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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!

So betitelt die Hessische Allgemeine Zeitung einen unkritischen Artikel über die berüchtigte evangelikale Familie Dudek, die aus religiösen Gründen ablehnt, ihre Kinder zur Schule gehen zu lassen. Dort werde nicht genügend christliches gelehrt. Familie Dudek, deren Eltern keinem Erwerb nachgehen, sondern rechtswidrig allein vom Kindergeld leben und ihre Kinder daheim indoktrinieren unterrichten, haben damit zwar einen gewissen Erfolg, die staatlichen Noten der Kinder sind respektabel. Doch bekommen die Kinder eingebleut, einem kleinkarierten, bornierten Gott zu gehorchen:

Gott fordert lauter Leistungen, die keinerlei Sinn machen. Die auf den Millimeter genau beschriebene Konstruktion der Bundeslade. Umständliche Speise- und Opfervorschriften. Forderungen nach Anbetung. Warum fordert Gott solchen Mist? Hat er die Menschen denn vielleicht nur deswegen erschaffen, dass sie sein unterentwickeltes Ego stärken, indem sie ihn fürchten? Das Psychogramm eines  jeden gewöhnlichen Diktators…

Darf man derlei Dinge zulassen? Faktisch tut man das- zwar werden die Eltern Dudek verurteilt- aber nur mit symbolischen Strafen. Und ohne Folgen für die verbohrte Kindererziehung.

  1. Stefan G.
    14. Februar 2011, 08:25 | #1

    Jeder hat ein Recht auf seine eigene Dummheit…

    Ansonsten wäre das Nächste ein Sendeverbot für die RTL-Gruppe, öffentliche Verbrennungen der BILD-Zeitung, Hinrichtung aller Finanzmanager… Wo soll das enden?

  2. merdeister
    14. Februar 2011, 09:06 | #2

    Mit etwas Glück kommt das böse Erwachen für die Eltern dann in der Pubertät der Kinder :-p

  3. 14. Februar 2011, 10:05 | #3

    Die Eltern haben zwar ein Recht auf die eigene Dummheit, aber sie haben nicht das Recht, ihre Kinder verblöden zu lassen oder engstirnig zu erziehen. Hier hat die Gesellschaft auch Pflichten.

    Das böse Erwachen kommt wahrscheinlich in der Pubertät, aber jahrelang eingebleutes Denken ist nicht mehr so leicht ohne Schaden wieder wegzubringen.

    Und mit Christentum hat das eigentlich wenig zu tun, was diese Familie betreibt.

  4. Antitainment
    14. Februar 2011, 13:29 | #4

    Na ja, vielleicht kommt das böse Erwachen auch für den Rest unserer Gesellschaft, falls die Indoktrination so gut verläuft und einer oder mehrere des Nachwuchses z.B. auf die Idee kommen einem homosexuellen Mitmenschen die gerechte Strafe Gottes zuteil werden zu lassen oder einem Arzt einer Abtreibungsklinik…gabs ja alles schon.

    @nirwanixla
    Wie kommst du auf die Idee, dass das nichts mit dem Christentum zu tun hat?
    Für meine Begriffe hat das ausschließlich was mit dem Christentum zu tun.
    Wären die Eltern keine Christen, dann würden sie auch nicht auf derartige Ideen kommen.

  5. Minerva
    14. Februar 2011, 13:45 | #5

    Wie kommst du auf die Idee, dass das nichts mit dem Christentum zu tun hat?Für meine Begriffe hat das ausschließlich was mit dem Christentum zu tun.Wären die Eltern keine Christen, dann würden sie auch nicht auf derartige Ideen kommen.

    Ich kann mich an recht viele Rohköstler erinnern, die ihre Kinder ebenfalls nicht den Fleischfressern staatlicher Schulen zum Fraß vorwerfen wollen. Man stelle sich vor, dass da ein möhrenkauendes Kind zusehen muss, wie seine Klassenkameraden Salamibrot essen und nicht auf der Stelle tot umfallen!

  6. Antitainment
    14. Februar 2011, 14:25 | #6

    Auf die Allgemeinheit bezogen kann ich so ziemlich jeden Hirnfurz als Begründung anführen, mein Kind nicht auf die Schule zu schicken.
    In diesem konkreten Fall ist der Hirnfurz=Christentum, was nicht heißen soll, dass es nicht auch andere sinnfreie Begründungen geben kann.

  7. Minerva
    14. Februar 2011, 16:48 | #7

    Und wäre es nicht die Religionszugehörigkeit, dann würde diesen Eltern sicher was anderes einfallen. Ich denke, das Problem ist die Persönlichkeitsstruktur der Eltern. Geschätzt 99,99% aller Christen in Deutschland schicken ihre Kinder auf öffentliche Schulen.

  8. Shade
    14. Februar 2011, 18:05 | #8

    Ja, aber: Gestörte Persönlichkeitsstruktur + die alleinig allwissende und allmächtige Lehre, um so ziemlich alles rechtfertigen zu können, was einem gereade durchs Hirn pfeift, denn man steht ja auf Seite der „Guten“… –> Dreimal darfst du raten.

    Wenn dabei keine anerkannte Religion im Spiel ist, nennt man sowas Narzissmus.

    Um eine ähnliche Argumentation aufzugreifen: Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen. Aber Waffen begünstigen es, da sie es so viel einfacher machen.

    Ich frage mich ja: Wenn man eine Lehre für so überzeugend findet, dass man ihr einen nicht zu hinterfreganden Alleingeltungsanspruch einräumt – warum muss man die dann noch von aller Kritik abschirmen?

    Das müssen doch ganz kleine, armsehlige Menschen sein, die vor allem und jedem panische Angst haben, nicht zuletzt davor, am Ende von „Gott“ abgestraft zu werden, wenn man auch nur ein kleines Stück rechts und links des echten Wegs die Landschaft betrachtet…

    Ich möchte nicht wissen, was die Eltern den Kindern noch alles Vorenthalten. Medien? Internet? Ist doch alles viel zu gottlos 😉 Ironie an der Sache: Dadurch nehmen die ihrem Nachwuchs letztlich auch das Recht auf eine eigene Dummheit…
    So eine ideologiche Indoktrination werden die meisten doch nie wieder los. Das ist ein massives Trauma. Wenn man so viel Angst hat, dass dieser böse Gott sich doch eines Tages rächen könnte, dann überlegt man sich den „Abfall vom Glauben“, doch lieber nochmal.
    Und wenn’s dann doch klappt, ist das nicht weniger als der komplette Zusammenbruch der eigenen Welt und die Erkenntnis, von den eigenen Eltern jahrelang nur belogen und manipuliert worden zu sein. Das ist auch gar nicht gut für die Psyche…

  9. Antitainment
    14. Februar 2011, 19:00 | #9

    @minerva
    Natürlich sind nicht alle Christen holocaustleugnende Pädophile und der Großteil der Moslems bastelt auch nicht im Hinterzimmer am eigenen Sprengstoffgürtel, allerdings fördert Religion dogmatisches Denken – Wörtlich genommen kommt dann halt sowas bei rum.
    Nicht fragen und denken, sondern glauben.
    Rückschlüsse auf die Persönlichkeitsstruktur möchte ich als fachfremde Ferndiagnose auch nicht stellen, wobei man sich fragen könnte, welchen Einfluss in diesem Fall die religiöse Erziehung auf die Persönlichkeitsstruktur der Eltern und auch der Kinder hat…

  10. shitforall
    15. Februar 2011, 08:20 | #10

    Minerva :
    Und wäre es nicht die Religionszugehörigkeit, dann würde diesen Eltern sicher was anderes einfallen………

    Ja,
    wenn A es nicht machen will, dann macht es halt B! Genau das sind die üblichen Ausreden für Gläubige, egal was diese glauben!

    @Antitainment
    Dogmatisches denken und handeln, das ist speziell in Ländern vorhanden, die eine starke obrigkeitshörige Vergangenheit haben! Ebenso in Ländern, die wirtschaftlich und oder miltitärisch stark sind! Das alles können wir jeden Tag in den Nachrichten erleben!
    Als Beispiel eines extrem dogmatischen Volkes sind die Amerikaner zu zählen, ebenso die Besserwisserei vieler Deutscher usw. Daraus resultiert eine Vereinfachung der Realität ebenso ein Führerkult!!!!
    Die Nachrichten beweisen das: Obama, Mubarak, Merkel, Putin….die sind die „Mächtigen“ = Götter der Demokratie! (Mubarak ist ja seit kurzem ein Despot, vorher frei gewählter Präsident einer Republik!)
    Das sind exakt die gleichen Vorgehensweisen wie in einer klerikalen Dogmatik, Gott über alles!
    Wir hatten ein Zeit, da hiess es: Für Gott, Kaiser und Vaterland, der Kaiser wurde dann gegen Führer getauscht! Heute?????

  11. Antitainment
    15. Februar 2011, 13:26 | #11

    @shitforall
    Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Beitrag nicht, bzw. es stellen sich mir einige Fragen:

    Wie kommst du von dogmatischem Denken zu Amerika/Deutschland usw.?

    Was bedeutet „Besserwisserei“ vieler Deutscher?

    Warum ist dogmatisches Denken vor allem in Ländern mit deinen oben genannten Kriterien vorhanden?
    (Nachrichten haben für mich in diesem Fall keine Beweiskraft – Ein Gegenbeispiel für deine Hypothese: In einer Untersuchung des „The PEW Global Attitudes Project“ wurde u.a. die ‚Gläubigkeit’ der Menschen in 44 Ländern untersucht. Dabei ergab sich ein klares Verhältnis der Religiösität zur wirtschaftlichen Situation; je ärmer und sozialpolitisch unterentwickelter ein Volk ist, umso dominanter ist i.d.R. der Einfluß der jeweiligen Religion(en). So ergab die Umfrage z.B. für Indonesien (95%), Indien (92%), Bangladesh und die Philippinen (je 88%) und alle 10 untersuchten afrikanischen Länder (insbes. Senegal, Nigeria und Elfenbeinküste) jeweils Zustimmungswerte von über 80%… )

    Was hat das mit dem Thema zu tun?

  12. Shade
    15. Februar 2011, 16:15 | #12

    @Shitforall: Hauptgrund für dogamtisches Denken ist wohl eher ein Mangel an Bildung…
    Wie erklärst du sonst z.B. einen afghanischen Islamisten? Obrigkeit? Die ist da schon lange rekordverdächtig instabil, militärische ode wirtschaftliche Stärke? Ich bitte dich.

    Wenig Bildung korelliert natürlich stark mit einem niedrigen Lebensstandard (s. Antitanments Beitrag).

  13. shitforall
    15. Februar 2011, 18:31 | #13

    @Shade & @Antitainment

    Gläubigkeit und Religiosität sind 2 unterschiedlich zu betrachtende Eigenheiten von uns Menschen!
    Unser westlicher „Obergott“ nennt sich Demokratie, mit Hilfe dieses Gottes rechtfertigen wir einen Überfall auf ein anderes Land! Daher wird am Hindukusch Deutschland verteidigt und damit Europa! So wie ich geschrieben habe, Herr Mubarak war 30Jahre lang von uns angesehener Präsident einer Republik (Res Publika), es hat dem Westen ins Konzept gepasst, jetzt ist er ein Despot!
    Mit unseren Dogmen in Bezug auf Demokratie, ermöglichen wir uns die Legitimität mit imperialistischen und hegonischen Methoden die Welt als Untertanen zu sehen!
    Das ist womöglich für euch eine neue Sicht von glauben, doch auch das ist Glaube!
    Bezüglich des Bildungsniveaus gebe ich euch bedingt recht, als kleines Beispiel sei nur China, oder auch Russland genannt, Indien ebenso, die haben hervorragende Wissenschaftler!
    Doch zurück zum glauben: Wir glauben, dass die Demokratie die beste Staatsfom ist, wissen können wir es nicht!

    Das was heute im Namen des demokratischen Glaubens passiert, hat absolut nichts mehr zu tun mit dem was einmal als „Demos = Volk; Kratein = herrschen“ initiert wurde!

    Bin keineswegs ein Befürworter von: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen

    Das gilt auch für unsere Demokratien!!!! Ist es jetzt klar???

  14. Schmetter-Ling
    15. Februar 2011, 18:59 | #14

    Das, was einst Demokratie war, hat systematisch den überwiegenden Teil des Volkes ausgeschlossen: Frauen, Kinder, Sklaven, Fremde.

  15. Antitainment
    15. Februar 2011, 19:20 | #15

    @shitforall
    Trotz übertriebenem Einsatz von Ausrufezeichen ist mir nichts klar, da leider keine Fragen beantwortet wurden.
    Der Rückschluss von dem Vorhandensein einiger Wissenschaftler auf die Säkularität eines Staates, bzw. dessen Bildungssystem ist auch nicht eindeutig, bzw. für mich unzulässig.
    Du präsentierst hier deine subjektive Meinung vermischt mit einer Prise Verschwörungstheorie und zudem unterstellst du mir und anderen Glaube, weil ich in einer Demokratie lebe.
    Zusammenfassend kann ich nun sagen, dass der User shitforall Glauben ablehnt und Demokratie auch – Der Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema erschließt sich mir immer noch nicht.

    Um kurz noch den OT-Beitrag abzuschließen mit Winston Churchill
    Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

  16. Antitainment
    15. Februar 2011, 20:04 | #16

    Kurzer Nachtrag:
    Auch wenn ich riskiere hier eine unpopuläre Position einzunehmen, ich bin tatsächlich der Meinung, dass Deutschland, respektive unsere aufgeklärten Werte und Normen in Afghanistan verteidigt werden.
    Man kann sich über die Art und Weise, den Informationsfluss und andere Dinge zu Recht beschweren, aber ich frage mich ernsthaft wie oft einem der Krieg (Djihad) erklärt werden muss bis man schnallt, dass die (fundamentale Islamisten) das tatsächlich ernst meinen.
    Für meine Begriffe stellt der Krieg an diesem Ort keinen Überfall dar – Polen wurde von Deutschland überfallen.

    Die Methoden, Mittel und eingeschlagenen Wege stehen natürlich zur Diskussion und mit Sicherheit läuft da einiges schief aber die grundsätzliche Idee unterstütze ich.

    Und jetzt werde ich endgültig beim eigentlichen Thema bleiben und zwar die fragwürdigen Ehrziehungsmethoden der evangelikalen Familie Dudek – Prost.

  17. 12345
    15. Februar 2011, 20:54 | #17

    @Shitforall,

    hätteste denn lieber „Obergott“ Lenin, Stalin und als Pradies den Kommunismus?

  18. Toiletman
    16. Februar 2011, 07:23 | #18

    Wieder einer dieser selbsthassenden Neomarxisten?
    Soso, Amerika und Deutschland sind also dogmatische Länder weil sie scheinbar an Demokratie glauben. Lustigerweise nennst du China als Gegenbeispiel, was nurnoch gaga ist, da dieses Land stark autoritär geführt wird. Ebenso wie Russland. Und dann dieses gelaber von imperialistischer und hegomonistischer Sonstwasse. Damit kann man irgendwie alles deklarieren, denn jedes politische System hält sich selbst für das beste, was irgendwie auch notwendig ist, denn sonst wäre sie ein anderes System. Gibt es eigentlich ein Gegenteil von Xenophobie (also ich meine das Hassen vom einheimischen Dingen (Homophobie ist ja bereits besetzt und auf sexualität bezogen))?

    Was willst du denn lieber als Demokratie? Willst du überhaupt irgendetwas oder bist du aus Prinzip einfach mal gegen alles. Die stärke der Demokratie liegt weniger im finden von guten Herrschern sondern im Absetzen von schlechten Herrschern.

  19. shitforall
    16. Februar 2011, 07:33 | #19

    @12345
    Nein, kommunismus hätte ich nicht lieber!
    Die Demokratie ist eine einigermaßen gute Form des Zusammenlebens, Allerdings eine wirkliche Demokratie, die gibt es in Europa allerdings nur weitestgehend in der Schweiz!
    Demokratie heißt allerdings auch, andere „Glaubensrichtungen“ zu akzeptieren, jedoch nicht, dass im Gemeinwesen Staat, ein verpflichtender Religionsunterricht stattfindet, das ist Indoktrination von Irrglauben und somit reine Privatsache.
    Eine Demokratie ermöglicht jedem nach seiner Art zu leben, solange andere nicht an ihrer Entfaltung gehindert werden und da wir eine Solidargemeinschaft sind MUSS jeder seinen Beitrag leisten, gemäß seinen Möglichkeiten, das gilt genau so für eine Familie Dudek!
    Ein kleines Zitat:
    „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“ (Einstein)

  20. Shade
    16. Februar 2011, 17:20 | #20

    @shitforall: Jetzt die gesamte Weltpolitik und die Rolle, die dogmatische Ideologien und Scheinrechtfertigungen dabei spielen, durchzudikutieren hat wirklich nichts mehr mit dem beschränktem Thema der Selbst- und Kindesindoktrination durch Religion/Ideologie zu tun.
    Insofern habe ich auch keine Lust, im Einzelnen auf deine Schlechten Argumente einzugehen.

    Nur so viel:
    Demokratie kann man auch für sinnvoll erachten, ohne an deren göttliche Begründung oder auch nur unverrückbare Überlegenheit zu glauben.
    Bei Religionen/Ideologien kann man eben das nicht.

  21. Lugen
    18. Februar 2011, 21:52 | #21

    Nun ja, und der Zentralrat der Muslime ruft dazu auf alle drei Wochen am Fr. die Schule zu schwänzen. Mit dem Argument:

    „Muslime, die in einem Rechtsstaat leben, müssen sich an seine Rechtsnormen halten, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.“

    http://www.islam.de/1641.php#deutsch/freitagsgebet01.html

    Aber warum kommen die nicht vor Gericht…?

  22. Antitainment
    19. Februar 2011, 00:07 | #22

    Solange wir es in Deutschland nicht gebacken bekommen endlich unsere „Pastoraldemokratie“ abzuschaffen und eine säkulare Demokratie zu installieren wird leider keiner die Ansprüche der Muslime, bzw. die Ansprüche irgendeiner Religion öffentlich in Frage stellen, denn
    a) haben irgendwie viele Menschen Angst als islamophob oder gar als Nazi bezeichnet zu werden,
    b) wäre es reichlich tatsächlich unfair nur dem Islam die rechtliche Legitimation abzusprechen und dem Christentum nicht.
    Somit fahren wir wohl alle weiter den netten Hätschelkurs und schauen fröhlich dabei zu wie unsere aufgeklärten Werte verschachert werden – überspitzt formuliert: immer hübsch multikulti und wenn es multikulti ist PID generell zu kritisieren, dann ist es auch multikulti Frauen, die vor der Ehe keine Jungfrau mehr sind, mit Steinen zu bewerfen.
    (Ich nehme zwei mit Spitzen und einen großen flachen Stein)

  23. Antitainment
    19. Februar 2011, 00:08 | #23

    Ah ja keine Ahnung was da schief gegangen ist…

  24. Toiletman
    19. Februar 2011, 05:16 | #24

    Shitforall hat allerdings absolut keine Ahnung von Politikwissenschaft bzw. politischer Theorie. Vielleicht sollte ich ihn herunterspülen.

    Demokratie? Was ist das? Volksherrschaft, also dass die Gesammtheit der Bürger des Volkes die Macht hat. Nichts anderes ist Demokratie. Aber es gibt natürlich verschiedene Formen der Demokratie.

    I. Direkte Demokratie: Gesetze können nur durch Volksabstimmung verabschiedet werden. Ideal für Kleinstaaten wie die Schweiz. Nachteil: Die Mehrheit sticht die Minderheit aus.

    II. Indirekte Demokratie: Bürger wählen Repräsentanten für sich. Diese Representanten haben dann die Macht Gesetze zu Erlassen und die Regierung zu stellen.
    II.1. Parlamentarische Demokratie. Keine Gewaltenteilung. Bürger wählt Legislative. Legislative wählt Exekutive aus der Legislative heraus. (Deutschland&Österreich+UK)
    II.2. Presidentielle Demokratie. Alle drei Gewalten sind voneinander (fast) unabhängig und werden alle von den Bürgern des Volkes gewählt. Bürger wählt einen Presidenten. Dieser President hat eine hohe Machtbefugnis und ist sowohl Staats- als auch Regierungschef (USA, Russland, Frankreich)

    I.A. Direktoratsregierung:Alle großen Parteien bilden die Exekutive mit einer bestimmten Anzahl von Posten, die sich nach dem Ergebnis der Parlamentswahl gibt. Sie ist vorallem für Finanzen, Justiz, Aussenpolitik usw.,wo ja nicht über jede Entscheidung abgestimmt werden kann.
    II.1&2.B. Konkurrenzdemokratie: Wahlen nach dem „The winner takes it all“ Prinzip. Die Partei mit den meisten Stimmen, bekommt alles (wie bei den Presidentschaftswahlen in den USA). Meistens 2-3 Parteiensysteme. Koalitionen sind selten. Vorteil: klare Mehrheiten. Nachteil: kleine Parteien bekommen garnichts (wenn sie nicht in einem Wahlkreis die Mehrheit dafür haben).
    (England und Nachfolgestaaten wie Canada oder Australien)
    II.1.C. Verhandlungsdemokratie: Proporz bei den Wahlen (also wie die Zweitstimme in D).
    Es gibt viele Parteien mit stark unterschiedlichen Ansichten. Keine Partei ist groß genug, allein die Regierung zu stellen. Es gibt also Koalitionen zwischen oftmals vielen Parteien, sodass Kompromisse gemacht werden müssen. Vorteil: höhere demokratische Legitimation, da ja mindestens 51% für sie gestimmt haben und die Kleinparteien haben ebenfalls Chancen. Nachteil: Allzuviele Kompromisse, sodass am Ende etwas rauskommen kann, was keiner Partei und ihren Wählern gefällt. (Skandinavien, Niederlande).

    Das ist jetzt hoffentlich genug, um Demokratie zu erklären 😀

  25. shitforall
    19. Februar 2011, 18:05 | #25

    @Toiletman
    Danke für die sehr ausführliche Darstellung, brauche ich jedoch nicht, habe ich auf einem politischen Institut gelernt, doch das ist hier nicht das Thema sondern ganz alleine der Glaube!
    Was mir einfach stinkt ist diese Borniertheit die offensichtlich bei sehr vielen Einzug gehalten hat!

    Da ist der 1. Eintrag von Stefan G, der, der wirklich in das wie es bei uns in A heisst, in’s Eingemachte geht! (Bitte ganz genau lesen!!!)

    Zum Abschluß: Ich war sogar selbst für nahezu 7Jahre in der Politik tätig, als Repräsentant, denn A ist eine repräsentative Republik!

  26. Antitainment
    19. Februar 2011, 19:48 | #26

    Bitte was? Ich versteh bei dir leider nur Bahnhof…
    Auffallend ist nur, dass hinter jedem Satz ein ! auftaucht, das ersetzt aber leider nicht die Argumente.

  27. Toiletman
    20. Februar 2011, 19:24 | #27

    shitforall :
    @Toiletman
    Danke für die sehr ausführliche Darstellung, brauche ich jedoch nicht, habe ich auf einem politischen Institut gelernt, doch das ist hier nicht das Thema sondern ganz alleine der Glaube!
    Was mir einfach stinkt ist diese Borniertheit die offensichtlich bei sehr vielen Einzug gehalten hat!
    Da ist der 1. Eintrag von Stefan G, der, der wirklich in das wie es bei uns in A heisst, in’s Eingemachte geht! (Bitte ganz genau lesen!!!)
    Zum Abschluß: Ich war sogar selbst für nahezu 7Jahre in der Politik tätig, als Repräsentant, denn A ist eine repräsentative Republik!

    Du hast es erfasst. Es geht um den Glauben. Und hier beisst sich eben dein Glaube mit dem Glauben der meisten anderen hier. Allerdings hast du auch einige rein faktisch falsche Dinge behauptet, was aber weiter oben bereits ausführlicher kritisiert wurde.

    Es gibt leider in der Politologie eine Menge Leute, die ein zutiefst unwissenschaftliches Denken haben. Sie versuchen nicht die Theorie zu modifizieren damit sie zu den Fakten passt sondern versuchen die Fakten zu ändern sodass sie zur Theorie passen.

  28. Shade
    27. Februar 2011, 19:53 | #28

    Er brabbelt wirr…

  1. 14. Februar 2011, 07:25 | #1