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Schöner Leben mit Homöopathie, oder auch kürzer

Das steht heute auf der Webseite der Süddeutschen:

Globuli statt Cortison

Frau mit schwerer Leberkrankheit verklagt Arzt nach homöopathischer Behandlung

Eine Münchner Lehrerin leidet an einer sehr seltenen Krankheit: Das eigene Immunsystem greift die Leberzellen an, wodurch es zu Hepatitis und einer Leberzirrhose kommt. Ohne richtige Behandlung endet diese Autoimmunkrankheit meist tödlich. Doch der schulmedizinischen Therapie stand die Frau – gelinde gesagt – skeptisch gegenüber und ließ sich homöopathisch behandeln. Weil inzwischen aber fraglich ist, wie lange sie ohne eine Spenderleber weiterleben kann, hat sie ihren Arzt auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt.

Hier gehts zum Artikel

Nebenbei auch wieder mal ein gutes Beispiel, wie „kostengünstig“ Homöopathie sein kann, vermutlich braucht sie jetzt eine Spenderleber oder stirbt. Wobei letzteres natürlich die Rentenkassen entlastet …

  1. Skepsis
    28. Juli 2010, 11:39 | #1

    Ah ja. Passenderweise Lehrerin. Es tut mir Leid, aber hier muss ich mal Vorurteilen Vorschub leisten: Ich kenne keinen Berufsstand mit einem so hohen Anteil an kritikresistenten und esoanfälligen Leuten wie Lehrer. Wie wird sie so schön im Artikel zitiert:

    ‚Hätte er mir nachdrücklich gesagt, dass ich dringend in ein Krankenhaus gehen oder mit Cortison behandelt werden müsste, hätte ich mich danach gerichtet‘

    Was ist denn nachdrücklich? Reicht da ein ‚Sie haben keinen Furz quer stecken sondern sind wirklich krank. Da kann ich mit Zuckerkügelchen nicht helfen, es sei denn, sie wollen sie für ihren Kaffee. Hier müssen wir mit echter Medizin ran.‘? Oder heißt ’nachdrücklich‘, dass der Arzt mit Selbstmord droht, wenn sie seinem Therapievorschlag nicht folgt?

    Warum gehe ich überhaupt zu einem Fachmann, wenn ich seinen Rat nur annehme, wenn der ’nachdrücklich‘ kommt? Gerade von einem Fachmann erwarte ich doch, dass er sachlich bleibt.

    Passend zu dem ganzen ein schönes Video über die Notwendigkeit wissenschaftlicher Bildung, das auf dem Scienceblog verlinkt ist: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/07/gegen-den-wissenschaftlichen-analphabetismus.php

    Gruß

  2. BSR
    28. Juli 2010, 11:41 | #2

    …. vermutlich braucht sie jetzt eine Spenderleber oder stirbt. Wobei letzteres natürlich die Rentenkassen entlastet …..
    nüchtern betrachtet kann man dies natürlich so stehen lassen, menschlich gesehen – ohne kommentar, auch esowatscher sollten feinfühliger sein – das dient der sachlichkeit sicher mehr.
    mir stellt sich aber mehr die frage nach der verantwortlichkeit eines arztes zum wohle des menschen zu handeln – ein arzt der mit seinem fachwissen überhaupt homöopathie anbietet ist schon jenseits von gut und böse ……. . warum hat er die frau nicht über den UNSINN der homöopathie aufgeklärt und in ihr ein überdenken ihres homöopathischen „weltbildes“ angeregt. schon aus dieser sichtweise trägt der arzt eine mitverantwortung und sollte entsprechend zur verantwortung gezogen werden.
    bildlicher vergleich: wie würde wohl ein gericht urteilen wenn ein tüv-sachverständiger gravierende fahrwerksveränderungen an einem fahrzeug eines kunden nicht nur zulässt, sondern diese auch noch selber durchführt – auch auf drängen des kunden. er würde sicher mitverurteilt werden. in der gesundheit scheint man da nachlässiger zu sein.

  3. BSR
    28. Juli 2010, 12:04 | #3

    ps.: homöopathiegäubige lehrer(innen) sind natürlich auch ein sinnbild für die bildungswüste deutschland – pisa lässt grüßen

  4. 28. Juli 2010, 12:13 | #4

    @BSR: Bei erwachsenen Akademikern, die ganz offensichtlich nicht auf den Rat des Arztes hören, geht mir Feinfühligkeit ziemlich ab.
    Der Autovergleich inkt, Es gibt keine Zulassungs-Vorschriften für Menschen, da ist der persönliche Wille sein Himmelreich und niemand wird zu einer Behandlung gezwungen. Bei einem Erwachsenen, der offensichtlich nicht unintelligent ist, der an einer seltenen Erkrankung leidet, kann man auch etwas Selbstverantwortung voraussetzen.

  5. 28. Juli 2010, 12:31 | #5

    @BSR klar ist der Blogkommentar zynisch – ich sehs in diesem Fall als legitimes Stilmittel das auch nicht gegen das bedauernswerte Opfer gerichtet ist. Aber hier ist ein tragischer Fall an die Öffentlichkeit gekommen, wie er vermutlich häufiger passiert.

    Warum Ärzte Homöopathie betreiben dürfen ist mir eh ein Rätsel. Jeder Medizinstudent würde durchs Examen fallen wenn er dort seine homöopathischen Hirngespinste vertreten würde. Aber Homöopathie ist ja auch ein gutes Geschäft bei dem sich was dazuverdienen lässt und von den Kammern aus will man dieses Geschäft nicht verlieren. Es gibt unzählige von den Ärztekammern geförderte Quacksalberveranstaltungen. Homöopathie ist ein magisches Therapieverfahren, quasi moderner Schamanismus. Jedem Patienten muss klar sein dass er sich bei der Auswahl eines Therapieverfahren immer auch für eine Weltanschauung entscheidet und es jede Menge Therapieverfahren gibt die wissenschaftlich nicht validiert sind, ja sogar die Wissenschaft mow ablehnen.

    Auch die Medien tragen hier eine Verantwortung. Wie oft wird dort von der Homöopathie und Co als sanfte Alternative gesprochen. Dass es sich in der Regel um magisch/rituelle Verfahren handelt wird in der Regel nicht erwähnt.

    Der mündige Patient muss also seinen Verstand einschalten und sollte Therapieverfahren kritisch hinterfragen sonst landet er noch bei einem Therapeuten dem die kommenden Reinkarnationen wichtiger erscheinen als die Behandlung der aktuellen Probleme.
    Hinzu kommt dass es in keinem Bereich einfacher ist Menschen zu Betrügen ohne dafür zur Rechenschaft gezogen werden zu können. Solange man keine Heilungsversprechen abgibt und die Leute nicht physisch schädigt ist nahezu alles ohne Strafverfolgung möglich.

    Viele Leute meinen die Wahl eines Therapieverfahrens ist wie z.B. die Wahl zwischen
    einem VW oder BMW – hier kann man immer ein funktionstüchtiges Gefährt mit zwei Jahren Garantie erwarten. Seifenkisten ohne Motor hätten in diesem Bereich keine Chance, nur im Medizinbereich kann man mit irren Ideen Patienten behandeln.

  6. 28. Juli 2010, 12:48 | #6

    Lycopdoium Bärlapp (auch: Wolfsfuss) – Farn. Der Urfarn wurde ca. 40 m hoch, heutige Pflanzen nur wenige cm.
    Verwendet werden die Sporen der Pflanze Früher wurde Lyc. zur Pillenherstellung benutzt, damit diese nicht aneinanderkleben. Lycopodium ist ein wichtiges Leber-, Nieren-, Kinder- und Männermittel

    Typische Lycopodiumtypen:

    Homöopathen (Hahnemann selbst), Napoleon

    Psyche, Charakter und Gemüt:
    machthungrig – despotisch, tyrannisch – selbstherrlich – rechthaberisch – sehr von sich überzeugt – arrogant

    Krankheit hat mit Schwäche und verletzter Würde zu tun – würde Ordnung durcheinanderbringen – leugnet Krankheit – kein Vertrauen zu Ärzten – hat für Symptome stets intellektuelle Erklärungen, desgl. bei Besserung

    bei Behandlung:

    gibt nicht zu, daß es ihm besser geht, wenn nicht alle Symptome sofort verschwinden, lehnt er Behandlung ab – sind bei Homöopathien die undankbarsten Patienten

    http://www.gabriellis.com/Arzneimittelbilder/lycopodium.htm

  7. 28. Juli 2010, 12:50 | #7

    Selber schuld. Das mit der Schadenersatzklage finde ich dreist.

  8. Suzie
    28. Juli 2010, 13:19 | #8

    Vielleicht lernt der ein oder andere Mediziner ja was daraus und vertickert keine Globulis mehr.

    Mein Mitleid für die Frau hält sich auch in Grenzen!

  9. herzlich
    28. Juli 2010, 13:31 | #9

    cohen :
    Selber schuld. Das mit der Schadenersatzklage finde ich dreist.

    Tja, cohen, das ist dreist, deshalb sollte sich jeder entscheiden können, ob er eine Versicherung für NONSENS Medizin odereEvidenzbasierte Medizin haben will! Ein Wechsel ist nur alle 10Jahre möglich! Gilt auch für die Ärzte! Es wird nur die Leistung bezahlt die im Vertrag steht, alles andere ist selbst zu bezahlen.
    Das würde dann auch eine der Standardmedizin gegeüber resistene Lehrerin begreifen, hoffe ich jedenfalls! Sie tut mir nicht leid, doch die Kinder die von ihr unterrichtet werden schon, oder sie ist in einer Waldorfschule, das würde ja einigermaßen o.k. sein.

  10. Hubert
    28. Juli 2010, 15:01 | #10

    Und wenn die Frau Lehrerin Glück hat und eine Spenderleber bekommt dann kriegt sie auch die entsprechenden Pharmamedikamente gegen die Abstoßung und sie wird sich nicht wohlfühlen und sich wieder einen Homöodeppen suchen. Der wird dann das ganze böse Zeug wahrscheinlich ausleiten.

    Wie sagt man bei uns:

    Lehrer ist kein Beruf, Lehrer ist eine Diagnose !

  11. 28. Juli 2010, 15:29 | #11

    Wenn ich auf einem Praxisschild lese „Homöopathie“ oder ähnliches ist dies für mich ein klarer WARNHINWEIS. Ich übersetze ich es für mich intern „Vorsicht der Behandler ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wissenschaftlicher Analphabet“ oder kürzer „Vorsicht höchstwahrscheinlich Schwachkopf“ zu solchen Leuten gehe ich nie. Danke! für die frühzeitige Warnung.
    Manchmal denke ich auch, damals als wir das Chemiepraktikum für Medizinstudenten betreut haben, hätten wir viel mehr durchfallen lassen. Wir waren viel zu weich, jetzt müssen es die armen naturwissenschaftlich ungebildeten Patienten ausbaden.

  12. Sauerbruch
    28. Juli 2010, 15:41 | #12

    @ Chemiker

    Du schreibst: „Wenn ich auf einem Praxisschild lese “Homöopathie” oder ähnliches ist dies für mich ein klarer WARNHINWEIS.“

    Ist für mich auch so.

    Mein Neffe, Mediziner an der Uni-Klinik, wies mich aber darauf hin, dass viele Ärzte die Zusatzbezeichnung “Homöopathie” nur führen, um mehr Geld zu machen …

  13. Skepsis
    28. Juli 2010, 16:20 | #13

    Sauerbruch :

    Mein Neffe, Mediziner an der Uni-Klinik, wies mich aber darauf hin, dass viele Ärzte die Zusatzbezeichnung “Homöopathie” nur führen, um mehr Geld zu machen …

    Selbst erlebt: War beim Arzt wg einer Magen-Darm-Sache. Alles deutete auf einen harmlosen Infekt, da einige Leute in meiner Umgebung die selben Symptome (Durchfall mit Krämpfen) hatten, die aber nach ein paar Tagen von selbst vergingen. Ich hatte aber eine Geschäftsreise ein paar Tage später, so dass ich sicher stellen musste, auf dem Damm zu sein. Der Arzt untersucht mich und verschreibt mir zwei Pharmazeutika (Tropfen gegen die Krämpfe und was anderes, keine Ahnung mehr, wie die Präparate hießen). Dann sagt er: „Und gegen die Krämpfe noch ein Homöopathikum“ (auch keine Ahnung mehr, was). Auf meinen Hinweis, das könne er sich sparen, ich glaubte nicht daran, meinte er „Naja, viele Patienten wollen das und fühlen sich damit besser.“ So kann man natürlich auch zu der Aussage kommen „Mir hat’s aber geholfen“: Milchzucker zusammen mit einem Standard-Pharmazeutikum einnehme. Und dann noch vom Arzt verordnet….Der Arzt ist übrigens mittlerweile mein Hausarzt. Er hat mir geg auch mal durch die Blume angedeutet, dass er Homöopathie anbieten muss, weil die Patienten das erwarten. Mein Vorschlag, mal den Skeptiker oder sowas im Wartezimmer auszulegen, fand er nicht so gut. Er hat sich auch um eine klare Aussage, was er denn selbst davon hält, gedrückt.

    @Chemiker: Ein Freund von mir hat da auch betreut und mich mal zu einer Klausurausgabe mitgenommen. War unglaublich, mit welchen Argumenten die, die mit ihrer Note nicht zufrieden waren, um Punkte rumdiskutiert haben….

    Gruß

  14. Hubert
    28. Juli 2010, 16:26 | #14

    Wenn ein Mann Psychologie studiert dann ist er anschließend ein Psychologe.
    Würde man ihn Psychopath nennen wäre er zu recht beleidigt.

    Wenn ein Mann Homöopathie studiert dann ist er anschließend ein Homöologe ?
    Nein, man nennt ihn zu recht Homöopath.

    Das Wort gefällt mir, es hat einen Beigeschmack von Wahrheit 😉

  15. 28. Juli 2010, 17:00 | #15

    Homöopathiehersteller haben teilweise extra Firmen beauftragt die den Ärzten beibringen wie man damit noch zusätzliche Kohle scheffeln kann. Zusätzlich Homöopathie zu verabreichen bringt einiges an Zusatzgewinn, weil das ja zum Umsatz dazukommt ohne die Unkosten der Praxis zu erhöhen.

    Wenn ich auf dem Praxisschild „Homöopathie“ oder ähnliches lese mach ich auch nen großen Bogen um die Praxis. Und denke auch entweder Betrüger oder Schamane.

  16. Kurfürst
    28. Juli 2010, 19:56 | #16

    @Chemiker
    Ja, die Ausbildung in Biochemie bei den Mediziner ist nun tatsächlich so eine Sache und oft bei den Studenten gefürchtet bzw. unbeliebt. Ich würde aber die Gleichung Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung = „Koffer“ als übertrieben ansehen. Ich selbst war in meiner Jugend bei einem Homöopathen, der mir sehr wohl geraten hat, die begonnene AB-Therapie korrekt (!) zu beenden, die empfohlenen Kugerl habe ich danach gar nicht mehr genommen.
    Als Warnung gilt aber die Zusatzbezeichnung grundsätzlich schon.
    Die liebe Lehrerin muss nun in der Öffentlichkeit (mit ihrem Leben) als Beispiel herhalten, dass Homöo zumindest ihre Grenzen hat. Ein hoher Preis. Wir sollten hier jede Schadenfreude vermeiden.

  17. BSR
    28. Juli 2010, 21:04 | #17

    @Rincewind
    so gesehen hast natürlich recht mit der eigenverantwortlichkeit, das ist völlig unbenommen, da stimme ich dir schon zu
    mir gehts aber hauptsächlich um die haltung des arztes der homöopathische quacksalbereien anbietet

  18. Hubert
    29. Juli 2010, 01:16 | #18

    @Kurfürst

    Also die Gleichung ist ganz sicher nicht übertrieben.

    Wenn man rational denkt dann KANN man nicht an die Homöophatie glauben.
    Wenn man nicht an etwas glaubt und es trotzdem verkauft ist man ein Betrüger und wenn man daran glaubt ist man ein KOFFER !
    Daran führt kein Weg vorbei.

    Ergo gilt generell: Hände weg von jedem Arzt mit dieser “ Zusatzausbildung “
    Er ist ebntweder ein Gauner oder ein Trottel.

    Im besten Falle ist er noch einer der nicht von sich überzeugt ist, daß er auch mit ehrlicher Behandlung seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Für mich auch keine Empfehlung.

  19. BSR
    29. Juli 2010, 10:51 | #19

    @Rincewind
    und wie sieht der bundesverband der psychologen solche reikiangebote bei dipl.psychologen?
    http://www.reiki-hartmann.de/netzwerk/
    welche arbeitsmoral steckt hinter katharina hartmann? schaut sich mal einer deren linkliste an, da stellst keine fragen mehr. das ist in meinen augen schlichter titelmissbrauch und irreführend für den patienten.

  20. mossmann
    29. Juli 2010, 13:22 | #20

    „Ah ja. Passenderweise Lehrerin. Es tut mir Leid, aber hier muss ich mal Vorurteilen Vorschub leisten: Ich kenne keinen Berufsstand mit einem so hohen Anteil an kritikresistenten und esoanfälligen Leuten wie Lehrer.“

    Das kann ich Null bestätigen und muss sagen:

    Das Lehrer-Bashing hier ist überflüssig & hat mit dem Fall auch nicht direkt zu tun.

    Wieviele Lehrer kennst Du denn?
    DIE aus DEINER Schulzeit?
    Ich kennen einen Haufen ganz normaler Lehrer & weiss sogar ganz im gegenteil davon zu berichten, dass viele Lehrer sogar versuchen, Eltern von Globuli & Co abzuraten …

  21. rtfm
    30. Juli 2010, 10:45 | #21

    WDR Medizinzeit vom 29.07.2010, „Homöopathie bei Kindern“

    http://www.wdr.de/studio/koeln/serien/medizinzeit/2010/07/29_07_2010.html

  22. Sara
    30. Juli 2010, 15:46 | #22

    Irgendwie musste ich bei dem Fall auch an eine Szene mit einer ehemaligen Kollegin denken: Ich muss selber gelegentlich mal Cortison innerlich einnehmen und habe das in einem Nebensatz der Kollegin gegenüber erwähnt. Die Reaktion war schreiendes Entsetzen, als ob ich erzählt hätte, mir Jeden Tag mal einen Schuss Heroin zu setzen. Weil Cortison ist ja soooo schräääääääcklich schädlich!!! Eine andere ehemalige Kollegin hat mir Eigenurintherapie empfohlen….. Also soviel zur medizinischen Kompetenz der obengenannten Kolleginnen.

  23. Hubert
    30. Juli 2010, 19:54 | #23

    @Sara

    Hallo Sarah

    Ich hab beides probiert…

    Cortison schmeckt besser 😉

    Abgesehen davon das Cortison wirkt und Medizin im allgemeinen nicht gut schmecken sondern wirken muß 😉

    Und an Mossmann

    Selbstverständlich gibt es nicht nur dumme sondern auch ausserordentlich gute Lehrer und Lehrerinnen.

    Und wenn sich eine Lehrerin derart blöd aufführt dann ist auch das Lehrerbashing durchaus angebracht und wird erst wieder abgestellt wenn sich hier auch Vertreter der Zunft finden die erwiesenermaßen laut dagegen sprechen. Nein nicht gegen mich sondern gegen die blöde Lehrertussi um die es hier geht.

    Und ja, ich und auch alle anderen hier kennen selbstverständlich auch wirklich gute und vernünftige und ganz persönlich und auch welche von früher und deine Polemik kannst du dir also diesbezüglich sparen !

  24. Skepsis
    31. Juli 2010, 07:29 | #24

    mossmann :

    Das Lehrer-Bashing hier ist überflüssig & hat mit dem Fall auch nicht direkt zu tun.
    Wieviele Lehrer kennst Du denn?
    ….

    Ok, das Bashing war nicht wirklich angebracht, das war über das Ziel hinaus geschossen.
    Die Wurzel der Aussage ist übrigens nicht meine Schulzeit. Im Gegenteil: Ich fand den Großteil der Lehrer, die ich hatte, als wirklich gut, und ich kann mich, ehrlich gesagt, auch nur an einen erinnern, der solche Positionen einnahm. Ist allerdings auch schon 20 Jahre her ;-).

    Mein Bild der Lehre bekam aber durch Erfahrung mit Bürgerinitiativen hier in meiner Umgebung einen richtigen Knacks: Unabhängig davon, ob ich deren Ziele gut hieß oder ablehnte (Handymasten, Ortsumgehung, Windräder): In allen waren Lehrer in der ersten Riege, und ihre Argumente waren zu einem nicht unerheblichen Teil aus der Esokiste oder faktisch falsch, aber die entsprechenden Damen und Herren absolut kritikresistent (auch wenn es um faktisch falsche Argumente ging).

    Es ist wahrscheinlich so, dass ich hier Opfer der falschen Stichprobenauswahl bin und ich bin mir auch, wie ich in meinem Posting angedeutet habe, bewusst, dass es sich um ein Vorurteil handelt.

    Also: Ich entschuldige mich hiermit bei den Lehrern, die kritisch und vorurteilsfrei sind.

    @Hubert: Danke für die Unterstützung, aber mossmann hat insofern Recht, als dass wir nicht die selben Fehler begehen sollten wie die Esos und anekdotische Beweise verallgemeinern.

    Gruß

  25. Hubert
    31. Juli 2010, 10:52 | #25

    @Skepsis

    Hallo Skepsis

    Aber so lange die guten Lehrer nicht selber den Mund gegenüber den schlechten Lehrern aufbringen müssen sie es sich gefallen lassen mit ihnen in einen Topf geworfen zu werden.

    Und dass die eine Lehrerin nur eine Anekdote ist und keine Statistik wissen hier eh alle.
    Es geht auch nicht darum ob in diesem berufsstand alle so dumm sind oder nicht, sondern ob es in diesem Berufsstand prozentuell vielleicht mehr als in der Gesamtbevölkerung gibt.

    Und da Lehrer und Lehrerinnen die Jugend erziehen sind sie Multiplikatoren des Blödsinns wenn sie solchen verbreiten und sollten daher insgesamt unter genauerer Beobachtung stehen. Wenn die guten Lehrer nicht wollen dass man ihren ganzen Berufsstand angreift, dann müssen sie eben selber dafür sorgen dass ihr Haus sauber bleibt.

  26. Rheinlaender
    3. August 2010, 13:54 | #27

    Waere die Dame, nach erfolgreichem Ableben, nicht ein Kandidat fuer den Darwin Award?

    http://www.darwinawards.com/

  27. Hubert
    3. August 2010, 14:07 | #28

    @Rheinlaender

    Wird der jetzt auch schon posthum vergeben ?

  28. Rheinlaender
    3. August 2010, 14:30 | #29

    Hubert :
    @Rheinlaender
    Wird der jetzt auch schon posthum vergeben ?

    Der wird nur posthum vergeben, an Leute, die durch die Art ihres selbstverschuldeten Ablebens demonstriert haben, dass sie durch die Nichtweitergabe ihrer Gene die Qualitaet des menschl. Genom als Ganzes verbesserten.

    Kurz gesagt: Abteilung schwarzer Humor.

  29. Murifex
    3. August 2010, 20:51 | #30

    Wenn du auf die Seite guckst, siehst du gleich im ersten Absatz

    „The Award is generally bestowed posthumously.“

  30. Hubert
    3. August 2010, 21:48 | #31

    @Murifex

    Ja dann werden wir halt noch etwas warten müssen und ich lern´ inziwschen besser englisch 😉

  1. 28. Juli 2010, 11:16 | #1

Spamschutz: Setzen Sie einen Haken im ersten und vierten Kästchen

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