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Energetischer Klanglack, Bildschirmreinigung und Biologisch Positives.

Der Tag ist gerettet. Wir brauchen keine teuren Putztücher mehr für unseren Monitor. Das alles geht auch prima über das Internet. Natürlich durchgeistigt feinstofflich, ohne daß mehr passiert als ein Javascript-Countdown.

ACHTUNG an alle Quellcodegucker:

Ja, hier findet Ihr nur einen Timer.

Die Reinigerfunktion ist energetisch, also diese besteht im immateriellen Bereich.
Für alle „Kopf-Menschen“ sicherlich schwer begreifbar.

Wenigstens muss man dafür nichts bezahlen. Die löbliche Ausnahme auf dem Eso-Markt, dass man für Blödsinn mal nicht blechen muss.Auch nicht unglaublich teuer („Unkostenbeitrag“ zehn Euro) ist ein Satz „Heilkristallkarten„:

Heilkristallkarten sind die numerologische Umsetzung von Begriffen, Namen oder Sätzen in ein Farbmuster. Dieses wirkt ganzheitlich und ordnend auf den Anwender.

Grundsätzlich sind alle Worte in Farbschwingungen übertragbar. Durch die richtige Auswahl und Anordnung der Worte ist die Wirkung optimierbar. Dies haben wir bei den von uns angebotenen Karten bereits getan.

Die hieraus entstehenden Mandalas erreichen durch ihre klaren Strukturen und Farbkombinationen unsere Seele, Herz und Bewusstsein.

Und:

Achtung:

Diese Karten sind hochwirksam und kein Spielzeug. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für einen falschen und unachtsamen Gebrauch.

Das klingt aber gefährlich. Da sehen wir schon die Schlagzeile: „Esoterikerin durch unsachgemäßen Gebrauch von Heilkristallkarten ums Leben gekommen!“

Was aber richtig teuer ist, ist der „Boxen-Energietransformer„- schlappe 2100 Tacken für einen Untersetzer, um „den materiellen Anteil der HiFi-Komponente (der Box) und die so dringend benötigte Verbindung zum Feinstofflichen“ zu optimieren. Auch Zeug zu „Wasserreinigung“ und ähnlichem gibt es für teures Geld- doch ohne jede Erklärung, wie dieser Kokelores angeblich funktionieren soll.

Ist das nun Betrug?

Niemand ist gezwungen, Krempel ohne „technische“ Erklärung zu erwerben. Die seltsamen Angaben der Frau Hoffmann sollten eigentlich als blödsinnig zu erkennen  sein.

Eigentlich.

Und die Erklärung

„Alle auf unserer Homepage aufgeführten Energieprodukte und deren Wirkung ist durch keine wissenschaftliche Aussage begründet.
Darüber hinaus gibt es auch keine schulmedizinisch-wissenschaftliche Begründung für die in den Texten aufgeführten Wirkungen oder Behauptungen.“

hat bisher noch niemanden abgeschreckt. Zumal sie relativiert wird. Kostenlos ist nur der Bildschirmreiniger. Umsonst ist alles.

  1. Skepsis
    7. April 2010, 09:33 | #1

    Für HiFi-Aficionados: Da war letztens ein netter Artikel auf den Scienceblogs dazu: http://www.scienceblogs.de/weitergen/2010/03/staunen-im-hifi-voodoo-land.php

    Gruß

  2. 7. April 2010, 09:43 | #2

    Ich dachte zuerst das sei Satire, aber, dümmer geht anscheinend immer! Bittere Realität!

  3. Skepsis
    7. April 2010, 10:04 | #3

    Ach ja: Warum gibt es euch überhaupt noch? Warum ist eure Page und das Blog noch online? Ihr wollt mir doch nicht etwa erzählen, dass eine so vertrauenswürdige Person wie Hare Krishna ihr Wort nicht hält?

    Gruß

  4. 7. April 2010, 10:22 | #4

    @Skepsis: Ich bin schon tot.

  5. 7. April 2010, 12:29 | #5

    Hinweis

    Parallel zum Blogthema ist im Wiki von Esowatch ein Artikel im Entstehen, der aber noch im Embryonalstadium zu sein scheint:

    https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hifi_Voodoo

  6. AlteWeser
    7. April 2010, 12:41 | #6

    Verdammt noch mal, das kann doch niemand ernsthaft glauben……

    http://www.bpes.de/de/phasenmessgeraet.html

    Zitat Anfang:
    Wir haben schon seit vielen Jahren einen energetischen Netzfilter am Haus-Hauptanschluss und durch diverse Versuche mit HiFi-Anlagen und Elektrogeräten herausgefunden, dass es sehr wichtig ist, wie herum man den Stecker des Netzkabels in die Steckdose steckt. Es hat sich herausgestellt, das es am besten ist, wenn beim Einstecken des Steckers die Phasenleitung der Steckdose mit der Phasenleitung des Geräts übereinstimmt.
    …..
    Im Allgemeinen haben wir bemerkt, dass alle phasenrichtig eingesteckten Geräte besser funktionieren, optisch ansprechender aussehen, die Gehäusefarben teilweise intensiver werden, Weiß weißer wird und sogar Schwarz wieder einen stärkeren Glanz bekommt. Im Umfeld der Geräte ist festzustellen, dass sich eine unwahrscheinliche Ruhe ausbreitet, die vorher so einfach nicht da gewesen ist.
    Zitat Ende

  7. AlteWeser
    7. April 2010, 12:46 | #7

    Nee, je länger ich das lese, umso mehr glaube ich, es ist Satire.

    Energieklanglack für Fahrzeuge, Auspuff lackieren, bringt besseren Motorlauf… das kann nicht ernst gemeint sein.

  8. 7. April 2010, 12:54 | #8

    „Nee, je länger ich das lese, umso mehr glaube ich, es ist Satire.“

    dito.

  9. 7. April 2010, 12:55 | #9

    Ne, ging mir ganz genauso AlteWeser! Ich dachte auch, das kann nur Satire sein, aber wenn Du mal bei Denic schaust wem die HP gehört, und den Namen googelst wirst Du sehen die Dame meint das TOTERNST!

  10. Bad Robot
    7. April 2010, 14:21 | #10

    Ich stelle mir gerade vor, wie der Vertreiber dieses Schrotts sich vor Lachen fast einnäßt, wenn er aus einer Ikea Kaffepresse für 5 € durch aufkleben eines Schildchens einen Weinernergetisierer für vielleicht 259 € macht.

    Wenn das doch Satire sein sollte: Ich könnte es nicht besser machen

  11. Skepsis
    7. April 2010, 14:29 | #11

    @Headbanger
    Na, da bin ich ja beruhigt :D.

    Gruß

  12. nihil jie
    7. April 2010, 15:02 | #12

    ich kann auch so ein schwachsinn programmieren… es ist klein, vermehrt sich, hängelt sich vom rechner zur rechner und macht mist *tztz

  13. nihil jie
    7. April 2010, 15:03 | #13

    und da zu noch gratis 😉

  14. herzlich
    7. April 2010, 15:40 | #14

    @AlteWeser
    Du „Alte Weser“ hast schon sehr viel Erfahrung in deinem Leben gesammelt. die von dir genannten Methoden habe ich auch schon angewendet. Durch einen glücklichen Zufall, oder war es der Engel Metatron, ist ja auch egal, bin ich draufgekommen, wenn ich die Geräte Phasenverkehrt anstecke, sind sie nicht so schön das hast auch du herausgefunden, doch es ist noch viel mehr dahinter: Bei Phasenverkehrtem betreiben von Elektrogeräten fliesst der Strom in das Netz zurück. Das lässt sich sogar mit Hilfe des matatronischen Phasenausgleichgerätes nachweisen. Der Hinweis, dass das natürlich keine bekannte wissenschaftlich anerkannte Messmethode ist, ist ja klar! Doch wer dran glaubt kann das nur bestätigen!

  15. str
    7. April 2010, 18:38 | #15

    Ich verstehe die Aufregung nicht, wir haben doch im Internet schon seit mehr als einem Jahrzehnt einen allseits bewährten Bildschirmreiniger: http://a7.video.blip.tv/1120002255701/Drakaal-screencleanerswf201.swf

  16. Hlodyn
    7. April 2010, 22:27 | #16

    Hey den kannt ich noch gar nicht str. Echt niedlich!
    Zu dem ganzen Esoschrott der da vertickt wird: Das traurige ist ja, dass die Verkäufer den Scheiss auch noch glauben den die da erzählen! Also die meisten zumindest…

  17. Rheinlaender
    8. April 2010, 08:35 | #17

    Axel aus Berlin :
    Hinweis
    Parallel zum Blogthema ist im Wiki von Esowatch ein Artikel im Entstehen, der aber noch im Embryonalstadium zu sein scheint:
    https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hifi_Voodoo

    Das eigentlich interessante dabei ist, dass die Mathematik hinter der Audio-CD vergessen wird. Bei dieser werden mit einer Frequenz von ca. f_s = 40 kHz das Tonsignal in 16-Bit verschluesselt. Die Folge ist, dass Frequenzen jenseits der 1/2 f_s (also irgentwas um die 20 kHz) wegfallen _muessen_. Wenn man dazu noch nimmt, dass 16-Bit max. 65’536 Stufungen ermoeglicht, ist das Signal am Ausgang des D/A-Wandlers notwendigerweise etwas anders als das Orginalsignal, wie in einem Konzertsaal oder einer perfekten Schallplatte (wer das im Detail nachlesen will, google mal nach: CD, sampling, fourier).

    Ich habe diesen Unterschied nie hoeren und bezweifele stark, dass dies Leute wirklich koennen – und selbst: Fuer diesen Unterschied waere mir mein Geld zu schade.

  18. Rheinlaender
    8. April 2010, 08:39 | #18

    Nachtrag: Das das „Bestreichen“ einer CD irgentetwas an der „Qualitaet“ der digitalen Daten aendern wuerde ist natuerlich groesbster Unsinn – schliesslich kann ich auch einen Lore-Roman solange mit etwas bestreichen, wie ich will, ohne dass er sich nun ein Werk Goethes verwandelt.

    Die Buchstaben, aka das digitale Signal, bleibt davon unberueht.

  19. 8. April 2010, 10:56 | #19

    Rheinlaender :
    Nachtrag: Das das “Bestreichen” einer CD irgentetwas an der “Qualitaet” der digitalen Daten aendern wuerde ist natuerlich groesbster Unsinn –
    Die Buchstaben, aka das digitale Signal, bleibt davon unberueht.

    Dann streich mal Honig darauf.

  20. Rheinlaender
    8. April 2010, 11:06 | #20

    Headbanger :

    Rheinlaender :
    Nachtrag: Das das “Bestreichen” einer CD irgentetwas an der “Qualitaet” der digitalen Daten aendern wuerde ist natuerlich groesbster Unsinn –
    Die Buchstaben, aka das digitale Signal, bleibt davon unberueht.

    Dann streich mal Honig darauf.

    Das aendert die Moeglichkeit die Daten von der CD zu lesen, genauso wie eine zerkrazte CD Probleme machen kann. Das ist aber ein rein mechanisches Problem, dass durch Wiederherstellen einer glatten Oberflaeche geloest werden kann.

    Solange die digitale Information, in der Form von 0-1-Signalen, gelesen werden kann, kann keine Massnahme die „Qualitaet“ dieser Information verbessern.

  21. Rheinlaender
    8. April 2010, 11:09 | #21

    Nachtrag: Ich beziehe mich auf Dummsinn wie diesen:

    http://www.audiophil-online.de/energiewirbel/highendnovum-ot.html

  22. Hangi23
    8. April 2010, 13:04 | #22

    Mal ein Vergleich, ein Château Mouton-Rothschild schmeckt aus einem Ikea-Wasserglas bestimmt nicht so gut wie aus einem entsprechendem Bordeaux-Glas (obwohl das Gleiche drin ist). Wer so viel Zaster hat um sich eine High-End-Anlage zu kaufen (2 bis 3-stelliger T€-Bereich), der kann seine CD’s doch mit dem Gabrielchip verzieren, vielleicht ist das dann sowas wie moderne Kunst, die ist auch nicht meßbar, kostet aber ganz schön viel. Schlimm wird es erst, wenn öffentliche Einrichtungen auf den Blödsinn reinfallen, dann zahlen nämlich alle.

  23. Herr Bach
    8. April 2010, 14:01 | #23

    Für die esowatch Autoren habe ich einen sehr guten Tipp in Bezug auf die Fortschreibung des neuen Artikels zum Hifi-Voodoo.

    Die Seiten von David Messinger (betreibt seit 40 Jahren ein Hifi-Geschäft in Österreich) sind eine fundierte Quelle und bieten jede Menge untermauerte Fakten gegen den Hifi-Voodoo:

    http://www.hifiaktiv.at/startseite/startseite.htm
    (unter der Rubrik „Diverses“)

    Insbesonders die Sachthemen:

    HI-FI TIPPS Ohne Voodoo, ohne Esoterik und das Meiste davon ist kostenlos
    http://www.hifiaktiv.at/diverses/hifi_tipps.htm

    REALISTISCHE BETRACHTUNGEN Worüber bewusst nie gesprochen wird
    http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistische_betrachtungen.htm

    DIE SCHONUNGSLOSE WAHRHEIT HiFi-Märchen näher betrachtet
    http://www.hifiaktiv.at/diverses/die%20schonungslose%20wahrheit.htm

    PHYSIK UND ELEKTRONIK Die Basis der Hi-Fi Technik
    http://www.hifiaktiv.at/diverses/physik+elektronik.htm

    haben sich um wissenschaftliche Aufklärung verdient gemacht und dienen mir im Bekanntenkreis seit Jahren als argumentative Hilfe.

    Mit besten Grüßen

  24. AlteWeser
    8. April 2010, 14:05 | #24

    Hangi23 :
    …… Schlimm wird es erst, wenn öffentliche Einrichtungen auf den Blödsinn reinfallen, dann zahlen nämlich alle.

    Das akzeptieren solchen Unsinns führt meiner Ansicht aber auch dorthin. Siehe Homöpathie, viele Wissen nicht, worum es sich handelt, halten es aber inzwischen für Medizin, die Krankenkassen bezahlen es zum Teil. Und daher halte ich es für sinnvoll, diesem Unsinn von Anfang an zu begegnen und dagegen zu argumentieren.

  25. 8. April 2010, 18:25 | #25

    Danke Herr Bach.

    Die Seite ist wirklich klasse und auch schon im Wiki verlinkt:
    https://www.psiram.com/de/index.php?title=Hifi_Voodoo

  26. Sarah-Li
    8. April 2010, 22:30 | #26

    „Schlimm wird es erst, wenn öffentliche Einrichtungen auf den Blödsinn reinfallen, dann zahlen nämlich alle.“

    Ich finds allein schon zwei Fälle (so die Berichte denn echt sind) auf deren Seite schlimm – eine Frau schreibt, sie esse nur noch zu Hause gern, da sie die Lebensmittel dort auf ihren Energetisierer legen könne.
    Ein anderer gibt an, dank eines Produktes der Vertreiber 24h ohne nennenswerte Pause durchgefahren zu sein. Das ist in meinen Augen wieder bestätigend dafür, dass solche Esoterikartikel nicht unter „what’s the harm“ fallen, sondern definitiv Nachteile haben, also auch so schon „schlimm genug“ sind. :/

  27. PG
    9. April 2010, 12:55 | #27

    @Rheinlaender

    … oder einer perfekten Schallplatte …

    Wie perfekt muss die Materialbeschaffenheit (Körnung usw.) denn sein, damit aus der Platte deutlich mehr als aus einer CD herausgeholt werden kann?

    Eine LP: 12″ durchmesser (30,48cm), 33.3 umdrehungen / minute. Die maximale Lauflänge einer Umdrehung (ganz außen) sind damit 30,48*Pi ~ 95,8cm, die 1/33.3 minuten = 1.8sekunden aufnimmt.
    Eine Sekunde nimmt also maximal 53.2 cm der Rille in Anspruch. Um der Qualität einer CD zu entsprechen (22kHz), muss das Material im Idealfall (ganz außen) eine Genauigkeit von 0.024mm (532mm / 22050) darstellen können.

    Im späteren Verlauf der Schallplatte, bei 6cm Radius (12*Pi cm Umfang -> 20,94cm pro Sekunde) ist für ein 22kHz-Signal eine Genauigkeit des Materials von 0.008mm notwendig.

    Zum Vergleich:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Langspielplatte.jpg&filetimestamp=20091122213146

  28. Rheinlaender
    9. April 2010, 13:12 | #28

    Om späteren Verlauf der Schallplatte, bei 6cm Radius (12*Pi cm Umfang -> 20,94cm pro Sekunde) ist für ein 22kHz-Signal eine Genauigkeit des Materials von 0.008mm notwendig.

    Naja – das sind immerhin 8000 nm. Da kann man mit heutiger Technik schon viel mit machen.

    Nur (und laeufst Du bei mir ein offenes Scheuentor ein): Zu welchen Aufwandt, wie soll man das ablesen und sauber halten?

  1. 7. April 2010, 09:07 | #1

Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im ersten, zweiten und vierten Kästchen

Spam protection: Check the first, second and forth box



      

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