfolgenforschung, IbF-Institut,
    > Dieter Reiber (Risiken, Nebenwirkungen,
    > Kosten / Nutzen und Akzeptanz).
    > Diagnose-Kompetenz für seltene chronische oder
    > schwer diagnostizierbare
    > und ungenügend therapierte Krankheiten.

    Also alles, wo man wild spekulieren kann, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.
    Danke, Ihre Adresse merken wir uns.

    Rincewind

  15. Chili
    7. Januar 2010, 18:15 | #15

    >Dieser Versuch wird bei einer Hochschul-Ausbildung für
    > (Umwelt und Gesundheit
    > und Prävention) Ingenieur-Medizin gelehrt.

    Ja? An welchen Hochschulen denn? Bitte zeigen Sie mir das Vorlesungsverzeichnis für die entsprechenden Lehrveranstaltungen.

  16. Hlodyn
    7. Januar 2010, 20:34 | #16

    Bewirbt sich da jemand fürs Wiki?
    http://www.ibf-institut.com
    Hochgradiger Müll! Naturheil-Onkologie… Besorgniserregend!

  17. Hlodyn
    7. Januar 2010, 20:40 | #17

    Da bewirbt sich wohl jemand fürs Wiki?
    Ich finde die Seite von Hrn. Reiber schon besorgniserregend:
    http://www.ibf-institut.com

  18. Badrobot
    7. Januar 2010, 22:53 | #18

    Meine Vorgehensweise in der Apotheke:

    "Hier bitte, ich schenke Ihnen noch ein Röhrchen Globuli, das unterstützt die Ausleitung der Schadstoffe, da sind sie ihre Erkältung ganz schnell los. Aber ist eine Hochpotenz, also nur 3×1 nehmen! Wichtig!"

    Nehme wortlos das Röhrchen, entleere alles in den Mund, knuspere drauf rum, und verlasse schulterzuckend den Laden.

    Auch vergreife ich mich gerne mal an der homöopathischen Reiseapotheke von Bekannten (die wird im Bleibeutel für Filme mitgeführt, damit der Röntgenscanner nicht den Milchzucker durcheinander bringt).

    EIne Wirkung konnte ich bis jetzt noch nie feststellen.

    Obwohl es "bei der Kleinen so gut hilft" (kotz).

    Schlimm ist: Das sind ansonsten ganz normale, nette und gebildete Leute. Aber die H. darf nicht zum Thema werden, sonst schlägt die Stimmung ganz schnell um. OK, könnte auch an mir liegen…

  19. j4k3
    8. Januar 2010, 16:02 | #19

    > Aber natürlich gibt es kaum Ärzte, die diese Diagnose- und Arzneimittel-Kompetenz in der Homöopathie besitzen.

    Bullshit.

    Es gibt nicht wenige, sonder natürlich exakt keinen Arzt, und auch sonst niemanden, der Kompetenz in der Diagnosen und mit Arzneimitteln der Homöopathie hat.

    Denn bezüglich Homöopathie von Diagnose und Arzneimittel zu sprechen ist absoluter Blödsinn. Die Beschreibungen von subjektiven Wahrnehmung haben mit Diagnostik so wenig zu tun wie Zucker mit Arzneimitteln.

    Und diejenigen Idioten, die von sich selbst glauben, diese Diagnose- und Arzneimittel-Kompetenz in der Homöopathie zu besitzen, dürfen sich hoffentlich nicht Arzt nennen.

  20. j4k3
    8. Januar 2010, 16:03 | #20

    > Aber natürlich gibt es kaum Ärzte, die diese Diagnose- und Arzneimittel-Kompetenz in der Homöopathie besitzen.

    Bullshit.

    Es gibt nicht wenige, sonder natürlich exakt keinen Arzt, und auch sonst niemanden, der Kompetenz in der Diagnosen und mit Arzneimitteln der Homöopathie hat.

    Denn bezüglich Homöopathie von Diagnose und Arzneimittel zu sprechen ist absoluter Blödsinn. Die Beschreibungen von subjektiven Wahrnehmung haben mit Diagnostik so wenig zu tun wie Zucker mit Arzneimitteln.

    Und diejenigen Idioten, die von sich selbst glauben, diese Diagnose- und Arzneimittel-Kompetenz in der Homöopathie zu besitzen, dürfen sich hoffentlich nicht Arzt nennen.

  21. milec
    18. Februar 2010, 07:43 | #21

    Da erklären einige notorische Besserwisser, Klugscheisser, vielleicht auch (unbewusste Statthalter der Allopathie-Großpharma), dass wohl die halbe Welt, vor allem die Inder und Chinesen blöd sind, weil sie die Phytotherapie (Grundlage der Homöopathie) und Homöopathie zur Volkmedizin gewählt haben.

    Wer in Folge nachhaltiger Gesundheit überlebt oder wer in Folge überteuerter Scheinmedikamente pleite geht, zeigt sich zunehmend. Das hat auch die BRD-Regierung erkannt und steuert zaghaft um. Des Brot ich ess, des Lied ich sing. Berater-Nebenjob?
    Menschenrechtsverletzung: Fehlende Therapiewahlfreiheit: Man kann auf Dauer Menschenrechte der UN-Charta nicht vorenthalten.
    Jezt können alle wählen: teuer krank gemacht, oder preiswert gesund erhalten? mm

  22. 18. Februar 2010, 14:21 | #22

    Ja, China und Indien sind wahre Gesundheitsparadiese. Drum schicken wir ein paar Homöopathen ohne Grenzen hin, mit so ein bißchen Zwangsbeglückung werden diese Naturvölker dann abnippeln wie wir alle.

  23. 18. Februar 2010, 14:27 | #23

    milec :

    Da erklären einige notorische Besserwisser, Klugscheisser, vielleicht auch (unbewusste Statthalter der Allopathie-Großpharma), dass wohl die halbe Welt, vor allem die Inder und Chinesen blöd sind, weil sie die Phytotherapie (Grundlage der Homöopathie) und Homöopathie zur Volkmedizin gewählt haben.

    Homöopathie hat mit Phytotherapie exakt gar nix zu tun. Lesen Sie lieber mal ihr Organon, bevor Sie hier die üblich dümmlich-unqualifizierten Beschimpfungen und Unterstellungen abgeben.

  24. milec
    18. Februar 2010, 20:44 | #24

    … Phytotherapie die Grundlage der Homöopathie ….
    wer lesen kann, der lese; wer verstehen kann, der versteht. Wer aber nicht lesen und nicht verstehen kann, der versteht überhaupt nichts. Da ist Hopfen und Malz verloren.
    Also bitte nochmals lesen und wahrscheinlich nicht verstehen.

    Plantacult kann doch den Placeboeffekt bei homöopathischen Pflanzenmittel perfekt nachweisen. Oder meint der „ricewind“, dass auch hier der Placeoeffekt wirkt?

    Dann empfehle ich den Professoren der med. Fakultät der Universität dringend, den Placeboeffekt besser zu lernen und zu vermitteln, damit die Therapie-Ergebnisse endlich besser sind, als dem Placeboeffekt normal zukommt. Das wäre doch die preiswerteste Medizin ohne jede Nebenwirkung. Endlich die Rettung des sogenannten Gesundheitsfonds. mm

  25. SILen(e
    19. Februar 2010, 10:42 | #25

    Phytotherapie hat mit Homöopathie nichts zu tun!

    Bei der Pflanzenheilkunde hat man in den Pflanzen arzneilich wirksame Wirkstoffe die gegen bestimmte Krankheiten wirken, Homöopathie soll aufgrund von „Informationen“ wirken.

    Um bei homöopathischen „Grundlagen“ zu bleiben – Hahnemann hat mit Chinarinde experimentiert, diese enthält Chinin welches auf biochemische Weise die Vervielfältigung der Parasiten verhindern die Malaria auslösen und nebenbei auch noch fiebersenkend wirkt.

    Ein homöopathisches Globuli auf Basis von Chinarinde enthält kein Chinin und kann deshalb gar nicht auf die selbe Weise wie die Chinarinde gegen Malaria wirken.
    Die angebliche Wirkweise soll hier auf gegen Malaria helfenden „Informationen“ basieren die durch die Potenzierung und vor allem Verschüttelung in die Globuli eingebracht wurden.

    Wenn du meinst, dass das etwas mit Pflanzenheilkunde zu tun hat, dann hat eine Aspirin-Hochpotenz auch was mit normaler Pharmazie zu tun – warum wird das eigentlich nicht genutzt? Homöopathische Mittel auf Basis von Aspirin, Viagra oder einem beliebigen Zytostatika sollten doch genau so gut wirken aber dabei völlig „sanft“ sein^^

  26. Hlodyn
    19. Februar 2010, 11:07 | #26

    Homöopathisches Viagra… Das wäre definitiv Goldmine! Wahrscheinlich dürfen die da den Namen nicht benutzen.
    Für diese und andere Erkrankungen gibt es ja tausende verschiedene Glaubuli (Arnika hilft sowieso immer) die brauchen keine Potenzen von echten Medikamenten. Schließlich sind die noch keine 200 Jahre alt, und dementsprechend sowieso total doof!

  27. 19. Februar 2010, 11:26 | #27
  28. GeMa
    19. Februar 2010, 16:07 | #28

    Hätte ich eher sehen müssen, @cohen. Jetzt hab ich mein Viagra-Orgonenergiebaumwollnetz grad fertig geklöppelt.
    Mist.

  29. Hlodyn
    19. Februar 2010, 20:03 | #29

    Super echt… ich schlage noch die homöopathische Antibabypille vor. Einfach diese beiden Mittelchen kombinieren. Gibts freiwillige für die Arzneimittelprüfung?
    http://www.remedia.at/homoeopathie/Gestagen/a3531.html
    http://www.remedia.at/homoeopathie/Oestrogen/a4310.html

  30. GeMa
    19. Februar 2010, 21:13 | #30

    Nee, das ist ja _üble_ synthetische Chemies******e ! Niemals!
    Ich würde nur natürliche Ausgangsstoffe akzeptieren. Irgendwas aus Plazenta vlt.

  31. Bad Robot
    19. Februar 2010, 21:54 | #31

    Sildenafil C 1000 ist ja wohl der Brüller.

    Da macht der Begriff „Potenzieren“ endlich mal Sinn.

    Aber mir sind noch keine Schlangen vor der Apotheke aufgefallen…

  32. Hlodyn
    19. Februar 2010, 22:00 | #32

    Liegt daran, dass die meisten Leute sich unter Sildenafil nichts vorstellen können, dazu wird dafür auch kaum Werbung gemacht… Ich glaub wenn da Viagra C1000 draufstehen würde wäre der Umsatz um einiges höher.

  33. milec
    27. Februar 2010, 07:13 | #33

    Behauptung einiger Forumteilnehmer: „Ein homöopathisches Globuli auf Basis von Chinarinde enthält kein Chinin und kann deshalb gar nicht auf die selbe Weise wie die Chinarinde gegen Malaria wirken.“ – Homöopathie D1 – D2 – D3 = (halb) Falsch !

    Die Art (Pflanze .. u.a.) und die Menge machts (und die homöopahische Aufbereitung), ob ein Gift wie ein Gift wirkt oder eben gegen ein Gift wirkt bzw. hilfreich und heilend sein kann.

    Der Unterschied allopathisches Verdünnen und homöopatisches Potenzieren ist ein gewaltiger, meist lebensentscheidender. Zum Beispiel bei NaCl (Kochsalz) wenn ein Nierenkranker (aufgeschwemmter, nicht-ausscheidungsfähiger, ödematöser) Patient Kochsalz bekommt, dann lautet die Formel 10 Gramm Salz bindet 1 Liter Wasser im Gewebe. Das können einige Durchschnitts-Normale ja noch einigermaßen nachvollziehen.

    Wie soll so ein Nierenkranker dann mit Allopathie ausscheiden? – Das geht nicht !
    Wenn der Nieren-Patient aber NaCl als homöopathisch verdünntes NaCl bekommt, wird das NaCl (Kochalsz) langsam aber sicher ausgeschieden.
    Gleiches gilt für Kaliumüberschuss. Zum Verständnis der Nicht-Mediziner: Kalium ist bei der sogenannten Natrium-Kalium-Pumpe wirksam; also bei jedem Nerven-Kraft-Impuls z.B. beim Muskel-Einsatz.
    Zuviel Kalium bewirkt einen Exitus; zu wenig Kalium: man baut ständig ab und verliert den Lebenssaft, wird kachetisch und stirbt langsam. Wie will man mit Allopathie das Kalium senken? – das geht nicht !!!
    Was ich hier schreibe passiert in der täglichen Praxis leider viel so oft – Notfälle hilfreich zu behandeln – was dann oft ein Wunder (durch Placebo) genannt wird.

    Aber mit Kalium (besser KCl in D6 oder D12 bei langer Chronizität) wird das Kalium langsam aber sicher ausgeschieden, bis es auf dem gesunden Level ist. Noch viel differenzierter und besser wirken die Molekül-Verbindungen von Kalium mit Schwefel oder Kalium mit Phosphor. Jetzt kann man anstatt K das Ca austauschen und das Spiel (mit obigen Molekül-Verbindungen) beginnt mit anderen Indikationen und hilft, wo fast nichts sonst hilft.

    Noch ein letztes Beispiel: Es wird jemand von einer Schlange mit tödlichem Gift kontaminiert: Wie kann man ihm mit Allopathie helfen? – Das geht nicht ! Auch hier wieder: Hat man das Schlangengift in D6 oder D12 , kann man den Patienten (mit Schlangengift-Blutvergiftung) retten, sofern das (D6 / D12) schon zur Verfügung steht. Das hilft selbst dann noch, wenn bei Blutvergiftung kein Antibiotika mehr anspricht.
    Geiches gilt für Blei, Quecksilber (im Amalgam) usw… Man mache eine Versuch mit Hg-Antidot – und ein Blinder mit Krückstock, merkt wenn er plötzlich viel mehr urinieren muss.
    Gleiches gilt für Kontrastmittel mit oft tödlichem Ausgang – wer kennt ein Antidot ?

    Hier gilt nach Hahnemann Gleiches mit Gleichem behandeln, aber bitte nicht wörtlich nehmen, sonst kommt es beim Unbedaften zum Exitus. Ich übernehme keine Verantwortung für Nachahmer, wenn sie nicht die hohe Schule der Homöopathie gelernt haben, bzw.. zum Apotheker (mit Ausbildung in der hahnemannschen Potenzierung) gehen.

    Dr. Schüssler hat mit homöopathischen Verdünnungen (mit lebensrelevanten „Salzen“) gearbeitet und konnte Wunder bewirken, wo die Schulmedizin lange schon versagte. Auch er musste sich viel dummes Zeug von unbedarften Negieren anhören, wurde aber auch – wie Hahnemann – realtiv alt. Das muss des Alters wegen kein Beweis für die Richtigkeit der Lehre sein, kann aber doch tedenziell gesehen werden, wenn man begnadete Heiler analysiert. – Doch auch wie immer: Keine Regel ohne Ausnahme.

    Die Schulmedizin verschreibt u.a. auch Lasix – das ist ein Hammer und man scheidet über die Niere – lebenswichtige Spurenelemente aus; das müsste eigentlich kontrolliert und ggf. substitiert werden. Das läft nicht – die Leute leben – bis zum Exitus – immer gefährlicher.

    Vielleicht kann dieser grundlegende Hinweis (Unterschied zwischen Allopathie und Homöopathie) ab jetzt manchen ungläubigen Unwissenden (auch Ärzte, wenn sie sich selbst nicht helfen können – das soll es ja auch geben) weiter helfen.

    Zum Schluss: Halbwissen ist schlimmer als gar nichts wissen. Denn Halbwissende irritieren andere Nichtwissende – ich war auch einmal einer- , und das ist sehr gefährlich für diese.

    Das ist, man möge es den Negierern verdenken, immer der Anfang eines Lernwilligen und birgt die Chance, dass aus einem Halbwissenden auch ein Ganzwissender (Saulus zum Paulus, Erleuchteter, Esotheriker – wie man den Begriff fälschlich verunglimpfend benutzt) wird, wenn er es nur zulässt und nicht verbissen sich selbst verhindert.
    Das soll es – bis zum Exitus – ja auch geben.

    Also, ab jetzt könnte aus manchem Saulus ein Paulus werden, ich lade gerne dazu ein !!!!

  34. 27. Februar 2010, 11:15 | #34

    @milec:
    Was für ein gequirlter Quark! Geht es nicht noch schwurbeliger und ungenauer?

    „Halbwissen ist schlimmer als gar nichts wissen.“
    Den Ansatz hast Du ja schon richtig. Jetzt musst Du nur noch mitbekommen, dass damit genau Leute wie Du gemeint sind.

  35. Kristin
    27. Februar 2010, 13:07 | #35

    Och, mich interessiert schon die Schlangengiftvariante … können wir das nicht mal demonstriert bekommen?

  36. 27. Februar 2010, 21:09 | #36

    Und ich frage mich, ob es nicht ein Globulum oder ein Schüsslersalz gibt, das eine Rechtschreibschwäche sanft therapiert.

  37. 27. Februar 2010, 23:54 | #37

    Depp C3000 wär wohl das richtige für milec.

  38. 28. Februar 2010, 00:56 | #38

    Oder Delphinhirn c3000 für die dringend nötige geistige Entwicklung.

  39. Plaboianer
    1. Mai 2010, 14:00 | #39

    Es ist interessant aus dem BLOG zu erfahren, dass Placebo-Effekte fast ausschließlich nur die Homöopathie erzielt.

    Arzneimittel, ja oder nein?
    Weil ja der Placebo-Effekt bekanntermaßen (um als Arzneittel anerkennt zu werden) mit 25% angenommen wird, ist doch richtig, wie aus dem Forum auch zu lesen ist, dass allein mit Placebo – ohne Allopathie – ein besseres Ergebnis als bekannt und üblich zu erzielen wäre.

    Nur 17,7 Arztbesuche und Klinikbesuche pro Patient und Jahr, das spricht doch nicht für 25% Trefferquote! Für „Superqualität“ der etablierten Staatsmedizin – oder ?

    Und bei seltenen Krankheiten: 5, 10 , 15, 20, ja sogar bis 37 Jahre, bis die Diagnose richtig war. Das spricht doch für Super-Diagnose-Fähigkeit – oder etwa nicht ?

    Laut Beipackzettel: Was ist bis dahin aus den Patientenleben und der Lebenqualität geworden?

    Jetzt könnt Ihr entscheiden, was ihr wollt ! Therapie-Risiken lt. Beipackzettel oder nicht !

  40. Rheinlaender
    1. Mai 2010, 22:28 | #40

    @Plaboianer
    Nun, bei bestimmten Krankheiten, an denen man frueher vorzueglich krepierte, wie Syphillis, liegt die Heilungschange bei 100%. Auch an einer Lungenentzuendung stirbt man heute nur noch im extremen Ausnahmefall.

    Die Anzahl der Arztbesuche hat kaum eine Relation zum tatsaechlichen Gesundheitszustand der Bevoelkerung.

    Zu Nebenwirkungen: Diese bestehen, aber wenn ich die frage habe, ob mein Leben mit einer Lunentzuendung aufs speil setze oder die Nebenwirkung von div. Antibiotika inkauf nehme, weiss ich was ich tue.

  41. 8. Februar 2013, 22:40 | #41

    menschen die anderen vorschreiben was zu heilen hat
    sind nicht besser dran als ein pferd mit scheuklappen

    wie armselig und *mir fehlen die worte*

    ich wünsch euch die selbe behandlung die ihr anderen zukommen lasst

  42. 26. März 2014, 10:34 | #42

    @ wer andere beschänkt [sic!] sollte selbst beschränkt werden
    Wo genau wurde denn hier „anderen vorgeschrieben was zu heilen hat„?

  43. grubengraber
    15. Juli 2014, 18:34 | #43

    Schöpfungs-Intelligenz oder Intelligenz eines Menschenwerks?
    Die Natur kann ohne .. Leute wie Rincewind gut leben – Jedoch Rincewind nicht ohne intakte Natur!
    Wie gut nachvollziehbar ist, versteht Rincewind nichts von allem.
    Der notorische Besserwisser musste die Plattform Auf Gerichtsbeschluss

  44. Groucho
    15. Juli 2014, 19:24 | #44

    Bravo! Auf einen über 5 Jahre alten Artikel zu antworten, ist einsamer Rekord! Wir gratulieren zur goldenen Eieruhr am original Ötzi-Lendenschurzband!

  45. pelacani
    15. Juli 2014, 19:40 | #45

    5 Jahre hat er daran gefeilt, und fertig geworden ist er immer noch nicht. Ich will jetzt endlich mehr über den Besserwisser und den Gerichtsbeschluss wissen!!!elf!!!zwelf!!!!

  46. 15. Juli 2014, 21:40 | #46

    Ich wurde gerufen? Hallo?

  1. 26. März 2014, 09:31 | #1

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