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Altes, vergessenes Wissen

Jeder Scharlatan, Quacksalber belabert seine Kundschaft immer irgendwann mit „altem Wissen“. Und dieses alte Wissen sei besonders wertvoll, wenn es auch noch vergessen war. Also altes, vergessenes Wissen. Abgesehen von dem kleinen Logikfehler, dass Wissen, das wirklich vergessen war, eben nicht mehr auftaucht, um dann als „vergessenes Wissen“ angepriesen zu werden – offenbar war es dann doch nicht vergessen – fragt man sich, was an altem Wissen denn so besonders sei.

Klar, es gibt altes Wissen, das sich durch die Jahrtausende problemlos gehalten hat. Z.B. wie man Feuer macht. Wir haben heute Feuerzeuge, die wir sogar meist geschenkt bekommen, Wundergeräte, für die unsere Vorfahren vermutlich Höhle und Keule aufgegeben hätten, um sowas zu haben. Trotzdem wissen wir noch, wie unsere Vorfahren Feuer gemacht haben. Altes Wissen, wichtiges Wissen, bewährtes Wissen. Kein Wunder, dass es bleibt. Selbst so Dinge wie Baseballschläger als Nachfahre der Keule.

Worauf hin man sich dann fragt, warum es Wissen gab, das in Vergessenheit geriet. Ganz einfach: Es war wohl nicht mehr wichtig. Oder, wenn es wichtig war, wurde es durch besseres Wissen abgelöst. So weiß z.B. heute ein Hufschmied nicht mehr, wie man einem Menschen mit einer Zange einen eitrigen Zahn zieht und ihn dabei so festhält, dass er nicht zicken kann, es sei denn, er ist zufällig Hobby-Medizinhistoriker.

Es ist schon verblüffend: Kein Mensch würde auf die Idee kommen, dem Flugzeug der Gebrüder Wright bessere Flugeigenschaften anzudichten, als einem modernen Motorsegler. Er ist halt eine Weiterentwicklung des Urmodells.


Wie jeder von sich selber weiß: Es gibt deutlich mehr beschissene Ideen als richtig gute. Hat man zu einem Problem keine wirkliche Lösung, verwendet man halt auch mal eine beschissene Idee, könnte ja trotzdem funktionieren – und bevor man gar nichts tut … So war hunderte von Jahren ein Einlauf und ein Aderlass Heilmittel für quasi alles, weil den Doctores schlicht nichts besseres eingefallen ist und man der Humoralpathologie anhing die, wie wir heute wissen, eher zu den nicht so tollen Ideen zählt.
Die lässt man dann aber fallen, sobald man was besseres hat. Meistens jedenfalls, wenn es um reale Probleme geht. Seltsame Ansichten, die schlicht falsch, aber für den Alltag weniger relevant sind, können sich über Jahrhunderte halten. So z.B. die Behauptung Aristoteles, die Frau hätte weniger Zähne als der Mann. Oder das Hirn sei lediglich eine Kühleinrichtung für den Körper, wobei man sich bei Anhängern des „uralten Wissen“ schon fragt, ob Aristoteles bei ihnen nicht doch recht gehabt hat.

Im Esoquackbereich scheint dieses bewährte Prinzip der besseren Idee, des aufbauenden Wissens aber auf den Kopf gestellt: Man gräbt beschissene Ideen wieder aus, um sie als besonders toll zu verkaufen. An dieser beschissenen Idee steht dann aber nicht mehr „Das ist eine beschissene Idee, bitte gleich wieder vergessen!“, sondern „Uraltes vergessenes Wissen, extrem kostbar!“ Diese Umetikettierung ist der eigentliche Job unserer geliebten Quacksalber. Hyänen als Hunde verkaufen, Schaukel- als Rennpferde, Pisse als Heiltrunk, magisch behandelte Raffinadezuckerkügelchen (Globuli) als Arznei.

KategorienAllgemein, Esoterik Tags:
  1. 18. Dezember 2009, 18:39 | #1

    Zum Thema Pisse als Heiltrunk habe ich einen Artikel verzapft. Wen es interessiert: http://weblog.hundeiker.de/

  2. 18. Dezember 2009, 18:52 | #2

    Du hast auch was zum Thema Einlauf verfasst:
    http://weblog.hundeiker.de/

    Ich brauch nur noch Deine Nummer …

  3. nihil jie
    18. Dezember 2009, 19:16 | #3

    "eine lüge wird nicht dadurch wahrer weil sie alt ist"… sage mal ein guter freund von mir als wir mal auf einer party in so eine diskusion geraten sind 😉

  4. nihil jie
    18. Dezember 2009, 19:35 | #4

    aber was ich ziemlich gut in der beziehung finde ist, dass sich einige mediziner zu den ureinwohnern aufgemacht haben um von ihnen etwas über ihre pflanzliche medizin zu lernen. natürlich werden die gewonnenen erkenntnisse nicht einfach 1:1 auf die medizin übertragen, aber die inhaltsstoffe sind oft sehr interessant und aufschlussreich. dieses wissen könnte man auch als ein "urwissen" bezeichnen. aber anscheinend sehr wertvolles wissen, welches sich bis heute gehalten hat. zumindest welches, dass für die ureinwohner unverzichtbar gewesen sein muss.
    es ist durchaus erstaunlich was deren "grüne apotheke" so zu bieten hat. genaue beobachtungen aus der natur, der pflanzlichen wie auch der tierischen, muss es zu grundlage gehabt haben. aber auch den mut dinge aus zu testen und dann sinnvoll zu bewerten oder aus zu werten. die gefundenen stoffe in den pflanzlichen mitteln entsprechen schon meist den erkrankungen die sich damit behandeln lassen.
    naja… heute kann man vieles synthetisieren und in reinform erhalten, aber die suche nach neuen inhaltsstoffen geht natürlich weiter und da hat die pflanzen und tier welt noch einiges im repertoire… für so manch einen pharmakologen eine wahre fundgrube 😉

    möchte mir jemand wiedersprechen ? *lach

  5. 18. Dezember 2009, 19:45 | #5

    @cohen: Bist Du verstopft? Das muß behandelt werden, sonst steigen die schlechten Säfte ins Hirn auf und Du wirst ganz esoterisch!

  6. Boris
    19. Dezember 2009, 08:28 | #6

    Vor allem auch die TCM-Abzocker brüsten sich mit altem "Wissen".

  7. Sebastian Salzgeber
    19. Dezember 2009, 14:06 | #7

    Aber kann "altes Wissen" nicht auch einfach verloren gegenagen sein weil es nicht weiter gegeben werden konnte? Wenn wir davon ausgehen, dass die Maya einige Entwicklungsstufen vor anderen Kulturen waren, ist dies ein Beispiel dafür wie ein Wissens-Stamm sich seltsamerweise eben nicht gehalten, sondern verloren ging und erst wiederentdeckt werden musste.

    Ich stimmte dem zu, dass es die Quacksalber gibt die persöhnlichen Provit aus umnebelungen machen indem Sie eine Szenario als altes Wissen feil bieten. Ich glaube allerdings nicht, dass Wissen wie evolution funktioniert und einzig und alleine ausstirbt weil es sich nicht durchsetzte. Wissen darum, wie die Pyramiden gebaut wurden, wurde wahrscheinlich nicht direkt durch verdrängt, dass es bessere Möglichkeiten gab, sondern dass es keine Übertragung gab. Diese Übertragungsdefizite sind aber (wiederholt gesagt) nicht zwangsläufig aus Inhaltlichen Gründen nicht überliefert sondern sicherlich auch in Fälen aus formellen Gründen. Das verdrängen von Wissen aufgrund von Religionen und das ausmerzen von Fertigkeiten aufgrund von Unterdrückung sind nur zwei mögliche Faktoren.

  8. 19. Dezember 2009, 14:26 | #8

    @Sebastian: Sicher, Kulturen, die Untergehen, nehmen auch Wissen mit, das danach nicht mehr vorhanden ist, ohne Frage. Im Eigentlichen geht es in dem Beitrag darum, diesen idiotischen Automatismus alt = gut etwas zu hinterfragen.

    Ansonsten beziehe ich mich auf Prof. Dr. Abdul Nachtigaller: "Wissen ist Nacht!" 🙂

  9. Sebastian Salzgeber
    19. Dezember 2009, 14:38 | #9

    Êinverstanden.

  10. 19. Dezember 2009, 22:39 | #10

    @Sebastian

    doch Wissen funktioniert in der Hinsicht genauso wie Evolution. Weil die tollsten Gene überhaupt können sich nicht durchsetzen, wenn kein Fortpflanzungspartner gefunden wird (analog zum Übertragungsdefizit) und auch Biologie geht zugrunde, wenn durch irgendetwas (etwa dauerhaft anderes Wetter) die Population (analog zu einer Kultur) zusammenbricht. Evolution ist eben nicht nur die besten Gene setzen sich durch, wem ein Stein auf den Kopf fällt der ist tot, egal wie gut seine Gene waren.

  11. Eugenia
    20. Dezember 2009, 00:21 | #11

    Selbstverständlich wurden in unserer Zeit viele Dinge weiterentwickelt, die uns das Leben erleichtern. Um allein zu dieser Erkenntnis zu kommen, braucht man aber keinen Blog zu eröffnen. Denn ansonsten lese ich hier immer nur blabla. Doch gut, dass Ihre billige Art und Weise, alternative Lebensweisen durchs Hintertürchen zu verteufeln, nur bei denen ankommt, die genauso dumpf daherdenken. Andere, die (zusätzlich auch) auf altes Wissen zurückgreifen, insbesondere aus den Bereichen der Naturheilkunde und der Lebensmittelkunde, werden sich von ihren dünnen Argumenten kaum beeindrucken lassen. Geben Sie sich keine Mühe, die Leute sind schon schlauer als Sie denken. Mit Ihren altmodischen Versuchen das sogenannte alte Wissen lächerlich zu machen, erreichen Sie in modernen Zeiten nichts mehr. Ansonsten vermisse ich hier noch Werbung für Coca Cola, Monsanto, IG Farben, Bayer und Gummikäse.
    Verzeihung aber das war meine Meinung und einen schönen Gruß an NetNewsGlobal

  12. Pianoman
    20. Dezember 2009, 00:42 | #12

    Hey Eugenia, wenn Sie nochmal erscheinen, wäre ich Ihnen doch dankbar, wenn Sie mir in Sachen "antike Lebensmittelkunde" ein wenig weiterhelfen würden.

    Als Auditor für Qualitätsmanagementsysteme (u.a. in der Ernährungswirtschaft), kenne ich mich nun ziemlich gut mit moderner Lebensmitteltechnologie aus, und sehe deren unbestreitbare Vorteile in Sachen Verbraucherschutz.

    Aber was die Stärken mittelalterlicher, antiker oder prähistorischer Lebensmittelkunde angeht, muss ich passen. Meinen Sie, darin läge noch unausgeschöpftes Potenzial für die Ernährung von 6 oder 7 Milliarden Menschen ?

  13. 20. Dezember 2009, 00:48 | #13

    "Andere", die auf altes, vergammeltes Wissen zurückgreifen und damit brave Bürger über den Tisch ziehen, sind der Grund für diesen Blog. Lebensmittelkunde und Naturheilkunde sind ohne überkommenes Hirngewimmsel deutlich bekömmlicher.

    Übrigens hat mein Rohmilchkäse Gene. Wenn man ihn in Pepsi-Cola legt, wird er braun. IG Farben gibt es nicht mehr. Bayer ist einer der Nachfolger. Hoechst ist jetzt bei Sanofi, zusammen mit Rhone-Poulenc, BASF gibts noch. Monsanto stellt nicht nur fiese Unkrautvernichtungsmittel her, sondern tut aus Versehen auch etwas für die Welternährung. Das ist natürlich perfide, da müsste man ja differenzieren. Gummikäse schmeckt nicht und ist das Opium des Volkes.
    So, das war jetzt mal ganz viel neues Wissen auf einmal. Hoffentlich habe ich altes-Wissen-Eugenia nicht damit überfordert.

  14. 20. Dezember 2009, 02:07 | #14

    Eugenia, ich teile Ihre Befürchtung, die moderne postmoderne Verblödung grassiert, und nur wenige haben noch Lust, schnöde Argumente überhaupt zu hören.
    Ich darf Sie auch noch darauf hinweisen, dass keinerlei Zwang besteht, hier zu lesen.

  15. MeisterStuhlgang
    20. Dezember 2009, 08:16 | #15

    @Eugenia
    Haben Sie in letzter Zeit verstärkt weiße SUVs in der Nähe Ihres Wohnortes oder Arbeitsplatzes wargenommen? Finden in diesem Umfeld vermehrt Flüge von schwarzen Hubschraubern statt? – Nein? Denn mittlerweile sind diese Fahrzeuge unsichtbar und die die Hubschrauber sind mit einer Tarnvorrichtung ausgestattet. Ihre Wohnung ist verwanzt und ihr soziales Umfeld ist durch Wiedergänger ausgetauscht worden.
    Denn Menschen, die wie Sie hinter die Dinge sehen, sind in Gefahr. Esowatch, NWO und AOK* beobachten Sie schon seit geraumer Zeit im Auftrag von Vita Cola, Böhringer Ingelheim und Nestlè. Sie glauben mir nicht?

    Das ist natürlich Unsinn. – Wirklich, ist es das?

    * Aldebaranisches Operativ Kommando

  16. Benedicta
    20. Dezember 2009, 15:28 | #16

    Klar kann Wissen "vergessen" werden. Vergessen ist es dann, wenn es nicht mehr aktiv in den Köpfen der Menschen vorhanden ist.
    Seit die Schrift erfunden wurde, gibt es aber etwas das sich "Aufzeichnungen" nennt – in der moderneren Variante "Lehrbücher".
    Und so kann es durchaus mal passieren, dass jemand etwas wieder entdeckt, das einige Jährchen in Bibliotheken im Dornröschenschlaf lag.
    Genau so einer Aktion verdanken wir heute die Werke von Johann Sebastian Bach. Die waren ungefähr ein Jahrhundert lang verschollen, niemand spielte sie. Mendelssohn hat sie wiederentdeckt – und ich kenne keinen einzige Musiker, der ernsthaft behaupten würde, Stücke wie das Weihnachtsoratorium, die Matthäuspassion und viele, viele Toccaten, Fugen, Choralvorspiele und Kantaten wären mal besser verschollen geblieben. (Gerade im Bereich der alten Musik dürfte noch so manches Schätzchen in irgendeiner obskuren Privatbibliothek vor sich hin träumen…)
    In meinem Fachgebiet – Informatik – gibt es auch vergessenes Wissen. Vieles, was z.B. im Bereich KI in den 60ern und 70ern geforscht wurde, wurde dann irgendwann als "so nicht machbar" zu den Akten gelegt. HEUTE gibt es dafür Anwendungsgebiete – die je nach Anwendungsgebiet zusätzliche Informationen bieten, die dann eine spezialisierte Form der alten Algorithmen durchaus brauchbar machen. Die Kombination aus "wieder entdecktem" und "neuem" führt hier zum Erfolg.
    Fortran (eine Programmiersprache) konnte schon mit Parallelität umgehen, als noch niemand brauchbare Parallelprozessoren bauen konnte. Heute hat man die Hardware – aber kaum jemand kann mehr Fortran…
    Das Wissen um den Compilerbau ist übrigens gerade im Verschwinden begriffen. Forschungsmäßig ist das Gebiet größtenteils ausgelutscht, also werden keine Lehrstühle mehr eingerichtet, bestehende werden mit neuer Ausrichtung wieder besetzt. Die Folge ist, dass dieses Wissen nicht mehr so präsent in der Lehre vertreten wird, was wiederum dazu führt, dass nur noch wenige Studenten wissen, dass es überhaupt entsprechende Fachbücher gibt. Bei meinen eigenen Studenten kann ich das jetzt schon beobachten. Und wenn dann erstmal der Java-Nachfolger kommt und die Spezialisierung im Automobilbereich so weitergeht wie bisher, dann wird es irgendwann auch wieder Spezial-Prozessoren geben, für die Cross-Compiler benötigt werden. Ob dann noch jemand weiß, wie man so was schreibt?

  17. 20. Dezember 2009, 16:57 | #17

    Stimmt genau, Benedicta. Aber nur Leute mit ausgeprägt irrationalen Neigungen kommen auf die Idee, dass vergessenes oder altes Wissen automatisch gut und wichtig sei.
    Natürlich hat Stradivari die berühmtesten Geigen gebaut, und sein spezielles Wissen ist vielleicht heute nicht vorhanden. Aber nur Esoteriker kommen auf die Idee, dass der Geigenbau seit damals keinen Fortschritt gemacht hat.
    Für vergammeltes Wissen schwärmen doch hauptsächlich diejenigen, die sich aus durchsichtigen Motiven dem neuen Wissen verweigern. Geigenbau ist halt schwierig!

  18. nihil jie
    20. Dezember 2009, 17:50 | #18

    das "alte wissen" ist an sich auch gar kein problem. das problem ist eher dass manche menschen dem "alten wissen" nicht selten unbeschreibbare gar magische eigenschaften andichten wollen.
    wahrscheinlich deswegen, weil es zum teil so lückenhaft ist und spekulationen und phantastereien weites feld bieten. es ist was anderes sich damit aus interesse zu beschäftigen und es so zu nehmen wie es bis heute überdauert hat. zb. welchen wert es damals hatte, was haben die mensche damals damit gemacht, in welcher zeit ist es entstanden usw… und es ist auch was anderes sich so ein "altes wissen" gerade deswegen aus zu suchen, weil es kaum jemand kennt, um damit dann haussieren zu gehen. dann den dingen gleich noch mal dinge zu zu schreiben die nicht im unfang der funktionen liegt die es damals erfüllte. für einen esoteriker reicht es einfach nicht, dass eine alte handbetribene waschmaschiene zum waschen bestimmt war. die schreiben dem ding gleich noch ein paar spirituelle eigenschaften zu…. so â la "beim drehen der korbel verfällt man in trance und man tauscht die energie mit dem universum" 🙂 so und so ähnlich sieht der weg der erkenntniss über "alte wissen" eines esoterikers. und das ist das was mich persönlich bei der geschichte um "altes wissen" so abnervt…

  19. nihil jie
    20. Dezember 2009, 17:59 | #19

    @Benedicta

    ich denke auch dich, als einen informatiker, würde es stören wenn nach 50 jahren jemand das wissen um den bau eines compilers und eines linkers wieder ausgräbt und dem ganzen einen esoterischen touch verpasst und es zur einer geheimlehre umfunktioniert… oder ?
    dann geräte baut in denen nur behauptungen nach ein compiler integriert ist der wundersame dinge vollbringt (zb. so was wie ein atox bio compiler *lach) dann es teuer an menschen verkauft die schwer erkrankt sind und sich verzweifelt an jedes strohalm klammern.

  20. Rheinlaender
    20. Dezember 2009, 20:19 | #20

    @Benedicta

    Nun, weder ist Fortran heute eine vergessene Sprache (sie hat im wissenschaftlichen Bereich noch immer ihren Platz), noch ist Compilerbau eine "vergessene" Kunst: Compilerbau wird nur von wenigen SW-Engineers betrieben, aber Compiler werden nach-wie-vor geschrieben und weiterentwickelt, so kommerziell (Forte von Sun, intel, g++ unter der GNU-Licence, etc.). Die Compiler werden staendig weiterentwickelt.

    Auch "sterben" Programmiersprachen nicht wirklich: Algol wird z.B. nicht mehr gelehrt, findet sich aber in aktuellen Sprachen wie Ada wieder.

    Wenn Wissen im IT-Bereich "verschwindet", dann deshalb weil es nicht mehr benoetigt wird. Keiner braucht heute mehr die Klempnereien zu kennen, um mit Quecksilber-Delay-Speicherelementen umzugehen oder mit um Windbeutel, Schneckengetrieben und aehnlichen Differenzielgleichung zu simulieren.

    Zu J.S. Bach:
    Bach war zu keinem Zeitpunkt "vergessen". Musiker wie Mozart oder Haydn waren sich der Arbeiten von Bach sehr wohl bewusst und kannten diese. Bach war nicht populaer (er galt zu schon seinen Lebenzeiten als hofnungslos "veraltet") und Mendelsohns Verdienst war es weniger Bach aus dem Vergessen zu reissen, als vielmehr ihn einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

  21. Rheinlaender
    20. Dezember 2009, 21:19 | #21

    Vielleicht etwas allgemeiner:

    Es gibt im Prozess des Wissens einen Bruch etwa um das Jahr 1600 zu legen ist mit der Endeckung der Wissenschaftlichen Methode – Sir Francis Bacon’s "Novum Organum" kann dort als Bruchlinie angeben werden, aber auch die Methodik von Galileo Galilei.

    Wissen, das seither aufgrund dieser Methode erworben wurde, unterliegt einer strikten staendigen Ueberpruefung durch die empirische Beobachtung und Befragung der Natur.

    Sog. "Altes Wissen" hat sich selber nie dieser Methode unterzogen und dort wo es dieser Methode unterzogen wurde, wurde es entweder bestaetigt und in den Wissensatz einbaut oder verworfen (das meiste dieses "Alten Wissens").

    Unser gesamtes Leben, unsere Zivilsation, ist der schlagende Beweis der unbedingten Richtigkeit dieser Methode. Die Anwendung dieser Methode bildet die Grundlage fuer die Explosion unser Produktivkraefte, die Dinge selbstverstaendlich acht, von denen jemand um 1600 nicht zu traeumen wage – und das mit staendig groesser werdender Geschwindigkeit.

  22. Rheinlaender
    20. Dezember 2009, 23:06 | #22

    @Eugenia

    Nehmen wir z.B. die Lebensmitteltechnologie, die bis zur Entwicklung der industriellen (oder halbindustriellen) Lebenmittelverarbeitung zum Antoniusfeuer fuehrte durch die Verseuchung des Brotes mit Mutterkorn. Als Heilmittel wurden Gebete an den Hl. Antonius verordnet, bzw. auch der Einsatz von Reliquien des H. Antonius, so zur Hand, war beliebt.

    Das "Alte Wissen" bezueglich Wasser war soweit, das man wusste, dass das Wasser krank macht. Wie man es sauber halten konnte wusste man nicht. Erst in 19. Jhrdt. wurde der Zusammenhang zwischen Cholera und Wasser nachgewiesen (google: "John Snow"). Bevor Kaffee und Tee ueblich (und bezahlbar) wurden tranken alle (vom Fuersten bis zum Bauern) Bier und Wein. Das mag zwar lustiger gewesen sein, aber ob eine Gesellschaft mit staendig leicht Angetrunkenen so erstrebenswert ist, mag ich bezweifeln.

    Das "Alte Wissen" wusste nicht, dass Hefe zum Biermachen benoetigt war. Man kannte nur die "wilde Gaerung", was dazu fuehrte, dass Bier jedes mal anders schmecke und man keine Kontrolle hatte, ob der Gaeransatz gelingt oder auch nicht.

    Ich wuesste wirklich nicht, welches "Altes Wissen" hier hilfreich sein koennte.

  23. Rheinlaender
    20. Dezember 2009, 23:19 | #23

    Weil wir gerade bei "Lebensmitteln" sind. Dieses "Alte Wissen" konnte nicht verhindern, dass es regelmaessig zu Hungerkatastrophen kam. So stieg der Getreidepreis um 1570 und nochmals um 1580 um das drei- und vierfache in Dtld., was zu erheblichen Hungersnoeten fuehrte.

    Dank des "Alten Wissens" gab es auch hier eine "Abhilfe", es setzte naemliche eine Hexenverfolgungswelle ein – und zwar nicht nur, von Seiten der Obrigkeit, sondern als als Forderung von Unterthanen. Gerade im Kurtrierischen und Kurkoelnschen Bereichen, wo regelrechte Petitionswellen eine Hexenverfolgung verlangten mit hunderten, wenn tausenden, von Opfern.

  24. Benedicta
    21. Dezember 2009, 13:33 | #24

    Ich sag ja gar nicht, dass "altes Wissen" automatisch gut ist. Ich sag nur, dass es nicht automatisch schlecht ist. Und ich habe, @Rheinländer, ja eben auch von der breiten Masse gesprochen. MEINE Studenten könnten keinen Compiler bauen (ich schon). Und auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass ich oder meine Studis je einen Compiler bauen müssen – das Fehlen des entsprechenden Wissens macht sich in der Programmierung bemerkbar, in der Art des Debuggings, darin wie Parser geschrieben werden (jeder muss irgendwann mal irgendwelche Eingabedaten parsen… was ich da schon an MURKS gesehen hab geht auf keine Kuhhaut). Das Wissen ist noch nicht weg, es ist aber weniger präsent – und das wirkt sich jetzt schon aus.
    Ein Bekannter berichtet ähnliche Tendenzen aus dem Kernenergie-Bereich… seit der Atomausstieg beschlossen wurde, wird da weniger geforscht und gelehrt, und schon jetzt schwindet das Wissen um die Wartung. (Besagter Bekannter lebt davon… er führt entsprechende Schulungen durch.)

    Ein weiteres Beispiel: Architektur.
    Betrachtet man römische Aquädukte und gotische Kathedralen, dann fragt man sich, wo das Wissen um diese Baukunst geblieben ist. Klar könnten wir heute auch sowas bauen – WIR haben aber Computer, jahrhundertelange Statik-Forschung, Kräne etc.pp. DAMALS gab es das alles noch nicht – und doch stehen diese Bauwerke. Damals konnte man das offenbar OHNE Computer… WIE?

  25. 21. Dezember 2009, 14:45 | #25

    Wenn ich sowas wissen will, gehe ich auf die Suche. Z.B. in solchen Büchern: http://www.amazon.de/Wie-fu… .
    Der Wissensverlust bzgl. Atomkrafttechnologie wird weithin beweint. Hier geht es aber wohl eher um das deutsche Wissen, nicht um das internationale Wissen.
    Und natürlich ist es ein Jammer, wenn man einfache Kniffe nicht kennt, denn das ist auch immer ein Einfallstor für Scharlatane. Wenn man nicht weiß, wie man ohne Feuerzeug Feuer machen kann, fällt leichter auf die Behauptung rein, das Feuerzeug sei von außerirdischen Mächten der Menschheit vermacht worden, und sein Hüter sei hic fuit.

  26. Rheinlaender
    21. Dezember 2009, 20:51 | #26

    @Benedicta

    Ich will nicht arogant erscheinen, aber Wissen ist in den wenigsten Faellen eine Sache der "breiten Masse". Das ist auch nicht weiter schlimm, solange man sich des Unwissens bewusst ist. Ich werde z.B. keine Ratschlaege fuer Krebsbehandlung verbreiten.

    Roemische Aquaedukte: Ich glaube wir brauchen nicht darueber zu reden, dass der Untergang des Roemischen Reiches ist groesste Zivilisationskatastrophe war, die Europa in bekannter Geschichte traf. Hier ging wirklich echtes Wissen verloren und es hat Europa mehr als 1000 Jahre gebraucht wieder da unzuknuepfen, wo Rom aufhoerte.

    Wenn im Esoterikbereich jedoch von "Alten Wissen" geredet wird, redet man ueber jene Systeme des Aberglaubens, die eben das Wissen der Antike ersetzte, vor dem ich persoenlich eine hohe Hochachtung habe.

    Eine Randbemerkung zu Gotischen Kathedralen: Die heute noch stehen, sind jene, die nicht bald nach ihrem Bau zusammengebrochen sind. Diese Kathedralen wurden nach dem Muster Trail-and-Error gebaut.

  27. Rheinlaender
    21. Dezember 2009, 21:11 | #27

    @Benedicta

    Doch noch eine Bemerkung: Was unsere Zivilisation auch auszeichnet ist, dass Wissen nicht verloren gehen kann. Selbst der Totalverlust einer oder mehrer der grossen Bibiotheken der Welt waere keine _wirkliche_ Katastrophe fuer unsere Zivilisation als ganzes, die ihre Wissensgrundlage gefaehrden wuerde.

    Wenn Teilwissen, bleiben wir beim Beispiel Compiler-Bau, nicht an Unis gelehrt wird, so verlange ich doch, dass ein Informatiker, konfrontiert mit diesem Problem, in der Lage ist sich anhand der bestehenden Literatur (im weitesten Sinne) und aufgrund seiner Ausbildung in diesen Bereich einzuarbeiten.

  28. The_Vanguard
    22. Dezember 2009, 14:34 | #28

    Natürlich gibt es aber auch immer den Sonderfall, dass Wissen aus ideologischen Gründen unterdrückt werden kann. Immerhin könnte ja Gott sauer werden, wenn man mit seinen Bauklötzchen spielt, und je härter das Volk auf dem Feld schuften muss, desto weniger Zeit hat es einen Umsturz zu planen. Und das Internet verbreitet ja eh nur ausländische Propaganda.

    Wissen selbst kennt aber kein Alter, sondern nur Aktualität. Solange man seine Relevanz durch empirische Untersuchung bestimmt ist es völlig hinfällig, ob es sch jetzt um eine neue oder eine alte Information handelt.

  29. Saint Germain
    22. Dezember 2009, 19:29 | #29

    Ich habe selten so einen Nonsense-Artikel gelesen, dessen Gehalt nicht höher ist, als ein Korn Salz in der Suppe. Was juckt es die Eiche wenn sich das Borstenvieh ‚dran reibt?

    Vor tausenden von Jahren wusste man bereits um unser Sonnensystem und der "kugelförmigen" Planeten. Komischerweise wurde vor ein paar hundert Jahren noch indoktriniert, die Erde sei eine Scheibe und man "entdeckte" unser Sonnensystem in der "Neuzeit" erst seit der Erfindung der Teleskope.

    Zudem wurde vor ca. 100 Jahren der Krampf der Impfung erfunden (wer sich einmal damit beschäftigt, wie die Impfungen entstanden sind, wird mir beipflichten), was dem damaligen Aderlass sehr gleich kommt. Allerdings brauchen wir bei unserem kapitalistischen Regime noch ein wenig, bis es letztendlich bei jedem Bürger ankommt. Impfungen bringen NACHWEISLICH NICHTS! Null, gar nichts außer Beschwerden und Krankheiten. Es wurde bis heute NICHT nachgewiesen, dass eine Impfung etwas bringt. Von keinem!

    Nur mal als kleine Bsp’s.

    Ihr lieben esowatschler (watschel, watschel..) wisst im Grunde gar nichts (zumindest tut Ihr augenscheinlich so [welche Interessen wirklich dahinter stecken, ist mir lax]). Und davon eine ganze Menge.

    Wenn Ihr schon Menschen "aufklären" wollt, dann informiert euch erst einmal vorab und verbreitet bitte nicht so einen haltlosen Mist auf euren Seiten.

    Frohe Weihnachten!

  30. 22. Dezember 2009, 20:06 | #30

    Zitat: "Vor tausenden von Jahren wusste man bereits um unser Sonnensystem und der "kugelförmigen" Planeten."

    Und die Babylonier kannten schon Schwarze Löcher …..

    Zitat: "Zudem wurde vor ca. 100 Jahren der Krampf der Impfung erfunden"

    Ja. Aber impft man heutzutage immer noch wie damals?

  31. 22. Dezember 2009, 20:15 | #31

    Ohgott, schon wieder Impfgegnergelalle und Verschwörungstheorien.
    Es geht gegen Weihnachten.

  32. Rheinlaender
    22. Dezember 2009, 22:15 | #32

    @The_Vanguard

    Sicher hat Wissen kein Verfallsdatum, sondern unterliegt der empirischen Falizifikation, die aber, nach David Hume, ausserhalb der Mathematik, nie absolutes Wissen erzeugt, sondern nur Modelle mit immer hoeherer Wahrscheinlichkeit und Genauigkeit der konkretten Beschreibung der Realitaet, die wiederum der staendigen empirischen Ueberpruefung unterliegen.

    Eine Abteilung "Letzte Wahrheiten" gibt es in der Wissenschaft nicht, sie waere das Ende jeder Wissenschaft.

    Nur: Das sog. "Alte Wissen" wurde nach der Entdeckung der Wissenschaftlichen Methode genau dieser Ueberpruefung unterzogen und fiel zum allergroessten Teil durch das Sieb dieser Wissenschaftlichen Methode, bzw. wurde durch bessere Modelle ersetzt (wie die Entdeckung der Hefegaerung bei der Lebensmittelherstellung).

  33. Oma Wetterwachs
    22. Dezember 2009, 22:41 | #33

    A propos Hefegärung: Ich mache gerade einen Selbstversuch, in dem es um den Einfluß eines nach altehrwürdigem Rezept hergestellten Hopfentrunks (übrigens für weniger als 1 Euro pro Liter im Fachhandel erhältlich) auf das Allgemeinbefinden bei Erkältung geht.
    Nach einigen kräftigen Schlucken durfte ich feststellen: Siehe, ich fühle mich schon viel besser! Ein Wunder!

  34. 23. Dezember 2009, 00:19 | #34

    Bei all der z.T. schönen Diskussion hier, möchte ich noch mal daran erinnern, worum es in dem Ursprungsbeitrag ging – altes Wissen unreflektiert mit alt = besser gleichzusetzen, und die Verblödungsstrategie dahinter aufzuzeigen.
    Bei Scharlatans ist nämlich mit der Aussage, das wäre altes (vergessenes) Wissen Schicht im Schacht; weiter zu hinterfragen ein Sakrileg. Das würde ja zurecht diese auf den Kopf gestelle Analogie sofort der Lächerlichkeit preisgeben.
    Nichts anderes wollte der Beitrag sagen.
    Dass man das Thema außerhalb des Quacksalbertums deutlich differenzierter betrachten kann, steht außer Frage.

  35. The_Vanguard
    23. Dezember 2009, 09:40 | #35

    @ Rheinlaender,

    Ja, genau das wollte ich damit sagen. Ich wollte nur nochmal explizit herausstreichen, dass das Alter einer Information für die Relevanzüberprüfung nicht von Belang ist, ergo am besten gleich ausgeklammert wird. Ansonsten besteht die Gefahr unnötig Verwirrung zu verursachen.

    Der verehrte Comte hier z.B. macht ja sehr schön vor, wie man mal eben locker aus dem Handgelenk geschüttelt mit zweierlei Maß messen kann. Da hat sich eben herausgestellt, dass eine von unzählig vielen alten Theorien über die Planeten zufällig richtig war, also hätte man natürlich gleich an sie glauben sollen ohne das empirisch zu überprüfen. Diese Leute wussten eben wovon sie reden, und wer das nicht glaubt, ist doof.
    Andererseits lässt sich empirisch nachweisen, dass die Impfung nicht perfekt vom Himmel gefallen ist. Dieses Wissen hat also keinen Platz im tradierten Kanon, ganz egal welche Entwicklungen danach kamen.

  36. Rheinlaender
    23. Dezember 2009, 16:38 | #36

    @The_Vanguard

    Bleiben wir ruhig mal bei den Theorien ueber die Planeten. Es war nicht so, dass die Kirche zu Zeiten Galileos behauptete, dass die Erde flach sei, sondern sie folgte dem Model des Ptolemaeus, das, wenn auch mit erheblicher Klempnerei, alle mit dem blossen Auge sichtbaren Planetenbewegungen beschrieb und noch erklaerte warum die Fixsterne fuer das Auge stillstehen.

    Es war erst die Entdeckung der Monde des Jupiters durch Galileo, die das Model des Kopernikus als richtungsweisend bestaetigten und die Spheren des Ptolemaeus wiederlegten. Das war aber erst mit dem Fernrohr moeglich.

    Das wirkliche Verdienst Galileos war es, mit dieser empirischen Erkenntnis das "alte Wissen" seiner Zeit mutig und in der Oeffentlichkeit vom Tisch zu wischen (nicht nur im Bereich der Astronomie, sondern auch der Physik).

  37. The_Vanguard
    23. Dezember 2009, 20:00 | #37

    @ Rheinlaender,

    Ok, und was möchtest du mir damit jetzt sagen? Ich verstehe leider den Zusammenhang mit meinem Post nicht.

  38. Rheinlaender
    24. Dezember 2009, 19:35 | #38

    @The_Vanguard

    Es war als Unterstuetzung Deiner These gedacht. Zumal gerade beim Fall Galileo sehr viel Dumm- und Unsinn in der populaeren Diskussion herum verzaehlt wird.

  39. The_Vanguard
    27. Dezember 2009, 15:28 | #39

    Ach so, entschuldigung. Da stand ich wohl gerade auf dem Schlauch.

  40. agnostik
    30. Dezember 2009, 15:51 | #40

    das problem ist nicht nur "altes" wissen, sondern auch (und vor allem) "alte" worte. wieviele menschen glauben etwas wie "seele"? will das gar nicht weiter ausführen… jedenfalls will mir kein geeignetes mittel einfallen – und "neusprech" ist wohl vorbelastet 🙂

    was ich zu sagen versuche: zum ausmisten von "altem wissen" würde ich mir dringend auch ein ausmisten unseres wortschatzes wünschen – auf dass inhaltsleere hüllen mit inhalt befüllt werden – oder vergessen…

  41. Theodolf
    19. Oktober 2014, 11:40 | #41

    So ein bloeder Artikel. Es gibt vieles Schwachsinniges das als ‚Alt‘ betitelt werden kann, das zaehlt aber auch fuer neue Sachen.
    Desweiteren, gibt es viel altes Wissen das heutzutage durch Schwachsinn ersetzt wurde.
    Nehmen wir mal Wasserstoffperoxyd als Beispiel. Ein ‚Allrounder‘ wenn es um Allgemeinmedizin geht, allerdings ist der heutige Glaube das vieles durch verschiedene Antibiotikums geloest werden kann.

    Wie gesagt dieser Artikel wirft das Licht nur auf eine Seite. Vielleicht koennen Sie ja einen 2. Artikel schreibe in dem sie die ‚Vorteile‘ von altem Wissen beschreiben.

  42. Maxi
    19. Oktober 2014, 11:49 | #42

    Grammatik und Rechtschreibung gehören für dich nicht zu altem Wissen?

  43. Groucho
    19. Oktober 2014, 14:45 | #43

    Huch, wusste gar nicht, dass noch so alte Artikel im Blog sind. Schön, dass sie noch gelesen werden und inhaltsoriginelle Kommentare provozieren!

    Nehmen wir mal Wasserstoffperoxyd als Beispiel. Ein ‘Allrounder’ wenn es um Allgemeinmedizin geht, allerdings ist der heutige Glaube das vieles durch verschiedene Antibiotikums geloest werden kann.

    Heißt das nicht Chewinggums?

  44. 24. Oktober 2014, 20:03 | #44

    Wasserstoffperoxidlösung 3% dürfte in fast jeder deutschen Apotheke vorrätig sein und ist mitnichten vergessen worden.

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