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Pro Schweinegrippe-Impfung

Die Inkubationszeit bei der Schweinegrippe beträgt 1-4 Tage beim Menschen.
Ansteckend kann die Krankheit schon am ersten Tag während der Inkubationszeit sein, also zu Beginn der Inkubationszeit, ohne dass man bereits Symptome hat.

Somit ist die Gefahr der Ansteckung ganz besonders groß.

Anders als bei der gewöhnlichen Influenza befällt die Schweinegrippe auch gerade junge und gesunde Menschen. Der Verlauf der Grippe ist zwar meist leichter, aber dadurch erhöht sich die Ansteckungsrate immens.

Der Virus breitet sich anders als der gängige Grippevirus bereits bei warmen Temperaturen aus.
Kinder unter 7 Monaten und bestimmte Allergiker (Hühnereiweiß) können mit bestimmten Impfstoffen (bei Impfstoffen die mit Hilfe von Hühnereiern erzeugt wurden, Celvapan und Celtura sind nicht mit Hühnereiern hergestellt) nicht geimpft werden und sind auf den Impfschutz der Bevölkerung angewiesen.

Je höher die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung, desto sicherer. Des Weiteren verringert eine hohe Durchimpfung das Risiko der Mutation des Virus.

Seriöse Experten sagen, dass man nicht abschätzen kann, was noch kommt und sind froh, dass die Schweinegrippe bisher glimpflich verläuft.

Die Dummschmarrer und Anhänger der Pharmaverschwörung wissen dagegen zu 100% was Sache ist.

Tamiflu hilft nur sofort nach Ausbrechen der Schweinegrippe, bzw. wäre eine prophylaktische Einnahme von Tamiflu das Optimum, somit ist die Impfung ganz besonders wichtig.

Außerdem gibt es Fälle von Resistenz gegen das Medikament Tamiflu bei Schweinegrippe-Patienten.

Die Angst vor den Adjuvantien, sowie dem Squalen und Thiomersal im Impfstoff ist ein absoluter Medienhype.

Anscheinend ist es wichtig, immer wieder auf die Fakten aufmerksam zu machen, denn der Mainstream ist längst mit dem Impfgegner-Virus infiziert.

  1. C.
    27. November 2009, 22:48 | #1

    Ich habe mich gestern impfen lassen, Nebenwirkungen gab es, bis auf die üblichen, die man bei jeder Impfung erwarten kann und die auch nicht weiter schlimm sind, keine. Somit kann ich die Impfung eigenltich nur empfehlen. Ich denke, dass die Panikmache in den Medien wegen der Impfung wirklich übertrieben wird. Und auch wenn die Schweinegrippe nicht das Killer-Virus wie befürchtet ist, denke ich, die Impfung ist doch deutlich angenehmer, als ne Woche krank im Bett zu liegen. Und dass man niemand anderen anstecken kann, der sich nicht impfen lassen kann, ist noch dazu fein.

    Aber das sehen die impfgegnerischen Virenschleudern sicher ganz anders…

  2. Populus
    28. November 2009, 01:48 | #2

    Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Lachen ist übrigens sehr gesund. Übrigens, unsere Apotheken hier in meiner Gegend sehen aus wie Discouter. Überall hängen riesige Schilder die eindringlich zur Impfung aufrufen. Werde mal nen Foto davon machen. Für die Nachwelt. 🙂

  3. Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
    28. November 2009, 05:30 | #3

    Schweinegrippe durch Trinkwasser übertragen

    Schweinegrippe ist unter Menschen ansteckend, sekundär. Influenza wird aber primär durch kaltes Trinkwasser ausgelöst. Menschen scheiden das Schweinegrippevirus zu rund 35% mit Erbrochenem und/oder Durchfall aus, via Abwasser in Gewässer. Schweine sind im Winter bis zu 90% mit Influenza durchseucht. Tiere verschmutzen durch Fäkalien und Ausscheidungen aus Nase und Maul/Schnabel das Wasser. Alle Menschen haben Kontakt zum Trinkwasser. Alle Gewässer sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb treten Influenzaepidemien überwiegend im kalten Winter auf. Die sehr kleinen Viren werden im Wasserwerk unzureichend oder gar nicht gefiltert. Im kalten Winter mit dem Maximum im Februar wird uns die Schweinegrippe in großem Stil via Trinkwasser anstecken.

    Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, Cholera kommt mit Tröpfchen wie die Influenza, abweichende Meinungen verfolgt die Inquisition der staatlich verordneten Wissenschaft.

    soddemann-aachen@t-online.de
    http://www.nrhz.de/flyer/be
    http://sites.google.com/sit

  4. Schmetter-Ling
    28. November 2009, 10:48 | #4

    Dipling Wilfried S:
    Wilde Behauptungen aufzustellen und dann mit Äußerungen eines "Wilfried Soddemann" zu belegen, erscheint mir zumindest fragwürdig, oder vielmehr dumm-dreist.

  5. Tom
    28. November 2009, 11:32 | #5

    @ C.

    Und was für Nebenwirkungen sind in ein paar Jahren zu erwarten? Wurde das denn überprüft? Nein, denn die jetzige Verabreichung des Impfstoffes ist der Versuch an den Menschen. Und hier kann mir niemand widersprechen!

    Wie kurzsichtig ist es, anhand dessen Nebenwirkungen zu prüfen, was unmittelbar nach der Einnahme passiert!?

    Ich rate den Menschen sich nicht irre machen zu lassen, von der verbreiteten Panikmache. Wenn sich einer ansteckt, ab ins Bett und auskurieren. Schließlich ist eine Krankheit nichts "böses", sondern lediglich ein Sonderprogramm des Korpers um mit etwas fertig zu werden.

    Und wenn es jetzt heißt, vor allem schwache, chronisch kranke und alte Menschen sollten sich impfen lassen – gerade die sollten besser vorsichtig sein, wenn sie sich diesen harten Coktail spritzen lassen. Mann muss die Kranken ja nicht töten, bevor sie sich evtl. einmal anstecken könnten…

    Das ist meine Meinung. Und jetzt zerreißt mich, liebe Betreiber! 😮

  6. 28. November 2009, 12:04 | #6

    Hallo Tom,
    warum zerreißen? Jeder darf seine Meinung haben, es gibt keine Vorschrift, dass diese durch irgendwelches Fachwissen gedeckt sein muss. Sie darf auch straffrei aus völligem Blödsinn bestehen.

  7. Rheinlaender
    28. November 2009, 13:10 | #7

    @Tom

    Ich bin mit metaphysischen Beriffen wie "gut" und "boese" sehr vorsichtig und sie haben im wissenschaftliche Diskurs nichts verloren.

    "Sonderprogramm": Natuerlich ist z.B. Fieber ein "Sonderprogramm" des Koerpers, nur endet dieses "Sonderprogramm" auch mal toedlich.

    Die Idee, dass es soetwas wie "Sinn" in der Natur gaebe, ist eindeutig metaphysisch/religoes und sollte bei einem aufklaerten Menschen nicht mehr vorkommen.

    Die Behandlung von Viruserkrankungen ist sehr schwierig und wird mit wirklich "harten Cocktails" betrieben. Das Risiko durch eine Impfung ist um Kategorien geringer als die moeglichen Nebenwirkungen dieser Medikamente: Gerade bei Menschen mit wackligen Imunsystem.

  8. C.
    28. November 2009, 13:36 | #8

    @Tom:

    Die Impfung gegen Schweinegrippe unterscheidet sich vom Prinzip her nicht von anderen Impfungen mit Adjuvanzien, die bisher millionenfach ohne Schäden verimpft wurden. Aus diesem Grund mach ich mir da keine Gedanken, das Risiko, durch die Impfung Schäden davonzutragen ist um Größenordnungen geringer als das, durch die Schweinegrippe geschädigt zu werden. Aber bei den Impfgegnern ist scheinbar jede Krankheit, die irgendwann nach der Impfung auftritt, ein Impfschaden, auch wenn ein wirklicher Zusammenhang sich so gut wie nie wissenschaftlich nachweisen lässt.

    Ich rate den Menschen ebenfalls, sich nicht irre machen zu lassen: Von der verbreiteten Panikmache wegen dem so gefährlichen Impfstoff.

  9. 28. November 2009, 13:41 | #9

    Da fehlt das wichtigste und überzeugendste Argument, der persönliche Nutzen des Geimpften. Es wäre hilfreich, ihn in den Vordergrund zu rücken und klar zu benennen. Die Durchimpfungsrate der Bevölkerung, die professionelle Vorsicht öffentlicher Experten, die Ansteckungsrate oder die Inkubationszeit liefern dazu keine verwertbaren Informationen. Da oben stehen keine Argumente für die Impfung, sondern zusammengetragene Schweinegrippe-Trivia, die mir nichts als ein Schulterzucken entlocken. Also noch einmal von vorne. Welchen Grund hätte ich, ausgerechnet der Schweinegrippe meinen ersten Arztbesuch in diesem Jahrtausend zu widmen?

  10. 28. November 2009, 14:08 | #10

    Normale Menschen mit einem Hauch sozialer Verantwortung brauchen das Argument des persönlichen Nutzens nicht. Sven Türpe braucht es, weil er nämlich gerne Babies mit seinem sorgfältig gehüteten Grippevirus ansteckt. Ist sein perverses Hobby, naja, wir sollen da wohl mal wieder tolerant sein.

  11. EricDraven
    28. November 2009, 14:26 | #11

    Zum Thema Tolleranz, ich habe noch gestern von einer Bekannten mit Frühchen erfahren, dass die Hälfte der Schwestern auf der Frühgeborenen Station die Grippeimpfung für sich ablehnen. Als leitender Arzt hätte ich die vor die Wahl gesteltt, hinter der Rechten Tür gibt es die Impfung, hinter der Linken die Personalpapiere. Ich will ja nicht sagen dass sich jeder gegen H1N1 Impfen lassen muss, aber in dem Fall is eine Weigerung ja nun wirklich nicht mehr akzeptabel.

  12. T.
    28. November 2009, 14:37 | #12

    Die normalen Fälle von einer Grippe kommen genauso häufig vor wie die Fälle der Schweinegrippe. Nur weil man gerade mal ganz genau hinsieht und die Erreger auf ihren Typ testen lässt (was man bei der alljährlichen "normalen" Grippewelle nicht macht) findet man plötzlich etwas "außergewöhnliches", das man H1N1 nennt. Meines erachtens ist das ganze eine miese Geldmacherei und die Medien tragen dazu bei, Panik zu verbreiten. Aber – es ist jedem selbst überlassen was er sich antut und was nicht. Ich finde es klasse, dass die Menschen mit dieser Impfung sehr kritisch umgehen und nicht jeder Idiot wie ein Schäflein zum Doc rennt. Seltsamerweise haben sich die wenigsten Ärzte impfen lassen… warum nur?

  13. 28. November 2009, 15:35 | #13

    hic fuit: Welche Babys — und welche Grippeviren? Reden wir über dieselbe Realität?

    Den Begriff "soziale Verantwortung" würde ich übrigens durch "Plünderermentalität" ersetzen, denn nur mit diesem Wort ist das an andere gerichtete Verlangen nach fremdnützigem Verhalten korrekt bezeichnet. Was manche Leute freilich nicht mal dann begreifen werden, wenn man ihnen unter Verweis auf die soziale Verantwortung das Frühstück wegnimmt.

    Ich bleibe daher bei meiner Frage: welchen Nutzen darf ich mir von einer Impfung versprechen?

  14. Markus2
    28. November 2009, 15:50 | #14

    Gerade im Hinblick auf die erwähnte Resistenzbildung gegen Tamiflu sollte die Option der prophylaktischen Selbstmedikation hier nicht ausdrücklich in den Raum gestellt werden und auch noch als Optimum bezeichnet werden.

    Der menschliche Körper scheidet nämlich einen Großteil des Wirkstoffs (überwiegend in Form von Oseltamivircarboxylat) wieder aus; und dieser gelangt über Kläranlagen in normale Gewässer, Flüsse und Seen. Denn Oseltamivir ist chemisch sehr stabil, ist weitgehend UV-beständig und wird in den Kläranlagen nur minimal abgebaut.

    Pointiert ausgedrückt: Wenn also viele Menschen eifrig Tamiflu futtern, dann wird die Resistenzbildung begünstigt.

    Details dazu:

    # Söderström H, Järhult JD, Olsen B, Lindberg RH, Tanaka H, et al. 2009 Detection of the Antiviral Drug Oseltamivir in Aquatic Environments. PLoS ONE 4(6): e6064. doi:10.1371/journal.pone.0006064

    # Fick J, Lindberg RH, Tysklind M, Haemig PD, Waldenström J, et al. 2007 Antiviral Oseltamivir Is not Removed or Degraded in Normal Sewage Water Treatment: Implications for Development of Resistance by Influenza A Virus. PLoS ONE 2(10): e986. doi:10.1371/journal.pone.0000986

  15. C.
    28. November 2009, 15:59 | #15

    @Sven:

    Welchen Nachteil hättest du denn durch die Impfung? Oder ist es dir so wichtig, dieses Jahrtausend noch nie beim Arzt gewesen zu sein und auch nach Möglichkeit nicht mehr hinzugehen?

    Der Nutzen für dich ist, dass du dir einen eventuell schweren Verlauf der Schweinegrippe ersparst. Auch wenn sie bisher in vielen Fällen nicht besonders schwer verlief, kannst du nicht sicher sein, dass es bei dir genauso wäre. Die Impfung hingegen hat deutlich geringere Risiken.

  16. 28. November 2009, 16:34 | #16

    C.: Dieses "eventuell" ist mir zu undeutlich. Eventuell gewänne ich auch im Lotto, wenn ich denn spielte. Mal informationstheoretisch betrachtet, wieviel Unsicherheit über meine Zukunft würde mir die Nachricht nehmen, dass ich dank Impfung vor einer Schweinegrippe sicher sei?

    Als Nachteil habe ich Kosten in verschiedener Form: Geld, Zeit, Aufmerksamkeit, Risiken, Nebenwirkungen. Die Kosten sind gewiss nicht besonders hoch, aber eben auch nicht so vernachlässigbar klein, dass sie nicht ins Gewicht fallen. Damit stellt sich die Frage, unter welchen Umständen der Nutzen die Kosten rechtfertigt. Bislang wird diese Frage in Bezug auf die Schweinegrippe höchstens heuristisch beantwortet ("Infektion könnte tödlich sein, Impfung schützt davor, schlimme Nebenwirkungen sind äußerst selten."), oft aber lediglich axiomatisch ("Impfungen sind gut und denkt doch an die armen Kinder!!!1") oder auch überhaupt nicht ("Die Impfung schadet doch nicht.").

  17. T.
    28. November 2009, 16:39 | #17

    @ Sven Türpe

    Viel besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

  18. suppressive person
    28. November 2009, 16:45 | #18

    @Sven Türpe
    Aha also wenn man jemanden das Essen wegnimmt ist dasselbe als wenn man ihn dazu auffordert sich impfen zu lassen. Alles klar.
    Soziale Verantwortung ist Plünderermentalität. Hä? Wie kommt man auf sowas?

    Je mehr Leute geimpft werden desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit für jeden einzelnen infiziert zu werden. Ab einer Durchimpfungsrate von über 90% spricht man Herdenimmunität (hast du dafür auch einen abwertenden Begriff? 😉 ), d.h. der Krankheitserreger kann nicht genügend Leute infizieren und stirbt damit aus. Pocken z.b. wurden durch Impfungen ausgerottet und dagegen muss auch nicht mehr geimpft werden. Dasselbe ist bei Masern in den USA der Fall. Da treten Masern Fälle nur noch auf, wenn sie aus anderen Ländern eingeschleppt werden.

    Durch Impfen läßt sich die Verbreitung der Schweinegrippe einschränken. Außerdem baut der Körper durch die Impfung einen Schutz gegen die Schweinegrippe auf. Man wird immun dagegen oder der Verlauf der Grippe wird deutlich abgeschwächt. Wie das auch bei der regulären Grippe-Impfung der Fall ist.

  19. Kurt
    28. November 2009, 16:54 | #19

    Zitat:
    "Gerade im Hinblick auf die erwähnte Resistenzbildung gegen Tamiflu sollte die Option der prophylaktischen Selbstmedikation hier nicht ausdrücklich in den Raum gestellt werden und auch noch als Optimum bezeichnet werden."

    Der Satz im Artikel ist doch so zu verstehen, dass es eben nicht hilfreich ist, sich auf Tamiflu zu verlassen, denn wer schluckt schon ständig prophylaktisch oder mit Anfang von Grippesymptomen Tamiflu. Das es so und nicht anders gemeint sein kann, zeigt doch auch der Nebensatz im Artikel, der darauf folgt: "somit ist die Impfung ganz besonders wichtig."

  20. 28. November 2009, 18:38 | #20

    suppressive person: Ja, wenn man von anderen etwas fordert, ohne ihnen eine Gegenleistung zu bieten, ist das immer dasselbe, ob man es nun als soziale Verantwortung verbrämt oder beim Namen nennt. Ich halte es für natürlich, meine eigenen Interessen zu verfolgen und nicht Deine. Du kannst Deine Interessen aber zu meinen machen, indem Du mir eine Gegenleistung anbietest. Dann wird ein fairer Handel daraus. Bis dahin bleibt mir die Schweinegrippe so egal wie eine hypothetische Herdenimmunität dagegen. Mein Risiko nehme ich — wie viele andere Risiken auch — in Kauf; Dein Risiko ist mir schnuppe.

  21. 28. November 2009, 18:54 | #21

    "ich habe noch gestern von einer Bekannten mit Frühchen erfahren, dass die Hälfte der Schwestern auf der Frühgeborenen Station die Grippeimpfung für sich ablehnen" hatte EricDraven geschrieben.

    Furchtbar ist das. Da spielen sich diese Menschen auf als Herren über Leben und Tod, und haben Sven Türpe als Oberarzt, dem ganz persönlich so eine Impfung einfach zu wenig bringt.

    Die Impfung für sich abzulehnen in einem sozialen Beruf, das geht gar nicht. Argumentativ kann man das auch nur mit einer Verschwörungstheorie, die bis zu Pasteur zurückreicht und auf der Welle wohlfeiler Kapitalismuskritik schwimmt.

  22. 28. November 2009, 19:49 | #22

    hic fuit: Selbstverständlich geht das auch in einem sozialen Beruf. Ich bezahle meinen Friseur dafür, dass er mir die Haare schneidet, nicht aber dafür, dass er mich vor Grippe schützt. Wozu eine Impfung des Personals übrigens nur ein Beitrag mit äußerst bescheidener Wirkung wäre.

    Kapitalismusgenörgel finde ich übrigens auch blöd.

  23. 28. November 2009, 21:22 | #23

    "Ich bezahle meinen Friseur dafür, dass er mir die Haare schneidet, nicht aber dafür, dass er mich vor Grippe schützt."

    LOL! Welch wunderbare Provokation! Herr Türpe scheint Profi zu sein.

  24. 28. November 2009, 22:34 | #24

    Der Sven ist einfach noch nicht so weit mit dem Verstehen der Welt. Wenn er einmal selbst von Handlungen der Anderen abhängig ist, evtl. sogar mit seinem Leben, dann wird er schlagartig Verständnis entwickeln und lauthals über deren Rücksichtslosigkeit krakelen.
    Bis dahin bleibt er in der mittleren KiTa-Gruppe stecken.

  25. Stefan
    28. November 2009, 22:56 | #25

    Ich hätte mich schon längst impfen lassen, zögere aber immer noch.
    Warum? Weil ich mich verarscht fühle und nicht nicht weiß, wem ich noch was glauben soll.
    1. Ich bin mir fast sicher, dass die Schweinegrippe nur eine dieser jährlich auftretenden Panikepidemien ist. Ich erinnere mich da zum Beispiel an BSE, Vogelgrippe, Meningitis u.a. Diese Themen sind noch nicht vom Tisch und trotzdem redet niemand mehr darüber.
    2. Es wird nicht einfach nur ein Impfstoff verkauft, sondern einer, der mit Immunantwortverstärkern "verunreinigt" ist. Doch selbst das könnte ich noch akzeptieren, da die Erklärung, dass nicht genügend "reiner" Impfstoff für alle produziert werden kann, recht plausibel klingt. Nur: In Anbetracht der Adjuvantien-Kritiken erscheint es mir einfach zu hochverdächtig, dass Regierungsmitglieder einen Impfstoff ohne Andjuvantien bekommen.
    3. Im Vergleich mit anderen Todesursachen (Verkehr, normale Grippe, stressbedingter Kreislaufkollaps…) erscheint mir der Anteil an Schweinegrippeerkrankungen ziemlich gering. Der Anteil der entsprechenden Todesfälle (bisher etwas über 7000) nah an der Nicht-Existenz.

  26. 28. November 2009, 23:36 | #26

    Hallo Stefan,
    endlich mal ein vernünftig kritischer Kommentar. Deine Argumente sind nachvollziehbar.

    Zu 1: Zu der Annahme kann man durchaus kommen aufgrund der Säue, die dauernd durchs Dorf getrieben werden, hier zu unterscheiden, was nun wirklich relevant ist oder nicht, ist sicher nicht einfach. Persönlich habe ich mich und meine Familie impfen lassen, weil ich in dem Fall die Argumente dafür nachvollziehen kann. Ca. 60:40.

    zu 2: Adjuvantien sind in dem Fall schlicht sinnvoll. Man kommt mit weniger Antigenen aus. Ich habe mich auch mit dem Unterschichtenimpfstoff impfen lassen. Es ist der modernere und der clevere. Hier wird es halt schwierig, das in einem Kommentar zu erklären, ohne eine "Vorlesung" zu halten.
    Es gibt dazu aber ein Meta-Argument: Eine Regierung, die der Bevölkerung ernsthaft einen tatsächlich besseren Impfstoff vorenthalten würde, begeht wenigstens in einer Demokratie Selbstmord. Das zuständige Amt hat halt einfach bestellt zu einer Zeit, als noch wenig klar war. Damit liefert man natürlich Verschwörungtheoretikern erstklassiges Futter. Alleine das kann nicht in der Absicht einer Regierung liegen, es sei denn, sie wären völlig durchgeknallt.

    zu 3: Das ist kein Argument. Schlimmes mit Schlimmerem zu rechtfertigen führt regelmäßig in die Irre und geht am Thema vorbei.

  27. zebo
    28. November 2009, 23:38 | #27

    What Stefan said

  28. 29. November 2009, 00:13 | #28

    rincewind, Eso Typo: Das sind natürlich schlagende Argumente, die mich vollends überzeugen. Ich weiß nur noch nicht, wovon.

  29. 29. November 2009, 01:43 | #29

    Da kann ich auch nicht weiterhelfen. Kommt halt darauf an, was man mit Argumenten machen will. Der eine benutzt sie ev. zur Wissenserweiterung, der andere als Wichsvorlage. Das ist sehr individuell und unterliegt nicht unserer Einflussmöglichkeit.

  30. 29. November 2009, 01:46 | #30

    @Stefan:
    Wenn nicht schon getan, kannst Du bei uns im EW-Wiki nachlesen bzgl. Squalen und Thiomersal. Sehr empfehlenswert auch die vielen, vielen guten Artikel zu diesem Thema bei Tobias von den scienceblogs.de (weitergen). Gerade in den Diskussionen ist sehr schön zu sehen, wie solchen Panikmachern wie Seefeldt, ganz schnell die Argumente ausgehen und sie sich dann ins Krakelen retten.

    @Sven Türpe:
    Genau davon rede ich. Und jetzt geh fein wieder woanders spielen. Du findest es auch raus, wenn Du groß bist.

  31. Stefan
    29. November 2009, 07:37 | #31

    @rincewind & esotypo
    Danke für die Hinweise.
    Anstatt mich von Horrormeldungen berieseln zu lassen, habe ich jetzt mal etwas aktiver (und gezielt) gesucht und Berichte über Thiomersal und Celvapan verglichen. Anscheinend ist Thiomersal das kleinere Übel.
    Ich denke, ich werde mich baldmöglichst impfen lassen. :/
    Was meinen dritten Punkt weiter oben angeht, so wollte ich keineswegs sagen, dass Schweinegrippe harmlos sei, weil es größere Gefahren gibt. Ich meine, dass die Verhältnisse von bestehender Gefahr und sichtbar angewendeten Gegenmaßnahmen nicht gerade dazu beiträgt, eine realistische Einschätzung der jeweiligen Gefahren und ihrer Ursachen zu entwickeln.

    Nirgendwo findet man Meldungen wie "Dutzende Tote bei Aufffahrunfall, weil übermüdeter PKW-Fahrer um 7 Uhr morgens auf 600km entfernter Baustelle sein musste und der Arbeitgeber sich weigerte eine zusätzliche Übernachtung zu zahlen."

    Man findet auch kaum Meldungen wie "Säugling gestorben, weil er von einem nicht geimpften Zehnjärigem mit Influenza infiziert wurde."

    Stattdessen machen Meldungen die Runde, wie im Spiegel:
    "Kanzlerin und Minister sollen nach SPIEGEL-Informationen mit speziellem Impfstoff vor Schweinegrippe geschützt werden. Beamte von Ministerien und nachgeordneten Behörden ebenso. Das Vakzin enthält keine umstrittenen Zusatzstoffe – im Gegensatz zum Impfstoff für den Rest der Bevölkerung."

    Ich bin kein Experte und bis vor einer halben Stunde wusste ich nicht mal annähernd, was es mit ganzen abgetöteten Viren und Virenbruchstücken auf sich hat.

  32. A.K
    29. November 2009, 12:23 | #32

    Wer bissl mitdenkt, bedenkt auch mal diese Stimmen…

    http://www.gesundheitlichea

  33. 29. November 2009, 12:29 | #33

    Eso Type: Ich habe durch die Diskussion hier schon mehr rausgefunden, als Du je verstehen wirst. Und so ein lächerliches Dominanzgehabe gewöhnt man sich übrigens normalerweise gegen Ende der Pubertät ab, weil es peinlich ist.

  34. 29. November 2009, 13:17 | #34

    Stefan, verstehe, was Du meinst. Die Spiegelmeldung ist sowas von typisch für miserablen Journalismus. Da hat jemand keine Ahnung, "recherchiert" ein bisschen im Web und stößt zwangsläufig auf die üblichen Seiten der Verschwörungstheoretiker. Daraus schließt dann das Journalistlein, das wäre "umstritten". Dabei sind diese Adjuvantien in etwa so umstritten wie die Relativitätstheorie unter Physikern. Auch da gibt es aber kleinere Grüppchen von Cranks, die meinen, diese widerlegt zu haben und machen aber einen riesen Bohei im Netz, wo man als Ahnungsloser dann einen völlig falschen Eindruck bekommt.

    Bezeichnend für viele Medien ist, das oft nur noch einer vom anderen abschreibt, ganz typisch kürzlich der Fall mit der Wundersalbe.
    https://www.psiram.com/index.p
    Weil das aus einer als seriös eingeschätzten Quelle kam (WDR) haben es fast alle ungeprüft nachgeplappert. Weil Recherche kostet Zeit, und die hat man nicht.und da braucht es erst Freizeitprojekte wie z.B. dieses hier, die auf sowas aufmerksam machen. Eigentlich eine Schande für die großen Medien.

  35. 29. November 2009, 13:28 | #35

    A.K.: ich frag mich immer warum man solchen Verschwörungs-Schwachsinn als "mitdenken" bezeichnet.

  36. A.K
    29. November 2009, 13:31 | #36

    rincewind

    Was hast du denn recherchiert, wenn ich mal fragen darf? Du plapperst doch auch nur das nach, was von anderen verbreitet wird. Oder bist du etwa ein Wissenschaftler, der diverse Langzeitstudien betrieben hat? Wie kannst du selbst behaupten, dass die Adjuvantien harmlos wären? Aufgrund deiner Argumentation kann ich nur den Kopf schütteln.

  37. A.K
    29. November 2009, 13:33 | #37

    rincewind

    Verschwörungsschwachsinn ist auch das, was du hier verbreitest. Es kommt lediglich darauf an, von welcher Warte aus man das Thema betrachtet.

  38. EricDraven
    29. November 2009, 14:09 | #38

    http://www.gesundheitlichea

    Na da ist ja wieder alles dabei, Codex Alimentarius, Mythos HIV, Bevölkerungsreduktion durch die NWO, Kolloidales Silber.

    Irgendwann hat wohl keienr mehr Lust immer wieder lang und breit darzulegen warum dass alles Schwachsinn ist, nur um dann entgegent zu bekommen, dass die Naturgesetzt wahrscheinlich ganz anders sind als die Wissenschaftler behaupten.

    Irgendwann kommt der Punkt da kann man sich nur noch aufregen dass jemand diesen ganzen Müll nicht nur glaubt, sondern sich dabei auch noch unglaublich klug vorkommen. Und genau genau dass ist pubertär, wenn ich daran denke was ich mit 16 teilweise für einen Quatsch geglaubt habe ist mir das heute echt peinlich, wenn es von den aktuellen VTs auch um 10er Potenzen übertroffen wird.
    Vor allem erinnern mich die Impfgegener, Esos und Truther immer mehr an die Roten Khmer.

  39. EricDraven
    29. November 2009, 14:11 | #39

    P.S. sorry für die ganzen Tippfehler

  40. Kurt
    29. November 2009, 14:11 | #40

    @A.K

    Hast du heute schon deine Zwiebeln gegessen, die super vor der Schweinegrippe schützen sollen???

    Mann, Junge, die Seite die du da verlinkt hast, boahhhh
    Das ist das seriöse Geheimwissen, das die Welt braucht. Träume ruhig weiter.

  41. A.K
    29. November 2009, 14:27 | #41

    Kurt

    Ich bin weder ein Impfgegner, noch ein Esoteriker. Allerdings frage ich dich: wovor soll ich mich denn Impfen lassen? Ich brauche auch keinen Schutz vor einer Schweinegrippe. Auch nicht in Form von Zwiebeln.

    Die verlinkte Seite steht am anderen Ende von dem Halbwissen von Esowatch. Wer urteilt nun was richtig ist und was nicht? Am besten jeder für sich selbst. Indem er beide Seiten vergleicht, Dinge ausprobiert, und für sich einen Schluss daraus zieht.

    EricDraven

    Vermutlich warst du mit 16 Jahren noch schlauer als heute, da bis dahin die mediale Gehirnwäsche bei dir noch nicht so einschneidend gegriffen hat.

  42. Rheinlaender
    29. November 2009, 14:42 | #42

    @A.K.

    Nun, ob es Dir gefaellt oder nicht, die wirklich relevanten Artikel zur Gefaehrdung durch H1N1 sind ohne wissenschaftliche Ausbildung nicht verstaendlich. Es gibt eben Leute, die ganzes Berufsleben mit der Analyse von Gensequenzen der Grippeerreger verbringen, und dies aufgrund eines Studiums, das i.d.R. mit einem PhD einer angesehenen Universitaet abgeschlossen hat.

    Wenn diese Leute veroeffentlichen, dann ist der Laie kaum in der Lage auch nur den ersten Satz des Abstracts zu verstehen. Solche Diskussionben befinden naturgemaess auf einem ganz anderen Niveau wie jede Internetseite, die sich an breiteres Publikum wendet.

    Diese Leute arbeiten aber Institutionen, wie der WHO, zu.

    Wenn ich die Wahl habe, mein Leben Fachleuten anzuvertrauen oder wuesten Verschwoerungstheoretikern, die noch nicht mal im Ansatz die wissenschaftliche Methode verstanden haben, weiss ich, was ich tue.

  43. A.K
    29. November 2009, 14:58 | #43

    Rheinlaender

    Ich vertraue mein Leben niemanden an, da dieses nicht in Gefahr ist. Solle ich in 0,irgendwas % der Fälle an Influenza erkranken, lege ich mich ins Bett und kuriere das aus. Ganz einfach.

  44. Rheinlaender
    29. November 2009, 15:14 | #44

    Nu, AK, du vertraust Dein Leben staendig andern Leuten an: Du vertraust wenn einen Zug betritts der Sachkenntnis des Technikers, der die Signalanlage gebaut, der Sorgfalt der Software-Engineers, die die Software hierfuer geschrieben, etc.

    Das Problem mit dem N1H1-Virus ist, dass es zur gleichen Gruppe gehoert wie der Virus der Spanischen Grippe, die vor 90 Jahren Mio. Opfer forderte. Der Virus vor 90 Jahren war zumaechst auch sehr harmlos, mutierte jedoch.

    Niemand weiss, ob der aktuelle Virus entsprechend mutieren wird oder auch nicht. Wenn er dies tut und die Bevoelkerung ist nicht geimpft, dann sind Mio. Opfer unvermeidbar.

    Am Rande: Du scheinst nicht den Unterschied zwischen einer normalen Erkaeltung (eher etwas harmloses) und einer echten Virusgrippe zu kennen, die (wg. der Impfverweigerung) jedes Jahr tausende Tote fordert.

  45. Wolfgang
    29. November 2009, 16:08 | #45

    Im Text steht falsch, Hühnereiweissallergie ist nur bei egg-based H1N1 Impfstoffen eine Kontraindikation, keine Kontraindikation ist es bei Celvapan (Verocell based) und bei Celtura (Hundenierenzellen).

    Betreue gerade meinen studierenden Sohn, bin ihm in den Ohren gelegen, dass er sich impfen läßt- aber nein bin so im Stress muss so lange warten.Am Do abend dann Krankheitsbeginn.Am Fr hat er mich angerufen- ich hab ihn sofort bei uns zu Hause isoliert. Es ging ihm dreckig- laut eigener Aussage.
    Symptome typisch, Fieber 39C, mäßige Gliederschmerzen, trockener Husten, erbrechen zT blutig tangiert am Fr. Also Tamiflu gekauft 40 €. Im Kühlschrank steht eine Probe Nasenabstrich in Kochsalz- das wird dann morgen ins Labor gebracht-PCR machen lassen. Heute So gehts ihm besser. Fieber ist weg.

    Sohn #2 hat sich mit Freundin am Fr impfen lasen. Evtl hat er sich nicht angesteckt. Gattin ist noch nicht immun. Die Trennung der beiden im Haushalt klappt nicht immer. Gattin noch nicht immun Impfung #1 vor 10 Tagen. Ich müßte schon Impfschutz haben Impfung #2 am 19.11.
    Kosten bislang Tamiflu 40,40 €, Kochsalz für Probennahme etc 5 €, PCR wird auch viel kosten.

    Eine Impfung kostet max 10 €- die Verträge sind ja nicht alle öffentlich.

    Es ist wirklich ein Treppenwitz- erstmals in der Geschichte der Menschheit haben wir einen Impfstoff relativ zu Beginn einer Pandemie. Leider nicht für alle Menschen. Aber dort wo er verfügbar ist, gibts die abenteuerlichsten medialen Dinge, die bewirken, dass die Impfung nicht breit angenommen wird.

  46. C.
    29. November 2009, 16:22 | #46

    Ich bin jetzt irgendwie verwirrt, wie oft muss man sich nun eigentlich impfen lassen, damit man ausreichend sicher ist? Einmal oder zweimal? Als ich mich letzte Woche impfen lies, wurde mir nicht gesagt, dass ich das ganze nochmal wiederholen muss, im Internet findet man dazu auch nur widersprüchliche Angaben. Weiß jemand genaueres?

  47. A.K
    29. November 2009, 16:32 | #47

    Rheinländer

    Jetzt kommst du mir mit der Spanischen Grippe! Hast du damals schon gelebt? Andere Stimmen sagen, die Spanische Grippe wurde durch eine Massenimpfung hervorgerufen:

    http://www.zentrum-der-gesu

    C.

    Informiere dich am besten einmal ausführlich im WWW bevor du dich mit weiteren Impfungen verrückt machst. Es gibt keine Pandemie!

  48. Kurt
    29. November 2009, 17:00 | #48

    @C.

    Wolfgang meint wahrscheinlich, dass es nach Impfung noch ca. 14 Tage dauert, bis der Immunschutz wirkt.

    Ich habe nur davon gelesen, dass Menschen ab 60 Jahren 2 mal geimpft werden sollten.

  49. Kurt
    29. November 2009, 17:12 | #49

    @A.K

    Dein Zentrum kannst du dir in den Ar..h stecken. Du glaubst doch echt jeden Mist. Als nächstes wirst du wohl Artikel aus dem Kopp Verlag als seriöse Quelle verlinken oder?

    https://www.psiram.com/index.p

  50. Gluecypher
    29. November 2009, 17:28 | #50

    Zitat aus "Zentrum der Gesundheit"
    "Alle Ärzte und Menschen, die zu der Zeit der Spanischen Grippe 1918 lebten, sagten, dass es die schrecklichste Krankheit war, die die Welt je gesehen hat. Starke Männer, die an einem Tag noch gesund und rüstig erschienen, waren am nächsten Tag tot." Auffällig ist, dass die Spanische Grippe die Eigenschaften genau jener Krankheiten hatte, gegen die diese Leute direkt nach dem 1. Weltkrieg geimpft worden waren (Pest, Typhus, Lungenentzündung, Pocken). Praktisch die gesamte Bevölkerung war mit giftigen Impfstoffen verseucht worden. Durch die Verabreichung von giftigen Medikamenten wurde die Pandemie geradezu "am Leben erhalten

    Dummerweise wurde die erste Grippeimpfung erst 1937 eingeführt. Wie können dann 1918/19 nur Geimpfte erkrankt sein? Die Influenza-Epedemie war doch fast 20 Jahre früher. Aber den Antivaxern ist keine Lüge zu dreist und kein Schwachsinn zu blöde, als dass er nicht als – ich nenne es der Einfachheit halber mal so – "Argument" gegen Impfungen angeführt wird. Squalen….Oh mein Gott! Thimoersal….Hilfe, Hilfe. Naja, ich bin geimpft (so ziemlich gegen alles mögliche von MMR bis Hep A und B undundund bedingt durch viele Reisen in Gebiete, in denen heute noch Polio eine ganz normale Erscheinung ist und mir geht’s immer noch Prima) und würde mich freuen, wenn das H1N1 NICHT mutiert, aber wenn, dann kann ich mich zurücklehenen und sagen:
    http://www.youtube.com/watc

  51. 29. November 2009, 17:32 | #51

    Cool bleiben Kurt. A.K. verfügt über spezielles Geheimwissen aus dem Netz. Und denkt eigenständig und lässt sich ganz sicher nicht manipulieren. Er hat die große Wahrheit geschaut und weiß, dass der Mond nicht aus Emmentaler, sondern Tilsiter besteht.
    Erzähls aber nicht weiter, das wurde mir auch erst von einem Geheimkanal zugetragen.

  52. C.
    29. November 2009, 18:04 | #52

    @Kurt:

    Ja so wird es wohl sein, ergibt zumindest Sinn, nach allem, was ich bisher gelesen hab.

    @A.K.

    Ich habe mich bereits ausführlich im Internet informiert. Genau deshalb habe ich mich ja impfen lassen. Aber lies ruhig weiter auf deinen tollen "Informationsseiten", die behaupten, die Krankheit wäre viel harmloser als die Impfung, die eh nur Geldmacherei ist. Und die Zusatzstoffe sind natürlich hochgradig gefährlich. Pass nur auf, wenn du das nächste mal ne Thunfischpizza isst, dass du nicht ne Überdosis Quecksilber abbekommst.

    Naja, manche Leute wollen es einfach nicht verstehen. Hier bei Esowatch findest du genug durch seriöse Quellen untermauerte Fakten. Aber scheinbar liegst du gerne krank im Bett.

  53. Rheinlaender
    29. November 2009, 18:30 | #53

    @AK,

    Bei der spanischen Grippe halte mich eher an die Genomanalysen, die in spaeten 1990ern durchgefuehrt wurden (musst mal suchen, in Science oder in Nature gab es hierzu ausfuehrliche Berichte; musst selber mal suchen).

    Die Spanische Grippe war, nach damaligen Berichten, eine klare Grippe: 1918 waren Aerzte sehr wohl in der Lage Typhus von Grippe zu unterscheiden.

    Ferner: Das kerngesunde Menschen beim Auftreten eines neuen boesartigen Krankheitserregers binnen weniger Tage sterben ist nicht ungewoehnliches: Oder willst den Schwarzen Tod, bei dem genau das vielfach berichtet wurde, auch auf Impfungen zurueckfuehren?

  54. Rheinlaender
    29. November 2009, 21:37 | #54

    Nochmal zu dem "Zentrum der Gesundheit" Unsinn:

    Es waere mir neu, das es 1918 schon einen Impfstoff gegen Pest oder Typhus gegeben haette.

    Auch ist es unsinnig von einer Impfung gegen Lungentzuendung zu sprechen: Eine Lungenentzuendung kann von einer ganzen Reihe von Krankheitserregern verursacht werden, weshalb Aerzte zumeist hier Breitbandantibiotika verschreiben (Motto: "Eines wird schon helfen und wenn nicht, dann sehen wir in zwei/drei Tagen weiter …"). Man kann also nicht gegen einen spezifischen Erreger hier impfen.

  55. mickimicki
    29. November 2009, 23:39 | #55

    Meine Mutter lebt in einem Pflegeheim und ist nach Schlaganfällen bettlägerig und körperlich ziemlich fragil.

    Ein beträchtlicher Teil des Pflegepersonals dort lehnt für sich selbst eine Impfung ab, z.T. mit haarsträubenden "Argumenten", das übliche pseudokritische Zeugs eben. Und diese Leute sind verantwortlich und jeden Tag in Kontakt mit Hochrisikopatienten, für die eine Grippe (oder Lungenentzündung, etc.) jederzeit den Tod herbeibringen kann. Noch dazu scheint bei älteren Menschen die Impfung tendenziell schlechter anzuschlagen, sie wären also umso mehr auf den (nicht vorhandenen) Herdenschutz angewiesen.

    Dummheit, Leichtgläubigkeit und Egoismus sind ja erstmal jedermanns Privatsache, aber bei Menschen in Pflegeberufen finde ich so eine Ignoranz verwerflich. Wem das Opfer einer Impfung zu groß erscheint, der soll doch lieber FriseurIn werden, da sind die Kunden gesund und können notfalls woanders hingehen.

    Die Patienten und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sind aber auf das Personal angewiesen und legen ihr Leben in deren Hände. Wer damit nicht umgehen kann, dem nehme ich seine Dummheit übel!

  56. 29. November 2009, 23:42 | #56

    @Sven Türpe
    "…Ich habe durch die Diskussion hier schon mehr rausgefunden, als Du je verstehen wirst. Und so ein lächerliches Dominanzgehabe gewöhnt man sich übrigens normalerweise gegen Ende der Pubertät ab, weil es peinlich ist…"

    Aber sicher doch, Sven.
    Wann in etwa ist das Ende der Pubertät bei Dir zu erwarten? Du weißt schon, Dein peinliches Gehabe und so…

  57. 30. November 2009, 00:13 | #57

    Also die Ärzte die ich kenne, verlangen von ihren Helferinnen die Impfungen, ich weiss von einem der alternativ unbezahlten Urlaub bis zum Ende der Grippezeit anbietet. Bei Pflegepersonal ist das ja noch wichtiger!
    Das kann doch echt nicht wahr sein…
    Ach ja diese bösenbösen Adjuvantien werden seit jahren verimpft, ohne dass daraus ein Skandal gemacht wurde.
    Was wäre denn gewesen, wenn die Regierung den Impfstoff mit Adjuvantien bestellt hätte? Wenn die Bevölkerung den Unverstärkten bekommen hätte?
    Dann wäre die Schlagzeile gewesen: "Regierung bekommt verstärkten Impfstoff, der Bürger muss sich mit einem Schwächeren zufrieden geben…"

  58. 30. November 2009, 01:34 | #58

    EsoTypo: Ganz sicher. Die Frage nach der Entropie der Impfung (allgemeiner: von Vorsichtsmaßnahmen) hat mir neue Welten eröffnet. Ich bin begeistert.

  59. 30. November 2009, 08:30 | #59

    Sven Türpe, diese Deine Denkerei (Entropie!) wird von Kranken und Toten sehr geschätzt. Ich habe bereits eine Mail-Adresse für jubelnde Dankesmails eingerichtet.

  60. Alfred J. Quack
    30. November 2009, 09:20 | #60

    Interessant, wie hier von scheinbaren Fällen gesprochen wird, ein ahnungsloser Stefan, ein paar Fälle in der Familie. Ihr gebt euch redliche Mühe, Fremde von euerem Mist zu überzeugen, ihr Esotatchler! Ich habe genug mitgelesen um zu sehen, dass hier eine Hand voll Spinner mit verschiedenen Nicknames untereinander einen absurden diskurs spinnen.

    @mickimicki: lass deine Mutter doch auch impfen, dann hat sie einen Schutz vor der Grippe! Du glaubst bei älteren Menschen schlage der Impfstoff weniger gut an? Ich würde eher sagen die Hersteller haben angst, dass ihnen diese Fälle nach eine Spritze wegsterben könnten…

    Viel Spaß noch weiterhin im Club der Irren. Mich hat es schon immer gewundert, was dieser Blog davon hat, Menschen vehement von einer Impfung zu überzeugen. Nirgendwo anders liest man so einseitig. Den Rest kann sich jeder Besucher selbst zusammenreimen…

  61. 30. November 2009, 10:37 | #61

    Erstaunlich, mit welcher Regelmäßigkeit die hier auftauchenden Impfgegner statt Argumenten nur Beschimpfungen auf Lager haben.

    Das hatten wir schon mal festgestellt:
    https://blog.psiram.com/in

  62. 30. November 2009, 10:44 | #62

    hic fuit: Ist "Nicht denken!" das passende Credo für ein Blog wie dieses? Wenn ja, warum? Wenn nicht, was ist so schlimm am gedachten Gedanken?

  63. 30. November 2009, 11:23 | #63

    "Nicht sinnlos mit dem Fahrradhelmtroll diskutieren" ist das Credo dieses Blogs.

  64. Alfred J. Quack
    30. November 2009, 11:25 | #64

    Da gehen dem rincewind die Argumente aus und er fühlt sich beschimpft? Die Vorreiter in Sachen Beschimpfung und Verleumdung sind bestimmt keine harmlosen Alfred J. Quacks, die lediglich diese monoton einseitige Informationspolitik der Esoqatsch Seiten beanstanden.

  65. Scardanelli
    30. November 2009, 11:56 | #65

    Lieber Alfred,

    jau, genau diesen Deinen Argumentationsstil könnte man als mustergültiges Beispiel der Diskussionsführung des Impfgegners anführen. Selbst mit Invektiven um sich werfen (wie z.B. "Spinner" oder "Irre"), dann aber zwei Posts später rumheulen, man werde beschimpft und verleumdet und sich im selben Atemzug zum Aufklärer und kritischen Denker stilisieren, ohne aber auch nur den Hauch eines wirklichen Arguments anbringen zu können. Neee, dafür wird dann von Herrn Quack (ist Ihnen eigentlich die Doppeldeutigkeit Ihres Pseudonyms bewusst?) indirekt unterstellt, die Esowatch-Macher gehorchten einer finsteren Agenda. Is‘ eh‘ klar, wenn man substantiell nichts beizutragen hat, wenn auch der eigene Standpunkt ganz eigentlich nicht mit Sachbeweisen zu halten ist, dann muss man die Wasser eben ein wenig eintrüben. Wie es Enten eben so machen (nix gegen Enten).

    Untertänigst

  66. Alfred J. Quack
    30. November 2009, 12:16 | #66

    Liebster Scardanelli (oder mit welchem Nick soll ich dich heute anreden?), offenbar liest du genau das zwischen den Zeilen, was ich angenommen hatte, was aber nie erwähnt wurde. Wenn man euren Blog so ansieht, dann erspare ich mir die Mühe einer langen Argumentation, da sie eh nichts bringt. Erkläre Packman aus dem 2D Computerspiel der 80er-Jahre Spiel einmal, dass es noch eine dritte Dimension über ihm gibt! Es kann es nicht begreifen…. und ihr wollt es nicht begreifen.

  67. Storm
    30. November 2009, 13:28 | #67

    Wer sein Hirn auch zum Denken nutzt, dem sollte aufgrund der gesamten Faken klar sein, dass die Schweinegrippe keine Pandemie ist und die Bürger hier verrückt gemacht werden. Siehe als bspw. diese Doku auf Arte (Bitte alle 6 Teile ansehen):

    http://www.youtube.com/watc

    Nutzen der Impfung hin oder her. Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Aufgrund der Tatsachen würde ich aber niemals gegen diese Form der Grippe impfen lassen. Abzocke, Geldmacherei, Augenwischerei.

  68. 30. November 2009, 13:49 | #68

    Na, Storm, wie wirst Du denn abgezockt mit der Schweinegrippe? Wer macht denn einen Riesenbohei und erschwindelt sich Geld ohne Gegenleistung außer den Impfgegnern? Und möchtest Du von infizierten Leuten in der Intensivstation behandelt werden? Ist die WHO Teil einer Weltverschwörung, weil sie die höchste Seuchenstufe ausgerufen hat, oder ist sie Opfer von Weltverschwörern?

    Bei Arte finde ich keine Antworten dazu!

    @cohen: na gut.

  69. Storm
    30. November 2009, 14:21 | #69

    Ich denke auf hic fuit’s Post muss ich nicht mehr antworten. Die Fakten kann jeder im Netz überprüfen. Wer dann immer noch der Meinung ist die Schweinegrippe sei eine böse Pandemie, der ist ist bei Esowatch gut aufgehoben.

  70. C.
    30. November 2009, 14:22 | #70

    @Alfred J. Quack:

    Nun, ein paar geschickten Informatikern ist gelungen, Pacman zu erklären, dass es eine dritte Dimension gibt, er hat sich also mit der Zeit weitergebildet, somit ist Pacman sogar intelligenter als die Impfgegner.

    Nicht alles, was hinkt, ist nun mal ein Vergleich… Die einseitige Darstellung von Impfungen in diesem Blog liegt daran, dass es hier nun mal eine ziemlich einseitige Faktenlage gibt, die eindeutig sagt, dass Impfungen deutlich mehr nützen als Schaden.

  71. Franz
    30. November 2009, 14:33 | #71

    An dieser Stelle sei wieder mal allen Impfgegnern empfohlen, ungeimpft in den eher unwirtlicheren Gegenden Afrikas für ein bis zwei Monate Urlaub zu machen 🙂

  72. Alfred J. Quack
    30. November 2009, 14:48 | #72

    Hallo C.

    "ziemlich einseitige Faktenlage gibt, die eindeutig sagt, dass Impfungen deutlich mehr nützen als Schaden."

    Und wo werden Krankheiten erfasst, die nicht direkt im Zusammenhang mit der Impfung stehen, sondern erst evtl. viel später auftreten, wie z.B. plötzlicher Kindstot bei Babyimpfungen, Alzheimer, Parkinson… die Liste ist lang und keiner kann einen direkt Zusammenhang dieser Krankheiten mit Impfungen ausschließen, da diese Erkrankungen erst Jahre nach der Impfung auftreten können.

    Und solange ich das nicht 100%ig weiss, da es keine Langzeitstudien in Bezug auf Impfungen gibt, lasse ich mich bei dem minimalen Risiko einer Erkrankung (mit harmlosen Verlauf) sicher nicht impfen. Schon gar nicht wenn der Anschein besteht, dass hier über Pandemiestufen Milliarden verdient werden!!!

  73. C.
    30. November 2009, 15:11 | #73

    Hallo Alfred,

    und woher weißt du, ob die Schweinegrippe nicht irgendwelche Langzeitfolgen hat? Es gibt mittlerweile genug Studien, die viele angebliche Spätfolgen von Impfungen entkräftet haben. Bei einer normalen Grippe und somit wohl auch bei der Schweinegrippe ist es aber durchaus möglich, Folgen davonzutragen. Somit ist das Risiko der Impfung viel geringer.

  74. Alfred J. Quack
    30. November 2009, 15:30 | #74

    Lieber C.

    Zeige mir bitte mal so eine Studie, die Langzeitschäden entkräftet hat. Außerdem lässt sich das leider gar nicht so einfach fest machen.

    Ich lebe sehr gesund, achte sehr auf meine Ernährung, auf mein Umfeld und gebe meinem Körper so wenig "unnatürliches" wie möglich. Ich war seit 25 Jahren nicht mehr krank. Und das ganz ohne jegliche Impfung! Ein gesunder Körper wird mit einer Influenza leicht fertig. Ein ungesunder Körper weniger, jedoch sind mir die Fakten in Bezug auf eine Wirksamkeit und Nebenwirkungen, die keiner abschätzen kann, zu groß. Man muss nur die etwa 100 Inhaltsstoffe einer Impfdosis studieren, dann lediglich 2+2 zusammenzählen, um zu herauszufinden, dass dieser Coktail nicht "nur" gut sein kann. Das ist meine Meinung und ich möchte hier lediglich ein paar Menschen zum selber denken ermutigen.

    Das wars… mehr werdet ihr von mir nicht lesen, da ich noch sinnvolleres zu tun habe. Ich hoffe, dass ein nach Informationen suchender kritisch mit dem Thema umgeht.

  75. Badrobot
    30. November 2009, 22:13 | #75

    Herr, wirf Hirn vom Himmel…

    In dem sozialen Netzwerk in dem ich gelegtlich poste, werde ich z.Zt. von selbst ernannten Experten voll gespamt, welche scheinbar ausschließlich auf verstrahlte Esoseiten verlinken.

    Kann mir jemand den psychologischen Mechanismus erklären, der einem gut gebildeten Mitteleuropäer den Kopp-Verlag, den bekannten Milchwirt, eine durchschnittlich erfolgreiche EDV Beraterin und einen Verschwörungstheortiker, welcher sich mit guten Kontakten zu Außerirdischen brüstet, zu seriöseren Quellen werden läßt als die WHO oder das Paul Ehrlich Institut?

    Ich kapiers nicht. Die Masern springen von einer Walldorfschule zur nächsten, glaube mehr Fälle in der kleinen Schweiz als in ganz Nordamerika. Dort verebben die eingeschleppten Infektionen sofort:
    No shots, no school. Ich hatte in meiner Grundschulklasse noch zwei Schüler mit Polio. Und Keuchhusten und Masern waren in der Verwandschaft durchaus auch aufgetreten. Und diese Krankheiten sind hier in Europa nicht von selbst (fast) ausgestorben.

  76. EricDraven
    30. November 2009, 22:45 | #76

    @Badrobot

    Einige meines Erachtens plausible Erklärungen finden sich bei Wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wik

    Am interessantesten finde ich den Punkt Psychologische Grundlagen

    Und ich meine hier im Blog gab es auch mal einen Artikel aus einer psychologischen Zeitung, den finde ich aber gerade nicht.

  77. Harry Tuttle
    1. Dezember 2009, 01:46 | #77

    Jaja, die seriösen Experten. Wie seriös können denn von Drittmitteln abhängige Experten sein?

    Sind denn nicht auch die Propagandisten der Riesterrente seriöse Experten?

    Immer schön nach der alten Weise ‚wes Brot ich ess, des Lied ich sing‘. Für mich steht jedenfalls bei Experten die Unabhängigkeit höher im Kurs als eine nebulöse ‚Seriosität‘.

    Und die Phrase ’soziale Verantwortung‘ kann man im Zeitalter der ‚eigenverantwortlichen Vorsorge‘ ohnehin getrost in die Tonne treten.

  78. 1. Dezember 2009, 05:23 | #78

    persönliche Nutzen des Geimpften

    Ich würde sagen der geimpfte erkrankt nicht. Ich sehe das als einen grossen Vorteil

    Ich bin seit zwei Wochen geimpft und mir geht es gut.

  79. 1. Dezember 2009, 08:29 | #79

    Harry, Dein Sarkasmus in Ehren, aber Rache an Unschuldigen ist ein denkbar niedriges Motiv, sich nicht impfen zu lassen.
    Ist die WHO jetzt eigentlich nur kapitalistisch unterwandert, oder auch jüdisch? Sitzen da nur Vollhonks, und alle Internetcranks sind schlauer? Ja nee, is kla.

  80. Wolfgang
    1. Dezember 2009, 10:37 | #80

    Badrobot schreibt:

    <i>Ich kapiers nicht. Die Masern springen von einer Walldorfschule zur nächsten, glaube mehr Fälle in der kleinen Schweiz als in ganz Nordamerika. Dort verebben die eingeschleppten Infektionen sofort:</i>

    wollen wir doch bitte bei den Fakten bleiben: Nord und Südamerika zusammen 903 Mio Einwohner 2008 hatten sie 193 Masernfälle.
    Quelle PAHO.org

    Die Schweiz bis 1.1.-29.9.2009 hatte 1075 Masernfälle, ein Mädchen ist gestorben.

    http://www.bag.admin.ch/the

    Und die Schweiz (auch DE und A) haben sich verpflichtet bis 2010 Masern zu eliminieren. D.H. weniger als 1 Fall pro Mio Bevölkerung- die Schweiz dürfte also 2010 max 7 Fälle haben.

  81. Aries
    1. Dezember 2009, 13:03 | #81

    "Hätten Kinderkrankheiten keinen Sinn, gäbe es sie nicht. Das hält Behörden und Pharmamultis nicht davon ab, diese per Impfung zu bekämpfen. Mit fatalen Folgen, denn Autismus scheint eine der „Nebenwirkungen“ der Masernimpfung zu sein. In Zukunft sollen wir uns sogar gegen Husten, Fettleibigkeit und Karies impfen lassen!"

    http://www.google.de/url?sa

  82. Aries
    1. Dezember 2009, 13:05 | #82

    Guten Tag

    Ich habe drei Kinder. Alle wurden in den ersten Lebensjahren routinemässig durchgeimpft, was hier in der Schweiz bedeutet, auch Masern, Mumps (weiss nicht, wie das in anderen Ländern heisst) und Röteln. "Selbstverständlich" die DTP auch.

    Die älteste Tochter erkrankte mit ca. 12 Jahren an Pertussis, was nachgewiesen wurde. Angeblich sei zu "ihrer Zeit" gerade ein zu schwacher Impfstoff im Gebrauch gewesen.

    Der Sohn reagierte bereits nach der ersten DTP dermassen mit hohem Fieber und starker Schwellung der Impfstelle, dass die Pertussis-Impfung im Weiteren weggelassen wurde. Während der Erkrung der älteren Schwester hat er sich trotz mangelndem Impfschutz nicht angesteckt. Er selber erkrankte in seinem fünften Lebensjahr an Mumps, was vom Kinderarzt anerkannt wurde und angeblich sehr selten vorkommen könne. – Das war jedoch noch etliche Jahre vor der Erkrankung seiner Schwester an Pertussis.

    Vor zwei Jahren erkrankte die jüngste Tochter, damals dreizehn Jahre alt, an Mumps. Da der Verlauf etwas atypisch war, wurde ich jetzt vom Kinderarzt sehr angefahren wegen Hysterie meinerseits, es handle sich (obwohl das Blutbild absolut keine bakterielle Infektion nachwies) wohl um einen lokalen bakteriellen Infekt. Meine Weigerung, dem Kind Antibiotika zu geben, umging er, indem er dem Kind ein Schreckensszenario ausmalte von aufgeschnitten Eiterbeulen bis hin zu Erstickungsanfällen, wenn es das Antibiotika nicht nehmen würde.
    Eine Zweitmeinung eines anderen Kinderarztes ergab, dass das Antibiotika wohl nicht notwendig sei, aber wohl auch keine Mumpserkrankung wahrscheinlich sei.

    Erst eine weitere Woche später, als das Kind die typischen Schwellungen unter den Ohren aufwies und auch sonst die typischen Anzeichen einer Mumpserkrankung hatte, bestätigte mir ein dritter Kinderarzt die Diagnose. Abgesehen von Lutschtabletten gegen Halsschmerzen und einer abschwellenden Paste für Umschläge am "Hals" war die Therapie ganz einfach Bettruhe, bzw. zu Hause bleiben und es ausheilen lassen. Nachwirkungen sind keine vorhanden und weshalb ein Kind diese Erkrankung nicht hätte durchmachen sollen, verstehe ich heute nicht.

    Drei Kinder – alle geimpft – dreimal wurden sie trotzdem krank.

    Ich wünsche allen Eltern mit kleinen Kindern den Mut, sich gegen das Durchimpfen ihrer Kinder zu stellen, und wenn doch, dann wenigstens die ersten Lebensjahre der Kinder impffrei zu lassen.

    Es gibt noch eine Studie von einem deutschen Kinderarzt, der in den vergangenen fünfzehn Jahren hauptsächlich homöopatsche Behandlungen durchführte (=Doppelstudium), in welcher er belegt, dass Kinder, welche NICHT vor dem Ende des zweiten Lebensjahres geimpft wurden, eine 90% kleinere Rate an Atemwegserkrankungen in der Vorschulzeit aufweisen, als Vergleichsgruppen geimpfter Kinder. Und ich erinnere mich noch sehr gut, an die ewig verschnupften Kinder, als sie noch klein waren.

  83. C.
    1. Dezember 2009, 13:08 | #83

    Allein schon der erste Satz ist extrem dämlich. Den Rest braucht man garnicht lesen, es wird nur noch schlimmer. Typischer grenzdebilder Impfgegnerschmarrn.

  84. C.
    1. Dezember 2009, 13:18 | #84

    Mein erster Kommentar bezog sich auf den Zeitschriftenartikel.

    Zu dem anderen: Es gibt nun mal immer Leute, bei denen die Impfung nicht anschlägt, deshalb ist es ja gerade wichtig, dass möglichst viele geimpft werden, damit man andere, bei denen die Impfung womöglich nicht anschlägt, nicht infiziert.

  85. S.Müller
    1. Dezember 2009, 13:23 | #85

    Ich habe meinen Sohn nicht gegen Masern impfen lassen und er hat auch nie Masern bekommen, trotz Kindergarten und Berührung mit anderen Kindern, die daran erkrankt waren.
    Diese ganze Impferei ist meiner Meinung nach auch wieder nur eine von die Werbekampagnen der Pharmaindustrie, um zu einen das "Geschäft mit der Angst" zu betreiben und richtig viel Geld zu scheffeln.
    Ich glaube nicht, daß impfen sinnvoll ist.
    Auch wenn man uns eine noch so tolle Werbekampagne vor die Nase setzt.
    Vernünftige Ernährung und ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralie, sind ein wirksamer Schutz, unsere Kinder gesund zu erhalten.
    Geben Sie Ihren Kindern Liebe und Hilfe und eine harmonische Umgebung, dann werden Kinder zu gesunden und prächtigen Menschen heranwachsen.

    Liebe Grüße
    S.Müller

  86. B.
    1. Dezember 2009, 13:32 | #86

    Hallo,

    meine Mutter erzählt immer wieder die Geschichte, dass meine drei Geschwister nicht gegen Masern geimpft waren, sie aber alle drei recht glimpflich durchgemacht haben. Mich aber hat sie impfen lassen (ich kam ein paar Jahre später auf die Welt). Ich bekam trotzdem die Masern und sie hatte Angst, ich würde daran sterben, so schlimm waren sie ausgefallen…

    Jahre später brach bei mir unmittelbar (innerhalb 1 Jahr) nach einer Tetanus-Impfung eine Autoimmunkrankheit aus. Zufall? Nein…ich bin mir ganz sicher, dass diese Impfung dafür ausschlaggebend war. Diese Krankheit flammte wieder recht heftig nach der Geburt meiner Tochter wieder auf. Und zwar auf die Anti-D-Spritze. Ich bin mir sicher, auch dieser Eingriff ins Immunsystem blieb nicht ohne Folgen…

    Meine Tochter ist nun ungeimpft. Es ist hart, sich mit dieser Meinung (vor allem vor anderen Müttern oder Ärzten) zu behaupten. Am Ende steht man ziemlich alleine da. Aber das ist es mir allemal wert. Denn gerade vor ein paar Tagen sah ich ein Kind einer Freundin nach seiner zweiten 6fach-Impfung…ich hätte weinen können, so habe ich dieses Kind noch niemals gesehen. Er hatte Fieber, das war allerdings noch das Geringste. Er hing wirklich nur noch herum, er ließ den Kopf seitlich hängen, die Arme hingen herab und er hat die ganze Zeit nur vor sich hingejammert…was muss in diesem kleinen armen Menschlein für ein Kampf stattgefunden haben…in diesem Moment war ich in meinem Entschluss bestätigt, mein Kind keinesfalls impfen zu lassen.

    Viele Grüße
    B.

  87. swing
    1. Dezember 2009, 13:45 | #87

    Ist heute Anekdotentag?

    Also, ich war letztens im Park unterwegs. Da bin ich in Hundescheiße getreten. Meine Schuhe waren ganz dreckig und stanken. Das passiert mir nie wieder: ich trage nun keine Schuhe mehr.

  88. Kurt
    1. Dezember 2009, 13:58 | #88

    Hier schlagen ja jetzt die Anekdotenerzähler en masse auf.

    Verehrte Schreiber, schon mal was von Kausation gehört? Die Wissenschaft lebt nicht von Vermutungen, ohne definitiven Nachweis bleiben ihre Aussagen reine Spekulation und davon hat niemand etwas.

    Anhand von persönlichen Anektödchen, die lediglich auf einer subjektiven Wahrnehmung basieren, Empfehlungen auszusprechen ist mehr als dreist.

    Arme Kinder, denn diese müssen unter solchen Eltern und deren Selbstüberschätzung am meisten leiden.

  89. Aries
    1. Dezember 2009, 14:10 | #89

    Liebe B.,

    ich würde meine Kinder auch nie wieder impfen lassen. Es ist nicht einmal nachgewiesen das die Masern Impfung einen Schutz bietet. Bei einer Freundin ist die 18 Jährige Tochter an Masern erkrankt, obwohl sie als Kind geimpft wurde. Es kann doch nicht sein das man mit 18 noch eine Kinderkrankheit bekommt. Die Vermutung von Experten ist das die Impfung die Krankheit lediglich verdrängt und herausgezögert hat. Die Kinder meiner Nachbarin sind alle ungeimpft und haben sich als die Masern im Kindergarten rumgingen nicht angesteckt!

  90. EricDraven
    1. Dezember 2009, 14:12 | #90

    Ihr antiimpfeltern seid echt ein Fall für das Jugendamt.
    Schaut euch diese Videos an,
    http://www.youtube.com/watc
    http://www.youtube.com/watc
    immer und immer wieder. Dann schaut in den Spiegel und ihr erkennt was für Leute die Mörder dieser Kinder sind.
    Auch wenn ihr euch von irren Milchbauern, Steinerjüngern oder Kurpfuschern auf Basis grenzenloser Unwissenheit und Irrationalität verblenden lasst, für so etwas habe ich nur noch Verachtung über. Ihr seit mit eureren Globuli und Antiimpfexperimenten nichts besser als Mengele und Co.

  91. 1. Dezember 2009, 14:17 | #91

    Was jucken schon Fakten, wenn man eine Meinung hat. Sicherheitsgurte sind übrigens auch nur Abzocke der Kunststoff- und Gurbandindustrie. Ich fahre nun schon 30 Jahre Auto, und ich habe noch nie einen gebraucht. Auch mein Bekanntenkreis berichtet ähnliches. Und Studien über Langzeitfolgen, dass das häufige Tragen von Sicherheitsgurten 100% unschädlich ist. gibt es auch nicht. Und wenn ein Unfall geschehen sollte, so hat das einen Sinn, sonst wurde er ja nicht passieren.

    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.

  92. Aries
    1. Dezember 2009, 14:36 | #92

    Hallo Frau Müller,

    als solches könnte man die Problematik bezeichnen. Wo Geld verdient werden kann wird ohne Rücksicht auf Leben hingelangt. Mag sein das Erachsene die Impfungen besser weg stecken. Aber Säuglinge mit 6fach Impfstoffen zu attackieren lehnt sogar unser neuer Kinderarzt eindeutig ab. Er impft Kinder nur auf Nachdruck der Eltern aber keinesfalls von sich aus und klärt über alle möglichen Risiken und Spätfolgen auf. Das nenne ich verantwortungsvoll!

  93. C.
    1. Dezember 2009, 15:03 | #93

    Jeder, der ernsthaft behauptet, Impfungen wären wirkungslos, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Es ist selbstverständlich reiner Zufall, dass Impfungen nur noch in Schwurblerhochburgen auftreten. So ein kleiner Realitätsabgleich wäre ab und an angebracht.

    Die Kinder von den Leuten, die nicht impfen lassen, tun mir leid. Die können nix dafür, dass ihr Leben von euch aufs Spiel gesetzt wird. Erst recht, wenn sie dann von anderen Leuten, die von freien Impfentscheidungen labern, angesteckt werden, und eventuell an den Folgen sterben. Wer sein Kind liebt, der lässt es impfen. Wenn handfeste medizinische Gründe dagegen sprechen – ok. Aber gerade wegen solchen Fällen ist es notwendig, dass sich möglichst alle impfen lassen.

    Und die Schwurbler schießen sich sowieso andauernd selbst ins Bein, ohne es zu merken. Wenn sie nicht so einen absoluten Blödsinn verzapfen würden, wäre eine Masernimpfung schon bald nicht mehr erforderlich gewesen, weil die Masern dann ausgerottet gewesen wären. Aber naja, mit so nem minimalen Resthirn denkt es sich halt schlecht. Und so ne Kinderkrankheit ist eh das tollste, was man in seinem Leben erleben kann. Wahrscheinlich denken solche Leute auch noch, dass sich die Kinder später dafür bedanken, dass sie alle möglichen Krankheiten durchleben durften…

    @rincewind: Schöner Vergleich.

  94. Aries
    1. Dezember 2009, 15:11 | #94

    Warum verteidigen Sie die Impfungen eigentlich so vehement? Wird Esowatch von der Pharmaindustie gesponsort? Ich habe meine Erfahrungen gemacht und man weiss, dass Impfungen nicht nur nicht schützen, sondern gerade für Kleinkinder schädlich sind. Ich möchte Sie mal erlegen, wenn Ihrem Säugling eine 6fach Impfung verpasst wird. Sie wissen offenbar überhaupt nicht wovon Sie sprechen!

  95. C.
    1. Dezember 2009, 15:17 | #95

    Ihre Anekdötchen mögen ja sein, aber wie erklären sie sich dann, dass die Pocken ausgerottet wurden? Sind die von alleine verschwunden? Liegts etwa an der tollen homöopatischen "Versorgung"? Wie erklären Sie sich, dass heutzutage fast kein Kind mehr an den impfpräventablen Kinderkrankheiten sterben muss, sogar sie noch nicht mal durchleben muss? Alles Zufall?

    Und seien Sie versichert, ich arbeite nicht für die Pharmaindustrie, weiß aber wenigstens im Gegensatz zu Ihnen, wovon ich spreche. Die Fakten sind nun mal auf meiner Seite.

  96. swing
    1. Dezember 2009, 15:18 | #96

    "Warum verteidigen Sie die Impfungen eigentlich so vehement? "

    Ein Wort: Wissenschaft.

  97. Papavera
    1. Dezember 2009, 15:41 | #97

    Zitat:
    "Ich möchte Sie mal erlegen, wenn Ihrem Säugling eine 6fach Impfung verpasst wird. Sie wissen offenbar überhaupt nicht wovon Sie sprechen!"

    Doch, ich weiß das. Auch bei den eigenen Kindern. Die sind gegen viele Krankheitserreger geschützt. Schäden: keine.

    Und offensichtlich musste Ihr Säugling vor der Impfung eine hysterische Mutter erleben, die das arme Kind ganz verrückt gemacht hat, mehr, als es jeder kleine Pieks vermag ….

  98. Aries
    1. Dezember 2009, 16:06 | #98

    Zwar gibt es bei keinem Impfstoff einen wissenschaftlich fundierten Wirkungsnachweis in Form eines Vergleichs der Gesundheitsdaten von Geimpften und Ungeimpften, die veröffentlichte Meinung ist sich jedoch sicher, dass die Pocken ganz und die Kinderlähmung beinahe durch Massenimpfungen ausgerottet wurden. Das sei ja, hört man oft von Impfbefürwortern, schon Beweis genug.

    Merkwürdig nur, dass die Massenimpfungen gegen Pocken weltweit ca. 160 Jahre lang ohne jeden Wirkungsnachweis durchgeführt wurden und ihr Ziel nicht erreichten: Erst als die Weltgesundheitsbehörde WHO in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts die Massenimpfungen schrittweise zurückfuhren, verschwanden die Pocken innerhalb weniger Jahre.

    Dass die Impfung selbst eine Hauptursache von Epidemien war, haben nicht wenige beobachtet. Doch hatte man dies in der Regel einfach abgetan – und diese Tradition wird auch heute noch munter gepflegt. Doch nun tauchen im Internet nach und nach alte impfkritische Werke des letzten und vorletzten Jahrhunderts auf und geben jedem Interessierten die Möglichkeit, diese Zeitzeugen selbst zu sichten und auf sich wirken zu lassen.

  99. EricDraven
    1. Dezember 2009, 16:17 | #99

    Was würde denn als Beweis gelten? Blindstudie bei Impfungen? Gruppe A wird geimpft, Gruppe B nicht und anschließend werden beide infiziert und abgewartet wo mehr überleben?

  100. EricDraven
    1. Dezember 2009, 16:19 | #100

    P.S.

    > Merkwürdig nur, dass die Massenimpfungen gegen Pocken
    > weltweit ca. 160 Jahre lang ohne jeden Wirkungsnachweis
    > durchgeführt wurden und ihr Ziel nicht erreichten:
    > Erst als die Weltgesundheitsbehörde WHO in den 70er
    > Jahren des letzten Jahrhunderts die Massenimpfungen
    > schrittweise zurückfuhren, verschwanden die Pocken
    > innerhalb weniger Jahre.

    Wo bekommt man eingentlich so einen Quatsch her?

  101. Kurt
    1. Dezember 2009, 16:21 | #101

    Aries, möchtest du darüber nicht ein Buch schreiben, der Kopp Verlag hat bestimmt noch Kapazitäten frei. Diesem Verlag ist keine Lüge und keine Verschwörung dreist genug, um sie nicht zu veröffentlichen. Da passt du genau hin.

  102. Aries
    1. Dezember 2009, 16:32 | #102

    Lieber EricDraven,

    genau deshalb ist Ihre Meinung doch nicht haltbar! Wo ist denn IHR Beweis für einen wirksamen Schutz? Wer sich mit der Geschichte der Impfungen ein wenig bafasst, kommt auf ungeheuerliche Dinge. Was ich genannt habe, sind Fakten, die jeder öffentlich in Bibliotheken und im Internet einsehen kann.

    Liebster Kurt,

    vielleich informieren Sie sich auch erst einmal vorab, bevor Sie hier von Verschwörungen sprechen. Kurt, was haben Sie davon, wenn Sie die Impfungen so verteidigen, was nutz es Ihnen persönlich?

    Wertester swing,

    in dem Wort WISSENschaft steckt ein Substantiv, welches Sie offenbar nicht besitzen. Ich weiss wovon ich spreche. Sie eignen sich Ihr Wissen an. Darin liegt ein kleiner aber sehr feiner Unterschied.

  103. Impfer
    1. Dezember 2009, 16:32 | #103

    Da gibts auch noch Eltern mit Resthirn- hier ist ein Teil wohl schon durch eine HIV-Infektion blockiert- die lassen ihr Kind auch nicht impfen

    http://www.seebald.at/index

    und glauben der Germanischen Neuen Medizin, deren Anhänger wiederum selbst Impfgegner sind.

    @t aries

    Da ist so ein Impfgegner an den Pocken verstorben

    http://books.google.it/book

  104. swing
    1. Dezember 2009, 16:40 | #104

    Aries, Bibliothek und Internet ist zu allgemein, um als Quelle zu gelten.

    Kommt da noch was genaueres? Die Belegpflicht liegt bei Ihnen. DAS ist Wissenschaft.

  105. 1. Dezember 2009, 16:46 | #105

    da wird eh nur der übliche Quark kommen: Buchwald, Tolzin, Petek-Dümmer etc.

  106. Aries
    1. Dezember 2009, 16:55 | #106

    Ein sehr interessantes Zeitdokument finden interessierte Leser unter folgendem Link. Und bitte, liebe Kommentatoren, kümmern Sie sich um die Fakten in dem Text und nicht um die Website, auf der ich den Bericht kostenlos herunterladen kann. Dies würde nur vom Inhalt ablenken. Weitere Dokumente können interessierte Leser selbst mittels Suchmaschine recherchieren.

    http://www.impfkritik.de/ze

    Ich wünsche den Herren einen angenehmen Abend. Und Kurt, ich erwarte noch Ihre Antwort auf meine Frage. Diese Fage stelle ich allen "Impfbefürwortern" auf dieser Seite zugleich. Was haben Sie persönlich davon, Ihre Meinung contra Impfung so einseitig zu vertreten?

  107. rtfm
    1. Dezember 2009, 16:56 | #107

    Woher kommt eigentlich die Vorstellung, dass nur Impfbefürworter kommerzielle Interessen (der Pharmaindustrie etc.) verfolgen?

  108. Kurt
    1. Dezember 2009, 17:00 | #108

    Aries, sie haben sich einen wahrlich schlechten Platz ausgesucht um Märchenstunden abzuhalten. Hier wird in der Regel nicht auf Möchtegernbesserwisser gehört, die sich ihre Wahrheit orakeln oder aus den unseriösesten Quellen ziehen. Hier zählen Fakten, auch wenn sie persönlich evidenzbasierte Megastudien nicht kennen, ablehnen oder für gefälscht halten. Dafür können wir schließlich nichts.

    Hätten sie nur ein geringes Interesse daran, würden sie nicht so blöd fragen, was jemand persönlich davon hat. Der Artikel oben gibt dazu schon genügend Aufschluss.

  109. EricDraven
    1. Dezember 2009, 17:00 | #109

    > Wo ist denn IHR Beweis für einen wirksamen Schutz

    Noch einmal die Frage was würde denn als Beweis durchgehen?

    > sind Fakten, die jeder öffentlich in Bibliotheken und
    > im Internet einsehen kann.
    Z.B?

    > Ich weiss wovon ich spreche
    Ich weiß ja nicht wovon sie sprechen, aber eins ist sicher, sie wissen nicht wovon sie schreiben.

    > wenn Sie die Impfungen so verteidigen, was nutz es
    > Ihnen persönlich

    Ich kann nich für Kurt aussagen, aber reicht es nicht schon aus, dass man es einfach nicht hinnehmen kann, wenn andere durch profilneurotische Impfgegner in Gefahr gebracht werden?

  110. Papavera
    1. Dezember 2009, 17:10 | #110

    @Aries,

    Zitat:

    "Dass die Impfung selbst eine Hauptursache von Epidemien war, haben nicht wenige beobachtet. "

    Aha, die große Pestepidemie 1349 bis 1351 (ich schreibe die Zahlen aus dem Gedächtnis, es kann um ein paar Jährchen abweichen), bei der fast 1/3 der Bewohner Europs starben, wurde durch Impfungen verursacht…..

    Und bei der Spanischen Grippe 1918 war das wohl auch so, die Grippeimpfung wurde nämlich nicht erst 1946 eingeführt, nein, die Pharmabonzen damals haben heimlich, still und leise schon vorher die Leute geimpft, das hat nur keiner gemerkt…..

    Merken Sie nicht selber, was das für ein Schwachsinn ist?

  111. Aries
    1. Dezember 2009, 17:10 | #111

    Liebste Esowatchler,

    die Märchenstunde bei ihnen war sehr interessant und vor allem sehr aufschlussreich! Besucher Ihrer Seite werden sich Ihre Meinung und ihr Urteil sowieso selbst bilden. Bei ihrer tollen Beweislage, auf die Sie sich permanet indirekt beziehen, und einseitigen vehemenz kann man beinahe von getroffenen Hunden sprechen, wo einer lauter als der andere kläfft. Es hat mich gefreut, ein wenig Schwung in die Disskussionsrunde zu bringen und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Projekt 🙂

  112. 1. Dezember 2009, 17:17 | #112

    @rtfm: Das ist richtig, eigentlich kann man den Impfgegnern noch mehr unterstellen, dass sie verdeckte Pharmaschergen sind. Die üblichen Impfungen sind relativ billig und kein Vergleich zu den ganzen Umsätzen, die man mit Erkrankten oder langfristig Behinderten machen könnte.

  113. 1. Dezember 2009, 17:30 | #113

    "Ein sehr interessantes Zeitdokument finden interessierte Leser unter folgendem Link."

    Wie blöd muss man eigentlich sein, ein historisch durchaus interessantes Dokument von 1890 (welches mir übrigens bekannt war) als Beleg für die angebliche Unwirksamkeit von heutigen Impfungen vorzulegen?
    Man missachtet 1000de moderne Studien zum Thema (bei PubMed sind alleine zu Masern und Impfen 5710 Studien gelistet)
    Statt dessen kommt eine Sprüchesammlung von Ärzten von 1890. Ich fass es nicht.
    Zudem ging es damals hauptsächlich um die Pockenimpfung, die zu der Zeit tatsächlich sehr nebenwirkungsreich war.

  114. Kurt
    1. Dezember 2009, 17:43 | #114

    Rincewind, du weißt doch, dass man sich in dieser Szene auf altes und somit richtiges Wissen beruft, je älter, desto besser 😀 und ohne Rücksicht darauf woher es stammt.

  115. Ich
    1. Dezember 2009, 18:07 | #115

    Niedlich verschworene Gemeinde. Geht doch mal zusammen zum Zelten und jagt euch gegenseitig die Spritzen in den Allerwertesten :-))

  116. 1. Dezember 2009, 18:12 | #116

    "Niedlich verschworene Gemeinde. Geht doch mal zusammen zum Zelten und jagt euch gegenseitig die Spritzen in den Allerwertesten :-))"

    Heut überschlagen sich ja unsere Impfverschwörer mit qualifizierten Kommentaren.

  117. lkmkl00
    1. Dezember 2009, 18:28 | #117

    Bin ja sonst stiller Mitleser, aber ich muss mich mal bedanken, dass Ihr den Impfgegnern hier ne Plattform zum kommentieren gebt. Sehr amüsant, wenn man auch manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll…

  118. Forumspsychiatrischer Dienst
    1. Dezember 2009, 18:59 | #118

    Wir möchten uns auch bedanken. So viel schönes Anschauungsmaterial für unsere Praktikanten findet man hier nur ganz selten.

  119. Badrobot
    1. Dezember 2009, 21:58 | #119

    Wie sich die Argumente wiederholen: Weil es 1890 jemand sagte, impfen wir heute nicht.

    Und weil der Aderlaß sich als kontraproduktiv erwiesen hat, ist die Homöophatie als wirksam bewiesen.

    Gibt es eigentlich spezielle Eso-Suchmaschinen welche nur diesen komprimierten Schwachsinn auswerfen?

  120. C.
    1. Dezember 2009, 22:19 | #120

    Naja, prinzipiell bestärken mich derartige Dummschwätzer nur in meinen Ansichten: Es zeigt mir, dass sie wirklich keine Argumente für ihre Behauptungen haben. Umso bedenklicher ist, dass es Leute gibt, die sie tatsächlich überzeugen können.

  121. Scardanelli
    2. Dezember 2009, 05:13 | #121

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wow, einfach wow. Sie sind wieder hier. Sie sind unter uns. Und sie haben immer noch die selben, alten, dummen Argumente – und keine neuen. Wie Impfgegner argumentieren, habe ich schon öfters beobachten und in Worte fassen können. Heute möchte ich mich mal an einem kleinen Basic-Programm versuchen. Das könnte im gesamten Internet verwendet werden, würde die selbe Argumentationsbandbreite wie ein normaler Impfgegner abdecken können – und die somit von einem Großteil ihrer Arbeit befreiten Impfgegner hätten dann endlich mal Zeit, sich neue Argumente zuzulegen.

    10 Impfgegner hat recht
    20 Go to 10
    30 If Impfgegner is not recht go to 10

    Untertänigst

  122. Johannes9126
    2. Dezember 2009, 10:03 | #122

    Ich finde ja, Krieg ist ganz harmlos und wird nur von den Politikern, Filmemachern, Journalisten und Profiteuren der Rüstungsindustrie hochgepusht. Wir sollen Angst vor dem Krieg bekommen, und teure Rüstungsausgaben machen oder ins Kino gehen. Dabei ist Frieden viel gefährlicher! Kennt ihr einen Eurer Vorfahren, der im Krieg ums Leben gekommen ist? Nein? Dacht ich mir; ich nämlich auch nicht. Ich habe in meinem 29jährigen Leben noch kein einziges Opfer von Krieg gesehen, alles nur Opfer des Friedens. Ob Krankheit, Alter oder Unfall – immer in Friedenszeiten. Was sagt die Statistik der letzten Jahrzehnte? Kein einziges Kriegsopfer in Deutschland! Das beweist doch eindeutig, dass Krieg harmlos ist und im Gegenteil Frieden unbedingt vermieden werden muß!!!1!!!elf!! Wir werden seit Jahren belogen und keiner tut was!!!1!! Wenn Krieg nicht natürlich wäre und keinen Sinn hätte, wieso gibt es ihn denn dann?

  123. Papavera
    2. Dezember 2009, 10:57 | #123

    @ Johannes
    fällt Ihnen Ihre verknotete Logik dabei auf? Kriegsopfer gibt es nur in Kriegsgebieten – Deutschland ist derzeit keins. Oder kämen Sie auch auf die Idee, etwaige Impfschäden bei Ungeimpften zu suchen?

  124. Rheinlaender
    2. Dezember 2009, 11:18 | #124

    @Papavera

    Um solche Impfschaeden als solche zu indetifizieren, muesste festgestellt werden, ob diese nur (oder ueber einem statischen Rauschen vermehrt) bei Geimpften vorkommen – im Ggs. zu einer ungeimpften Gruppe.

    Deshalb ist nach moegl. "Impfschaeden" auch bei Nicht-Geimpften zu suchen, um ueberhaupt dannach nach der Kausalkette zu suchen.

  125. Papavera
    2. Dezember 2009, 11:39 | #125

    Gut, als Vergleichsgruppe. Das ist mir schon klar. Ich bezog mich aber auch die Kriegsopfer, die Johannes noch nie in D gesehen hat (mal davon abgesehn, dass er da sehr unaufmerksam ist, denn unter Migranten gibt es durchaus welche), aber meint, daraus schlussfolgern zu müssen, dass Kriege harmlos seien.

  126. MB
    2. Dezember 2009, 12:33 | #126

    Ein haufen selbst ernannter Wissenschaftler tümmelt sich auf einer Website namens Esowatch und kämpft völlig uneigennützig um den besten Klugschiss. Wirklich niedlich was hier alles geboten wird!

    "Herr, wirf Hirn vom Himmel…"

    Wenn Sie (Badrobot und Co.) Ihren Feldzug gegen Esoterik und Grenzwissenschaften so restriktiv führen, dann brauchen Sie auf keine Hilfe von oben zu hoffen – denn diese gibt es doch gar nicht!

    Darf ich erfahren, warum Sie gegen die Esoterik ankämpfen? Welchen Nutze tragen Sie davon. Die Frage von "Aries" wurde noch nicht beantwortet, ist aber hoch interessant!

  127. 2. Dezember 2009, 14:33 | #127

    "Darf ich erfahren, warum Sie gegen die Esoterik ankämpfen? Welchen Nutze tragen Sie davon."

    Ev. haben Sie schon mal den Begriff "soziales Engagement" gehört.

    Ein Blick auf unsere Hauptseite

    https://www.psiram.com/ind

    dürfte erklären, wogegen wir sind: Gegen das Abzocken von Menschen, gegen Irrationalität, die fast immer Basis vermeidbaren Leides ist.

  128. BM
    2. Dezember 2009, 14:40 | #128

    Aha, und warum ist dann gerade der Bereich der Esoterik der Übeltäter? Nur weil sich hier Wissenschaftlich weniger nachweisen (fälschen) lässt? Es ist doch bekannt, dass auch die Heilpraktik von Erfolg gekrönt ist.

  129. Badrobot
    2. Dezember 2009, 14:51 | #129

    BM: Sie meinen den wohl eher pekunären Erfolg?

    http://www.blaubeerwald.de/

    Hier die beiden letzten Seiten. So etwas nennt man: Aus Scheiße Geld machen. Geht ersatzweise auch mit Excrementum Caninum.

  130. Kurt
    2. Dezember 2009, 15:01 | #130

    "Es ist doch bekannt, dass auch die Heilpraktik von Erfolg gekrönt ist."

    Nicht jeder möchte dumm sterben, deswegen: lesen bildet!

    https://www.psiram.com/index.p

    https://www.psiram.com/index.p

  131. BM
    2. Dezember 2009, 15:18 | #131

    Ich lese aber viel lieber unabhängige Texte als die auf Ihren Seiten. Und wer Mickymaus liest, trägt wenig seiner Bildung bei. Ihre Meinung ist eine unter vielen. Sie können ja nicht alles in einen Pott werfen. Bzw. natürlich können Sie tun was Sie möchten. Schließlich herrscht Meinungsfreiheit. Aber es ist gut zu wissen, dass Esowtach nur eine kleine Bewegung ist, die nur die überzeugen kann, die Ahnungslos sind oder nicht selber denken. Erinnert mich ein wenig an unsere Neo Parteien: ein paar kluge Köpfe und ein paar Depperl, die in Ermangelung von Alternativen und eigenständigem Denken mitmachen 🙂

    Einen schönen Tag noch.

  132. Rheinlaender
    2. Dezember 2009, 15:31 | #132

    Nun die Frage mal fuer mich beantwortet:

    Einer der groessten Problme der Menschheit sind irrationale Spinner. Diese haben fuer die laengste Zeit der Menschheitsgeschichte deren Fortschritt verhindert oder zumindest erheblich verzoegert. Man darf nicht vergessen, dass die wissenschaftliche Methode erst mal rund 400 Jahre alt ist und in diesen 400 Jahren mehr Lebensqualitaet, Wissen und Produktionskraefte errungen wurden als in paar 100’000en Jahren zuvor: Und dies mit immer groesser Geschwindigkeit (der eher mittelpraechtige Laptop auf dem ich das schreibe waere vor 30 Jahren ein sensationeller Supercomputer gewesen).

    Irrationalitaet steckt tief im Menschen und schadet immer noch: Und zwar nicht nur dem Einzeln, der solchen Ideen nachhaengt, sondern der gesamten Gesellschaft, imdem diese deren Moeglichkeiten beschraenkt und ihre Grundlage, eben die wissenschaftliche Methode, leugnet.

    Es ist deshalb fuer jeden aufklaerten Menschen die moralische Pflicht irrationalen Erklaerungen und Denkmustern entgegenzutretten.

    Wir haben schon mehrmals in der Geschichte gesehen, wie ganze Gesellschaften in "dark ages" rutschen. Ich fuer meinen teil moechte das nicht erleben.

  133. BM
    2. Dezember 2009, 15:46 | #133

    Man sieht ja, wie toll manche Vortschritte sind. Sicher gibt es viele schöne Helferlein und die Wissenschaft hat viel geschafft. Aber ging es uns früher nicht besser? Leben wir nicht in einer gestressten Alltagsgesellschaft, wo wirkliche Werte wie Familie, Zusammenhalt, Liebe, etc.. immer mehr auf der Strecke bleiben? Viele Krankheiten können heute geheilt werden; aber wieviele neue Krankheiten müssen wir aufgrund der aktuellen Umstände und neuen Arzneien in Kauf nehmen? Jährlich kommen zig neue Krankheiten auf den Index. Und diese sind ein Produkt unserer heutigen Gesellschaft (Habgier, Nahrungsausbeute, Elektrosmog, Medikamente, Stress …)

    Ich für mich, hätte lieber vor 500 Jahren ein einfaches Leben gelebt, fernab von der heutigen Kapitalgesellschaft und dem Medizinwahn…

    Von daher lehne ich eine Verurteilung der Heilpraktik ab. Viele Methoden funktionieren schon seit 1000enden von Jahren und sind völlig frei von Nebenwirkungen. Nur weil sie unsere Wissenschaft nicht erfassen kann, sind sie längst nicht unwirksam! Die Methoden gab es bereits vor der Wissenschaft und sind lediglich verdrängt worden. Gott sei Dank, erleben wir gerade einen Wandel, zurück zu alternativen Methoden.

  134. Tillea
    2. Dezember 2009, 15:57 | #134

    Fehlt nur der Wunschtraum von Mutti am Herd, es werden Kekse gebacken und draussen rieselt der Schnee der jeden Winter zu Weihnachten fallen muss.

    Alternativmedizin ist desshalb Alternativmedizin, weil sich keine Wirksamkeit beweisen liesse. Die wissenschaftliche Medizin ist voll von Mittel und Verfahren die irgendwann mal neu waren. Sie wurden aber auf Eignung geprüft.

    Und was die Effekte angeht: die durchschnittliche Lebenserwartung steigt weiter jedes Jahr an. Für neugeborene Mädchen liegt sie bereits deutlich über 80 Jahre – Dank der modernen Medizin.

  135. 2. Dezember 2009, 16:11 | #135

    "Aha, und warum ist dann gerade der Bereich der Esoterik der Übeltäter?"

    Esoterik ist dort der Übeltäter, wo über persönliche/spirituellen Erfahrungen versucht wird, allgemeingültige Aussagen über die Realität abzuleiten, nach denen dann auch andere zu handeln hätten.

    "Nur weil sich hier Wissenschaftlich weniger nachweisen (fälschen)"

    Esoterische Aussagen kann man nicht der Fälschung überführen, da die Aussagen nicht widerlegbar sind. Glaubensaussagen sind das generell nicht.
    Dies als Nachteil hinzustellen, ist am Thema vorbei

  136. Rheinlaender
    2. Dezember 2009, 16:11 | #136

    Nun: Diese "wirklichen Werte" bedeuteten z.B. das eine Bauerfamilie unter einem Dach in zwei, drei Raeumen zu 12 Koepfen lebte und fast jedes 2. Kind starb. Der "Famlienzusammenhalt" hatte wenig mit Liebe zu tun, aber einen ganzen Haufen mit Ueberlebenskampf.

    Krankheiten: Die Mehrheit der Menschen starb vor 500 Jahren im zarten Alter von 40etwas. Eine Lungenenzuendung war ein Kampf auf Leben und Tod. Eine Seuche musste als "Strafe Gottes" hingenommen werden (liess Dir mal im Vorwort des Decamerone den Bericht ueber die Pest in Florenz durch oder Berichte ueber den Schwarzen Tod in London 1665 oder die Hilflosigkeit der Aerzte vor ca. 1910 gegenueber Syphilis – heute ist die Behandlung eine Bagatelle).

    Habgier: "Denn unter allem, was gestempelt ist, Ist schlimm nichts wie das Silber. Ganze Städte Verführet dies, reizt Männer aus den Häusern. Verbilden und verwandeln kann’s aufrichtige Sinne, …" (Sopholkes, Antigone, Urauffuehrung ca. 442 v.Chr.); Nicht ganz neu Deine Klage …

    Diese Methoden funktionieren eben nicht seit 1000den von Jahren, sondern versagten und konnten den Menschen eben nicht helfen. Deshalb entstand die moderne Medizin: Aus der Notwendigkeit heraus zu heilen – und dazu ueberhaupt zu verstehen, was bei Krankheit wirklich passiert.

  137. Badrobot
    2. Dezember 2009, 19:13 | #137

    "Von daher lehne ich eine Verurteilung der Heilpraktik ab. Viele Methoden funktionieren schon seit 1000enden von Jahren und sind völlig frei von Nebenwirkungen." Wie jetzt… was wußte man denn vor ein paar hundert Jahren von physiologischen Zusammenhängen?

    Da hielt man die Leber für den Motor des Kreislaufes, und entsprechend sah auch die Therapie aus. Erstaunlicherweise werden wir trotz Elektrosmog, Pharmaverschwörungen, Impfungen und hilfloser Schulmedizin immer älter.

    Was haben denn die Heilpraktiker respektive die Alternativmedizin in den letzten hundert Jahren zur Gesundheit der Bevölkerung beigetragen? Warum gibt es in Ländern in denen medizinische Leistungen bar aus der Tasche bezahlt werden nicht massig homöophatische Ambulanzen an jeder Ecke, wo doch immer für alles eine total preiswerte Potenzierung vorhanden ist? Und dazu noch nebenwirkungsfrei…

  138. Scardanelli
    2. Dezember 2009, 19:46 | #138

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    neeeeeeeeein! Neeeeeeeeeeeein! Wie könnt Ihr bösen Esowatchler mit Euren geldgeilen, von der Pharmaindustrie und der NWO gekauften schlechten Gewissen nur immer wieder die gute, wahre und schöne alte Zeit schlechtmachen, wo das Hutzelweiblein den Krebs und das Aids und den Typhus und vor allem die Pest mit einfachen Tränken und Teelein und mit Handauflegen und mit einem einfachen Gebet geheilt hat – während doch inzwischen die Mehrheit der Menschen weiß, dass die ach so moderne Wissenschaft von vorn bis hinten gefälscht ist, dass Aspirin Arschkrebs macht und die Schweinegrippe von mit Impfstoffen verseuchten Dosensuppen kommt.
    Der Vortschrid ischt böhse! Gantz böhse! Fohr fümpfhunnert Jahren wahr alles viel beser! Dah gab es wenigstens noch keine böhsen Menschen, kein Geld und keine schlechte Schulzmedizin, die einen noch kranker macht als wie man wo schon am sein tut.

    So, und wenn jetzt das Geheule losgeht, ich nähme die Argumente von BM und anderen nicht ernst und sei überhaupt ein schlimmer Verleumder und Beleidiger – das, beinahe Wort für Wort, waren die bisherigen Argumente der hier bislang aufgeschlagenen Impfgegner und Alternativmediziner (o.k., das mit dem Arschkrebs vielleicht nicht).

    Untertänigst

  139. Scardanelli
    2. Dezember 2009, 19:50 | #139

    Lieber Rheinländer,

    hmmm, 40 Jahre Lebenserwartung vor 500 Jahren – ist das nicht sogar noch ein wenig optimistisch? Haben die nicht noch früher ins Gras gebissen? Pest ist übrigens ein sehr gutes Stichwort – damit hatten unsere Vorfahren wirklich einen Heidenspaß. Da durfte die ganze Familie mitmachen – das war noch ein echter Zusammenhalt, Spaß für jung und alt, und wer als erster verreckte, wurde von den anderen neidisch angesehen. Das waren echt noch Zeiten!

  140. Rheinlaender
    3. Dezember 2009, 00:39 | #140

    OK – I habe mich schlau gemacht: Fuer Tudor-England wird meistens eine Zahl von 35 Jahren angeben – ich habe mich da etwas von den Lebensdaten der bekannten Spieler am Hof (so sie nicht anderweitig per Beil verkuerzt wurden) leiten lassen, diese starben zumeist in den 50gern: Aber auch hier gab es Ausnahmen: Edward VI starb mit rund 16 Jahren (wahrscheinlich an TBC – heute heilbar). Sein Vater Henry VIII

    Aber auch spaeter war das nicht viel besser: Queen Anne hatte rund 16 Kinder von denen keines sie ueberlebte.

    Die Idee, das wie heute eine ueber 80jaehrige Frau auf dem Thron sitzt und wirklich keinerlei Anstalten macht "naeturlich" abzutreten waere zu Zeiten ihrer Namensvetterin Elizabeth I wohl als wirr betrachtet worden.

  141. Papavera
    3. Dezember 2009, 09:16 | #141

    Für die Verfechter der sooooo guten alten Hausmittelchen:

    http://www.gw-partenstein.d

  142. fabiano
    8. Dezember 2009, 11:08 | #142

    ich kann die schweinegrippeimpfung nur empfehlen,da ich mich gesern impfen lassen hab und keine nebenwirkungen aufgetreten sind!!!!der ganze aufwand ist meiner meinung nach unsinnig!!

  143. P.Frei
    8. Dezember 2009, 16:30 | #143

    Wie gut! Die Zukunft ist gesichert. Ein Haufen schlauer Leute quatscht maßlosen Stuss beidseitig der Demarkationslinie. Es lebe die neoliberale, wachstumsfixierte, fortschrittsgläubige und vor allem geldgeile Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Der König ist tot – es lebe der König.
    Sollte der Virus tatsächlich so mutieren, dass Millionen und Abermillionen ungeimpfter Volltrottel hinweg gerafft werden – denn DARAUF beruht ja schließlich die Hysterie und mitnichten auf der Anti-Impf-Kampagne der Gegner – werden parallel dazu natürlich all die armen Schweine, die eine Impfung ohne Wirkverstärker erhalten haben (Kanzlerin, Minister, Bundes- und Landesbeamte aller Art einschließlich der halben Bundeswehr, Österreicher und sonstige Nicht-Bundesdeutsche) der Schweingrippe erliegen. Aspirin ist übrigens auch ein toller Wirkverstärker für Alkohol (oder war es umgekehrt? Ach egal…). Auf die paar Impftote- den einen oder anderen wird es aller statistischen Schiebereien zum Trotz schon geben- kommt es nun wirklich nicht an. Schließlich sind Impfstoffhersteller vom Fach – ebenso wie deren Kontrolleure, manchmal sogar ein und dieselben Personen. Wer wird denn da neidisch werden? Überleben werden also nur die mittels Wirkverstärker immunisierten Trotteldeutschen und damit, ganz heimlich, die Weltherrschaft übernehmen. Adolf erwache, dein Volk (ach nee – der war ja Österreicher) hat endlich Raum!

    Hat jemand ne Impfung gegen die potenzielle Gefahr eines Verkehrsunfalls (1,2 Mio Tote weltweit jährlich plus 20++Mio Unfallverletzte)? Von den an Hunger- und Mangelernährungsfolgen krepierenden Primaten möchte ich hier nicht reden. Die Impfung wäre zu günstig!

    Übrigens bleibe ich bei Hühnersuppe (alles bioorganisch und vollökologisch) als pandemischen, oral zu verabreichenden Impfstoff. Warum der Kram wirkt, weiß keine Sau, aber dass er wirkt ist inzwischen in mehreren Untersuchungen festgestellt worden.(leider alle ohne die notwendige statistische Verwertbarkeit – aber das gilt ja auch für die Grippeimpfung – einfach mal trial and error).

    Streitet weiter für eine tolle Vollgummizukunft – damit endlich die Begrifflichkeit "allgemeines Lebensrisiko" aus Versicherungsverträgen aller Art verschwindet.

    Und lasst es euch schmecken!

  144. 8. Dezember 2009, 17:04 | #144

    So sieht also doppelblinde Impfgegnerargumentation aus.
    Danke für dieses interessante Beispiel, P.Frei.

  145. P.Frei
    8. Dezember 2009, 18:20 | #145

    @cohen

    1. Ich bin kein Impfgegner!
    2. Doppelblindtests vermisse ich bedauerlicherweise als Langzeitstudie bei Impfungen… Ich freue mich darauf, mich vom Gegenteil überzeugen zu dürfen. Wo bitte finde ich relevante Informationen?
    3. Schwacher Kommentar – ist ja noch unter meinem Niveau! Das können Sie besser…oder etwa nicht?
    4. Für solche Art Satire haben Sie nichts übrig? Ei – war vielleicht etwas bissig!

    Für stramme Jungliberale aus begütertem Elternhaus in der 25%-Abschlagsteuer Wohlfühlwelt passt das auch nicht! Ab diesem Jahr spart man richtig Steuern! Man muss vorher nur genug gezahlt haben!
    Ach so – die paar Millionen Rohrkrepierer aus den unterentwickelten Empfängerländern – naja, besser wir lassen …zig Milliarden Euro in einer Impfkampagne verdampfen, bevor die etwas zu Essen bekommen oder ne Salzlösung für 25 Cent bei Diarrhoe. Nee, nix für ungut – wie war der Leitspruch der Medizin:
    "Vor allem nicht schaden!" Und man kennt ja die negativen Folgen des Nahrungsmitelüberflusses. Also lassen wir das mal bleiben mit dem Mästen der Hungernden.
    MIT MEINEM KOMMENTAR WOLLTE ICH SCHLICHT AUF DIE VERHÄLTNISMÄßIGKEIT AUFMERKSAM MACHEN. Hat mit Impfgegnerschaft nichts zu tun. Ich bin Raucher – da werde ich wohl kaum Impfgegner sein. Oder vielleicht doch? Na ich kann ja noch Nichtraucher werden.

  146. John Jaegermeister
    8. Dezember 2009, 18:25 | #146

    Des einen bissige Satire ist des anderen langweiliges Breittreten lahmer Stereotype.

    Caps lock hat immer recht.

  147. P.Frei
    8. Dezember 2009, 19:16 | #147

    @john
    Die Welt besteht aus Stereotypen UND AUS GANZ GROßEN BUCHSTABEN! Jeder hat halt seine. Aber meine sind richtig 😉 sogar ganz richtig!

    @all
    So – habe jetzt eine Meinung zu dieser Seite nach mehreren Stunden Schauens, Lesens usw. Ergebnis:

    -extrem einseitig, kann sich ausgezeichnet an Seiten der Esoterikfreunde messen würde sagen 1:1 (Esoterik ist bunter)

    Eine Verschwörungstheorie habe ich auch entwickelt:
    -Freimaurer wohin man schaut – mit dem Ziel tödliche Langeweile im Internet zu verbreiten und somit die Weltherrschaft mittelbar endlich endgültig zu erringen.

    Information = Desinformation

    Aber OK – ein verregneter Urlaubsnachmittag war gerettet.

  148. Bewusst Sein
    8. Dezember 2009, 20:32 | #148

    @ P. Frei. Ich musste schmunzeln.

    Zum Thema:

    Mythos Pandemie
    H1N1-VIRUS Die Hysterie um die Schweinegrippe nützt nur den Pharmafirmen. Die Ursachen werden ignoriert, Impfungen suggerieren eine Scheinsicherheit
    Voller Zuversicht hatte sich die Pharmaindustrie darauf gestürzt, einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe zu entwickeln. Doch der Absatz lief nicht an, einmal mehr erwiesen sich die Deutschen als Impfmuffel. Mit massiver Unterstützung der Medien legt eine Expertenschar nun nach und verschärft noch einmal das Drohszenario: Mutierte Viren, die vermutlich durch vorbeugende Virenmittel resistent geworden seien, könnten gefährliche Vorboten einer zweiten Grippewelle sein. Obwohl die Schweinegrippe auf der südlichen Welthälfte, wo in unseren Sommermonaten der Winter herrschte, sehr glimpflich ablief, soll nun im Norden eine zweite, extrem gefährliche Infektionswelle drohen, heißt es alarmistisch.

    Mit dem Auftreten der Schweinegrippe wurde ein gesundheitspolitischer Mythos namens "Pandemie" wiederbelebt. Dieser Mythos reduziert ein komplexes und ungewisses Geschehen auf ein bedrohliches Gefahrenszenario. Auf Schlagzeilenformat aufgebauscht, werden die Möglichkeiten der Gefahrenabwehr überschätzt und die Debatte auf pharmakologische und individualhygienische Maßnahmen beschränkt. Das lenkt ab von den gesellschaftlichen Ursachen der Ausbreitung des H1N1-Virus, und es verkennt auch die ungerechte Verteilung ihrer Folgen.

    Hier gehts weiter…

    http://www.taz.de/1/archiv/

  149. Rheinlaender
    8. Dezember 2009, 21:21 | #149

    Nun, mir nicht ganz klar, welche "gesellschaftliche Ursachen" die Verbreitung des H1N1-Virus beguenstigen koennen, ausser dass Leute Busse und Bahnen benutzen und sonst eng zusammenleben.

    Aber mal zu den Zahlen: Die Pharmaindustrie macht in D-Land einen Umsatz von rund €35 Mrd. pro Jahr. Die rund €0,5 Mrd. an zusaetzlichen Umsatz machen den Kohl wirklich nicht fett.

    Wenn es hier wirklich primaer ums Geld ginge, waere eine Werbekampagne bezueglich irgentwelcher Pseudokrankheiten fuer die Pharmaindustrie um etliches effektiver – zumal bei diesen rezeptfreien Medikamenten der Staat nicht in die Preisgestalltung sich einmengt.

  150. Bewusst Sein
    9. Dezember 2009, 08:09 | #150

    Wenn das mit der Pandemie und der Massenimpfung geklappt hätte, wäre der Umsatz weit höher ausgefallen. Außerdem bedenke man die zahlreichen Folgeerkrankungen nach Impfungen. Die halten und machen den Kohl auf dauer schon fett 🙂

    Sind wir einfach mal froh, dass es bis dato so verhalten verlaufen ist. Morgen spricht keiner mehr von der Schweinegrippe und es wird eine neue Kampagne geboren. Wetten?

  151. 9. Dezember 2009, 08:50 | #151

    Für mich sind saisonale und Schweinegrippe natürlich kein Thema mehr, bin ja schließlich geimpft. Nur haben die verabreichten Mikrochips eine desolate Wirkung, ich habe einen ständigen Hustenreiz.
    Hei, wie sie alle zusammenzucken und sich in die Ecken verdrücken, wenn ich mal wieder einen Hustenanfall im ÖPNV habe!

    Vielleicht lässt sich so die eine oder andere mitreisende OP-Schwester doch noch überzeugen, wenn schon das moralische Argument, möglichst keine Patienten anzustecken, ignoriert werden kann.

  152. Wolfgang
    9. Dezember 2009, 10:50 | #152

    aries schreibt:
    <i>Ich habe drei Kinder. Alle wurden in den ersten Lebensjahren routinemässig durchgeimpft, was hier in der Schweiz bedeutet, auch Masern, Mumps (weiss nicht, wie das in anderen Ländern heisst) und Röteln. "Selbstverständlich" die DTP auch.

    Die älteste Tochter erkrankte mit ca. 12 Jahren an Pertussis, was nachgewiesen wurde. Angeblich sei zu "ihrer Zeit" gerade ein zu schwacher Impfstoff im Gebrauch gewesen.</i>

    Ja klar- der Keuchhustenimpfschutz hält ca 10 Jahre an. Die Immunität nach Infektion auch nur 10 jahre.

    <I>Der Sohn …… Er selber erkrankte in seinem fünften Lebensjahr an Mumps, was vom Kinderarzt anerkannt wurde und angeblich sehr selten vorkommen könne. – Das war jedoch noch etliche Jahre vor der Erkrankung seiner Schwester an Pertussis.</i>

    Ja das war der Impfstoff Triviraten- der hatte den Rubini Mumpsimpfstamm- die Zulassung in der Schweiz wurde 2002 zurückgelegt, nachdem es in der Schweiz und anderswo zu Mumpsepidemien bei Rubini Geimpften gekommen ist. Der Impfstoff war in DE und Österreich nicht zugelassen.

    <i>Vor zwei Jahren erkrankte die jüngste Tochter, damals dreizehn Jahre alt, an Mumps. Da der Verlauf etwas atypisch war,</i>

    wohl auch mit Triviraten geimpft?

    Mumpserkrankung wahrscheinlich sei.

    <i> Nachwirkungen sind keine vorhanden und weshalb ein Kind diese Erkrankung nicht hätte durchmachen sollen, verstehe ich heute nicht.</i>

    EEG wurde nicht gemacht- das wäre mit 50% Wahrscheinlichkeit abnorm gewesen.

    <i>Drei Kinder – alle geimpft – dreimal wurden sie trotzdem krank.</i>

    bitte ganze Familie alle 10 Jahre mit Keuchhusten Impfung auffrischen.

    <i>Ich wünsche allen Eltern mit kleinen Kindern den Mut, sich gegen das Durchimpfen ihrer Kinder zu stellen, und wenn doch, dann wenigstens die ersten Lebensjahre der Kinder impffrei zu lassen.</i>

    Blöd nur das 90% aller Maserntoten unter 5 Jahren sind.

    Die Sache mit Triviraten war blöd- keine Frage- da haben die schweizer Behörden bei der Zulassung Mist gebaut. Aber dass der Impfschutz bei keuchhusten nur 10 jahre hält ist schon lange bekannt.

  153. Rheinlaender
    9. Dezember 2009, 14:38 | #153

    @"Bewusst Sein"

    Auch das ist falsch: Im Falle einer – auch nur angedeuteten – Entwicklung wie 1918 haette die Pharmaindustrie ganz andere Umsaetze gemacht als mit einer Impfung, die diese verhindert.

    Folgegeschaeft wg. der Durchimpfung? In Laender wie Schweden oder UK sind weiteste Teile der Bevoelkerung geimpft – mir zumindest ist von ein Massensterben dort nicht bekannt.

    Eine Impfung ist nicht nur die kostenguestigste, sondern auch am wenigsten in Freiheitsrechte eingreifende Seuchenbekaempfung. Reiseverbote, die Absperrung ganzer Gebiete und Staedte, Zwangsuntersuchen an Flughaefen, Bahnhoefen etc. greifen ganz anders in die Rechte des Einzeln ein.

  154. ravel
    10. Dezember 2009, 14:24 | #154

    Interessanter Artikel. Hier mal einige Infos darüber, was uns die Schweinegrippe eigentlich so kostet: http://www.finanzen-forum.n

  155. 13. Dezember 2009, 18:32 | #155

    Ich bin begeistert, denn ich habe selten einen solch undurchdachten Artikel gelesen, der in keiner Weise recherchiert ist, sich überhaupt nicht um Aussagen der Deutschen Ärztekammer schert und auch ansonsten.
    Wie kann man eine Impfung befürworten, die selbst Mediziner als Unsinn abtun, bei der gerade gegen einen führenden Virologen ermittelt wird, der das ganze als wissenschaftlicher Berater der WHO forciert hat?
    Hier werden einfach Fakten weg gelassen und das ganze als notwendig verkauft.
    Das ganze hier dann als kritischen Blog anzupreisen ist dann wohl etwas sehr überheblich, es ist geradezu lächerlich.

    Aber an sich schon sehr interessant, womit sich Esoteriker alles beschäftigen, obwohl sie nicht die geringste Ahnung von dem haben was sie verurteilen oder befürworten.
    Es ist einfach unglaublich.

  156. 13. Dezember 2009, 19:43 | #156

    Osterhaus, du hast zwei Argumente genannt:
    Es gibt Mediziner, die die Impfung als Unsinn abtun.
    Es wird gegen einen Virologen wegen Interessenskonflikten ermittelt, der eine maßgebliche Rolle bei der WHO spielen soll.

    Ansonsten nur Meinung, viel und schlechte Meinung. Hast Du überhaupt den Blogbeitrag gelesen? Da stehen z.B. Fakten drin zur Inkubationszeit. Damit beschäftigst Du Dich erst gar nicht, Deine Meinung ist wohl wichtiger. Das Virus ist nicht weniger ansteckend, weil jemand das sagt.

  157. 13. Dezember 2009, 22:47 | #157

    Hallo Osterhaus,
    es freut uns, dass wir Dich begeistern konnten!

  158. Saint Germain
    16. Dezember 2009, 21:32 | #158

    Hallo Ihr lieben, mal wieder ein paar interessante Infos zur Schweinegrippe (gibts die überhaupt [noch]) ?

    http://info.kopp-verlag.de/

  159. Johannes9126
    17. Dezember 2009, 08:29 | #159

    @ S.G.
    Ach ja, der Kopp-Verlag. Dann kann man ja von sachlicher, neutraler und vorbildlich recherchierter Information ausgehen.

  160. Badrobot
    17. Dezember 2009, 09:28 | #160

    …der Fachverlag für redaktionellen Schwachsinn.

  161. Saint Germain
    17. Dezember 2009, 18:09 | #161

    Schwachsinn, weil es nicht EURE Meinung widerspiegelt. Bzw. kontraproduktiv in Bezug auf die Esowatch Themen ist. Aber es wäre ja schlimm (und langweilig), wenn es nur den Mainstream geben würde. So verblöden wenigstens nicht alle Bundesbürger 🙂 … und wie ich finde, klingt der Report sehr gut recherchiert und zudem glaubwürdig.

    Schönen Abend noch, meine lieb(st)en 😉

  162. 17. Dezember 2009, 19:06 | #162

    Kopp-Verlag: die sind so seriös, dass sie der Impfgegnerin Jane Bürgermeister mit ihren Mikrochip-Verimpfungen eine Bühne geben. Da können alle möglichen Spinner ihre Ansichten verbreiten, Hauptsache die Bücher werden gekauft.

    Um die Frage einer vorläufigen Bilanz der angelaufenen Impfkampagnen in den Ländern USA, Schweden und Deutschland geht es gerade im Blog des Biologen Tobias Maier:

    Was ist gefährlicher? Die Schweinegrippe oder die Impfung dagegen?

    http://www.scienceblogs.de/

  163. 17. Dezember 2009, 20:26 | #163

    Den Kopp Verlag haben wir schon ausführlich gewürdigt:
    https://blog.psiram.com/in

  164. Saint Germain
    18. Dezember 2009, 08:17 | #164

    "Da können alle möglichen Spinner ihre Ansichten verbreiten, Hauptsache die Bücher werden gekauft."

    Da wundert es mich, dass sie euch noch nicht auf die Bühne gelassen haben. Vermutlich unterscheidet man zwischen kompetenten und sinnvollen, und inkompetenten und sinnlosen Spinnern? 😉

  165. Johannes9126
    18. Dezember 2009, 09:04 | #165

    @ S.G.

    "Da wundert es mich, dass sie euch noch nicht auf die Bühne gelassen haben. Vermutlich unterscheidet man zwischen kompetenten und sinnvollen, und inkompetenten und sinnlosen Spinnern? "

    Nein, das liegt einfach daran daß sich die Wahrheit bei solch abgedrehtem Klientel nicht so gut verkauft wie paranoide Arschgeburten.

  166. Conan
    7. Januar 2010, 17:35 | #166
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Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im ersten Kästchen

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